„US-Koalition und IS sind das Gleiche“ – Interview mit Familie von syrischem Piloten

Die Verwandten des syrischen Piloten, Oberstleutnanten Ali Fahd, dessen Flugzeug am 18. Juni von der US-geführten Koalition abgeschossen wurde, wissen nichts von seinem Schicksal und beschuldigen die Koalition „der Komplizenschaft mit Daesh“.

 

 

Nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums wurde das Flugzeug attackiert, als der Pilot eine Mission über den Stützpunkten der Terrormiliz Daesh (auch IS, „Islamischer Staat“) erfüllte.

„Das hat man uns gesagt. 24 Stunden später ist er angeblich gerettet worden. Man sagte, dass er in ein kurdisches Krankenhaus eingeliefert wurde. Nichts ist aber klar, wir wissen nicht, was man mit ihm gemacht hat“, sagte der Cousin von Ali Fahd, Muhiddin Fahd, dem TV-Sender RT.

Der Pilot sollte laut Muhiddin Fahd einen IS-Operativstab in der syrischen Stadt Rakka sowie einen Konvoi aus neun Autos mit leichten und schweren Waffen zerstören.

„Die Tatsache, dass die Koalition unseren Piloten abgeschossen hat, beweist, dass die Koalition und der IS das Gleiche sind“, so Muhiddin Fahd.

Er rief die mit Syrien verbündeten Staaten dazu auf, bei der Suche nach dem Oberstleutnant zu helfen. Muhiddin Fahd habe zuvor geglaubt, dass die US-Koalition Syrien befreien wolle, die jüngsten Handlungen würden aber das Gegenteil beweisen.

Diese Frage stellt sich auch der Onkel des Piloten, Ali Fahd. Er wies darauf hin, dass die Koalition zuvor die syrischen Regierungskräfte in al-Tanf attackiert hatte. Sie seien in den letzten Monaten dreimal angegriffen worden.

„Nun haben sie ein syrisches Flugzeug abgeschossen, das den IS und nicht amerikanische oder kurdische Streitkräfte, keinen ein Ort in den USA bombardiert hatte. Das ist unser Himmel und unsere Erde, wir müssen sie schützen“, sagte Ali Fahd.

Demzufolge sind die Koalition und die US-Armee für den Tod des syrischen Piloten verantwortlich. Die Koalition solle im Kampf gegen Daesh mit den syrischen Regierungskräften zusammenwirken.

„Wenn sie nicht mit Syrien zusammen agieren, heißt das, dass die Koalition den IS schützt, weil gerade die USA und die Koalitionsstreitkräfte den IS geschaffen haben.“

 

Leserfrage: Wie ist die US F/A-18 geflogen?

 

Gerade haben wir in einem Kommentar im Parteibuch die Frage aufgeworfen, wie die F/A-18 geflogen sei, die am Sonntag westlich von Raqqa eine syrische SU-22 abgeschossen haben soll. Weil die Frage recht interessant zu sein scheint, möchten wir das hier nochmal breiter thematisieren.

Die für die notorische Fake-News-Webseite sueddeutsche.de tätigen „Journalisten“ Julian Hans und Paul-Anton Krüger meldeten am Montag Abend:

Am Sonntagabend nun feuerte ein vom US-Flugzeugträger George H. W. Bush im Persischen Golf gestarteter Jet auf einen syrischen Jagdbomber, ein Flugzeug, das zum Angriff auf Bodenziele entwickelt wurde.

Die Webseite vom U.S. Naval Institute berichtete hingegen schon am Sonntag unter Berufung auf einen Offiziellen der US Navy, dass die F/A-18, die die syrische Su-22 abgeschossen haben soll, vom US-Flugzeugträger George H. W. Bush gestartet sei, und der Flugzeugträger sich im östlichen Mittelmeer befinde. Auch der Tracker „Aircraft Carrier Locations“ sieht den US-Flugzeugträger CVN-77 George H.W. Bush gegenwärtig nicht im persischen Golf, sondern im östlichen Mittelmeer. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Behauptung von sueddeutsche.de, der Flugzeugträger George H.W. Bush würde sich gerade im persischen Golf befinden, eine Fake News ist, wie sie typisch für die vielen unseriösen Webseiten der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse sind.

