Saudis brachten einen Doppelgänger für Khashoggi

von Freeman

Die türkischen Behörden sagen, dass ein Mitglied des 15-köpfigen Killerteams, das entsandt wurde, um Jamal Khashoggi zu ermorden, ein Doppelgänger gewesen sei, und sein Name wäre Mustafa al-Madani.

Der Nachrichtensender CNN erhielt ein Video, das Madani zeigt, wie er das saudische Konsulat in Istanbul durch eine Hintertür in Khashoggis Kleidung verlässt, nachdem der Journalist der Washington Post getötet wurde.

Im Video sieht man, wie der Doppelgänger mit ähnlicher Figur mit ganz anderer Kleidung (schwarzem Hemd und Jeans) im Konsulat zunächst ankommt, bevor Khashoggi das Gebäude betrat.

Dann sieht man ihn mit Khashoggis Kleidung auf der Strasse in Istanbul laufen, neben einem Mann, der eine Plastiktüte trägt und einen Kapuzenpulli als Tarnung.

Die Schuhe waren nicht die selben, aber sonst sah Mandani dem Journalisten sehr ähnlich, auch mit einem falschen Bart.

Wahrscheinlich war dieser Teil der Operation dazu gedacht, die türkischen Behörden glauben zu lassen, Khashoggi wäre lebend aus dem Konsulat gekommen.

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Khashoggi – Auftrageber des Morder untersucht sich selber

von Freeman

Es ist noch schlimmer als ich dachte – in meinem vorherigen Artikel sagte ich: „Mal schauen, wie sie sich alle aus dieser Nummer herausreden werden“ – jetzt wissen wir es. Das saudische Regime hat zugegeben, Jamal Khashogi wurde im Konsulat in Istanbul am 2. Oktober getötet – aber jetzt die Begründung – weil es zu einem Faustkampf mit Mitgliedern des extra eingeflogenen Killerkommando kam und er „versehentlich“ dabei starb.

Die „Diskussionen“ zwischen Khashoggi und „denjenigen, die er im Konsulat des Königreichs in Istanbul getroffen“ habe, „entwickelten sich zu einem Faustkampf, der zu seinem Tod führte„, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur SPA mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft.

Die Ermittlungen sind noch im Gange und 18 saudische Staatsbürger wurden verhaftet„, heisst es in der Presseerklärung. Das saudische Königreich feuerte den königlichen Hofberater Saud al-Qahtani und den stellvertretenden Geheimdienstchef Ahmed Asiri.

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Khashoggis Vermächtnis – sein letzter Artikel

von Freeman

Sein Arbeitgeber, die Washington Post, hat die letzte Kolumne von Jamal Khashoggi veröffentlicht, die er vor seinem Verschwinden geschrieben hat. Der Journalist, der im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet und zerstückelt wurde, trat in seiner letzten Kolumne für mehr Pressefreiheit in arabischen Ländern ein.

Die arabische Welt braucht eine moderne Version der alten transnationalen Medien, damit die Bürger über globale Ereignisse informiert werden können“, schrieb Khashoggi. Noch wichtiger, wir müssen eine Plattform für arabische Stimmen bieten.

Die Washington Post erhielt einen Tag nachdem er in der Türkei als vermisst gemeldet wurde, die Kolumne von Khashoggis Übersetzer. Das Blatt zögerte, es zu veröffentlichen, mit der Hoffnung, dass Khashoggi zurückkehren würde.

Die Post zögerte, sie zu veröffentlichen, weil wir hofften, dass Jamal zu uns zurückkommen würde, damit er und ich es gemeinsam bearbeiten konnten„, schrieb die Redakteurin Karen Attiah.

Jetzt muss ich akzeptieren: Das wird nicht passieren. Dies ist das letzte Stück, das ich für The Post bearbeiten werde.

Khashoggi hatte eine Leidenschaft für die Ausweitung einer freien Presse in der arabischen Welt, da er verstand, dass der Mangel an Informationen es den unterdrückenden Regierungsregimen erleichterte, die Bürger zu kontrollieren.

Den arabischen Regierungen wurde freie Hand gelassen, um die Medien immer mehr zum Schweigen zu bringen„, schrieb Khashoggi. „Es gab eine Zeit, in der Journalisten glaubten, dass das Internet Informationen aus der Zensur und Kontrolle der Printmedien befreien würde. Aber diese Regierungen, deren Existenz sich auf die Kontrolle der Information stützt, haben das Internet aggressiv blockiert.

