Mehrere IS-Lager mit US-amerikanischen und israelischen Waffen in Syrien entdeckt

Terra - Germania

Mehrere IS-Lager mit US-amerikanischen und israelischen Waffen in Syrien entdecktMayadin (ParsToday) – Meherere große Lager der IS-Terrormiliz mit amerikanischen und israelischen Waffen sind in der befreiten syrischen Stadt Mayadin in der Provinz Deir ez-Zur entdeckt worden.
Wie der russische Nachrichtensender Russia Today  am heutigen Sonntag berichtete, wurde al-Mayadin gestern  aus der Gewalt  der IS-Terrormiliz befreit.

Oberst Remi Mawesh, ein Kommandeur der syrischen Armee in der Stadt Mayadin, sagte dazu, der IS hätte in dieser Stadt mehrere Waffenlager mit tausenden Waffen und Munition unter anderem  amerikanischer und  israelischer Herkunft. In diesen Lagern wurden schwere und leichte Waffen sowie gepanzerte Truppentransporter gefunden.

In diesem Zusammenhang teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow mit, syrische Armeeeinheiten hätten die IS-Terroristen in Mayadin überwältigt und diese Stadt vollkommen aus der Kontrolle dieser Terrormiliz befreit. Die letzten Widerstände der IS in den zentralen und südlichen Gebieten dieser Stadt seien niedergemetzelt worden.

Die USA und das israelische Regime unterstützen seit dem Beginn der Krise in Syrien 2011 stets die Terroristen…

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Daesch wird immer noch von den USA und der UNO unterstützt

Das russische Verteidigungsministerium hat einen Angriff auf einen humanitären Konvoi von Medikamenten und Nahrungsmitteln angeprangert, der einer Deeskalationszone bestimmt war.

Etwa 300 Daesch-Kämpfer tauchten aus dem unter Kontrolle der Vereinigten Staaten stehenden Gebiet an Bord von Pick-up auf, und haben die gesamte Ladung beschlagnahmt.

600 bewaffnete Kämpfer hatten gleicherweise das Lager der Vereinten Nationen von Rukban (Jordanien) verlassen, um in syrisches Gebiet am 2. und 3. Oktober im Daraa Gouvernorat einzudringen, das eine Deeskalationszone ist.

 

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article198343.html

 

Israel, George Soros und die Syrien Lüge

karatetigerblog

Merkel tischt uns im Auftrag von Israel, Soros und den Rothschild Gangstern eine Lüge nach der anderen auf, um die „Flutung“ Deutschlands mit nicht integrierbaren und nicht integrierwilligen Syrern und anderen arabischstämmigen Männern im wehrfähigen Alter zu vertuschen.

Werden uns etwa Palästinenser die fliehen als Syrer untergeschoben?

israe

Ein seit über 30 Jahren in Deutschland lebender und voll integrierter Syrer besucht einmal im Jahr seine ehemalige Heimat um Verwandte und alte Freunde zu treffen. Er kam gerade wieder zurück und erzählte, dass er einen Ausflug mit dem Auto nach Alleppo unternommen habe.

Auf Nachfrage, ob das nicht gefährlich wäre und die Stadt sei doch total zerstört, meinte er trocken: „Ach wo, nur die Hauptstrasse ist zerstört, der Rest ist in Ordnung. Er habe in einem Strassencafe gesessen und dem städtischen Treiben zugeschaut.“

Jemand, der vor knapp zwei Wochen die Möglichkeit hatte via Livestream bei einem Musikfestival auf den Straßen in der Innenstadt…

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Moskau: Der IS greift syrische Armee aus US-kontrolliertem Gebiet an

Moskau: Der IS greift syrische Armee aus US-kontrolliertem Gebiet an

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation Igor Konachenkow, der Vize-Verteidigungsminister Anatoli Antonow, Chef des Generalstabes der russischen Streitkräfte Sergej Rudskoi sowie Generalleutnant Michail Misinzew (von links nach rechts) während eines Breefings.
Die jüngsten Angriffe durch den „Islamischen Staat“ (IS) im Süd-Osten Syriens waren nur mithilfe der US-Streitkräfte möglich, sagte am Mittwoch der Pressesprecher des russisches Verteidigungsministeriums. Russland sei nicht länger gewillt, die Grenzen der US-kontrollierte Zonen zu beachten.

 

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums sendete eine unmissverständliche Warnung an die US-Streitkräfte im Süd-Osten Syriens, die im Gebiet um den Militärstützpunkt At-Tanf im Einsatz sind: Attacken des „Islamischen Staates“ (IS) und anderer Terrormilizen aus diesem Gebiet werde Russland nicht mehr als „Zufälle“ einstufen. Wörtlich sagte Generalmajor Igor Konaschenkow:

Wenn die US-Seite solche Operationen als unvorhergesehene „Zufälle“ betrachtet, dann sind die russischen Streitkräfte durchaus zur Vernichtung solcher „Zufälle“ in der von ihr kontrollierten Zone bereit.

IS-Attacken dank Luftaufklärung

Damit ging er auf jüngste Vorfälle vom 28. September ein, als die syrischen Regierungskräfte in der Provinz Homs und an der Autobahn zwischen Palmyra und Deir ez-Zor attackiert wurden. Der Sprecher des Ministeriums sagte weiter, dass diese gut koordinierten Aktionen der Terroristen auf den Besitz nachrichtendienstlicher Daten hindeuten, die nur durch Luftaufklärung gewonnen werden könnten.

