Wie friedensfördernd ist die UNO wirklich? | 10.06.2019

Terraherz

Wer kennt sie nicht: die UNO? Gegründet nach dem 2. Weltkrieg: um den Frieden zwischen den Völkern aufzurichten, die Würde und Freiheit des Menschen zu schützen, inzwischen sogar auch das Klima und vielerlei mehr. Die UNO, selbstlos bemüht um Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Oder vielleicht doch nicht so selbstlos???

https://www.kla.tv/14403

Ursprünglichen Post anzeigen

Nach dem Mueller-Bericht: Der Bühnenumbau beginnt

von: N8Waechter

Der Mueller-Bericht wurde bekanntlich am vergangenen Freitag dem US-Justizminister Bill Barr übergeben, welcher am Sonntag in einem vierseitigen, öffentlichen Brief an den US-Kongress Stellung nahm [Übersetzung bei tagesereignis.de]. Demnach habe Sonderermittler Robert Mueller im Zuge seiner fast zweijährigen Untersuchung keine Hinweise für “geheime Absprachen mit Russland“ gefunden. Weiter sei eine mögliche “Behinderung der Justiz“ von Herrn Mueller untersucht worden, welche Herr Barr jedoch, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rod Rosenstein, als nicht gegeben feststellt.

Da Donald Trump somit nun öffentlichkeitswirksam von den Vorwürfen entlastet wurde, er selbst und/oder Mitarbeiter seiner Wahl-Kampagne hätten sich mit “den Russen“ verschworen, um die Präsidentschaftswahlen 2016 für sich zu entscheiden, dürfte der Weg für die Verkündung der Ermittlungsergebnisse des Generalinspekteurs des Justizministeriums, Michael Horowitz, frei sein. Dieser hatte den Auftrag, die Machenschaften innerhalb des FBI und des Justizministeriums in Bezug auf die Untersuchung der Clinton-eMails sowie den möglichen FISA-Missbrauch zu beleuchten.

Ebenfalls zu erwarten ist die öffentliche Verkündung der Ermittlungsergebnisse des Bundesstaatsanwaltes John Huber, welcher Ende 2017 vom seinerzeitigen Justizminister Jeff Sessions beauftragt wurde, sowohl möglichen Missbrauch des FISC [Foreign Intelligence Surveillance Court] durch das FBI und das Justizministerium zu untersuchen, als auch die Machenschaften der Clinton-Foundation.

Über die Ermittlungen von John Huber ist bislang wenig bis nichts an die Öffentlichkeit geraten, was für derartige Prozesse in Übersee ausgesprochen ungewöhnlich ist. Allerdings ist anzunehmen, dass man sich beispielsweise mit dem Spendenaufkommen der Clinton-Foundation auseinandersetzt, welches nach der verlorengegangenen Wahl 2016 massiv eingebrochen war. Dies wird von einigen Akteuren des Politsumpfes als Hinweis dafür gesehen, dass sich eine Reihe Schattenkreaturen gewisse Gefälligkeiten bei ihrer Präsidentschaftskandidatin zu erkaufen gedachten, was jedoch aufgrund der Wahlniederlage nicht mehr zum Tragen kam.

Neben den Ermittlungen der Herren Horowitz und Huber werden nun, nach der Entlastung Donald Trumps durch den Mueller-Bericht, vermehrt Stimmen laut, welche die Untersuchung der Verbindungen Hillary Clintons und ihres Umfelds nach Russland sowie die Verbindungen der Demokraten zu führenden US-Medien fordern. Medial wird diese Forderung führend von Fox News-Moderator Sean Hannity auf die Bühne transportiert [sehenswert!]:

 

 

Ein weiterer Mosaikstein dürften die Aussagen der Pressesprecherin des US-Präsidenten Sarah Sanders sein, welche schon einmal vorsorglich von Hochverrat und Todesstrafe spricht:

Sarah Sanders: “Die haben den Präsidenten der Vereinigten Staaten buchstäblich beschuldigt, ein Agent für eine ausländische Regierung zu sein. Dies ist gleichbedeutend mit Verrat. Dieser wird in diesem Land mit dem Tode bestraft.“

Hillary Clinton und das DNC (Democratic National Committee) haben also ihre Kanzlei Perkins Coie angewiesen die Firma GPS Fusion zu beauftragen, etwas gegen Donald Trump zu finden. Fusion GPS hat Christopher Steele angeheuert, welcher ein unhaltbares Dossier verfasst hat, mit welchem wiederum vier Überwachungsbeschlüsse (FISA) gegen den Trump-Angestellten Carter Page erwirkt wurden – widerrechtlich, da den entsprechenden Richtern die Hintergründe um das Zustandekommen des Dossiers vorenthalten wurden.