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Die „Weltmacht“ hat verloren: Das Spiel der USA in Eurasien ist aus!

Von rt

Zbigniew Brzezińskis geostrategischer Traum von einer alleinigen US-Weltmacht und Hegemonie ist zum Scheitern verurteilt. Das hat viel mit den Entwicklungen während des Syrien-Konflikts zu tun. Doch nicht nur. Eine Analyse.

von Murat Kılıç

Geradezu sinnbildlich für seine US-amerikanische Dominanz-Strategie scheint dabei der Zeitpunkt seines Todes im Mai 2017 als Russland, der Iran und die Türkei ein Memorandum zur Einrichtung von vier „Deeskalationszonen“ in Syrien unterzeichneten. Das Abkommen beinhaltet nicht nur einen Friedensplan zur Beilegung des syrischen Konfliktes, es ist auch eine Antwort der drei Garantiestaaten Türkei, Iran und Russland an die fortwährend im Nahen Osten aggressiv und rücksichtslos agierende USA und ihre Verbündete.

Starke Partner: Die Landesführer von Iran, Türkei und Russland haben sich trotz gegensätzlicher Interessen gegen den gemeinsame Feind vereint: Die USA.

Dieser US-geführte Atlantikbund hat sich bisher nicht gescheut, seine geostrategischen Ziele, die der verstorbenene Zbigniew Brzeziński während des Kalten Krieges definiert hat, auch auf Kosten von Millionen von Menschen durchzusetzen, indem der Konflikt in Syrien weiter aufgeheizt und in die Länge gezogen wird.

Zbigniew Brzezinski, ehemaliger US-Sicherheitsberater, spricht auf der Konferenz „Toward a Europe Whole and Free“ beim Atlantic Council am 29. April 2014 in Washington.

Damit ist es nun vorbei. Auch die letzte Möglichkeit, eine regionale Kooperation zu sabotieren, die die etwas komplizierte Lage in Idlib dargeboten hat, wurde in Sotschi mit der Abmachung einer entmilitarisierten Zone zunichtegemacht. Vielen westlichen Beobachtern zufolge war dieser Schritt nicht abzusehen und sogar eine Überraschung, dass die Türkei und Russland ihre Differenzen zur Seite schieben und sich auf eine nachhaltige Kooperation einigen konnten. Diese vermeintlichen Experten lagen auch zuvor falsch, als sie das Astana-Abkommen für Tod erklärt und sogar eine Auseinandersetzung zwischen den Parteien prophezeiten.

Diese Entwicklung widerspricht dem Narrativ der bis heute gelebten US-amerikanischen Eurasien-Strategie. Nämlich, dass auf dem Schachbrett von Zbigniew Brzeziński der Iran, Russland und die Türkei niemals kooperieren und sich vernetzen dürfen, sonst droht den USA im geopolitischen Ringen ein Schachmatt.

BAGHDAD, IRAQ – MARCH 06: A U.S. soldier cries before the funeral memorial of Staff Sgt. Karl Sotopinedo during his memorial ceremony March 6, 2007 at Forward Operating Base Falcon in Baghdad, Iraq. Sotopinedo, who was in the 1-18 of the 2nd Brigade Combat Team in the 1st Infantry Division, was killed February 27 by a sniper in Baghdad. He was 22-years-old, and was posthumously awarded the Bronze Star and a Purple Heart. Hundreds of fellow soldiers grieved at the evening service. (Photo by Chris Hondros/Getty Images)

Nun geht die Angst um in Washington, dass das „Große Spiel“ ein tragisches Ende haben könnte. Die Arroganz der Analytiker und Geostrategen in Washington, die Staaten nur noch als Schachfiguren betrachten, hat sie berauscht. Die Macht, die die USA seit dem Kollaps der Sowjetunion errang, ließ die Strategen der US-Regierung von der tatsächlichen Dynamik am Boden abheben. Am Ende werden sie ganz den Realitätssinn verlieren. Angesichts dieses noch nie dagewesenen Grads der regionalen Kooperation zwischen Moskau, Ankara und Teheran haben die USA versucht, noch einmal kräftig zu zündeln, um Risse im Astana-Format zu provozieren.

