POLIZEIKONTROLLE ! So kann ich mich schützen !

Straftatbestände der Polizei bei besagten Vorgehensweisen :

§ 239 StGB Freiheitsberaubung
§ 240 StGB Nötigung, Absatz 4 besonders schwerer Fall (Missbrauch von Befugnissen als Amtshinhaber)
§ 340 StGB Körperverletzung im Amt
§ 343 StGB Aussageerpressung
§ 344 StGB Verfolgung unschuldiger
§ 81a StPO Körperliche Untersuchung
§ 36 Absatz 5 StVO Allgemeine Verkehrskontrolle

Polizeikontrolle – Wie schütze ich mich vor illegaler Durchsuchung

Das Arbeitsklima in den Polizeibehörden unseres Landes ist nicht anders als das Arbeitsklima in der freien Wirtschaft. Es herrscht Beförderungsdruck und Mobbing. Die einzige Möglichkeit seinen Vorgesetzten zu beeindrucken ist durch gute Zahlen, außerdem will man vor den Kollegen und Vorgesetzten natürlich nicht blöd da stehen.

Die Wurzel allen Übels findet sich somit mal wider im System selbst. Um dem Leistungsdruck gerecht zu werden ist es bei vielen Polizisten daher Gang und Gebe es mit der Gesetzestreue nicht allzu genau zu nehmen. Ob der Kiffer mit dem kleinen Tütchen Betäubungsmitteln jetzt mit legalen oder illegalen Methoden zur Strecke gebracht wurde ist der Statistik egal, es geht den Polizisten darum “Beute” zu machen!

Für den Betroffenen ist es daher extrem wichtig auf legale und friedliche weise Widerstand zu leisten. Durch genaue Kenntnis der geltenden Gesetze ist es möglich einer willkürlichen Durchsuchung zu entgehen. Die Nachfolgenden beiden Fälle beschreiben die genaue Vorgehensweise und sollen das Rechtswissen vermitteln um wirkungsvoll Widerstand zu leisten.

1. Fall: Die Polizei führt eine Personenkontrolle bei einem Fußgänger durch:

Bei einer Personenkontrolle ist man lediglich verpflichtet seinen Ausweis vorzuzeigen. Tut man dies nicht so können die Beamten sich auf § 163b StPO berufen, die Durchsuchung und erkennungsdienstliche Behandlung einer Verdächtigen Person. Jedoch normalerweise gilt in Bayern erst einmal das PAG (Polizeiaufgabengesetz), Artikel 13, nachdem die Polizei lediglich berechtigt ist die Identität einer Person festzustellen (Identitätsfeststellung), mehr dürfen die Beamten nicht!!!

Da die Polizisten es jedoch gewohnt sind, es mit unwissenden Opfern zu tun zu haben wird an dieser Stelle versucht ein Einverständnis zu einer Durchsuchung zu erschleichen indem man einfach mal flapsig sagt:

“Wir durchsuchen Sie jetzt!”.

Ab diesem Zeitpunkt sollte man als informierter Bürger sofort sagen

“Nein, damit bin ich nicht einverstanden!”

oder

“Nein, das dürfen Sie nicht!”

sagt man nichts, so gilt dies automatisch als Zustimmung zur Durchsuchung.

Grundsätzlich darf eine Durchsuchung nur durchgeführt werden wenn zureichende fundierte juristische Beweise vorliegen das bedeutet das man Strafmittel (Werkzeuge einer Straftat) bei sich führt. Dies würde beispielsweise bedeuten, der Polizist hat konkret das Gras gesehen das jemandem zugesteckt wurde, dann kann die Polizei nach § 102 StPO “Verdächtige Person” oder § 103 StPO “Durchsuchung einer unverdächtigen Person” eine Durchsuchung durchführen. Nicht aber wenn die Polizei nur jemanden verdächtigt Gras zu besitzen, hier spricht das Gesetz eindeutig von Beweisen, eine Durchsuchung ist unzulässig!