Nichts von dem wäre übrigens jemals an die Oberfläche gekommen, hätte Hillary Clinton die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Beteiligt allein an diesem Missbrauch des US-Justizapparates unter Präsident Barack Obama waren:

  • Barack Obama, 44. US-Präsident
  • Hillary Clinton, Außenministerin der Obama-Administration, Präsidentschaftskandidatin der Demokraten
  • James Comey, FBI-Direktor der Obama-Administration
  • John Brennan, CIA-Direktor der Obama-Administration
  • James Clapper, Nationaler Geheimdienstdirektor der Obama-Administration
  • Loretta Lynch, Justizministerin der Obama-Administration (am 20. Januar 2017, dem Tag der Vereidigung Donald Trumps, gefeuert)
  • Sally Yates, geschäftsführende Justizministerin (vom 20. bis 30. Januar 2017, von Donald Trump gefeuert)
  • Andrew McCabe, stellvertretender FBI-Direktor (eingesetzt von James Comey, von Jeff Sessions am 16. März 2018 gefeuert)
  • Peter Strzok, stellvertretender Direktor der FBI-Abteilung Gegenspionage (am 10. August 2018 gefeuert)
  • Lisa Page, entlassene FBI-Anwältin und Liebhaberin von Peter Strzok

Nun wird öffentlich verkündet, dass Donald Trump keine “geheimen Absprachen mit Russland“ nachzuweisen sind und es wird augenscheinlich die Bühne für den Gegenschlag bereitet. Es ist davon auszugehen, dass die vorgenannten und weitere Namen recht bald für sehr interessante Schlagzeilen sorgen werden.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***

http://n8waechter.info/2019/03/nach-dem-mueller-bericht-der-buehnenumbau-beginnt/

Hintergründe: Der FISA-Überwachungsauftrag

von: N8Waechter

Beteiligte Akteure:

Carter Page, James Comey, Andrew McCabe, Rod Rosenstein

Über Carter Page

Carter William Page diente von 1993 bis 1998 in der US-Marine. Im Jahr 2000 begann er als Investment-Banker für die Bank Meryll Lynch zu arbeiten, war Vizepräsident in deren Niederlassung in Moskau und später Geschäftsführer der Abteilung “Energie und Strom“ bei Meryll Lynch in New York City. Im Jahr 2008 war er Mitbegründer des Investmentfonds Global Energy Capital, welcher 2017 allein durch ihn repräsentiert wurde (er war der einzig verbliebene Mitarbeiter). Carter Page pflegte langjährige Kontakte mit russischen Größen in Regierung und im Energiewesen (Rosneft). Im März 2016 wurde er zum außenpolitischen Berater Donald Trumps, trat jedoch aufgrund von Presseberichten über seine Verbindungen zu Russland Ende September 2016 zurück.

Über James Comey

James Brien Comey jr. machte 1985 seinen Jura-Doktor an der University of Chicago Law School und arbeitete im Anschluss am Bezirksgericht in New York City und für die Bundesstaatsanwaltschaft im Gerichtsbezirk Südliches New York. Von 1996 bis 2001 war er stellvertretender Bundesstaatsanwalt für den Bezirk Östliches Virginia und ab 2002 Bundesstaatsanwalt für New York-Süd. Von Dezember 2003 bis zum August 2005 war er stellvertretender Justizminister, verließ diese Position jedoch zugunsten einer Anstellung als Senior-Vizepräsident von Lockheed Martin (dem größten Zulieferer des US-Verteidigungsministeriums). Im Juli 2013 wurde James Comey von Barack Obama als FBI-Direktor berufen und vom Senat mit 93 zu 1 Stimmen bestätigt. Im Juli 2016 verkündete er öffentlich, dass das FBI keine Ermittlungen gegen Hillary Clinton in Sachen “privater eMail-Server“ aufnehmen werde, da Frau Clinton nicht “grob fahrlässig“ gehandelt habe, sondern nur “extrem nachlässig“. Aufgrund der auf dem Laptop von Anthony Weiner gefundenen eMails zwischen seiner Gattin, Huma Abedin, und Hillary Clinton, wurden die Ermittlungen nur zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahlen wieder aufgenommen und zwei Tage vor der Wahl verkündete Herr Comey, es gäbe “keine anderen Schlussfolgerungen als im Juli zum Ausdruck gebracht“. Das Justizministerium verkündete im Januar 2017, dass untersucht werde, ob Herrn Comey die Verfahrensvorschriften befolgt habe und im Mai 2017 wurde er von US-Präsident Donald Trump gefeuert.

