Regierung will Proteste in Ost-Ukraine „mit Gewalt“ auflösen

Die ukrainische Übergangs-Regierung droht den pro-russischen Separatisten im Osten mit dem Einsatz von Gewalt. Der Protest werde innerhalb von 48 Stunden aufgelöst, so der Innenminister.

Pro-Russische Demonstranten sollen „mit Gewalt“ vertrieben werden. (Foto: dpa)

Die ukrainische Regierung hat den pro-russischen Separatisten im Osten des Landes mit dem Einsatz von Gewalt gedroht. Der Protest werde innerhalb von 48 Stunden aufgelöst, sagte Innenminister Arsen Awakow am Mittwoch am Rande einer Kabinettssitzung in Kiew. Sollten Verhandlungen scheitern, werde Gewalt eingesetzt. Bei den konfliktbereiten Kräften handelt es sich nach seinen Worten um eine Minderheit.

Demonstranten halten Behördengebäude in mindestens zwei Städten im Osten der Ukraine besetzt. In Luhansk nahe der russischen Grenze sind sie in eine Zweigstelle des Inlandsgeheimdienstes SBU eingerückt. Bei der Besetzung erbeuteten die Oppositionellen nach eigener Darstellung auch Maschinengewehre. Sie fordern Volksabstimmungen über eine Unabhängigkeit von der Übergangsregierung in Kiew (mehr hier). Im Osten der Ukraine leben viele ethnische Russen, die die neue Regierung in Kiew ablehnen.

Russland rief die ukrainische Regierung auf, nicht militärisch gegen die Demonstranten vorzugehen. Moskau warnt vor einem Bürgerkrieg (hier). Das Land relativierte die Aussagen des Westens, ein Militäreinsatz in der Ukraine vorzubereiten. „Die USA und die Ukraine haben keinen Grund zur Sorge“, erklärte das Außenministerium in Moskau. Es gebe an der Grenze zum Nachbarland keine ungewöhnlichen Aktionen, die von militärischer Bedeutung seien.

US-Außenminister John Kerry hatte zuvor erklärt, Russland könnte einen Militäreinsatz wie auf der Krim im März vorbereiten.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/09/regierung-will-proteste-in-ost-ukraine-mit-gewalt-aufloesen/

Ukrainische Nationalisten werden in Kinderlagern trainieren

Ukrainische Nationalisten werden in Kinderlagern trainieren

Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Die ukrainische Regierung hat dem Leiter des Rechtssektors Dmitri Jarosch 23 Kindergesundheitslager zur Verfügung gestellt, damit sie als Übungsbasen für die Jugendreserve der Nationalgarde benutzt werden. Das berichtete ein Abgeordneter der Obersten Rada von der Fraktion Swoboda, der anonym bleiben wollte.

Ihm zufolge werden den Kämpfern allgemeine Truppenkunde, Diversion, Nahkampf und Minenwesen beigebracht.

Die Nationalisten des Rechtssektors wurden durch die Unruhen auf dem Maidan bekannt, die mit dem Stürmen der Regierungsgebäude endeten. Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_21/Ukrainische-Nationalisten-werden-in-Kinderlagern-trainieren-1341/

Blutbad von Kiew: Präsident Janukowitsch ist unschuldig!

Das Massaker an Dutzenden Demonstranten diente als Begründung für die Vertreibung des gewählten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch. Gleichgeschaltet hämmerten die eingebetteten Journalisten und EU-Politiker der Öffentlichkeit ein, dass der Präsident für das Blutbad verantwortlich wäre. In Wahrheit entlasten die Fakten die Sicherheitskräfte (1, 2). So wurden viele Demonstranten von hinten angeschossen. Die Scharfschützen könnten also von den eigenen Leuten stammen.

“Forensische Untersuchungen” bestätigen jetzt diese Beobachtungen. Die Schüsse wurden teilweise von einem Gebäude “direkt” am zentralen Demonstrationsplatz “Maidan” abgefeuert. Auch wird bestätigt, dass sowohl Demonstranten wie Polizisten “ähnliche Schusswunden” aufwiesen.

“… vom Gebäude der Nationalbank, mehrere Hundert Meter vom Maidan entfernt, abgefeuert, vom Hotel “Ukraine” direkt an dem Platz und von einem Verwaltungsgebäude.” (welt)

“Der neue ukrainische Gesundheitsminister Oleh Musij, der als Arzt die medizinische Versorgung am Rande der Protestaktionen organisierte, erklärte, die Opfer aus den Reihen der Opposition und der Sicherheitskräfte wiesen ganz ähnliche Schusswunden auf.” (ebd)

Aufgrund dieses Sachverhaltes deuten selbst die Putschisten “erstmals” am 09.03.14 an, dass sich die Ermittlungen “nicht mehr nur auf die alte ukrainische Regierung konzentrieren.” Wird jetzt Russland die Schuld in die Schuhe geschoben?

“Ich kann nur eins sagen: Der wichtigste Faktor in diesem Aufstand, der Blut in Kiew vergoss und der das Land auf den Kopf stellte und schockierte, war eine dritte Kraft”, sagte der Minister. “Und diese Kraft war keine ukrainische.” (ebd)

Der russischer Fernsehkanal “Russian TV” filmte folgende bewaffnete Person, die sich während der tödlichen Schüsse direkt am Tatort aufhielt. Die Aufnahmen wurden auf der Seite gemacht, die von den Demonstranten kontrolliert wurde.

Unbenannt3

Quell: Russian TV

Es wurden die Scharfschützen im Hotel Ukraine sogar gefilmt. Es handelt sich nicht um Sicherheitskräfte, sondern höchstwahrscheinlich um Oppositionelle!

sniper-maidan

Quelle: RT

BBC-Journalisten sagten, dass es schien, als ob Schüsse aus der Richtung der Polizisten kamen, “aber nicht alle”.

“Von einem der oberen Stockwerke des Hotels, war ein Schuss hörbar. (…) Ich sah den Schützen. Er trug einen der Helme der Demonstranten. (youtube)

Bisher forderten lediglich Politiker der “Linken” eine unabhängige Untersuchung. Die Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Thomas Nord sehen bei Außenminister Frank-Walter Steinmeier kein Interesse, auf Antworten zu drängen.

„Bei der gestrigen Sondersitzung des EU-Ausschusses hatte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier keine Antworten zu der Frage, in wessen Verantwortung die Tötungen von Demonstranten und Sicherheitskräften in Kiev erfolgten, und ob es identische Schützen waren. Der Verdacht, dass möglicherweise Kreise der jetzigen Regierung in diese Tötungen verwickelt sein könnten, konnte nicht ausgeräumt werden.

Wirtschaftliche Hilfen für die Ukraine wären jetzt dringend nötig. EU-Finanzhilfen für die neue Regierung in Kiew, an der auch Rechtsextreme Kräfte beteiligt sind, und die bisher keinen Beitrag zur Aufklärung zu den Todesschüssen geleistet hat, lehnen wir ab.

Die Gewährung solcher Hilfen muss u.a. von der Aufklärung der im Raum stehenden ungeheuerlichen Verdachtsmomente abhängig gemacht werden. Eine solche Untersuchung kann unter den aktuellen Bedingungen glaubwürdig nur von einer unabhängigen internationalen Kommission geleistet werden. Die Bundesregierung muss sich ab sofort für die Einrichtung einer solchen internationalen Untersuchungskommission der Vorfälle in Kiew als eine zentrale Voraussetzung für die Gewährung von Finanzhilfen stark machen.“ (thomas-nord)

 

http://friedensblick.de/10786/blutbad-von-kiew-praesident-janukowitsch-unschuldig/