Advent in Syrien

Indexexpurgatorius's Blog

Die Straßen von Damaskus (Syriens Hauptstadt) sind für Weihnachten und Neujahr geschmückt.

Bilder, die wir in den Medien nicht sehen werden, weil es bewusst unterdrückt wird.

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Wikileaks: Der OPCW-Bericht über Einsatz chemischer Waffen in Syrien wurde gefälscht

von https://marialourdesblog.com

Diese Lüge hatte als Rechtfertigung für eine gemeinsame Bombardierung Syriens durch die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich und Frankreich in der Nacht vom 13. auf den 14. April 2018 gedient.

Wikileaks veröffentlichte eine E-Mail eines OPCW-Inspektors (beigefügtes Dokument), die schwere Versäumnisse in dem Bericht über den Einsatz chemischer Waffen in Damaskus, Ghouta, am 7. April 2018 bescheinigt.

Die OPCW wurde 2013 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Augenzeugen widersprechen den westlichen Medienlügen >>>

Der OPCW-Bericht wurde gefälscht

Diese E-Mail wurde vom derzeitigen Direktor der OPCW, dem spanischen Diplomaten Fernando Arias Gonzalez, scharf kritisiert, aber vom ehemaligen Direktor der OPCW, dem brasilianischen Botschafter José Bustani, bestätigt. Der OPCW-Bericht, ohne Syrien die Schuld zu geben, machte aber die Unterstellungen der Armee des Islam, der Weißhelme und der französischen Regierung glaubwürdig.

Diese Lüge hatte als Rechtfertigung für eine gemeinsame Bombardierung Syriens durch die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich und Frankreich in der Nacht vom 13. auf den 14. April 2018 gedient. Im Widerspruch zu den Anschuldigungen von Dschihadisten und Westmächten hatte Russland 17 Zeugen in Den Haag erfolglos vorgestellt.

In der Folge hatte Frankreich vorgeschlagen, dass die OPCW mit einfacher Mehrheit schuldige Personen ausdrücklich nennen könnte, was den Sinn des Internationalen Vertrags und die Logik des Völkerrechts grundlegend verändert. So bricht eine der Pfeiler der westlichen Propaganda gegen Syrien zusammen.

Quelle: Voltairenet.orgbeigefügtes Dokument

https://marialourdesblog.com/wikileaks-der-opcw-bericht-ueber-einsatz-chemischer-waffen-in-syrien-wurde-gefaelscht/

Assad wirft Europa Unterstützung von Terroristen vor

© Sputnik / Alexey Druschinin

von https://de.sputniknews.com

Syriens Präsident Baschar Assad hat in einem Interview mit dem Fernsehsender RT Europa der Unterstützung von Terroristen und der Angst vor Flüchtlingen bezichtigt und dies als doppelzüngige Haltung eingestuft.

Beim Konflikt seien mehrere Millionen Menschen aus Syrien in die Türkei geflüchtet, unter ihnen hätten sich auch Extremisten befinden mögen, so Assad. Europa habe Angst vor dem türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan und brauche ihn zugleich, damit verhindert werde, dass die Flüchtlinge weiter nach Westen kommen würden, sagte Assad.

Am Gefährlichsten für Europa ist es, den Terrorismus in Syrien zu unterstützen.(…) Das ist Doppelzüngigkeit: Wieso fürchten Sie sich vor diesen mehreren Millionen, von denen die meisten gemäßigt sind. Nur einzelne Terroristen gehören dazu. Wieso unterstützen Sie diese Terroristen direkt?“, so Assad.

In Syrien dauert seit 2011 ein bewaffneter Konflikt an. Russland, der Iran und die Türkei haben sich als Garanten der Waffenruhe in den Regelungsprozess eingeschaltet. In diesem Zeitraum hat es Syrien faktisch vermocht, die Terroristen zu besiegen und eine politische Regelung, die Rückführung der Flüchtlinge und den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Infrastruktur einzuleiten. Es wurde ein Verfassungskomitee gebildet, in dem auch die Opposition vertreten ist. Die erste Sitzung des Komitees hat am 30. Oktober in Genf stattgefunden.

ls/sb

https://de.sputniknews.com/politik/20191109325969477-assad-europa-unterstuetzung-terroristen/

BILD-Reporterin: Flüchtlingslager der Türkei wie „5-Sterne-Hotels“

(Screenshot/twitter.com/LSpyropoulou)

Berlin – Im Vergleich zu der Situation in Griechenland, gleichen laut der griechischen Journalistin Liana Spyropoulou, die Flüchtlingslager in der Türkei 5-Sterne-Hotels.

Seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 habe sie die griechischen Flüchtlingslager dutzende Male besucht und vor zwei Wochen zum ersten Mal die Gelegenheit gehabt, auch die türkischen Camps an der Grenze zu Syrien zu besuchen.

„In der Türkei habe ich erkannt, was für ein unmenschliches Spiel MEINE Regierung, MEIN Griechenland, mit Flüchtlingen spielt, wie Politik auf den Rücken der Ärmsten und Schutzlosesten gemacht wird“, schreibt Spyropoulou in einem Artikel der BILD-Zeitung.

„Ich schätze, ich muss nicht erklären warum ich mich nicht nur als Griechin, sondern auch als Europäerin, geschämt habe“, kommentiert die Journalistin auf Twitter Fotos von griechischen und türkischen Camps.

(Screenshot)
(Screenshot)

https://nex24.news/2019/11/bild-reporterin-fluechtlingslager-der-tuerkei-wie-5-sterne-hotels/

Tall Abyad: YPG hält Zivilisten für legitime Ziele in Nordsyrien

Von  NEX24
(Screenshot/TRT)Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

In der syrischen Stadt Tall Abyad an der Grenze zur Türkei sind mindestens 20 Menschen bei einer Autobombenexplosion ums Leben gekommen. 30 weitere sollen zum Teil schwer verletzt sein. Die Explosion fand mitten in der belebten Markstraße statt, ganze Häuserfronten wurden durch die Detonation in Mitleidenschaft gezogen.

„Nach ersten Erkenntnissen wurden bei der Explosion in der nordöstlichen Stadt 13 Zivilisten getötet und etwa 20 weitere verletzt“, hieß es in einer Erklärung des türkischen Verteidigungsministeriums am frühen Samstag. Die Explosion habe sich auf einem Marktplatz ereignet.

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https://nex24.news/2019/11/tall-abyad-ypg-haelt-zivilisten-fuer-legitime-ziele-in-nordsyrien/

 

 

Assad: Trump ist der beste amerikanische Präsident

Von NEX24
(Archivfoto: AA)

Damaskus – Der syrische Machthaber Baschar Al Assad lobte in einem Interview mit dem syrischen Staatsfernsehen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump für seine „Transparenz und Ehrlichkeit“.

„Alle amerikanischen Präsidenten begehen Verbrechen und nehmen am Ende den Nobelpreis entgegen. Sie treten als Verteidiger der Menschenrechte und der ‚einzigartigen und brillanten amerikanischen oder westlichen Prinzipien‘ auf, aber alles, was sie sind, ist eine Gruppe von Kriminellen, die nur die Interessen der amerikanischen Lobbys großer Konzerne an Waffen, Öl und so weiter vertreten“, so Assad. Trump sei wenigstens ehrlich und sage: „Wir wollen das Öl“. Dies sei die Realität der amerikanischen Politik seit dem zweiten Weltkrieg.

„Ich sage ihnen, er ist der beste amerikanische Präsident. Warum? Nicht weil seine Politik gut ist, sondern weil er der transparenteste Präsident ist. Was wollen wir mehr als einen transparenten Gegner?“, so der syrische Staatschef.

https://nex24.news/2019/11/assad-trump-ist-der-beste-amerikanische-praesident/

 

Syrien: Türkei und Russland beginnen gemeinsame Patrouillen

Von NEX24
(Foto: Screenshot/MSB)

Gaziantep – Im Rahmen eines im Oktober unterzeichneten Abkommens, haben die Türkei und Russland am Freitag mit gemeinsamen Patrouillen an der türkisch-syrischen Grenze begonnen. Dies teilte das türkische Verteidigungsministerium mit.

