Schafft die Einkommensteuer ab !

einkommenssteuerDen Unternehmen geht es gut, die großen Vermögen wachsen immer schneller doch auch
die Armut steigt. Wenn die Politik in den letzten 20 Jahren etwas vergessen hat,
dann ist es der Binnenmarkt. Statt immer nur den Export zu fördern, sollten wir
endlich mal die Kaufkraft der Menschen stärken.

Die Umverteilungspolitik der letzten Jahren lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Unternehmensgewinne steigen und die Kaufkraft der Menschen wird geschwächt.
Durch den schwachen Außenwert des Euros wird dieser Effekt noch einmal massiv
verstärkt. Unternehmen können zwar besser exportieren, doch der Binnenmarkt
leidet, weil alles was von “außen” kommt, teurer wird.

Die Politik wird nicht müde das Mantra vom Export immer weiter zu singen.
Export heißt: Waren gehen raus und Forderungen kommen rein. Das heißt wir
liefern Waren und die anderen verschulden sich.

Wer einen breiten Aufschwung, unter Beteiligung aller Menschen in diesem Land möchte,
der muss die Kaufkraft dieser Menschen erhöhen. Dies gilt für alle Einkommen, explizit
aber für den Niedriglohnbereich. Was nützt uns ein toller Export, wenn der lokale Handel
am Boden liegt? Die Menschen brauchen endlich mehr Geld in der Tasche; so einfach ist das.

Soziale Wirtschaftspolitik wäre, die Einkommensteuer (Lohnsteuer) abzuschaffen
und den Ausfall auf Unternehmen, große Vermögen und große Erbschaften umzuwälzen.

Eine Einkommensteuer besagt, dass ich von meiner Leistung etwas abgeben muss. Hiermit
finanziert der Staat dann unterirdische Bahnhöfe, Kriege, Bankenrettungen und Wahlgeschenke.

Rechnet man alle Beträge, die von einem Bruttolohn abgehen zusammen, dann sieht man
das komplette Ausmaß der Versklavung: Steuer, Sozialversicherung, Propagandaabgabe,
Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Ökosteuer, andere Verbrauchssteuern und solche
Steuern und Abgaben, die in Produktpreise mit einkalkuliert sind. Unterm Strich
gehen zirka 2 Drittel eines Einkommens an den Staat.

Über 60% eines Einkommens geht an den überschuldeten Staat. Von einem 8 Stundentag
arbeitet man über 5 Stunden für die Elite in Berlin und Brüssel. Da sind die Bauern
in früheren Zeit schon für viel weniger mit Mistgabeln auf den Adel los gegangen.

Durch Brot & Spiele und Propaganda werden die modernen Sklaven ruhig gestellt. Freiheit
ist nicht mehr angesagt. “Lieber gebe ich mein Geld an den Staat, dann muss ich mich selbst
schon nicht um alles kümmern”, lautet das Lebensmotto vieler Wähler der Einheitspartei.

Wer daran glaubt, dass diese Politik etwas für den Binnenmarkt tut und die Kaufkraft der
Menschen erhöht, der glaubt sicher auch an den Osterhasen. Der Finanzminister schafft es
dieses Jahr, aber nur mit aller Gewalt, nicht mehr auszugeben, wie er einnimmt.

Und das schafft er zum ersten Mal seit 1969!!! In allen anderen Jahren hatte der
Bund mehr Ausgaben, als Einnahmen. Diese Prunksucht müssen die Leistungserbringer
finanzieren. Die Steuern und Abgaben werden demnach weiter steigen, während der
religiös vergötterte Export immer lauter brummt.

Deshalb sage ich: Einkommensteuer abschaffen.

Alles andere ist asozial und dient nur der Wirtschaftslobby.

Allein durch die Abschaffung der Lohnsteuer kann der Steuerzahler
um jährlich 150 Milliarden Euro entlastet werden.

Die Gegenfinanzierung könnte wie folgt aussehen: Subventionsabbau, Politiker
für Steuerverschwendung persönlich haften lassen, Ersparnis bei der Verwaltung,
Wegfall von anderen Steuererleichterungen und Mehreinnahmen durch mehr
Binnenkonsum und gestiegenen breiten Wohlstand.

Die Rechnung geht auf, aber es gibt keine liberale
Partei, die sozial genug ist, um sowas zu fordern.

