Wahlen 2013 , Wahlbetrug , Korruption ..

.. Politiker , Umwelt , Energie , Kriege

Eine grobe Zusammenfassung der Ereignisse auf der Welt
und die damit verbundene gesamtgesellschaftliche Ohnmacht

Öffentliche Ausschreibung gemäß neuem EU Recht vom 25.09.2013 § 0815

Gewerk Bauleistungen :

Titel 01 : Herstellen und Einbau von ca. 1500 Stück Doppelstockbetten.
Material : Abrissholz nach DIN 1052 unbehandelt

Titel 02 : Errichtung eines Damen WC

Dem Bieter wird freie Wahl gelassen, Standarts müssen nicht eingehalten werden.
Die Absaugung soll als Umluft genutzt werden.

Titel 03 : Errichtung einer rollstuhlgerechten Einfahrt nach den Anforderungen der DIN 123 für “Barrierefreies Wohnen”

Die Einfahrt ist so zu gestalten, dass eine Ausfahrt unmöglich ist.
Die Sicherheit der Nichtausfahrt ist zu gewährleisten.

Titel 04: Herstellen und Einbau von 1 Stck Wandschrank

Anforderungen :
Länge ca. 10m
Aufhänger , – Speziel für Hosenanzüge

Die Angebote zur Ausschreibung sind mit folgendem Bauvorhaben zu kennzeichnen.

Bauvorhaben : Eingeschränkter Umbau des Atommüllzwischenlagers Gorleben “Schacht Konrad”
Vergabetermin : 23.09.2013
Fertigstellungstermin : So schnell wie möglich nach der Wahl!

Die Bundestagswahl ist entschieden –- Berliner Geheimplan geleakt

Der Artikel fällt eigentlich unter Satire.

Man könnte ihn aber ohne Probleme als echten Bericht verkaufen. ;)

Die Bundestagswahl ist entschieden –- Berliner Geheimplan geleakt

In geheimer Sitzung beschloss der deutsche Bundestag letzte Nacht das Ergebnis der nächsten Bundestagswahl.
Das ergibt ein Protokoll, das mir eine anonyme Niedriglohnschreibkraft des Bundestages gegen einen
Becher Kaffee und eine warme Mahlzeit übergab.

In dem Papier werden nicht nur die genauen Prozentzahlen des Wahlergebnisses sondern auch die vorläufigen
Ministerposten und Absprachen zum Verhalten der Abgeordneten untereinander genannt.

Die Parteienverteilung

Nehmen wir einmal das Absehbare vorweg, die FDP ist raus. Der Fachausschuss für dezente Wahlfälschung begründet
das mit dem ungehörigen Verhalten der FDP während der aktuellen Legislaturperiode. So wird zum einen der permanente
interne Machtkampf kritisiert, als auch der uferlose Personalwechsel mit ständig wechselnden Ansprechpartnern.

Als besonders anstößig wird allerdings die Tatsache genannt, dass die FDP im Vorfeld der letzten Wahl den Steuer-Deal
mit der Mövenpick-Hotelkette in trockene Tücher gebracht hat, dabei jedoch nur Vergünstigungen für die FDP-Fraktion,
statt für den gesamten Bundestag herausgeschlagen hat. Das nehmen die Abgeordneten der anderen Parteien übel,
weshalb das amtliche Endergebnis für die FDP im nächsten Jahr auf nur 4,8% festgesetzt wird.

Für die FDP wurde es als disziplinarische Strafe vereinbart, dass sie die nächsten vier Jahre über ihr Verhalten
nachdenken kann. Als letzten Grund gaben die Abgeordneten eindeutig an, dass ein gewisser Wolfgang Kubicki im
Bundesrat eventuell zu schwierig sein könnte. Die FDP erklärte sich zwar bereit, sich diesbezüglich auch zu einer
Barschel-Lösung entschließen zu können, das wurde jedoch von den anderen Abgeordneten aufgrund der zu geringen,
verstrichenen Zeit seit des „Barschel-Unfalls“ verworfen worden.

