VIDEO: „WIE BITTE?“ – Zehntausende Flüchtlinge kehren von der Türkei ins „Bürgerkriegsland“ Syrien zurück, um zu FEIERN!

das Erwachen der Valkyrjar


Zehntausende Syrer kehren wegen „Zuckerfest“ ins „Bürgerkriegsland“ zurück!

Wie kann das sein?


Syrische Flüchtlinge, die aus dem „Bürgerkriegsland“ in die Türkei geflohen sind, kehren vor ein paar Tagen einfach wieder zurück.
Und zwar zu Zehntausenden!
Der Grund: Um das jährliche Zuckerfest zu feiern!
Konkret:
Tausende von syrischen Flüchtlingen und Migranten haben die türkische Grenze nach Syrien überquert, um das Ende des heiligen Monats Ramadan zu feiern, wie die in der Nähe der Grenze in der südlichen türkischen Provinz Kilis angefertigten Aufnahmen vom Montag zeigen.
Nach Angaben der türkischen Behörden haben mehr als 74.000 Syrer spezielle Online-Registrierungen durchgeführt, um die türkische Grenze nach Syrien überqueren zu können, wobei allein am Montagmorgen 30.000 Syrer diese übertraten.
Hier das Video:

Quelle

Wie bitte?

Diese Menschen sind doch anscheinend vor dem verheerenden Bürgerkrieg, seinen Folgen und vor „Staatswillkür“ durch das Assad-Regime geflohen!

Und jetzt kehren sie einfach so in ihre Heimat zurück, um zu feiern?

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Bugariens Premierminister fällt auf die Knie vor Putin

 

Bulgariens Premierminister Bojko Borissow hatte eine Audienz bei Putin. Auf der abschließenden Pressekonferenz hat er vor der Weltöffentlichkeit seine Schuld für die Verschlechterung der russisch-bulgarischen Beziehungen eingestanden.

Putin machte folgendes klar:

  • South Stream, weches Bulgarien zu einem recht fetten Gas-Transitland gemacht hätte, ist Geschichte.
  • Von Türkisch Stream ist eine Leitung bereits komplett verlegt und die andere zur Hälfte.
  • Erdogan sei aber nach Gesprächen mit Putin bereit, einen Teil von Türkisch Stream in die EU und Richtung Bulgarien weiter zu leiten.
  • Die Fertigstellung des Atomkraftwerks in Bulgarien, mit dessen Bau Russland bereits begonnen hatte und das von Bulgarien gestoppt wurde, könne vollzogen werden, allerdings nur “nach marktwirtschaftlichen Prinzipien”.

Borissow machte folgendes klar:

  • Ja, South Stream ist Geschichte, und wir sind selbst schuld daran.
  • Bulgarien will aber ein Verteilungsknoten für russisches Gas in die EU werden. Russisches Gas kommt bereits über die Ukraine nach Bulgarien. Nun soll eine weitere Route über die Türkei nach Bulgarien führen. Borissow hat das Ehrenwort von Juncker mitgebracht, dass diese Pläne von der EU genehmigt sind. (Ein freier westlicher Staat darf selbstverständlich nicht selbst entscheiden, ob es ein Gasrohr auf seinem Territorium verlegen darf oder nicht…)
  • “Wir haben unsere Lektion gelernt” und jetzt versucht Bulgarien einen Investor zu finden, um das Atomkraftwerk fertig zu stellen.
  • “Wir wissen über die schwierigen Beziehungen, die wir hatten, und wir sind dankbar dafür, dass die [russischen] Kollegen nicht nachtragend sind und dass die russisch-bulgarischen Beziehungen nicht von der Höhe der Schuld eines Politikers abhängen.”
  • “… und unabhängig von der Entwicklung der Beziehungen erweise ich Präsident Putin für seine Einstellung erneut meine Dankbarkeit. Ich hatte die Schuld für das Entstehen einer gewissen Anspannung, aber während der Treffen in Gdansk, Sofia, wir hatten Telefongespräche, in den schwierigsten Momenten, wenn ich anrufen wollte, wurde ich immer gehört. Und ich nehme wirklich einen Teil der Schuld auf mich für die Entwicklung der Situation.”
  • South Stream (welches von Russland direkt nach Bulgarien gehen sollte) ist Geschichte, weil die zweite Linie von Türkisch Stream bereits im Bau ist. Aber wenn sich Bulgarien als stabiler und zuverlässiger Gas-Verteilungspunkt erweist, kann es sich für 9 Milliarden Euro South Stream doch noch holen.
  • “Das bulgrische Publikum weiss es nicht, aber Gasprom und Putin haben darauf verzichtet, sich von uns 800 Millionen Euro erstatten zu lassen für die italienischen Firmen, die die Plattformen nach Burgas gebracht haben.” [Konkrete und kostspielige Vorbereitungen für den Bau von South Stream wurden bereits begonnen, als sich Bulgarien auf Wunsch von Senator McCain quer stellte.]