Die Frage, von wo aus und wie die aggressive F/A-18 der US Navy illegal in den Westen der syrischen Provinz Raqqa eingedrungen ist, hat durchaus Bedeutung. Anders herum gefragt: wenn die US-Maschine vom Mittelmeer aus gestartet ist, wieso wurde sie dann von der in Westsyrien stationierten russischen Luftabwehr auf ihrem Weg zur Aggression in der syrischen Provinz Raqqa nicht gestoppt? Aus der Perspektive des Parteibuches sieht es so aus, dass die Antwort auf diese Frage nahelegt, dass die US-Maschine sich entweder russisches Vertrauen unter Vorspiegelung falscher Absichten erschlichen hat oder dass die Geschichte eine russisch-amerikanische Inszenierung ist.

PS: am Freitag ist übrigens der internationale Qudstag, wo sich jedes Jahr auf der ganzen Welt Widersacher und Gegner des zionistischem Terrors und der damit einhergehenden Lügenpropaganda, auf neudeutsch Fake News, versammeln.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/06/20/leserfrage-wie-ist-die-us-fa-18-geflogen/

Russische und syrische Militärs rotten den IS aus – VIDEO

Die syrischen Regierungstruppen setzen mit Unterstützung der russischen Luftwaffe die Offensive gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) gen Deir Ez-Zor in der gleichnamigen Provinz in Ostsyrien fort. Dabei versuchen die Dschihadisten laut dem Portal Liganews, die syrische Armee beim Durchbruch zu der belagerten Stadt zu stören.

 

 

Laut dem Bericht wurden bereits die Ortschaft Al-Abassiya sowie mehrere Höhen vom IS befreit, die für die Sicherheit der in dem Gebiet liegenden Gasfelder notwendig sind.

In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut UN-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen bewaffnete oppositionelle, aber auch islamistische Terrorkämpfergruppierungen gegenüber.

https://de.sputniknews.com/videos/20170619316224609-russische-syrische-militaers-daesh-ausrotten/

Human Rights Watch: USA setzen Weißen Phosphor in Syrien und Irak ein

Terraherz

In einem Bericht verurteilt Human Rights Watch den den Einsatz von Weißem Phosphor durch die USA und die US-geführte Koalition. Der Einsatz würde in Syrien und dem Irak massiv Zivilisten gefährden. Weißer Phosphor verbrennt beim Kontakt mit Sauerstoff bei 800° Celsius. Die US-geführte Koalition gibt zu, diese chemische Munition einzusetzen. Die Journalistin Vanessa Beeley fragt, ob die berühmten „Roten Linien“ vielleicht nur für Länder gelten, die in das Beuteschema der Vereinigten Staaten passen.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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Die größte Hochzeit des Jahrhunderts

 

Während die zionistisch-wahhabitische Achse des Terrors sich in endlosen Lügenduellen, Ehestreitigkeiten und Scheidungszoff übt, fand in Kasachstan soeben die größte Hochzeit des Jahrhunderts statt.

Mit der Aufnahme von Indien und Pakistan in die SCO ist nun fast schon die halbe Weltbevölkerung gegen die Nord-Atlantische Terror-Organisation und ihre Lakaien geeint. Iran könnte dann demnächst das nächste Land werden, was sich in der SCO organisiert, auch wenn es nicht so dringend ist, weil Iran ohnehin das geistige Zentrum des Widerstands gegen die sich selbst „westliche Wertegemeinschaft“ nennende Achse des Terrors ist.

Und sie bewegt sich doch. So sieht es aus, das allmähliche Ende von 500 Jahren Kolonialismus durch die westliche Terrorherrschaft. Da ist es kein Wunder, dass die syrische Armee und ihre Partner zur Feier des historischen Tages einen Marsch zur irakischen Grenze hinlegten, womit auch der Plan der zionistisch-wahhabtischen Terroristen, Syrien vom Irak zu trennen, gescheitert sein dürfte.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/06/10/die-groesste-hochzeit-des-jahrhunderts/

Die Stadt Homs ist nun vollständig terrorfrei

 

Nach dem Abschluss der Evakuierung der letzten unversöhnlichen und bewaffneten Regierungsgegner aus der Vorstadt Al Waer in Richtung Norden ist die drittgrößte syrische Stadt Homs nunmehr vollständig vom Terrorismus befreit.

Zur Feier des Tages wurde gestern Abend in Al Waer wieder die syrische Fahne gehisst.

