US-Botschaft beklagt deutsche Überwachungsaktion

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In der Berliner US-Botschaft empört man sich derzeit darüber, dass die
eigenen Einrichtungen nun ebenfalls einmal Ziel einer Überwachungs-Aktion
waren. Dem Auswärtigen Amt schickte man eine scharfen Protestnote.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus in seiner heutigen Ausgabe.
Demnach geht es darum, dass deutsche Sicherheitsbehörden das Frankfurter
US-Generalkonsulat genauer unter die Lupe genommen haben. Aufgrund dessen
wandte sich Botschafter John B. Emerson mit einer Démarche gegen den
Einsatz eines Hubschraubers, der im Tiefflug Gebäude und Antennenanlagen
des Generalkonsulats fotografiert habe.

Auslöser der Aktion war offenbar der Verdacht, dass der US-Geheimdienst NSA
auf dem neun Hektar großen Konsulatsgelände eine geheime Abhörstation betreibt.
Dies soll aus kürzlich öffentlich gewordenen Informationen hervorgehen, die
der frühere Geheimdienst-Mitarbeiter Edward Snowden bereitgestellt hatte.

Daraufhin hatten das Kanzleramt unter seinem Chef Ronald Pofalla, für den
es kürzlich eigentlich gar keine offenen Fragen in der Affäre mehr gab,
und das Bundesinnenministerium das Bundesamt für Verfassungsschutz und
die Bundespolizei beauftragt, Beweise für einen Horchposten zu sammeln.

Ein Eurocopter der Bundespolizei war daraufhin laut dem Bericht in nur 60 Meter
Höhe und in geringer Geschwindigkeit zweimal über das Generalkonsulat geflogen
und hatte Gebäude und Dächer fotografiert. Ein hoher Beamter des Auswärtigen
Amts nannte die Helikopter-Aktion „eine knallharte Provokation der Amerikaner“.

Dadurch sei viel Porzellan zerschlagen worden.

Welche Erkenntnisse hier letztlich gewonnen werden konnten, ist noch nicht bekannt.
Allerdings stimmt die Reaktion der US-Diplomaten etwas verwunderlich. Denn die
eigenen Geheimdienste haben seit Jahren die EU und entgegen aller Zusicherungen und
Verträge auch das UNO-Hauptquartier in New York einer umfassenden Überwachung unterzogen.

Quelle : winfuture.de

Demonstration „Freiheit statt Angst!“ am 7. September 2013 in Berlin

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Termin : 7. September 2013

Auftakt : 13 Uhr am Alexanderplatz (Karl-Marx-Allee)

Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft zur Demonstration für Freiheitsrechte,
für einen modernen Datenschutz und für ein freies Internet auf:

Am Samstag, 7. September 2013, protestiert das Bündnis unter dem Motto
“Freiheit statt Angst” in Berlin für eine offene Gesellschaft und
gegen den ausufernden Überwachungswahn.

Die Überwachung greift um sich.

Vorratsdatenspeicherung, Prism, Tempora, Drohnen, Bestandsdatenauskunft,
die elektronische Gesundheitskarte: Die Überwachung unseres Lebens wird
immer lückenloser. Der Staat und die Wirtschaft rastern uns, werten uns
aus und dringen immer mehr in unsere Privatsphäre ein.

Deswegen gehen wir auf die Straße!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Solch eine
Gesellschaft kann ohne private Räume und ungehinderte Kommunikation nicht
existieren. Wir streiten für ein freies Internet, ohne Diskriminierung
einzelner Inhalte und für den Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit
im Internet weltweit. Unsere Privatsphäre ist unabdingbarer Bestandteil
unserer menschlichen Würde – und zwar in allen Lebensbereichen.

Wir fordern ein Ende des Überwachungswahns und werden am Samstag,
den 7. September 2013 unter dem Motto

“Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” durch Berlin ziehen.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demo teilzunehmen!
Die Politiker und Konzernlenker sollen sehen, dass wir bereit sind,
für unsere Freiheit auf die Straße zu gehen.

Weitere Informationen findet Ihr hier : freiheitstattangst.de

NSA-Affäre : Briten sollen Daten an mehreren Unterseekabeln abgreifen

Detailaufnahme Auge mit Barcode EAN, European Article Number

Der britische Geheimdienst GCHQ greift offenbar noch massiver europäische Internetkommunikation
ab,als bisher gedacht. Das berichten der NDR und die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf
Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden und konkretisieren damit ihre Vorwürfe.

