Erfolgsmodelle oder wie man sich selbst einen Furz anzündet !

eeg-umlageDie Parteien in Berlin unterscheiden sich bei der Energiewende inzwischen nur noch
geringfügig durch die Grade ihres Irrsinns. Aktuell wird von interessierter Seite
wieder einmal eine Meldung lanciert, die uns das EEG als „das Erfolgsmodell“
verkaufen soll, obwohl es das bei Weitem nicht ist.

Nach dem bewährten und immer gern genommenen Prinzip des „wir haben es ja schon immer
gewusst“, bombardieren uns Presse, Funk und Fernsehen seit Tagen mit der Jubelmeldung,
dass der EEG Zuschlag auf die Strompreise im kommenden Jahr erstmalig sinken soll.

Verantwortlich dafür ist angeblich ein erheblicher
Überschuss auf dem EEG Umlagenkonto im Stichmonat.

Bei genauerer Betrachtung erweist sich dieser Scheinerfolg jedoch nur als einmaliger
Sondereffekt, der durch eine simple Verschiebung der Auszahlungsmodalitäten an die
Betreiber sowie in zweiter Linie auf ein allgemein schlechtes Ertragsjahr für Wind
und Solar zurückzuführen ist.

Das Ganze ist also nichts weiter als einer der inzwischen schon üblichen
Buchhaltungs- und Bilanzierungstricks, die seitens der politischen Führung
immer wieder gern genommen werden, um uns Bürgern Sand in die Augen zu streuen.

Wen wundert es deshalb, dass wir nicht
ebenfalls jubelnd durch die Gegend rennen ?

Sigmar Gabriel brachte es treffend auf den Punkt, als ihm beim Besuch
eines Solarproduzenten in Kassel die Aussage herausrutschte :

„Die Energiewende steht kurz vor dem Aus. Die Wahrheit ist, dass wir auf
fast allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.

Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger

Kartellamt fordert Ende des Öko-Wahns

Bundeskartellamtspräsident Mundt fordert Kehrtwende bei der Förderung von Öko-Strom. „Das EEG hat mit Wettbewerb nichts zu tun. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen ist komplett durchreguliert, und zwar ohne Hand und Fuß. Ich sehe einen Regulierungswust und keinen Markt“.

 

Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt mahnt eine Kehrtwende bei der Förderung erneuerbarer Energien an. „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss dringend grundlegend reformiert werden“, sagte Mundt dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe). „Das EEG hat mit Wettbewerb nichts zu tun. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen ist komplett durchreguliert, und zwar ohne Hand und Fuß. Ich sehe einen Regulierungswust und keinen Markt“, sagte Mundt.
Der Kartellamtspräsident will die Anlagenbetreiber „viel stärker dazu verpflichten, den produzierten Strom selbst zu vermarkten, und zwar ohne Vollkasko-Absicherung“. Es müsse sichergestellt werden, dass die Preissignale des Markts unverfälscht bei den Erzeugern ankämen. „Die weiter notwendige Förderung der Erneuerbaren kann wettbewerblich ausgestaltet werden, etwa in Form von Auktionsmodellen“, sagte Mundt. Er plädiert dafür, den Einspeisevorrang abzuschaffen.
Die EEG-Ausnahmen für die Industrie hält Mundt für unverzichtbar. „Für Unternehmen, die im weltweiten Wettbewerb stehen, sehe ich keine andere Lösung. Ohne derartige Ausnahmeregeln steht die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Branchen auf dem Spiel – und damit viele Jobs“, sagte Mundt. Langfristiges Ziel müsse es aber sein, dass der Strom auch ohne diese Ausnahmen bezahlbar bleibe. Solange das nicht der Fall sei, müsse die Industrie entlastet werden.
Mit wachsender Sorge beobachtet der Kartellamtspräsident die sinkende Rentabilität fossiler Kraftwerke. „Wir wissen alle, dass die Unternehmen Schwierigkeiten haben, manche Kraftwerke profitabel zu betreiben. Mein Eindruck ist sogar, dass nicht wenige Kraftwerke derzeit noch am Netz sind, weil man sie über den 22. September retten will. Nach den Wahlen erhofft man sich eine Lösung des Problems“, sagte Mundt.
Er warnte davor, für die Sicherstellung von Kraftwerkskapazitäten komplexe Kapazitätsmarktmodelle einzusetzen. Mundt wünscht sich vielmehr eine einfache Lösung: „Ich propagiere eine strategische Reserve, bei der von konventionellen Kraftwerken gewisse Reservekapazitäten für Knappheitssituationen vorgehalten werden. Sie ist schnell einführbar, reversibel und relativ kostengünstig.“