Das Moskauer Verteidigungsministerium bestätigte, dass die erste Patrouille zur örtlichen Mittagszeit begonnen habe. Sie bewege sich in Richtung Westen die syrisch-türkische Grenze entlang. Insgesamt seien „neun Einheiten, Sicherungsfahrzeuge und Transporter der russischen Militärpolizei“ auf einer Route von mehr als 110 Kilometern unterwegs, berichtet die Welt.

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https://nex24.news/2019/11/syrien-tuerkei-und-russland-beginnen-gemeinsame-patrouillen/

Kommentar: Wie gelang Baghdadi über YPG-kontrolliertes Gebiet nach Idlib?

News Special 24

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel

Der „Kalif“ der Terrororganisation „Islamischer Staat“, Abu Bakr al-Baghdadi, ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bei einem Einsatz von US-Spezialkräften getötet worden. Überraschenderweise aber nicht im Osten Syriens, sondern in der Rebellenhochburg Idlib im Nordwesten.

Schon acht Mal wurde der Kalif der IS, Abu Bakr al-Baghdadi, getötet. Aber heute Wissen wir es genauer, der US-Präsident hat uns aufgeklärt. Er wurde laut US-Präsident Trump von den Delta Force gestellt, al-Baghdadi sprengte sich jedoch samt Frauen und Kindern selbst in die Luft.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte kurz danach, man habe keine gesicherten Erkenntnisse darüber, dass es sich bei dem Toten um al-Baghdadi handelt.

US-Präsident Trump bedankte sich jedenfalls in seiner Rede recht herzlich, nicht nur bei den Streitkräften der 1st SFOD-D, auch genannt Delta Force, die die Operation ausgeführt haben soll, sondern auch bei den eingesetzten Spürhunden. Offenbar galt der Dank nicht diesen Spürhunden, sondern anderen…

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Putin und Erdogan einigen sich – Rückführung syrischer Flüchtlinge (Wjatscheslaw Seewald)

 

Wjatscheslaw Seewald

Am 23.10.2019 veröffentlicht

Nach sechs Stunden Verhandlungszeit wurde die endgültige Einigung zwischen Putin und Erdogan getroffen. Bald Rückführung syrischer Flüchtlinge? Erfahre im kostenlosen Video die ganze Wahrheit über Erdogans handeln und die Hintergründe von Trump und Putin: http://bit.ly/2P1Ucr0

Abonniere mein Telegram Kanal: http://bit.ly/2QNlrmb Voranmelden zum Putin Webinar: http://bit.ly/2nhvneL E-Mail Newsletter: http://bit.ly/2IqF1VJ

Den 10 Punkte Plan kannst Du hier nachlesen:

Der Präsident der Russischen Föderation W. W. Putin und der Präsident der Türkischen Republik R. T. Erdogan einig mit den.

1. Beide Seiten bekräftigen Ihr Bekenntnis zur Wahrung der politischen Einheit und territorialen Unversehrtheit Syriens sowie zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit der Türkei.

2. Sie betonen Ihre Entschlossenheit, den Terrorismus in all seinen Formen und Erscheinungsformen zu bekämpfen und den separatistischen Bestrebungen auf syrischem Territorium entgegenzuwirken.

3. In diesem Zusammenhang wird der bestehende Status Quo im derzeitigen Gebiet der Operation Quelle des Friedens zwischen Tel Abyad und Ras Al Ain in einer Tiefe von bis zu 32 km erhalten bleiben.

4. Beide Seiten bekräftigen die Bedeutung des Adan-Abkommens, die russische Föderation wird die Umsetzung des Adan-Abkommens unter modernen Bedingungen fördern.

5. Ab 12.00 Uhr 23 Oktober 2019 Jahr auf der Syrisch-türkischen Seite der Grenze außerhalb der Zone der Operation «Quelle des Friedens» eingeführt Einheiten der Russischen Militärpolizei und der syrischen Grenzschutz. Oktober 2019 in 150 Stunden nach 12.00 Uhr am 23. Oktober 2019 abgeschlossen sein wird.Von nun an wird eine gemeinsame Russisch-türkische Patrouille bis zu einer Tiefe von 10 km von der Grenze westlich und östlich des Gebiets der Operation «Quelle des Friedens», mit Ausnahme der Stadt Kamyshli, beginnen.