Anders Formuliert, redet der Polizist davon das man glasige, rote Augen hat ist dies kein Beweis! Sollte er darauf hin gegen meinen willen eine Durchsuchung durchführen oder mir gar drohen mich mit auf die Wache zu nehmen so macht er sich Strafbar gemäß den folgenden Straftatbeständen:

– § 239 StGB Freiheitsberaubung – § 240 StGB Nötigung, Absatz 4 Besonders schwerer Fall da Sie als Amtsinhaber ihre Befugnisse missbrauchen – § 340 StGB Körperverletzung im Amt – § 343 StGB Aussageerpressung – § 344 StGB Verfolgung Unschuldiger

Wenn man die Beamten nun mit diesem Wissen konfrontiert hat, werden diese versuchen das runter zu spielen. Sie werden versuchen dich durch lachen psychologisch unter Druck zu setzen und so etwas sagen wie

“Ja, dann probieren Sie das doch mal, Sie werden schon sehen wie wenig Sie damit erreichen.”

oder

“Glauben Sie wenn Sie zur Polizei gehen und uns anzeigen passiert was?”.

Hiervon sollte man sich nicht beeindrucken lassen, die bluffen nur. Man sollte nun auch lachen, um Sie ebenfalls zu verunsichern, und es ist wichtig das man dann betont das man bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige und Strafantrag stellt. Man muss dies bei der Staatsanwaltschaft tun, denn Staatsanwaltschaft und Polizei arbeiten getrennt voneinander, die Staatsanwaltschaft ist als einzige in der Lage ein Verfahren gegen die Polizei zu eröffnen.

Wenn ein Polizeibeamter eine Straftat begeht, so hat dies extreme Auswirkungen für ihn, da er eine Anzeige im System “Mitteilung von Strafsachen” (MiStra) bekommt, entscheidend für den Beamten ist hierbei nicht eine Verurteilung, sondern die Länge des Verfahrens, da der Beamte während das Verfahren läuft weder Gehaltserhöhungen noch Beförderungen zu erwarten hat. Polizisten werden in der Regel alle zwei Jahre Befördert, dauert das Verfahren länger als zwei Jahre kann man also davon ausgehen das dem Polizisten gehörig die Muffe geht, da dies für ihn das Karriereende bedeutet. Hat ein Beamter schon mehrere Strafanzeigen laufen so addieren sich diese, ein Aufstieg ist für ihn dann absolut unwahrscheinlich!

2. Fall: Allgemeine Verkehrskontrolle im Straßenverkehr

Nach § 36 StVO, Absatz 5 ist es der Polizei erlaubt eine “Überprüfung auf Verkehrstüchtigkeit” vorzunehmen. Nicht erlaubt ist es ihr dagegen die “Fahrtüchtigkeit” zu prüfen, dies darf nur die Führerscheinstelle. Unzulässig sind auch Aufforderungen zu Urintests, Schweißtests (Wischtest) oder die Aufforderung zu sogenannten physiopathologischen Untersuchungen wie “Finger zur Nase führ”-Übungen, auf einer Linie gehen oder sich mit einer Taschenlampe in die Augen leuchten zu lassen. Man sollte daher hierzu auf keinen Fall, weder aktiv noch passiv sein Einverständnis geben indem man sagt:

“Nein, damit bin ich nicht einverstanden!”.

Auch sollte man sich nicht in den Kofferraum sehen lassen, der clevere Fahrzeugführer hat Warndreieck und Verbandskasten in der Fahrgastzelle, so das er diese jederzeit zur Überprüfung aushändigen kann.

Die typische Situation ist dann, man wird des nachts von einem Streifenwagen angehalten oder kommt in eine Kontrollstelle. Nehmen wir mal an du siehst etwas fertig aus, Heuschnupfen oder so. In der Regel wird man aufgefordert das Auto zu verlassen. Wichtig ist man muss den Haltesignalen auf jeden Fall folge leisten und man ist dazu verpflichtet das Fahrzeug zu verlassen. Aber! Wird man gefragt ob man Betäubungsmittel genommen hat kann man die Aussage dazu verweigern indem man sagt:

“Dazu mache ich keine Angaben!”.

