NSA und die Deutschen stecken unter einer Decke

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Nach Aussagen des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters und Whistleblowers Edward Snowden
kooperieren der Bundesnachrichtendienst (BND) und die amerikanische NSA offenbar stärker
als bislang angenommen. In einem Interview, das das Nachrichtenmagazin Der Spiegel
veröffentlicht hat, sagte Snowden, dass die NSA und die Deutschen „unter einer Decke“ steckten.

Auch andere ausländische Geheimdienste arbeiteten mit der NSA zusammen. Koordiniert würde dies
durch das Foreign Affairs Directorate der NSA. Telekommunikationsfirmen säßen ebenfalls mit im Boot.

Personen würden normalerweise aufgrund persönlicher E-Mails und des Facebook-Profils als
Zielobjekte markiert. Snowden deutete zudem an, dass die Zusammenarbeit so organisiert sei,
dass die nationalen Geheimdienste ihr politisches Führungspersonal schützen könnten, falls
herauskäme, wie massiv die Eingriffe in die Privatsphäre der Bürger seien.

Die anderen Behörden würden nicht danach fragen, woher die Geheimdienstler ihre Informationen haben.

„Und wir fragen sie nach nichts.“

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : heise.de

Snowdens Enthüllungen über die NSA sind nur die Spitze des Eisbergs

Detailaufnahme Auge mit Barcode EAN, European Article Number

Genau wie Julian Assange ist Edward Snowden ein in den Medien gefeierter Whistleblower.

Genau wie Assange hat Snowden das Aussehen eines Fernsehstars. Genau wie Assange ist
Snowden in eine filmreife Jagd durch verschiedene Länder und Kontinente involviert.

Es ist fast so, als wären Assange und Snowden die Stars in ihren eigenen Reality-Shows.

Bei all der Aufregung um Snowden (und zuvor Assange) vergisst man leicht all die
anderen Whistleblower, die sogar noch explosivere Informationen enthüllt haben.

Man denke nur an zwei andere NSA-Whistleblower: Russ Tice und James Bamford.

Russ Tice ist ein ehemaliger NSA-Analyst, der außerdem für die US-Luftwaffe,
den Marine-Nachrichtendienst und den Verteidigungsnachrichtendienst gearbeitet hat.

Er war ein echter US-Geheimdienstinsider, einige Gehaltsklassen über dem Frischling Edward Snowden.

2005 sagte Tice darüber aus, dass die NSA illegal amerikanische Staatsbürger ausspionierte.
Tice und andere NSA-Quellen enthüllten, dass das computergesteuerte Spionageprogramm
ECHELON über 100.000 eMails und Anrufe pro Sekunde las und filterte.

Das ist eine noch krassere Verletzung der verfassungsmäßigen Rechte der Amerikaner als das,
was durch Snowden enthüllt wurde, wonach Kopien von eMails und Anrufen gespeichert aber
(angeblich) nicht gelesen werden, außer wenn jemand legal dazu autorisiert wurde.

Aber Tices Enthüllungen haben sogar noch schockierende Tatsachen ans Licht gebracht.
Tice und seine Whistleblower-Kameraden von der NSA haben aufgedeckt, dass das massive,
illegale und gegen die Amerikaner gerichtete Spionageprogramm der NSA im Februar
2001 begann – sieben Monate VOR den Anschlägen des 11. September!

Andrew Harris schrieb im Juli 2006 für Bloomberg:

Die NSA bat AT&T Inc. sieben Monate vor den Anschlägen des 11. September 2001 um Hilfe
bei der Einrichtung einer nationalen Telefonüberwachung, wie Anwälte am 23. Juni 2006
vor einem Bundesgericht in New York behaupteten.

“Die Bush-Administration versicherte, dass dies erst nach 9/11 notwendig wurde”, sagte
Carl Mayer, der Anwalt der Anklage, in einem Telefoninterview.

“Diese Behauptung wird hiermit widerlegt.”

Das illegale und gegen die amerikanische Bevölkerung gerichtete Spionageprogramme
war anscheinend schon einige Monate vor 9/11 “notwendig”, nicht erst danach.

Aber wieso?

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : nachrichtenspiegel.de

Und passend dazu :

Der EUROFIGHTER kann nur genutzt werden, wenn man vorher US-Cryptokeys einspielt.
Dazu sitzen z.B. in Österreich extra 2 NSA-Typen in einer Kaserne.

Eurofighter fliegt nur nach Eingabe von US-Cryptokeys

Und auch die BRD ist dabei :

Merkel ließ 37 Millionen Emails kontrollieren

US-Post überwacht alle Sendungen

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Der Direktor der Nationalen Geheimdienste (DNI), James Clapper, musste sich gerade entschuldigen,
den Kongress angelogen zu haben. Er hatte im März auf Nachfrage versichert, dass die NSA nicht
die Daten von Millionen von US-Bürgern sammle, zumindest nicht wissentlich.

Es habe sich um ein Missverstädnis gehandelt, redet er sich heraus, er habe gedacht,
es ginge um den Inhalt der Kommunikation, nicht um die Verbindungsdaten.

Die New York Times berichtete gestern, dass die NSA nicht nur die elektronische Kommunikation
auch von US-Bürgern überwacht, sondern mit der Hilfe der Post auch den Briefverkehr.

Es wird der Briefverkehr einzelner Personen verfolgt. Die Postangestellten können beauftragt
werden aufzuzeichnen, welchen Inhalt die Sendungen, abgeleitet aus dem äußeren Erscheinungsbild,
haben könnten, aufgemacht werden dürfen sie allerdings nur mit richterlicher Genehmigung,
die, wie man bei Prism gesehen hat, gerne auch pauschal erteilt wird.

Zudem gibt es das nach den Anthrax-Anschlägen von 2001 eingeführte „Mail Isolation Control and
Tracking“ (MICT)-Programm, mit dem umfassend alle 160 Milliarden Sendungen, die jährlich über
den Postal Service versandt werden, präventiv digital fotografiert und die Bilder gespeichert werden.

Unbekannt ist, wie lange die Fotos aufbewahrt werden, auf denen sich die Adressen von Absendern
und Empfängern ebenso ablesen lassen wie die Zeit und der Ort, an dem die Sendungen aufgegeben wurden.

Es handelt sich wieder um „Metadaten“, die aber auch hier vielsagend sein können.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Telepolis