Konaschenkow wies darauf hin, dass eine große Einheit der Terroristen alle versteckten Vorposten der syrischen Armee bei der Attacke in der Provinz Homs „erfolgreich umgangen“ habe. Das, so der Sprecher, wäre nur möglich gewesen, wenn die Extremisten die genauen Koordinaten der einzelnen Positionen kannten, die sie durch Luftaufklärungsdaten erhalten haben müssen, die von Fachleuten vorab analysiert worden sind.

Mehr zum Thema:  Nach US-Angriff auf syrische Truppen: Lawrow bezeichnet US-Konfliktentschärfungszonen als illegitim

Bei der am selben Tag erfolgten Attacke der Dschihadisten auf die Versorgungsstraße zu Deir ez-Zor musste die syrische Armee „erhebliche Anstrengungen“ unternehmen, um diese Offensive abzuwehren. All diese Angriffe „haben nur eines gemeinsam: Sie alle stammen aus einer 50 Kilometer breiten Zone um die Stadt al-Tanf an der syrisch-jordanischen Grenze“, sagte Konaschenkow und fügte hinzu, dass es genau das gleiche Gebiet sei, in dem sich der Stützpunkt des US-Militärs befinde.

USA: Keinerlei Verbindungen zum IS

Das Pentagon wies den Vorwurf vehement zurück. Die von den USA geführte Koalition in Syrien habe keinerlei Verbindungen zum „Islamischen Staat“. Das US-Verteidigungsministerium bezeichnete die Anschuldigung als „haltlos“ und „nicht hilfreich“:

Die Koalitionstruppen konzentrieren sich weiterhin auf die Niederlage des IS. Jede Mutmaßung, dass US-Truppen oder unsere Koalitionspartner mit terroristischen Gruppen zusammenarbeiten, ist unbegründet und nicht hilfreich für das Ziel, den IS zu besiegen“, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Adrian Rankine-Galloway, am Mittwoch gegenüber Sputnik.

Das „Flirten“ mit Terroristen seit langem vermutet

In seiner Erklärung bezweifelte Konaschenkow jedoch, dass alle diese Vorfälle als bloße Zufälle beschrieben werden könnten. Es ist nicht das erste Mal, dass russische Vertreter der US-geführten Koalition unterstellen, Verbindungen zu einigen extremistischen Gruppen in Syrien zu haben, insbesondere zur Al-Nusra-Front, dem syrischen Al-Kaida-Ableger.

Mehr zum Thema: Syrien: Von USA ausgebildete Rebellen sollen Waffen an den „Islamischen Staat“ verkauft haben

Anfang September sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow, die Situation bezüglich Al-Nusras sei „höchst zweideutig“, da sie bei den Operationen der US-geführten Koalition immer wieder verschont werde.

Am 20. September teilte das russische Verteidigungsministerium mit, es habe Daten erhalten, die darauf hindeuten, dass eine Offensive der Terroristen von Al-Nusra und ihrer Verbündeten von den US-Sicherheitsdiensten organisiert worden sei. Die Operation der Terroristen hatte die Gefangennahme einer Einheit der russischen Militärpolizei zum Ziel.

Nur vier Tage später veröffentlichte das Ministerium Luftaufnahmen, die US-amerikanischen Spezialeinheiten nördlich der Stadt Deir er-Zor zeigen sollen, die sich unbehelligt in dem vom IS kontrollierten Gebiet aufhalten können. Die Aufnahmen deuteten darauf hin, dass sich das US-Militär in dem von den Terroristen besetzten Gebiet „absolut sicher fühlt“, so das russische Verteidigungsministerium. Die USA bestreiten, irgendwelche Absprachen mit den Dschihadisten getroffen zu haben.

Am 3. Oktober brachte Lawrow erneut die mutmaßlichen Verbindungen der US-geführten Koalition zu den extremistischen Gruppen zur Sprache. Die USA spielten „gefährliche Spiele“, indem sie „Terroristen dazu inspirieren, strategische Orte, die von den syrischen Regierungstruppen gehalten werden, anzugreifen“. Lawrow warf den Vereinigten Staaten vor, in Syrien „lebensgefährliche Provokation gegen russische Militärkräfte“ zu arrangieren.

Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass das Haupthindernis für die vollständige Beseitigung des IS in Syrien nicht in der Kampfkraft der Terroristen liegt, sondern in dem Umstand, dass amerikanische Kollegen sie unterstützen und mit ihnen‘ flirten'“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, in seiner Erklärung am Mittwoch.

Die erfolgreichen Fortschritte der syrischen Armee, unterstützt von der russischen Luftwaffe, sowie die „rasche Befreiung“ des Euphrat-Tals aus den Händen des IS stünden „offenbar im Widerspruch zu den Plänen der US-Kollegen“.