Nur einige Stunden nach der Sotschi-Einigung zwischen Russland und der Türkei wurde ein russisches Militärflugzeug mit 15 Insassen auf kuriose Art und Weise über dem Mittelmeer abgeschossen. Einige Tage später kam es zu einem Anschlag während einer Millitärparade im iranischen Ahwaz, wobei dutzende Menschen getötet und verletzt wurden. Unterdessen kämpft die Türkei seit Monaten gegen eine Abwertung der Lira, ausgelöst von den USA, die Ankara sanktionierten und einen Handelskrieg auslösten.

Nichtsdestotrotz vertiefen sich die Beziehungen dieser drei eurasischen Akteure, die sich als Schicksalsgenossen betrachten. Zeitgleich wird der Spielraum für die Weltmacht USA in der Region immer enger. Provokationen wie zuvor in Idlib und anderen Teilen Syriens werden umgangen. Zudem wird der Einfluss der USA im eurasischen Raum unter anderem durch die seit 17 Jahren bestehende und immer attraktiver werdende Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) zurückgedrängt. Die SCO hat nicht nur das Potenzial eines starken Wirtschaftsbundes mit der Aussicht auf Kooperation in Sicherheitsfragen, die als Gegengewicht zu transatlantischen Institutionen wie die NATO und EU fungiert, sondern sie bietet den Vertragspartnern darüber hinaus die Möglichkeit, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.

Anders als die NATO beruht die Organisation streng auf der Garantie des gegenseitigen Vorteils (win-win), wo Entwicklung als Gemeinschaftsprojekt begriffen wird. Desweiteren betont die SCO die Respektierung der unterschiedlichen Religionen und Kulturen. Das sind Werte, die über die veralteten Konzepte des „Westens“ wie die Huntingtonsche These vom Kampf der Kulturen oder plumpe Methoden des Kalten Krieges wie Handelskriege und die Nullsummen-Mentalität hinausgehen. Die SCO repräsentiert heute fast die Hälfte der Erdbevölkerung und umfasst große Energievorkommen und wichtige Handelswege, dazu kommt das Zukunftsprojekt: Die neue Seidenstraßen-Initiative.

Man kann eine Machtverlagerung vom Atlantik Richtung „Pivot Area“ und „Rimland“, wie die ‚alte Welt‘ also Afro-Eurasien von Brzezińskis Meistern Spykman und Mackinder bezeichnet wurden, beobachten. Interessant ist auch, dass neben dem NATO-Staat Türkei neuerdings auch Indien trotz US-Drohungen einen Vertrag über eine Lieferung von fünf S400-Luftabwehrsystemen mit Russland unterzeichnet hat. Turkstaaten in Zentralasien und am Kaspischen Meer kooperieren zwar seit zwei Jahrzehnten, doch in den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit intensiviert. Usbekistan z. B. strebt nach Jahren der Abschottung nach einer engen bilateralen Beziehung mit der Türkei.

Bei der letzten Sitzung des Kooperationsrates der türkischsprachigen Länder betonte der ungarische Ministerpräsident Orbán die turkstämmige Vergangenheit Ungarns. Man stellt hierbei fest, dass selbst für mittel- und osteuropäische Staaten die eurasische Zusammenarbeit in jeglicher Form eine Alternative gegenüber dem „Westen“ darbietet. Während man bei der EU die nationale Souveränität an die europäischen Instanzen abgibt, man kann schon fast von einem Föderalismus sprechen, bleiben die Verbündeten der SCO souveräne, unabhängige Nationalstaaten.

Passend dazu wurde im August dieses Jahres der Streit um den Status des Kaspischen Meeres nach jahrzehntelangen Verhandlungen beigelegt und weitgehend geregelt. Die gesamte Region wird davon profitieren, aber auch Europa, das ebenso Abseits der USA nach neuen Partnern umschaut. Vor allem die turkmenischen Energievorkommen könnten über die transkaspische und die neugebaute transanatolische (TANAP) Pipeline über Aserbaidschan und Türkei nach Südosteuropa geliefert werden. Ein weiterer Schlag ins Gesicht der US-Regierung ist das russisch-türkische „Turkish Stream“-Pipeline-Projekt, das wiederum Europa mit Energie versorgen wird. Neue energiepolitische Lösungen führen dazu, dass neue Wirtschaftsräume in Zukunft entstehen, die nicht mehr exklusiv unter US- oder EU-Kontrolle stehen.

