Michael Winkler – Tageskommentar

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Es gibt nichts Schöneres als eine Exit-Strategie, wenn man sich völlig verrannt hat
und dabei ist, auf die Schnauze zu fallen. Unsere russischen Freunde haben unsere
syrischen Freunde überredet, unseren amerikanischen Freunden ein Zuckerchen zu bieten:

Die syrischen Chemiewaffen sollen unter internationale Kontrolle gestellt werden.
Damit kann der amerikanische Präsident jetzt den Friedensapostel spielen, also seinen
angekündigten Krieg gegen Syrien, für den er bis auf Frankreichs Hollande keinen gefunden
hat, der dumm genug war, daran teilzunehmen, noch einmal abzusagen.

Nur unsere israelischen Freunde sind davon nicht begeistert, aber die können bei nächster
Gelegenheit ja sagen, Assad persönlich habe das Zeug angerührt, das die Terroristen aus
Saudi-Arabien bekommen haben. Denn nur, weil die Regierung kein Giftgas mehr einsetzen
kann, heißt das noch lange nicht, daß keines mehr eingesetzt wird.

Oh, jetzt habe ich doch glatt den Padischah unterschlagen. Sultan Erdogan der Prachtlüsterne
wollte ebenfalls siegreich nach Damaskus einmarschieren. So ein Krieg käme ihm sehr gelegen,
da mit der türkischen Wirtschaft seine eigene Beliebtheit nach unten geht.

Unser aller Merkel zeigt mal wieder ihre Königsdisziplin, den Fallrückzieher mit Eigentor.
Nachdem letzte Woche beim Langweiler-Duell gegen Steinbrück die Pkw-Maut für Merkel noch
völlig undenkbar gewesen war, sieht Merkel inzwischen eine Möglichkeit, nett zu Seehofer
zu sein und doch eine Pkw-Maut einzuführen. Ist ja nur das Geld anderer Leute, das sie da
abkassieren will. Und nach der Wahl ist sowieso alles ganz anders, da kommt die Wahrheit
vielleicht nicht auf den Tisch, sie wird den Bürgern großzügig aus den Taschen gezogen.

Gerade einmal 9% der Bundestagsabgeordneten wollen mehr Souveränität für Deutschland,
der schlappe Rest von 91% möchte noch mehr Macht an Brüssel abgeben. Wenn man bedenkt,
daß bereits 85% der Gesetze, die im deutschen Bundestag beschlossen werden, Vorlagen aus
Brüssel sind, die deutsche Abgeordnete nur noch abnicken, fragt man sich, wozu wir einen
Bundestag noch brauchen. Senken wir doch erst einmal die Diäten auf 15%, um die Eigenleistung
der Damen und Herren Abgeordneten angemessen zu würdigen. 9% von 620 sind 56 Abgeordnete.

Wer sich nicht für Deutschland einsetzt, braucht auch nicht ins deutsche Parlament.

Gründe , Angela Merkel nicht zu wählen :

Nach vier schlechten Merkeljahren kamen vier noch schlechtere Merkeljahre.

Wenn Merkel jetzt wieder gewählt wird, folgen die vier schlechtesten Merkeljahre.

Natürlich nicht für Merkel selbst, sondern nur für unser armes, geschundenes Land.

Von der Währungsreform bis zur totalen Enteignung der Sparer ist jede Sauerei möglich,
und am Ende haben wir einen Bürgerkrieg. Immerhin, von Giftgas in Merkeldeutschland ist
nichts bekannt, deshalb kann Merkel keines gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.

Es sei denn, sie bekommt es, wie die syrischen Terroristen, aus Saudi-Arabien geliefert.

Quelle : Michael Winkler

 

Tipps für deutsche Auswanderer

 

Wenn Sie wirklich etwas erleben möchten, bereiten Sie sich doch mal auf ein Abenteuer vor,
wie Sie es sich wohl niemals hätten vorstellen können :

1.
Gehen Sie illegal nach Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder in die Türkei.

2.
Sorgen Sie sich nicht um Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln
oder ähnliche,lächerliche Vorschriften.

3.
Wenn Sie dort angekommen sind, fordern Sie umgehend von der lokalen Behörde
eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre ganze Familie.

4.
Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse deutsch sprechen
und dass die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es in Deutschland gewohnt sind.

5.
Bestehen Sie darauf, dass alle Formulare, Anfragen, und Dokumente in Ihre
Sprache übersetzt werden.

6.
Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten empört zurück indem Sie ausdrücklich betonen:
Das hat mit meiner Kultur und Religion zu tun; davon versteht Ihr nichts.

7.
Behalten Sie unbedingt Ihre ursprüngliche Identität. Hängen Sie eine
Deutschlandfahne ans Fenster (am Auto geht es auch, vergessen Sie das nicht).

8.
Sprechen Sie sowohl zu Hause als auch anderswo nur deutsch und sorgen Sie
dafür,dass auch Ihre Kinder sich ähnlich verhalten.