Über Andrew McCabe

Andrew George McCabe machte 1993 seinen Abschluss als Jura-Doktor an der Washington University und ging 1996 zum FBI. Für das Büro in New York City war er Teil eines SWAT-Teams und diente später in der Abteilung für Terrorbekämpfung des FBI. 2016 wurde er von James Comey zu dessen Stellvertreter berufen und er übernahm den Posten des FBI-Direktors übergangsweise nach Herrn Comeys Rauswurf ab Mai 2017. Im August 2017 übernahm Christopher Wray den Posten des FBI-Direktors und Andrew McCabe ging wieder auf seinen Stellvertreterposten. Im Laufe des zweiten Halbjahrs 2017 geriet er unter erheblichen Druck. Am 29. Januar 2018 verkündete er seinen Abschied als stellvertretender FBI-Direktor und wurde am 16. März 2018 vom seinerzeitigen Justizminister Jeff Sessions nur 2 Tage vor Erreichen seiner Pensionsansprüche gefeuert. Er betätigte sich im Anschluss als Autor und der Buchvertrieb wurde unter anderem von CBS unterstützt.

Über Rod Rosenstein

Rod Jay Rosenstein studierte an der Harvard Law School und machte 1989 seinen Doktor. Während seiner Zeit in Harvard machte er ein Praktikum unter Robert Mueller, als dieser Bundesstaatsanwalt in Massachussetts war. 1990 trat er ins Justizministerium ein und arbeitete als Strafverfolger für Robert Mueller in der Kriminalabteilung. 1997 wurde er zum stellvertretenden Bundesstaatsanwalt für den Rechtsbezirk Maryland berufen und kehrte 2001 ins Justizministerium in Washington zurück. US-Präsident George W. Bush setzte ihn 2005 als Bundesstaatsanwalt von Maryland ein, eine Position, die er 2017 auf Anweisung des US-Justizministers Jeff Sessions aufgab, um am 25. April 2017 als stellvertretender Justizminister seinen Dienst anzutreten.

Über Glenn Simpson

Glenn Robert Simpson arbeitete als Journalist, zuletzt bis 2009 für das Wall Street Journal und war Mitbegründer der investigativen Firma Fusion GPS im Jahre 2010. Von September 2015 bis Mai 2016 arbeitete er im Auftrag der konservativen Medienseite Washington Free Beacon an der Zusammenstellung von Informationen über verschiedene Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, darunter auch Donald Trump. Als dieser zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner bestimmt wurde, zog sich Washington Free Beacon zurück. Im April 2016 wurde Fusion GPS von Seiten der Hillary Clinton-Kampagne (über deren Anwaltsfirma Perkins Coie) und des DNC (Democratic National Committee, die Parteiorganisation der Demokraten) angeheuert, um Informationen über Donald Trump zusammenzustellen. Im Juni 2016 beauftragte Fusion GPS Christopher Steele mit Nachforschungen in Bezug auf angebliche Aktivitäten Trumps in Russland. Nach der Wahl stellten der DNC und Perkins Coie die Finanzierung ein und Glenn Simpson finanzierte die Nachforschungen von Herrn Steele aus eigener Tasche weiter.