So schnell ändern sich die Zeiten. Und wer die Änderungen am schnellsten erkannt hat, bekommt von Putin die besten Angebote. Wer zuletzt kommt, muss sich mit den Rest begnügen. Deutschland bekommt seine direkte fette Gas-Leitung, weil Merkel sich nicht blenden ließ und Nord Stream 2 nicht blockierte. Deutschland spart dadurch nicht nur Transitkosten ein, sondern wird selbst zum Transitland für russisches Gas – verwandle zusätzliche Kosten in zusätzliche Gewinne. Erdogan ist rechtzeitig genug aufgewacht und hat seine Leitung auch bekommen und eine zweite dazu, die er für die Weiterleitung in die EU nutzen darf, um Geld praktisch aus dem Nichts zu verdienen. Bulgarien ist zu spät aufgewacht und darf sich nun erst einmal als Verteilungsknoten auf dem Balkan wieder beweisen. Dann vielleicht, für vorgestrecktes Geld, bekommt auch Bulgarien seine Leitung, aber das ist jetzt ferne Zukunftsmusik, während die Leitungen für Deutschland und die Türkei schon im Bau sind (und die bulgarische Leitung schon fertig wäre, wenn…).

Bulgarien hat sich besonders ungeschickt verhalten, weil es sich nicht nur die Gasleitung versaut hat, sondern auch das Atomkraftwerk, das dringend gebraucht wird. Auch hier gilt: Bei Putin geht die Tür niemals zu, aber die Bedingungen werden radikal schlechter. Statt freundschaftlicher Nachlässe und vorgestreckter Leistung kommen jetzt knallharte “marktwirtschaftliche Prinzipien” ins Spiel. Keine Preisnachlässe. Keine vorgestreckten Leistungen für unzuverlässige Kunden. Strafen für Vertragsbrüche. Der Punkt mit der Suche nach Investoren für das Projekt ist sehr spannend. Russland vergibt üblicherweise selbst Kredite für den Bau seiner Atomkraftwerke im Ausland. Raten Sie mal, was mit dem (üblicherweise moderaten) Zinssatz dieser Kredite passiert, nachdem marktwirtschaftliche Prinzipien voll zuschlagen. Bulgarien wird sein Atomkraftwerk bekommen, aber der Preis wird ein anderer sein.

Und die 800 Millionen Schaden, die Gasprom entstanden sind, wurden von Borissow nicht des Spasses wegen erwähnt (werden müssen). Er hat seine Schuld eingestanden, er hat auf den Schaden hingewiesen, der Russland dadurch entstanden ist und der nicht beglichen wurde. Die logische Konsequenz ist, dass Bulgarien diese Schuld gegenüber Gasprom begleicht. Borissow erwähnte anstehende Verhandlungen mit Gasprom bezüglich des Aufbaus des Gasverteilers in Bulgarien. Die 800 Millionen werden dann entweder offiziell beglichen oder als Kosten in den neuen Verträgen versteckt.