Was die ultimative Bremsung für die Polizisten bedeutet, da Sie versuchen im normalen Gespräch Dinge zu erfahren die Sie einem Als Straftat anlasten können. Selbst wenn man nur zugeben würde das man vor einigen Jahren mal einen Joint geraucht hat würde das vor dem Gesetz als Schuldeingeständnis gelten und darauf hinweisen das man auch jetzt noch Drogen konsumiert, es ist also Wichtig sich nicht selbst zu beschuldigen!

Natürlich wird der Polizist nicht locker lassen und damit drohen dich zur Blutabnahme mit auf die Wache zu nehmen. Hierbei würde er sich, wie im ersten Fall bereits erwähnt jedoch Strafbar (nach § 239, 240, 340, 343, 344 StGB) machen, wenn man sich vorher jedoch selbst beschuldigt hat dürfen Sie einen mitnehmen. Eine Blutabnahme ist eine körperliche Untersuchung nach § 81a StPO und ein so schwerwiegender Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, das darüber ein Richter entscheiden muss. Steht kein Richter zur Verfügung da möglicherweise gerade keiner im Dienst ist, so muss der Staatsanwalt benachrichtigt werden (von denen zu jeder Tageszeit einer in Bereitschaft sein muss). Der Staatsanwalt wird wiederum nach zureichenden fundierten juristischen Beweisen fragen, die der Polizei hier fehlen, da glasige, rote Augen kein Beweis sind! Um eine Maßnahme nach 81a StPO zu rechtfertigen muss man einer Tat jedoch konkret beschuldigt sein und nicht nur verdächtig, daher gilt:

“Ich versage ihnen die Mitwirkung an dieser Maßnahme!”.

Die Straftatbestände § 239, 240, 340, 343, 344 StGB sind Offizialdelikte, das heißt der Staatsanwalt muss ermitteln, ob er will oder nicht. Das bedeutet kein Polizist wird so blöd sein den Staatsanwalt überhaupt anzurufen. Die einzige Außnahme hierbei ist, wenn man nach Alkohol riecht. Verweigert man hier noch das pusten kann man zu einem Bluttest mitgenommen werden, und wenn Sie erst einmal das Blut auf Alkohol testen finden Sie in der Regel auch den Rest!

– Fazit – Wenn man die Polizei durch Kenntnis der Rechtslage in die Enge drängt hat man sehr gute Chancen unbeschadet aus einer Solchen Situation herauszukommen. Haben die Beamten erst einmal erkannt das Sie es nicht mit “leichter Beute” zu tun haben werden Sie schnell aufgeben und sich ein anderes Opfer suchen. Sie denken sich, na wenn der Typ schon so viel weiß dann macht der uns nur ärger und lassen von dir ab.

Den größten Fehler den man begehen kann ist aktiv der Polizei zu zu arbeiten indem man passiv bleibt.

“Damit bin ich nicht einverstanden!”,

“Das dürfen Sie nicht!”

“Ich versage meine Mitwirkung!”

und

“Dazu mache ich keine Angaben!”

sind die vier Sätze die man zum richtigen Zeitpunkt parat haben sollte. Mann sollte variabel auf das Gespräch eingehen, sagen die Beamten beispielsweise

“Wir machen jetzt eine Drogenkontrolle!”

so kann man antworten

“Bei mir machen Sie diese nicht!!!”.

Will der Beamte einem mit der Taschenlampe in die Augen leuchten oder ähnliches, kann man sagen:

“Nein, das ist ein physiopathologische Untersuchung, diese ist nicht Teil einer Überprufung der Verkehrstüchtigkeit nach § 36 StVO”.