Viele Balkanstaaten sehen diese Entwicklungen auch als Chance für ihre eigene Stabilität. Die positiven türkisch-russischen Beziehungen der letzten Jahre könnten dieser Region, die vom „Westen“ immer demütigend als „Unruheherd“ bezeichnet wird – nicht umsonst wird der Begriff „Balkanisierung“ als Synonym für Chaos, Rückständigkeit und Instabilität gebraucht –, eine Chance darbieten sich unabhängig von transatlantischen Interessen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang bleibt zu betonen, dass jegliche Krisen der letzten Jahrzehnte im Balkan, die die wirtschaftliche und demografische Entwicklung der Region negativ beeinflusst haben, ein Resultat der „räuberischen Geopolitik“ eben jener transatlantischen Akteure sind, die ansonsten Destruktivität Russland vorwerfen. In Mazedonien hat zuletzt diese Geopolitik eine herbe Niederlage einstecken müssen. Das Aufzwingen der Namensänderung hat die Bevölkerung so nicht hingenommen. Generell werden jegliche Aktionen die von der EU und NATO „gesponsert“ werden, bei der Bevölkerung mit Argwohn betrachtet.

Auch Deutschland „ärgert“ seinen Atlantikpartner mit dem Nord Stream 2 Projekt. Der Handelskrieg mit den USA zwingt Deutschland, auch pragmatischer zu handeln. Deswegen sucht es auch immer wieder nach Dialog und Gespräch mit den „schwierigen Partnern“, darunter vor allem die Türkei und Russland. Eine „blinde“ Verfolgung ‚atlantischer Interessen‘ würde negative Folgen für deutsche Wirtschaftsinteressen in Südosteuropa, im Nahen Osten, Afrika und Zentralasien mit sich tragen.

Nun scheint auch die Vision von den USA als „die einzige Weltmacht“, wie seine Buchveröffentlichung noch im Jahr 1997 unterstrich, zusammen mit Herrn Brzeziński ins Grab hinabzusteigen.

http://derwaechter.org/die-usa-hat-verloren-das-spiel-der-usa-in-eurasien-ist-aus

Audioaufnahme belegt: Jamal Kashoggi 7 Minuten lang bei lebendigem Leib zerstückelt!

screenshot YouTube
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Alles zum Verschwinden des saudi-arabischen Journalisten Jamal Kashoggi deutet auf eine brutale Ermordung in der saudi-arabischen Botschaft in Isanbul hin. Nun soll eine Audio-Aufzeichnung die letzten Minuten des 60-Jährigen belegen. Danach sei er bei lebendigem Leibe zerstückelt worden.

Ganze 7 Minuten habe die Hinrichtung von Jamal Kashoggi gedauert, seine Todesschreie sollen auch innerhalb der Botschaft zu hören gewesen sein. Aufgezeichnet wurden seine letzten Momente von seiner Apple-Armbanduhr, so eine türkische Quelle gegenüber Middle East Eye, die angibt die Aufnahme gehört zu haben.

Der Quelle zufolge enthüllt das Band, wie Khashoggi im Büro des Generalkonsuls zu einem Tisch nahe der Tür gezerrt wurde, wo er lebendig in Stücke geschnitten worden sein soll. Auf den Audioaufnahmen sollen die verzweifelten Schreie des vermissten Journalisten zu hören sein, bevor ihm „eine unbekannte Droge injiziert wurde“ und er verstummte. Khashoggi soll mit einer mitgebrachten Knochensäge zerlegt worden sein, berichtet Bild. 

„Es gab keinen Versuch, ihn zu verhören. Sie waren gekommen, um ihn zu töten“ so der Ohrenzeuge und widerspricht damit der offiziellen Darstellung der saudischen Regierung unter dem Kronprinzen Mohammed bin Salman, auch kurz MBS genannt, nachdem ein Verhör „außer Kontrolle“ geraten sein soll. Spuren der Ermordung seien später überpinselt worden, stellten nun türkische Ermittler fest.

Damit neigt sich das fast zweiwöchige Rätselraten, um das Verschwinden des saudisch-arabischen Journalisten Jamal Kashoggi und Kritikers des Kronprinzen MBS dem Ende zu. Alles sieht nach der Ermordung des 50-Jährigen in der Botschaft Saudi-Arabiens in Istanbul aus – nur einen Tag später hatte der Journalist seine Freundin, die türkischen Doktorandin Hatice Cengiz, heiraten wollen.

