Die „Soldiers of Odin“ und das journalistische Totalversagen der SZ

„Als „Odinssoldaten“ sind sechs Männer und eine Frau unter anderem durch den
Pasinger Bahnhof gezogen. Bei einem lugte unter der Jacke ein Holster hervor“,
schnappatmete die ehemals seriöse Süddeutsche Zeitung unter einem reißerischen
Bild von 5 Männern mit Odin-Kutten.

„Eine rechte Bürgerwehr ist am Freitag voriger Woche bei Rundgängen durch Pasing
und durch die (Münchener) Innenstadt beobachtet worden. Die Gruppierung, die
ursprünglich aus Skandinavien stammt, nennt sich „Soldiers of Odin“.

Ihr deutscher Ableger stellt sich als „Nachbarschaftshilfe“ dar
und das martialische Auftreten auf der Straße als „Spaziergang“.“

„Verbindungen in die rechte Szene“ gebe es, so der erfahrene Polizeireporter
Martin Bernstein, der auch hinter jedem Identitären einen Nazi entdecken mag.
Wie bei solchen Skandal-Berichten üblich wird dann ein „Extremismus-Experte“
zitiert, der die „Soldiers of Odin“ eine „rassistische Bürgerwehr“ nennen darf.

In dem Fall ist es ein Matthias Quendt, der für die umstrittene ex-Stasi-Agentin
Anetta Kahane arbeitet. Weder Bernstein noch Quendt haben sich die Mühe gemacht,
die Soldiers of Odin direkt zu befragen. Wir hatten sie innerhalb von einem
Nachmittag per Facebook erreicht. Der Pressesprecher Bodo gab uns freimütig Auskunft.

Wer sind die Soldiers of Odin? Wofür steht ihr, was für Leute seid ihr?

Die Soldiers of Odin sind eine in Finnland gegründete und inzwischen auf
mehreren Kontinenten vertretene Gemeinschaft von Männern und Frauen, die
sich um die öffentliche Sicherheit auf unseren Straßen sorgen und nicht
mehr hinnehmen wollen, daß die exorbitant zunehmende Kriminalität im
öffentlichen Raum aus politischen Gründen vertuscht und verharmlost wird.

Die Soldiers of Odin Germany agieren eigenständig, da sie aufgrund
landestypischer Sensibilität mit bestimmten politischen Kontexten
besonders vorsichtig sein wollen.

Wie sind Sie persönlich dazu gekommen und warum?

Ich persönlich habe schon länger ein unbehagliches Gefühl, besonders wenn
ich meine Familie alleine unterwegs weiß. Fast mehr noch als die Straftäter
selbst macht mir die einladende Unterstützung Sorge, die von einer einseitig
berichtenden Presse, aber auch von einer ideologisch geprägten Rechtsprechung ausgeht.

The Soldiers of Odin: Inside Canada’s Extremist Vigilante Group

Trouble in Valhalla? Anti-refugee group ‘Soldiers of Odin’ patrol streets in Stavanger, Norway

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Journalistenwatch

Leserfrage: Wie ist die US F/A-18 geflogen?

 

Gerade haben wir in einem Kommentar im Parteibuch die Frage aufgeworfen, wie die F/A-18 geflogen sei, die am Sonntag westlich von Raqqa eine syrische SU-22 abgeschossen haben soll. Weil die Frage recht interessant zu sein scheint, möchten wir das hier nochmal breiter thematisieren.

Die für die notorische Fake-News-Webseite sueddeutsche.de tätigen „Journalisten“ Julian Hans und Paul-Anton Krüger meldeten am Montag Abend:

Am Sonntagabend nun feuerte ein vom US-Flugzeugträger George H. W. Bush im Persischen Golf gestarteter Jet auf einen syrischen Jagdbomber, ein Flugzeug, das zum Angriff auf Bodenziele entwickelt wurde.

Die Webseite vom U.S. Naval Institute berichtete hingegen schon am Sonntag unter Berufung auf einen Offiziellen der US Navy, dass die F/A-18, die die syrische Su-22 abgeschossen haben soll, vom US-Flugzeugträger George H. W. Bush gestartet sei, und der Flugzeugträger sich im östlichen Mittelmeer befinde. Auch der Tracker „Aircraft Carrier Locations“ sieht den US-Flugzeugträger CVN-77 George H.W. Bush gegenwärtig nicht im persischen Golf, sondern im östlichen Mittelmeer. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Behauptung von sueddeutsche.de, der Flugzeugträger George H.W. Bush würde sich gerade im persischen Golf befinden, eine Fake News ist, wie sie typisch für die vielen unseriösen Webseiten der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse sind.

