Der Untergang der Weißen Götter: Der Völkermord an den Chachapoyas und Tocharern -Was wir aus der Geschichte lernen sollten

von Wolkenkrieger

Nachdem in den Artikeln:
https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2019/04/10/die-weissen-goetter/
und
https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2018/12/08/wissenschaftliche-erkenntnisse-ueber-die-arier/
auf unsere Vorfahren und Verwandten eingegangen wurde, ist es an der Zeit zu untersuchen warum und wie sie vernichtet wurden.


Bild 1: Festung der Wolkenkrieger auf 4000 Metern: Kuelap.

Am oberen Ende des Amazonas, tief in den Nebelwäldern der peruanischen Anden, lebte ein Stamm weißer Menschen, der als Chachapoyas (Krieger der Wolken) bekannt ist. Diese zähen Menschen bewirtschaften die Hänge, züchteten Vieh und Meerschweinchen als Nahrung. Die Zivilisation der Chachapoyas bestand aus einer Reihe von kleinen Städten, die sich über ein riesiges bergiges Gelände erstreckten. Sie gelten als der letzte der weißen Stämme, die einst das Land von Peru bis nach Nordchile bewohnten, wo sich die ältesten Mumien der Welt befinden (Chinchorro Mumien). Einige Archäologen haben spekuliert, dass die Wolkenmenschen europäische Auswanderer gewesen sein könnten, die während der römischen Eroberungen des keltischen oder karthagischen Landes entkommen sind.


Bild 2: Heutige Nachfahren der Chachapoya in Peru.

Die Toten der Chachapoyas wurden akribisch mumifiziert und sorgfältig auf Felsvorsprüngen und Gräbern mit Blick auf die Täler ihres Lebensraums platziert. Sie bauten hohle Figuren um die Mumien herum – welche an die Steinfiguren der Osterinseln erinnern – und bemalten sie mit roten, weißen, gelben und schwarzen Ockerfarben. Diese Mumien bewachten ihr Land, um das Böse abzuwehren.


Bild 3: Mumienfiguren der Chachapoya.


Bild 4: Vergleich der Steinfiguren auf den Osterinseln mit Funden der Chachapoya in Peru.

Es ist denkbar, dass mit dem Einzug der asiatischen Indianer in ihren Lebensraum der Prozess des weißen Völkermords begann. Zuerst war es gewaltlos, bestehend aus einzelnen Individuen, die sich verliebten und in die Stämme des anderen aufgenommen wurden. Als die Inkas dann erkannten, dass die Städte der Chachapoyas klein genug waren, um zu erobert zu werden, und Land und Ressourcen vorhanden waren, die sie haben wollten, begannen die Vorbereitungen für den Krieg.


Bild 5: Familie aus Nachfahren der Chachapoya. Fotografiert von dem renomierten Forscher Peter Lerche.

Möglicherweise aufgrund der Aggression der Inkas bauten die Chahapoyas ihre massive Festung Kuelap mit mehr als 20 Meter hohen Mauern auf 4000 Meter Höhe (bekannt als Machu Picchu des Nordens). Diese befestigte Stadt wurde aus Hunderten von Tonnen von Steinblöcken errichtet und auf der Spitze bauten sie ihre einzigartigen Rundhäuser mit spitzen Strohdächern. Es wird berichtet, dass die Chachapoyas furchterregende Krieger waren und sich über viele Generationen hinweg gegen wilde Angriffe der Inkas wehren konnten. Darauf weist auch die neuere Forschung hin.

Im Jahr 1493 nach der Zeitrechnung wurden die Chachapoyas letztendlich überwältigt und es fand ein weiße Völkermord mit Gewalt statt. Die großen, hübschen Frauen wurden weggeschleppt, um Ehefrauen der Eroberer zu werden. Die Inkas führten eine Politik namens „Mitma“ ein, wobei sie viele Chachapoyas in andere Teile des Reiches umsiedelten und Tausende von Nicht-Weißen ansiedelten, um sich mit ihnen zu vermischen und die Rasse und Kultur der Chachapoyas zu eliminieren und sie daran zu hindern, jemals Selbstbestimmung und Freiheit von Steuern und Ausbeutung zu fordern, während ihr Land geplündert wurde.

Als die Spanier 1532 zur Eroberung des mächtigen Inka-Reiches ansetzten, schlossen sich viele der verbliebenen weißen Chachapoya der spanischen Armee an, um sich an den blutrünstigen Inka zu rächen. Die spanischen Chroniken berichten von dem außergewöhnlichen Mut der Wolkenkrieger. Leider erlagen viele Chachapoyas den eingeschleppten Pocken. Demographie ist Schicksal. Heute haben die noch verbliebenen Chachapoyas eine vergleichsweise hellere Haut, helleres Haar und sind immer noch für ihre Schönheit bekannt.


Bild 6: Sogenanntes Gringuito Kind im Gebiet der Chachapoya.


Bild 7: Gringuito Mädchen.


Bild 8: Gringuito Junge.

Interessanterweise haben einige Chachapoyas eine unheimliche Ähnlichkeit mit Iren oder dem baskischen Volk und verwendeten das, was wir als keltisches Kreuz kennen, in ihrem Schmuck. Sie schmücken ihre Artefakte noch heute mit den geschwungenen Hakenkreuzen der alten Europäer.


Bild 9: Henkelkreuz der Chachapoya.

Professor Giffhorn („Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya“) und sein Team führten DNA-Tests von Speichelproben durch, die von einer kleinen Anzahl der Gringuitos zur Verfügung gestellt wurden. Die Ergebnisse dieser Stichprobenuntersuchung zeigen eine starke Ähnlichkeit mit dem Muster der DNA, das in Nord- und Nordwestspanien gefunden wurde, genau den Regionen, die vor langer Zeit von Kelten beherrscht wurden. Es ist deswegen sehr wohl möglich, dass die Gringuitos von den Chachapoya abstammen, die wiederum Nachfahren der Kelten sind.


Bild 10: In Peru gefundene Wari Mumie aus der Nähe zum heutigen Chachapoya Gebiet.

Eine der letzten Stufen eines Völkermords ist die „Verleugnung“. Anti-Weiße leugnen, dass die Zielgruppe überhaupt jemals existiert hat. Das globalistische Establishment unternimmt große Anstrengungen, um gründliche Untersuchungen dieser archäologischen Funde zu verhindern, weil sie Aufschluss über aktuelle Ereignisse geben.

Sogar der Reiseführer von „Lonely Planet“, auf den sich die meisten Reisenden beziehen, verschweigt auf seinen Seiten alle Hinweise auf die helle Haut und euripiden Merkmale der Chachapoyas.

Die Chachapoyas, oder „Wolkenkrieger“, kontrollierten den weiten Landstrich um die heutige Region Chachapoyas von 500 n. der Zeitrechnung bis etwa 1493, als die Inkas das Gebiet eroberten und die Isolation der Chachapoya beendeten. Über diese Zivilisation, deren Bewohner als große Krieger, mächtige Schamanen und begabte Baumeister galten, die für eine der fortschrittlichsten Zivilisationen des Perus verantwortlich waren, ist bis heute nur sehr wenig bekannt. Heutzutage kämpfen Archäologen mit Grabräubern um das Erbe der Chachapoyas, welches in den vielen Dutzenden von Felsengräbern und Dörfern mit kreisförmigen Strukturen in den Bergen Perus hinterlassen wurde.

Der Reiseführer Rough Guide hingegen enthält immer noch eine ehrliche Beschreibung:
„Chachapoyas bedeutet in Aymara „das Wolkenvolk“, vielleicht eine Beschreibung der hellhäutigen Stämme, die diese Region beherrschten ist. Sie lebten in einer von mindestens sieben Großstädten (wie Kuelap, Magdalena und Purunllacta), die sich jeweils hoch oben über dem Utcubamba-Tal oder einem Nebenfluss davon auf markanten, dramatischen Gipfeln und Graten befinden. Viele der Einheimischen haben noch heute helle Haare und bemerkenswert hellhäutige Gesichter. Das Volk der Chachapoyas, obwohl es große Festungen baute, wurde schließlich von den zahlreicheren Inkas unterworfen.“

Es ist sehr wichtig, dass die Weißen (Indogermanen) aus historischen Ereignissen lernen und den Prozess des weißen Völkermords erkennen, damit wir Gegenmaßnahmen ergreifen können, um eine vollständige Wiederholung dieser Katastrophe zu verhindern. Die Geschichte lehrt uns, dass die Mehrheit der Weißen wahrscheinlich erliegen und für immer aussterben wird, aber eine abgesonderte Zivilisation könnte die Lösung sein. Es braucht nur ein paar tausend entschlossen Indogermanen, um eine Zukunft zu schaffen, in der ihre Kinder sicher sein können. Die meisten Menschen warten darauf, dass genau die Politiker, die ihre Rasse aktiv zerstören, die Situation für sie stoppen und umkehren werden. Diese Unwissenheit hat ihre Enkelkinder bereits zu einer Zukunft wie in den Favelas Brasiliens verurteilt, wo Autodiebstähle und Waffenkriminalität täglich stattfinden. Passivität bedeutet, den weißen Völkermord zu unterstützen!

Früher machten die Weißen 30 % der Weltbevölkerung aus, aber jetzt machen wir nur noch 8 % aus. Tendenz fallend. Millionen von Nicht-Weißen werden in jedes Land der weißen Mehrheit geschleust und mit „multikulturellen“ Programmen assimiliert. Der Kalergi-Plan, der Hooton-Plan und der Barnett-Plan zur Vernichtung der Euripiden werden durchgezogen (vergleiche: https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/immigration-als-waffe.html)

Wie lange wird es dauern, bis weiße Kinder für immer ausgestorben sind? Multikulturalismus“ ist nur ein Codewort für den weißen Völkermord.

Jeder, der sich halbwegs mit den alten Kulturen Amerikas auskennt, weiß über die zahlreichen Überleiferungen der Mayas, Inkas und Azteken Bescheid. Sie priesen die „weißen, bärtigen Götter“ (Quetzalcoatl, Viracocha, Kukulkan, Votan) als Bringer ihrer Zivilisation.
Alte Inkachroniken berichten voller Ehrfurcht vom großen Kulturbringer Viracocha (vergleich altdänisch: Huitr Konge = weißer König), der von Osten über das Meer gekommen ist. Der bei den Mayas als Quetzalcoatl verehrte Gott soll auf einer „gefiederten Schlange“ (vergleiche: Wikinger-Drachenboot) über das Meer gekommen sein.

Der Untergang der Chachapoyas erinnert sehr stark an den Genozid an den indogermanischen Tocharern in der Taklamakan im heutigen Westen Chinas.

„Tocharer“ nennen die Geschichtskundler jenes sagenhafte Volk, das sich nach derzeitigem Kenntnisstand vor 1500 Jahren im Westen des heutigen China niederließ und dort einen Aufstieg sondergleichen erlebte.