6. Alle Einheiten der KOs und Ihre Waffen werden aus Manbij und Tal Rifat abgezogen.

7. Beide Seiten werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um eine Infiltration terroristischer Elemente zu verhindern.

8. Es werden gemeinsame Anstrengungen unternommen, um eine sichere und freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge zu fördern.

9. Es wird ein gemeinsamer überwachungs-und verifizierungsmechanismus zur überprüfung und Koordinierung der Umsetzung dieses Memorandums geschaffen.

10. Beide Seiten werden weiterhin an der Suche nach einer politischen Lösung des syrischen Konflikts im Rahmen des «Astana-Mechanismus» arbeiten und die Aktivitäten des Verfassungsausschusses unterstützen.

MEIN:

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#Putin #Erdogan #Einigung

Kommentar: Warum wollen Türkei-Kritiker die Klagen der Christen in Nordsyrien nicht hören?

(Foto: tccb)

Die seit 40 Jahren anhaltenden Angriffe auf die Türkei durch die Terrororganisation PKK und ihren diversen Dreibuchstaben-Ablegern zeigen, dass die alte Weisheit über die Kriegsführung nicht mehr gelten. War es noch Guerilla-Taktik, mit der die PKK den Kampf gegen die türkische Staatsmacht führte, ist es heute ein asymmetrischer Guerillakampf, der nicht nur in die Städte getragen, sondern auch an den Außengrenzen ausgefochten wird. Dennoch beharrt die Türkei weiterhin, den Konflikt im In- wie auch Ausland als „Operation“ gegen Terrororganisationen zu bezeichnen.

Seit sich die kurdischen Volksverteidigungseinheit YPG während des syrischen Bürgerkrieges in weiten Teilen Nordsyriens entlang der türkischen Grenze festgesetzt haben, sieht die Türkei darin ein eklatantes Sicherheitsrisiko. Dieses Sicherheitsrisiko führte bereits in den 90er Jahren dazu, dass die Türkei gegenüber dem syrischen Staat zum Schluss militärische Gewalt androhte. Damals, 1998, konnte unter Vermittlung Ägyptens und Russlands der damalige Regimeführer Hafiz al-Assad (Vater von Baschar al-Assad) dazu überredet werden, mit der Türkei das Abkommen von Adana zu unterzeichnen. Das Ergebnis war, dass die Terroranschläge in den Folgejahren rapide abnahm, der Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, aus Syrien hinausgewiesen wurde und schlussendlich in Kenia vom türkischen Nachrichtendienst MIT gefasst und in die Türkei überführt werden konnte. Die Türkei, USA und Europa stufen die PKK wie auch ihren syrischen Ableger YPG auch gegenwärtig als Terrororganisation ein.

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https://nex24.news/2019/10/kommentar-warum-wollen-tuerkei-kritiker-die-klagen-der-christen-in-nordsyrien-nicht-hoeren/

Mit einer gewissen Genugtuung: Das russische Fernsehen über die Entwicklungen in Syrien

von https://www.anti-spiegel.ru

In der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ ging es am Sonntag natürlich auch um die Situation in Syrien, wo die Türkei nach dem Rückzug der USA eine Invasion begonnen hat.

Ich habe darüber schon viel geschrieben. Meine Einschätzung der geopolitischen Interessen der beteiligten Länder und die Folgen der aktuellen Ereignisse habe ich schon am 11. Oktober veröffentlicht. Die internationalen Analysten kommen inzwischen zu den gleichen Schlüssen und auch das russische Fernsehen ist in seinem Beitrag im Großen und Ganzen zu den gleichen Ergebnissen gekommen: Die großen Gewinner der Ereignisse sind Syrien und Russland. Da das Thema in nächster Zeit aktuell bleiben dürfte, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Bei „Nachrichten der Woche“ haben wir bereits darüber gesprochen, dass die Türkische Invasion in Syrien weitreichende Folgen für die Region haben und sogar die Machtbalance in der Welt beeinflussen wird. Und so geschah es auch. Und es ging alles sehr schnell.