Man lerne daraus Putins Politik. Als die Situation heiß war und weiter erhitzt wurde, um Russland und die EU voneinander zu trennen, hat Putin sich nicht reizen lassen, hat fleißig deeskaliert und sogar hohe monetäre Verluste hingenommen. Aber nichts davon ist vergessen und alles wird beglichen werden müssen. Wir sehen bereits die ersten (öffentlich!) ausgestellten und entgegengenommenen Rechnungen für den völlig bescheuerten Krieg gegen Russland, auf den sich die EU eingelassen hat. Wir sehen aber auch, dass selbst diejenigen, die sich am bescheuertsten verhalten haben, wieder am gemeinsamen Tisch Platz nehmen dürfen. Niemand wird ausgeschlossen, aber jeder wird für seine Fehler bezahlen müssen.

http://analitik.de/2018/06/05/bugariens-premierminister-faellt-auf-die-knie-vor-putin/

Westen will Assad wegen Giftgasvorfall zur Rechenschaft ziehen – die Türkei bleibt verschont

Epoch Times

Zum ersten Jahrestag eines Giftgasvorfalles in der syrische Stadt Chan Scheichun haben Deutschland und andere westliche Staaten ihre Entschlossenheit bekräftigt, den syrischen Staatschef Baschar al-Assad dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Vor einem Jahr ereignete sich ein Vorfall mit Giftgas im syrischen Chan Scheichun. Der Westen sagt: Staatschef Baschar al-Assad habe Chemiewaffen eingesetzt.

Syriens Regierung und Russland gaben jedoch an, ein Lager mit Chemiewaffen von Terroristen getroffen zu haben. Die Stadt Chan Scheichun war als Terror-Hochburg bekannt.

Ob Assad tatsächlich Giftgas eingesetzt hat oder ein Lager mit Chemiewaffen getroffen wurde, bleibt fraglich.

Deutschland und andere westliche Staaten sind von Assads Schuld überzeugt und haben nun einmal mehr ihre Entschlossenheit bekräftigt, den syrischen Staatschef dafür zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir werden nicht ruhen, bis den Opfern dieser schrecklichen Angriffe in Syrien Gerechtigkeit widerfährt“, erklärten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der USA am Mittwoch.

Heiko Maas (SPD), Jean-Yves Le Drian, Boris Johnson und der geschäftsführende US-Außenminister John Sullivan verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung jeglichen Einsatz chemischer Waffen. „Wir sind entschlossen sicherzustellen, dass alle für ihren Einsatz Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden“, schrieben sie und machten ausdrücklich Assad für den Giftgasvorfall in Chan Scheichun verantwortlich.

Zudem warfen sie Assads Verbündetem Russland vor, seiner Verantwortung nicht nachgekommen zu sein, nachdem es im September 2013 zugesagt hatte, dafür zu sorgen, dass Syrien alle seine Chemiewaffen vernichtet. Seitdem hätten „Ermittler des UN-Sicherheitsrats vier Giftgasangriffe durch Assads Truppen“ belegt, heißt es seitens der Außenminister. Statt zu handeln, habe Russland jedoch weitere Ermittlungen unterbunden.

Keine Kritik an der Türkei

Unterdessen gab es auch Berichte über türkische Giftgasangriffe in Afrin, einer Kurdenregion in Syrien. Die Türkei marschierte in den Norden Syriens ein und besetzte die von Kurden besiedelte Region. Das Nato-Land schreckte offenbar auch nicht davor zurück Giftgas einzusetzen, und das wichtigste Krankenhaus der Region zu bombardieren.

Der Leiter – des später bombardierten – Krankenhauses in Afrin, Joan Schitika, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Verletzten mit Atembeschwerden nach türkischem Beschuss eingeliefert worden seien.

Die staatliche Syrische Nachrichtenagentur Sana warf der türkischen Armee vor, Granaten mit Giftgas bei dem Beschuss einer Ortschaft eingesetzt zu haben. Die türkische Seite reagierte nicht auf die Berichte.

Davor hatte Uno-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, von mutmaßlichen Giftgasangriffen in Afrin berichtet.