Die Frage, von wo aus und wie die aggressive F/A-18 der US Navy illegal in den Westen der syrischen Provinz Raqqa eingedrungen ist, hat durchaus Bedeutung. Anders herum gefragt: wenn die US-Maschine vom Mittelmeer aus gestartet ist, wieso wurde sie dann von der in Westsyrien stationierten russischen Luftabwehr auf ihrem Weg zur Aggression in der syrischen Provinz Raqqa nicht gestoppt? Aus der Perspektive des Parteibuches sieht es so aus, dass die Antwort auf diese Frage nahelegt, dass die US-Maschine sich entweder russisches Vertrauen unter Vorspiegelung falscher Absichten erschlichen hat oder dass die Geschichte eine russisch-amerikanische Inszenierung ist.

PS: am Freitag ist übrigens der internationale Qudstag, wo sich jedes Jahr auf der ganzen Welt Widersacher und Gegner des zionistischem Terrors und der damit einhergehenden Lügenpropaganda, auf neudeutsch Fake News, versammeln.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/06/20/leserfrage-wie-ist-die-us-fa-18-geflogen/

Kiew-Lügen bröckeln: Und die grün-braune Querfront?

 

UkraineHeroina

So sehen Westmedien die Svoboda- und Maidan-Faschisten

Die Grüne Böll-Stiftung gab der faschistischen Svoboda-Partei Deckung, der grüne Eurokrat Werner Schulz verteidigte die Maidan-Faschisten in Maischbergers Talk-Show an der Seite der CDU-Vertriebenenfunktionärin Erika Steinbach, die ein Rechtsaußen-Image pflegt. Doch nun haben die Faschisten einen Fehler gemacht: Vor laufender Kamera folterte ein Svoboda-Parlamentarier in Kiew den Fernsehdirektor, weil dieser Putins Krim-Rede ausgestrahlt hat. Für die Grünen und die Mainstream-Medien wird es jetzt zunehmend schwieriger, die Maidan-Faschisten als marginal bzw. „russische Propaganda“ abzutun.

Der Medien-GAU für die Grünen ist perfekt: Die von ihnen gedeckten Maidan-Faschisten haben vor laufender Kamera die Maske fallen lassen. Ein hunderttausendfach abgerufenes Youtube-Video zeigt, wie Svoboda-Schläger, von denen einige es dank der Maidan-Bewegung bis zum Parlamentarier gebracht haben, in das Büro des Fernsehdirektors stürmen. Der kleine Mann im Anzug wird von bulligen Angreifern bedrängt, dann erkennt man genau, wie einer der Schläger  ihm einen Karateschlag auf den Kehlkopf versetzt, wie ein Profikiller. Der Täter ist Igor Miroschnitschenko, der in der Putsch-Regierung für Pressefreiheit zuständig sein soll.

Unter dem potentiell tödlichen, aber wohl absichtlich nicht voll ausgeführten SchlagSvobodaAttake sackt der Journalist in seinem Sessel zusammen, greift sich röchelnd an die Kehle und ringt nach Luft. Man erfährt, er wäre bei diesem Überfall abgesetzt worden, weil er noch von der alten Regierung stammte. Einige deutsche Journalisten etwa bei n-tv von Bertelsmann zeigen sich nur begrenzt empört, berichten zwar von Sorgen bei OSZE und Amnesty International, aber schwanken sonst zwischen klammheimlicher Freude und stiller Bewunderung für den Folterknecht:

“Der Angreifer ist ihm körperlich überlegen. Er hat einen blonden Pferdeschwanz, seine Kleidung wirkt edel. Er trägt einen knielangen hellgrauen Blazermantel, darunter einen dunklen Anzug und spitz zulaufende Schuhe. Es handelt sich um den Swoboda-Abgeordneten Igor Miroschnitschenko. Begleitet wird er von drei oder vier Parteikollegen… Igor Miroschnitschenko entschuldigte sein Verhalten später damit, dass er von seinen Gefühlen übermannt worden sei. Einen Rücktritt lehnte der ehemalige Sportjournalist jedoch ab.” n-tv

Nun erst kommen einige Mainstreamer mit leisen Zweifeln an ihren friedlichen Maidan-Demonstranten: “Der Westen entdeckt Svobodas hässliches Gesicht” staunt plötzlich die Süddeutsche  meint Michael König (SZ) angesichts dieses Terrors gegen die Medienfreiheit:

“Sie seien Faschisten und brandgefährlich, sagt der Kreml. Der Westen hat die ukrainische Regierungspartei Swoboda bisher hingegen als notwendiges Übel betrachtet. Dass ein Swoboda-Abgeordneter jetzt einen TV-Direktor verprügelte, könnte die Position ins Wanken bringen… Für die ukrainische Regierung sind die Bilder der größte anzunehmende Publicity-Unfall. Westliche Politiker stehen unter Druck. Und Russland empfindet das Video als Bestätigung.”