Demnach greift der Dienst nicht nur Daten am Unterseekabel TAT-14 ab, sondern tut dies noch
an 13 weiteren. Für Deutschland seien davon besonders noch AC-1 (nach Nordamerika),
SeaMeWe-3 (nach Afrika, Asien und Australien) und Pan-European-Crossing PEC (innereuropäisch)
von Bedeutung. Insgesamt würden abgegriffene Verbindungsdaten für drei Wochen und der gesamte
Inhalt der Kommunikation für drei Tage gespeichert.

Zugriff gebe es etwa auch direkt auf die Inhalte von E-Mails.

Über ein Konsortium ist die Deutsche Telekom Miteigentümer von SeaMeWe-3 und von TAT-14, habe
aber angegeben, „keine Erkenntnisse“ über ein derartiges Abfischen der Daten zu haben. Das
Unternehmen habe versichert, sich an die jeweiligen nationalen Gesetze zu halten. Man habe
bereits geprüft, ob es imkonkreten Fall eine rechtliche Grundlage dafür gibt, Aufklärung zu verlangen.

In Großbritannien gelte für kooperierende Unternehmen jedoch eine Verschwiegenheitsverpflichtung.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : heise.de

Demo : #StopWatchingUs – International Day of Privacy (IDP) am 31.08.2013

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Bundesweit wurde ein erstes wichtiges Zeichen gesetzt, doch jedem sollte bewusst
sein, dass wir jetzt erst recht nicht aufhören dürfen auf die Straße zu gehen.

Daher rufen Anonymous und #StopWatchingUs am „International Day of Privacy (IDP)“
31.08.2013 – erneut bundesweit auf, gegen den Überwachungswahn zu protestieren.

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In folgenden Städten finden Demos statt :

– Berlin
– Bremen
– Chemnitz
– Dresden
– Düsseldorf
– Freiburg
– Göttingen
– Halle
– Hamburg
– Hannover
– Heidelberg
– Karlsruhe
– Kassel
– Köln
– Leipzig
– Lübeck
– München
– Münster
– Nürnberg
– Saarbrücken
– Stuttgart
– Trier
– Zwickau

Mehr Informationen findet Ihr hier : demonstrare.de

Geheime Regierungspläne geleakt : Großbritannien fahndet fieberhaft nach „George Orwell“

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London (dpo) – Nach den USA mit Edward Snowden hat nun auch Großbritannien ein ernstes
Whistleblower-Problem: Unter dem Titel „1984“ hat ein bisher noch nicht eindeutig
indentifizierter Mann, der sich selbst nur „George Orwell“ nennt, detaillierte innen
und außenpolitische Pläne der britischen Regierung veröffentlicht.

Regierungsvertreter reagierten entsetzt; der Geheimdienst ließ Kopien des Berichts zerstören.

„Wer auch immer dieser ‚Orwell‘ ist und woher er seine zweifelhaften Informationen hat
mit seinem Vorgehen hat er unserem Land in großem Maße geschadet“, erklärte etwa
eine sichtlich erboste britische Innenministerin Theresa May am Dienstag.

Berichte „Orwells“ von angeblichen Überwachungsplänen seien gefährliche Lügen.

Auch, dass man in Eurasien (Anm. d. Red.: gemeint ist offenbar der Gibraltar-Konflikt)
Krieg führen wolle, um von innenpolitischen Verfehlungen abzulenken, sei schlicht
und einfach nicht wahr.

„Krieg ist Frieden“, korrigierte die Ministerin den Whistleblower.

Inzwischen hat sich auch Premierminister David Cameron persönlich zu den brisanten Informationen
geäußert. Er bezeichnete die Motive hinter „Orwells“ Offenlegungen als Gedankenverbrechen und
doppelplusunguten Deldenk und betonte, die Regierung strebe eine Vaporisierung des Täters an.

Um potentiellen Gefahren vorzubeugen, hat der britische Geheimdienst GCHQ zudem offenbar den in
London ansässigen Penguin-Verlag gezwungen, alle seine Kopien des „1984“-Berichts zu vernichten.

Dabei hätten Geheimdienstmitarbeiter im Namen der Freiheit die Zerstörung mehrerer Festplatten
und Bücher überwacht, teilte der Verlag mit. Wo sich der Whistleblower „George Orwell“ aufhält
und ob es sexy Unterwäschefotos von seiner Exfreundin gibt, bleibt indessen weiter unklar.

Gefunden bei : Der Postillon