Quelle : Jennys Blog

Deutschland Tollhaus der Finanzen

Weil die weltweit operierende Finanzoligarchie über ESM und EZB rücksichtslos die finanzielle Beherrschung Europas betreibt
und die Masse der Politiker des Eurosyndikats dabei als willfährige Marionetten mithelfen. Diese geben vor, Europa über
den Euro zu retten. Ein Lügenmärchen, wie auch die Behauptung, Deutschland habe wirtschaftlich vom Euro profitiert!

Vor dem Euro hatten wir ein friedliches Europa, heute ein Europa der massiven Arbeitslosigkeit, der Straßenschlachten,
der gegenseitigen Anschuldigungen und länderübergreifenden Dauerkrise.

Der Euro  muss weg, er ist eine Krankheit an sich!

Die Finanzoligarchie (FO), Hochfinanz und Finanzinvestoren orchestrieren die Euro-Krise und erzielen riesige
Zinseinnahmen und Spekulationsgewinne. Diese Geldmittel werden über Target-2 zu Lasten der Bundesbank revolvierend
für neue Spekulationen im Euroraum eingesetzt. Die ganz von den Südländern dominierte EZB arbeitet dabei systematisch
gegen die Vermögensinteressen der gesamten deutschen Bevölkerung. Ausgerechnet bei der EZB, die selbst fortlaufend
Gesetze bricht und zu unseren Lasten hemmungslos Staatsanleihekäufe schwacher Euroländer tätigt,
wird nun auch die Bankenaufsicht angesiedelt.

Wieder ein Schlag gegen Deutschland!

Und nach kurzfristiger Einrichtung der Bankenaufsicht  soll jetzt der ESM Banken des Euroraums direkt finanzieren,
sobald diese ins Straucheln geraten und deren Rettung die Heimatstaaten  überfordert (Heimatstaaten:
Es  handelt sich um die GIIPS Staaten, die die EZB (damit auch die Bankenaufsicht) beherrschen und  diese gegen Deutschland
gezielt einsetzen). Die Plünderung Deutschlands geht also munter weiter, aber auf anderem Niveau:

Die Staatsschulden, um die es bislang alleine ging, haben ein Volumen von rund Euro 3.3 Billionen.
Bei den Bankenproblemen der Eurozone, deren sich der ESM nun („nur als Zwischenlösung“)  direkt annehmen soll,
handelt es sich um Schulden von über Euro 9 Billionen. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass die EZB-Bankenaufsicht
diese „Überforderung“ blitzschnell feststellenwird, da sie heute schon vorliegt.

Über Target-2 werden die „Hilfsgelder“ dann wieder den gewohnten Weg gehen. Und was dann, Herr Präsident Dr. Weidmann?
Bald zahlen also die Verkäuferinnen von Aldi und Lidl mit ihren direkten/indirekten Steuern über den ESM die Rettung
spanischer und zypriotischer Banken und ihr Erspartes wird über Target-2 zusätzlich vernichtet.
Da werden sie sich aber freuen, wenn ihnen das so langsam klar wird! Warum wird eigentlich nicht in Euroland für rund
100 Millionen Deutsche, Niederländer, Österreicher, Luxemburger und Finnen zu Lasten unserer fröhlichen Nachbarn
aus dem Süden und Westen ein Rettungsfond eingerichtet, der uns mental und finanziell unterstützt, sobald uns der
gesamte Rettungsschwachsinn unserer Regierung/Abgeordneten überfordert und um die Ohren fliegt?

Diesen Rettungstopf würden wir mal vorsichtig (im ersten Paket) mit Euro 800 Milliarden veranschlagen.
Langfristig soll übrigens, wie der Spiegel jüngst berichtete,  der Steuerzahler von der Bankenrettung möglichst
befreit werden. Steuerzahler? Möglichst? Befreit? Waren Sie bisher gezwungen irgendeine Bank in Portugal zu retten?

Noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Besonders spaßig wie stets die Kanzlerin: Sie pocht jetzt auf mehr „Eingriffsrechte
für Brüssel in nationale Haushalte.“ Geht es dabei um den Bundeshaushalt?  Möchte sie in ihrer Großmut den unter ihrer
Regierung erfolgten Schulden- und Risikoanstieg in Billionenhöhe überprüfen lassen?

Aber unser Gold wird eigenartigerweise ausgespart!

Letztlich läuft die Euro-Retterei auf die Einrichtung einer Finanzdiktatur hinaus und das bedeutet zukünftig:

Vergewaltigung der Bürger in technokratischer,  anonymer Finanzsklaverei. Dann  dürfen Sie zwar noch (heimlich)
die Lippen spitzen, pfeifen sollten Sie allerdings besser nicht mehr.