Über Christopher Steele

Christopher David Steele arbeitete 20 Jahre beim britischen Geheimdienst MI6. In der Berichterstattung wird fast ausnahmslos betont, er sei “ehemaliger“ Geheimdienstler (ob es sowas gibt, sei dahingestellt), da er 2009 eine in London ansässige Firma für Geschäftsanalytik mitbegründet hat. Seine Agententätigkeit brachte ihn von 1990 bis 1993 nach Russland an die britische Botschaft in Moskau. Nach Aufträgen in Paris und Afghanistan führte er von 2006 bis 2009 die Russland-Abteilung des MI6. Ende 2016 lieferte er dem FBI ein aus 17 von ihm verfassten Memos bestehendes Dossier über angebliche Verbindungen der Trump-Wahlkampagne mit Russland und ließ Informationen über den Inhalt wenig später auch an ausgewählte Medienhäuser durchsickern, was zur Aufkündigung der Zusammenarbeit von Seiten des FBI Ende Oktober 2016 führte. Der erzeugte Presserrummel, zuvorderst die Veröffentlichung des Dossiers durch Buzz Feed im Januar 2017, mündete letztlich im Mai 2017 in der Einberufung des Sonderermittlers Robert Mueller.

FISA-Überwachungsanträge gegen Carter Page

Im Juli 2018 wurde über den “Freedom Of Information-Act“ (FOIA, ein Gesetz zur Freigabe von klassifizierten Informationen) ein Dokument des “Foreign Intelligence Surveillance Court“ (FISC) öffentlich zugänglich gemacht, welches die Überwachung von Carter Page durch das FBI zum Inhalt hat. Das stark geschwärzte Dokument bestätigt, dass Herr Page Ziel einer Abhöraktion des FBI war und als “Agent einer ausländischen Macht“ (Russland) eingestuft wurde.

Der Zeitrahmen für die Auslösung des Überwachungsauftrags wird mit “in oder um Oktober 2016 herum“ angegeben und als Grundlage für die Feststellung des “Status‘ des Ziels“ (= Herr Page) diente demnach “vom US-Justizministerium zur Verfügung gestellte Information“. Das FBI ging davon aus, dass “Page Gegenstand einer gezielten Rekrutierung durch die russische Regierung“ sei.

Im Weiteren geht es um Einmischungen der Russen in US-Wahlen, besonders die US-Präsidentschaftswahlen 2016, die angeblich von den Russen “gehackten Server“ des DNC und die Weitergabe der auf diesem Weg erlangten Daten und eMails an Wikileaks. Die Geschäftsbeziehungen von Herrn Page in Russland werden thematisiert, wie auch seine Verbindungen zu einzelnen russischen Geschäftspartnern.

Als eine der wichtigsten Grundlagen für den Abhörantrag ist in dem Dokument die Rede von “Quelle #1, welche eine Auslandsgeschäft/s-Finanzinformationsfirma besitzt“. Diese “Quelle #1“ [Christopher Steele] habe von einer “identifizierten US-Person“ [Glenn Simpson] den Auftrag zu Nachforschungen in Bezug auf “Kandidat #1“ [Donald Trump] und mögliche Verbindungen zu Russland erhalten und “geheime“ Treffen von Carter Page mit russischen, regierungsnahen Personen, hätten ein diskreditierendes Dossier über “Kandidat #2“ [Hillary Clinton] zum Inhalt gehabt.

Als Gegenleistung für die Aushändigung dieses Dossiers sei von “Kandidat #1“ erwartet worden, dass seine Administration im Falle des Wahlsiegs keine Waffen an die Ukraine liefere, mit welchen diese russische Truppen bekämpfen könne. Weiter wird auf verschiedene “Nachrichten“-Artikel verwiesen, welche von Herrn Pages angeblichen Verstrickungen mit Russland berichteten (was Herr Page gegenüber dem FBI dementierte) und auch diese wurden als Grundlage für den Antrag herangezogen. Damit habe “hinreichender Verdacht“ für eine Überwachung durch das FBI vorgelegen und der Antrag wurde für einen “Zeitraum von 90 Tagen“ gestellt.

Das Dokument ist insgesamt überwiegend geschwärzt und viele Einzelheiten sind somit bisher nicht zugänglich. Offen einsehbar ist jedoch, dass dieser erste Antrag von James Comey gestellt und von der seinerzeitigen Interims-Justizministerin Sally Yates im Oktober 2016 (der Tag ist geschwärzt) genehmigt wurde. Der Überwachungsauftrag wurde dann von der FISC-Richterin Rosemary Collyer abgezeichnet.