Kritik aus Europa? – Fehlanzeige. (so/dpa/afp

https://www.epochtimes.de/politik/welt/westen-will-assad-wegen-giftgasvorfall-zur-rechenschaft-ziehen-die-tuerkei-bleibt-verschont-a2392519.html

Auch interessant:

Türkische Angriffe auf syrisches Afrin – Deutsche Experten: „Womöglich“ Verletzung des Völkerrechts

Syrien: Staatschef Assad bezeichnet westliche Politiker als „Lügner“ und Erdogan als „Heuchler“

+++ Schlimme Aussichten: EU-und Merkel-Freund Erdogan mobilisiert kurdische Kämpfer – mit Anschlägen in Deutschland +++

Das sind Aussichten. MERKEL-EU und MERKEL-Deutschland verhandelt mit Erdogan und wird ihm für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland weiterhin Milliarden geben. Dieses Geld – und die Waffen, die er erhält – setzt er derzeit in Nordsyrien ein. Die Warnung deutscher Sicherheitsbehörden: kurdische Aktivisten werden in Deutschland weitere Anschläge verüben.

MERKEL schweigt

Dazu allerdings hat die Bundesregierung von Angela Merkel sich bislang noch gar nicht geäußert. Dabei zitiert der „Focus“ eine Erklärung: „Wer den Krieg gegen unser Volk unterstützt und verteidigt, wird dafür bezahlen müssen.“ Diese Warnung geht direkt an MERKEL-Deutschland, meinen Kritiker. Die Aktivisten drohen sogar damit, dass eine jede Innenstadt innerhalb Europas zerstört werde.

Die deutschen Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind offenbar besonders skeptisch. Die warnen deutlich davor, dass es zu Anschlägen kommen kann. So sind nach den vorliegenden Erkenntnissen wohl auch Anschläge auf Rüstungsunternehmen geplant und möglich. Dabei fallen Namen wie „Heckler&Koch“ oder auch „Krauss Maffei Wegmann“.

Vor allem aber würden die Aktivisten die hier lebenden oder agierenden türkischen Kampfgruppen von Erdogan oder dessen Unterstützer angreifen. Seit dem 20. Januar, dem Startzeitpunkt der türkischen Ein- und Angriffe in Nordsyrien, soll es bereits 60 solcher Anschläge gegeben haben, heißt es.

Fraglich scheint, ob sich die EU und die Bundesregierung speziell von solchen Drohungen bzw. auch den Warnungen von Seiten der Sicherheitsbehörden überhaupt beeindrucken lassen. Kritiker meinen, dass es bislang nicht den Anschein hat. Mutmaßlich benötigt die Regierung Erdogan, um dessen Mitarbeit im Kampf gegen die nächste Flüchtlingswelle nicht zu gefährden. So tragen die neuen Verhandlungen direkt dazu bei, dass die Sicherheitslage in unseren Innenstädten schlechter wird, heißt es.

http://www.watergate.tv/2018/03/26/schlimme-aussichten-eu-und-merkel-freund-erdogan-mobilisiert-kurdische-kaempfer-mit-anschlaegen-in-deutschland/

Al Kaida nimmt ISIS-Tasche südöstlich von Idlib ein

Nachdem es am Montag noch so ausgesehen hat, als würde die Terrorgruppe ISIS das von ihr beherrschte Gebiet im Südosten der Idlib-Tasche zu Lasten der Terrorgruppe Al Kaida und ihrer Partner ausweiten können, hat die ISIS-Gruppe dort am Dienstag kapituliert und sich Al Kaida ergeben.

Al Kaida und Partner haben diese ISIS-Tasche damit vollständig eingenommen.

Was aus den mehreren Hundert ISIS-Terroristen, die sich Al Kaida ergeben haben, anschließend geworden ist, scheint nicht genau bekannt zu sein. Es gibt sowohl Gerüchte, diese ISIS-Terroristen würden nun für Al Kaida kämpfen als auch Gerüchte, Al Kaida habe sie nach der Gefangennahme exekutiert. Weiterhin gibt es Gerüchte, dass Al Kaida in einigen Dörfern der Provinz Idlib mit einer Revolte konfrontiert ist, die dadurch ausgelöst worden sein könnte, dass Al Kaida drei LKWs beladen mit Kanistern voll mit Chlor herangeschafft haben soll, um damit mutmaßlich eine neue False-Flag-Inszenierung unter dem Stichwort „Giftgas“ durchzuführen.

Im Bezirk Afrin ganz im Nordwesten Syriens haben die Türkei und ihre unter FSA-Flagge kämpfende Jihadi-Lakaien am Dienstag offenbar drei weitere Dörfer von kurdischen Separatisten der YPG erobert.