Mehr zum Thema: Syrien: Von USA ausgebildete Rebellen sollen Waffen an den „Islamischen Staat“ verkauft haben

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/58514-moskau-wirft-usa-technische-unterstutzung-des-is-vorwurf-is-unterstuetzung/

US-Attacke in Syrien abgewehrt – Moskau warnt USA

von Einar Schlereth

SU-25 fliegen Angriffe in der Provinz Idlib
Diese Meldung wurde von The Saker schon am 21. September 2017 verbreitet, aber jetzt erst auf GlobalResearch. Über die ganze Angelegenheit habe ich auch sonst nirgends etwas gelesen. Dabei hat es sich laut russischen Quellen um eine regelrechte Schlacht gehandelt, bei der 850 „gute“ Terroristen gefallen sind, 11 Panzer, drei Infantrie-Kampf-Fahrzeuge, 46 bewaffnete Pick-ups, fünf Mörsergeschütze, 20 LKWs und 38 Munitionslager zerstört wurden (Fotos von Toten und zerstörten Materialien siehe hier). Generaloberst Sergei Rudskoi hat eine scharfe Erklärung dazu abgegeben:
Trotz des am 15. September in Astana unterzeichneten Abkommens hat die Jabhat al-Nusrah … eine umfassende Offensive gegen Stellungen der Regierungstruppen nördlich und südlich von Hama in der de-Eskalations-Zone von Idlib am 19. September, 8 Uhr am Morgen begonnen…
Laut verschiedenen Quellen wurde die Offensive von amerikanischen Geheimdiensten veranlasst, um den erfolgreiche der Reegierungstruppen nach Deir ez-Zor Zu stoppen.“
Am 21. September sprach eine Generalmajor Igor Konaschenkow eine recht unverhüllte Drohung gegen die US- Kommandeure in der Al Udeid Luftwaffenbasis in Katar aus:
dass Russland … keinerlei Beschuss von Gebieten zulassen wird, wod die SDF stationiert ist … Feuer von dort wird mit allen Mitteln unterdrückt.“
The Saker hält den Vorgang für einmalig. Die Russen glauben, dass dieser Angriff dazu diesen sollte, eine russische Einheit russischer Militärpolizei zu töten oder gefangen zu nehmen. Die Lage war so ernst, dass eine russische Spetsnaz Einheit zu ihrer Hilfe hingeschickt wurde, um die eingeschlossenen Russen zu befreien, die alle überlebten. Niedrig fliegende SU-25 Flugzeuge wurden koordiniert mit Spetsnaz eingesetzt.
Die Frage ist, was wollten die Amerikaner bezwecken? War es ein Versuchsballon irgendwelcher dämlicher Pentagontypen? Oder wollte man den de-Eskalations-Zonen ein Ende setzen? Da bislang keine US-Reaktion zu hören war, erfüllt sich vielleicht die Hoffnung vom Saker, „dass die Amerikaner das tun werden, was sie in al-Taif (im Süden Syriens) gemacht haben – einfach einpacken, den Sieg erklären und verschwinden.“

USA sollen über Ramstein Waffen an syrische Rebellen geliefert haben

Noch am vergangenen Wochenende haben 5000 Menschen gegen die Drohnen-Relaisstation auf der US-Airbase Ramstein protestiert. Nun haben die Kritiker neue Nahrung.

Die Bundesregierung versicherte, sie habe keine Kenntnis von etwaigen Waffenlieferungen über Ramstein. Über Jordanien seien diese nach Syrien gelangt; zuvor gingen die Lieferungen teils über Häfen in Rumänien und Bulgarien – sowie über den US-Militärflugplatz im rheinland-pfälzischen Ramstein.

Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge sollen über den US-Militärstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz Waffen nach Syrien geliefert worden sein.

Laut „SZ“, die mit zwei internationalen Recherchenetzwerken zusammengearbeitet hat, hatten private Dienstleister des US-Militärs in Osteuropa und auf dem Balkan Waffen und Munition russischer Bauart im Wert von Hunderten Millionen Dollar gekauft. Eines sei über die CIA gelaufen (Codename Timber Sycamore). Damit habe sich die Waffenhilfe des US-Geheimdienstes CIA für verschiedene syrische Rebellengruppen einfacher leugnen lassen. Denn die von den Amerikanern hochgerüsteten Milizen werden ihren Kampf ganz gewiss nicht ausschließlich gegen den „Islamischen Staat“ richten, sondern auch gegen die syrischen Regierungstruppen.

Weiterlesen auf weltkunst.de

http://derwaechter.net/usa-sollen-ueber-ramstein-waffen-an-syrische-rebellen-geliefert-haben

Syrische Armee überquert den Euphrat

 

Einer Erklärung des russischen Militärs und einem Sputnik-Korrespondenten zufolge haben Einheiten der syrischen Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS in der Nähe der Stadt Deir Ezzor den Fluss Euphrat überquert.

Inoffiziellen Quellen zufolge hat die syrische Armee in diesem Zusammenhang die stromabwärts der Stadt östlich des Euphrat liegenden Orte Marrat und Mazium eingenommen und ist auch auf die Flussinsel Saker vorgestoßen.

Dieser Vorstoß der syrischen Armee ist strategisch bedeutend, weil die syrische Armee sich damit den Zugriff auf die östlich des Euphrat liegenden wichtigen Ölfelder, die der Israel-Lobby als Schlüssel zur Beherrschung der Region gelten, vor US-gestützten SDF-Kräften sichern kann.

Das syrische Verteidigungsministerium teilte unterdessen mit, dass heute zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren wieder Flugzeuge auf dem Flughafen Deir Ezzor gelandet sind.

Nachtrag 18:20h: Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldet in ihrem heutigen Bericht lediglich ein „Überqueren des Euphrat“ in die Richtung der „Insel Saker“ – was Raum für Spekulationen lässt, ob die Armee den Euphrat wirklich schon überschritten hat, oder nur auf einer Insel im Euphrat angelandet ist.

