Eine weitere Reise

Die Berichterstattung über die märchenhafte Syrienreise des Parteibuchs gibt es hier nun nur in kurzer Form, weil Ulla nun ungeplant, aber nicht ganz unerwartet, eine weitere Reise unternommen hat.

Ulla hat mit der Eröffnung der Ausstellung ihrer Bilder im Dar al-Assad für Kultur und Kunst erledigt, wo sie nun für das syrische Volk da sind, erledigt, was sie sich vorgenommen hatte, auf ihrer Reise nach Syrien unbedingt zu tun.

Anschließend ist Ulla gleich weitergereist, dorthin, wo, man schaue sich nur ihre Bilder an, ihr Herz und ihre Seele schon seit Jahren war, nämlich bei den Märtyrern der syrischen Armee und allen Märtyrern im Widerstand gegen die globale Tyrannei der zionistisch-wahhabitisch dominierten westlichen Terrorgemeinschaft. Vor einigen Monaten, als klar wurde, dass sie diese Reise irgendwann demnächst antreten wird, hat sie gesagt, wenn sie angekommen ist, freut sie sich darauf, viele der wunderbaren Märtyrer, die sie gemalt hat, und auch Hugo Chavez und Muamar Gaddafi, selbst kennenlernen zu dürfen, und ihnen unsere Grüße und besten Wünsche auszurichten.

Ulla hat oft Trost und Freude in den Liedern von Hadi Faour gefunden. Und Vielleicht mögen unsere Leser seine Lieder ja auch?

 

Ullas Beerdigung ist am Donnerstag um 11:00 Uhr Ortszeit in der Lateinischen Kirche in Bab Touma.

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Assad beschliesst Generalamnestie für alle Deserteure

von Freeman

Präsident Baschar al-Assad hat am Dienstag das Gesetzesdekret Nr. 18 für 2018 erlassen, das eine allgemeine Amnestie für militärische Deserteure innerhalb und ausserhalb des Landes umfasst und die Verbrechen gegen das Gesetzes Nr. 61 über Militärstrafsachen von 1950 und deren Änderungen, die vor dem 9. Oktober 2018 begangen wurden.

Dieses Dekret enthält keine Flüchtigen vor der Justiz, es sei denn, sie wenden sich innerhalb von 4 Monaten an die Behörden innerhalb des Landes und 6 Monate für diejenigen ausserhalb des Landes.

Das Gesetzesdekret sieht auch die Gewährung einer Generalamnestie für die Gesamtstrafe für Straftaten vor, die in dem Gesetz des Militärdienstes Nr. 30 von 2007 und seinen Änderungen enthalten sind.

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Ausflug nach Maaloula

Nach unserem Märchen aus 1001 Nacht am letzten Montag hatzten wir uns für den darauffolgenden Dienstag unseren ersten Ausflug nach außerhalb von Damaskus ausgesucht, und zwar nach Maaloula.

Nachdem Frühstück warteten unser Reiseleiter Nabil Rezk und unser Fahrer Abul Ez bereits auf uns.

Beim Hinausfahren aus Damaskus Richtung Homs haben wir das erste Mal den Krieg gesehen, denn da ging es über die Stadtautobahn an den Vorstädten Jobar, Harasta und Duma vorbei, also den erst im April dieses Jahres befreiten Orten von Ost-Ghouta, wo die von der saudisch-westlichen „Wertegemeinschaft“ unterstützten „moderaten“ Terroristen ganz besonders schlimm gewütet haben. Die Zerstörungen dort sind auch von der Autobahn aus nicht zu übersehen und stehen im starken Kontrast zu den Teilen von Damaskus, die wir bisher gesehen hatten. Überall sind dort Ruinen von Gebäuden zu sehen. Wir mögen uns kaum ausmalen, dass Damaskus mit all seinen Kulturschätzen unserer Zivilisation nun vermutlich auch so oder so ähnlich aussehen würde, wenn es der syrischen Armee nicht gelungen wäre, die vom zionistisch dominierten Westen unterstützten Barbaren vor den Toren von Damaskus zu stoppen. Nabil bemerkte unser Interesse an Ost-Ghouta und meinte dazu, dass Ost-Ghouta inzwischen wirklich sicher und auch von Sprengfallen so gut es geht befreit ist. Wenn wir möchten, können wir uns da alles ansehen, was wir wollen, es sei jedoch ratsam, so einen Besuch einen Tag vorher anzukündigen, damit den Kontrollposten dort vorab Bescheid gegeben werden kann und es vor Ort nicht zu bürokratischen Problemen mit den Sicherheitskräften kommt. Wir würden schon gern mal nach Ost-Ghouta, um uns das, was wir bisher nur aus Videos kennen, da mal selbst aus der Nähe zu betrachten, aber uns wird dazu vermutlich die Zeit fehlen.