Vergeblicher Kampf gegen Windmühlen

Der Kampf der mehr als 200 Bürgerinitiativen gegen die Zerstörung der Landschaft  durch immer größere und zahlreichere Windgeneratoren, die auch vor Wäldern und Naturschutzgebieten nicht Halt macht, ist solange vergeblich, wie den Öko-Strom Profiteuren durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) über 20 Jahre unglaubliche Einnahmen und Gewinne ohne jedes Risiko garantiert werden. Der Spuk kann nur beendet werden durch die Abschaffung des unsozialen EEG. Dazu müssen die Profiteure und ihre Profite öffentlich gebrandmarkt werden.

 

von Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel

Das Land Baden Württemberg hat gerade unter seinem grünen Ministerpräsidenten Kretschmann beschlossen, die unsinnige „Energiewende“ durch den massiven Ausbau von Windgeneratoren voranzutreiben. Dazu sollen auch die Wälder und ausgewiesene Naturschutzgebiete frei gegeben werden. In anderen Bundesländern wird ähnlich verfahren. Auf vielen bewaldeten Bergkämmen drehen sich schon riesige Windgeneratoren. Und deren Zahl soll vervielfacht werden.

Überall wehren sich Bürgerinitiativen gegen die Zerstörung der Landschaft, gegen Lärm, gefährlichen Infraschall und Schattenschlag durch die Windturbinen und gegen den Wertverfall ihrer Häuser. Die Immobilienpreise sinken in der Nachbarschaft von Windparks um 30 Prozent. Diese Teilenteignung muss nach der derzeitigen Rechtslage ohne Entschädigung hingenommen werden. Doch die Bürgerinitiativen haben mit diesen Argumenten keine Chancen. Die Lobby der Profiteure ist übermächtig. Sie hat dreistellige Millionenbeträge zur Verfügung. Regierungen und die Parlamente wurden infiltriert. Die Medien werden mit einseitigen Nachrichten bombardiert, um die „Energiewende“ und damit den unsinnigen und teuren Ausbau der regenerativen Energieanlagen mit Hilfe des EEG zu stützen. So sind auch viele Aktivisten der Bürgerinitiativen indoktriniert und im Prinzip für Ökostrom. Sie lehnen nur Anlagen vor Ihrer Haustür ab. Doch nur der Kampf gegen die Profiteure des EEG kann Erfolg bringen. Dazu muss man die Profiteure und ihre von den Stromverbrauchern zwangsweise subventionierten Gewinne kennen.

 

Betreiber von Windgeneratoren.

Ein Betreiber von 5 Windgeneratoren der heute üblichen 3 Megawatt-Klasse ist für die nächsten 20 Jahre Einkommensmillionär. Dazu braucht er „nur“ die Baugenehmigung. Banken finanzieren die gesamte Anlage, und der Kapitaldienst ist durch das EEG gesetzlich abgesichert. Gegen die Baugenehmigung treten überall Bürger an, die durch die riesigen Windgeneratoren geschädigt werden. Wie erreicht man nun doch eine Baugenehmigung? Man korrumpiert die Beteiligten.

 

Landbesitzer

Den Landbesitzern von geplanten Windparkflächen werden Pachten gezahlt bis zu 12 Prozent der Einspeisevergütung. Für eine 3 Megawattanlage auf einem Hektar Land sind dies bis zu 45.000 Euro jährlich. Bei einer Verpachtung als Ackerland gibt es nur 1.000 Euro pro Jahr. Einem solchen Angebot kann wohl kaum ein Landwirt widerstehen.

 

Städte und Gemeinden

Viele Städte und Gemeinden wollen ihre leeren Kassen mit der Gewerbesteuer aus Windparks füllen. Die Verwaltungen versuchen daher mit vielen Tricks, Windparkflächen auf ihrem Gebiet auszuweisen. Sie übersehen dabei die dadurch immer weitergehende Verteuerung des Stroms, die der Bürger tragen muss. Dadurch geht deren Kaufkraft zurück. Schwimmbadbesuche werden reduziert, und Geschäfte schließen. Am Ende sind die Verluste für die städtischen Finanzen bei der Gewerbesteuer größer als der erhoffte Gewinn.