Nachtrag 18:40h: Military Maps sieht die Euphrat-Überquerung als südlich des Ortes Sabhah vonstatten gegangen:

Entscheidend bei der Zuordnung der Videoaufnahmen zu diesem konkreten Gebiet dürfte gewesen sein, dass auf den Bildern von der Euphrat-Überquerung Strommasten zu sehen waren – und da, wo Military Maps die Euphrat-Überquerung verortet, sind auf Satelittenbildern Strommasten zu erkennen. Und die von Military Maps markierte Stelle eignet sich wohl auch sonst vom Gelände her sehr gut zur Euphrat-Überquerung. Damit scheint das Rätsel gelöst zu sein, ob, und wenn ja wo, wirklich eine Euphrat-Überquerung durch die Armee stattgefunden hat.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/18/syrische-armee-ueberquert-den-euphrat/

Eine Bemerkung zur deutschen Bundestagswahl

 

Auch in Deutschland stehen nun Politiker wieder zur Wahl, die den Terrorismus in Syrien und anderswo unterstützt haben.

Wem die Untaten der Terroristen, deren Unterstützung sich unzählige westliche und auch deutsche Politiker schuldig gemacht haben, nicht mehr geläufig sind, der mag in der inzwischen schon mehreren Jahre alten syrischen Doku „Der schwarze Wind“ sein Gedächtnis etwas auffrischen:

 

 

Die Mehrheit der deutschen Wähler wird nächsten Sonntag voraussichtlich wieder bei Politikern ihr Kreuzchen machen, die das zu verantworten haben.

Und bis heute setzen diese Politiker ihren Terrorkrieg gegen Syrien fort, beispielsweise in dem sie Sanktionen gegen Syrien regelmäßig verlängern, Sanktionen, die als sein eingeführt wurden, erklärtermaßen dazu dienen sollten, die Bevölkerung rebellisch gegen die Regierung zu stimmen, und die es der syrischen Regierung bis heute schwermachen, manche benötigten westlichen Produkte zu kaufen, etwa Medikamente, die nicht in Syrien, Iran, China oder Indien hergestellt werden.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/17/eine-bemerkung-zur-deutschen-bundestagswahl/

Die Anarchisten-Brigaden der NATO

 

Die ganz neue „Rojava“ wird im Westen als Realisierung einer schönen Utopie dargestellt, ist aber in Wirklichkeit ein von Washington gewollter und mit Blutvergießen organisierter Kolonialstaat. Es geht diesmal darum, die Bewohner des Nordens von Syrien zu verjagen und sie durch Leute zu ersetzen, die dort nicht geboren sind. Um diese ethnische Säuberung durchzuführen, haben das Pentagon und die CIA Kämpfer in europäischen linken Kreisen mobilisiert. Thierry Meyssan enthüllt dieses verrückte Projekt, das seit eineinhalb Jahren im Gang ist.

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Im Februar 2016 wurde der „anti-Terror-Zar“ des Weißen Hauses, Brett McGurk, von Präsident Obama geschickt, um die Schlacht von Ain al-Arab (Kobanê) zu überwachen. Zu diesem Anlass wurde er von der YPG Partei ausgezeichnet, deren Mutterhaus – die türkische PKK – noch von Washington als „Terroristisch“ betrachtet wird.

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. „Unwissenheit ist Stärke.
George Orwell, 1984.

In den Jahren 1980-90 war die kurdische Gesellschaft äußerst feudal und patriarchalisch. Sie wurde in einer starken Unterentwicklung gehalten, was die Kurden veranlasste, sich gegen die in Ankara aufeinander folgenden Militärdiktaturen zu erheben  [1].

Die Partei der Arbeiter Kurdistans (PKK) war eine von der Sowjetunion unterstützte Marxistisch-Leninistische-Organisation, die gegen die Diktaturen der Kemalisten- Generäle, Mitglieder der NATO, kämpfte. Sie befreite die Frauen und schloss sich dem progressistischen Lager an. Mit Hilfe von Hafez Al-Assad gründete sie, neben dem von der palästinensischen PFLP, einen Truppenübungsplatz in der libanesischen Bekaa-Ebene, unter dem Schutz der syrischen Friedenstruppe.

Zu dieser Zeit fand die PKK nie genügend harte Worte für den „Amerikanischen Imperialismus“.

Nach der Auflösung der Sowjetunion hatte die PKK mehr als 10 000 Vollzeit-Soldaten und mehr als 75 000 Reservisten. Dieser Befreiungskrieg zerstörte mehr als 3000 Dörfer und führte zu mehr als 2 Millionen Vertriebenen. Trotz dieses riesigen Opfers scheiterte sie.

Der historische Führer der Revolte, Abdullah Öcalan, wurde in Kenia im Jahr 1999 in einer gemeinsamen türkisch-amerikanisch-israelischen Geheimdienst-Operation verhaftet und auf der Insel İmralı im Marmarameer eingesperrt. Die PKK brach zusammen, gespalten zwischen ihrem gefangenen Anführer, der für Friedensverhandlungen war und ihren Leutnants, für die der Krieg eine Lebensart geworden war. Es gab noch einige Attentate, ohne dass man wirklich wusste, welche von den Militanten begangen wurden, die sich weigerten, die Waffen niederzulegen oder von einem Teil der Gendarmerie, dem JITEM, der ebenfalls den Waffenstillstand ablehnte.