Das Wechselspiel zwischen ESM-Mega-Bank und EZB (als stetig expandierender Zentralbank mit abhängigen Zweigstellen)
ermöglicht die Fortsetzung der Kettenkreditverträge der Hochfinanz mit Euro-Staaten und deren Banken.
Dadurch freiwerdende Milliardenbeträge werden durch Target-2 in gewohnter Weise umgeschichtet:
Reale Sachwerte wandern in die Hände des Südens und der FO.

Im Gegenzug erhält die Bundesbank IOUs (wertlose Luftforderungen) gegen die EZB. Das alles heizt durch irreale Gewinne
und Verluste die Krise immer weiter an und macht die wirtschaftlich starken Staaten, wie Deutschland, durch Zerstörung
des Vermögens ihrer Zentralbanken gefügig.

Wenn bestehende  Not oder Gier nicht zu groß werden, läßt sich dies Spiel jahrelange betreiben. Die stetige Aufrechterhaltung
der Krise durch den Europäischen-Schröpf-Mechanismus (ESM) dient in letzter Ebene dazu, SIE und Millionen andere normale
Bürger Europas auszuplündern und diesen mechanischen Prozess möglichst stabil und ewig aufrecht zu erhalten.

Wenn Ihnen das egal ist, lehnen Sie sich am Strand ganz bequem zurück und beobachten Sie bei strahlendem Sonnenschein
in aller Ruhe den in die Bucht einlaufenden Finanztsunami. Wenn nicht, zeichnen Sie und Ihre Freunde möglichst
massenhaft und gruppenweise .

Hier findet Ihr weitere Informationen : http://www.stop-esm.org/

Özil, Khedira und Target 2

Mesut Özil und Sami Kehdira wechselten für zusammen 29 Mio. Euro von deutschen Fußballvereinen zu Real Madrid. – Doch nicht die Spanier, sondern die Deutsche Bundesbank hat dafür bezahlt – dank Target 2. Ob die deutsche Notenbank das Geld je wieder sehen wird, steht in den Sternen – genau so wie die übrigen 700 Milliarden. Unser Geld wird im „finanziellen Bermudadreieck Target-Fiskalpakt-ESM“ solange versenkt, bis Deutschland finanziell vollständig ruiniert ist.

 

von Rolf von Hohenhau, Bund der Steuerzahler e.V. (Bayern)

Mesut Özil ist dieser ebenso elegante wie erfolgreiche Mittelfeldspieler, der 2010 gegen eine Ablösesumme von €  15 Millionen von Werder Bremen nach Real Madrid wechselte.  Sami Khedira, ehemals beim VfB Stuttgart, folgte im gleichen Jahr zu den berühmten Madrilenen. Seine Ablösesumme betrug, so wird berichtet, € 14 Millionen. Das macht, werden Sie denken, zusammen € 29 Mio, die die Spanier bezahlt haben. Nein, Irrtum,  werter Leser!  Nicht die Spanier, sondern die Deutsche Bundesbank hat bezahlt. Die grenzüberschreitende Zahlungsverrechnung erfolgte über das System Target-2. Dazu erteilte die spanische Nationalbank der Bundesbank den Auftrag,  € 15 Mio + € 14 Mio an Werder und den VfB (bzw. deren Banken) auszuzahlen, was zweifelsfrei auch geschehen ist. Zum „Ausgleich“ erhielt die Bundesbank Papierforderungen gegen die EZB (= positive Target-2-Forderung). Auf diese simple Weise ist die Deutsche Bundesbank inzwischen um insgesamt rund € 700 Milliarden Euro von den „Südländern“ (Spanien, Griechenland, Italien usw.) gerupft worden. Das Geld dürfte weg sein und zukünftig weiteres, wenn wir uns nicht wehren! Ihr Geld, liebe Leser, denn die Bundesbank gehört letztlich den Bürgern und wenn dort unser gutes Geld gegen schwache EZB-Schuldscheine (EZB-Haftungskapital nur knapp € 11 Mrd!) ausgetauscht wird, dann sind wir direkt betroffen, ob wir es fühlen oder nicht! Im konkreten Fall haben wir selbst die  Ablösesummen € 15 + 14 Mio an die Ex-Vereine dieser Weltklassespieler gegen EZB-Schuldscheine kreditiert. Mit anderen Worten, wir haben für Özil und Khedira teuer bezahlt, damit diese nun als hervorragende Fußballer von „El Madrid“ ihren Gegnern, u.a. deutschen Clubs, die Hölle heiß machen können!