Medienlügen aufgeflogen

Das so dokumentierte Vorgehen der Maidan-Faschisten zeigt eine Foltermethode, mit der in der Westukraine vermutlich viele Funktionsträger der demokratisch gewählten Regierung Janukowitsch zum Rücktritt „überredet“ wurden –ohne dass unsere gleichgeschalteten Mainstream-Medien davon berichteten. Man musste schon russische oder kleine Linksmedien oder den Britischen Guardian lesen, um etwas über den rechtsextremen Flügel der Maidaner zu erfahren. So erfahren wir nur allmählich immer mehr über den Putsch-Poker um die Ukraine, den die West-Medien uns als „größte Massenbewegung zivilen Ungehorsams in der Geschichte Europas“ verkaufen wollten.

Aber nun lässt sich das gewaltsame Vorgehen von Svoboda, Dreizack, Rechtem SvobodaProtestersSektor und anderen nicht mehr leugnen –und das faschistoide Verständnis von Pressefreiheit der Maidan-Bewegung ebensowenig. Die Grüne Böll-Stiftung war bei der Gleichschaltung der deutschen Medien, die den Svoboda- und Maidan-Faschismus leugnen bzw. verharmlosen sollten, als Drahtzieher aufgetreten. Nun steht sie vor dem Scherbenhaufen ihrer Medien-Strategie, die zudem einen zynischen Missbrauch des Namens von Nobelpreisträger Heinrich Böll darstellte.

Grüner Eurokrat Schulz deckte die Maidan-Faschisten bis zuletzt

Einen Tag zuvor hatte der Grünen-Eurokrat Schulz in Maischbergers MaischbergerARD-Talkshow vom 18.März den Svoboda-Faschisten noch wortgewaltig Deckung gegeben. Die ARD-Sendung war zwar tendenziell auf Anti-Putin-Propaganda hin angelegt, man hatte jedoch einen russischen Journalisten, den notorischen Alibi-Linken Gysi und sogar Peter Scholl-Latour eingeladen. Der prominente Scholl-Latour hatte sich schon lange gegen den Mainstream der westlichen Ukraine-Darstellung gewandt und dafür im Internet soviel Rückenwind erhalten, dass die ARD ihn nicht länger ignorieren konnte.

“Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis LatourWelt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil reden…” Peter Scholl-Latour im Internet

Der Tenor der ARD blieb jedoch beim Mainstream: „Europas Diplomaten gegen den Kalten Krieger aus Moskau“ (ZDF-Slogan). Eine Kurzdoku bombardierte die Zuschauer vorweg mit Bildern der Verbrechen der Russen bzw. Sowjets seit dem Zweiten Weltkrieg, von der Niederschlagung von Protesten in der DDR und Ungarn über den Prager Frühling bis zum Einmarsch in Afghanistan. Ein zarter Einwand von Gysi „war da nicht auch mal was in Vietnam?“ wurde von Maischberger abgebügelt,

Überhaupt sorgte Maischberger in ihrer Moderation dafür, dass der Grüne Schulz, WSchulzGrueneein strammer Putin-Gegner, dominierte. Der grüne Eurokrat schwor penetrant und lautstark auf die Demokratie der Maidan-Bewegung, schimpfte auf Putin, befand aber alle Beschlüsse des Kiewer Putsch-Parlamentes für einwandfrei und brüllte eins ums andere mal alle Kritik am Westen nieder. Schulz hielt sich dabei streng an die Gleichschaltungs-Richtlinien der Grünen Böll-Stiftung: Alle Informationen über Rechtextreme vomBanderaUkraine Maidan totzuschweigen. Obwohl ihm Gysi den Svoboda-Faschismus um die Ohren schlug und Scholl-Latour ihn über den ukrainischen Erzfaschisten Stepan Bandera aufklärte, verlor Schulz dazu keine Silbe. Er stellte sich taub, redete ablenkend dazwischen und wechselte statt eines Dialogs das Thema. (Bild: Svoboda-Faschisten demonstrieren für Bandera)

Dabei war der Kriegsverbrecher Stepan Bandera, der von Janukowitsch‘ Vorgänger-Regierung in Kiew zum Volkshelden erklärt wurde, kein Unbekannter. Das Orangene Timoschenko-Kiew erntete damals Proteste aus Warschau, Israel und jüdischen Gemeinden auch in Deutschland, da Bandera im Zweiten Weltkrieg auch inBanderaBriefmarke die Ermordung von Polen und Juden verwickelt war. Janukowitsch entzog Bandera diese Ehrungen wieder, zog sich damit aber den Hass vor allem westukrainischer Faschisten zu. Das war für Maischberger aber kein Thema, Scholl-Latour konnte kaum drei Worte dazu sagen, da bekam schon wieder der Grüne Maidan-Verklärer das Wort.