Zehn Minuten später war die Ruinenlandschaft vom Autofenster verschwunden und die Landschaft hinter dem Autofenster verwandelte sich in eine typisch syrische natürliche Wüste. Irgendwie hatte ich da das Gefühl, jetzt erst richtig in Syrien zu sein, und dank lockerer syrischer Musik im Radio kam nun im Auto auch eine entsprechend gelöste Stimmung auf.

An einem Berg unterwegs gab es übrigens eine Botschaft. Wenn man das Foto zur Vergrößerung anklickt, genau hinschaut und des arabischen mächtig ist, kann man da sowas wie eine Erinnerung an den Tag der Armee lesen. Nötig ist das aber wohl kaum, denn die syrische Armee ist nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Köpfen und Herzen der Menschen, die ihr dankbar für die aufopferungsvolle Verteidigigung Syriens gegen den Terrorismus sind, sehr präsent.

Kaum eine Viertelstunde später waren wir auch schon in Maaloula. Unserem Fahrer Abul Ez, der für das Foto unseren Reiseführer Nabil halb verdeckend beide Hände zum Siegeszeichen erhebt, steht die Freude geradezu ins Gesicht geschrieben. An dieser Stelle seien mal ein paar Worte zu Nabil und Abul Ez gesagt. Die Worte „Fahrer“ und „Reiseführer“ mögen zwar offiziell zutreffend sein, beschreiben aber das, was diese beiden Menschen, mit denen wir unsere Tage in Syrien verbringen, tatsächlich sind und leisten, nur sehr unzureichend. Natürlich ist Nabil ein nahezu perfekt deutsch sprechender Reiseführer, der anscheinend praktisch jede Sehenswüdigkeit in Syrien erklären und mit einer interessanten Geschichte schmücken kann, und natürlich ist Abul Ez ein exzellenter Chauffeur mit einem luxuriösen Auto, aber da ist noch mehr. Zunächst mal sind beide richtige Typen, mit denen man Pferde stehlen kann. Nabil wirkt auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar und wie ein Abteilungsleiter einer deutschen Behörde. Auf den zweiten Blick ist Nabil herzlich, jederzeit total hilfsbereit bei allem und 100% korrekt und zuverlässig. Neben der deutschen Sprache und profunden Kenntnissen über die syrischen Sehenswürdigkeiten scheint seine Spezialität das Spiel auf der syrischen Behördenklaviatur zu sein. Was man auch immer vorhat, Nabil weiß offenbar stets genau, welche Genehmigung man braucht und wie man sie zügig bekommt. Abul Ez ist demgegenüber ein Riesentyp mit trockenem Humor, vernarrt in deutsche Autos und geht mit Vorschriften wie Verkehrsregeln eher locker um. Wir fühlten uns sofort so als ob wir Teil einer Familie sind. Und im Grunde ist es auch so. Zu unserem Ausflug nach Maaloula zum Beipiel waren wir nicht nur mit Nabil und Abul Ez unterwegs, sondern auch die Frau und Tochter von Nabil sind kurzerhand mit dem TV-Bus mitgefahren, der uns begleitet hat, und waren somit auch dabei.

In dem kleinen Örtchen Maaloula gibt es nichts militärisch oder wirtschaftlich bedeutendes. Sehr bedeutend ist Maaloula hingegen, weil dort noch ein Teil der Wiege der christlichen Zivilisation erhalten und lebendig geblieben ist. Maaloula ist mit dem antiken Kloster Mar Sarkis und der zugehörigen Kirche der Heiligen Sergius und Bacchus, deren Altar auf den Beginn des 4. Jahrhunderts zurückgeht, schließlich ein christlicher Wallfahrtsort. Und außerdem wird in Maaloula noch heute aramäisch, die Sprache Jesu Christi, gesprochen.