 

Wir denken, dass es ziemlich schwachsinnig ist, ein Abrechnungssystem zu unterhalten, das zu solchen Ergebnissen führt und in kürzester Zeit (wohl weitgehend uneinbringliche) Forderungen von hunderten Milliarden Euro (derzeit € 695 Milliarden!) auftürmt,  anstatt für permanenten Kontoausgleich zu sorgen. Was meinen Sie, was ist besser: 700 Euro in der Tasche oder eine Forderung von 700 Euro gegen die EZB? Man fragt sich dabei doch  unwillkürlich, wer oder was ist denn überhaupt die EZB? Kann denn die überhaupt und wenn ja, wann, die 700 € zurückzahlen? Da wir die erzwungene Target-2-Kreditierung aus verschiedenen Aspekten für kriminell halten, haben wir uns schon vor langem einer Strafanzeige von Prof. Schünemann gegen Mitglieder des Vorstandes der Bundesbank angeschlossen. Prof. Bernd Schünemann hat nun die Strafanzeige erweitert.

 

Target-2 (s.a. www.target-2.de) ist Teil des krankhaften „Rettungswahns“ von Regierung und Opposition, die unser Geld im „finanziellen Bermudadreieck Target-Fiskalpakt-ESM“ solange versenken, bis Deutschland finanziell vollständig ruiniert sein wird. Target-2 wirkt dabei als explosiver Treibsatz. Wenn auch Sie der Ansicht sind, dass solche Machenschaften unbedingt und schnellstmöglich gestoppt werden müssen  – und Sie noch nicht in der Zeichnerliste von Stop-ESM eingetragen sind –, dann

Zeichnen Sie hier

STOP Target-Fiskalpakt-ESM

 

Fast ebenso wichtig ist, dass Sie unsere Initiative Gold-Action unterstützen und auch dort dafür stimmen und fordern, dass unser Gold aus dem Ausland zurück nach Deutschland geschafft wird. Was soll der Unsinn, dass dieses seit Jahrzehnten in New York gelagert wird!  Schon aus Notfallgründen muss Reservegold zwingend im Land sein. Hier der Link direkt zur Zeichnerliste von www.gold-action.de  (dort im Menü „Mitunterzeichnen“ anklicken!).

 

Neues vom ESM-Bank-Gouverneur Schäuble:

Der “Governor” am 14.10.2012 in Singapore: „There will be no Staatsbankrott in Greece!“ Am 16.10.2012 über dem Indischen Ozean: „Wir müssen jetzt größere Schritte zur Fiskalunion machen.“ Noch vor der Landung in Abu Dhabi entweicht ihm der Flaschengeist  „Europäischer Super-Sparkommissar“ (der verabschiedete Nationalhaushalte allein prüfen und ggf. ablehnen soll) und er fordert Einschränkung von nationalen Budgetrechten und verstärkte Abgabe von  Souveränitätsrechten an die Eurokraken von Brüssel.

 

Was soll man davon halten? Also entweder bekommt dem Governor die Höhenluft und das Reisen nicht oder er hat mit dem „Super-Sparkommissar“ gezielt ein Reizthema erfunden, mit dem sich nun alle befassen, damit die eigentlichen Ziele,

 

a) die Einrichtung der Fiskalunion und

b) die Abgabe von Souveränitätsrechten (primär des deutschen   Haushaltsrechts), als nachrangig übersehen und letztlich in der öffentlichen Diskussion stillschweigend als alternativlose Ziele deutscher Europapolitik akzeptiert werden.

 

Herr Schäuble: Sie mögen die Masse der Deutschen und Ihren Journalistentross für dumm verkaufen, nicht aber die Leser von MMnews und die Zeichner von STOP-ESM!  Wir sind strikt gegen die Fiskalunion und wollen keine weiteren Souveränitätsrechte an Brüssel abgeben. Die Fiskalunion und der weitere Verlust von Souveränität bedeutet für uns deutsche Bürger nur folgendes: Weniger Rechte aber noch mehr zahlen – endlos!

 

Nein danke, Herr Schäuble! Davon haben wir inzwischen genug und wir werden Ihnen für Ihre „Europa-gegen-Deutschland-Politik“ 2013 die Rechnung präsentieren!