 

Stadt- und Gemeinderäte

Lokale Ratsherren genehmigen die Aufstellung von Bebauungsplänen. Um Zustimmung für neue Anlagen zu erhalten, bieten die Planer den Bürgern eine finanzielle Beteiligung am Windpark an. Häufig werden Ratsmitglieder oder gar der Bürgermeister auch in den Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft (natürlich gegen Vergütung) aufgenommen. In einer Reihe von Fällen waren der Bürgermeister oder Ratsmitglieder sogar selbst die Betreiber der Anlagen.

 

Banken.

Wie schon erwähnt, ist die Finanzierung von „Ökostrom“-Anlagen für die Banken ein fast risikofreies Geschäft. Dem steht nur der Wertverlust von Immobilien in Windparknähe entgegen. Banken fördern daher mit all ihren Möglichkeiten, dass immer weitere „Windparks“ gebaut werden. Viele Banken sind im „Ökostrom“-Geschäft mit mehr als 10 Prozent ihrer Bilanzsumme.

 

Rechtsanwälte.

Viele Bürgerinitiativen ziehen vor Gericht. Den Rechtsanwälten winken gute Honorare. Es gibt heute große Kanzleien, die sich auf die Vertretung von Betreibern oder von Bürgerinitiativen spezialisiert haben und an jeder Klage mit Sicherheit verdienen.

 

Gerichte.

Viele Richter sind durch die jahrelangen einseitigen und zum Teil bewusst falschen Berichte über die kommende „Klimakatastrophe“, über die „Gefahren“ von den Kernkraftwerken und über den „Dreck“ aus Kohlekraftwerken indoktriniert. Gefahren von Windgeneratoren, Solaranlagen und Biogasanlagen dagegen werden nicht beachtet, Klagen gegen Windgeneratoren daher meistens abgelehnt.

 

Kirchen.

Ökostromanlagen sollen die „Bewahrung der Schöpfung“ sichern. Diese Ansicht hat sich bei praktisch allen Kirchenleitungen, ob katholisch oder evangelisch, festgesetzt. Von den Kirchen ist daher keine Hilfe zu erwarten. Sie propagieren den Ausbau von Ökostrom und stellen sogar Kirchendächer für Solarstromanlagen zur Verfügung.

 

Umweltverbände.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben generell zugestimmt, auch Naturschutzgebiete und Wälder für Windgeneratoren freizugeben. Nur in Einzelfällen erheben Sie Einspruch. Doch wenn dann der Investor eine größere „Spende“ überweist, wird der Einspruch zurückgezogen. Diese Umweltverbände haben sich zu Profiteuren degradiert.

 

Bundesregierung.

Die Bundesregierung hat die „Energiewende“ ins Leben gerufen und verteidigt nun deren wichtigstes Instrument: das unsoziale EEG, also die gesetzliche Umverteilung von unten nach oben. Jeder Bundesbürger muss an die Profiteure inzwischen 250 Euro im Jahr zusätzlich für seinen Strom bezahlen. Dazu kassiert der Staat von jedem Bürger noch 50 Euro im Jahr als Mehrwertsteuer. Gegen sachliche Beratung ist die Bundesregierung immun. Sie stützt sich lieber auf eine Ethikkommission.

 

Bundestag.

Viele Mitglieder des Bundestages sind korrumpiert. Sie betreiben selbst Ökostromanlagen oder sind an solchen Anlagen beteiligt. Mitglieder der Grünen verteidigen den Ausbau von Ökostromanlagen aus ideologischen Gründen. Einige Mitglieder, vorwiegend aus den Reihen der CDU und der FDP, äußern sich in privaten Gesprächen gegen die unsinnige und unsoziale „Energiewende“. Doch bei Abstimmungen fallen sie um und folgen der Parteilinie.

 

Erfolgschance für Bürgerinitiativen.

„Der Ausbau von Ökostromanlagen wird weitergehen, solange das EEG hohe und risikofreie  Profite auf Kosten aller Bürger verspricht“, sagt der Vorsitzende der Stromverbraucherschutz-Bewegung NAEB e.V., Heinrich Duepmann. „Wir fordern daher, das unsoziale EEG abzuschaffen, um diesen Irrsinn zu beenden. Gegen die Profiteure haben wir nur gemeinsam eine Chance. Die Anti-Windkraft-Initiativen werden nur Erfolg haben, wenn sie sich unserer Bewegung anschließen und ihr als Mitglied beitreten“.