Die Mord-Verdächtigen  sollen laut Die Presse aus dem direkten Umfeld von Kronprinz Mohammed bin Salman stammen. Einer der Verdächtigen namens Maher Abdulaziz Mutreb soll demnach MBS in diesem Jahr bei Reisen in die USA, nach Spanien und Frankreich begleitet haben, berichtete die „New York Times“ am Dienstagabend. Er sei möglicherweise ein Leibwächter des Prinzen sein.

Drei andere Verdächtige würden aus den Kreisen des Sicherheitsdienst des Kronprinzen stammen. Auch ein Gerichtsmediziner, der in Saudi-Arabien hohe Ämter bekleidet haben Sol, steht nun unter Verdacht an der Ermordung beteiligt gewesen zu sein. Von den 15 Verdächtigen, welche die türkischen Behörden ausgemacht haben, hätten mindestens neun für saudi-arabische Sicherheitsdienste, die Armee oder Ministerien gearbeitet.

https://www.journalistenwatch.com/2018/10/17/audioaufnahme-jamal-kashoggi7/

Razzia des saudischen Konsulat in Istanbul

von Freeman

Am Montag Abend schloss die türkische Polizei die Umgebung des saudischen Konsulat in Istanbul mit Sperrgittern ab und führte eine Razzia durch, die während ich das schreibe noch andauert. Ein Grossaufgebot von Beamten der Spurensicherung und der Forensik wurden beobachtet, wie sie aufgefahren sind und mit technischen Geräten in das Konsulatgebäude gingen. Offensichtlich hat die Polizei Spuren des mutmasslichen Mordes des Journalisten und Dissidenten Jamal Khashoggi in den Räumlichkeiten gefunden.

In das Konsulat eines Staates einzudringen, muss schon durch einen sehr begründeten Verdacht erfolgen.

Die neuesten Meldungen darüber sind am Ende des Artikels!

 

 

 

 

Wie bekannt ging Khashoggi am 2. Oktober ins saudische Konsulat und ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. Es gibt deshalb die Vermutung, er wurde entweder vom saudischen Regime ermordet oder ist entführt worden. Khashoggis Verlobte Hatice Cengiz, die vor dem Konsulat wartete, sagte, sie habe ihn nicht wieder herauskommen sehen.

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https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/10/razzia-des-saudischen-konsulat-in.html

VIDEO: „WIE BITTE?“ – Zehntausende Flüchtlinge kehren von der Türkei ins „Bürgerkriegsland“ Syrien zurück, um zu FEIERN!

das Erwachen der Valkyrjar


Zehntausende Syrer kehren wegen „Zuckerfest“ ins „Bürgerkriegsland“ zurück!

Wie kann das sein?


Syrische Flüchtlinge, die aus dem „Bürgerkriegsland“ in die Türkei geflohen sind, kehren vor ein paar Tagen einfach wieder zurück.
Und zwar zu Zehntausenden!
Der Grund: Um das jährliche Zuckerfest zu feiern!
Konkret:
Tausende von syrischen Flüchtlingen und Migranten haben die türkische Grenze nach Syrien überquert, um das Ende des heiligen Monats Ramadan zu feiern, wie die in der Nähe der Grenze in der südlichen türkischen Provinz Kilis angefertigten Aufnahmen vom Montag zeigen.
Nach Angaben der türkischen Behörden haben mehr als 74.000 Syrer spezielle Online-Registrierungen durchgeführt, um die türkische Grenze nach Syrien überqueren zu können, wobei allein am Montagmorgen 30.000 Syrer diese übertraten.
Hier das Video:

Quelle

Wie bitte?

Diese Menschen sind doch anscheinend vor dem verheerenden Bürgerkrieg, seinen Folgen und vor „Staatswillkür“ durch das Assad-Regime geflohen!

Und jetzt kehren sie einfach so in ihre Heimat zurück, um zu feiern?

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Bugariens Premierminister fällt auf die Knie vor Putin

 

Bulgariens Premierminister Bojko Borissow hatte eine Audienz bei Putin. Auf der abschließenden Pressekonferenz hat er vor der Weltöffentlichkeit seine Schuld für die Verschlechterung der russisch-bulgarischen Beziehungen eingestanden.