Auf der internationalen Ebene sind gestern zu den anhaltenden Spannungen zwischen der Türkei und den USA sowie der Türkei und Zypern nochmal verschärfte Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland hinzugekommen. Immer mehr NATO- und EU-Staaten scheinen mit der Türkei also immer schwereren Streit zu haben.

Während US-Außenminister Tillerson mit kritischen öffentlichen Bemerkungen den Zwist mit der Türkei weiter anheizte, drohte der türkische Außenminister zwischenzeitlich öffentlich mit der Schließung der wichtigsten NATO-Militärbasen in der Türkei.

PS: Interest ist es zu sehen, dass führende Zionisten wie Herzliya-Absolvent Seth Frantzman sich angesichts dieser Lage optimistisch geben, was die derzeitigen Reisen hoher US-amerikanischer Regierungsvertreter (Rex Tillerson, H.R. McMaster, Brett McGurk) durch den nahen Osten angeht. Da stellt sich die Frage, ob diese Zionisten da selbst dran glauben, oder ob das bitterer Sarkasmus ist. In einer Woche wird man da vielleicht mehr wissen, denn wenn man gut hinschaut wie die Reaktionen sind, falls die Türkei noch deutlichere Schritte zum Ausstieg aus der NATO unternehmen sollte. Sollten sie geschockt sein, würde das darauf hindeuten, dass ihr derzeit demonstrativ zur Schau gestellter Optimismus nicht nur gespielt ist.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/02/14/al-kaida-nimmt-isis-tasche-suedoestlich-von-idlib-ein/

Von Kriegern und Arbeitern

von Analitik

Die Rollen sind klar verteilt. Russland kämpft, China baut.

Militärisch hat sich China nirgendwo eingemischt. Die für Syrien angekündigten 5000 chinesischen Soldaten sind nicht eingetroffen. In chinesischen Gewässern patroullieren weiterhin US-Kriegsschiffe und mehr als Protestnoten hat China nicht aufzubieten. Zum Kontrast erinnere man sich an US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer – Russland hat damals deutlich gemacht, wer Herr im Meer ist. Als eine russische SU sämtliche Elektronik des US-Flaggschiffs lahmgelegt hat und einen Scheinangriff nach dem anderen flog, blieb den US-Matrosen nicht mehr, als es auf ihre Smartphones aufzunehmen und sich später in den Medien auszuheulen. Spüren Sie den Unterschied? USA in chinesischen Gewässern – Chinesen heulen, USA in russischen Gewässern – USA heulen.

Diese Woche hat Russlands General und Verteidigungsminister Schoigu eine mehrtätige Reise nach Süd-Asien beendet (zusammenfassende Berichte). In Myanmar, Laos und Vietnam traf er nicht nur Verteidigungsminister und Generäle, sondern auch Premierminister. Auf der Tagesordnung standen Rüstungsverträge und intensivierte militärische Zusammenarbeit. Eine solche Zusammenarbeit mit Myanmar bedeutet beispielsweise, dass russische Kriegsschiffe in Myanmar anlegen dürfen, wenn sie es nur ein paar Tage vorher ankündigen. Die Erlaubnis gibt es automatisch, nur bitte rechtzeitig bescheid sagen, damit Platz gemacht wird. Das gleiche Recht gilt für Myanmars Schiffe in russischen Häfen. Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass Vietnam und Myanmar lange Küsten an den für China kritischen Meeren und Meerengen aufweisen. Womit geklärt wäre, wer an Chinas Südflanke künftig für Ordnung sorgen wird, wenn China es wieder einmal nicht über eine Protestnote hinaus schafft.

Nebenbei hat Schoigu bekannt gegeben, dass der Vertrag über die Lieferung von S-400 Systemen an die Türkei vor kurzem besiegelt wurde. Die Türkei hat damit offiziell die militärische Schirmherrschaft gewechselt, es gibt kein Zurück mehr.