www.naeb.info

Mehrwertsteuerplus: Staat kassiert Milliarden durch höhere Strompreise

Der deutsche Staat nimmt einem Medienbericht zufolge mit der Strompreiserhöhung
im kommenden Jahr rund 3,4 Milliarden Euro zusätzliche Mehrwertsteuer ein. Das
berichtet die »Bild-Zeitung« unter Berufung auf Berechnung von Günter Reisner,
Energieexperte Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU. Demnach zahlen
die rund 41 Millionen deutschen Haushalte 2013 mit der durchschnittlichen
Preiserhöhung von 13 Prozent knapp 17,8 Milliarden Euro mehr für Strom. Darauf
werden 3,4 Milliarden Euro Mehrwertsteuer fällig. Mehr…

Pflichtversicherung gegen AKW-Unfälle: EU will Strom erheblich teurer machen

Energiekommissar Günther Oettinger will eine Pflichtversicherung gegen Unfälle in Atomkraftwerken einführen. Das könnte den Strom erheblich verteuern. Es sei nicht seine Aufgabe, „durch Sicherheitsdumping den Kernkraftstrom billig zu machen“, sagte Oettinger.

 

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorschlag-der-kommission-eu-fordert-pflichtversicherung-gegen-akw-unfaelle-1.1487534

EEG: Grüne Dummheit unendlich

EEG steht für asozial, dubiose Steuersparmodelle, Arbeitsplätze in China. Dennoch verkaufen die „Grünen“ das EEG als revolutionären Erfolg. Dass deshalb der Strom für Verbraucher teurer wird, schieben sie auf die Industrie und deren Sonderregelungen. Eine dumme Milchmädchenrechnung – denn am Ende zahlt der Verbraucher immer die Rechnung.

 

von Rebeca Bellano

Wenn es darum geht, Feindbilder zu schaffen, so ist dies den Grünen bereits mit der Schlagzeile „Verbraucher blechen für Industrie“ auf ihrer Internetseite hervorragend gelungen. Auch reiste dieser Tage die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn, durch die Lande und gab Interviews, in denen sie betonte, dass es unfair sei, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung stromintensive Wirtschaftsunternehmen mit zahlreichen finanziellen Privilegien beglücke. Erleichterungen bei Netzentgelten, Ökosteuer und bei der Umlage zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) führten dazu, dass auf Einnahmen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro verzichtet würde, diese dann aber auf die privaten Verbraucher umgelegt werden würden.

Auf ihrer Internetseite feiern die Grünen das im Jahr 2000 von der rot-grünen Bundesregierung eingeführte EEG als vollen Erfolg und als Motor der Energiewende, der dazu geführt habe, dass bereits 25 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Die hohen Kosten für die Stromkunden seien eben überwiegend auf die unberechtigten „üppigen Befreiungen“ der Industrie zurückzuführen.

 

Doch schon auf der Internetseite der Grünen wagen Leser Widerspruch. „Würden die Preise auf die Industrie umgelegt, müsste dies der Verbraucher auch zahlen und zwar in den Produktpreisen“, heißt es dort. „Zudem würden massenhaft Arbeitsplätze verlagert und/oder die Löhne würden noch mehr gedrückt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die scheinheilige Besorgnis der Grünen um die ,Verbraucher‘ ist also Heuchelei. Wer hat uns denn das EEG-Gesetz erst eingebrockt?“ – Doch ein Ende des EEG-Wahns ist nicht in Sicht – trotzdem sich kritische Stimmen mehren.

 

Selbst das Bundeskartellamt beobachtet die Entwicklung der Strompreise mit Sorge. „Die Politik muss darauf achten, dass ihr die Kosten der Energiewende nicht aus dem Ruder laufen“, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt im Interview dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Insbesondere bei der Förderung der erneuerbaren Energien sei „eine deutliche Schieflage entstanden“, sagte Mundt. Die Preisentwicklung infolge der Energiewende steht auch beim heutigen Treffen von Spitzenvertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaften im Kanzleramt auf der Tagesordnung.