Doch die so imposante wie rätselhafte Kultur verschwand samt ihrer Sprache im Nichts.
Wissenschaftler wissen heute von ihrer Existenz, weil Archäologen in der Wüste Taklamakan im chinesischen Tarim-Becken an der Seidenstraße tausende Papierfetzen fanden, die auf eine reiche und hochgebildete Gesellschaft hindeuten. Vor gut hundert Jahren gelang es den deutschen Indologen Emil Sieg und Wilhelm Siegling nach jahrelanger Arbeit, die Schriftzeichen auf den Schnipseln als eigene Sprache zu identifizieren. Verblüfft notierten die Experten, dass die in der chinesischen Provinz Xinjiang geborgenen schriftlichen Zeugnisse eindeutig auf den indogermanischen Sprachraum hinweisen (westeuripde Kentum-Sprache).

Den überwiegenden Teil der Schriftzeugnisse fanden Archäologen in den Überresten buddhistischer Klöster. Uralte Wandmalereien geben Auskunft über die Bewohner. Zu sehen sind bärtige Gestalten mit blondem Haar, wie Experten sie kaum in der asiatischen Steppe vermutet haben. „Die sehen aus wie Schotten“, berichtet ein Forscher.


Bild 11: Abbildung tocharischer Prinzen auf einem Fresko.

Nun rätseln die Forscher, ob die aus den Quellen bekannten Bewohner des tocharischen Sprachraums mit jenen Mumien in Verbindung stehen, die ebenfalls in der Gegend geborgen wurden. Etwa der ausgezeichnet erhaltene Cherchen-Mann – ein Riese von zwei Metern mit rötlichem Haar, rotem Zottelbart, vollen Lippen und einer langen Nase. Kurz: eher der europäische Typ.


Bild 12: Euripider Mumienfund aus der Taklamakan links. Rechts: Rekonstruktion des Gesichts (Schönheit von Loulan).

Die Mumien sind mindestens 2000, teils sogar 4000 Jahre alt. Es liegt der Verdacht nahe, dass die buddhistische Hochkultur der Tocharer einer Islamisierung zum Opfer fiel. Fakt ist, dass in der heutige Bevölkerung nach wie vor immer wieder euripid anmutende Menschen geboren werden. Es fand demzufolge eine friedliche oder kriegerisch erzwungene Vermischung mit Invasoren oder Eroberern statt. Dies führte auch hier zum Untergang der Indogermanen bzw. der Arier („Die Edlen“). Sie teilen damit das Schicksal der Chachapoya in Südamerika. Heute schwebt diese Bedrohung über allen weißen Nationen, da wir zu wenig Kinder machen und sich zu viele unserer Landsleute mit Fremden vermischen. Dieser Prozess muss umgekehrt werden, wenn wir eine Zukunft haben wollen! Dabei ist jeder an der Stelle wichtig, an der er gerade steht und für unsere Zukunft tätig werden kann.

Auch in Nordafrika hinterließen die Indogermanen ihre genetischen Spuren (z.B. die deutchen Wandalen). Noch heute finden wir in einigen Gebieten Nordafrikas Blonde, die Reste der germanischen Einwanderung darstellen (insbesondere die Kabylen).

Überall dort, wo die Germanen hinzogen, blühten neue Kulturen auf. Die große italienische Renaissance ist von nordischen Menschen geschaffen worden, Nachfahren von Germanen, die in Italien eingewandert waren (Langobarden). Überreste der Westgoten waren es, die das spanische Weltreich gründeten. Nordische Tatkraft und Kühnheit verschafften kleinen Staaten, wie den Niederlanden und Schweden, Macht und Ansehen.

Diese Tatkraft und Intelligenz sind es, die die Machtelite stören und die sie als Gefahr wahrnehmen. Deswegen werden wir mit Kulturmarxismus, Masseneinwanderung und Rassenmischung bekämpft. Lernt aus der Geschichte und lasst euch nicht vernichten! Die Einschläge kommen näher. Schlagt zurück! Macht mehr Kinder, entfernt/vermeidet Feindpropanda und weckt eure Landsleute auf!
a. https://archive.org/details/HandbuchZumSelbsterhaltVonDirUndDeinemVolk82S
b. https://archive.org/details/3VolkstodStoppenAufklrenUndberzeugen

Es geht um alles. Es geht um unsere Zukunft oder, – wenn nicht jeder von uns nach seine Möglichkeiten handelt – unseren Untergang!

Quellen:
1. Hans Giffhorn – „Wurde Amerika in der Antike entdeckt?: Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya“
2. Erich Meinecke: Das blonde Volk der Taklamakan. In: Mensch und Maß. Folge 16, 23. August 2001, 41. Jahr, Verlag Hohe Warte.
3. https://www.indogermanistik.org/media/documents/tocharer.pdf
4. Frühe Europäer in Fernost. In der chinesischen Provinz Xingjiang wurden jahrtausendealte Mumien mit westlichem Aussehen entdeckt. In: Geo.(-Magazin), Nr. 7 (Juli) 1994, S. 162–165.
5. Arthur Kemp – „March of the Titans: A History of the White Race“
https://archive.org/details/historyofthearyanpeople
6. Thor Heyerdahl – „American Indians In The Pacific“
https://archive.org/details/AmericanIndiansPacificHeyerdahl
7. https://morgenwacht.wordpress.com/2018/12/09/die-tocharer-eine-vergessene-weisse-wanderung/
8. http://www.renegadetribune.com/white-genocide-of-the-chachapoyas/
9. https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2019/04/10/die-weissen-goetter/
10. https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2018/12/08/wissenschaftliche-erkenntnisse-ueber-die-arier/

 

 

Waldbrände in Brasilien – die ganze Wahrheit

von https://www.journalistenwatch.com

Symbolfoto: Von Kaweepol_Kan/ Shutterstock

Die angeblichen Waldbrände in Brasilien waren ein gefundenes Fressen für alle Klimahysteriker in der Politik und den Medien, konnte man dem gehassten Präsidenten Bolsonaro dabei doch noch zusätzlich einen mitgeben.

Aber wie immer bei solchen Kampagnen sollte man auch „die andere Seite“ zu Wort kommen lassen.

Peter Mersch schreibt dazu zum Beispiel auf Facebook:

„ZDF heute“ und andere Medien hatten gestern eine Karte der NASA veröffentlicht, die die Amazonas-Regenwald-Brände vom Weltall aus zeigen sollen (https://www.facebook.com/…/pb.112784955…/10157701438055680/…).

Die Karte war mit der NASA-FIRMS-Anwendung (Fire Informantion for Ressource Management System: https://firms.modaps.eosdis.nasa.gov/) erstellt worden.

Im Folgenden soll mit dieser Anwendung etwas tiefer in die betroffenen Gebiete hineingezoomt werden. Dafür wurde ein Bereich auf der ZDF heute-Karte ausgewählt, in dem eine ziemlich gerade Brandlinie in Richtung Nord-Ost-Ost besonders tief in den eigentlichen Regenwald hineinzureichen scheint (siehe den weißen Kasten in Abbildung 1). Auf den ersten Blick könnte man meinen: Dort brennen weite Teile des Amazonas Regenwaldes.

Abbildung 2 zeigt die Brände der letzten 24 Stunde im Gebiet des Amazonas Regenwaldes, nun aber schon ein wenig höher aufgelöst. Die gerade Linie aus der ersten Abbildung ist weiterhin sehr klar zu erkennen. Der weiße Kasten grenzt das Zoom-Gebiet gegenüber der ersten Abbildung noch ein ganzes Stück weiter ein.

Abbildung 3 stellt das Gebiet innerhalb des weißen Kastens der zweiten Abbildung dar. Im Zentrum der Aufnahme befindet sich der Ort Apuí, rechts davon (im Osten) ist der Fluss Rio Tapajós (einer der zahllosen Zuflüsse des Amazonas) zu erkennen, und entlang der linearen Feuerlinie verläuft die Straße BR 230 Rod:Transamazônica. Geschützte Bereiche sind (hell) grün dargestellt, ungeschützte dunkelgrün.

Auf Abbildung 3 sehen die Brandstellen allerdings viel weniger bedrohlich aus als auf der niedrig aufgelösten ZDF heute-Karte. Der Grund: Die NASA verwendet in ihrer Anwendung ein Bildbearbeitungsverfahren, das es erlaubt, einzelne Brandstellen selbst bei einer geringen Auflösung noch gut erkennen zu können. Hierbei rücken Brände, die eigentlich recht klein und weit voneinander entfernt sind, optisch dich zusammen und manchmal auch zu einem scheinbar einzigen großen Brand.

Auf der hoch aufgelösten Karte der Abbildung 3 ist jedoch gut zu erkennen, dass auch an dieser Stelle nicht der Amazonas Regenwald brennt, sondern die Wirtschaftsflächen der dort lebenden und arbeitenden Menschen (die nicht geschützten Bereiche). Anders gesagt: Es brennt dort, wo Menschen leben und arbeiten.

Und noch ein hoch interessanter Hinweis:

Das Brandgeschehen im Amazonasgebiet in den Jahren 2005 bis 2019 ++

Die NASA stellt in ihrer FIRMS-Anwendung (https://firms.modaps.eosdis.nasa.gov/) zwei Datenarchive mit unterschiedlichen Datenquellen zur Verfügung, und zwar einerseits ein Archiv mit den MODIS C6-Daten, andererseits ein Archiv mit den (feiner aufgelösten) VIIRS-Daten. Letztere ist sehr umfangreich, weswegen ich mich zunächst auf die MODIS C6-Datenbank für den Zeitaum 2005 bis 2019 beschränkt habe. Ich vermute aber, dass sich aus beiden Datenbanken ähnliche Zahlenrelationen für die einzelnen Jahre und Zeiträume extrahieren lassen.

Als Amazonasgebiet soll im Folgenden der hervorgehobene Quadrant in der angehangenen Abbildung bezeichnet werden. Aus diesem Gebiet stammen alle extrahierten Brandeinträge.

Für den Zeitraum 01. Januar bis 23. August werden in der MODIS C6-Datenbank die folgenden Brandvorfallssummen für die einzelnen Jahre (im gewählten Amazonasgebiet) ausgewiesen:

2005 197.420
2006 106.061
2007 171.854
2008 79.889
2009 51.836
2010 181.287
2011 52.317
2012 83.134
2013 56.816
2014 85.806
2015 78.655
2016 126.221
2017 84.712
2018 71.193
2019 132.554

Demnach gehört 2019 zu den Jahren mit relativ hoher Brandaktivität (4. Rang in der obigen Liste, knapp vor dem Jahr 2016). Auffällig sind die zum Teil enormen Schwankungen zwischen den einzelnen Jahren (beispielsweise im Zeitraum 2009 bis 2011).

