US-Flugzeugträgers Eisenhower vor der syrischen Küste eingetroffen

Der amerikanische Flugzeugträger USS Eisenhower, auf dem acht Kampfbombergeschwader und etwa
8.000 amerikanische Soldaten stationiert sind, ist gestern inmitten eines heftigen Sturms vor
der syrischen Küste eingetroffen. Damit mehren sich die Anzeichen dafür,
dass sich die USA auf eine Bodenoperation vorbereiten.

Bisher hat die amerikanische Regierung zwar noch keine von den USA angeführte und wie auch immer geartete
militärische Intervention in das vom Krieg zerrüttete Syrien angekündigt, aber die USA seien nun,
so berichtete die Londoner Times, in der Lage, »innerhalb weniger Tage« eine solche Intervention einzuleiten,
sollte der syrische Präsident Baschar al-Assad Chemiewaffen gegen die Opposition einsetzen.

Einigen Einschätzungen zufolge plant das Assad-Regime möglicherweise bereits in den kommenden Tagen
oder Wochen, mit Chemiewaffen gegen die Rebellenkämpfer vorzugehen.

Die Ankunft der USS Dwight D. Eisenhower, die zu den elf amerikanischen Flugzeugträgern gehört,
die einige Tausend Soldaten an Bord mitführen können, ist nun nach Angaben des Informationsdienstes
DEBKAfile vor der syrischen Küste eingetroffen.

Der Flugzeugträger verstärkt dort die Amphibische Eingreifgruppe (Amphibious Ready Group) um die USS Iwo Jima,
der etwa 2.500 Marinesoldaten angehören. »Die amerikanischen Spezialeinheiten befinden sich bereits in der
richtigen Position und müssen nicht extra angefordert werden«, sagte ein namentlich nicht genannter
amerikanischer Regierungsvertreter gegenüber der Zeitung The Australian und gab damit zu verstehen,
dass amerikanische Soldaten schon in der Nähe Syriens kampfbereit aufgestellt sind und, falls erforderlich,
rasch in den Konflikt eingreifen könnten.

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