Forderungen nach Entlastung der Verbraucher durch eine Streichung der Stromsteuer oder eine reduzierte Mehrwertsteuer auf Strom erteilte der Kartellamtspräsident eine Absage. „Das wäre ein Schnellschuss“, sagte er. „Damit würde man nur an einem Symptom herumdoktern, wir müssen aber dort ansetzen, wo das Fieber entsteht“, sagte Mundt mit Blick auf die stark steigenden Kosten für die erneuerbaren Energien. Die Förderung der Erneuerbaren habe mittlerweile „jedes vernünftige Maß gesprengt“.

www.preussische-allgemeine.de

Preisexplosion durch Energiewende-Wahn

Kartellamt warnt vor Kostenexplosion durch die Energiewende. Insbesondere bei der Förderung der erneuerbaren Energien sei „eine deutliche Schieflage entstanden“. Forderungen nach Entlastung der Verbraucher durch eine Streichung der Stromsteuer oder eine reduzierte Mehrwertsteuer auf Strom erteilte der Kartellamtspräsident eine Absage.

 

Das Bundeskartellamt beobachtet die Entwicklung der Strompreise mit Sorge. „Die Politik muss darauf achten, dass ihr die Kosten der Energiewende nicht aus dem Ruder laufen“, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt im Interview dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Insbesondere bei der Förderung der erneuerbaren Energien sei „eine deutliche Schieflage entstanden“, sagte Mundt. Die Preisentwicklung infolge der Energiewende steht auch beim heutigen Treffen von Spitzenvertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaften im Kanzleramt auf der Tagesordnung.
Forderungen nach Entlastung der Verbraucher durch eine Streichung der Stromsteuer oder eine reduzierte Mehrwertsteuer auf Strom erteilte der Kartellamtspräsident eine Absage. „Das wäre ein Schnellschuss“, sagte er. „Damit würde man nur an einem Symptom herumdoktern, wir müssen aber dort ansetzen, wo das Fieber entsteht“, sa! gte Mundt mit Blick auf die stark steigenden Kosten für die erneuerbaren Energien. Die Förderung der Erneuerbaren habe mittlerweile „jedes vernünftige Maß gesprengt“. Mundt plädiert für eine Umkehr bei der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): „Was wir brauchen, ist ein Systemwechsel. Weg von der Festvergütung mit Abnahmegarantie, hin zu einem wettbewerblich orientierten Fördersystem.“
Mundt betrachtet die Ausnahmen für die Industrie bei EEG-Umlage, Stromsteuer und Netzentgelten kritisch. „Die Politik beschreitet da einen ordnungspolitisch schwierigen Weg. Viele mittelständische Unternehmen, die nicht von diesen Entlastungen profitieren, zahlen dafür umso mehr“, kritisiert der Kartellamtspräsident.
Auch die von der Bundesregierung geplanten Privilegien für die Betreiber von Offshore-Windparks und für Übertragungsnetzbetreiber bewertet Mundt zurückhaltend: „Die Lösung, die angestrebt wird, hat einen bitteren Beigeschmack. Gewinne werden individualisiert, Risiken sozialisiert.“
Das Bundeskabinett will am Mittwoch einen Regelung beschließen, die die Haftung zwischen Netzbetreibern und Offshore-Windpark-Betreibern im Fall verzögerter oder gestörter Netzanbindung klärt. Ein großer Teil des Risikos soll den Unternehmen abgenommen werden und auf die Stromverbraucher umgelegt werden, auf die eine neue Umlage zukommt.

Der geplatzte Traum vom Energiesparen

Die Politik dringt darauf, dass wir Öl und Strom immer effizienter einsetzen. Doch Wissenschaftler sagen: Maßnahmen wie Glühbirnenverbot und Hausdämmung helfen so gut wie gar nicht beim Energiesparen.

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article108796448/Der-geplatzte-Traum-vom-Energiesparen.html

Der Bio-Strom Beschiss

Wie man Strom, der aus Nahrungsmitteln erzeugt wird, „bio“ nennen kann, bleibt ein Geheimnis der Öko-PR-Strategen. Die Branche darf ihren überflüssig gewonnenen Strom zu Wucherpreisen ins Netz speisen – staatlich garantiert, und auf Kosten der Verbraucher. Trotzdem stehen jetzt viele Bio-Strom-Anlagen vor der Pleite – wegen hoher Maispreise.

 

von Hans-Günter Appel

Das unsoziale Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert den Betreibern von Bio-Strom-Anlagen die Einspeisung des erzeugten Stroms gegen eine hohe, feste Vergütung, die bisher eine Rendite bis zu 10 Prozent gebracht hat. Und die Vergütung ist gesetzlich für die nächsten 20 Jahre garantiert. Die Banken haben sich daher stark in der Finanzierung der Bio-Strom-Anlagen engagiert. Bei vielen Banken stecken mehr als 10 Prozent der Bilanzsumme in Ökostrom-Anlagen. Die Investitionen werden als staatlich garantiert und gesichert angesehen.