Die ganze Stadt Homs vom von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terror zu befreien war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende hat die Ausdauer sich gelohnt.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/05/22/die-stadt-homs-ist-nun-vollstaendig-terroristenfrei/

Wie die Kriege in Syrien und im Irak zum Ende kommen können

 

Mit der Einrichtung der vier von Russland, der Türkei und Iran in Astana vereinbarten Deeskalationszonen in Westsyrien lässt es sich erkennen, wie der Terrorismus in Syrien und Irak besiegt und die Kriege damit in absehbarer Zeit zum Ende kommen könnten.

Und zwar soll es hier im nachfolgenden nicht um die politische Arbeit, Versöhnung und Friedensgespräche gehen, die im Hintergrund natürlich enorm wichtig sind, sondern um eine eher militärische Betrachtung. In die einigermaßen aktuelle und stimmige Wikipedia-Karte „Syrian, Iraqi, and Lebanese insurgencies“ haben wir für die Diskussion der verbleibenden militärischen Arbeit mögliche Operationen zur Eliminierung der Terrorgruppe ISIS sowie die vier Deeskalationszonen eingezeichnet.

Bezüglich der militärischen Beendigung des Krieges im Irak ist die Diskussion einfach. Wenn das Team aus irakischer Armee, Bundespolizei und Volksmobilisierungseinheiten die noch unter Kontrolle der Terrorgruppe ISIS verbliebenen Gebiete, einschließlich des Rests von Mossul, eingenommen hat, könnte der heiße Krieg im Irak erstmal vorbei sein. Denkbar ist dabei zwar auch, dass kurdische Peshmerga eine oder beide der ISIS-Taschen Hawija östlich der Straße Bagdad-Mossul und Tel Afar nordwestlich von Mossul einnehmen, aber für die Beendigung des Krieges im Irak macht das wenig Unterschied, solange es darüber nicht zu einer Fortsetzung des Krieges als heißer Krieg zwischen Bagdad und der kurdischen Regionalverwaltung in Erbil kommt. Damit, dass Erbils Peshmerga das noch von ISIS beherrschte irakische Gebiet an der Grenze nach Syrien einnehmen, ist nicht zu rechnen, weil sie keinen Zugang zu dem Gebiet haben.

Der auf der Karte verzeichnete Zugang durch die Sanjar-Berge von Norden her dürfte für Erbil praktisch für eine Offensive gen Süden nicht nutzbar sein, weil in den Sanjar-Bergen de facto starke PKK-nahe jesidische YBS-Kräfte den Ton angeben, die sich alles andere als gut mit Erbil verstehen und selbst keine Ambition auf die Einnahme arabisch geprägter Stammesgebiete haben. Auch eine Einnahme von im Irak liegendem Grenzgebiet durch Kräfte aus Syrien, etwa Kräften von SDF/YPG oder Maghawir-Kommandos, ist aufgrund der politischen Komplikationen, die so etwas in Bagdad auslösen würde, eher nicht zu rechnen, oder allenfalls sehr begrenzt, sofern es als Selbstbefreiung von ISIS vermarktet werden kann. Daraus folgt, dass für die Säuberung des grenznahen Gebietes von ISIS im Großen und Ganzen nur die irakische Armee in Frage kommt.

Auch in Syrien besteht das Gebiet des heißen Krieges außer den vier Deeskalationszonen im Großen und Ganzen nur noch aus dem ISIS-Gebiet. Die Kräfte von Euphrat-Schild, Maghawir und YPG führen im Moment weder Offensiven gegen die syrische Armee noch untereinander durch, so schwierig und brüchig der Waffenstillstand zwischen Euphrat-Schild-Kräfte und YPG auch sein mag. Sofern die Groß- und Regionalmächte auch weiterhin den Willen dazu aufbringen, dass das so bleibt, was zwar längst nicht sicher ist, aber auch nicht unwahrscheinlich, sollte es nun in Syrien militärisch darum gehen, wer welches Gebiet von der Terrorgruppe ISIS befreit.