Da Maischberger den Grünen Schulz in ihrer Moderation nach Kräften unterstützte, gelang es der ARD wieder einmal, die Svoboda-Faschisten medial weitgehend in Deckung zu halten. Gleichwohl dürften viele ARD-Zuschauer, sofern sie bis Mitternacht vor dem Fernseher ausharren konnten, hier erstmals wenigstens etwas mehr über die Maidan-Faschisten erfahren haben. BILD geißelte Scholl-Latour dann noch als Putin-Freund und zieht ein wirres Fazit:

“Es wird heftig diskutiert: Laut, durcheinander, wirr! Sandra Maischberger begrüßt eine äußerst muntere Runde, die sich aber schnell im gegenseitigen Bekämpfen verliert. In diesem Zwist wirkt die Talkerin fehlplatziert, sagt irgendwann hilflos in die Runde: „Wenn Sie gleichzeitig reden, versteht Sie niemand.“ Das stimmt, der Zuschauer verliert recht schnell den Überblick, hört nur noch einen vielstimmigen Chor und schaltet ab.” BILD

Dem Grünen Werner Schulz gönnt BILD nicht die “Dominanz”, die EU-Wahl steht an… und das Animieren zum Abschalten war wohl auch beabsichtigt, wenn schon mal einer Klartext redet. Doch in Sachen Propaganda hat vermutlich Phoenix den Vogel abgeschossen.

Dokusender Phoenix gleichgeschaltet

Phoenix blieb in seiner das Krim-Referendum journalistisch begleitenden JD500088.JPGSchwerpunkt bei der Böll-Version, die Kiewer Maidan-Faschisten seien nur russische Propaganda und war voll der Empörung, dass die pro-russische Seite diese Faschisten für ihren Wahlkampf nutzte. Zum Referendum selbst behauptete die Moderatorin, es enthalte gar keine Wahlmöglichkeit, sondern nur die Alternativen: Anschluss an Russland sofort oder später. Dabei war die Alternative ein Verbleib bei der Ukraine bei mehr Autonomie. In zahlreichen Vor-Ort-Interviews fand Phoenix auf der Krim kaum Befürworter der Russen, aber immer wieder eine Olga oder einen Stepan, die Angst vor Putin hatten oder die Russen generell nicht mochten und den Niedergang ihrer Firma befürchteten.

Dabei brachte der sonst besinnlich-dröge Dokusender seinen aufgeregten JD500101.JPGKrim-Krisen-Schwerpunkt vor dem Hintergrund von dämonisierenden Putin-Bildern. So etwa ein Bild, das den GUS-Präsidenten mit gierig ausgestreckter Klaue zeigt, wie er nach der hübschen Phoenix-Blondine zu grapschen scheint. Ein anderes Bild zeigte Putin mit geballter Faust und derart verzerrtem Gesicht, als hätte ein Phoenix-Praktikant mit Photoshop nachgeholfen, um es zu einer teuflischen Fratze zu deformieren.

JD500092.JPGDazu plapperte die Phoenix-Blondine von russischen Schlägern auf der Krim und der Sender zeigte Putin neben einem üblen Burschen mit Keule und hasserfülltem Blick (rechts mit schwarzer Mütze). Dieses Bild kannten wir allerdings schon, aber als das eines Schlägers des „Rechten Sektors“, der Bruderpartei von Svoboda, die brutal gegen Janukowitsch-Anhänger vorging –und gegen Kommunisten, Russen und Juden.Von möglichen JSOC-Operationen war nicht die Rede, aber es ist merkwürdig still geworden um die zunächst lauthals skandalisierten Todesschüsse auf dem Maidan und die Suche nach den Mördern…

Der öffentlich-rechtliche Sender Phoenix benutzte damit eine doch recht platte Propaganda-Methode, wie man sie sonst eher bei Gazetten wie der rechtsradikalen Gazette ABC findet. Die spanische Zeitung, die immer noch dem Franko-Faschismus nachjammert, zeigte ein Foto von Polizeigewalt in Ägypten und jubelte es den Lesern als sozialistische Polizeigewalt in Venezuela unter. Von unseren immensen GEZ-Gebühren könnten wir doch etwas qualifiziertere Manipulationstechniken erwarten.

Dasselbe Bild war schon im April 2013 benutzt worden. Nach den gewaltsamen Protesten nach der Präsidentschaftswahl in Venezuela

http://jasminrevolution.wordpress.com/2014/03/21/kiew-lugen-brockeln-auch-die-grun-braune-querfront/