Die Linke bekommt 12.9%, was einen ganzen Prozentpunkt mehr bedeutet, als bei der letzten Bundestagswahl.
Als Gegenleistung wurde vereinbart, dass Oskar Lafontaine sich auch während der nächsten Legislaturperiode aus der
Bundespolitik heraus hält und Gregor Gysi seinem Auftrag als bundestagseigener Comedian etwas mehr Zeit entgegen
bringt als in der aktuellen Legislaturperiode.

Desweiteren hat Gysi sich – gegen den Willen Oskar Lafontaines – verpflichtet, seiner Fraktionskollegin Sarah Wagenknecht
humoristische Nachhilfestunden zu geben, da ihre Reden nicht unterhaltsam genug rüberkommen und immer wieder
Abgeordnete gelangweilt den Saal verlassen.

Die CDU/CSU kommt auf 28,6% und verliert damit etwas über 5% gegenüber der letzten Wahl.
Die Abgeordneten legten sich einstimmig darauf fest, dass die Union für die diversen Skandale der
letzten 3 Jahre abgestraft werden müsse.

Außerdem wurde die schlampige Vertuschungsarbeit über den unionseigenen Geheimdienst kritisiert,
der jetzt publik wurde. Solche Schlagzeilen schüren Misstrauen und würden dazu beitragen, dass immer mehr
politisch interessierte „Blogger und andere Internetspinner“ hinter den Politikern herschnüffeln.

Die SPD gewinnt 4 Prozentpunkte dazu, in erster Linie, um den Grünen einen Warnschuss vor den Bug zu geben,
weil sie sich in letzter Zeit zu wichtig nehmen. Außerdem musste die SPD-Spitze versprechen, dass sich weder
Helmut Schmidt noch Gerhard Schröder während der kommenden Legislaturperiode zur Bundespolitik äußern.

Frank-Walter Steinmeier konnte diesbezüglich beruhigen: Helmut Schmidt sei bereits darüber informiert worden,
dass er versehentlich ins Hamburger Hafenbecken fallen könnte, sofern er sich nicht bedeckt halte, wegen Schröder
habe man bereits mit Putin telefoniert, der für zwei brandneue Mercedes S-Klasse Limousinen dafür sorgen würde,
dass Gerhard Schröder bei einem Fehlverhalten zukünftig bestenfalls noch als Straßenfeger in Prypjat arbeiten werde.

Die Grünen werden von 10,7% auf 11% aufgewertet. Zwar ergeben Umfragen in der Bevölkerung ein höheres Ergebnis,
die Bundestagsabgeordneten waren sich allerdings einig, dass die Grünen in der aktuellen Legislaturperiode
zu oft den Spielverderber gegeben haben und einige Verstöße gegen die Abmachungen der letzten Wahlkampfabsprache
aufweisen. Daher kämen sie für eine Regierungsbeteiligung auch dieses Jahr nicht in Frage.

Mit den Piraten wird momentan noch verhandelt. Der Bundestag stellt gewisse Ansprüche an die Politneulinge,
die Gespräche erweisen sich jedoch als schwierig. So würde der Bundestag auf Udo Vetter lieber verzichten
da die Gefahr bestünde, er würde mit seinen fundierten Jura-Kenntnissen zu viel Unruhe in den Bundestag bringen.

Stattdessen hätte man gerne Christopher Lauer als humoristische Ergänzung zu Gregor Gysi, um den Bundestag etwas
unterhaltsamer in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Auch die feministische Einstellung einer
Anke Domscheit-Berg ist den Abgeordneten ein Dorn im Auge.

Stattdessen hätten sie lieber Johannes Ponader, weil der, ich zitiere sinngemäß, „…leichter zur Ruhe zu stellen wäre,
wenn man ihm für den Winter ein paar warme Socken, dicke Stiefel und einen kuscheligen Mantel in Aussicht stellt“.

Sollte sich die Piratenpartei auf die Vereinbarungen einlassen, würde sie mit knapp 7% in den Bundestag einziehen,
bei einer Weigerung, die Absprachen anzuerkennen würden sie gleichauf bei 4,8% mit der FDP dem Bundestag
fernbleiben. Die übrigen Prozentpunkte würden dann zwischen Union, SPD und Sonstigen aufgeteilt.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Farlion