 

Unterstützer-/Spendenkonto/European Bull

Inzwischen wurde ein Spendenkonto (www.stop-esm.org, Menüleiste: „Spenden“) für unsere Aktionen eingerichtet. Spenden werden nur zur Auslagenfinanzierung von „Stop Target-Fiskalpakt-ESM“ verwendet, was ein unabhängiger Kontrollrat aus den Reihen der Zeichner regelmäßig überprüfen wird. Jede Spende ist hilfreich und notwendig. Wichtig aber vor allem:  Bitte verbreiten Sie unseren Aufruf wieder so weit als möglich, damit die Zeichnerzahlen erneut steigen. Dafür schon jetzt Danke! Unter den ersten 50.000 Zeichnern werden wir den bronzenen „European Bull“ der European Taxpayers Association verlosen:

 

Unsere Verbände sind seit Jahrzehnten klar proeuropäisch eingestellt. Gemeinsames Ziel ist ein fortentwickeltes freies, friedliches „Europa der Nationen“ aber nicht das gegen jede Vernunft erzwungene und vom diktatorischen ESM beherrschte „Großeuropa“  à la Merkel, Schäuble & Co. Gerade uns Deutschen sind natürlich imperiale Träume vom „Europäischen Großreich“  bestens bekannt: Sie endeten 1945 im Untergang! Solche Experimente wiederholen nur Narren, Spieler oder verblendete und selbstsüchtige Politiker.

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/11100-oezil-khedira-und-target-2

 

 

Strafanzeige:

 

target-2_zu_erweiterung_strafanzeige_prof_Schuenemann

Ab 1. Juli leben wir in anderer Republik

Gold-Experte warnt vor ESM und fordert, die Bundesbank solle endlich ihr Gold aus dem Ausland holen

Nach Ansicht des ehemaligen Chef-Volkwirtes von Barclays Capital Thorsten Polleit „büßt Papiergeld seine Funktion als Mittel zur Wertaufbewahrung mehr und mehr ein“. Der renommierte Ökonom sieht sogar das Ende des Papiergeldes kommen. In existenziellen Krisenzeiten wächst das Interesse an Gold. Die PAZ hat sich mit dem Fachbuchautor und Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft e.V., Peter Boehringer, über aktuelle Entwicklungen unterhalten.

PAZ: Sie haben vor kurzem die Initiative „Holt unser Gold heim!“ angeschoben. Welche Gefahren sehen Sie bei der Lagerung der deutschen Goldreserven im Ausland? Peter Boehringer: Ganz generell ist es sowohl unter Aspekten der Souveränität einer Nation wie auch unter durchaus denkbaren Szenarien einer künftig erforderlichen (Teil-)Deckung einer nationalen Währung post Euro seit 50 Jahren ein unmöglicher Zustand, dass das deutsche Staatsgold weitgehend im Ausland verwahrt wird. Unsere Initiative www.gold-action.de wurde aber maßgeblich dadurch veranlasst, dass die Deutsche Bundesbank mittlerweile mehr als 615 Milliarden Euro an unseres Erachtens nach uneinbringlichem Target-2-Bilanzmüll angesammelt hat. Dies bei einer inzwischen auf eine Billion Euro angestiegenen Bilanzsumme. Somit stehen mindestens 61 Prozent Bilanzschrott nur noch etwa 15 Prozent Anteil der deutschen Goldreserven gegenüber. Wir befürchten schon bei geringfügigen – und überfälligen – Abschreibungen auf die 615 Milliarden Euro eine „Verrechnung“ dieser Verluste mit den aktuell etwa 135 Milliarden Euro Goldreserven – und damit eine buchhalterische, endgültige Ausbuchung dieser 3400 Tonnen. Ziel unserer Aktion ist somit sowohl die Heimholung des Goldes als auch der öffentliche Hinweis auf diese Missstände als Voraussetzung zur Verhinderung der sonst absehbaren Ausbuchung! Schon seit der Einführung des Euros weist die Bundesbank ihre Goldbestände nur noch als „Gold und Goldforderungen“ in einer Bilanzposition aus, was für jedes Unternehmen bilanztechnisch schlicht verboten wäre, denn wie jeder Wirtschaftsprüfer weiß, sind eine Wertsache beziehungsweise eine Forderung darauf zwei völlig unterschiedliche Dinge!