Anzunehmen ist dabei, dass die US-gestützten YPG/SDF-Kräfte mit ihrer Raqqa-Operation weitermachen und die Stadt Raqqa und ihre Umgebung früher oder später dann in langer und mühevoller Arbeit auch einnehmen werden. Weiterhin ist anzunehmen, dass die ebenfalls US-gestützten Maghawir-Kommandos ihnen ideologisch und familiär nahestehende Städte und Ortschaften, die südlich von Deir Ezzor am Euphrat liegen, einnehmen. Ein von dieser Truppe vor einiger Zeit schon einmal unternommener Versuch diesbezüglich ging zwar in die Hose, aber da die Truppe inzwischen mehr Training vom US-Militär bekommen hat und die Terrorgruppe ISIS immer schwächer wird, dürfte das demnächst zumindest teilweise klappen. Wenig wahrscheinlich ist, dass sie die Stadt Deir Ezzor einnehmen oder eine Verbindung ihres Gebietes zu den YPG/SDF-Gebieten weiter nördlich herstellen, weil sie dabei syrischen Interessen und der syrischen Armee und ihren Partnern in die Quere kommen würden und sie sich damit in einen Krieg gegen die syrische Armee und ihre Partner manövrieren würden, der den sie kaum gewinnen können und der dem Wunsch des neuen US-Präsidenten Trumps nach einem Sieg gegen ISIS zuwider laufen würde. Sollte sich die Maghawir-Truppe nun als kampfstark erweisen, ist allerdings denkbar, dass sie den Euphrat überschreiten und entlang der Grenze eine Sicherheitszone gegen ISIS zu den dann von ihnen beherrschten Städten am Euphrat schaffen. Den Rest des noch von der Terrorgruppe ISIS beherrschten Gebietes in Syrien zu befreien, wäre dann Sache der syrischen Armee und ihrer Partner.

Die syrische Armee und ihre Partner hätten damit in verschiedenen Feldzügen noch ein ziemlich großes Gebiet von ISIS einzunehmen, von der irakischen Grenze nordöstlich der Stadt Deir Ezzor über die Stadt Deir Ezzor, das gesamte bergige Wüstenland zwischen Deir Ezzor, Palmyra, Salamiya und Ithria sowie die Maskanah-Eben bis hin zur Jarah-Airbase östlich von Deir Hafr in der Provinz Aleppo. Das von der syrischen Armee einzunehmende ISIS-Gebiet wäre von der Fläche her zwar sehr groß, umfasst aber, mit Ausnahme des noch von ISIS beherrschten Teils der Stadt Deir Ezzor, keine größeren Bevölkerungszentren, sodass die syrische Armee und ihre Partner das mit ihrer Überlegenheit an schweren Waffen recht zügig schaffen sollten. Die syrische Regierung würde durch die Einnahme des ISIS-Gebietes im geografischen Zentrum Syriens eine breite Verbindung zwischen den Regierungsgebieten im Westen, Osten, Süden und Norden Syriens schaffen und damit die zentrale Rolle der Regierung in Damaskus in Syrien sichern. Durch die Einnahme eines Stücks Grenzgebiet zum Irak nordöstlich der Stadt der Ezzor würde dabei das syrisch-irakische Ziel gewahrt, einen unter Kontrolle der Regierungen stehenden Korridor zu schaffen, durch den unter anderem eine bereits vereinbarte Pipeline vom Iran durch Irak und Syrien ans Mittelmeer gebaut und eine vollständig unter Kontrolle der Regierungen stehende Straßenverbindung geschaffen werden könnte.

Schaut man sich die hier angenommenen Aufgaben der unterschiedlichen Akteure im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS an, so dürften diese einschließlich der Entschleunigungen durch lokale Verhandlungen, Ablenkungen und Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten in einem oder vielleicht eineinhalb Jahren zu bewältigen sein, womit dann die Terrorgruppe ISIS Geschichte wäre. Sollte der ein oder andere Akteur mehr Schwierigkeiten mit seiner Aufgabe haben oder schneller als erwartet fertig werden, so wäre es im Sinne einer möglichst schnellen Beendigung des Krieges natürlich logisch, wenn dann ein Akteur im Kampf gegen ISIS Aufgaben macht, die hier einem anderen Akteur zugeordnet wurden, solange der Akteur damit nicht strategischen Zielen eines anderen Akteurs in die Quere kommt. Also, wenn etwa die Kräfte von SDF/YPG mit der Stadt Raqqa überraschend schnell fertig würden, so spräche nichts dagegen, dass sie anschließend auch noch die Maskanah-Ebene machen. Auf solche Details kommt es insofern nicht an. Wichtig ist, dass damit für die syrische Bevölkerung erreicht würde, dass der Krieg ein Ende hat. Weiterhin würde die Regierung in Damaskus damit die wichtigsten Bevölkerungszentren sowie die geografische Mitte des Landes beherrschen, womit die Macht von Damaskus auf lange Sicht gesichert wäre und außerdem hätte Damaskus damit einen Land-Korridor nach Teheran, der als geografische Basis für eine erfolgreiche Zukunft der Achse des Widerstandes ausreichen würde. Und sollte der Kampf gegen ISIS etwa so wie hier beschrieben und auch in dem zeitlichen Rahmen ablaufen, könnte US-Präsident Trump sich rechtzeitig zu den Wahlen zum Kongress im November 2018 als der Mann präsentieren, der ISIS besiegt hat, was ihm und seinen Getreuen innenpolitisch sicher sehr hilfreich wäre.