Man kann Sie beispielsweise auch schocken indem man die interne Polizeidienstvorschrift zitiert, in deren Vorwort eindeutig festgelegt ist, das Generalprävention verboten ist! Die Kenntnis über solche Interna wird Sie davon überzeugen das man alles andere als ein Schlafschaf ist.

Wenn du von der Problematik betroffen bist, sorge für die Verbreitung dieses Artikels entweder durch Verlinkung in Foren oder durch copy paste auf deinem eigenen Blog, oder durch Twitter, Farcebook etc.

Lerne deinen Text, geh die Situation mit Freunden durch, sei kein Opfer!!! LERNE DIE PARAGRAPHEN UND SCHLAGE SIE MIT IHREN EIGENEN WAFFEN ZURÜCK!

Quelle: www.youtube.com/watch?v=ZYhqboyoRh8

 

 

http://fresh-seed.de/2012/polizeikontrolle-wie-schutze-ich-mich-vor-illegaler-durchsuchung/

BAG – Polizeikontrolle auf Autobahn – Die Begegnung mit den modernen Raubrittern

Am 15.5.2012 um ca. 8.30 Uhr,erhielt ich einen Anruf von unserem Kraftfahrer, Hr. Lutz Bundesmann. Dieser berichtete mir am Telefon, dass er sich in einer BAG-Kontrolle  auf dem Autobahnparkplatz an der A 4 zwischen den Anschlußstellen Ottendorf Okrilla und Hermsdorf in Fahrtrichtung Dresden befindet.Die Leute vom BAG wollten seine Papiere ausgehändigt haben, um einen Kontrollbericht über die nicht entrichtete Autobahnmaut zu fertigen.

Da er von mir eine schriftliche Weisung über das Verhalten bei Kontrollen durch BAG, Polizei und Zoll, mitführt, fragte er mich, was er nun tun solle. Er sollte mir einen Kontrolleur ans Telefon geben, damit ich ihm die Rechtslage schildern konnte. Nach meiner Frage nach seinem Ausweis, bestätigte mir der Kontrolleur, im Besitz eines Dienstausweises zu sein. Daraufhin klärte ich ihn auf, dass er für diese Angelegenheit nicht zuständig ist und forderte ihn auf, das Fahrzeug weiterfahren zu lassen.

Er entgegnete mir, die Polizei zu rufen, wenn der Fahrer die geforderten Dokumente nicht herausgibt. Meine Antwort:“Dann tun sie das!“. Meinen Fahrer wies ich noch einmal an, die BAG zu ignorieren, um seine Fahrt fortzusetzen. Dies war nicht möglich, da einer der Kontrolleure sich vor den LKW stellte um die Weiterfahrt zu verhindern. Kurzentschlossen fuhr ich mit dem PKW zur Kontrollstelle. Beim meinem Eintreffen war die angeforderte Polizei noch nicht vor Ort, dafür aber zwei zusätzliche BAG-Kontrollfahrzeuge. Eines davon stand quer vor dem Führerhaus, das andere daneben.

Als bemerkt wurde, dass ich die Lage bildlich festhalte, flüchtete das quer vorm Führerhaus stehende BAG-Kontrollfahrzeug.Wie sich später herausstellte,war die „Flüchtende“ (CARINA JAKSCHIK), die Kontrolleurin vom Vortag.

Auf meine Frage, was denn hier los sei, wurde ich aufgefordert, mich auszuweisen. Dies tat ich mit meinem Personenausweis, worauf man mich fragte, was das sei. Meine Antwort: “Das ist mein Personenausweis!“.

Man forderte mich auf, meinen PERSONALausweis vorzulegen. Ich sagte: “Ich habe keinen PERSONALausweis mehr, ich bin Selbstverwalter!“ und forderte die beiden BAG Leute auf, sich auszuweisen. Herr STEFFEN MOCHE zeige seine DIENSTausweis, der andere verweigerte die Angabe seines Namens und Vorlage seines Ausweises.