Putin machte folgendes klar:

  • South Stream, weches Bulgarien zu einem recht fetten Gas-Transitland gemacht hätte, ist Geschichte.
  • Von Türkisch Stream ist eine Leitung bereits komplett verlegt und die andere zur Hälfte.
  • Erdogan sei aber nach Gesprächen mit Putin bereit, einen Teil von Türkisch Stream in die EU und Richtung Bulgarien weiter zu leiten.
  • Die Fertigstellung des Atomkraftwerks in Bulgarien, mit dessen Bau Russland bereits begonnen hatte und das von Bulgarien gestoppt wurde, könne vollzogen werden, allerdings nur “nach marktwirtschaftlichen Prinzipien”.

Borissow machte folgendes klar:

  • Ja, South Stream ist Geschichte, und wir sind selbst schuld daran.
  • Bulgarien will aber ein Verteilungsknoten für russisches Gas in die EU werden. Russisches Gas kommt bereits über die Ukraine nach Bulgarien. Nun soll eine weitere Route über die Türkei nach Bulgarien führen. Borissow hat das Ehrenwort von Juncker mitgebracht, dass diese Pläne von der EU genehmigt sind. (Ein freier westlicher Staat darf selbstverständlich nicht selbst entscheiden, ob es ein Gasrohr auf seinem Territorium verlegen darf oder nicht…)
  • “Wir haben unsere Lektion gelernt” und jetzt versucht Bulgarien einen Investor zu finden, um das Atomkraftwerk fertig zu stellen.
  • “Wir wissen über die schwierigen Beziehungen, die wir hatten, und wir sind dankbar dafür, dass die [russischen] Kollegen nicht nachtragend sind und dass die russisch-bulgarischen Beziehungen nicht von der Höhe der Schuld eines Politikers abhängen.”
  • “… und unabhängig von der Entwicklung der Beziehungen erweise ich Präsident Putin für seine Einstellung erneut meine Dankbarkeit. Ich hatte die Schuld für das Entstehen einer gewissen Anspannung, aber während der Treffen in Gdansk, Sofia, wir hatten Telefongespräche, in den schwierigsten Momenten, wenn ich anrufen wollte, wurde ich immer gehört. Und ich nehme wirklich einen Teil der Schuld auf mich für die Entwicklung der Situation.”
  • South Stream (welches von Russland direkt nach Bulgarien gehen sollte) ist Geschichte, weil die zweite Linie von Türkisch Stream bereits im Bau ist. Aber wenn sich Bulgarien als stabiler und zuverlässiger Gas-Verteilungspunkt erweist, kann es sich für 9 Milliarden Euro South Stream doch noch holen.
  • “Das bulgrische Publikum weiss es nicht, aber Gasprom und Putin haben darauf verzichtet, sich von uns 800 Millionen Euro erstatten zu lassen für die italienischen Firmen, die die Plattformen nach Burgas gebracht haben.” [Konkrete und kostspielige Vorbereitungen für den Bau von South Stream wurden bereits begonnen, als sich Bulgarien auf Wunsch von Senator McCain quer stellte.]

So schnell ändern sich die Zeiten. Und wer die Änderungen am schnellsten erkannt hat, bekommt von Putin die besten Angebote. Wer zuletzt kommt, muss sich mit den Rest begnügen. Deutschland bekommt seine direkte fette Gas-Leitung, weil Merkel sich nicht blenden ließ und Nord Stream 2 nicht blockierte. Deutschland spart dadurch nicht nur Transitkosten ein, sondern wird selbst zum Transitland für russisches Gas – verwandle zusätzliche Kosten in zusätzliche Gewinne. Erdogan ist rechtzeitig genug aufgewacht und hat seine Leitung auch bekommen und eine zweite dazu, die er für die Weiterleitung in die EU nutzen darf, um Geld praktisch aus dem Nichts zu verdienen. Bulgarien ist zu spät aufgewacht und darf sich nun erst einmal als Verteilungsknoten auf dem Balkan wieder beweisen. Dann vielleicht, für vorgestrecktes Geld, bekommt auch Bulgarien seine Leitung, aber das ist jetzt ferne Zukunftsmusik, während die Leitungen für Deutschland und die Türkei schon im Bau sind (und die bulgarische Leitung schon fertig wäre, wenn…).