Im Weiteren heißt es dann, dass das FBI seine direkten Kontakte mit “Quelle #1“, also Christopher Steele, im Oktober abgebrochen habe, da bekanntgeworden war, dass Herr Steele Informationen über seine Memos an ausgewählte Pressemitarbeiter weitergegeben hatte.

Die Hauptargumentation beruht also auf dem Steele-Dossier, wie aus den lesbaren Teilen unzweifelhaft hervorgeht. Interessant ist nun die Tatsache, dass der Antrag dreimal verlängert wurde und zwar:

  • im Januar 2017, beantragt durch James Comey, genehmigt durch Sally Yates und bestätigt durch FISC-Richter Michael Mosman
  • im April 2017, beantragt durch James Comey, genehmigt durch den übergangsweisen Justizminister Dana Boente und bestätigt durch FISC-Richterin Anne Conway
  • im Juni 2017, beantragt durch Andrew McCabe, genehmigt durch Rod Rosenstein und bestätigt durch FISC-Richter Raymond Dearie

Jede Verlängerung des Überwachungsauftrags beruhte maßgeblich auf dem Steele-Dossier, die lesbaren Textstellen decken sich in weiten Teilen. Mit dem Ziel, vermuteten Missbrauch des FISC-Gerichtes öffentlich zu machen und entsprechende Untersuchungen einzuleiten, hatte der US-Kongressabgeordnete Devin Nunes, dem seinerzeit Vorsitzenden des Geheimdienstkomitees des US-Kongresses, am 2. Februar 2018 ein Memo zu seinen Einschätzungen der Geschehnisse im die FISA-Überwachungsaufträge veröffentlicht.

Was sich hinter den verschlossenen Türen des Justizministeriums und des diesem unterstehenden FBI im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2016 und auch nach der Wahl Donald Trumps tatsächlich abgespielt hat, ist bisher nur in Teilen bekannt. Dennoch erweckt es den Anschein, dass es erhebliche Bestrebungen gegeben hat, Donald Trump als US-Präsidenten zu verhindern, bzw. später des Amtes zu entheben.

Weitere Hinweise dazu finden sich in den zwischen Peter Strzok und Lisa Page ausgetauschten Textnachrichten, welche mittlerweile in weiten Teilen öffentlich sind, sowie in den Aussagen der beiden vor Untersuchungsausschüssen im vergangenen Sommer. (Hintergründe zu diesem Teil der Bühne folgen.)

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/03/hintergruende-der-fisa-ueberwachungsauftrag/

Donald Trump – ungebremst

von: N8Waechter

Die “Conservative Political Action Conference“ ist in jedem Jahr ein Anziehungspunkt für konservative Aktivisten in den USA. Am gestrigen Samstag, dem 2. März 2019, wurde mit großer Spannung die Rede des US-Präsidenten Donald Trump erwartet und wie sich recht bald herausstellte, hatte sich das Warten ebenso gelohnt, wie das Zuschauen in Echtzeit [sehr sehenswert, engl.]:

 

 

Nach für aufmerksame Beobachter ausdrücklich kurzweiligen 2 Stunden war der US-Präsident fertig und die anschließende Kakophonie der aufgescheuchten Spottdrosseln stellte sich erwartungsgemäß ein:

Dabei mag es sein, dass man sich in Übersee erst gerade richtig warm läuft, sofern man sich nicht besser entscheidet, der Rede den ihr gebührenden Raum gar nicht erst zu geben, um ja nicht allzu viel Aufmerksamkeit dorthin zu lenken.

Auch die hiesigen Spottdrosseln ließen sich nicht lange bitten:

(Spiegel, Focus und anderen bekannten Schwarmangehörigen ist die Rede offenbar keine Meldung wert; bei der Tagesschau wird man nur nach gezielter Suche fündig: Trumps Wahlkampftöne: „Demokraten sind lausige Politiker“ …)

Erstaunlich neutral berichtet dagegen n-tv:

n-tv: „Sozialistischer Albtraum“ – Trump schlägt nach Horrorwoche zurück

Der jedoch wohl mit großem Abstand angefressenste Beißreflex kam aus dem Munde von Samantha Vinograd, “Analystin für Nationale Sicherheit“ bei CNN und Tochter eines “Holocaust-Überlebenden“:

