BND will Echtzeit-Überwachung sozialer Netzwerke

c3bcberwachung-im-internetDer Bundesnachrichtendienst (BND) will offenbar soziale Netzwerke wie Twitter und
Facebook in Echtzeit ausforschen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ) unter
Berufung auf vertrauliche Unterlagen, die der Zeitung vorliegen.

Intern wird das Projekt dem Bericht zufolge als „Echtzeitanalyse von
Streaming-Daten“ betitelt und ist Teil der „Strategischen Initiative Technik“.

Das Programm soll zunächst bis 2020 laufen und 300 Millionen Euro kosten,
wobei der Bundestag diese Summe in den kommenden Wochen abnicken soll.

Bereits in diesem Jahr sollen erste technische Verbesserungen
für die automatische Auswertung sozialer Portale Einzug halten.

Dadurch könne man sich, zitiert die SZ, eine
genaueres Bild über die Lage im Ausland verschaffen.

BND will Metadaten

Abgesehen von den sozialen Netzwerken möchte der BND
dem Bericht zufolge noch in weiteren Bereichen aufrüsten:

So will der Dienst jetzt auch im größerem Stile Verbindungsdaten ausspähen können.

Die im Bericht genannten Argumente zur Rechtfertigung dessen sind bereits aus
dem NSA-Skandal leidlich bekannt: So würde das Erfassen von Metadaten einen
wesentlich geringeren Eingriff in die Privatsphäre bedeuten, da hierbei auf ein
Ausschnüffeln der Inhalte verzichtet werde. Laut Berichten soll beispielsweise
die NSA täglich rund 6 Milliarden solcher Metadaten erfassen.

Dass Verbindungsdaten durchaus aber intime Details über die sie erzeugenden Personen
verraten können, zeigte eine Studie aus dem März von US-Wissenschaftlern aus Stanford.

Abgesehen davon lassen sich Metadaten auch handfester verwenden – der
Ex-NSA-Chef Michael Hayden erklärte im Bezug auf US-Drohneneinsätze
unmissverständlich: „Wir töten auf Basis von Metadaten.“

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : heise.de

twitter down

twitter offline. Der Dienst war am Abend vorrübergehend nicht mehr erreichbar. Über die Ursachen des Ausfalls wird noch spekuliert. Ein Hackerangriff kann angeblich nicht ausgeschlossen werden.

 

Der Online Short-Message-Dienst Twitter war am Donnerstag vorrübergehend offline. Über die Ursachen des Ausfalls gab es keine Angaben. Im Internet wird spekuliert, dass es wahrscheinlich einen Hackerangriff gab. Konkrete Hinweise gabe es aber nicht.

Von dem Ausfall waren Millionen User betroffen. Warum die Plattform nicht erreichbar war, ist letztlich unbekannt. In der Vergangenheit kamm es immer wieder vor, dass Twitter down war. Die komplexe IT-Technik führt wohl immer wieder zu Problemen.

Bereits in der Vergangenheit hatten unbekannte Hacker durch eine Internet-Attacke den Mikro-Bloggerdienst Twitter  zeitweise in die Knie gezwungen. Der Dienst blieb für länger als zwei Stunden völlig blockiert, danach lief er über mehrere Stunden deutlich langsamer als normal. Twitter-Gründer Biz Stone teilte mit, das Unternehmen sei einem sogenannten Denial-of-Service Angriff zum Opfer gefallen. „Wir verteidigen uns gegen diesen Angriff.“ Auch das soziale Netzwerk Facebook hatte zeitweise Probleme.

 

http://www.mmnews.de/index.php/etc/12330-twitter-down

Bilderberger sehen ihr EU-Projekt durch Merkel gefährdet

Wie ich bereits berichtet und bewiesenhaben, nimmt Jürgen Trittin an der Bilderberg-Konferenz in Chantilly Virginia in den USA teil. Interessant ist was Trittin auf Twitter über seinen Eindruck geschrieben hat. Es gibt uns einige Einsicht was die Bilderberger denken und besprochen haben.

So schrieb Trittin vor 12 Stunden auf Twitter:

“Too small too late – auch beim Bilderberg-Meeting massive Kritik an Merkels Euro-Politik. Zerstört Europas Integration.”