9.
Fordern Sie unbedingt, dass an Musikschulen deutsche Volksmusik
und Fahnenschwingen unterrichtet wird.

10.
Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerschein, eine Aufenthaltsgenehmigung
und wasIhnen sonst noch einfallen könnte.

11.
Betrachten Sie den Besitz dieser Dokumente als eine Rechtfertigung Ihrer
illegalen Präsenz in Pakistan, Afghanistan oder Irak, usw.

12.
Lassen Sie sich nicht diskriminieren, bestehen sie auf Ihr gutes Recht, verlangen Sie Kindergeld.

13.
Fahren Sie ohne Autoversicherung. Die ist nur für die Einheimischen erforderlich.

14.
Bestehen Sie darauf, dass Beamte, Polizisten, Gerichte Sie höflichbehandeln und
respektieren und Ihnen Anwälte und Dolmetscher kostenlos zur Verfügung gestellt
werden, sonst organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner.

15.
Unterstützen Sie ausnahmslos Gewalt gegen Nicht-Weiße, Nicht- Christen und
gegen eine Regierung, die Sie ins Land gelassen hat.

16.
Verlangen Sie, dass Ihre Frau (auch wenn Sie sich inzwischen 4 davon angeschafft
haben) sich nicht vermummen muss, keine Burka zu tragen hat.

17.
Bestehen Sie darauf, dass in der Nähe Ihres Wohnortes eine Kirche gebaut wird.

VIEL GLÜCK WÜNSCHEN WIR IHNEN DABEI !

DIE GEDANKEN SIND NICHT MEHR FREI — WEIL ES DIE POLITIK SO WILL

Die Staatsmacht schützt die GIER!

„Minderheiten“ werden entsorgt!

Menschen werden erschossen!

Aus Zivilisten werden „Terroristen“!

Schuldig oder nicht, egal- Erst mal wegsperren!

Wer sich mit solchen Kleinlichkeiten auseinandersetzt und sich darüber aufregt, der
ist ziemlich allein in der Gesellschaft. Wem kümmern, all diese Verbrechen noch.

Die meisten haben ganz andere Probleme.

Es ist ja schließlich Urlaubszeit. Da ist es wichtiger sich über Billigflüge sich zu informieren
und wie und wo man, für ganz wenig Geld, Urlaub machen kann. Und überhaupt, was geht uns das
Leid und Elend der Anderen an, und überhaupt, das Elend der Armen in Deutschland ist den meisten
Menschen auch egal, die sind doch selbst Schuld die Hartz IV Empfänger, Armutsrentner und sonstige
Schmarotzer des Sozialstaates. Und es ist den meisten auch egal ob in der Türkei Menschen erschossen
werden, Hauptsache die Sonne, scheint im Türkei Urlaub.

Und Menschen werden in Deutschland auch nicht so einfach weggesperrt, der Gustl Mollath aus Bayern,
ist doch selbst Schuld wenn er an den Rechtsstaat glaubt, dass alleine rechtfertigt das Wegsperren!

Und außerdem, geht es Deutschland gut und nach der Wahl 2013 geht es uns noch besser,
wenn man den Parteien glaubt, dass Schlaraffenland ist ganz nah.

Alles wird besser, für ALLE, nur die Armen bleiben ARM!

So gesehen muss man sich nicht mit den Kleinigkeiten auseinandersetzen wie dass,

Die Staatsmacht die GIER schützt!

„Minderheiten“ entsorgt werden!

Menschen erschossen werden!

Aus Zivilisten „Terroristen“ werden!

Schuldig oder nicht, egal- Erst mal weggesperrt werden!

Schönen Urlaub!!!!

Proteste in der Türkei – „Das ist wie im Krieg“

Tränengas, Gummigeschoße und Schockgranaten: Mit der gewaltsamen Räumung des Gezi-Parks
hat Istanbul eine der gewalttätigsten Nächte seit Beginn der Proteste vor knapp drei Wochen erlebt.

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Hunderte Menschen wurden nach Angaben der Protestbewegung in der Nacht auf Sonntag verletzt.
Am Sonntag in der Früh gab es weitere Auseinandersetzungen. In Wien fanden am Wochenende
gleich zwei Solidaritätskundgebungen für die Protestierenden vom Gezi-Park statt.

Die Polizei habe ihren Einsatz mit einer Gewalt wie im Krieg geführt, kritisierte die Taksim-Plattform.
Die Gewalt werde aber die Proteste im Land nicht stoppen können. Dagegen kündigte die Regierung an,
hart gegen weitere Proteste vorzugehen. Wer den Taksim-Platz betrete, werde als Terrorrist behandelt,
zitierte die „Hürriyet Daily News“ den für die Verhandlungen mit der EU zuständigen Minister Egemen Bagis.