»Seine Aussage macht mich krank, auf einer persönlichen Ebene. Unser Erbe erhalten, unser Erbe wiedereinfordern, das klingt sehr stark nach einem gewissen Führer, welcher Mitglieder meiner Familie und rund sechs Millionen anderer Juden in den 1940ern ermordet hat.«

»Er gibt vor, es gäbe massive Zuflüsse von illegalen Immigranten, welche über unsere Grenzen kommen und er gibt Milliarden von Dollars für einen Grenzmauer-Notstand aus, anstatt echten nationalen Sicherheitsbedrohungen Aufmerksamkeit zu schenken. Er klingt sehr nach despotischen Führern, welche auf der ganzen Welt über das Erbe der Weißen und weißen Nationalismus gesprochen haben und steckt Mittel an falsche Stellen und tut in einer einfach nicht akkuraten Art so, als würden ausländische Leute versuchen unser Land zu beeinflussen.«

Nur gut, dass es ausreichend viele Menschen gibt, die selber denken können.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

 

Ein seltsamer Gipfel

von: N8Waechter

Am Mittwoch, dem 27. Februar 2019, fanden sich der US-Präsident Donald Trump und der Staatschef von Nord-Korea, Kim Jong-un, in Hanoi für ihr Gipfeltreffen in Sachen “Entnuklearisierung“ ein. Die Beiden trafen am Abend vor laufenden Kameras aufeinander und aßen im Anschluss gemeinsam zu Abend.

Am Donnerstag fanden Verhandlungen hinter verschlossenen Türen statt und, für viele unerwartet, die Gespräche wurden noch vor dem Mittagessen vorzeitig beendet und Herr Trump trat vor die Presse, um der “Welt“ zu erklären, dass man »manchmal einfach gehen muss«. Als Grund für den Abbruch der Verhandlungen wurde genannt, dass Nord-Korea die vollständige Aufhebung der Sanktionen fordere, sein Nuklearpotenzial im Gegenzug jedoch nicht vollständig abbauen wolle.

Soweit die jüngste Schicht.

Für den geneigten Beobachter war dagegen nicht nur der medienwirksame Abbruch der Gespräche sonderbar. Die ganze Szene wirft einige Fragen auf, welche sich vom heutigen Standpunkt aus auch kaum zufriedenstellend beantworten lassen.

Reisen nach Vietnam

So reiste der “Diktator“ Nord-Koreas auf dem Landweg drei Tage lang über 4.500 km Schiene mit einem “Panzerzug“ an, wie es bereits sein Vater und auch sein Großvater bevorzugt hatten. Der US-Präsident flog mit der hochgerüsteten Regierungsmaschine Air Force One, dies mit gleich zwei Zwischenlandungen. Die Gesamtreisezeit betrug etwa 20 Stunden.

Wie es heißt, habe das Flugzeug auf der Luftwaffenbasis Mildenhall in Großbritannien einen rund einstündigen Halt zum Auftanken (?) gemacht. Ein weiteres Mal wurde in Doha in Katar zwischengelandet, um noch einmal nachzutanken (?), und von dort ging es dann nach Hanoi in Vietnam.

Folglich wählte man die Route über Europa, von dort ging es dann nicht zu einer US-Basis im Irak, oder einer NATO-Basis in der Türkei, sondern an den Persischen Golf nach Katar, um dann quer über den indischen Subkontinent bis nach Vietnam zu fliegen. Darf es als seltsam angesehen werden, dass diese Reiseroute von niemandem hinterfragt wird?

Die AF1 hat eine offizielle Reichweite von 15.360 km. Das Flugzeug ist dafür ausgelegt, von jedem Punkt der Erde US-Hoheitsgebiet zu erreichen, ohne aufgetankt werden zu müssen (was übrigens notfalls auch in der Luft erfolgen könnte). Die Entfernung von Washington D.C. nach Hanoi beträgt 8.286 Meilen (13.335 km). Selbst abweichende Flugrouten (gesperrte Lufträume, o.ä.) berücksichtigt, wäre ein Auftanken auf dieser Reise unnötig gewesen.