Und China? Chinas Vize-Premier ist dieser Tage in Kiew zu Besuch gewesen, um Infrastruktur-Investitionen in Höhe von 7 Milliarden Dollar anzukündigen. Russland wird die Ukraine befreien, nachdem der Westen dort alles dem Erdboden gleichgemacht hat. Und China wird dann alles neu bauen. China hat das Geld und die Arbeiter und den Fleiß, um wie verrückt zu bauen. Ein westlicher Experte ahnt sogar wahrhaft Böses voraus:

“An acceptable end state for both countries would likely be a Ukraine that is under Russian political and military influence, is being rebuilt with Chinese funds, and serves as a conduit for Chinese influence to Europe, where Western influence is minimized,” Holcomb said.

Für Russland und China wäre es akzeptabel, so Holcomb, wenn Russland die politische und militärische Kontrolle über die Ukraine bekommt und China dort die Infrastruktur für einen Korridor in die EU aufbaut.

Das identische Bild in Syrien. Russland hat Syrien erkämpft, China wird es aufbauen. Eine chinesische Delegation war beim syrischen Verkehrsminister zu Besuch und hat angekündigt, in den Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur zu investieren.

In Nordkorea wird es genauso sein. Russische Militärs waren vor einigen Wochen dort. Russland garantiert Nordkoreas Schutz, China wird in Nordkorea einen großen Investitionsmarkt vorfinden, nachdem die Wiedervereinigung eingeleitet wird.

Venezuela und Libyen sind weitere heiße Kandidaten für die arbeitsteilige Schirmherrschaft Russlands und Chinas. Das Modell funktioniert prächtig.

http://analitik.de/2018/01/28/von-kriegern-und-arbeitern/

#LIVE – Kurden-Demo gegen türkische Operationen in Afrin in Köln

+++ Kurden-Demo in Köln im Live-Ticker +++Polizisten mit Stangen attackiert – Demo kurz gestoppt

Lösung des Kurdenproblems beginnt

Analitik

Zum Kurdenproblem hat es vor etwas weniger als einem Jahr einen Beitrag gegeben.

Die Kurden sind nicht böse, sie sind einfach ein Problem, weil gewisse Kreise sie ganz bewusst zu einem Problem gemacht haben. Und da die Kurden mit Waffen versorgt wurden und militärisch ausgebildet worden sind und laufende militärische und geheimdienstliche Unterstützung erhalten, sind sie ein Problem, das nicht mit rein politischen Mitteln neutralisiert werden kann. Die militärische Macht, die (ob eingesetzt oder nur angedroht) zur Lösung des Kurdenproblems notwendig ist, kann derzeit nur Erdogan offen gebrauchen, weil er die Kurden nie auch nur ansatzweise als das Gute akzeptiert hat und daher niemandem moralisch verpflichtet ist, die Kurden mit Samthandschuhen anzufassen.

Wie hätte es anders sein sollen, Erdogan macht den kurdischen Söldnern und ihren Herren im Nordwesten Syriens schon mal die Hölle heiß. Die Operation läuft. Russland hat sein Militär aus der Region zurückgezogen, das russische Außenministerium äußert Besorgnis, das russische Verteidigungsministerium hat Verständnis und sieht alle Schuld bei den USA. Moskau beobachtet die Situation und die anstehenden Verhandlungen in Sotschi sind in keiner Weise betroffen, wie demonstrativ verkündet wird.

Erdogan handelt mit dem vollen Segen Russlands, hat gewiss auch russische Aufklärungsdaten, um die Amis möglichst effektiv zu treffen. Genau, die Amis. Denn unter dem Deckmantel der Kurden (analog zum IS) operieren die US-Spezialkräfte und es sind US-Waffenlager und US-Stellungen, die Erdogan derzeit dem Erdboden gleichmacht. Ein NATO-Mitglied prügelt gerade ein anderes NATO-Mitglied in Syrien. Einfach sagenhaft.

Jemand hatte in den Kommentaren gefragt, wie man die USA aus dem Nahen Osten vertreiben wird. Nun, genau so, wie es derzeit geschieht.

