EEG zerstört Deutschland

Die hohen und immer weiter steigenden Strompreise durch den politisch subventionierten Ausbau der teuren und unzuverlässigen Solarstrom-, Windstrom- und Biostromerzeugung führen schon seit vielen Jahren dazu, dass die Industrie aus Deutschland abwandert.

 

von Prof. Hans-Günter Appel

Produktionsanlagen werden nicht erneuert.   Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat in seiner Pressemitteilung vom 18. Februar 2013 eine alarmierende Zahl veröffentlicht. Im Durchschnitt deckten die Investitionen in der energieintensiven Grundstoffindustrie (Metall- und Chemieindustrie) seit dem Jahr 2000 nur noch etwa 85 Prozent der Abschreibungen. Als Grund werden die hohen Stromkosten genannt und die Ungewissheit, ob auch in Zukunft dieser Industriezweig von der Umlage nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) befreit wird. Denn immer wieder plädieren Politiker dafür, die Industrieprivilegien abzuschaffen.

Grund ist die „Energiewende“   Eine Verteuerung des Strompreises um einen Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) erhöht die Produktionskosten in den deutschen Metall- und Chemieunternehmen um mehr als 700 Millionen Euro im Jahr. Schon heute liegen die Industriestromkosten in Deutschland trotz Befreiung von der EEG-Umlage 1,2 ct/kWh über dem Durchschnitt in der Europäischen Union. Im Vergleich zu Frankreich mit seiner günstigen Kernenergie sind es sogar 3 Cent. Und in den USA ist der Strom noch günstiger. Eine Verlagerung der Produktionsbetriebe nach Frankreich oder gar in die USA bringt also eine Ersparnis von mehr als 2 Milliarden Euro im Jahr.

Warum boomt dann die Industrie?   „Fährt die deutsche Industrie nicht nach allen Veröffentlichungen trotz der hohen Energiekosten wachsende Gewinne ein? Dann ist wohl die Alarmmeldung des deutschen Instituts der Wirtschaft ein Windei?“ Dies dürfte die Denkweise vieler Politiker sein, die ihre ideologisch begründete „Energiewende“ vorantreiben wollen. Aber wenn ich nicht mehr investiere und mit abgeschriebenen Anlagen produziere, kommt es zwangsläufig zu steigenden Gewinnen. Doch wenn dann die alten Anlagen nicht mehr brauchbar sind, ist der Arbeitsplatz weg. Mit den Gewinnen werden zwischenzeitlich neue Anlagen in kostengünstigen Ländern gebaut. Schon heute sind die Auslandsinvestitionen in Frankreich doppelt so hoch wie in Deutschland. Nach einem Bericht des Wall Street Journals vom 26. Februar 2013 finanziert Deutschland auch massiv das Fracking in den USA und damit Energiepreise, die bei einem Drittel der deutschen liegen.     Beispiele der Verlagerung.   Laufend gibt es Berichte über das Aufschieben oder Aufgeben von Investitionen. So wurde für die Wilhelmshavener Raffinerie der Bau eines Crackers (eine Anlage, die Schweröl zu Benzin und Diesel veredelt) aufgegeben. Ohne Cracker war die Raffinerie nicht wirtschaftlich. Die Raffinerie wurde stillgelegt. Die Weser Metall GmbH in Nordenham hat den Neubau einer effektiveren Elektrolyse für die Zinkgewinnung gestoppt. Die Elektrolyse wird wohl in einem anderen Land entstehen. Thyssen hat seine Edelstahlsparte an Finnland verkauft. Der Stahl wird demnächst in Finnland geschmolzen. Sogar die Lufthansa hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie hunderte von Arbeitsplätzen in das Ausland verlagert. Dies sind nur wenige Beispiele. Sie können für die Chemie und andere Sparten seitenlang fortgesetzt werden.   Zum Verlust von Arbeitsplätzen tragen aber auch wesentlich die Umweltverbände bei. So protestieren zurzeit BUND, Greenpeace, die deutsche Umwelthilfe und andere Initiativen gegen den Bau eines neuen Kraftwerks in Stade für die dort ansässige chemische Industrie. Wenn der Protest Erfolg hat, müssen auch diese Betriebe schließen, denn mit dem teuren und unzuverlässigen Windstrom und Solarstrom kann man keine wirtschaftliche Produktion bestreiten.

Auswirkungen werden verschwiegen.   Heinrich Duepmann, der Vorsitzende der Stromverbraucherschutz-Bewegung NAEB e.V., stellt fest:  Die negativen Auswirkungen der sogenannten Energiewende werden von den Medien verschwiegen oder verniedlicht. So wurde die eindrucksvolle und aussagekräftige Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zum Beispiel in der Leipziger Volkszeitung als Möglichkeit in vier Sätzen verniedlicht.

Das EEG muss weg.   Wir müssen uns endlich darüber klarwerden: Das planwirtschaftliche und unsoziale EEG vernichtet laufend durch ständig weiter steigende Strompreise wirtschaftliche Arbeitsplätze. Sind neue Investitionen einmal im Ausland getätigt, dauert es Jahrzehnte, die Arbeitsplätze wieder zurückzuholen. Daher muss das EEG schnellstens außer Kraft gesetzt werden. Sonst drohen nach Berechnungen der Stromverbraucherschutzbewegung NAEB e.V. http://www.naeb.info weitere kräftige Strompreiserhöhungen. Sie würden die Arbeitsplatzvernichtung noch beschleunigen.

www.naeb.info

Strompreis Wucher wegen Solar-Förderung

Umweltminister Altmaier erwartet höhere Strompreise im Herbst als Folge der Solarförderung.  Der CDU-Minister will deshalb die teure Förderung der Solarenergie schon früher beenden als bisher geplant.