 

Doch mit der großen Dürre in den USA ist nun plötzlich das „Futter“ für die Bio-Strom-Anlagen rar und teuer geworden. Die Maispreise steigen. Die Maismenge, aus der eine Kilowattstunde Strom gewonnen werden kann, kostet mehr als für den Strom in Deutschland vergütet wird. Der Mais wird daher direkt verkauft und die Bio-Strom-Anlagen stehen still. Statt Gewinne gibt es nun Verluste. Pleiten sind zu erwarten. Und die Banken werden vergeblich auf Zinsen und die Rückzahlung der Kredite hoffen.

 

Das unsoziale EEG hat nun auch die Ökostrom-Gewinner erreicht, die bisher bei der Umverteilung von unten noch oben kräftig profitiert hatten. Es zeigt sich wieder einmal, dass Subventionen letztendlich denjenigen treffen, der einen Vorteil haben sollte. Das planwirtschaftliche EEG passt nicht in eine freie Marktwirtschaft. Es macht uns alle ärmer durch weiter schnell steigende Strompreise. Es schadet massiv der deutschen Volkswirtschaft.

 

Die Nationale Anti-EEG Bewegung e.V. (NAEB), www.naeb.info,  fordert daher von der Regierung und den Abgeordneten, den Amtseid zu erfüllen und Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Dazu gehört die Abschaffung des unsozialen EEG. Helfen Sie uns dabei und werden Sie Mitglied bei NAEB. Nur vereint können wir die Umweltzerstörung durch die Verspargelung der Landschaft mit immer größeren Windrädern, durch die Bedeckung immer größerer Flächen mit unrentablen Solar-Strom-Anlagen und durch Mais-Monokulturen beenden.

 

Erhöhung der Ökostrom-Umlage kostet deutsche Haushalte 1.120 Euro

Der Anstieg der EEG-Umlage für die Förderung der erneuerbaren Energien im kommenden Jahr wird einen deutschen Musterhaushalt (Verbrauch 4.000 Kilowattstunden) mit 1.120 Euro belasten. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).
So werde die Ökosteuer-Umlage aller Voraussicht nach von derzeit 3,6 Cent auf 5 Cent je Kilowattstunde Strom ansteigen. Die Mehrkosten für einen Durchschnittshaushalt würden demnach 56 Euro im Jahr betragen. Manuel Frondel, RWI-Energie-Experte, sagte der „Bild-Zeitung“: „Wir zahlen die Ökostrom-Umlage noch mindestens 20 Jahre, also bis 2032. Ein durchschnittlicher Haushalt hat durch die Erhöhung der EEG-Umlage insgesamt Mehrkosten von 1120 Euro.“

www.naeb.info

Strompreis wird um ein Viertel teurer

Durch die Energiewende wird der Strompreis in den nächsten acht Jahren um ein Viertel teurer werden. Das schätzt der Chef der Deutschen Energie-Agentur, Stephan Kohler. „Wir werden nicht vermeiden können, daß der Strompreis weiter ansteigt“, warnt der Energieexperte in der Rheinischen Post. „Wir sagen einen energiewendebedingten Anstieg um zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent bis zum Jahr 2020 voraus.“

In dieser Kalkulation sind noch nicht die Preissteigerungen „bedingt durch die steigende Nachfrage nach Öl, Gas und Kohle in anderen Weltregionen“ enthalten. Auch Umweltminister Peter Altmaier (CDU) rechnet mit Preissteigerungen und ruft die Deutschen zum Stromsparen auf: „Wenn der Preis um drei Prozent steigt, bleibt die Rechnung die alte, wenn man gleichviel Strom einspart“, rechnet er ihnen in der Bild-Zeitung vor. „Die ganze Welt schaut auf Deutschland, ob wir das hinkriegen.“

Schwindender Rückhalt in der Bevölkerung

Derweil sinkt die Bereitschaft der Deutschen, die Kosten für den Ausstieg aus der Atomenergie zu tragen. Laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Focus sind 41 Prozent der Befragten nicht bereit, mehr Geld für Strom auszugeben. Weitere 48 Prozent lehnen Preissteigerungen über zwanzig Euro pro Monat ab. Lediglich eine kleine Minderheit von neun Prozent ist mit Mehrkosten darüber hinaus einverstanden. Jeder vierte hält den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 für überhastet. (FA)

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5e9ec77aa9d.0.html