Zu Beginn des „arabischen Frühlings“ baute Abdullah Öcalan von seiner Zelle aus die PKK mit einer neuen Ideologie wieder auf. Nach Geheimverhandlungen mit der NATO im İmralı-Gefängnis gab er den Marxismus-Leninismus zugunsten des „libertären Kommunalismus“ auf. Obwohl er, der immer gegen die Türkei gekämpft hatte, um einen eigenen Staat Kurdistan aufzubauen, betrachtete er nunmehr den Staat als solchen als ein Werkzeug der Unterdrückung [2].

Die PKK-Kämpfer, die während des Bürgerkriegs gezwungen waren aus der Türkei zu fliehen, hatten im nördlichen Syrien Zuflucht gefunden [3]. Im Namen seiner Anhänger hatte sich Öcalan schriftlich verpflichtet, nie syrisches Territorium zu beanspruchen. 2011, am Anfang des westlichen Krieges gegen Syrien, bildeten die Kurden Milizen zur Verteidigung des Landes, das sie aufgenommen hatte und das ihnen die Staatsbürgerschaft verliehen hatte.

Am 31. Oktober 2014 jedoch nahm einer der zwei Ko-Vorsitzenden der YPG (der syrische Zweig der PKK), Salih Muslim, an einem geheimen Treffen im Elysée-Palast mit dem französischen Präsidenten François Hollande und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan teil. Man versprach ihm, Staatsoberhaupt zu werden, wenn er sich verpflichte, ein Kurdistan wieder zu schaffen… aber in Syrien.

Sofort unterstützte die internationale Koalition, die die Vereinigten Staaten gerade angeblich gegen Daesh erstellt haben, die YPG mit Geld, Ausbildung, Waffen und Beratung. Die Verwünschungen gegen Washington, das mittlerweile ein so guter Verbündeter geworden ist, waren vergessen. Die kurdische Organisation begann die Bewohner der Gebiete zu vertreiben, die sie aufs Korn genommen hatte.

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US-Werbung

Da es bisher keine Schlacht der YPG gegen Daesh gegeben hatte, begannen die Vereinigten Staaten die Inszenierung eines schrecklichen Kampfes in Ain al-Arab, das zu dem Anlass auf den Kurmandschi-Namen Kobanê umbenannt wurde. Die internationale Presse wurde eingeladen, über das Ereignis zu berichten, ohne sich dabei in Gefahr begeben zu müssen. Da sich diese Stadt an der syrisch-türkischen Grenze befindet, konnten die Journalisten die Kämpfe mit einem Fernglas aus der Türkei verfolgen. Es ist unklar, was wirklich in Ain al-Arab passiert ist, da die Presse die Stadt nicht betreten durfte. Doch gibt es mit Teleobjektiv gemachte Aufnahmen, die die Grausamkeit der Kämpfe aus der Ferne zu bestätigen scheinen. Wie auch immer, der Westen beschloss einstimmig, dass die Kurden die Alliierten waren, die man gegen Daesch und Syrien brauchte.

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« Weder Gott noch Staat!“, kommt den Staat „Rojava“ verteidigen und „gegen alle Kräfte der Reaktion kämpfen“, an Seiten des amerikanischen Imperiums.

Die westliche Presse versichert, dass die Hälfte der kurdischen Soldaten Frauen sind, wie es auch laut dem Statut der Führung der PKK/YPG der Fall ist. Bei den Kampfhandlungen ist ihre Präsenz jedoch extrem selten. Die Journalisten sagen auch, dass sie die Dschihadisten terrorisieren, für die der Tod durch die Hand einer Frau ein Fluch ist, der den Zugang zum Paradies verbietet. Seltsamerweise ignoriert die gleiche Presse, dass die syrische arabische Armee auch Frauen-Bataillone einschließt, welche von den Dschihadisten mit der gleichen Wut wie ihre männlichen Kollegen angegriffen werden.

Trotz des Anscheins ist die YPG jedoch nicht so stark, wie sie behauptet. Viele syrische Kurden halten die Vereinigten Staaten für eine feindliche Macht und betrachten Syrien als ihre neue Heimat. Sie weigern sich den Wahnvorstellungen von Salih Muslim zu folgen. Daher hat das Pentagon „seinen“ Kurden nicht nur einige arabische und assyrische Söldner an die Seite gestellt, sondern vor allem links-extreme europäische Aktivisten.

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Genauso wie die CIA Zehntausende junge westliche Muslime angeworben hat, um aus ihnen Islamisten zu machen, rekrutiert sie in ähnlicher Weise europäische Anarchisten, um internationale Brigaden aufzustellen, nach dem Modell von denen, die 1936 in Barcelona gegen die Faschisten gekämpft haben. Man findet so, als Ergänzungs-Bataillone der YPG/NATO die antifaschistische Internationalistische Brigade (aus Zentral Europa), die Brigade Bob Crow (England und Irland), die Brigade Henri Krasucki (Frankreich), die internationalen und revolutionären Guerilla-Kämpfer des Volkes (Nord & Süd-Amerika), die revolutionäre Vereinigung für internationale Solidarität (Griechenland), die Einheit der marxistisch-leninistischen Partei (Spanien), und alle Pro-US Türkische Gruppen (DK, DKP, MLSPB DC, PDKO, If, TDP, TKEP/L, TKPML), um nur die Bekanntesten zu erwähnen  [4].

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Kommt und kämpft gegen das Kapital, mit den US-Special Forces, in „Rojava“!