Für den Zeitraum 01. August bis 23. August der jeweiligen Jahre werden von der Datenbank die folgenden Brandvorfallssummen ausgewiesen:

2005 106.915
2006 53.466
2007 88.237
2008 37.313
2009 21.505
2010 111.538
2011 19.033
2012 40.124
2013 17.097
2014 39.237
2015 38.107
2016 44.151
2017 34.148
2018 14.843
2019 64.319

Auch in dieser Aufstellung liegt 2019 auf dem 4. Rang, 2016 deutlich dahinter auf dem 6. Rang. Allerdings liegt die für 2019 ausgewiesene Brandvorfallssumme noch immer innerhalb der üblichen jährlichen Schwankungsbreite des Amazonasgebiets.

Auffällig sind die sehr niedrigen August-Zahlen für 2018 (der kleinste Wert aller untersuchten Jahre). In den Medien heißt es oft, dass die Brände im Amazonasgebiet im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr drastisch (genauer: um 86 Prozent) zugenommen hätten, wofür der brasilianische Präsident die Verantwortung trage. Diese Behauptung übersieht jedoch, dass es im August 2018 zu ungewöhnlich wenigen Bränden im Amazonas-Gebiet kam.

Die letzte Tabelle zeigt die in der MODIS C6-Datenbank für den Zeitraum Januar bis Juli ausgewiesenen Brandvorfallssummen:

2005 90.505
2006 52.595
2007 83.617
2008 42.576
2009 30.331
2010 69.749
2011 33.284
2012 43.010
2013 39.719
2014 46.569
2015 40.548
2016 82.070
2017 50.564
2018 56.350
2019 68.235

In dieser Aufstellung liegt 2019 nur noch auf dem 5. Rang. Mit 2016 hat es die Plätze getauscht. Auch ist der für 2019 ausgewiesene Wert nur ca. 20 Prozent größer als für 2018, während der für den August (bis zum 23.08.) errechnete 2019-Wert den Vorjahreswert um mehr als 330 Prozent übertrifft. Für das gesamte Jahr 2019 bis zum 23. August ergibt sich hieraus eine Gesamtzunahme der Brandaktivitäten im Amazonasgebiet gegenüber dem Vorjahr (2018) um ca. 86 Prozent. Diese Zahl wird auch in den Medien kommuniziert. Dabei wird jedoch übersehen, dass 2018 (und hierbei insbesondere der August) ein Jahr mit ungewöhnlich niedriger Brandaktivität im Amazonasgebiet war.

Die Aufstellungen deuten an, dass die unterschiedlichen Summenzahlen maßgeblich durch die jeweiligen Wetterbedingungen getriggert sein könnten.

Jouwatch erreichten dazu noch zwei Videos – sozusagen direkt aus der Karte, die so dramatisch rot „eingefärbt“ sind:

 

 

 

https://www.journalistenwatch.com/2019/08/26/waldbraende-brasilien-wahrheit/

Exklusiv-Interview mit Eduardo Bolsonaro: Wie sich Südamerika vom Sozialismus befreit

Von American Thoght Leaders Team – Epoch Times USA

Im Rahmen der Kolumne „American Thought Leaders“ hat die Epoch Times USA ein Interview mit dem Politiker Eduardo Bolsonaro geführt. Er ist Mitglied des brasilianischen Kongresses und Sohn des Präsidenten Jair Bolsonaro.

Eduardo Bolsonaro spricht während des Wahlkampfes 2018 in Brasilien vor Krankenhauspersonal. Sein Vater der Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro wurde nach einer Messerattacke in diesem Krankenhaus behandelt.Foto: Nelson ALMEIDA / AFP/GettyImages

 

Die Epoch Times führte anlässlich des Staatsbesuchs seines Vaters im Weißen Haus am 19. März ein Gespräch mit Eduardo Bolsonaro, Kongressabgeordneter in Brasilien und Sohn des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro.

Anmerkung zur deutschen Version: Im Folgenden finden Sie eine leicht redigierte Mitschrift des Interviews, als Übersetzung des englischen Transskripts. Wir haben die Wortwahl und den manchmal etwas eigenwilligen Satzbau aus dem Original übernommen und nur an einigen Stellen, aus Gründen der besseren Verständlichkeit, leicht überarbeitet. Für Kenner der englischen Sprache haben wir das Interview in diesen Artikel als YouTube-Video eingebunden. Eduardo Bolsonaro ist trotz seines leichten Akzents gut zu verstehen.

 

 

Epoch Times: Sie haben zwei Amtszeiten im Kongress in Brasilien absolviert und bei dieser letzten Wahl haben Sie mit einem Erdrutschsieg gewonnen – Sie hatten mehr Stimmen, als jemals ein brasilianisches Kongressmitglied zuvor.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Das war eine Überraschung für uns. Wir haben nicht so viel erwartet, aber es war historisch. Es sagt viel über die Zeit aus, in der wir leben. Nicht nur in Brasilien. Wenn man sich in der ganzen Region umsieht, gibt es andere Menschen mit den gleichen Gedanken: So, wie Präsident Jair Bolsonaro, und auch wie Trump. Schauen Sie nach Chile, dort haben Sie Sebastian Pinera; Kolumbien, Ivan Duque Márquez; Paraguay, Mario Abdo Benítez; Mauricio Macri in Argentinien.

Es handelt sich also nicht um eine Bewegung der extremen Rechten, wie es die Presse normalerweise sieht. Es ist etwas Natürliches und eine große Botschaft, dass wir den Sozialismus nicht mehr wollen.

Epoch Times: Das ist eine erstaunliche Veränderung. Ich verstand es so, dass es noch vor sechs Jahren in Brasilien keine konservative Partei gab. Ist das wahr?

Eduardo Bolsonaro: Das ist wahr. Es war so schwer für Jair Bolsonaro, eine Partei zu finden, die ihn klar als Präsidenten unterstützen würde. Und jetzt sind wir die größte Partei des Kongresses. Wir haben diese große Veränderung. Es ist also etwas, an das man selbst manchmal kaum glauben kann, wie in einem Traum.

Epoch Times: Warum glauben Sie, dass dies so schnell geschah, und, wie Sie sagen – nicht nur in Brasilien, sondern in mehreren anderen südamerikanischen Ländern?

Eduardo Bolsonaro: Wenn wir die ganze Region betrachten, alle Ex-Präsidenten, dann waren sie Freunde. Evo Morales in Bolivien, Hugo Chávez, dann Maduro in Venezuela, Lula, dann Dilma in Brasilien, Correa in Ecuador und die Kirchners in Argentinien. Und dann hatten die Leute die Nase voll davon, wissen Sie. Weil es bei allen um den Putsch und die politische Korrektheit ging. …. Und die Leute waren es leid. Es gab so viele Skandale in Bezug auf Korruption, dass die Leute sagten: „OK, wir wollen uns ändern.“

Und wer hat den Wandel repräsentiert? Wer sagt, was den Menschen am nächsten ist? Dann finden sie Jair Bolsonaro – denn Jair Bolsonaro hat während seiner gesamten Kampagne nicht einmal eine Million Dollar ausgegeben. Er ist jemand, der seinem Land 17 Jahre in der Armee und dann fast 30 Jahre als Abgeordneter diente. Und er hat nicht allzu viel Unterstützung von den politischen Parteien. Also, es war eine schwierige Wahl, aber wir hatten eine Sache, die alle anderen Kandidaten nicht hatten. Die Menschen waren auf seiner Seite.

Epoch Times: Nun, das ist eine wirklich interessante Geschichte. Ich verstehe, dass die Menschen die Korruption leid waren. Es gibt seit Jahrzehnten sozialistische Regierungen. Was hat es geschafft, die Menschen zusammenzubringen? Es ist eine Sache, unzufrieden mit dem Verlauf der Dinge zu sein. Es ist eine andere Sache zu sehen, dass es eine Alternative gibt und dass Ihr Vater den Brasilianern eine andere Chance geboten hat.

Eduardo Bolsonaro: Sie haben ein Video im Internet, das zeigt, wie Ex-Präsident Lula spricht und lacht, wie er feiert, dass Sie nicht einmal einen Kandidaten haben, der konservativ ist. Es war, glaube ich, 2010 oder 2014.

Weil es schwer war, erwachsen zu werden. Wissen Sie, am Anfang ist der Sozialismus wie eine Schule. Die Leute mögen es. Jeder hat Geld. Jeder kann alles kaufen, aber dann kommt früher oder später die Rechnung. Und in Brasilien, als diese Abrechnung kam, war es während der Amtszeit von Dilma Rousseff. Und wir sahen uns mit 14 Millionen Arbeitslosen konfrontiert. Es war wirklich hart. Es war, glaube ich, die schlimmste Krise, die Wirtschaftskrise, die es je in Brasilien gegeben hat. Es half uns auch, diese Veränderung zu vollziehen.

Epoch Times: Also, die Leute können sehen, dass die Dinge nicht funktioniert haben?

Eduardo Bolsonaro: Ja. Ganz klar, ganz klar. Und es ist nicht nur ein Punkt. Wenn man sich die Sicherheitslage ansieht, haben wir Jahr für Jahr Rekorde in Brasilien. Wir stehen vor einer Rekordzahl von Morden. Und sie sagen: „Er raubt, weil er nicht auf diese Schule gehen konnte, als er jünger war.“ Sie sagen: „Das Problem ist unsere Gesellschaft, weil die Menschen keine schwarzen Menschen mögen.“ Bei dieser ganzen Sache geht es um politische Korrektheit. Aber wenn die Leute ihre Türen öffnen, ist die Welt völlig anders als das, was die Regierung ihnen sagt, und die Leute hatten die Nase voll davon.

Es gibt ein Verantwortungsbewusstsein, das wir (die Mitglieder der Partei von Jair Bolsonaro) haben. Als hätten wir keine zweite Chance. Wir haben nur eine Kugel, und wir müssen das Richtige tun und die gesamte Geschichte Brasiliens verändern. Weil wir uns darüber im Klaren sind, dass, wenn wir scheitern, die linken Kerle mit der ganzen Geschichte zurückkommen werden, und Brasilien wird Venezuela viel ähnlicher sein als zum Beispiel den Vereinigten Staaten.

„Wir sind den Sozialismus leid“

Epoch Times: Diese wundersame Veränderung, die vor fünf oder sechs Jahren geschah, als die Brasilianer plötzlich sagten, wir sind den Sozialismus leid. Sie sehen das als zerbrechlich an, dass, wenn Sie ihnen nicht zeigen, was funktioniert, sie zum Sozialismus zurückkehren werden. Ist das der Fall?