Diese Aussage zeigt für mich was ich schon lange vermute, Merkel ist auf der Abschussliste der Bilderberger. Sie sehen ihr EU-Projekt gefährdet.

Dann schreibt Trittin ergänzend:

“Nach meinem Plädoyer für Investitionen, eine FTT und den Schuldentilgungsfond samt Vermögensabgabe nun auf Weg zurück.”

Und dann noch dieses:

“Es sind nicht die Länder die beim Fiskalpakt blockieren, sondern es ist Wolfgang Schäuble der blockiert.”

Deshalb wurde 2010 Olaf Scholz, 2011 Peer Steinbrück und jetzt Jürgen Trittin zu Bilderberg eingeladen. Eine rot/grüne Regierung soll Merkel 2013 ablösen, denn die werden die Bilderberg-Befehle besser umsetzen.

Es ist doch klar sichtbar, systematisch hat “jemand” in den letzten Jahren eine Reihe von Minister und auch Präsidenten rund um Merkel demontiert und abgesägt. Sie mussten zurücktreten wegen irgendwelcher “Skandale”.

Dann ihr Koalitionspartner FDP ist so am Boden, den gibts ja bald nicht mehr. Es wird kräftig an ihrem Stuhl gesägt und die Regierung geschwächt. Vielleicht fällt die Merkel-Regierung noch vor der geplanten Bundestagswahl im Herbst 2013 auseinander.

 

http://alles-schallundrauch.blogspot.it/2012/06/bilderberger-sehen-ihr-eu-projekt-durch.html

Piraten-Chef trifft Henry Kissinger

Man hätte es ja erahnen können. Kaum stellen die Piraten in der deutschen politischen Landschaft etwas dar, schon kümmert sich die Elite um sie. Das ausgerechnet seine “Eminenz” Henry Kissinger sich herab gibt und den Parteichef der Piraten treffen will, ist aber erstaunlich … oder auch nicht. Neue Kräfte müssen selbstverständlich gleich unter Kontrolle gebracht werden, was denn sonst.

Bernd Schlömer wurde am 28. Apr zum neuen Bundesvorsitzenden der Piratenpartei gewählt. Die rund 1.500 Delegierten der Partei wählten Schlömer mit 66,6 Prozent der Stimmen auf ihrem Bundesparteitag in Neumünster an die Spitze des Vorstands. Der 41-Jährige folgt damit auf den bisherigen Vorsitzenden Sebastian Nerz, der 56,2 Prozent der Stimmen erhielt. Schlömer steht nunmehr dem siebenköpfigen Vorstand vor, der ebenfalls neu gewählt wurde.

Aha, 66,6 Prozent, eine interessante Zahl. Bemerkenswert ist auch was Schlömer sonst noch macht. Er ist Regierungsdirektor im Bundesministerium der Verteidigung. Seit 2010 ist er in der Berliner Julius-Leber-Kaserne als Referent bei PI5 der Abteilung Personal des Bundesverteidigungsministeriums mit Zuständigkeit für die akademische Bildung an den Universitäten der Bundeswehr tätig.

Am 21. Mai gab Schlömer auf seinem Twitter-Account bekannt, am kommenden Donnerstag trifft er sich mit Henry Kissinger in Berlin. Der Kriegsverbrecher will die Piraten kennenlernen, wie Schlömer schreibt. Ort und Zeit hat er aber nicht angegeben. Nach einer kurzen Recherche muss es aber anlässlich der WELT-Runde sein, die Christoph Keese organisiert. Thema soll das Urheberrecht‬ sein. Keese ist Konzerngeschäftsführer für „Public Affairs“ bei der Axel Springer AG.

Na also, da haben wir alle wichtigen Typen beieinander und sie werden sich um den Piraten-Chef schon kümmern und ihn entsprechend “überzeugen” was er zu tun hat, wenn sie das überhaupt noch müssen. Wie die Geschichte der Realpolitik zeigt, gibt es im Endeffekt keinen Unterschied zwischen den Parteien. Wenn sie mal an der Macht sind handeln sie alle gleich. Das heisst, ihre Aufgabe ist es den Status Quo zu erhalten und den Interessen der Elite zu dienen. Was in ihrem Parteiprogramm steht oder sie im Wahlkampf versprechen ist nur eine Täuschung für die gutgläubigen Mitglieder und das Stimmvolk.