Bei den Verhandlungen in Sotschi sollen auch Kurden mit am Tisch sitzen. Für sie gilt es jetzt zu verstehen, dass eine Autonomie innerhalb des syrischen Staates in etwa das Maximum ist, worauf sie hoffen sollten. Je schwieriger sich diese Erkenntnis durchsetzen wird, desto mehr wird Erdogan dabei nachhelfen.

http://analitik.de/2018/01/20/loesung-des-kurdenproblems-beginnt/

Syrische Armee rückt im Südosten der Provinz Aleppo vor

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Donnerstag mitteilte, hat die Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Südosten der Provinz Aleppo die drei südwestlich von Khanasser gelegenen Dörfer Hijara Kabira, Hijara Saghira und Jub Awad eingenommen.

Al Masdar News zufolge hat die Armee in der Gegend auch gleich die nahegelegene Ortschaft Rashadiyah eingenommen. Auf einer Karte zeigt es sich, dass die Einnahme der Dörfer die Eröffnung einer neuen Front von Osten zur Eliminierung von Al Kaida in der Idlib Tasche bedeutet, genau wie das im September in Astana vereinbart wurde.

In der Stadt Deir Ezzor hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS inoffiziellen Meldungen zufolge unterdessen den Bezirk Hamidiyah eingenommen.

Aus dem Irak gibt es unterdessen wenig Neuigkeiten. Die irakische Regierung hat die erste Phase der Operation zur Befreiung von West Anbar von ISIS für beendet erklärt, und in Mossul finden zur Stunde weitere Verhandlungen zwischen der irakischen Armee und Kommandeuren der Peshmerga-Kräfte der kurdischen Autonomieregion im Nordirak zum kampflosen Einrücken der Armee in die irakischen Grenzregionen und in zu Unrecht von Peshmerga besetzten irakischen Gebieten statt.

Zum TV-Interview von Katars Ex-Regierungschef Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani, wo dieser die gemeinsam mit Saudi Arabien, der Türkei und den USA erfolgte Unterstützung von Terroristen einschließlich Al Kaidas Nusra Front in Syrien mit dem Ziel des Sturzes des syrischen Präsidenten Assad einräumte, gibt es nun auch deutsche Untertitel.

 

 

Die Angabe, das Katar zwar Al Kaidas Nusra Front in Syrien mit Waffen und anderen Hilfsleistungen unterstützt hat, nicht jedoch ISIS, deckt sich mit einem im Juni 2014 bei The Atlantic erschienenen Artikel von Steve Clemons, in dem erklärt wurde, dass die Nusra Front Katars Baby war, während ISIS von Saudi Arabien unterstützt wurde. Was sowohl von Hamad bin Jassim als auch von Steve Clemons verschwiegen wird, ist, dass die Terroristen im Westirak, die sich im Juni zu ISIS vereinten und weite Teile des Irak übernahmen, insbesondere auch von der von Israel und führenden NATO-Staaten unterstützten kurdischen Autonomieregierung in Erbil unterstützt wurden, und das sogar noch, nachdem ISIS die Macht in Mossul übernommen hatte.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/02/syrische-armee-rueckt-im-suedosten-der-provinz-aleppo-vor/

Die Sachen im irakischen Kurdistan werden verzwickter

von Savvas Kalèdéridès

Savvas Kalederides zufolge reagiert die Türkei auf die möglichen Änderungen an ihrer Grenze oder vielleicht auch auf die darauf folgenden Änderungen innerhalb des Landes. Die Entwicklung der kurdischen Frage drängt die Türkei, sich vom Westen abzuwenden und sich Russland zu nähern.

Wir haben es geschrieben und mehrere Male in der Vergangenheit wiederholt, und bevor es noch allen im Nahen Osten bekannt war und besonders in Mesopotamien, wird sich alles in den Grenzverhältnissen der Staaten bald ändern.

Es ist jetzt fünf Minuten vor Mitternacht für die Änderungen der Grenzen im Irak und die Umwandlung von Syrien in einen föderalen Staat.