Eduardo Bolsonaro: Ja, ja, ja, sicher. Weil es einfach ist, die Sprüche (von links zu verwenden). Sie sagen: „Hey Mann, ich bin hier für den Frieden. Jeder, der etwas anderes sagt, ist gegen den Frieden.“ „Hey, hey, hey, Mann. Ich bin hier, um euch zu beschützen, schwarze Leute. Jeder, der gegen das ankämpft, was ich dir sage, ist rassistisch.“ Und sie machen mit all den anderen Themen weiter. Deshalb sagen sie, dass Bolsonaro rassistisch, fremdenfeindlich, homophob, nationalsozialistisch, faschistisch und jetzt auch noch das andere Zeug ist. Sie schaffen sogar neue Worte, schlechte Worte, um zu sagen, dass Bolsonaro so ist.

Und wenn Sie dann ins Internet gehen, wo Sie nicht die Mainstream-Medien brauchen, um Ihnen zu sagen, was los ist, können Sie mit eigenen Augen sehen – öffnen Sie einfach Instagram auf Ihrem Smartphone oder Facebook und Sie werden ganz andere Menschen sehen.

So war das Internet in der Kampagne von Jair Bolsonaro unerlässlich, um den Menschen zu zeigen, wer er ist, dass er nicht rassistisch, faschistisch, nationalsozialistisch, fremdenfeindlich, homophob und all das andere Zeug ist.

Und was sie (die Linke) in Brasilien tun, tun sie in den Vereinigten Staaten, sie tun es in Europa, sie tun es in Chile, in Kolumbien. Sie alle sind sehr gut vernetzt, und deshalb möchte ich meinen Einfluss und die Position, die ich jetzt habe, nutzen, um ihn weltweit aufzubauen, um dieses Wunder, das in Brasilien geschah, auch in anderen Ländern zu vollbringen. Damit es keine kleine Welle ist, sie dauerhaft ist. Wir müssen uns wirklich organisieren und den Sozialismus stoppen, solange wir können.

Epoch Times: Social Media waren es also, die es Ihrem Vater erlaubten, die Darstellung der Linken zu durchbrechen, um eine direkte Verbindung zu den Menschen herzustellen? Das ist die Geschichte?

Eduardo Bolsonaro: 100 Prozent. Wenn man sich die sozialen Medien von Jair Bolsonaro ansieht, ist es riesig. Es ist sogar noch größer als das von vielen Fußballspielern oder Entertainern. Und es machte den totalen Unterschied in dieser Kampagne aus. Und ich muss sagen, dass mein Bruder, Carlos Bolsonaro, sich um die sozialen Medien von Jair Bolsonaro kümmert. Carlos mag es nicht, Interviews zu machen. Er mag es nicht, öffentlich aufzutreten, aber er ist der größte Mann, der bei dieser Wahl eine Verantwortung hatte. Nach dem Messerattentat gegen meinen Vater blieb er 77 Prozent der Kampagnenzeit im Krankenhaus oder zu Hause.

Also stellen Sie sich vor, Sie stoppen die ganze Kampagne. Sie werden nicht durch alle Staaten gehen. Sie werden zu Hause bleiben und nur mit einem Handy reden. Das ist passiert, also dank meines Bruders. Und wenn man sich die Interviews meines Vaters nach seiner Wahl ansieht, als er das erste Mal live im Fernsehen war, sagte er: „Danke, Carlos Bolsonaro.“ Und auch als er am 1. Januar sein Amt antrat, sagte er wieder: „Danke, mein Sohn, Carlos Bolsonaro.“

Epoch Times: Für diejenigen, die über die brasilianische Politik vielleicht nicht ganz auf dem Laufenden sind, Ihr Vater erlitt Anfang September bei einem Angriff eine sehr schwere Stichwunde. Ist er fast gestorben?

Eduardo Bolsonaro: Ja, es war wirklich schwer. Vor einiger Zeit konnte ich nicht einmal darüber reden, weil ich irgendwie emotional wurde. Aber ich gewöhne mich langsam daran. Als er niedergestochen wurde, habe ich im Bundesstaat São Paulo eine Wahlkampfreise gemacht. Er war in einem Nachbarstaat namens Minas Gerais, in einer Stadt namens Juiz de Fora. Und jemand rief mich an und sagte: „Bleib ruhig, dein Vater wurde niedergestochen.“ Und ich sagte: „OK, wie schlimm war es?“ Dann, ein wenig später, begannen die Leute zu reden, und ich wurde ein wenig nervös. Und mein ältester Bruder, Flavio, twitterte: „OK, es war nicht so schlimm, es war nur oberflächlich.“ Also wurde ich ruhig. Aber als ich zum Haus eines Freundes ging und anfing, die Nachrichten zu schauen, verlor er mehr als zwei Liter Blut. Es hat seinen Darm in vier Teile zerstückelt.

Er starb und kam zweimal zurück; er hatte wirklich Glück. Wir sagen, dass wir an Gott glauben, denn als er rausgeholt wurde – es war so schnell, dass die Bundesagenten, die für seine Sicherheit zuständig waren, meinen Vater aus der Menge holten. Es waren etwa 20.000 oder 30.000 Menschen. Es ging so schnell, und sie fuhren direkt ins Krankenhaus. Sie kannten also die Karte und wo sich die Krankenhäuser befanden, die nächsten.

Der Arzt sagte noch fünf Minuten und er hätte sterben können, weil das Herz fast blutleer war. Als er in diesem öffentlichen Krankenhaus in Brasilien, Santa Casa de Misericordia, ankam, gab es eine Crew mit einem Spezialisten auf dem Gebiet, die für die Durchführung der Operation notwendig war. Das passiert nicht immer in Brasilien, also hatte er wirklich Glück. Und bei dieser Operation sagten die Ärzte, dass[von 100 Menschen, die sie mit der gleichen Stichwunde sehen, nur einer überlebt.

Also sagte mein Vater, dass er denkt, dass er hier eine Mission zu erfüllen hat. Und es war zu viel Zufall, um zu glauben, dass man darin nicht die Hand Gottes hat.

Epoch Times: Warum glauben Sie, ist dieser Angriff passiert?

Eduardo Bolsonaro: Der Typ, der ihn niedergestochen hat, war Teil der PSOL – Sozialismus- und Freiheitspartei,[obwohl] er seit 2014 nicht mehr in dieser Partei war. Und es ist jemand, der ihn töten würde, um ihn aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2018 herauszunehmen – das ist sicher. Manchmal versuchen die Leute, zu sagen, dass nein, er wie ein einsamer Wolf war – es war ein Alleingang. Nein, nein, nein, nein, nein. Es war etwas, das von einem Linken gemacht wurde. Stellen Sie sich vor, es wäre das Gegenteil der Fall: Jemand, der Teil unserer Partei wäre, hätte einen linken Kandidaten niedergestochen. Sie würden deswegen völlig durchdrehen..

Epoch Times: Dein Vater wird oft mit Präsident Donald Trump verglichen. Findest du, dass das ein guter Vergleich ist?

Eduardo Bolsonaro: Vor 2016 – vor der Trump-Wahl – wussten die Menschen in Brasilien nicht allzu viel über Trump. Und was passiert ist, ist, dass, wie gesagt, die Linken auf der ganzen Welt sehr organisiert sind. Die Botschaft, die Brasilien über Trump erhielt, war diese Art von linker Botschaft: dass er die Mexikaner nicht mag, er will eine Mauer bauen, er mag keine Schwarzen, er will Politik nur für Reiche machen. Es sind die gleichen Dinge, die die Leute über Jair Bolsonaro gesagt haben.

Aber selbst zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2016 habe ich einige Beiträge zur Unterstützung von ihm gemacht. Ich weiß, dass er meine Unterstützung nicht braucht, und ich habe nicht die Fähigkeit, Dinge in den Vereinigten Staaten zu ändern. Aber es war so zu sagen: „Hey, es gibt jemanden, der aus der political correctness aussteigt, in Brasilien und auch in den Vereinigten Staaten. Achte auf diese Leute.“

Als er gewählt wurde, hat es wirklich Spaß gemacht, denn wenn man sich die Nachrichten in Brasilien ansieht, wenn wir den Fernseher einschalten, haben fast alle Journalisten gesagt: „Das ist unglaublich“. Wie, OK, wir kommen aus den Vereinigten Staaten, Donald Trump wurde gerade gewählt. Und dann sagt die andere Seite in Brasilien, die Journalisten, sorry, können Sie bestätigen, dass das wahr ist? Donald Trump wurde gerade gewählt. Wie? Denn niemand hat es erwartet. Sie versuchten, die Gesellschaft zu manipulieren. Und sie glauben an diese Art von Traum, Illusion. Aber wenn man in die reale Welt schaut, ist es ganz anders. Selbst Leute, die manchmal nicht sagen wollen, dass sie für Jair Bolsonaro oder Donald Trump stimmen werden, werden das tun. Du weißt schon, aber wenn sie sagen, dass sie für Jair Bolsonaro stimmen werden, kann sein Chef ihn vielleicht feuern. Oder vielleicht andere Leute: „Oh, Mann, wirst du für diesen Typen stimmen? Er ist rassistisch, fremdenfeindlich, nationalsozialistisch und so.“ Du weißt schon, also ziehen sie es vor, ruhig zu sein, hinzugehen und zu wählen. Und sie denken, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben. Aber ich denke, das Wichtigste ist, dass sie sich nicht um die Mainstream-Medien kümmern, und wenn ihnen etwas gefällt und dies das Richtige ist, werden sie das tun. Es spielt keine Rolle, was die Leute darüber sagen werden.

Epoch Times: Weil sie ähnlich sind, haben sie politischen Mut und interessieren sich nicht für politische Korrektheit.

Eduardo Bolsonaro: Ja, sicher, das ist zu 100 Prozent so.

Epoch Times: Ja.

Eduardo Bolsonaro: Mein Vater macht sogar einen Witz, dass sie eine andere Ähnlichkeit haben. Ich meine, keine Ähnlichkeit – dass mein Vater reicher ist als Trump.

Epoch Times: Aber ich verstehe, dass Sie sagen, dass nicht nur Trump und Ihr Vater ähnlich sind, sondern dass es einen ähnlichen Moment gab, eine ähnliche Art von Veränderung im allgemeinen Verständnis.

„Der größte Teil Brasiliens ist konservativ – Wir sind Christen“

Eduardo Bolsonaro: Sicher…. An der Universität habe ich Jura studiert, und einmal hat mir ein Lehrer beigebracht, dass man, wenn man ein Gesetz macht, zuerst warten muss, bis die Gesellschaft ihre Verhältnisse ändert. Dann schaut sich der Kongressabgeordnete das an und ändert das Gesetz. Was versucht der linke Flügel zu tun? Sie versuchen, zuerst das Gesetz zu ändern und dann die Leute dazu zu bringen, das zu tun.