Inzwischen traf auch die angeforderte Polizei ein und erkundigte sich beim BAG über die Sachlage. Zwei weitere BAG-Leute kamen hinzu, um das Gespräch zu verfolgen. Polizeihauptmeister(PHM) LUTZ FANKHÄNEL von der Autobahnpolizei Bautzen fragte: “Warum wurde die Polizei gerufen? Mautkontrolle ist doch Aufgabe des BAG!“

Ich sagte ihm, dass wir aufgrund fehlender Gesetzeslage keine Maut mehr bezahlen. Das BAG ist anderer Meinung und verhindert die Weiterfahrt. Ich möchte eine Anzeige wegen Nötigung und Rechtsbeugung machen. Darauf ließ er sich nicht ein. Nun forderte die Polizei vom Fahrer die angeforderten Dokumente und übergab diese dem BAG, worauf sie ihren Kontrollbericht fertigten. Polizeiobermeister (POM) REMO VOGEL kam auf mich zu und wies mich an, dass der LKW an der Abf Hermsdorf die Autobahn zu verlassen hat, sich an der Tankstelle in das Mautsystem einbuchen MUSS, sonst würde er den LKW festsetzen. Auf meine Frage, wie er das tun wolle, entgegnete er mir: “Ich lege den LKW an Ketten!“

PHM FANKHÄNEL erklärte ich die Rechtslage und übergab ihm das Schreiben vom Polizeigewerkschafter Volker Schöne und das Schreiben „An alle anständigen Verwaltungsbeamten der BRD“.

Mein Chef, Selbstverwalter Dietmar Erich S c h n e i d e r , rief mich an um mir mitzuteilen, dass Hr. Hottinger (Chef der Autobahnpolizei Bautzen) auf einen Rückruf von mir wartet. Unverzüglich telefonierte ich mit Hr. Hottinger, erklärte ihm Situation und Rechtslage. Von dieser „neuen Rechtslage“ hatte er noch nie etwas gehört und schlug mir vor, eine einstweilige Verfügung bei Gegicht zu erwirken um eine Weiterfahrt zu ermöglichen. ;-) ).

Ich erklärte ihm dass Privatgerichte für mich nicht zuständig sind, sondern nur der Internationale Strafgerichtshof in DEN HAAG. Um die strafrechtlichen Konsequenzen gegen seine beiden Kollegen zu vermeiden, bat ich ihn, diese anzuweisen, sich vom Ort des Geschehens zu entfernen. Vermutlich ging er auf meinen Vorschlag ein, denn Minuten später saßen die beiden Polizisten im Auto und verschwanden. Nun beschloss ich den LKW zu übernehmen um die Fahrt nach Bülstringen bei Magdeburg fortzusetzen.

Der sich mir nicht ausgewiesene „Mann“ vom BAG wies mich an, in Hermsdorf die A4 zu verlassen, drohte bei Zuwiderhandlung mit einem erneutem Wiedersehen an der Anschlußstelle DD Flughafen. Ich sagte: “Ok.!“ und fuhr los. nzwischen war es 10.15 Uhr. Das Kontrollorgan des BAG folgte sofort. Natürlich ignorierte ich seine Anweisung und blieb auf der Autobahn. Kurz vor DD Flughafen überholten sie mich, schalteten Blaulicht ein und den debase blinkenden Schriftzug „Bitte folgen-Follow me“ und bremsten mich aus.

Ich blieb auf der Mittelspur, überholte sie und ignorierte auch diese Aufforderung.Nun schalteten sie empörter Weise das Blaulicht wieder aus. An der nächsten Abfahrt versuchte sie zwischen mich und dem vorrausfahrendem LKW einzuscheren, natürlich wieder mir komplett eingeschalteter „Beleuchtungsanlage“. Damit ihnen das gelang, hielt ich den Abstand gering. Der Puls der „BAG Beamten“ schnellte in die Höhe. Spielstand 2:0 für mich.