In Maaloula war auf Wunsch der örtlichen Würdenträger keinerlei Militär stationiert, in der Hoffnung, Maaloula würde damit vom Krieg verschont bleiben. Aber die von den Führern der vorgeblich christlich orientierten „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützten „Rebellen“ nutzten das prompt aus, um Maaloula zu überfallen, Einwohner, deren sie habhaft wurden, zu massakrieren und die Kirchen und Häuser des Ortes niederzubrennen. Das war nicht nur ein Versuch, die Christen des Ortes auszulöschen, sondern mit ihnen auch eine Wiege der christlichen Kultur zu zerstören. Doch ganz hat die Zerstörung dieser Wiege der christlichen Kultur nicht geklappt, der syrischen Armee gelang nach einigen Monaten die Befreiung von Maaloula und Überlebende des Massakers haben schon sehr viel repariert. Wir sind der weitgehend islamisch geprägte syrische Armee dankbar, dass sie damit eine Wiege der christlichen Kultur vor der vollständigen Vernichtung durch die von den kriminellen Herrschern der christlichen westlichen Welt unterstützten Barbaren gerettet hat und haben in der bereits restaurierten Kirche der Heiligen Sergius und Bacchus Kerzen für die Märtyrer der syrischen Armee und alle anderen Opfer der kriminellen Herrscher der westlichen Welt angezündelt. Eine junge Frau betete alsdann ein Vaterunser auf aramäisch in der Kirche des Heiligen Sergius für uns:

 

 

Es waren Momente, die uns so tief bewegt haben, dass uns die Tränen kamen. Wie das Beten des Vaterunser auf aramäisch in dieser für die christliche Zivilisation sehr bedeutsamen steinalten Kirche demonstriert, ist dieser Versuch der westlichen Herrscher, die Wurzeln der christlichen Kultur zu vernichten, dank des aufopferungsvollen Kampfes der syrisch-arabischen Armee letztlich gescheitert.

Anschließend unterhielten wir uns noch im Anbau der Kirche mit drei sympathischen und humorvollen überlebenden Frauen der Massaker in Maaloula, machten ein paar Fotos auf dem Balkon und kauften einige Souveniere. Das alte Kloster des Ortes betrachteten wir abschließend nur von außen, da die lange Treppe hinein für Ulla vermutlich zu anstrengend geworden wäre.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/10/08/ausflug-nach-maaloula/

Wie im Märchen aus 1001 Nacht

Es fühlt sich immer noch so an als wären wir erst vorgestern angekommen, doch mittlerweile haben wir bereits fünf Tage in Syrien verbracht. Es ist wie als ob ein Märchen aus 1001 Nacht wahr geworden wäre.

Nach unserem Abstecher zum Tor der Umayyaden-Moschee haben wir am späten Sonntag Abend im Hotel ein neues Zimmer bekommen, wobei Zimmer wohl der falsche Ausdruck für die mit leckeren Süßigkeiten, Obst und Blumen garnierte Suite mit zwei Balkonen ist. Wir wussten gar nicht wie uns geschah. Nachdem wir dorthin umgezogen waren, hat uns in unserem neuen Zimmer noch ein leibhaftiger Engel besucht. Der Engel heißt Rasha, ist im bürgerlichen Beruf Direktorin im syrischen Tourismusministerium und richtete herzliche Willkommensgrüße von ihrem Chef aus. Ich habe Rasha darum gebeten, ein Foto von ihr und Ulla machen zu dürfen, weil uns das sonst niemand in Deutschland glaubt.

Der Sonntag war wie ein Traum, aber für Ulla doch ziemlich anstrengend, sodass wir den Vormittag mit Regenerierung im Hotel verbrachten und erst für vier Uhr Nachmittag einen Besuch der Umayyadenmoschee und der Altstadt geplant hatten. Um fünf vor vier ging dann in unserem Zimmer das Telefon und die Rezeption erklärte da, dass uns eine englisch-sprechende Dame namens Eva sprechen möchte. Eine Dame namens Eva? Wir erwarteten niemand und eine Eva hatte sich auch nicht angemeldet, sodass ich zunächst sowas wie einen Überfall westlicher Lügenpropagandisten vermutete. Doch weit gefehlt. Es war Eva Bartlett, deren Berichte zu den schrecklichen Verbrechender zionistisch-wahhabitisch geprägten global Terrorachse gegen Syrien und Palästina wir seit vielen Jahren als einen der wenigen aus dem westlichen Meer von Medienlügen herausragenden Leuchttürme von Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Mutigkeit zu schätzen wissen. Sie habe gehört, dass wir im Dama Rose sind, und da sei sie kurzentschlossen einfach mal vorbeigeschneit, um zu fragen, ob wir uns ein bisschen mit ihr unterhalten möchten, sagte sie. Natürlich wollten wir. Also sind wir wie geplant in die Lobby des Dama Rose runter und da dort unser Reiseleiter Nabil Rezk und unser Fahrer Abul Ez für den geplanten Besuch der Umayyaden-Moschee und der Altstadt warteten, haben wir Eva kurzerhand eingeladen, mit uns zu fahren und uns dabei unterwegs zu unterhalten.