Also der größte Teil Brasiliens, wir sind Konservative. Wir sind Christen. Die Menschen sind nicht allzu sehr mit vielen Dingen einverstanden, die der linke Flügel sagt. Sie sagen zu viel über das Thema Homosexualität. OK, es hat einen Platz auf der Regierungsagenda, aber nicht den ganzen Platz für sich. Nur um ein Beispiel zu nennen. In Brasilien haben wir 62.000 Morde pro Jahr, und etwa 300 dieser Morde sind auf schwules Zeug zurückzuführen. Es ist nicht offiziell, wer sagt, dass 300 Morde in einer Nichtregierungsorganisation, LGBT, begangen werden. Aber OK, lassen Sie uns das noch einmal durchgehen und sagen, dass es wahr ist, 300. Was glauben Sie, was die Regierung als Priorität haben würde? Die 61.700 oder die 300 Morde? Es ist nur das. Wenn Sie eine bessere Sicherheitslage für die gesamte Gesellschaft haben, wäre es besser für heterosexuelle, homosexuelle, schwarze, weiße, gelbe oder rote…. alle.

Die Linken, sie sind Meister in der Spaltung der Gesellschaft. Und dann, im nächsten Moment, erscheint der Politiker, der sich als Beschützer von schwarzen, weiblichen und all den anderen Menschen verkleidet, nur um Ihre Stimme zu erhalten und dort an der Macht zu bleiben. Das ist uns egal.

Wenn man einen Blick auf Brasilien wirft, vor 15 Jahren – von vor 15 Jahren bis heute -, wird man feststellen, dass selbst die Humoristen Schwierigkeiten haben, Witze zu machen, weil sie bekommen…. sie müssen sich manchmal vor Gericht verantworten und sagen, dass sie nicht rassistisch sind, dass sie nicht gegen Frauen sind oder so. Es ist langweilig, in einer Gesellschaft wie dieser zu leben, in der man sogar auf die Witze achten muss, die wir machen, weil die Leute das Gefühl haben könnten: „Oh, er hat einen Witz gemacht, ich armer Mensch, ich bin damit beleidigt worden.“ Komm schon, es ist ein Witz, das weiß jeder. Was werden wir erschaffen, um Menschen zu schützen, die keine Haare wie ich haben.

Epoch Times: OK. Journalisten in Brasilien und den Vereinigten Staaten haben Sie manchmal mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Präsident Trump, verglichen. Man sagt, dass Sie mit Ihrem Vater eine Rolle spielen, ähnlich wie Kushner mit Präsident Trump spielt. Jetzt hat Kushner einige sehr wichtige Politikbereiche, und er ist auch ein, wie Sie wissen, sehr enger Berater seines Schwiegervaters. Glauben Sie, das ist ein fairer Vergleich, wenn man Sie mit Kushner vergleicht? Welche Rolle spielen Sie in der Verwaltung Ihres Vaters?

Eduardo Bolsonaro: Das habe ich nicht gesehen, aber ich bin froh über diesen Vergleich. Jared ist schlauer als ich. Vielleicht werde ich eines Tages in die gleiche Position kommen. Aber ja, nicht nur der Präsident, sondern alle. Man ist wie der Durchschnitt der Menschen, die um einen herum leben. Also, sicher, wir beraten meinen Vater. Ich sagte sogar in einem Interview, dass ich am Ende des Tages beim Wochenendgrill oder beim Abendessen vor dem Schlafengehen mit meinem Vater sein werde, und er feuert mich in keiner Weise, weil ich sein Sohn bin.

Aber, ja, ich sage Gott sei Dank, mein Vater hatte die Möglichkeit, mir eine gute Ausbildung zu geben. Als ich jünger war, hatte ich einen Englischkurs, dann ging ich an die Universität, um es im öffentlichen Test der Bundespolizei zu beweisen, der ein ziemlich harter Test ist. Und ich und meine Brüder, sicher, wir wollen das Beste für Brasilien, und wenn mein Vater Hilfe, Rat oder etwas braucht, sind wir da, um ihm zu helfen. Aber wir haben nicht so viel Macht wie der Präsident. Er tut nicht, was ich sage. Ich kann sagen, dass ich einen kleinen Teil seines Bewusstseins beeinflussen würde, wie seine Ansichten. Er spricht mit mir, er spricht mit anderen Menschen, und dann macht er, was er für besser hält, und dann trifft er eine Entscheidung. Aber ich bin froh über diesen Vergleich.

Epoch Times: OK. Was will Ihr Vater durch den Besuch in Washington diese Woche gewinnen?

Eduardo Bolsonaro: Der erste Schritt ist eine klare Botschaft, dass die Vereinigten Staaten und Brasilien Alliierte sind – das ist das erste Thema. In Brasilien haben die letzten Präsidenten, vor allem Lula und Dilma, zu viel mit Ideologie gearbeitet. Also standen sie Venezuela nahe. Wir haben eine öffentliche Bank in Brasilien namens BNDES. Wir haben viel Geld nach Venezuela geschickt. Wir haben in Kuba einen Hafen namens Port of Mariel gebaut, der etwa 700.000.000. Mio. Dollar kostet.

Wir haben einige Sachen in Nicaragua, in Afrika, gebaut, und dann haben wir unser Geld nicht zurückbekommen. Und wir haben auch in Brasilien viele Probleme zu lösen, weshalb es dem letzten Präsidenten nötig erschien, Milliarden und Abermilliarden von Dollar zu stehlen. Niemand stiehlt Milliarden von Dollar, damit du ein angenehmes Leben hast. Sie machen das mit dem System zusammen mit allen anderen bolivarischen Präsidenten. Sie hatten eine Gruppe namens Foro de Sao Paulo. In dieser Gruppe befinden sich die FARCs – die sozialistische Armee-Jungs in Kolumbien. Sie haben Hugo Chavez, Maduro, Sie haben den Eduardo (unhörbar), Cristina Kirchner, Bachelet – alle Präsidenten. Es ist also eine Menge Korruption passiert. Und vertrauen Sie nicht darauf, wenn Ihnen jemand sagt, dass Dilma Rousseff 2016 einem Putsch zum Opfer fiel, als sie angeklagt wurde. Und vertrauen Sie auch nicht darauf, wenn jemand versucht, Ihnen zu sagen, dass Ex-Präsident Lula wegen Politik im Gefängnis sitzt. Nein, sie sind da, weil sie viel stehlen. Brasilien ist ein sehr, sehr reiches Land, und es gibt keinen Grund, dass wir nicht viel mehr wie die Vereinigten Staaten aussehen sollten als Kuba. Und so ging Brasilien zu weit – viel stärker als Kuba und Venezuela. Deshalb wurde Jair Bolsonaro gewählt.

Epoch Times: Brasilien kaufte also, lieferte Dinge für Venezuela und Kuba?

Eduardo Bolsonaro: Sicher. U-Bahn in Caracas,[unhörbar], sogar mit dem Essen, das nach Venezuela geschickt wurde – viel Unterstützung. Nicht nur Brasilien, wenn man einen Blick darauf wirft, auch der Iran ist dabei. Die Hisbollah ist voll in Venezuela vorhanden. Und wir müssen sie beobachten, denn wenn wir die Geschichte wie in Argentinien in den 90er Jahren bekommen, haben sie dort zweimal einen Terroranschlag erlitten. 92 gegen AMIA und 94 gegen die israelische Botschaft. Also glauben Sie nicht, dass es ein Problem für den Mittleren Westen ist und Sie haben nicht genug davon. Wenn Sie so denken, machen Sie das Land nur komfortabel für diese Art von Menschen, damit sie in Ihr Land kommen. Man muss hart sein. Schauen Sie, ich bin ein Nachkomme von Italienern. In Brasilien wurde das ganze Land von Einwanderern erschaffen.

Aber man muss kontrollieren, wer in sein Haus kommt. Und Brasilien ist unser Haus. Die Vereinigten Staaten sind Ihr Haus. Und Sie müssen das tun, weil es einen kleinen Teil dieser schlechten Leute gibt, die mit den guten Leuten zusammenkommen und sie können eine Menge Dinge durcheinanderbringen. Und das wollen wir wirklich nicht. Wenn Sie fragen, um den Hintergrund von jemandem zu untersuchen, der in Ihr Land einreist, sind Sie nicht fremdenfeindlich. Sie tun nur das Richtige.

Epoch Times: Die San Paolo-Gruppe, die Sie erwähnt haben – The Epoch Times hat darüber berichtet, aber ich habe nicht viele Artikel darüber anderswo gesehen. Meines Wissens ist die Gruppe ein Versuch, Südamerika kommunistisch zu machen. Ist das richtig?

Eduardo Bolsonaro: Ja. Sie denken, sie würden, sagen sie, den großen Patriarchen [im Sinne von Überbau, Superstaat] bauen. Was ist der große Patriarch? Es ist der Traum einiger[unhörbarer], ganz Lateinamerika zu einem einzigen Land zu machen. Deshalb sagen sie, dass es keine Grenzen geben soll, sie bekommen ihr Geld aus Brasilien und schicken es in die anderen Länder und so weiter. Sie haben diesen Traum. Auch wenn Sie einen Blick auf das Foto zu Sao Paolo werfen, ist das Symbol Lateinamerika. So ausgedrückt – mit Chile, Argentinien an der Spitze und auf der anderen Seite haben Sie hier Mittelamerika. Sie wollen Verwirrung stiften, alles verwirrt ohne Parlamente, ohne Sinn. So können sie danach ihre, was sie denken, die beste Gesellschaft aufbauen. Und die beste Gesellschaft, Sie wissen, wie diese Geschichte endet. Es endet in Kuba. Es endet in Venezuela. Deshalb sprechen die Linken nicht allzu viel über Venezuela, weil sie denken, dass dies nur eine Phase der Revolution ist. Also ist alles in Ordnung. Menschen wurden getötet und so weiter. Es ist, als ob man die Gesellschaft für den Kommunismus reinigt. Es ist nur, wenn Sie die Geschichte studiert haben und Sie sehen werden, dass die Geschichte sich wiederholt, jetzt, in Venezuela.

Epoch Times: Wird Venezuela und die Kommunisten in Südamerika am Dienstag im Weißen Haus auf der Tagesordnung stehen?