PAZ: Wie ernst muss man regelmäßig wiederkehrende Gerüchte nehmen, dass in den Tresoren von „Fort Knox“ und der US-Notenbank nicht die Goldmengen lagern, die offiziell ausgewiesen werden? Boehringer: Wir haben unter Bezug sowohl auf offizielle Bundesbank-Aussagen als auch auf Quellen des wohl besten Experten zum Thema, des Wirtschaftshistorikers und Mathematikers Dimitri Speck, auf unserer Internetseite ausgewiesen, dass über 95 Prozent der deutschen 3400 Tonnen Gold im Ausland lagern. Diesen Angaben wird Bundesbank-seitig auch nicht widersprochen. Im berühmten „Fort Knox“ lagert unseres Wissens kein Gold. Dafür aber in New York sowie ein wenig auch in London und Paris. Und eben fünf Prozent in Hessen. Dieser physische Bestand ist notwendig (und sinkt stetig), weil die Bundesbank daraus ab und zu offizielle Gold-Gedenkmünzen schlagen lässt. Das ist mit einem „Ausgangsmaterial Goldforderungen“ schlecht möglich …

PAZ: Angesichts gestiegener Goldpreise gibt es wieder öfter Meldungen über vergoldete Wolfram-Barren, die auf den Märkten auftauchen. Gibt es Hinweise über die Herkunft solcher Fälschungen? Boehringer: Keine einzige dieser Meldungen war für uns verifizierbar. Persönlich glauben wir aufgrund unserer engen Kontakte mit Händlern und auch aus meiner eigenen Erfahrung mit Schmelzen, dass derzeit keine gefälschten Goldbarren (und schon gar keine Münzen) in großem, professionellem Stil an den Markt kommen. Ließe sich eine solche Meldung nur einmal erhärten, wären betroffene Schmelzen, Verkäufer und Händler sofort insolvent wegen Reputationsverlust. Vorstellbar wäre zwar, dass die Zentralbanken in ihren seit den 1950er Jahren niemals unabhängig auditierten Tresoren „Wolframware“ horten (welche nie zur Auslieferung kommt). Aber selbst dies halte ich für unwahrscheinlich: Die bekannten Mittel der Entleihungen, Leerverkäufe, buchhalterischen Mehrfachverleihungen oder schlichtweg des Minderbestands beziehungsweise des Forderungs- statt Materialbestands sind aus Sicht der Zentralbanken viel wirkungsvoller als Wolframbetrügereien.

PAZ: Sie unterstützen die Aktion „Stop ESM!“. Im Aufruf der Initiative wird davor gewarnt, dass der Haftungsfall beim Rettungsfonds ESM Deutschland und seine Bürger finanziell in die Steinzeit zurückwerfen würde. Wo liegt die Gefahr konkret? Boehringer: Der Text der Initiative www.stop-esm.org übertreibt nicht. Der ESM-Bankvertrag kann und muss als finanzielles Ermächtigungsgesetz zu Lasten der deutschen Bürger bezeichnet werden. Wir werden nach der Ratifikation in den kommenden Wochen dann ab dem 1. Juli in einer anderen Republik leben. Die Summen, über die der ESM-Gouverneursrat ohne Kontrolle oder Möglichkeit der Einrede verfügen wird, werden die vom Bundestag formal weiterhin verwalteten deutschen Steuergelder in den Schatten stellen. Der Bundestag könnte sich ab Juli faktisch abschaffen – seine finanzielle Verfügungsmasse wird – außer per Schuldenaufnahme – auf Null oder tiefer sinken, denn die kompletten Steuereinnahmen stehen rein rechnerisch dem ESM zur Verteilung zu. Der Bundestag wird am 25. Mai einem faktischen Putschgesetz zustimmen, das unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit immunisiertem Personal (!) abgeben. Wir reden von nichts Geringerem als der Herrschaft einer künftig autark von Kontrollen und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, gar noch finanziert auf Kosten derSteuerzahler vor allem in Deutschland.