 

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) rechnet im Herbst mit einem Preisanstieg um fünf Prozent als Folge des zu schnellen Ausbaus der Solarenergie. „Die Preise legt die Energiewirtschaft fest“, sagte der Minister der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

„Experten erwarten aber fünf Prozent.“  Der CDU-Minister will deshalb die teure Förderung der Solarenergie schon früher beenden als bisher geplant. „Die Förderung des Solarstroms wird ganz auslaufen, wenn wir das Ziel von 52 Gigawatt an Leistungskapazität erreicht haben. Das ist für 2020 vorgesehen.

Falls wir das Ziel früher schaffen, läuft die Förderung entsprechend früher aus“, sagte der Politiker. Zugleich solle  der Preis für die vergütete Kilowattstunde Solarstrom von derzeit 18,5 auf zwölf Cent fallen, so Altmaier. Auch die Förderung der übrigen erneuerbaren Energien will der Umweltminister absenken. „Wir haben in den vergangenen Jahren mehr Windkraftanlagen, Biomasse-Reaktoren und Solarzellen gebaut als geplant.

Deshalb rede ich in den kommenden Wochen mit Energieversorgern, Umweltverbänden und Herstellerunternehmen, wie wir den Zubau begrenzen und auf die vorhandenen Netze abstimmen können“, sagte Altmaier.

 

http://www.mmnews.de/index.php/etc/10674-strompreis-wucher-wg-solar

Der Bio-Strom Beschiss

Wie man Strom, der aus Nahrungsmitteln erzeugt wird, „bio“ nennen kann, bleibt ein Geheimnis der Öko-PR-Strategen. Die Branche darf ihren überflüssig gewonnenen Strom zu Wucherpreisen ins Netz speisen – staatlich garantiert, und auf Kosten der Verbraucher. Trotzdem stehen jetzt viele Bio-Strom-Anlagen vor der Pleite – wegen hoher Maispreise.

 

von Hans-Günter Appel

Das unsoziale Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert den Betreibern von Bio-Strom-Anlagen die Einspeisung des erzeugten Stroms gegen eine hohe, feste Vergütung, die bisher eine Rendite bis zu 10 Prozent gebracht hat. Und die Vergütung ist gesetzlich für die nächsten 20 Jahre garantiert. Die Banken haben sich daher stark in der Finanzierung der Bio-Strom-Anlagen engagiert. Bei vielen Banken stecken mehr als 10 Prozent der Bilanzsumme in Ökostrom-Anlagen. Die Investitionen werden als staatlich garantiert und gesichert angesehen.

 

Doch mit der großen Dürre in den USA ist nun plötzlich das „Futter“ für die Bio-Strom-Anlagen rar und teuer geworden. Die Maispreise steigen. Die Maismenge, aus der eine Kilowattstunde Strom gewonnen werden kann, kostet mehr als für den Strom in Deutschland vergütet wird. Der Mais wird daher direkt verkauft und die Bio-Strom-Anlagen stehen still. Statt Gewinne gibt es nun Verluste. Pleiten sind zu erwarten. Und die Banken werden vergeblich auf Zinsen und die Rückzahlung der Kredite hoffen.

 

Das unsoziale EEG hat nun auch die Ökostrom-Gewinner erreicht, die bisher bei der Umverteilung von unten noch oben kräftig profitiert hatten. Es zeigt sich wieder einmal, dass Subventionen letztendlich denjenigen treffen, der einen Vorteil haben sollte. Das planwirtschaftliche EEG passt nicht in eine freie Marktwirtschaft. Es macht uns alle ärmer durch weiter schnell steigende Strompreise. Es schadet massiv der deutschen Volkswirtschaft.

 

Die Nationale Anti-EEG Bewegung e.V. (NAEB), www.naeb.info,  fordert daher von der Regierung und den Abgeordneten, den Amtseid zu erfüllen und Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Dazu gehört die Abschaffung des unsozialen EEG. Helfen Sie uns dabei und werden Sie Mitglied bei NAEB. Nur vereint können wir die Umweltzerstörung durch die Verspargelung der Landschaft mit immer größeren Windrädern, durch die Bedeckung immer größerer Flächen mit unrentablen Solar-Strom-Anlagen und durch Mais-Monokulturen beenden.

 

Erhöhung der Ökostrom-Umlage kostet deutsche Haushalte 1.120 Euro

Der Anstieg der EEG-Umlage für die Förderung der erneuerbaren Energien im kommenden Jahr wird einen deutschen Musterhaushalt (Verbrauch 4.000 Kilowattstunden) mit 1.120 Euro belasten. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).
So werde die Ökosteuer-Umlage aller Voraussicht nach von derzeit 3,6 Cent auf 5 Cent je Kilowattstunde Strom ansteigen. Die Mehrkosten für einen Durchschnittshaushalt würden demnach 56 Euro im Jahr betragen. Manuel Frondel, RWI-Energie-Experte, sagte der „Bild-Zeitung“: „Wir zahlen die Ökostrom-Umlage noch mindestens 20 Jahre, also bis 2032. Ein durchschnittlicher Haushalt hat durch die Erhöhung der EEG-Umlage insgesamt Mehrkosten von 1120 Euro.“

www.naeb.info

Die fünf häufigsten Irrtümer über ihre Stromverträge

Ihrem Stromanbieter bleiben viele Deutsche ein Leben lang treu. Auch dann, wenn der Preis in ärgerliche Höhen steigt. Grund für das Zögern ist oft Halbwissen über Stromverträge. Fünf Irrtümer – und was wirklich dahinter steckt.

Der ganze Bericht:  http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/tid-26416/geruechte-halbwahrheiten-mythen-die-fuenf-haeufigsten-irrtuemer-ueber-ihre-stromvertraege_aid_777826.html