Eduardo Bolsonaro: Sicher, ja. Deshalb kommt Jair Bolsonaro auch mit der größten Mannschaft von Ministern in die USA und auch mit dem Verteidigungsminister, dem Justizminister und dem General Mariano, der von der GSI ist. Und sie werden sicher darüber sprechen, denn es ist etwas, das in den Vereinigten Staaten, insbesondere in den Vereinigten Staaten, Kolumbien und Brasilien, auftaucht. Jetzt in Venezuela haben die Menschen dort eine große Hoffnung, dass sich die Dinge ändern können, denn wenn man sich umsieht, haben sie Trump, Duque, Jair Bolsonaro, Pinera, Macri,[unhörbar] und viele Präsidenten der Region, die freie Wahlen in Venezuela unterstützen. Aber um freie Wahlen zu haben, muss man Maduro zuerst vom Amt entfernen. Dies ist der erste Schritt. Und Maduro will nicht raus, nicht nur, weil es eine Diktatur ist, sondern weil er ein gewöhnlicher Verbrecher ist. Er arbeitet mit den Drogendealern zusammen. Er arbeitet. Wir verfolgen diese Typen, und er weiß, dass es um sein Leben geht, wenn er die Macht abgibt. Es geht nicht nur um das: „OK, ich wäre nicht mehr der Präsident. Ich würde noch etwas anderes tun.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Er weiß, dass sein Leben in Gefahr ist, sogar mit der Möglichkeit, dass andere Freunde, die um ihn herum sind, ihn töten. Denn wenn er sagt: „OK, ich gehe raus. Ich werde in Kuba oder Nordkorea leben.“ Es wird nicht so einfach sein, weil es viele Menschen gibt, die ihre kriminellen Geschäfte oder Terrorgeschäfte haben. Sie werden damit nicht zufrieden sein. Und sie können auch schlechte Dinge tun. Wir wissen, wie Kriminelle miteinander umgehen. Es ist also ein großes Problem. Niemand hat die richtige Lösung. Jeder will das tun. Wir haben eine Militäraktion in Venezuela vorgeschlagen. Aber wir müssen irgendwie die Militärs in Venezuela umdrehen. Ich denke, das ist das große Problem, dem jeder glaubt: „OK. Jetzt ist es ernst. Lasst uns alles gegen Maduro tun, denn sonst werden sie unter dem Hunger leiden und sie werden hungrig sterben. Letztes Jahr war ich an der Grenze zwischen Brasilien und Venezuela in einem Staat namens Roraima. Von der Hauptstadt Roraima bis zur Grenze sind es 200 Kilometer. Wenn Sie in ein Auto steigen und zur Straße gehen und diese 200 Kilometer fahren, werden Sie viele Menschen zu Fuß sehen. Weil sie keine $10 haben, um einen Bus oder ein Taxi an der Grenze zu nehmen und in die Hauptstadt zu fahren. Sie laufen also drei Tage. Du wirst sie alle sehen. Männer, in der Regel zwischen 20 und 30 Jahren alt. Und die Geschichte ist die gleiche, warum sie nach Brasilien gehen? Weil sie arbeiten wollen, sie schicken das Geld an ihre Familien, weil sie auf den Straßen nicht einmal mehr Katzen und Hunde zum Essen haben.

Und wenn man sie bittet…. manchmal bittet man sie, Bilder zu zeigen, und sie zeigen Bilder von sich selbst, wie sie vor ein paar Jahren waren, mollig oder dick, und wenn man sie direkt vor sich sieht, sind sie dünn. Sie verlieren etwa 10, 20 Kilo. Es ist extrem, wenn man das und ihre Geschichten über das Essen von Hunden, das Essen von Katzen und so weiter mitbekommt, und es ist wirklich emotional, wenn man anfängt, mit ihnen zu reden. Und sie haben eine große Hoffnung. Wenn wir Venezuela nicht helfen, was wird dann passieren? Immer mehr Menschen werden Venezuela verlassen. Und hier in Amerika werden wir die größte Einwanderungskrise aller Zeiten erleben. Da bin ich mir sicher. Also müssen wir in Venezuela hart arbeiten. Und natürlich wird dieses Thema auch in den Medien zwischen Jair Bolsonaro und Donald Trump zu finden sein.

Bannons „Movement“: „Schritt, Konservative auf der ganzen Welt zu organisieren“

Epoch Times: Nun, hoffen wir, dass sie sich einen Plan ausdenken können. Am Montagabend, bevor ihr Vater Präsident Trump trifft, habe ich gehört, dass er ein Abendessen in der Botschaft haben wird und dass Steve Bannon dort sein wird. Können Sie etwas über Ihre Beziehung zu Steve Bannon sagen?

Eduardo Bolsonaro: Er bat mich, Teil dieser Gruppe namens The Movement zu sein (Anm.d.Red.: Nach dem Treffen wurde Eduardo Bolsonaro zum Anführer von „The Movement“ in Südamerika). Sie haben Salvini in Italien, der das auch tut. Es ist ein Schritt, die Konservativen, die rechten Flügel auf der ganzen Welt zu organisieren. Es ist die gleiche Bewegung, die die linken Flügel gemacht haben. Und er hat Erfahrung während der Kampagne, viel Erfolg mit der Kampagne von Donald Trump im Jahr 2016. Er lud mich ein, ich sagte ja, aber die Leute begannen in Brasilien zu sagen: „Oh, sieh dir dieses Treffen an. Es wird kein Treffen werden. Er ist wie viele andere Leute zum Essen eingeladen.“

Und ich denke, bei diesem Abendessen wird das Wichtigste sein, dass das Treffen zwischen Olavo de Carvalho, einem brasilianischen Philosophen, der hier in Virginia lebt, und Jair Bolsonaro stattfindet. Olavo de Carvalho war wirklich wichtig. Warum? Weil er ein Philosoph ist. Er hat viel Einfluss. Er lehrt viele Menschen, die in all den verschiedenen Bereichen sind, und zeigt, was dieser Kommunismus ist, was es ist, was der Kapitalismus ist und was es bedeuet, ein Konservativer zu sein. Und er ist wirklich die philosophische Basis, die wir hinter dieser Bewegung haben. Ich denke, alles begann mit Olavo de Carvalho, und was er vor 20, 30 Jahren sagte, geschieht jetzt in Brasilien. So hat er viel Glaubwürdigkeit, und mit Sicherheit hört der Präsident sehr genau auf Olavo de Carvalho. Sie reden nicht jeden Tag miteinander. Aber sicher, was Olavo de Carvalho in den sozialen Medien sagt, hören wir in Brasilien.

Epoch Times: Ich verstehe. Was sagt er über den kulturellen Marxismus?

Eduardo Bolsonaro: Wer, Olavo? Ja. Er geht da tief rein. Und mit Sicherheit sagen die Linksaußen: Nein, das ist ein Witz. Es passiert nicht.

Epoch Times: Ich frage das, weil ich, als ich über Sie und Ihren Vater erfuhr, dachte, dass ich gelernt habe, dass dies ein wichtiger Teil dessen ist, was Sie tun, nämlich zu versuchen, dem kulturellen Marxismus zu begegnen.

Eduardo Bolsonaro: Ich denke, das sind die wichtigsten Dinge. Das ist das Wichtigste. Denn nachdem Karl Marx Geschichte über den Kommunismus und all das Zeug geschrieben hat, hat man, wenn man sich die Geschichte 1917 ansieht, die Russische Revolution.

Epoch Times: Richtig.

Eduardo Bolsonaro: Wenn man ein wenig mehr hinschaut, sieht man 49 China, 59 Kuba, und 1964 versuchten sie, das Gleiche in Brasilien zu tun. Aber Gott sei Dank haben die Militärs es nicht zugelassen, haben die Kommunisten nicht die Macht bekommen. Sie taten es nicht, es war nicht nötig, nicht einmal ein Schuss, nicht einmal ein Hinweis auf die Militärs bekam die Macht. Warum? Weil sie eine große Unterstützung beim Volk hatten. Linke Flügel versuchen immer wieder, die Geschichte neu zu schreiben und sagen, dass Brasilien eine Diktatur erlebt hat. Nein. Sie haben Journalisten, die schlecht über die Regierung reden. Wenn du das Land verlassen willst, kannst du das tun. Die Generäle, die gewählt wurden, wurden vom Parlament gewählt, und Sie haben viele Gründe zu glauben, dass es keine Diktatur war. Aber das werden sie trotzdem sagen. Sie wiederholen immer wieder, was sie für richtig halten, bis man ihnen glaubt.

Aber, OK. Was geschah nach 1964 in Brasilien? Ein Teil der Kommunisten beginnt mit dem Terrorismus. Damals haben sie sogar den amerikanischen Botschafter entführt. In Brasilien hatten wir einige Flugzeuge, entführte Flugzeuge, und einige von ihnen gingen in ein demokratisches Land namens Kuba. Sehen Sie, wie cool sie sind? Sie lieben die Freiheit.

Und auf der anderen Seite begannen sie, eine sehr langsame Bewegung nach dem italienischen Philosophen Antonio Gramsci zu machen. Was Antonio Gramsci sagt? Er sagt, dass man die Kultur ändern muss, um die Macht zu erlangen. Wenn du die Macht durch die Gewalt bekommst, würde es nicht so lange so bleiben. Früher oder später wirst du es tun, es wird scheitern.

So versucht der linke Flügel, einige zu gewinnen, besonders die Lehrer an der Universität, denn nach der Universität wirst du Richter, Anwalt, Journalist, Politiker, Ingenieur, Arzt werden. Also waren sie sehr klug dabei.

Und jetzt können Sie zum Beispiel Chile sehen. Chile ist sehr gut in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie haben Probleme mit ihren Universitäten. In Brasilien auch das Gleiche. Leute, wenn ihr an die Bundesuniversität geht, dann sagen euch fast alle, wenn ihr fertig seid, dass ihr viel mehr sagen werdet, dass ihr auf dem sozialistischen Weg seid. Man hört damit auf, wenn man anfängt zu arbeiten und Rechnungen zu bezahlen hat und sich dem wirklichen Leben stellt. Aber wenn man nicht den Sinn für die reale Welt hat, ist es so einfach, an diese Lehrer zu glauben und sie tun es, klar, sie tun es. Sagen Sie mir nicht: „Nein, das ist Demokratie.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Sie werden sagen, dass die Demokratie es ist, dass man Trotzki, Karl Marx oder Foucault liest. Man wird fast nie ein Buch lesen…. die Lehrer werden einem sagen, dass man die Bücher von Adam Smith, Karl Popper und all den anderen Typen lesen soll. So sind sie auf diese Weise sehr intelligent. Und es ist wirklich effektiv.

Man sieht, dass wir viel zu tun haben, um den Menschen die Augen zu öffnen und es auf die entgegengesetzte Weise zu tun, als man es ihnen beibringt. Deshalb mag ich die Think Tanks. Und deshalb möchte ich mit Salvini, mit Bannon und all den anderen Konservativen verbunden sein.

Ich weiß, dass Sie hier in den Vereinigten Staaten ein CPAC haben, das ein großes Treffen zwischen den Konservativen ist. Ich möchte es auch nach Brasilien bringen. Ich habe eine Art von CPAC gemacht, nicht so groß. Ich mache im Dezember den Süden Brasiliens, von dem wir sagten, dass es die konservative Kammer Lateinamerikas sei. Wir werden wahrscheinlich Ende dieses Jahres einen weiteren Schritt in dieser Richtung unternehmen, und das ist die Arbeit, die wir leisten müssen.