PAZ: Wie hoch sehen Sie die Inflationsgefahr durch die EZB-Geldpolitik unter Mario Draghi? Boehringer: Die Notenbanken sind seit 1913 planwirtschaftliche Fremdkörper in unserem angeblich „kapitalistischen“ System. Als Herren über Geldmengen, Kreditmengen und Zinssätze haben sie es in der Hand, das Systemende sowohl deflationär als auch inflationär herbeizuführen. Da sie diesen Punkt aber im ureigenen Interesse möglichst lange hinauszögern wollen, werden sie weiterhin Zinssätze nach Bedarf manipulieren. Mittelfristig wird die Tendenz inflationär sein. Aber die deflationären Schocks dazwischen können leider heftig ausfallen. Dies über fast alle Anlageklassen – außer lebensnotwendigen Gütern, deren Preise latent inflationär bleiben werden. Das eigentliche Systemende in einigen Jahren wird wie jede Währungsreform aber deflationär ablaufen, denn dann wird der schon heute gigantische Kreditgeldmengen-Überhang unvermeidlicherweise ausgebucht.

PAZ: Kann Gold bei derartigen Finanzkrisen Schutz vor Vermögensverlust bieten? Boehringer: Gold hat den großen Vorteil, dass es sich langfristig analog zu den inflationären Geldmengenentwicklungen verhält. Aber dass es eben auch ein „Angstmetall“ ist, das sogar in existenziellen Krisenzeiten nachgefragt wird. Nominal kann der Preis in deflationären Phasen zwar einmal sinken. Aber langfristig kaum real. Gegenüber Aktien und Anleihen steigt der Preis seit 2000 ständig an. Dieser relative Wertgewinn wird in jedem Fall weiter anhalten. Und wenn erst das Vertrauen in Euro-„Rettungen“, in den Dollar und in Papiergeld generell verloren gehen sollte, sind sogar nominal keine Preisziele für Gold mehr angebbar. Gold wird dann nicht mehr in Euro, sondern nur noch in Kaufkraft gegenüber anderen Sachwerten gemessen.

PAZ: Falls sich Anleger für Gold als Absicherung interessieren, in welcher Form? Barren, Münzen, Schmuck – oder doch lieber Goldzertifikate vom „Bankberater des Vertrauens“? Boehringer: Wir empfehlen seit Jahren die klassischen Anlagemünzen und auch Barren. Goldzertifikate sind leider fast ausnahmslos entweder gar nicht hinterlegt oder nur zu einem kleinen Prozentsatz (auch bei den sogenannten „Goldkonten“ ist dies so). Oder nicht glaubhaft oder zumindest nicht transparent. Auch auf die Möglichkeit der Auslieferung sollte man gegebenfalls unbedingt achten. Einige ETF-Emittenten erschweren diese prozessual oder über hohe Gebühren oder über enorm hohe Mindeststückelungen. Es gibt seriöse bankenunabhängige Einkaufsgemeinschaften. Wer aber auf Anonymität Wert legt, muss die Ware selbst einlagern. Schmuck ist schön zum Anschauen und hat seine Vorteile. Als Kapitalanlage wird mit Schmuck aber in aller Regel Wert vernichtet. Man muss sich entscheiden, ob man eine Handwerksleistung des Goldschmieds kaufen oder eine Kapitalanlage tätigen will.

PAZ: Staaten haben immer wieder zum Mittel des Verbotes von Gold im Privatbesitz gegriffen. Besteht diese Gefahr auch heute noch? Welche Goldformen wurden in der Vergangenheit – etwa unter Roosevelt – nicht konfisziert? Boehringer: Man kann ein Goldbesitzverbot leider auch bei uns nicht ausschließen. Wir vermuten allerdings, dass vorher noch einige andere Mittel der finanziellen Repression zur Anwendung kommen: Preismanipulation und mediales Goldbashing finden schon seit Jahren statt – das wird weitergehen. Die Mehrwertsteuer auf Gold wäre wieder denkbar, ebenso ein Handelsverbot für privat, ebenso die Einführung der Vermögenssteuer. Und vielleicht ganz am Ende tatsächlich die Konfiskation – aber das wäre die ultima ratio eines Staates im totalitären Endstadium. Roosevelt hat 1933 das private Gold abliefern lassen. Trotz hoher Strafandrohungen wird geschätzt, dass nur 30 Prozent der Amerikaner dem nachgekommen sind. Immerhin aber war der Besitz 40 Jahre lang verboten. Antike Münzen waren weitgehend ausgenommen – aber das ist ein enger und schwieriger Markt.