Obgleich offiziell keine bedeutende Kraft der Welt auf der Seite von ISIS gesehen werden will, so gibt es dennoch Kräfte, die eine Beendigung des Krieges wie hier skizziert unbedingt verhindern wollen, allen voran Saudi Arabien, Israel und ihre Lakaien in Syrien, arabischen Staaten und der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft. Da es für diese Kräfte schwierig sein dürfte, den erfolgreichen Kampf gegen ISIS direkt zu sabotieren, dürfte sich die zu erwartende Sabotage woanders abspielen, und zwar insbesondere in den vier Deeskalationszonen. Es ist natürlich ohnehin unrealistisch, zu erwarten, dass von den vier Deeskalationszonen keine Angriffe mehr ausgehen, aber wenn da weiter angeheizt würde, könnten mehr Kräfte, insbesondere Kräfte der syrischen Armee, gebunden werden, die für den Kampf gegen ISIS fehlen. Bei den zwei Deeskalationszonen, Rastan und Ost-Ghouta, dürfte das jedoch schwierig werden, weil sie von der syrischen Armee vollständig umzingelt sind. Und die von der Anzahl der sich darin aufhaltenden Terroristen her größte Deeskalationszone Idlib ist zwar sicher für noch jede Menge Gewalt gut, aber solange das türkisch-russische Einverständnis zu den Deeskalationszonen hält, ist auch diese Zone vollständig umzingelt.

Schwieriger ist die Situation in Südsyrien, wo die Deeskalationszone an Jordanien und dem israelisch besetzten Golan grenzt. Zwar scheint es so auszusehen, dass Jordanien trotz saudisch-israelischen Drucks die Deeskalationszonen zaghaft unterstützt, doch bleibt da immer noch die Möglichkeit, dass Israel versuchen wird, über den direkt an die Deeskalationszone angrenzenden israelisch besetzten Golan, mit Waffenlieferungen, Transitpassagen für Terroristen, Spezialkräften der IDF und mit seiner Luftwaffe da den Krieg weiter kräftig anzuheizen. Deshalb könnte die Deeskalationszone Südsyrien neben dem für diesen Krieg typischen False-Flag-Terror und zionistischer Propaganda das Hauptproblem werden, dem sich die Anti-ISIS-Kräfte in den nächsten Monaten gegenübersehen werden. Das erklärt auch, weshalb die syrische Regierung nicht kapitulationswilligen Terroristen in verschiedenen Gebieten Syriens zwar die Evakuierung nach Idlib anbietet, nicht jedoch die Evakuierung nach Daraa oder Quneitra. Um das zionistische Apartheidregime dazu zu bringen, zu akzeptieren, dass die Achse des Widerstandes den Krieg in Syrien übersteht, wird es noch erheblicher Anstrengungen bedürfen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/05/06/wie-die-kriege-in-syrien-und-im-irak-zum-ende-kommen-koennen/

Verhandlungen über Frieden für Syrien: Schutzzonen für Zivilisten geplant

Verhandlungen über Frieden für Syrien: Schutzzonen für Zivilisten geplant

Wichtiger Durchbruch in Astana
Bei den in Teilen der westlichen Staatengemeinschaft mit Skepsis verfolgten Syrien-Friedensgesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana einigten sich Russland, die Türkei und der Iran auf die Einrichtung so genannter Schutzzonen für die Bevölkerung.

Angesichts der Tatsache, dass die von den UN geleiteten Gespräche in Genf zuvor immer wieder gescheitert waren, kann bereits dies als ein Erfolg gewertet werden. In Astana verhandeln zahlreiche Parteien über einen dauerhaften Frieden für Syrien. Russland hatte die Türkei und den Iran zu Gesprächen eingeladen. Sowohl die syrische Regierung als auch die vom Westen unterstützten Milizen erschienen bereits zur vierten Gesprächsrunde. Jordanien, die UN und die USA hatten Beobachter entsandt. Die UN begrüßen die getroffene Vereinbarung, die USA sind skeptisch.