Eva ist eine unglaubliche Frau, einfühlsam und zierlich, doch gleichzeitig klar in ihrem Verständnis von der zionistischen Mafia und auch durchaus scharf in ihren Worten. Als kanadische Palästina-Aktivistin hat sie es vor etwas mehr als zehn Jahren geschafft, mit einem Boot nach Gaza zu fahren und dann aus Gaza über den von der westlich-zionistischen Propaganda auf den Kopf gestellten oder verschwiegenen zionistischen Terror gegen die palästinensische Bevölkerung zu berichten. Und seit einigen Jahren berichtet Eva nun eben aus Syrien. Eva ist dann noch mit uns in die Umayyaden-Moschee rein und hat schon kurz darauf einen netten Post bei Facebook über unser Treffen veröffentlicht.

Wir vom Parteibuch sind anschließend noch mit Nabil und Abul Ez zum Einkaufsbummel und auf Besichtigungstour durch die Altstadt gezogen. Man kann sicherlich Tage, Wochen und Monate durch die Damaszener Altstadt ziehen, dabei stets etwas neues entdecken und Nabil kann zu beinahe jedem Stein dort eine interessante Geschichte erzählen, doch wir sind nach ein paar Stunden erschöpft ins Hotel zurück, um uns noch etwas auszuruhen und für den Abend fertig zu machen.

Am Abend um halb neun waren am Montag wir dann noch bei Besher Riad Yazji zu Besuch. Besher Yazji ist ein exzellent gebildeter sympathischer junger Mann aus Aleppo und unterhielt sich mit Ulla eine ganze Stunde über Syrien, Ullas Bilder und den Terrorkrieg gegen Syrien. Als Minister für Tourismus ist letztlich er für unser wahr gewordenes Märchen aus 1001 Nacht in Syrien verantwortlich, sodass ihm unser ganz besonderer Dank gilt. Besher Yazji spricht zwar ausgezeichnet englisch, aber Ulla kann sich auf englisch nicht so gut wie auf deutsch ausdrücken, weshalb unser ausgezeichnet deutsch sprechender Reiseleiter Nabil meist von arabisch auf deutsch und umgekehrt übersetzt hat. Zum Abschied lud Minister Yazji uns ein, mit ihm zusammn im nächsten Frühling an einer vom Tourismusministerium organisierten Rallye quer durch Syrien teilzunehmen und machte Ulla ein besonderes Geschenk, nämlich ein seidenes Halstuch, dass von der Mutter von fünf Märtyrern der syrischen Armee handgefertigt wurde, wohl auf einem von Ullas Bildern zu sehen ist und nun Ullas ganzer Stolz ist.

Es ist schwer, die Schönheit Syriens und die schier grenzenlose Gastfreundschaft der Syrer in Worte zu fassen, aber unsere Syrienreise war damit noch nciht zu Ende. Doch davon berichten wir in einem weiteren Artikel.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/10/05/wie-im-maerchen-aus-1001-nacht/

Aus jeder Pore von Damaskus sprießt Kultur und Gastfreundschaft

Nach zwei Tagen in Damaskus fühlt es sich immer noch so an als ob wir gerade erst angekommen wären. Diese Stadt ist überwältigend. Sie hat so viel von etwas, was der westlichen Terrorgemeinschaft fast völlig fehlt, nämlich Kultur, Kultur, die schier endlos zu sein scheint. Und dann erst die Leute!

Es gibt in Damaskus unzählige großartige Steine mit viel Kulturgeschichte, aber was die Damaszener Kultur wirklich ausmacht sind die Bewohner der Stadt, die unglaublich offenherzig, zivilisiert, freundlich und natürlich auch gastfreundlich sind.

Zum arabischen Wochenausklang am Samstag haben wir uns nach der aufgrund der Sanktionen der westlichen Terrorgemeinschaft recht lang dauernden Reise einen ruhigen Tag zum Erholen gegönnt und sind nur mal für ein paar Stunden vom Hotel ein paar Meter zur aus dem 16. Jahrhundert stammenden Moschee Tiki Sulimani. In den alten Gewölben auf dem Vorplatz der Moschee gibt es neben exzellenten Malern auch zahlreiche Kunsthandwerker, die in traditionellen Verfahren edle Materialien auf teilweise über Hundert Jahre alten Maschinen zu Schmuck, Kleidung und Taschen verarbeiten und zum Kauf feilbieten. Überraschenderweise sprechen da nicht wenige Leute sogar deutsch. So kommt man natürlich schnell ins Gespräch über die Kunst und ehe man sich versieht, wird man auf ein Schwätzchen zum Tee eingeladen.