Am 9. Oktober drang die türkische Armee mit dem offiziellen Grund in Nordsyrien ein, eine Sicherheitszone für die Türkei zu schaffen und einen 30 Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze von Terroristen zu säubern. Als Terroristen bezeichnet Erdogan sowohl die dort gefangenen IS-Banditen, als auch die Kurden, die diese Banditen in speziellen Lagern eingesperrt haben. Bis vor kurzem wurden die Kurden militärisch von den Vereinigten Staaten und politisch von Frankreich unterstützt.

Erdogan war all das wurscht und er marschierte ein. Russland rief zum Dialog auf, aber hat sich nicht aufgedrängt. Die syrische Armee rückte zwar vor, war aber zu weit weg. Um die aufständischen Kurden zu retten, hatte Assad nicht die Macht. Die Europäer protestierten, aber Erdogan interessieren die schon lange nicht mehr.

Präsident Trump war extravaganter als alle anderen. Am Tag der türkischen Invasion, am 9. Oktober, schrieb er einen kurzen und frechen Brief an Erdogan, in dem er den türkischen Präsidenten aufforderte, kein Narr zu sein, nicht gegen die Kurden zu kämpfen, sondern einen Deal zu machen, da ihr General Mazlum Abdi zu Zugeständnissen bereit sei.

„Machen Sie einen guten Deal. Sie wollen nicht dafür verantwortlich sein, Tausende von Menschen zu töten und ich will nicht für die Zerstörung der türkischen Wirtschaft verantwortlich sein, aber ich werde es tun. Ich habe bereits gezeigt, wozu ich in der Lage bin, als es um Pastor Branson ging“ schrieb Trump.

Trump warnt und droht zugleich, indem er an Andrew Branson erinnert. Das ist ein amerikanischer Pastor, der vor drei Jahren in der Türkei wegen des Verdachts der Spionage und des Terrorismus verhaftet wurde. Als Reaktion darauf verhängte Trump Sanktionen gegen Stahl und Aluminium aus der Türkei und brachte die türkische Lira zu Fall. Branson saß zwei Jahre in der Türkei im Gefängnis und kehrte erst im vergangenen Herbst in die Vereinigten Staaten zurück. Daran erinnert Trump, wenn er auf Branson verweist.

Weiter schrieb Trump an Erdogan: „Ich habe große Anstrengungen unternommen, um einige Ihrer Probleme zu lösen.“ Hier bezieht sich Trump offensichtlich auf die Tatsache, dass er die Kurden im Stich gelassen und sie Erdogan schutzlos überlassen und das als Dienst gegenüber dem türkischen Präsidenten ausgegeben hat. Tatsächlich hat er erkannt, dass die USA in Syrien nichts zu gewinnen haben und es an der Zeit ist, die Angelruten einzuholen.

Und dann ist da noch der kurdische General Mazlum Abdi: „General Mazlum will mit Ihnen verhandeln und ist bereit, ernsthafte Zugeständnisse zu machen, wie er sie noch nie gemacht hat. Unter der Bedingung der Vertraulichkeit schicke ich Ihnen eine Kopie seines Briefes, den ich soeben erhalten habe.“

Das heißt, Trump lässt die Briefe anderer Leute lesen. Insgeheim schreibt General Mazlum Abdi an Trump und der zeigt den Brief „im Vertrauen“ dem schlimmsten Feind des Generals: Erdogan. So viel zur Vertraulichkeit.

Hier ist noch das Ende des Briefes, in dem Trump Erdogan damit droht, der „Teufels“ zu werden: „Wenn nichts Gutes passiert, werden Sie als Teufel in die Geschichte eingehen. Seien Sie kein harter Typ. Seien Sie kein Narr.“

Trumps Brief erschien nur eine Woche nach Beginn der Invasion in der Presse. Am 16. Oktober postete eine Mitarbeiterin von Fox News ihn auf Twitter. Das US-Außenministerium bestätigte die Echtheit des Dokuments. Der türkischer Präsident, so wurde gesagt, habe Trumps Brief in den Mülleimer geworfen. Ich vermute, das ist so, den die Invasion begann trotzdem und es kam nicht zu Verhandlungen mit General Mazlum Abdi.