Am Donnerstag einigten sich nun Russland, die Türkei und der Iran darauf, so genannten Schutzzonen für die syrische Bevölkerung einzurichten. Auch Jordanien, die UN und die USA hatten Beobachter entsandt.

Das Memorandum wurde auf der Grundlage eines russischen Vorschlags verabschiedet, um vier besonders stark von Gewalt heimgesuchte Gebiete in Syrien zu befrieden, darunter die Provinzen Idlib und Homs sowie die östliche Region von Ghouta bei Damaskus.

Auf der Grundlage dieses Plans sollen sowohl die syrische Armee als auch jene militanten Gruppen, die Teil des landesweiten Waffenstillstandes sind, alle Zusammenstöße und die Verwendung jeder Art von Waffen in den Sicherheitszonen einstellen.

Ende der Luftangriffe, erleichterte Hilfslieferungen

Die Vereinten Nationen haben die Vereinbarung als einen „ermutigenden“ Schritt bezeichnet. Wichtig sei nun, dass der Vorstoß auch tatsächlich das Leben der Menschen in dem Bürgerkriegsland verbessere, teilte ein Sprecher von UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Donnerstagabend in New York mit. Er begrüßte den geplanten Verzicht auf Waffengewalt und insbesondere auch auf Luftangriffe. Nötig seien auch schnelle und ungehinderte Hilfslieferungen.

Russland, die Türkei und der Iran hatten am Donnerstag bei den Syrien-Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana ein Memorandum unterzeichnet, das die Einrichtung von vier so genannten Zonen zur Deeskalation vorsieht. Auch aus Regionen, die von Gegnern der syrischen Führung gehalten werden, soll die Bevölkerung in diese flüchten können. Russischen Angaben zufolge soll in den Deeskalationszonen bereits von Samstag an nicht mehr gekämpft werden.

Die US-Regierung reagierte mit Skepsis auf die Einigung. Auch die von den USA, den Golfstaaten und einigen EU-Staaten unterstützte Opposition erklärte, sie sei nicht Teil des Abkommens. „Das Abkommen könnte gut sein, wenn es umgesetzt würde. Aber normalerweise sagen das syrische Regime und der Iran das eine und tun das andere“, sagte Oppositionssprecher Jihja al-Aridi. Außerdem habe Russlands Luftwaffe in den vergangenen Monaten trotz der vereinbarten Waffenruhe mehrere Angriffe auf Rebellengebiete geflogen.

 

 

Ein Delegierter der Rebellen aus der so genannten Freien Syrischen Armee, welche zurzeit hauptsächlich von der Türkei unterstützt wird, hatte gestern eine Plenarsitzung der vierten Runde der syrischen Friedensgespräche in Astana unterbrochen, woraufhin er des Saales verwiesen wurde. Yasser Abdel-Rahman von der FSA brüllte dazwischen: „Die Iraner sind Verbrecher, wir akzeptieren ihre Garantien nicht!“

Russland bereit, Beobachter zu schicken

Inzwischen betonte ein russischer Vertreter, dass die betroffenen vier Konfliktzonen in Syrien auch für Kampfflugzeuge der USA und ihrer Verbündeten geschlossen werden.

In Bezug auf ihre Aktionen in den Deeskalationszonen sind diese Zonen von diesem Moment an für ihre Flüge geschlossen“, erklärte Alexander Lavrentjew gegenüber Interfax. „Weitere Luftangriffe, vor allem durch die Kräfte der internationalen Koalition, sind absolut nicht vorgesehen.“

Lavrentjew kündete am Donnerstag an, dass im Rahmen dieses Vertrages auch Russland Beobachter in die sicheren Zonen schicken könnte. Er sagte, dass unbeteiligte Dritte als Beobachter eingeladen werden könnten, vorausgesetzt, der Iran und die Türkei stimmten dem zu.

Der oberste Verhandlungsführer der syrischen Regierung, Baschar al-Ja’afari, lobte die aktuelle Runde der Astana-Gespräche als „beispiellosen Sprung“ für den Friedensprozess, der darauf abziele, eine politische Lösung für die leidvolle Syrien-Krise zu finden. Die Delegation der bewaffneten Opposition, welche über ein Dutzend militanter Gruppen vertritt, lehnt das Memorandum bisher ausgerechnet mit der Begründung ab, dass dieses eine „Bedrohung für die territoriale Integrität Syriens“ darstellt. Bisher trat vor allem die syrische Regierung selbst mit diesem Argument mehreren Vorschlägen entgegen, das syrische Territorium in unterschiedliche Zonen aufzuteilen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den Vorschlag ursprünglich bereits am Mittwoch in Sotschi mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan diskutiert. Danach hatte Putin die De-Eskalationszonen in Syrien mit dem US-Präsidenten Donald Trump in einem Telefongespräch besprochen. Auch mit Teheran und Damaskus wurde der Vorschlag abgestimmt, so Putin gegenüber der russischen Presse.