Richtig angenehm war dabei übrigens, dass uns niemand zu einem Kauf gedrängt hat. Das Tiki Suleimani war auch das erste mal, dass wir etwas vom Krieg mitbekommen haben. Eine handvoll russischer Soldaten ist da nämlich in Uniform, aber bis auf einige Offizierspistolen unbewaffntet, auf den Platz gekommen, hat freundlich gegrüßt und sich dann daran gemacht, typisch syrische Souvernirs für die Heimreise zu kaufen. Und das war es dann auch schon wieder mit dem Krieg, oder der Krise, wie man hier in Syrien sagt.

Am Abend, wo wir dann mit dem Taxi noch kurz für umgerechnet zwei Euro mit dem Taxi in eine enge Geschäftsstraße gefahren, um etwas Lebensmittel und ein paar andere Dinge wie für vier Euro eine syrische Sim-Karte mit 4G-Internet für’s Handy zu besorgen. Unterwegs gab es dann tatsächlich einen Checkpoint an der Straße, wo unser Taxi-Fahrer beim langsamen Vorbeifahren ein paar Worte mit einem freundlichen syrischen Soldaten gewechselt hat, und das war es auch schon wieder mit der Krise. Fast kann man den Eindruck bekommen, dass es die vom deutschen Merkel-Regime vorangetriebenen EU-Sanktionen gegen Syrien, wegen derer man von Deutschland nicht direkt nach Syrien fliegen kann und hier mit einer EC-Karte am Bankautomaten kein Geld bekommt, nur noch gibt, um Deutsche vom Reisen abzuschrecken, damit möglichst wenige mitbekommen, was für eine phantastische Stadt Damaskus nach den schweren Jahren der „Krise“ wieder ist. Apropos Krise: Strom und Wasser aus der Leitung gibt es in Damaskus inzwischen übrigens auch längst wieder 24/7.

Zum arabischen Wochenanfang am gestrigen Sonntag haben wir zunächst am Nachmittag die Eröffnung einer Ausstellung von Gemälden syrischer Kinder und Jugendlicher im Arabischen Kulturzentrum Abu Rumaneh besucht, wo auch viele Journalisten anwesend waren. Die Bilder waren überraschend kraftvoll, farbenfroh und freundlich, genau wie die Kinder. Erwachsene haben uns dazu später erzählt, dass viele jüngere Kinder den westlichen Terrorkrieg gegen Syrien oft kaum noch, oder gar nicht, in Erinnerung haben, und das nicht nur ein Segen, sondern auch ein Problem ist, weil die Kinder damit auch nicht richtig verinnerlichen, was für einen widerwärtigen Krieg modernen Typs die zionistisch-wahhabische Achse des Terrors und ihre Schützlinge gegen Syrien geführt hat und noch führt.

Von der Ausstellung sind wir dann gleich weiter zum Nationalen Center für visuelle Künste gefahren, wo es nicht nur eine Ausstellung von originellen und interessanten modernen Gemälden gibt, sondern wir von Freunden auch zum Besuch eines Konzertes für Nay und Orchester eingeladen waren. Das Orchester war sehr gut, aber dabei die Stimme von Souzan Haddad einmal live zu erleben, war ein einfach großartiges Erlebnis.

Als ob es damit noch nicht genug wäre, haben unsere Gastgeber uns danach noch zum Eingang der berühmten Umayyaden-Moschee gefahren, deren Schönheit mit Beleuchtung am Abend vielleicht sogar noch besser zur Geltung kommt als tagsüber. Nur zu gern wären wir von der Umayyaden-Moschee noch etwas in die Altstadt gegangen, aber dafür fehlte uns am späten Abend dann doch die Kraft.

Man stelle sich bloß vor, der auch von der deutschen Regierung und den deutschen Medien befeuerte Terrorkrieg gegen Syrien hätte dieses Zentrum der Weltkutur zerstört. Schon der Gedanke daran jagd uns Schauer über den Rücken. Wenn man die Damaszener und ihre Kultur erlebt wie wir, dann kann man als Mensch im Westen kaum anders als sich für das Merkel-Regime und seine westlichen Komplizen in Politik und Medien abgrundtief zu schämen. Das haben wir übrigens auch den Soldaten vor der Umayyaden-Moschee gesagt.

Die Kultur von Damaskus und die Gastfreundschaft des syrischen Volkes scheinen dabei schier grenzenlos zu sein. Und für die nächsten Tage ist noch mehr geplant, aber davon erzählen wir im Parteibuch erst dann, wenn es wirklich soweit ist.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/10/01/aus-jeder-pore-von-damaskus-spriesst-kultur-und-gastfreundschaft/

Ununterbrochene Lieferung von russischer elektronischer Kriegsausrüstung an Syrien

 

Russland setzt nun die Beschlüsse um, die nach der Zerstörung einer Iljuschin Il-20 am 17. September 2018 durch einen gemeinsamen britisch-französisch-israelischen Angriff ergriffen wurden. Das russische Verteidigungsministerium stattet die syrische Armee nicht nur mit einem effizienterem Luftabwehr-System (S – 300) aus, sondern auch mit einem ganz neuen elektronischen Kriegsgerät. Zur gleichen Zeit zieht das Pentagon seine Patriot Raketen aus mehreren Ländern in der Region ab. Das Gleichgewicht der Kräfte ist zutiefst verändert.