Ihnen blieb nichts anderes übrig, als sich hinter mir einzuordnen. Kurz vor der Raststätte Wilsdruff am Autobahndreieck kam ein Auto vom Zoll aus Richtung Prag und blieb auf gleicher Höhe rechts neben mir. In der Ausfahrtspur zur Raststätte beschleunigte der Zoll und setzte sich vor den zweiten vor mir fahrenden russischen LKW. Der LKW vor mir, setzte zum Überholen an, das tat ich ebenfalls und fuhren an der Raststätte vorbei. Spielstand 3:0.

An der Abf. Wilsdruff verließ der Zoll mit dem russischen LKW die Autobahn. Ca. 3 km weiter Richtung Chemnitz stand ein Auto der grünen Polizei am Standstreifen und beobachtete den Verkehr. Beim Passieren gab das hinter mir fahrende BAG Auto Lichthupe zum Auto der Polizei. Mir war sofort klar, hier wird Verstärkung angefordert. Das beim Spielstand 3:0! Am Autobahndreieck Nossen überholte mich dieses Polizeiauto und fuhr mit Abstand und 90 km/h vor mir her. So passierten wir die Abf. Nossen-Ost. Kurz vor der Abf. Nossen-Nord schaltete der hinzugekommene Mitspieler seine „Lichtverständigungsanlage“ein und signalisierte mir somit ein erneutes Verlassen der Autobahn. Der Mitspieler vom BAG begleitete mich links, mit vollständig eingeschalteter „Beleuchtungsanlage“. Da nun in Überzahl gespielt wurde, entschloss ich mich für eine kurze Auszeit. Wir verließen die Autobahn, fuhren auf den ESSO-Autohof.

Auf dem Parkplatz angekommen, sprang die neu hinzugekommene blonde Mitspielerin des Polizeiautos aus dem Wagen, stellte sich vor meine Fahrertür, ich ließ die Scheibe herunter, sie sagte: “Guten Tag, Autobahnpolizei, steigen sie aus, ich möchte ihre Papiere sehen.“

Darauf ich: “Guten Tag, können sie sich bitte ausweisen?“.

Darauf riss diese blonde, mir unbekannte Frau meine Fahrertür auf und schrie mit in ihre Hüften gestemmten Armen: “Steigen sie sofort aus!“.

Ich nahm die Fahrertür, knallte sie wieder zu und verriegelte von innen. Dann sagte ich: “Ich bleibe in meinem Fahrzeug, bitte weisen sie sich aus!“.

Sie: “Das kann ja wohl nicht war sein, ich brauche mich nicht ausweisen, es ist ja wohl zu sehen, dass ich die Polizei bin und verwieß auf den Schriftzug “Polizei“ auf ihrer Kleidung.

Ich: “Da kann ja jeder kommen, bitte weisen sie sich aus!“.

Sie spurtete auf die Beifahrerseite, riss diese auf und brüllte: “Steigen sie jetzt SOFORT aus!!!“.

Kurzentschlossen sprang ich auf die Beifahrerseite, riss die Tür, welche sie noch festhielt, zu, verriegelte sie ebenso von innen. Der Spielstand in diesem Moment ist unklar. Ich setzte mich wieder auf den Fahrersitz, öffnete die Scheibe und sagte: “Bitte weisen sie sich aus!“

Sie brüllte: “Ich habe keinen Ausweis!“.

Nun kam ein empörter Kollege hinzu, ich fragte ihn: “Können sie sich ausweisen?“.

Er zeigte mir seinen Dienstausweis, darauf sagte ich zu ihm: “Bitte zeigen sie mir ihren Personalausweis, dieser gehört bei Vorlage eines Dienstausweises dazu, da sie Privathafter sind und ich ihre Adresse für die weitere Korrespondenz benötige.“

Nun brüllten beide: “kommen sie SOFORT raus!!!!“

Ich:“ Nein ich bleibe sitzen!“.