Am frühen Sonntagabend will die islamisch-konservative Regierungspartei AKP ihre Anhänger in Istanbul
zu einer Kundgebung versammeln. Beobachter befürchten eine weitere Eskalation der Lage, da viele
Istanbuler mit den Regierungsgegnern sympathisieren.

Nach einer Nacht voller Gewalt werfen die Protestierenden den Sicherheitskräften Verbrechen gegen die
Menschlichkeit vor, weil zur Zeit der Räumung auch viele Frauen mit Kindern sowie ältere Menschen in
dem Park gewesen seien. Die Taksim-Plattform verlangte, die Polizei müsse auch aufhören, die Arbeit
von Ärzten zu behindern, die den Demonstranten freiwillig helfen.

Videobericht der Zusammenstösse der letzten Nacht

http://www.youtube.com/watch?v=ArfdkcgxAn4

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : www.format.at

Türkei: Am Wochenende droht völlige Eskalation

Statt auf Entspannung stehen die Zeichen in der Türkei derzeit auf noch mehr Eskalation.
Für das Wochenende plant die AKP Großkundgebungen in Istanbul und Ankara.

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In Ankara macht Erdogan unterdessen deutlich, dass er zwar mit den friedlichen
Demonstranten reden, aber die Protestaktionen trotzdem schnell beenden will.

Galgenhumor ist alles, was Yulmiz geblieben ist. Als der 23-jährige Istanbuler am Dienstagmorgen
in seinem Zelt im Gezi-Park im Zentrum der türkischen Metropole aufwacht, hört er den Lärm
anrückender Polizei-Einheiten und die Motoren der schweren Wasserwerfer.

Völlig überraschend haben die Behörden die Sicherheitskräfte auf den Platz geschickt, der seit elf
Tagen in der Hand von Demonstranten wie Yulmiz war. Gerade eben noch habe die Regierung Gespräche
angeboten und jetzt das, sagt er. Aber er fügt hinzu:

„Ich habe keine Angst vor ihren Wasserwerfern. Es wird meine erste Dusche seit drei Tagen sein.“

Fassungslos sehen die Park-Besetzer zu, wie die Polizei über den Taksim immer weiter vorrückt.
Ein paar Demonstranten bewerfen die Polizisten mit Molotow-Cocktails und Steinen und schießen Leuchtmunition.

Sie werden von der Übermacht in die Seitenstraßen vom Taksim abgedrängt. Der Gezi-Park selbst, das Zentrum
des Aufstandes gegen die Politik von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, wird von der Polizei nicht gestürmt.

Noch nicht.

Am Mittag tauchen Polizisten in Kampfmontur dann vor dem Eingang zum Park auf, einige dringen kurz
auf das Gelände vor, doch dann ziehen sich die Sicherheitskräfte wieder zurück. Am 31. Mai war die
Polizei hier mit brutaler Härte gegen eine kleine Gruppe friedlicher Aktivisten vorgegangen,
die eine Bebauung des Parks verhindern wollten.

Die Attacke löste eine Solidaritätswelle für die Demonstranten aus, die sich seitdem zur größten Protestwelle
entwickelt hat, die das Land in den vergangenen Jahrzehnten gesehen hat.

Vier Menschen starben bisher, fast 5000 wurden verletzt.

Die Demonstranten prangern nicht nur die Urbanisierungspläne der Erdogan-Regierung an, sondern auch
den ihrer Meinung nach immer autoritärer werdenden Kurs des Ministerpräsidenten.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : www.format.at

Türkische Polizei beginnt Räumung am besetzten Taksim-Platz

Bei den Protesten gegen die türkische Regierung ist die Lage in Istanbul wieder eskaliert.
Die Polizei rückte am Morgen mit Wasserwerfen und gepanzerten Geländewagen auf
den zentralen Taksim-Platz vor.

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Es kam zu neuen Zusammenstößen mit Demonstranten kam. Medienberichten zufolge gab es mehrere Verletzte.
Bagger räumten unter Polizeischutz Barrikaden, die die Platzbesetzer zuvor aus Metallteilen einer
Großbaustelle am Taksim-Platz, aus von der Polizei vor mehr als einer Woche zurückgelassenen Absperrzäunen
und bei Straßenkämpfen demolierten Autos errichtet hatten, wie ein dpa-Korrespondent von dem Platz berichtete.

Die Polizei feuerte dann Tränengas gegen Demonstranten. Auf die Wasserwerfer wurden aus den Reihen der
Demonstranten auch Brandsätze geworfen. Aktivisten in einem Protestager am Rande des Taksim-Platzes
distanzierten sich nach Medienberichten von der Verwendung von Brandsätzen.

Ungeachtet der neuen schweren Gewalt erklärte der Gouverneur von Istanbul, Hüseyin Avni Mutlu, über den
Kurznachrichtendienst Twitter, mit dem Einsatz sollten nur Plakate und Spruchbänder auf dem Platz entfernt werden.
Er rief die Demonstranten zur Ruhe auf.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : web.de/magazine/nachrichten