Voraussetzung für politischen Dialog geschaffen

„Wir alle gehen davo aus, dass es Mechanismen benötigt, um das Ende des Blutvergießens zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass ein politischer Dialog beginnt“, fügte der russische Präsident hinzu. Allerdings sollten die unterschiedlichen Seiten im syrischen Konflikt selbst die endgültige Entscheidung darüber treffen, so Putin.

Am Ende sind nur sie für das Schicksal ihres Landes verantwortlich. Von unserer Seite aus werden wir – Russland, die Türkei und der Iran – als Garanten eines Waffenstillstands alles unternehmen, um einen solchen Mechanismus zu schaffen, um ihn zu verbessern und effizienter zu machen“, so Putin.

Der russische Präsident wies allerdings auch darauf hin, dass der Kampf gegen die Terrororganisationen in Syrien weitergeht, wie etwa den islamischen Staat (IS), die  Al-Nusra-Front und andere Gruppen, die von den Vereinten Nationen als Terroristen angesehen werden. Auch Putin hatte bereits betont, dass sämtliche militärische Luftoperationen über den betreffenden Zonen eingestellt werden.

Mehr als 1.500 lokale Waffenstillstände

Während die Syrien-Verhandlungen in Genf in den vergangenen Monaten nicht vorangekommen waren, haben in Syrien inzwischen 1.500 Gemeinden lokale Vereinbarungen über einen Waffenstillstand getroffen. Diese Gemeinden schlossen sich damit einer von Russland vermittelten Initiative an, mit der die betreffenden Ortschaften demilitarisiert und für Hilfslieferungen erreichbar gemacht werden.

Nach Angaben des russischen Zentrums für Versöhnung wurden seit Februar etwa 240 Ortschaften aus der Kontrolle des „Islamischen Staates“ befreit. Die befreite Gesamtfläche beziffert das Zentrum auf 4.600 Quadratkilometer. Eine Kommission erfasst zudem sämtliche Verletzungen des Waffenstillstands, der am 30. Dezember 2016 in Kraft trat.

In diesem Rahmen haben Kräfte der syrischen Regierung und bewaffnete Milizen der Opposition in einer Gesamtstärke von mehr als 60.000 Soldaten eine von Russland vermittelte Vereinbarung angeschlossen. Russland und die Türkei fungieren als Garanten des Waffenstillstands. Das russische Verteidigungsministerium gründete dafür im Februar 2016 das Versöhnungszentrum.

Es hat seinen Hauptsitz auf der Luftbasis Hmeimim in der Provinz Latakia, unterstützt die Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und den vom Ausland unterstützten Milizen und Dschihadisten. Außerdem organisiert das Zentrum zahlreiche humanitäre Hilfslieferungen in die Gebiete, welche den Waffenstillstand einhalten.

15:56 Uhr: Wie soeben bekannt wurde, gelten laut dem russischen Verteidigungsministerium die Sicherheitszonen in Syrien ab heute, 23 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.

https://deutsch.rt.com/international/50176-verhandlungen-astana-frieden-fur-syrien/

Giftgas-Angriff in Syrien inszeniert: Auftraggeber aus Europa – Militärquelle

Terra - Germania

Giftgasangriff in der syrischen Provinz IdlibDie Inszenierung eines Giftgas-Angriffs gegen Zivilisten ist vor einigen Tagen in Syrien aufgenommen worden, teilte am Donnerstag eine militärisch-diplomatische Quelle mit. Der Auftraggeber komme aus Europa.

Laut der Quelle haben Stringer des Senders Al Jazeera die Inszenierung durchgeführt.