Daraufhin stellten sie das Polizeiauto quer vor mein Fahrerhaus und das BAG Auto stellte sich Quer hinter den LKW. Nun wurde das Überzahlspiel astray und ich entschloss mich einen Unparteiischen hinzuzuziehen, wählte auf meinem Telefon 110. Das war ja nun wirklich Nötigung!

Bei Annahme des Notrufes, gab ich meinen Namen, den aktuellen Standort sowie Angabe der Tatsache, von zwei Fahrzeugen von der Autobahn gedrängt worden zu sein, durch. Weiterhin gab ich an, von den Fahrzeuginsassen an meiner Weiterfahrt gehindert zu werden. Ich fragte, ob die Kennzeichen dieser Fahrzeuge benötigt werden, was bestätigt wurde. Folgende Daten wurden aufgenommen: Kennzeichen BAG-Fahrzeug: K-MK 7620, Kennzeichen des anderen Autos kann ich im Moment nicht erkennen, aber es sieht aus, wie ein Polizeiwagen.

Darauf fragte er mich, ob er einen dieser Kollegen sprechen kann. Das versuchte ich, rief POM STEFAN REICHEL: “Kommen sie bitte ans Telefon, der Polizeinotruf möchte mit ihnen sprechen!“.

POM REICHEL brüllte: “Ich unterhalte mich nicht mit ihrem Telefon, steigen sie aus!“.

Ich sagte zum Notrufmann: “Ich glaube, er möchte nicht mit ihnen sprechen, schicken sie bitte jemanden von der Polizei vorbei, um diese Situation aufzuklären.“

Wir beendeten das Gespräch. Die blonde, mir unbekannte Frau kam wieder ans Fenster und schrie mich an: “Steigen sie SOFORT aus!!!“.

Ich : “Bleiben sie ruhig, die Polizei kommt gleich vorbei!“.

Sie schrie wieder: “Wir sind wohl keine Polizei oder was?“.

Ich: “Sie können sich doch nicht ausweisen!“, schloss das Fenster, sinnierte über den Spielstand und wartete auf das Eintreffen der Polizei. Zwischenzeitlich kamen wieder neue Mitspieler dazu: Ein PKW vom BAG, drei weitere Polizeiautos, ein Krankenwagen und der Notarzt. Nun traf der über Notruf verständigte PHM JENS VOLKMANN ein. Die komplette Spielgemeinschaft versammelte sich an seinem Fahrzeug-Lagebesprechung-Ermittlung des Spielstandes.

Der Unparteiische kam an mein Fenster und fragte, ob er mit mir reden könne. Ich bejahte und fragte: “Können sie sich ausweisen?“. Er: “Mein Name ist VOLKMANN, ich habe hier meine Visitenkarte für sie.“ und reichte mir diese. Diese Form der Ausweisung der Polizei war völlig neu für mich.

Da der Unparteiische durch mich angefordert wurde, akzeptierte ich und kam seinem Wunsch entgegen, auszusteigen um auf gleicher Augenhöhe zu reden. Er bat um meinen Ausweis, ich legte ihm meinen Personenausweis vor.

Seiner Frage nach dem Personalausweis, erwiederte ich, dass ich nicht im Besitz eines solchen bin, und unter  Selbstverwaltung stehe. Er forderte noch Fahrzeugscheine, Ladedokumente, EU-Lizenz, Führerschein und Fahrerkarte des elektronischen Kontrollgerätes. Ich händigte ihm alles aus, er übergab es dem BAG, welche wiederum Kontrollberichte/Anzeigen fertigten, dies geschah ohne meinem Beisein.

Inzwischen wurde die blonde, mir unbekannte Frau intensivst vom Notarzt auf über Körperverletzungsspuren untersucht. Nach Beendigung des Prozedere kam PHM VOLKMANN wieder zu mir und gab mir die ausgehändigten Dokumente zurück. Er wollte wissen, ob ich die Fahrt nach Magdeburg fortsetzen werde. Das bestätigte ich ihm.