Und wie ist nun der heutige Stand der Dinge? Der türkische Angriff auf Nordsyrien dauerte etwas mehr als eine Woche. US-Vizepräsident Pence eilte in die Türkei, doch am 16. Oktober weigerte sich Erdogan trotzig, sich mit ihm zu treffen. Offenbar wollte er nicht in einem von Amerika vorgegebenen Ton sprechen. Als alles abgekühlt war, fand das Treffen mit Pence in Ankara am 17. doch noch statt. Sie haben vier Stunden lang geredet. Erdogan hat die Offensive für fünf Tage ausgesetzt und erlaubt den Kurden, sich hinter eine Linie 32 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt zurückzuziehen. Die Kurden tun das auch ganz brav.

Und das sind nun die trockenen Fakten: Die Kurden ordnen sich Baschar al-Assad unter. Die syrische Armee übernimmt die Kontrolle über syrisches Territorium, das von rebellierenden Kurden und Amerikanern geräumt wurde. In der Stadt Mandschib patrouilliert bereits die russische Militärpolizei unter unserer Trikolore.

Wir haben schon gesagt, dass die türkische Invasion nicht unbedingt schlecht für Syrien ist. Und so ist es. Während der fünftägigen Pause der Offensive verlieren die Türken an Schwung und geben den Syrern Zeit, sich schneller zu bewegen. Das bedeutet, dass die syrische Armee bis zum Ende der fünftägigen Pause Zeit haben wird, vor den türkischen Truppen zu stehen.

Erdogan hatte nicht vor, gegen Assad zu kämpfen. Auch nicht, Territorium in Syrien zu besetzen. Die Situation für Erdogan ist nun: nehmen Sie Ihren Mantel und gehen Sie nach Hause. Auch die Amerikaner sind abgedampft.

Der französische Präsident Macron allerdings sah verärgert aus. Schließlich hat Frankreich die Kurden historisch immer unterstützt. Aber so unterstützt, dass es erwartete, dass andere sich der Hitze aussetzen. Vor allem die Amerikaner. Doch als Trump erkannte, dass er kein Interesse an den Kurden hat, war Macron überrascht.

Deshalb bezeichnete er die NATO auf einer Pressekonferenz am 18. Oktober in Brüssel als triviale Organisation. Das ist verständlich. Die Vereinigten Staaten haben innerhalb der NATO weder Frankreich noch irgendjemanden anderen vorgewarnt, dass sie Syrien verlassen. Innerhalb der NATO spuckt die Türkei auf die Proteste anderer NATO-Verbündeter wegen der Invasion und baut ihre Sicherheit allein auf, anstatt mit der NATO. Macron ist nicht ganz klar, wozu Frankreich so eine NATO braucht.

Was Trump betrifft, so hat er bereits vergessen, dass Erdogan, der seinen Brief weggeworfen hat, trotzdem die Invasion gestartet hat. Trump ist bereit, Erdogan so zu nehmen, wie er ist. Für Trump ist Erdogan kein „Teufel“ mehr, sondern ein Freund: „Ich möchte Präsident Erdogan einfach danken und ihm gratulieren. Er ist mein Freund. Und ich bin froh, dass wir kein Problem miteinander haben. Um ehrlich zu sein, er ist ein verdammt guter Führer“ sagte Trump.

Und was ist mit Russland? Es hat in dieser Situation nur Vorteile. Auf jeden Fall sind das die Einschätzungen, die man in der Welt hört. Schließlich haben wir unsere Position in Syrien und damit im gesamten Nahen Osten radikal und für uns völlig unblutig verbessert. Wir haben ein gutes Verhältnis zu allen gepflegt und einen Grundstein für die Zukunft gelegt. Einige sind wieder wütend darüber, andere sind eifersüchtig. Wie auch immer, Erdogan wird am 22. Oktober zu einem Treffen mit Putin nach Russland fliegen. Es wird einiges zu besprechen geben.

Ende der Übersetzung

https://www.anti-spiegel.ru/2019/mit-einer-gewissen-genugtuung-das-russische-fernsehen-ueber-die-entwicklungen-in-syrien/