Epoch Times: Sie werden also dem Marsch der Linken durch die Institutionen mit konservativer Bildung entgegenwirken.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Manchmal sagen die Leute: „Ach komm schon. Ist das wirklich so, dass wir den Leuten die ganze Zeit etwas erklären müssen?“ Ja. Es ist der Preis der Freiheit. Es ist immer auf der Suche nach dem, was vor sich geht, denn wenn du dich entspannst und an den Strand gehst, tust, was immer du willst, wird jemand diese Arbeit machen und zwar auf eine Weise, die uns nicht gefallen wird. Also ist es… ja, ich mache das gerne, und ich bin begeistert, mehr und mehr zu tun.

Epoch Times: Ich verstehe, ich verstehe. OK. Und diese Ablehnung des kulturellen Marxismus – das ist natürlich etwas, das hier in den Vereinigten Staaten ein großes Thema ist. Ist das etwas, was Ihr Vater als etwas sieht, an dem er beteiligt sein kann, oder…..

Eduardo Bolsonaro: Ja. Wenn man aufhört, dieser Nichtregierungsorganisation Geld zu geben, ist das eine große Sache, denn manchmal spreche ich von der Universität, aber manchmal haben sie Gruppen, wissen Sie, in Venezuela sagen sie Kollektive. Aber diese Gruppen von Menschen, sie gehen zu den Teenagern, sie gehen zu den Lehrern, sie versuchen, diese Bewegung besonders mit Hilfe von Schulen und Universitäten zu machen. Wenn du aufhörst, ihnen Regierungsgeld zu schicken, machst du einen wirklich guten Job. Wie ich hier sagte, sind sie Meister bei der Spaltung der Gemeinschaften zwischen Schwarz und Weiß, sogar Vater und Sohn, Männer und Frauen, Nord gegen Süd. Für all diese Fälle haben Sie eine Nichtregierungsorganisation, aber sie erhalten viel Geld von der Regierung.

Epoch Times: Ich verstehe.

Eduardo Bolsonaro: Ihre Aufgabe ist es also, die Menschen voneinander zu trennen und ihnen dann zu sagen, was das Beste für sie ist. „Oh nein. Du weißt nicht, was das Beste für dich ist. Man muss hier für diesen Kandidaten stimmen“ und so weiter.

Epoch Times: Die Regierung wird also die politische Korrektheit aufheben.

Eduardo Bolsonaro: Das tut man bereits. Es geht nicht nur darum, gegen diese Art von Gruppe zu sein, sondern auch um den Respekt vor dem Geld der Menschen. Wenn die Regierung Ihr Steuergeld erhält, geben Sie Ihr Geld…. Ich meine, zumindest vertraue ich darauf, dass es für Bildung, Sicherheit und Gesundheit ist,[unhörbar] Leute erhalten 10.000 Dollar pro Monat, um diese Arbeit zu erledigen. Komm schon, es ist nicht das, was Brasilien dazu bringt, die Nummer eins in Wirtschaft und Technologie zu werden.

Epoch Times: Eine der Parallelen zwischen Ihrem Vater und Präsident Trump und etwas, an dem Steve Bannon sehr engagiert ist, die Bewegung ist engagiert – Trump ist ein Kritiker der globalistischen Institutionen. Einer seiner Slogans ist „America First“. Einer der Slogans Ihres Vaters ist „Brazil First“. Was ist aus brasilianischer Sicht falsch am Globalismus?

Eduardo Bolsonaro: Weil sie die ganze Welt verändern wollen. Brasilien ist nicht wie die USA. Brasilien ist nicht wie Argentinien. Wir mögen Fußball. Wir haben Karneval. Sie mögen American Football. Sie mögen Baseball. Sie haben Mardi Gras. Also sind es verschiedene Völker. Wir müssen nicht gezwungen werden, wie etwas auszusehen, das uns nicht gefällt. Wir müssen unsere Kultur bewahren und wir haben eine schöne Kultur. Wir müssen unser Gedächtnis, unsere Geschichte bewahren, und es gibt nichts Schlechtes daran. Deshalb sind wir Brasilianer. Ihr seid Amerikaner. Es gibt Argentinier. Es gibt Italiener. Es gibt Chinesen. Und was ist damit los? Warum müssen alle gleich sein? Und gezwungen, genauso zu sein. Warum muss ich mir etwas auf der Straße ansehen und sagen, dass es mir gefällt, wenn es mir eigentlich nicht gefällt? Das ist meine Meinung. Was man will, ist, Leute mitzubringen und sie über den Staat zu stellen. Es ist der Staat, der den Menschen dient, es ist nicht das Gegenteil. Ich brauche keine Politiker, die mir sagen, was das Beste für mich ist.

Epoch Times: Ich verstehe schon. OK.

Eduardo Bolsonaro: Sie erinnern mich sogar mit dieser Geschichte an etwas. In einigen Staaten Brasiliens gibt es ein Gesetz, das untersagt etwas. Sie haben Salz auf dem Tisch in den Restaurants. Denn Salz ist nicht gut für das Herz, für den Blutdruck. Also nehmen sie es vom Tisch der Restaurants weg. Wenn Sie wollen, müssen Sie den Kellner fragen. Sie können jetzt lächeln. Das ist keine große Sache. Das ist in Ordnung. Wir können ohne das überleben, aber nach dem Salz wird der Tag ohne Fleisch kommen. Stellen Sie sich vor, die Regierung beginnt Ihnen zu sagen, dass Fleisch nicht gut für Ihre Gesundheit ist, dass Sie das Fleisch gegen ein anderes Produkt austauschen müssen. Und dann geht es immer wieder weiter. Das ist keine Freiheit.

Epoch Times: Ich verstehe schon. Sie und Ihr Vater wollen sich also für die Freiheit einsetzen und dafür, dass die Menschen Verantwortung für ihr eigenes Leben tragen und für die Authentizität ihrer eigenen Erfahrung, nicht für etwas, das von oben kommt.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Und deshalb hat mein Vater auch Paulo Guedes zum Wirtschaftsminister ernannt. Paulo Guedes, er hat einen Spruch, dass es „Mehr Brasilien und weniger Brasilia“ ist. Brasiliens Hauptstadt ist die Hauptstadt Brasilia. Was meint er damit? Ist es das der Staat, müssen wir kleiner werden, um weniger Steuern von Ihnen zu bekommen. So bleibt Ihr Geld von Ihrer Arbeit bei Ihnen, und Sie tun, was Sie für besser halten. Ich denke, das ist Freiheit. Niemand will die Hälfte seines Gehalts an die Regierung zahlen, monatlich. Und am Ende des Tages werden Sie sehen, wie die Politiker Milliarden und Abermilliarden von Dollar stehlen. Wenn Sie gegen die Korruption sind, werden Sie dieser Idee zustimmen.

Epoch Times: Eduardo, ich möchte einen Gang höher schalten und Sie nach ein paar der harten Kritiken fragen, die Ihr Vater in Brasilien erhalten hat. In der vergangenen Woche gab es eine große Kontroverse über ein Foto. Vor über einem Jahr wurde die Stadträtin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, ermordet, und diese Woche wurde ein Foto ausgegraben, das Ihren Vater mit dem Arm um einen der Polizisten zeigt, der an der Ermordung von Franco beteiligt war. Und dann, nachdem dieses Foto entdeckt wurde, wurde darauf hingewiesen, dass der andere Mann, der wegen des Mordes verhaftet wurde, in der gleichen Nachbarschaft lebte wie dein Vater, und dass ihr älterer Bruder angeblich mit der Tochter dieses Polizisten ausgegangen sein soll. Und so fordert die Linke eine Untersuchung, wie ich verstehe, um zu sehen, ob Ihr Vater Verbindungen zu paramilitärischen Organisationen, zu Banden hat. Tut er das? Hat er Verbindungen zu diesen mörderischen Banden, die sich in Rio de Janeiro befinden?

Eduardo Bolsonaro: Sie sind verrückt, diese Geschichte aufzubauen. Zuerst, wenn die Leute nein sagen, hat sich jemand mit dem Sohn des Mannes verabredet. Ich sagte, das war nicht ich. Mein Vater lebte bei meinem jüngsten Bruder Hernan. Hernan sagte: „Ich weiß nicht, vielleicht habe ich sie geküsst. Ich weiß nicht.“ Aber es ist nicht Dating oder etwas, das eine großartige Beziehung zwischen beiden ist.

Ja. Der Kerl, der beschuldigt wird, lebt in der gleichen Nachbarschaft wie mein Vater. Aber was kannst man tun? Sind Sie sicher, dass Sie in der gleichen Nachbarschaft von Leuten leben die gute Menschen sind? Manchmal passiert es.

Über das Foto, mein Vater hat Bilder, denke ich, mit fast 100 Prozent der Polizisten von Rio de Janeiro. Er ist sehr beliebt, weil er der Einzige ist, der in Sicherheitsfragen sagt, was die Polizisten und alle Offiziere hören wollen. Ich habe Bilder mit vielen Leuten. Bin ich verantwortlich für das, was sie tun werden? Nein. Aber sie sind verrückt danach, diese Verbindung herzustellen. Aber es gibt keine Verbindung, weil es keinen Grund gibt, warum Jair Bolsonaro diese Stadträtin töten sollte. Warum? Es gibt keinen Grund.

Und noch etwas, wer weiß in Brasilien, fragt jeden Brasilianer, ob er weiß, wer Marielle Franco war, mit allem Respekt, wer sie war, bevor sie getötet wurde. Niemand kennt sie. Ich denke, es ist viel mehr etwas, das paramilitärische oder Drogendealer oder was auch immer betrifft, als etwas von der Politik. Ihre Rede. Es ist, als wäre es eine Rede, die viele der Tyrannen kritisiert hat. Ja. Sehr oft. Da Sie einen Haufen Politiker haben, die jeden Tag dasselbe tun. Es gibt also keinen Grund. Ich bin damit wirklich einverstanden, aber der linke Flügel – sie sind verrückt, diese Verbindung herzustellen. Ist es wichtig, was passiert ist? Sie versuchen, das zu tun, weil es zu Gunsten ihrer Rede von Viktimisierung geht. Und es spielt keine Rolle, dass es in dieser Geschichte eine Leiche eines ihrer Freunde gibt. Sie werden es benutzen und so viel wie möglich für ihre Sache verwenden. Ich entschuldige mich für die Toten, für den Mord, niemand will, dass Menschen in der Politik oder in all den anderen Bereichen verletzt werden, egal in welchem Bereich. Dies ist ein Verbrechen, und ich erwarte, dass, wenn die Polizei diesen Fall aufklärt, alle Kriminellen ins Gefängnis kommen, wie alle anderen Kriminellen, die 62.000 Menschen pro Jahr in Brasilien töten.