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Zur Verbesserung der Sicherheit der russischen Truppen in Syrien sind zwei schwere Transportflugzeuge IL-76 MD, wahrscheinlich mit Störungs-Ausrüstung (ECM) geladen, Montagabend auf dem russischen Militärflugplatz von Latakia gelandet. Dienstagabend sind sechs andere IL-76 MD Maschinen, begleitet von acht Su – 30SM Fighter Jets und Su-35S in Syrien gelandet. Al-Masdar News hat die ersten Fotos während der Entladung der russischen Flugzeuge auf Uralinform.ru gepostet.

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Die gelieferte Ausrüstung scheint vom Typ 1RL257 Krasukha-4 zu sein, die mit dem speziellen Störsender System R-330ZH Zhitel Syrien vor den feindlichen elektronischen Radiokriegs-Systemen (EW – Electronic warfare) schützen wird. Die EW umfasst Unterstützung und Angriff sowie das Sammeln von Informationen des ganzen (RWR / ESM / von Elinta) Frequenzspektrums, usw.

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Diese Störungs-Einrichtungen werden der syrischen Armee überreicht, sowie die Verwaltung des Luftraums und der S-300-Raketen-Systeme. Die Antennen, Sender, die Server für Analyse und das Aktionszentrum, die den komplexen Krasukha-4 bilden, sind vor allem für die Störung des Boden-Radars bestimmt oder eingebaut, wie die der AWACS Flugzeuge (Airborne Warning and Control Systems), in den bemannten Aufklärungsflugzeugen (israelischen Gulfstream G550-, Sentinel R1), in den britischen RC-135, P – 8A , oder in den amerikanischen E – 8 Joint-Joint Surveillance Target Attack Radar-System, , usw.), und auch in den unbemannten Aufklärungsflugzeugen (RQ-170 Sentinel, RQ-4 Global Hawk MQ-1 Predator US, und in den israelischen Heron, Eitan, Hermes 900 mit einem Synthese Radar mit SAR-Öffnung ausgestattet).

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Darüber stört der Krasukha-4 die Kommunikation der US-Satelliten vom Typ Lacrosse oder Onyx auf niedrigem Orbit, wodurch ein undurchdringlicher Vorhang entsteht. Das Radar der Kampfjets, sowie ihre Radiosender oder Datenangaben werden auch blockiert werden. Die Störung betrifft auch das Radar der Raketen, die von diesen Flugzeugen abgeschossen werden. Der tatsächliche Eingriffs-Abstand (ECR – Electronic Combat Range) beträgt 150 bis 300 km.

Der R-330ZH Zhitel ist für die Störung von Kommunikationsnetzen vorgesehen, besonders für Mobiltelefone des Typs GSM 1900 und Satellitentelefone vom Typ Inmarsat und Iridium. Das System arbeitet im Frequenzbereich von 100 bis 2000 MHz. Das Abhörgerät der Aufnahmen berechnet die geographischen Koordinaten der Netzwerk-Abonnenten und analysiert die Parameter des Signals (SIGINT). Dadurch können gezielte Störungen der Sende-Station gemacht werden (ECM: elektronische Gegenmaßnahmen).

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Der R 330ZH Zhitel kann auch den Dialog („Push-Pull“) zwischen den Navigationssatelliten NAVSTAR (GPS) und den Angriffsmitteln (Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und geführte Bomben, etc.) verfolgen. Er kann daher den Empfang der ausgesendeten oder empfangenen Signale der feindlichen Angriffsmittel stören. Da der Aktionsradius nur 20 bis 30 km beträgt, braucht man für die Abdeckung einer Gruppe von Zielen über eine große Fläche, mehrere R-330ZH Zhitels Stationen, die in Vernetzung arbeiten.