Bulgarien hat sich besonders ungeschickt verhalten, weil es sich nicht nur die Gasleitung versaut hat, sondern auch das Atomkraftwerk, das dringend gebraucht wird. Auch hier gilt: Bei Putin geht die Tür niemals zu, aber die Bedingungen werden radikal schlechter. Statt freundschaftlicher Nachlässe und vorgestreckter Leistung kommen jetzt knallharte “marktwirtschaftliche Prinzipien” ins Spiel. Keine Preisnachlässe. Keine vorgestreckten Leistungen für unzuverlässige Kunden. Strafen für Vertragsbrüche. Der Punkt mit der Suche nach Investoren für das Projekt ist sehr spannend. Russland vergibt üblicherweise selbst Kredite für den Bau seiner Atomkraftwerke im Ausland. Raten Sie mal, was mit dem (üblicherweise moderaten) Zinssatz dieser Kredite passiert, nachdem marktwirtschaftliche Prinzipien voll zuschlagen. Bulgarien wird sein Atomkraftwerk bekommen, aber der Preis wird ein anderer sein.

Und die 800 Millionen Schaden, die Gasprom entstanden sind, wurden von Borissow nicht des Spasses wegen erwähnt (werden müssen). Er hat seine Schuld eingestanden, er hat auf den Schaden hingewiesen, der Russland dadurch entstanden ist und der nicht beglichen wurde. Die logische Konsequenz ist, dass Bulgarien diese Schuld gegenüber Gasprom begleicht. Borissow erwähnte anstehende Verhandlungen mit Gasprom bezüglich des Aufbaus des Gasverteilers in Bulgarien. Die 800 Millionen werden dann entweder offiziell beglichen oder als Kosten in den neuen Verträgen versteckt.

Man lerne daraus Putins Politik. Als die Situation heiß war und weiter erhitzt wurde, um Russland und die EU voneinander zu trennen, hat Putin sich nicht reizen lassen, hat fleißig deeskaliert und sogar hohe monetäre Verluste hingenommen. Aber nichts davon ist vergessen und alles wird beglichen werden müssen. Wir sehen bereits die ersten (öffentlich!) ausgestellten und entgegengenommenen Rechnungen für den völlig bescheuerten Krieg gegen Russland, auf den sich die EU eingelassen hat. Wir sehen aber auch, dass selbst diejenigen, die sich am bescheuertsten verhalten haben, wieder am gemeinsamen Tisch Platz nehmen dürfen. Niemand wird ausgeschlossen, aber jeder wird für seine Fehler bezahlen müssen.

http://analitik.de/2018/06/05/bugariens-premierminister-faellt-auf-die-knie-vor-putin/

Westen will Assad wegen Giftgasvorfall zur Rechenschaft ziehen – die Türkei bleibt verschont

Epoch Times

Zum ersten Jahrestag eines Giftgasvorfalles in der syrische Stadt Chan Scheichun haben Deutschland und andere westliche Staaten ihre Entschlossenheit bekräftigt, den syrischen Staatschef Baschar al-Assad dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Vor einem Jahr ereignete sich ein Vorfall mit Giftgas im syrischen Chan Scheichun. Der Westen sagt: Staatschef Baschar al-Assad habe Chemiewaffen eingesetzt.

Syriens Regierung und Russland gaben jedoch an, ein Lager mit Chemiewaffen von Terroristen getroffen zu haben. Die Stadt Chan Scheichun war als Terror-Hochburg bekannt.

Ob Assad tatsächlich Giftgas eingesetzt hat oder ein Lager mit Chemiewaffen getroffen wurde, bleibt fraglich.

Deutschland und andere westliche Staaten sind von Assads Schuld überzeugt und haben nun einmal mehr ihre Entschlossenheit bekräftigt, den syrischen Staatschef dafür zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir werden nicht ruhen, bis den Opfern dieser schrecklichen Angriffe in Syrien Gerechtigkeit widerfährt“, erklärten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der USA am Mittwoch.

Heiko Maas (SPD), Jean-Yves Le Drian, Boris Johnson und der geschäftsführende US-Außenminister John Sullivan verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung jeglichen Einsatz chemischer Waffen. „Wir sind entschlossen sicherzustellen, dass alle für ihren Einsatz Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden“, schrieben sie und machten ausdrücklich Assad für den Giftgasvorfall in Chan Scheichun verantwortlich.