„Es wurde durch mehrere Kanäle bestätigt, dass eine Stringer-Videogruppe des Senders Al Jazeera vor einigen Tagen die Inszenierung eines mutmaßlichen Einsatzes von Chemiewaffen gegen die Zivilbevölkerung durch die syrische Armee aufgenommen hat“, so die Quelle.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170504315633031-giftgas-inszenierung-quelle/

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Neue Entwicklungen in Syrien deuten auf eine mögliche Falsche Flagge hin

„Helfer“ beim „helfen“

Von Brandon Turbeville für www.ActivistPost.com, 2. Mai 2017

In Syrien gibt es neue Entwicklungen, die darauf hindeuten, dass es einen erneuten Chemiewaffeneinsatz unter Falscher Flagge geben könnte, um diesen auf die syrische Regierung zu schieben. Sowohl die iranische FARS Nachrichtenagentur, als auch eine Reihe unabhängiger Journalisten auf dem Boden in Syrien berichten über Bewegungen der notorischen Propagandaorganisation der Weißhelme, die implizieren, dass sich in der nahen Zukunft ein solcher Zwischenfall ereignen könnte.

Quellen berichten, dass die Weißhelme in Ariha eingerückt sind, einem Ort in der Idlib Provinz. Die Gruppe hat den Ort offenbar gemeinsam mit einer Reihe Zivilisten, darunter Kinder, betreten. [..] Ariha befindet sich in der Nähe von Khan Sheikhoun, dem Ort des letzten Zwischenfalls mit Chemiewaffen, und es wird vermutet, dass ein weiterer Zwischenfall unter Falscher Flagge produziert werden soll.

Die libanesische Nachrichtenagentur al-Mayadeen fügte an:

Zivile Quellen in der syrischen Stadt Idlib gaben die Ankunft der notorischen Weißhelme in Ariha bekannt, einem Ort südlich von Idlib.

Laut den Qullen wurde kürzlich eine Reihe Zivilisten aus dem Ort Saraqib nach Ariha gebracht. Wie berichtet wird wurden sie von einer Gruppe Mitarbeiter eines arabischen Satelliten TV Senders begleitet, um offenbar eine neue Provokation vorzubereiten, die dem angeblichen Chemiewaffeneinsatz am 4. April gegen das ebenfalls in Idlib gelegene Khan Sheikhun entsprechen soll.

Laut FARS News berichteten lokale Quellen, dass die Weißhelme in Idlib etwa 1.500 bis 2.000 Dollar pro Videoaufnahme zahlen, bei denen die Gruppe dabei zu sehen ist, „wie sie Kinder aus den Trümmern ziehen“. Diese Quellen behaupten auch, dass die Weißhelme eng mit der Türkei beim illegalen Organhandel zusammenarbeitet.

Hinzu kommt, dass die unabhängige libanesische geopolitische Medienanalystin Sarah Abdallah darüber berichtete, dass die Leichen von 23 Kindern aus einem Krankenhaus in Idlib gestohlen wurden, die wie sie annimmt für eine bevorstehende Falsche Flagge der Weißhelme verwendet werden könnten. Abdallahs Informationen haben sich in der Vergangenheit immer wieder als korrekt erwiesen, wobei diese Information besonders verstörend ist.

Diese mögliche Falsche Flagge ist besonders interessant, da das britische Parlament vor den britischen Wahlen aufgelöst werden wird. In Anbetracht von Boris Johnson kürzlichen Äußerungen, bei denen er ein britisches militärisches Vorgehen gegen die syrische Regierung andeutete und er dies ohne Zustimmung des Parlaments machen wird, ist die Gelegenheit reif für ein baldiges britisches Eingreifen nach einem „Chemiewaffenangriff“, der auf die Regierung Assad geschoben wurde. Tatsächlich war es sogar ein „Chemiewaffeneinsatz“, auf den Johnson verwies, als er mit der BBC über das Thema sprach.

Die Weißhelme wurden bereits vor längerem als Al-Kaida Propagandaorgan entblösst, wobei sie kürzlich in Barada gemeinsam mit Al-Kaida Kämpfern eine Solidaritätserklärung unterzeichneten, mit der gedroht wurde, den syrischen Zivilisten das Trinkwasser abzudrehen, falls das syrische Militär dort nicht alle militärischen Operationen einstellt.

Sollte noch jemand Zweifel an der wahren Natur der Weißhelme haben, dem seien meine vorigen Artikel über die Organisation zu empfehlen, sowie Vanessa Beeleys ausgezeichnete Arbeit zum selben Thema.

Im Original: New Developments Suggest Potential False Flag Coming In Syria

https://1nselpresse.blogspot.de/2017/05/neue-entwicklungen-in-syrien-deuten-auf.html