Epoch Times: Nun, lassen Sie mich Sie nach einer weiteren Kritik fragen. Die Linke sagt, dass Ihr Vater ein Autokrat sein will, und sie zeigt auf mehrere Dinge, aber vor allem auf eine Rede, die er nach dem ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen gehalten hat. Es war anscheinend eine Rede vor Anhängern in Sao Paulo. Und ich habe das Protokoll nicht überprüft, aber der Bericht besagt, dass er die Arbeiterpartei mit Exil, Folter und Mord bedroht hat.

Eduardo Bolsonaro: Welche Rede war das?

Epoch Times: Das war in der Nacht der ersten Wahl für den Präsidentschaftswahlkampf, und es war eine, die, wie ich gelesen habe, an seine Anhänger in San Paolo gerichtet wurde.

Eduardo Bolsonaro: Mein Vater[unhörbar]. OK, OK, OK, OK, OK.

Epoch Times: Was berichtet wurde, sind sehr starke Worte.

Eduardo Bolsonaro: Freie Rede. Ich möchte sagen…. Ich möchte nur einen einzigen Akt von Jair Bolsonaro sehen, der das während dieser zwei Monate dauernden Regierung tut, der autoritär war. Sie haben keine Verbindung zur Realität. Sie wollen nur, dass Sie eine Geschichte aufbauen, die zu Gunsten ihrer Agenda ist, und dass sie zu ihren Gunsten ist, damit sie die Macht wiedererlangen. Hören Sie sich das einfach nicht an.

Epoch Times: OK.

Eduardo Bolsonaro: Lassen Sie uns einen Blick auf die reale Welt werfen. Manchmal benutzt mein Vater harte Worte. Sicher, ja. Wenn er etwas sieht, was er sagt, dann nennt er die Dinge bei ihren Namen. Er wird nicht versuchen, weich zu sein oder „Oh, nein, lass uns versuchen, mit anderen Worten zu sagen.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Er spricht das aus und Gott sei Dank ist er sehr aufrichtig, damit die Leute wissen, wer Jair Bolsonaro ist, und sie sind sehr… sie wissen, für wen sie stimmen. Weil die Menschen manchmal für den Politiker stimmen, und wenn der Politiker an die Macht kommt, ändert sich viel. Nein, nicht mit Jair Bolsonaro. Du weißt richtig…. du weißt ganz genau, wer er ist.

Epoch Times: OK. Ihre Antwort ist also, dass er manchmal Dinge auf eine starke Weise sagt, aber Sie müssen sich seine Handlungen ansehen und seine Handlungen sind nicht autoritär.

Eduardo Bolsonaro: Sicher.

Epoch Times: OK. Nur noch ein paar Fragen. Sie haben heute oft darüber gesprochen über „Danke, Gott“. Welche Rolle spielt der Glaube an Gott in dieser Bewegung, die Ihren Vater unterstützt?

Eduardo Bolsonaro: Ich denke, weil Brasilien ein Land ist, das aus Christen besteht, auch wenn sie nicht an Gott glauben, werden sie in unserem Land sehr gut aufgenommen. Es geht hier nicht um „Ich bin ein Christ“. Das liegt an mir.“ Aber Sie haben, denke ich, ich würde sagen, dass mehr als 80 Prozent der Brasilianer Christen sind, besonders Katholiken und Evangelikale, und sie wollen jemanden, der genauso denkt wie sie. Und ich denke, für mich ist es wirklich, es ist wirklich okay. Sie werden nicht gehen…. Sie stehen nicht vor einer Bewegung in Brasilien, die versucht, Menschen aus anderen Religionen zu töten. Die Christen sind wie die friedlichsten Menschen der Welt. Vielleicht ist das der Grund, warum wir so viele Angriffe erlitten haben. Manchmal greifen sie die Kirche an – katholisch oder evangelisch. Sie tun das Gleiche nicht mit einer anderen Religion, weil sie vielleicht eine große Strafe erhalten können.

Epoch Times: Nur um das klarzustellen, ich habe nicht behauptet, dass Christen in Brasilien gewalttätig sind, sondern nur gefragt.

Eduardo Bolsonaro: Nein, ich weiß, das weiß ich. Es liegt daran, dass ich anfange zu antworten und über andere Dinge nachzudenken, und wenn ich darüber nachdenke, erinnere ich mich sogar nicht mehr daran, was Sie gefragt haben, als ich über dieses Thema sprach.

Nein, aber ich wusste, dass sie große Anhänger von Jair Bolsonaro sind, weil Jair Bolsonaro, sie sich stark für die Familie einsetzen. Ich meine, eine traditionelle Familie. Und er denkt, dass das gesund ist, das ist in Ordnung für unsere Kultur, und er will es nicht durcheinander bringen. Wenn Sie einen Partner haben – wenn Sie ein Mann sind, der mit einem anderen Mann zusammenlebt, dann liegt das nicht bei uns. Entweder nichts verlieren, ich gewinne auch nichts, aber unsere Gesellschaft ist so. Normalerweise haben Sie viel mehr Männer, Frauen mit einem Kind und diese Familie, die Sie in unserer Verfassung geschrieben haben. Wenn Sie wollen, dass Brasilien eine andere Art von Familien akzeptiert, ist das kein Problem. Das können wir tun. Es ist nur so, dass Sie eine Änderung der Verfassung vornehmen. Und das ist in Ordnung, ich würde es respektieren. Aber wir haben auch eine Verfassung. Wir müssen sie respektieren. Ich mag nicht die ganze Verfassung von Brasilien. Ich mag nicht alles, aber wir müssen sie respektieren, wenn wir in einer normalen Gesellschaft leben wollen. Das ist der Grund.

Epoch Times: OK. Wenn die Präsidentschaft Ihres Vaters in dieser Bewegung, der Sie angehören, ein Erfolg ist, nicht Bannons Bewegung, sondern die Bewegung in Brasilien, wenn das ein Erfolg ist, wie wird sich Brasilien im Nachhinein verändern? Worauf kommt es an, wenn die Präsidentschaft von Jair Bolsonaro ein Erfolg wird? Was wird anders sein?

Eduardo Bolsonaro: Könnten Sie das bitte wiederholen?

Epoch Times: Was wird anders sein, wenn die Präsidentschaft Ihres Vaters ein Erfolg wird?

Eduardo Bolsonaro: Es wird eine Menge Dinge wie, wahrscheinlich, andere Leute wie Bolsonaro auftauchen. Menschen, die keine Angst vor dem Politisch Korrekten haben, Menschen, die die Familie verteidigen, Menschen, die Abtreibung nicht mögen, Menschen, die…..

Epoch Times: Abtreibung.

Eduardo Bolsonaro: Uh-huh.

Epoch Times: Ich wollte sicherstellen, dass unsere Zuhörer das Wort verstehen. OK, Abtreibung.

Eduardo Bolsonaro: Abtreibung. Pro-Gun-Politiker auch. Und das ist der Weg wie Meritokratie, wie Sie es nicht brauchen, die Regierung gibt Ihnen eine umfangreiche Liste, Sie können alles mit Ihren eigenen Händen tun, wenn ein kleinerer Staat viel weniger Steuern einnimmt. Ich denke, er kann eine großartige Geschichte schreiben. Er kann einen ersten Schritt zu einem langen Weg des Wohlstands in Brasilien machen. Und wenn er scheitert, werden mit Sicherheit Leute wie Dilma Rousseff und Lula zurückkommen.

Epoch Times: Ja. Am Anfang haben Sie gesagt, wenn er scheitert, dann ist Brasilien zum Sozialismus verdammt.

Eduardo Bolsonaro: Ja, ja, ja.

Epoch Times: Wir haben viel erreicht. Gibt es noch etwas, das Sie hinzufügen möchten? Noch etwas, das wir nicht abgedeckt haben oder das Sie klären möchten?

Eduardo Bolsonaro: Sie haben nach der Sicherheit gefragt…. dass Sie nach meiner Sicherheit hier fragen würden.

Epoch Times: Nun, ich…. das war nur aus Neugierde. Ich meine, Sie sind ein Regierungsbeamter, Sie sind der Sohn des Präsidenten. Ich habe nur gefragt, ob Sie vielleicht ein Sicherheitsteam bei sich haben. Schließlich wurde Ihr Vater fast ermordet.

Eduardo Bolsonaro: Ja, aber ich glaube nicht, dass sie etwas Schlechtes mit mir hier in den USA machen werden. Ich denke, es ist viel einfacher, das in Brasilien zu tun. Einfacher zu machen und einfacher aus den Verhandlungen herauszukommen. Hier bekommen Sie eine harte Strafe. Ich bin sicher, wenn sie versuchen würden, etwas gegen mich, gegen jeden Bürger hier, zu unternehmen, würden sie sich einem wirklich harten Prozess stellen müssen.

Epoch Times: Nun, hoffen wir es.

Eduardo Bolsonaro: Deshalb ist es so anders. Ja. Deshalb haben Sie hier etwa drei oder vier Morde für jede Gruppe von 100.000 Menschen. Und in Brasilien haben wir 30 Morde für jede Gruppe von 100.000 Menschen.

Epoch Times: Okay, nun, hoffen wir, dass es an allen Orten weniger Mord gibt. Und, Gott sei Dank, dass Sie keine Sicherheitsmaßnahmen brauchen.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Ich hoffe es.


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Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von al)
Originalartikel: Exclusive: Purging Brazil of Socialism, an Ongoing Battle—Eduardo Bolsonaro

https://www.epochtimes.de/gastautoren/exklusiv-interview-mit-eduardo-bolsonaro-wie-sich-suedamerika-vom-sozialismus-befreit-a2831223.html

Why We Fight – Amerikas Kriege

Why We Fight ist ein mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm von Eugene Jarecki
aus dem Jahre 2005. Der Titel des Films wurde gewählt in Anlehnung an die mehrteilige
propagandistische Wochenschauserie „Why We Fight“ des Pentagon aus dem Jahr 1942.

Jareckis Film behandelt vor allem den so genannten militärisch-industriellen-
kongressionell­en Komplex der USA, der nach Darstellung des Films einen massiven
Einfluss auf die Innen- und Außenpolitik des Landes ausübt.

Der Film kam dort am 17. Januar 2005 in die Kinos, genau 44 Jahre nach
der Abschiedsrede des abtretenden Präsidenten, Dwight D. Eisenhower, im Jahr 1961.

Der ehemalige 5-Sterne-General Eisenhower hatte in dieser Rede davon
gesprochen, dass ein „militärisch-industrieller Komplex“ im Land entstanden sei,
vor dessen wachsendem Einfluss er die Nation eindringlich warnte.

Im Film wird dargestellt, dass das heutige außenpolitische Handeln der
USA, insbesondere in Bezug auf Militäreinsätze und Kriege, tatsächlich
maßgeblich von diesem „Komplex“ beeinflusst werde.