Zudem warfen sie Assads Verbündetem Russland vor, seiner Verantwortung nicht nachgekommen zu sein, nachdem es im September 2013 zugesagt hatte, dafür zu sorgen, dass Syrien alle seine Chemiewaffen vernichtet. Seitdem hätten „Ermittler des UN-Sicherheitsrats vier Giftgasangriffe durch Assads Truppen“ belegt, heißt es seitens der Außenminister. Statt zu handeln, habe Russland jedoch weitere Ermittlungen unterbunden.

Keine Kritik an der Türkei

Unterdessen gab es auch Berichte über türkische Giftgasangriffe in Afrin, einer Kurdenregion in Syrien. Die Türkei marschierte in den Norden Syriens ein und besetzte die von Kurden besiedelte Region. Das Nato-Land schreckte offenbar auch nicht davor zurück Giftgas einzusetzen, und das wichtigste Krankenhaus der Region zu bombardieren.

Der Leiter – des später bombardierten – Krankenhauses in Afrin, Joan Schitika, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Verletzten mit Atembeschwerden nach türkischem Beschuss eingeliefert worden seien.

Die staatliche Syrische Nachrichtenagentur Sana warf der türkischen Armee vor, Granaten mit Giftgas bei dem Beschuss einer Ortschaft eingesetzt zu haben. Die türkische Seite reagierte nicht auf die Berichte.

Davor hatte Uno-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, von mutmaßlichen Giftgasangriffen in Afrin berichtet.

Kritik aus Europa? – Fehlanzeige. (so/dpa/afp

https://www.epochtimes.de/politik/welt/westen-will-assad-wegen-giftgasvorfall-zur-rechenschaft-ziehen-die-tuerkei-bleibt-verschont-a2392519.html

Auch interessant:

Türkische Angriffe auf syrisches Afrin – Deutsche Experten: „Womöglich“ Verletzung des Völkerrechts

Syrien: Staatschef Assad bezeichnet westliche Politiker als „Lügner“ und Erdogan als „Heuchler“

+++ Schlimme Aussichten: EU-und Merkel-Freund Erdogan mobilisiert kurdische Kämpfer – mit Anschlägen in Deutschland +++

Das sind Aussichten. MERKEL-EU und MERKEL-Deutschland verhandelt mit Erdogan und wird ihm für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland weiterhin Milliarden geben. Dieses Geld – und die Waffen, die er erhält – setzt er derzeit in Nordsyrien ein. Die Warnung deutscher Sicherheitsbehörden: kurdische Aktivisten werden in Deutschland weitere Anschläge verüben.

MERKEL schweigt

Dazu allerdings hat die Bundesregierung von Angela Merkel sich bislang noch gar nicht geäußert. Dabei zitiert der „Focus“ eine Erklärung: „Wer den Krieg gegen unser Volk unterstützt und verteidigt, wird dafür bezahlen müssen.“ Diese Warnung geht direkt an MERKEL-Deutschland, meinen Kritiker. Die Aktivisten drohen sogar damit, dass eine jede Innenstadt innerhalb Europas zerstört werde.

Die deutschen Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind offenbar besonders skeptisch. Die warnen deutlich davor, dass es zu Anschlägen kommen kann. So sind nach den vorliegenden Erkenntnissen wohl auch Anschläge auf Rüstungsunternehmen geplant und möglich. Dabei fallen Namen wie „Heckler&Koch“ oder auch „Krauss Maffei Wegmann“.

Vor allem aber würden die Aktivisten die hier lebenden oder agierenden türkischen Kampfgruppen von Erdogan oder dessen Unterstützer angreifen. Seit dem 20. Januar, dem Startzeitpunkt der türkischen Ein- und Angriffe in Nordsyrien, soll es bereits 60 solcher Anschläge gegeben haben, heißt es.

Fraglich scheint, ob sich die EU und die Bundesregierung speziell von solchen Drohungen bzw. auch den Warnungen von Seiten der Sicherheitsbehörden überhaupt beeindrucken lassen. Kritiker meinen, dass es bislang nicht den Anschein hat. Mutmaßlich benötigt die Regierung Erdogan, um dessen Mitarbeit im Kampf gegen die nächste Flüchtlingswelle nicht zu gefährden. So tragen die neuen Verhandlungen direkt dazu bei, dass die Sicherheitslage in unseren Innenstädten schlechter wird, heißt es.

http://www.watergate.tv/2018/03/26/schlimme-aussichten-eu-und-merkel-freund-erdogan-mobilisiert-kurdische-kaempfer-mit-anschlaegen-in-deutschland/