Die russische Armee gibt detaillierte Informationen zum „Unsichtbarkeit-Schild“, der von einem einzigen Krasukha-4 Gerät oder dem R-330ZH Zhitel geschaffen wird. Die Reichweite ist:
- 11 bis 19 km gegen das Radar von Aufklärungsflugzeugen
- 16 bis 41 km gegen Nachweis- und Steuerungs-Systeme von Flugzeugen, die Marschflugkörper an Bord haben
- 15 bis 25 km gegen Nachweis per Satellit

Die US-Amerikaner, Briten, Franzosen und die Israelis haben Marschflugkörper, die die Mittelmeerküste von Syrien umfliegen können und die tief in syrisches Gebiet von Jordanien, Israel, Irak und der Türkei aus eindringen können. Daher sollten die Russen Dutzende dieser Systeme (4-5 Störungs-Bataillone) der syrischen Armee liefern, wenn sie eine undurchdringliche Verteidigung erreichen wollen.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article203173.html

 

 

Putin ist eine Puppe der Zionisten!

von Freeman

Nach dem Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeug vor der Küste Syriens, was 15 Besatzungsmitgliedern das Leben gekostet hat, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag dazu, dass Israel die Maschine nicht abgeschossen hat. Der Abschuss des Flugzeugs durch die syrische Luftabwehr sei eine „Kette tragischer zufälliger Umstände“ gewesen. Putin wies Reportern gegenüber alle Vergleiche mit dem Abschuss eines russischen Jets durch die Türkei im Jahr 2015 zurück.

Rein technisch stimmt das, nur ohne israelischen Angriff auf Syrien gebe es keine 15 tote Russen. HALLO!!!

Putin sagte kein Wort darüber, dass dieser Abschuss nur deshalb erfolgte, weil VIER israelische Kampfjets sich hinter der russischen Maschine versteckten, um so vom syrischen Radar unerkannt Ziele in Latakia angreifen zu können.

Er sagte NICHT, Israel sei durch den hinterhältigen Angriff auf Syrien der eigentlich Schuldige, denn ohne diese Attacke und Täuschung hätte es überhaupt keinen Abschuss gegeben.

Damit wird meine Einschätzung von Putin, die ich schon länger äussere, bestätigt. Er ist eine Puppe der Zionisten und Netanjahu steuert ihn.

Weiter hier

https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/09/putin-ist-eine-puppe-der-zionisten.html

Eilmeldung: Israel schiesst russisches Flugzeug mit 14 Soldaten ab

Ein Flugzeug vom Typ Iljuschin-20 mit 14 Soldaten an Bord verschwand während eines Angriffs von vier israelischen Jets auf die syrische Provinz Latakia vom Radar. Alle Insassen sollen tot sein. Das russische Verteidigungsministerium sieht Israel in der Verantwortung.

Die Fluglotsen der Hmeimim Airbase „verloren Kontakt“ zum Flugzeug am Montagabend, während eines Angriffs von israelischen F-16-Kampfjets auf Latakia, sagte der MOD. Das Flugzeug befand sich 35 Kilometer vor der syrischen Küste, als es verschwand. Russisches Radar hat am Abend des 17. Septembers auch Raketenstarts einer französischen Fregatte im Mittelmeer registriert. Zum Zeitpunkt des Verschwindens des Flugzeugs befanden sich insgesamt 14 Personen an Bord. Eine Such- und Rettungsmission ist im Gange.

Von Seiten des russischen Militärs heißt es, eine israelische F-16 habe die russische Militärmaschine als Deckung genutzt. Dadurch kam es zum Abschuss der IL-20 durch eine syrische S-200-Boden-Luft-Rakete.

Moskau behält sich das Recht vor, entsprechend zu reagieren:

Wir betrachten diese provokativen Aktionen Israels als feindselig. Fünfzehn russische Militärangehörige sind wegen der unverantwortlichen Aktionen des israelischen Militärs gestorben. Das widerspricht gänzlich dem Geist der russisch-israelischen Partnerschaft. Wir behalten uns das Recht auf eine angemessene Antwort vor.

Karte des Vorfalls vom 17. September

Vom russischen Verteidigungsministerium hieß es, die israelischen Kampfflugzeuge seien in geringer Höhe geflogen und hätten „eine gefährliche Situation für andere Flugzeuge und Schiffe in der Region geschaffen.“ Es wird behauptet, dass Israel erst Minuten, bevor das Flugzeug abgeschossen wurde, eine Warnung ausgesprochen habe.

Bislang noch kein Kommentar aus Israel 

Israel hat bislang keinen öffentlichen Kommentar zu dem Vorfall am Montagabend abgegeben. Man kommentiere keine „ausländischen Berichte“, hieß es. Zuvor hatten israelische Offizielle eingeräumt, dass die Luftwaffe des Landes in den vergangenen Jahren Hunderte von Zielen in Syrien angegriffen habe, welche sie dem Iran zuschrieben.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Shoigu sprach am Montagabend mit seinem israelischen Kollegen Avigdor Lieberman über den Abschuss der russischen Maschine. Dabei teilte er Lieberman mit, dass Russland das israelische Militär für den Abschuss verantwortlich mache.