Die Schlacht von Ain al-Arab, wo junge Syrer, die angeblich das Kalifat unterstützten, gegen junge Kurden kämpfen, hat vor allem anderen jungen Europäern auf der Suche nach einer besseren Welt, auf beiden Seiten das Leben gekostet. Die Europäischen Länder sind besorgt über die mögliche Rückkehr der jungen Dschihadisten, aber nicht von jener der jungen Anarchisten, obwohl sie genauso gefährlich sind. Dies ist wahrscheinlich deshalb so, weil es viel einfacher ist, letztere zu manipulieren und sie in den nächsten imperialistischen Abenteuern wieder zu verwenden.

Im Juni 2015 erhielt die Demokratische Partei der Völker (HDP) als neue politische Plattform der PKK reichliche finanzielle Unterstützung und Anleitung von der CIA gegen die AKP von Recep Tayyip Erdoğan. Dadurch erreichte sie spontan den erforderlichen Schwellenwert von 10 Prozent der Stimmen, um in die große Nationalversammlung eintreten zu können und gewann 80 Abgeordnete.

Am 17. März 2016 verkündete die YPG die Autonomie von „Rojava“, d. h. der Landzunge, die die Region des irakischen Kurdistan bis zum Mittelmeer verbindet, entlang der syrisch-türkischen Grenze, aber nur auf der syrischen Seite. „Rojava“ würde daher teilweise die Zone von Idlib beinhalten, die derzeit von Al-Qaida besetzt ist.

Dieser auf Kosten der Einheimischen proklamierte Staat, von Leuten die dort nicht geboren sind, ist ein koloniales Projekt, vergleichbar mit Israel, dem von Juden selbsternannten Projekt in Palästina, die dort Land aufgekauft hatten. Der Name „Rojava“ wurde gewählt, um dieses Gebiet von „Kurdistan“ zu unterscheiden, das in der Türkei liegt, wo es 1920 von der Konferenz in Sèvres ausgerufen wurde [5].

In dem Moment, wo das Al-Kaida-Emirat von Idlib und das Kalifat von Daesch in Rakka sich bald in nichts auflösen werden, setzt die NATO ihren Plan der Zerstückelung der Arabischen Republik Syrien fort und versucht „Rojava“ von Kameshli aus der Taufe zu heben.

Die westliche Presse ist geblendet von dieser mit allen Zeitgeistattributen geschmückten „Rojava“: pazifistisch, egalitär, feministisch, umweltschützend, Gender-freundlich, usw.  [6]. Es spielt keine Rolle, dass die YPG eine Armee ist. Es spielt keine Rolle, dass sie gegen die historischen Bewohner des Nordens von Syrien, Araber und Assyrer, kämpft, da sie ja auf dem Papier mit ihnen die demokratischen Kräfte gebildet hat.

 

 

In Syrien kämpfen die europäischen Anarchisten-Brigaden unter amerikanischer Führung.

Die syrischen YPG- und die türkischen HDP-Programme entsprechen der US-Militärstrategie. Seit 2001 sieht das Pentagon mittelfristig die Umgestaltung des „Erweiterten Nahen Ostens“ vor, d.h. die Teilung der großen Staaten in homogene Kleinstaaten, die nicht fähig sind sich zu wehren. Längerfristig gesehen will es diese gegeneinander aufwiegeln, um die Gegend in das ursprüngliche Chaos zurückzuwerfen.

„Rojava“ wurde nicht als ein unabhängiger Staat ausgerufen, weil laut dem neuen Öcalan jeder Nationalstaat ein Übel an sich sei. Laut NATO sei sie nur ein eigenständiges Land, das mit anderen autonomen Staaten eine Konföderation eingehen muss, wie diejenigen, die aus dem syrischen Nationalstaat entstehen würden, sobald Syrien gestürzt sein würde. Laut dem Referenz-Theoretiker des „Kommunalismus“, dem US-Amerikaner Murray Bookchin, müssten für einen demokratischen Betrieb die libertären Gemeinschaften homogen sein. Das ist der Grund, warum die „pazifistische“ YPG sich derzeit an die ethnische Säuberung von „Rojava“ macht.

q.e.d.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

Anmerkung des Autors:

Sehr besorgt um die Richtigkeit unserer Informationen wollten wir diesen Artikel mit einem Video einer Gruppe von deutschen Anarchisten illustrieren, die sich der NATO und der YPG in Rojava angeschlossen haben. Wir haben diesen Beweis auf unserem YouTube-Konto, am Abend des Sonntag, 10. September, gepostet. YouTube, das eindeutig nicht die gleichen Forderungen wie wir an die Wahrheit stellt, hat diesen Beweis als „im Gegensatz zu seiner Ethik“ (sic!) sofort zensiert.

[1] Blood and belief : the PKK and the Kurdish fight for independence, Aliza Marcus, New York University Press, 2007.

[2] The Political Thought of Abdullah Öcalan: Kurdistan, Women’s Revolution and Democratic Confederalism, Abdullah Öcalan, Pluto Press, 2017.

[3] The Kurds in Syria: the forgotten people, Kerim Yildiz, Pluto Press, 2005.

[4] “LGBT Brigades In Syria? Western Anarcho-Leftists Cutting Their Teeth With Western-Backed Kurdish YPG”, Brandon Turbeville, Activist Post, July 27, 2017. “Le Rojava, un califat d’extrême gauche ? Réseaux „antifascistes“ et terrorisme : le laboratoire kurde”, Observatoire des extrêmes de gauche, 16 août 2017.

[5] „Die Kurdistan-Projekte“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 5. September 2016.