Wer meint, bei den Piraten wird es anders sein, der träumt und ist völlig naiv. Das kriminelle System kann man doch nicht innerhalb des Systems nach ihren beschissenen Regeln verändern. Das haben die Kontrolleure und wirklichen Besitzer der Macht schon immer verhindert. Im Ursprungsland der Piraten in Schweden zum Beispiel spielen sie überhaupt keine Rolle mehr. Jetzt trifft Schlömer das Böse in Person. Kissinger ist Meister in der Kunst der Beeinflussung und Steuerung, er ist der Strippenzieher überhaupt.

Aber egal, neben dem Treffen ist alleine die Tatsache, dass Schlömer für das Kriegsministerium von Thomas de Maizière arbeitet, eine sehr fragwürdige Angelegenheit. Dann ist man ja ein Teil der Maschinerie, die einen illegalen Krieg und Fremdbesatzung in Afghanistan durchführt. Ausserdem wiederspricht dieser “out of area” Einsatz dem Grundgesetz, von wegen Verteidigung. Hat Afghanistan Deutschland angegriffen? Das Karzai-Regime ist doch gar keine legitimierte Regierung.

 

http://alles-schallundrauch.blogspot.it/2012/05/piraten-chef-trifft-henry-kissinger.html

Schröder meldet unliebsame Twitterer an das BKA

BerlinBundesfamilienministerin Kristina Schröder gerät wegen ihres Buches zunehmend in die Kritik.  Zum einen verlangen SPD und Grüne von der CDU-Politikerin Aufklärung über die Rolle der Co-Autorin der Veröffentlichung „Danke, emanzipiert sind wir selber!“. Caroline Waldeck arbeitet als Referatsleiterin im Ministerium. Zum anderen sorgt für Unmut, dass Schröder im Zusammenhang mit ihrer Buchvorstellung am Dienstagabend in Berlin Twitter-Tweets dem Bundeskriminalamt gemeldet hat.
Offenbar hatte Schröder mit Protesten gerechnet und deshalb über entsprechende Aufrufe beim Kurznachrichtendienst Twitter das BKA informiert. Das geht aus Äußerungen der CDU-Politikerin in einem einem NDR-Radiobeitrag hervor. Am Abend der Veranstaltung hat die Ministerin demnach gesagt: „Ich habe auf Twitter mitbekommen, dass dazu aufgerufen wurde, zu kommen. Das war schon mit einem gewissen Unterton: ‚Wollen wir morgen zu Frau Schröder gehen’. Und da hab ich mir schon gedacht, dass das welche sein werden, die auch ein bisschen reinrufen. Ich habe das zumindest ans BKA weitergegeben, so zur Sicherheit.“
Bei Piraten und Grünen stieß der Vorgang auf scharfe Kritik. „Kristina Schröder versucht das BKA dafür zu missbrauchen, sich ohne äußere Kritik zu inszenieren“, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, Handelsblatt Online. „Da wird das BKA aber viel zu tun haben, denn bei Twitter gibt es kaum Zuspruch für die angeschlagene Ministerin.“  Warum stelle sich die CDU-Politikerin nicht bei Twitter der Kritik?, fragte Beck. „Ein kleiner shitstorm? Da muss man als Politiker mal durch. Gerade wenn man selbst emanzipiert ist.“
Die politische Geschäftsführerin der Piraten, Marina Weisband, sagte, das BKA sei mit wichtigen Ermittlungen in Deutschland betraut. „Es kann nicht angehen, dass diese Behörde Tweets nachgehen soll, weil die Familienministerin bei ihrer privaten Buchvorstellung nicht gestört werden möchte.“
Schröders Sprecher, Christoph Steegmans, wies die Kritik zurück. „Es ist natürlich völlig albern, den Hinweis auf eine Twitter-Information als Einschaltung einer Ermittlungsbehörde zu bezeichnen“, sagte Steegmans Handelsblatt Online. „Die Gelassenheit, mit der Kristina Schröder im Saal auf die Twitter-Aktivistinnen reagiert hat, belegt ja gerade die Vertrautheit der Ministerin mit den neuen Medien.“ Das BKA sagte auf Anfrage von Handelsblatt Online dazu: „Wir kommentieren den Sachverhalt nicht.“

 

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