Die bestimmenden Faktoren am Boden und im diplomatischen Hintergrund dieses Prozesses, die die Zukunft der Region vielleicht für Jahrhunderte bestimmen werden, sind die Vereinigten Staaten und Russland, während der Faktor, den jeder versucht zu nutzen um seine eigenen strategischen Interessen zu wahren, ist die Kurdenfrage. Darüber hinaus sucht Israel, das laut den Schätzungen der türkischen und arabischen Diplomaten, aber auch von anderen, eine wichtige Rolle – vor allem in verdeckter Weise – spielen sollte, sucht Israel die größeren Staaten der Region zu spalten und daraus „leicht kontrollierbare“ Kleinstaaten zu machen, mit dem Objektiv die Energie- und Wasserressourcen zu kontrollieren und gleichzeitig die Lebensfähigkeit und die Sicherheit Israels zu sichern.

Während diesem Vorgang versucht die Türkei, die selbst genau weiß dass sie der dritte Kandidat für die Föderalisierung ist – gemäß der guten Inszenierung, weil der Schlechte von Demontage und auch von Kontrolle über Konstantinopel, Smyrna, Mersin und andere Städte durch die dort lebenden Kurden spricht, – versucht die Türkei neue geopolitische Basen zu erwerben und den Lauf der Entwicklungen zu ändern, um das Schlimmste zu vermeiden, oder zumindest um das Ausmaß zu reduzieren…

Im Rahmen dieser Bemühungen wechselt die Türkei, dieser Staat, der völlig unter Umgehung der Regierung von Bagdad direkt mit der Regierung von Erbil die Verträge für den kurdischen Öl-Export über das Kirkuk-Ceyhan Öl-pipeline unterzeichnet hat, die Türkei, die wie kein anderer der autonomen Verwaltung des Kurdistan geholfen hat und Barzani so sehr gestärkt hat, dass dieser heute die Unabhängigkeit fordert, die Türkei also, wechselt radikal ihre Strategie und wendet sich Russland zu.

Diese Änderung ist der andere große Umbruch, der sich nach der ausgebrüteten Änderung der Grenzen in der Region abspielt.

Mit der Unterzeichnung des Ankara-Vertrages mit England im Jahre 1926, durch den Mustafa Kemal alle Ansprüche aufgab, die er auf Kirkuk und Mosul hatte und die aktuelle Grenze mit Irak akzeptierte, die jetzt durch das aktuelle, die Unabhängigkeit anstrebende Kurdistan geerbt werden, wurde in der Tat unter dem Einfluss von England umgesetzt. In der Tat, die… die bösen Zungen sagen, dass Kemal von Anfang an ein Mann der Engländer war, während Erdoğan selbst, mit seiner Rhetorik der Anfechtung des Vertrags von Lausanne vor kurzem hören ließ dass, um dem Westen gerecht zu werden, jene die ihn unterschrieben haben eine geheime Klausel für die Entislamisierung der neuen Türkei vereinbart hätten, wodurch die Säkularisierung, die Abschaffung des Kalifats und der osmanischen Schreibweise erfolgte!

Seit ihrer Gründung ist die Türkei ein tragender Pfeiler der westlichen Politik gewesen, um die russische Bedrohung zu kontern, eine Rolle, die durch ihren Beitritt zur NATO im Jahre 1952 verstärkt wurde.

Jetzt also wirft die Türkei nicht nur ihre eigene Politik gegenüber, Barzani, ihrem Verbündeten von gestern um, sondern auch ihre grundlegende strategische Wahl, geopolitisch zum Westen ausgerichtet sein.

Alles kann mit Drohungen und Erpressungen gegen die USA und die NATO begonnen haben, um das bittere Getränk der „Kurdenfrage“ zu vermeiden, aber jetzt, da die Türkei sieht, dass die Erpressung nicht funktioniert, hat sie begonnen sich mit kleinen konkreten Schritten von der NATO zu entfernen und nähert sich Russland.

Die Hypothese und die Aussicht auf den Kauf des Raketen-Systems S-400, sowie das Programm einer unabhängigen Entwicklung der Rüstungsindustrie, sind sehr ernste Probleme, die den Westen, Brüssel, Washington und Athen angehen sollten.

Wenn alles was wir oben erwähnen Realität würde, werden die Strategen von Athen erkennen müssen, dass jeder Schritt Ankaras Richtung Moskau exponentiell die strategische Bedeutung Griechenlands für den Westen erhöht.

Spitzen Sie wieder Ihre Bleistifte…

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Info gnomon politics (Griechenland)

http://www.voltairenet.org/article198200.html