[6] The PKK: Coming Down From the Mountains, Paul White, Zed Books, 2015. Revolution in Rojava: Democratic Autonomy and Women’s Liberation in the Middle East, Michael Knapp & Ercan Ayboga & Anja Flach, Pluto Press, 2016.

http://www.voltairenet.org/article197830.html

Laut Emmanuel Macron ist die Zeit der Volkssouveränität vorbei

Syrische Armee kommt in Deir Ezzor weiter voran

 

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, ist es der syrischen Armee und ihren Partnern am gestrigen Freitag gelungen, den rund 20 Kilometer westlich der Stadt Deir Ezzor liegenden Ort Sholah sowie umgebende Hügel und den Hügel Aloush, der das noch von ISIS-Terroristen beherrschte Gelände des Friedhofs, das den Flughafen vom Rest der gerade befreiten Stadt trennt, überblickt, einzunehmen.

Auf einer Karte sieht die Lage in Deir Ezzor damit gegenwärtig etwa wie folgt aus:

Für die nächsten Tage ist damit zu rechnen, dass die syrische Armee und ihre Partner die Belagerung des Flughafens von Deir Ezzor durch ISIS-Terroristen beenden, die Sicherheitszone um den befreiten Teil der Stadt und ihre Zugangswege Stück für Stück erweitern und dann weiter in der Provinz Deir Ezzor aufräumen. Da das russische Militär mit dem US-Militär in der Provinz Deir Ezzor vor zehn Tagen „Linien vereinbart“ hat, sind dabei keine großen Überraschungen mehr zu erwarten, wenn man davon absieht, dass erst durch die Fortschritte der syrischen Armee und der US-gestützten Kräfte in der Provinz öffentlich klar werden wird, was die vereinbarten Linien sind.

Weiterhin berichtete SANA, dass die Armee weitere Fortschritte bei der Eliminierung der zentralsyrischen ISIS-Tasche östlich von Salamiyah gemacht und dabei auch zahlreiche Waffen der dortigen ISIS-Terroristen beschlagnahmt hat. Einer Karte von @EmmanuelGMay zufolge sieht die Lage da nun wie folgt aus:

Auch an dieser Front ist im Grunde so ziemlich alles geklärt. Offen ist da nur noch die Frage, ob die dortigen ISIS-Terroristen in den nächsten Tagen kapitulieren oder ob sie es vorziehen, sich eliminieren zu lassen.

Spannender ist die Frage, wie es mit der Terroristentasche in der Provinz Idlib weitergehen wird. Bekannt ist, dass die Astana-Garantiemächte Russland, Türkei und Iran beabsichtigen, am 15. September in Astana weitere Dokumente zur Einrichtung einer Deeskalationszone dort zu unterzeichnen. Die Umsetzung dürfte jedoch nicht einfach werden, weil die von Al Kaida geführte Terroristenallianz „Hayat Tahrir Al Sham“ (HTS) inzwischen weite Teile der Tasche beherrscht.

Bei dem Vorhaben der Einrichtung einer Deeskalationszone Idlib mag es hilfreich sein, dass die wahhabitischen Terrorsponsorstaaten Saudi Arabien und Katar sich im Frühjahr schwer verkracht haben und Katar sich seitdem Iran wirtschaftlich und politisch annähert. Als ermutigendes Zeichen darf es da gesehen werden, dass am Donnerstag das erste Mal seit Monaten wieder LKWs mit Hilfsgütern die seit Jahren von Terroristen umzingelte regierungstreue Enklave Fuah und Kafriya nordöstlich der Stadt Idlib erreicht haben. Ansonsten bestimmen nach wie vor Morde unter den Terroristen und Explosionen das Bild in der Provinz Idlib. Gestern sollen bei einer Explosion von Munition neun HTS-Terroristen in Idlib getötet und weitere verletzt worden sein.

Weiterhin berichteten inoffizielle Quellen am Freitag, dass offenbar von „Israel“ unterstützte Terroristen der von Al Kaida geführten HTS-Allianz in der Provinz Quneitra eine Offensive gegen Positionen der syrischen Armee gestartet und dabei anfänglich Geländegewinne erzielt haben, bevor der syrischen Armee es gelang, die Terroristen zurückzuschlagen und ihre Positionen zurückzuerobern.