Darauf gab er mir zu verstehen, dass mit weiteren Maßnahmen seiner Firma zu rechnen sei, wenn ich keine Maut buche. Ihm wurde von mir noch einmal die Rechtslage erklärt. Er erwiderte, dies sei nur meine Meinung, worauf ich ihn noch einmal auf die Faktenlage hinwies.

Wir verabschiedeten uns, ich ging mit meinem Kraftfahrer Lutz Bundesmann, er war die ganze Zeit Zeuge des Geschehens, einen Kaffee trinken um die Geschehnisse zu besprechen. Wir konnten beobachten, dass sich hinzugekommene Mitspieler vom „Spielfeld“ zurückzogen. Nur zwei BAG-Autos blieben übrig. Als ich wieder zurück zum LKW ging, fuhr das BAG-Auto von Ottendorf-Okrilla auf mich zu und der mir Unbekannte Kontrolleur wies mich wiederum an, mich ins Mautsystem einzubuchen. Dann verließen beide BAG-Autos den Ort des Geschehens.

Vermutlich hatten sie sich mit dem neuen Spielstand 3:1 abgefunden, wobei ich mir nicht sicher bin, ob 3:1 satisfactory ist?! Inzwischen war es 12.45 Uhr und ich begann die Fahrt auf der Autobahn nach Magdeburg fortzusetzen. An der Raststätte Hansens Holz bemerkte ich beide Mitspieler des BAG erneut, sie folgten mir wieder. Am Parkplatz Leisnig fuhren sie beide ab. Hatten sie etwa keine Lust mehr, weiterzuspielen? So fuhr ich ungestört weiter, bis Ausfahrt Klinga. Dort verließ der PKW vom BAG die Autobahn.

An der Raststätte vor Abf. Könnern machte ich kurz Pause, um etwas zu trinken zu kaufen. Plötzlich stellte ich fest, es gab noch Mitspieler. Ein BAG-Transporter fuhr langsam an mir vorbei, postierte sich in der Schwerlastparkspur zur Ausfahrt auf die Autobahn. Ein Polizeiauto von Sachsen-Anhalt stellte sich vor mir auf den PKW-Parkplatz, zwei übergewichtige Mitspieler stiegen aus und beobachteten mich.

Völlig unbeeindruckt lief ich an ihnen vorbei und ging in die Raststätte. Als ich zurück kam, sprachen beide übergewichtigen Mitspieler mit dem inzwischen aufgetauchten Fahrzeuginsasse des BAG-PKW (vom Aktionsort Nossen). Ich stieg ein und fuhr los. Der BAG-Transporter von der Schwerlastspur folgt mir. An der Abf. Könnern verließ ich die Autobahn und setzte meine Fahrt auf der Bundesstraße nach Magdeburg fort. Der BAG-Transporter folgte mir bis hinter Bernburg und fuhr in Staßfurt wieder auf die Autobahn Richtg. Magdeburg auf. Nach einigen Kilometern bemerkte ich, dass der BAG-PKW (Aktionsort Nossen) mir noch immer folgte. Das versuchte er unauffällig bis Magdeburg.

Auf der Schnellstr. in Magdeburg vergrößerte sich sein Abstand durch hohes Verkehrsaufkommen, hinter einer Rechtskurve,in die er nicht einsehen konnte, befindet sich Ausfahrt Kannenstieg, an der ich nun abfuhr. Als er dies bemerkte, hatte er verloren…..er konnte meinem Weg nicht mehr folgen. Endstand 4:1! Spielende. Leider hatte ich keine Telefonnummer von ihm, um ihn erklären zu können, wo er lang fahren soll, um mich wiederzufinden. Drum ist der Weisheit letzter Schluß, dass dieser Mensch was lernen muss.

Ein paar Bilder aus der Aktion:

http://staseve.wordpress.com/2012/05/21/die-begegnung-mit-den-modernen-raubrittern/