Nach Angriff durch Israel: Syrisches Luftverteidigungssystem schießt russisches Flugzeug ab

 

 

http://derwaechter.org/eilmeldung-israel-schiesst-russisches-flugzeug-mit-14-soldaten-ab

Deutschland bereit, Syrien anzugreifen

Laut der Bildzeitung [1] wurde die deutsche Regierung von den Vereinigten Staaten aufgefordert, an einem Luftangriff gegen Syrien teilzunehmen.

Während London einen chemischen Angriff unter falscher Flagge auf Idlib vorbereitet, droht Washington seit mehreren Wochen, Syrien anzugreifen, falls es solche Waffen verwendet.

Die alliierte Operation würde zugleich Deutschland, Frankreich, die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich betreffen.

Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, hat letzte Woche eine Studie der deutschen Interventions-Möglichkeiten machen lassen. Eine Tagung in Berlin mit einem Vertreter aus dem Pentagon fand statt, um Deutschland in die westliche, anti-syrische Koalition aufzunehmen.

Laut der Deutsche Wirtschaftsnachrichten hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel jedoch erklärt, den russischen Militäreinsatz in Idlib gegen die Dschihadisten zu unterstützen.

Übersetzung
Horst Frohlich

Israels Verwicklung in den Krieg gegen Syrien

von

Laut Foreign Policy [1] hätte Israel seit 2013 tausende Kämpfer während des Krieges gegen Syrien in Höhe von $ 75 pro Monat bezahlt. Der jüdische Staat hätte auch ab August 2014 Waffen über drei Grenzübergänge entlang der Demarkations-Linie geliefert. Diese Militärhilfe wurde mit einer humanitären Hilfe gekoppelt. Aber Israel hätte seine Unterstützung im Juli 2018 beendet, infolge eines Abkommens mit Russland, in dem der Rückzug der iranischen Truppen bis 50 Meilen (80 km) von der Demarkationslinie vereinbart wurde.

Diese Informationen bestätigen, was wir immer gesagt haben. Aber sie sind weit von der Realität entfernt.
- Die Unterstützung der Dschihadisten gegen Syrien hat nämlich schon vor dem Beginn der Ereignisse begonnen. So wurde die erste militärische Operation vom 18. März 2011 in Daraa (al-Omari-Moschee) von israelischen Offizieren geführt. Sie endete mit der Stürmung des Nachrichtenzentrums, das die von Israel besetzten Golan-Höhen überwachte.
- Israel hat im August 2014 die Einnahme durch Al-Kaida der Demarkationszone, die zuvor der UNDOF anvertraut war, organisiert, um schwere Waffen leichter nach Syrien transportieren zu können. Im Juni 2016 hatten die Vereinigten Staaten und Russland vereinbart, im Sicherheitsrat gemeinsam einen Resolutionsentwurf vorzulegen, um Israel dazu zu bewegen, seine Unterstützung für Al-Kaida aufzugeben und wieder die UNDOF Friedenstruppen einzusetzen [2]. Im letzten Moment hatte sich das Pentagon gegen diesen Entwurf ausgesprochen.
- Die humanitäre Unterstützung bestand aus der medizinischen Versorgung von mehr als 3000 Al-Kaida Kämpfern und ihren Familien in dem Ziv Medical Center, wo Premierminister Benjamin Netanyahu sich filmen ließ, als er ihren Offizieren (Foto) gratulierte.
- Das russisch-israelische Projekt über den Rückzug der iranischen Truppen wurde nie abgeschlossen, da die russische Seite es abgelehnt hatte.

Die Rolle Israels war bereits in ähnlicher Weise im Wall Street Journal erwähnt worden [3]. Die Finanz-Tageszeitung erstellte einen Vergleich mit der „Guten Grenze“-Operation, die Israel, kurz vor der Invasion des Libanons im Jahr 1982, an der libanesischen Grenze umgesetzt hatte. Wenn Foreign Policy davon aber nicht spricht, kommt das daher, weil es die Unterstützung der Dschihadisten in Syrien durch die anti-iranische Rhetorik erklärt.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] “In Secret Program, Israel Armed and Funded Rebel Groups in Southern Syria”, Elizabeth Tsurkov, Foreign Policy, September 6, 2018.

[2] „Der Sicherheitsrat schickt sich an Israel den Bruch mit al-Kaida aufzuerlegen“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Ralf Hesse, Voltaire Netzwerk, 3. Juli 2016.

[3] “Israel Gives Secret Aid to Syrian Rebels”, Rory Jones & Noam Raydan & Suha Ma’ayeh, The Wall Street Journal, June 19, 2017.

http://www.voltairenet.org/article202829.html