Auf dem Rückflug wurde in entgegengesetzter Richtung geflogen und ebenfalls ein Zwischenstopp zum Auftanken (?) eingelegt, diesmal auf der US-Basis Elmendorf-Richardson in Anchorage/Alaska, wo der US-Präsident eine Rede vor Soldaten in einem Flugzeughangar hielt, bevor die Rückreise nach Washington D.C. angetreten wurde. Dieser Kurzaufenthalt würde zumindest noch einen gewissen Sinn ergeben, doch der Hinflug ist in jedem Fall bemerkenswert.

Warum Vietnam?

»Amerika wird niemals ein sozialistisches Land werden.«, sagte Donald Trump in seiner Rede zur Lage der Nation am 5. Februar 2019. Und dann trifft man sich mit Kim Jong-un ausgerechnet im sozialistischen (!) Vietnam, welches für die USA und das einstige Süd-Vietnam mit einer schmachvollen Niederlage in Verbindung steht!?

Bei der Gelegenheit traf sich der US-Präsident dann selbstverständlich auch mit der vietnamesischen Führung. Vor dem Treffen mit Kim Jong-un gab es Gespräche mit dem Präsident Vietnams, Nguyen Phu Trong, seines Zeichens Generalsekretär der Kommunistischen Partei, und auch mit dem Premierminister Nguyen Xuan Phuc.

Hier darf ruhig ein Vergleich mit der Posse um das ebenfalls sozialistische Venezuela gezogen werden. Dem US-Präsidenten wird vorgeworfen, er habe durch russischen Einfluss die Wahl 2016 gewonnen und er höchstpersönlich erklärt einfach kurzerhand Oppositionsführer Juan Guaidó zum neuen Präsidenten und die Spottdrosseln jubeln. Finde den Fehler …

Abbruch des Gipfels

Nach einem Abendessen in offenbar recht ausgelassener Stimmung trafen sich die beiden führenden Köpfe mit ihren Beratern am gestrigen Donnerstagmorgen zum Gespräch. Am späteren Vormittag kam dann die Meldung vom Abbruch der Gespräche und der US-Präsident trat vor die Presse, um seine Sicht der Dinge zu darzulegen.

In dieser Pressekonferenz erklärte US-Außenminister Mike Pompeo, dass für die Vorbereitung dieses Gipfeltreffens wochenlang verhandelt wurde und so sollte man doch annehmen dürfen, dass ein solches Treffen letztlich mehr oder weniger eine reine Angelegenheit der Öffentlichkeitsarbeit und der “Deal“ längst in trockenen Tüchern ist.

Und dann werden die Gespräche abgebrochen, weil man sich nicht einig wird?

US-Innenpolitik

Im Zentrum des Sumpfes waren derweil für denselben Zeitraum Anhörungen im Kongress angesetzt. Insbesondere die Befragung von Herrn Trumps ehemaligem Anwalt Michael Cohen stand im Mittelpunkt der Berichterstattung der Übersee-Spottdrosseln und auch hierzulande machten schnell Meldungen die Runde, Donald Trump sei ein “Lügner“.

Dass Herr Cohen erst im Dezember 2018 wegen Steuerhinterziehung und Falschaussagen unter Eid vor einem Senatsausschuss zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, wird bei alledem gerne unter den Teppich gekehrt. Ebenso die Tatsache, dass auch seine Gattin Laura Shusterman Cohen Ziel von Ermittlungen in Sachen Steuerbetrug ist, wie auch die Tatsache, dass Herr Cohen durch den Rechtsanwalt Lanny Davis vertreten wird, einem engen Vertrauten von Hillary Clinton. Und ganz zu schweigen von einem Buchmanuskript, welches vor seiner Hausdurchsuchung und Verhaftung im vergangenen Herbst die Runde machte, in welchem Herr Cohen den Präsidenten mit höchsten Tönen lobt.

Ein um 180° gedrehter, verurteilter Lügner beschuldigt also den US-Präsidenten unter Eid als Lügner … “Lückenpresse“ wäre eine Beschönigung. Es geht, wie stets, um Ablenkung und ums Narrativ. Der vermeintliche “Fehlschlag“ beim Hanoi-Gipfel kommt da doch wirklich passend.