PAZ: Gibt es eine reelle Chance für die Rückkehr des Goldstandards? Boehringer: Der faktische Goldstandard existiert bereits seit Jahren wieder: Der Goldpreis verhält sich langfristig in etwa wie die Geldmengen – je nach verwendetem Maßstab. Die derzeit superschnell kreierten Kreditmengen bildet er allerdings noch lange nicht ab – hier ist also noch viel Potenzial, sobald dieses Geld in die Vermögensmärkte oder in die Realwirtschaft schwappt. In einem Szenario des weltweiten Verlustes des Vertrauens in jedwedes Papiergeld könnte es zu mit Gold (teil-)gedeckten Währungen kommen. Das werden die Eliten aber nur zulassen, wenn es nicht mehr anders geht, denn seit spätestens 1971 basieren 90 Prozent ihrer Macht nicht mehr auf Steuereinnahmen, sondern auf dem unglaublichen Privileg, Kreditgeld aus dem Nichts kreieren zu können.

Die Fragen stellte Norman Hanert.

 

 

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/ab-1-juli-leben-wir-in-anderer-republik.html

 

Soros will Deutschland enteignen

In verschiedenen Medienkampagnen durfte Investor-Legende unwidersprochen die deutsche Euro-Krisen-Politik kritisieren. Seine Hauptforderung: Deutschland soll mehr zahlen, sonst zerbricht der Euro und die Banken. – Target-2 steigt monatlich um 40 Milliarden.

 

von Rolf von Hohenhau, Bund der Steuerzahler in Bayern e. V.

Nachdem sich die US-Hedgefondsmanager und Banken in der Eurozone die Taschen voll gemacht haben, bangen sie nun um ihre Milliardengewinne. Das ist der Hauptgrund, warum Investor-Legende George Soros in verschiedenen Zeitungen unwidersprochen ein größeres „Krisen-Engagement“ der Deutschen fordert. (Soros zu Euro: Deutschland soll mehr zahlen oder austreten)

 

Unverhohlen wird gefordert, dass Deutschland mehr zahlen müsse, um den Euro zu erhalten. Im Klartext: Der deutsche Steuerzahler soll mit seinen Ersparnissen für die Schattenbanken, Hedgefonds  und Hochfinanz haften und ihre Gewinne garantieren!

 

Die Initiative von Georg Soros und seine „wohlgemeinten Ratschläge an die Deutschen“ sich ein neues Bewusstsein bzgl. der Euro-Rettung zuzulegen, muten einem intensiven Kenner der Problematik geradezu abenteuerlich an.

 

Mit dem geplanten ESM-Vertrag würde Deutschland als Hauptgläubiger die Risiken für derzeit geplant € 1 Billion Rettungsschirm übernehmen. Hinzu kommt die deutsche Beteiligung am internationalen Währungsfonds (IWF). Daneben hat die Bundesbank aktuell € 616  Mrd.  Target-Forderungen an die EZB aus nicht ausgeglichenen Zahlungen der Club-Med-Staaten. Diese nach breiter Meinung uneinbringlichen Forderungen steigen mit rasender Geschwindigkeit derzeit allein bei Target-2 mit einer monatlichen Erhöhung von ca. 40 Milliarden Euro.

 

Dass sich hierbei die Engagements der internationalen Finanzjongleure, wie auch die der internationalen Rückversicherer (insbesondere Goldman Sachs), die über Jahre hinweg hervorragend an dubiosen Staatsanleihen der Club-Med-Staaten verdient haben, in erheblichem Maße verringern, verschweigt Soros bei seinen „wohlgemeinten Ratschlägen“.

 

Es ist ein unglaublicher Vorschlag, dass Länder, die in der Vergangenheit ihre Finanzen einigermaßen ordentlich geführt haben, nun ihr gesamtes Staatsvermögen sowie die Ersparnisse ihrer Bürger, den Ländern zur Verfügung stellen sollen, die über Jahrzehnte unsolide gewirtschaftet haben. Die internationalen Profiteure hingegen könnten sich weitgehend verlustfrei aus der Verantwortung stehlen.

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn ausgerechnet Soros solche Vorschläge unterbreitet. Dass er darüber hinaus noch erwartet, dass auch in Zukunft das Geld von den soliden Ländern im Norden in die Krisenländer nach Süden fließen soll, spricht Bände. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!

 

Übrigens: seine Aufforderungen, die Deutschen mögen sich entscheiden, ob der Euro für sie noch zukunftsfähig ist und andernfalls aus dem Euro austreten, ist durchaus überlegenswert und wird von Prof. Hans-Olaf Henkel mit seinem „Nordeuro“ seit geraumer Zeit mit guten Gründen vorgeschlagen. Aber das gefiele George Soros sicher weniger!

www.stop-esm.org