Nicht zuletzt deshalb darf gegenwärtig mit Spannung beobachtet werden, ob, und wenn ja, welche Konsequenzen der am Donnerstag Morgen von israelischen Kampfflugzeugen aus dem Libanon ausgeführte Raketenangriff auf eine Einrichtung des syrischen Militärs in der Provinz Hama haben wird, der syrischen Angaben zu zwei Toten und Sachschaden geführt hat. Stand der Dinge scheint da im Moment zu sein, dass die israelische Regierung offiziell keine Stellung zu dem israelischen Angriff bezieht, sie jedoch Übereinstimmung mit der Meinung regierungsnaher inoffizieller Stellen signalisiert, die das israelische Aggressionsverbrechen als richtige Handlung zum Unterstreichen israelischer roter Linien und berechtigte israelische Warnung an den amerikanischen Präsidenten Trump und den russischen Präsidenten Putin öffentlich einhellig loben. Syrien hat noch am Donnerstag den UNO-Sicherheitsrat offiziell aufgefordert, „entschlossene Maßnahmen“ gegen die fortgesetzten israelischen Aggressionen gegen Syrien zu ergreifen, die die Verbrechen der Terrorgruppe ISIS ergänzen, die Mora der Terrorgruppen stärken und das Feuer des Terrorismus in der Region weiter anfachen. Am Freitag hat der Libanon nach einer Sitzung des obersten libanesischen Sicherheitsrates, an der Staatspräsident Aoun und Regierungschef Hariri teilgenommen haben, bekannt gegeben, ebenfalls eine offizielle Beschwerde beim UNO-Sicherheitsrat wegen der israelischen Verletzung des libanesischen Luftraumes und des vom Libanon aus erfolgten libanesischen Angriffes auf Syrien einzureichen. Die Präsidenten der USA und Russlands, Trump und Putin, die israelischen Medienberichten zufolge das eigentliche Ziel des Angriffes gewesen sein sollen, haben es bislang hingegen vorgezogen, zu diesem israelischen Angriff auf Syrien zu schweigen. Der Israel nahestehende ehemalige stellvertretende US-Außenminister Elliot Abrams zeigte sich daraufhin am Freitag enttäuscht, dass US-Präsident Trump auf die von Israel mit dem Angriff auf Syrien ausgedrückte Warnung an die USA, den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien nach eigenem Ermessen sabotieren zu können, bislang nicht mit öffentlichen und praktischen Solidaritätsbekundungen für Israel wie einer Generalerlaubnis zur israelischen Nutzung von in Israel gelagerten US-Waffen reagiert hat.

Es darf gerätselt werden, was jetzt im UNO-Sicherheitsrat passieren wird. Üblicherweise wurden die zahlreichen Beschwerden Syriens über die ebenso zahlreichen israelischen Angriffen auf Syrien in den letzten Jahren, die zwischenzeitlich vom früheren israelischen Luftwaffenchef Amir Eshel öffentlich zugegeben wurden, vom UNO-Sicherheitsrat schlicht ignoriert und nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt. Nun ist es aber so, dass die US-amerikanische Botschafterin bei der UNO dringend die russische Zustimmung dazu benötigt, die DVR Korea übermorgen wie geplant für die Verletzung des Völkerrechts durch einen UNO-Sicherheitsratsresolutionen gegen die DVR Korea zuwiderlaufenden Atomtest mit schärferen Sanktionen zu bestrafen, was Russland bislang ablehnt. Während die USA, eben nicht zuletzt weil die DVR Korea über Atomwaffen und dazu passende ballistische Raketen verfügt, über keine realistische Möglichkeit verfügen, militärisch gegen die DVR Korea vorzugehen, hat die DVR Korea die USA am Freitag vorgeführt, indem sie die US-UNO-Botschafterin Nikki Haley öffentlich als „politische Prostituierte“ beleidigte und erklärte, die USA würden für ihre „hysterischen“ Drohungen einen hohen Preis bezahlen.

Um jetzt nicht das Gesicht zu verlieren und vor der Weltöffentlichkeit als völlig impotent dazustehen, brauchen die USA nun also unbedingt die Zustimmung des russischen Präsidenten Putin zu schärferen Sanktionen gegen die DVR Korea. Doch Putin scheint sich jedoch am Mittwoch mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon darauf verständigt zu haben, die Situation auf der koreanischen Halbinsel dadurch zu verbessern, dass sie zusammen mit der DVR Korea gemeinsame Projekte auf den Weg bringen. Nun steht Putin der Zug offen, den USA, der diplomatischen Gepflogenheit des beim Botschaftspersonal bereits praktizierten Tit-for-Tat folgend, zu erklären, dass Russland grundsätzlich bereit sei, schärfere Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen gegen die DVR Korea im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen, aber Russland dafür auch von den USA erwarte, Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen – wie den jüngsten israelischen Angriff auf Syrien – gegen Israel im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen.

Für Israel könnte so aus dem israelischen Angriff eine Lose-Lose-Situation entstehen. Sollte Trump machen, was die USA bisher immer gemacht haben, nämlich Sanktionen gegen Israel prinzipiell ablehnen, könnte Israel vorgeworfen werden, mit seinem zur Unzeit erfolgenden und auf US-Interessen keine Rücksicht nehmenden Angriff auf Syrien nicht nur – wie von Israel geplant – nur den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien behindert zu haben, sondern auch die diplomatischen Möglichkeiten der USA zur Beseitigung der angeblichen Bedrohung der USA durch Atomraketen der DVR Korea sabotiert zu haben. Sollten die USA hingegen Sanktionen des UNO-Sicherheitsrates gegen Israel überraschenderweise zustimmen, so wäre die durch den Angriff auf Syrien beabsichtigte israelische Machtdemonstration hingegen völlig nach hinten losgegangen.

Denkbar ist es dabei sogar, dass Putin und Trump dabei hinter den Kulissen zusammenarbeiten und die entstandene Situation öffentlichkeitswirksam melken, um Israel einen Denkzettel zu verpassen, dass es – große Macht der Israel-Lobby in den USA hin oder her – mit negativen Konsequenzen zu rechnen hat, wenn Israel es sich nochmal wagen sollte, sich tätlich gegen von den Präsidenten der USA und Russland getroffene Vereinbarungen zu stellen. Trumps zentrales Wahlversprechen war schließlich nicht „Make Israel Great Again.“ Die nächste Woche stattfindende UNO-Generalversammlung würde jedenfalls eine hervorragende Kulisse für so einen amerikanisch-russischen Showdown mit maximaler Theatralik bieten.

 

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/09/syrische-armee-kommt-in-deir-ezzor-weiter-voran/