Trump im Gespräch mit Hannity

Als die Gespräche in Hanoi noch liefen, gab der US-Präsident dem Fox News-Moderator Sean Hannity Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch. Auf die Frage, wie er zu der Cohen-Anhörung stehe und zu dem Umstand, dass diese ausgerechnet dann stattfindet, während er zu Gesprächen in Vietnam ist, sagte Herr Trump:

»… heute, während ich an etwas arbeite, was wichtig für die ganze Welt ist, nicht nur unser Land, für die Welt.«

“für die ganze Welt“ … Dies bezieht sich gewiss nur darauf, dass Nord-Korea keine Atombomben auf völlig “unschuldige“ Länder, wie die USA abwerfen kann. Oder?

Verwirrung und Rätselraten

Von Seiten der Anons und “Patrioten“ gibt es keine wirklich sinnvolle Erklärung für diese ausgesprochen seltsame Szene im Illusionstheater. Es herrscht weitgehendes Schweigen. Die wenigen Thesen reichen von verhinderten Anschlagsversuchen bis zum “Gesicht wahren“ für die asiatische Seite, doch tiefergehenden Sinn mag nichts davon so recht ergeben.

Als sicher darf jedoch angenommen werden, dass der Präsident des Imperiums nicht tagelang auf Reisen nach Fernost geht, um dann mit leeren Händen zurückzukehren. An diesem “gescheiterten“ Gipfeltreffen wird gewiss weit mehr dran gewesen sein, als an der Oberfläche zu erkennen ist.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/03/ein-seltsamer-gipfel/

Gemengelage am 26. Februar 2018

von: N8Waechter

Die Abtreibungsdebatte in Übersee hatte zuletzt überaus seltsame Blüten getrieben und nun geht es offenbar in die nächste Runde. Die Fortsetzung findet ihren Anstoß in einer Entscheidung des US-Senats vom gestrigen 25. Februar 2019.

Schutz von neugeborenen Abtreibungsüberlebenden

Bereits am 21. Dezember 2017 hatte die Republikanerin Marsha Blackburn, Senatorin für den Bundesstaat Tennessee, den Gesetzentwurf “Born-Alive Abortion Survivors Protection Act“ eingebracht, welcher sicherstellen soll, dass im Rahmen einer Abtreibung lebend zur Welt kommende Neugeborene medizinisch versorgt werden, anstatt sie sterben zu lassen.

Wörtlich heißt es:

Dieses Gesetz ergänzt das Bundesstrafgesetzbuch, damit von jedem Arzt, welcher anwesend ist, wenn ein Kind infolge einer Abtreibung oder versuchten Abtreibung lebend geboren wird, verlangt wird, dass:

(1) die gleiche Sorgfalt, wie bei jedem anderen Kind angewendet wird, welches im gleichen Schwangerschaftsalter lebend geboren wird, und

(2) sicherzustellen ist, dass dieses Kind unverzüglich in ein Krankenhaus aufgenommen wird.

Dass eine derartige Gesetzgebung angesichts der anzunehmenden Seltenheit eines solchen Ereignisses als notwendig erachtet wird, mag durchaus zum Nachdenken anregen. Dass der Gesetzentwurf dazu ausgerechnet an jenem Tag eingereicht wurde, an welchem die berüchtigte “Persilschein“-Exekutiv Order von US-Präsident Donald Trump in Kraft trat, mag beim geneigten Beobachter dagegen durchaus eine gehobene Augenbraue hervorrufen.

Gestern kam es also nun zur Abstimmung und die benötigten 60 Stimmen kamen nicht zustande. Alle anwesenden Senatoren der Republikaner stimmten dafür, nur drei Senatoren der Gegenseite schlossen sich an. Von Seiten der Demokraten wird als Argument für ihre Ablehnung vorgebracht, dass der Gesetzentwurf die “Gesundheitsvorsorge-Optionen der Frauen“ beeinträchtige. Die Demokratin Jeanne Shaheen (New Hampshire) wird mit den Worten zitiert: “Diese Gesetzesvorlage ist nur ein weiterer Angriff im laufenden Krieg gegen die Gesundheit der Frauen“.

Unter den Ablehnern finden sich:

Alle Vorgenannten haben angekündigt, sich für 2020 zur Präsidentschaftswahl zu stellen.

Präsident Donald Trump äußerte sich mit klaren Worten über seinen Gezwitscherkanal zu dem Thema:

Die Demokraten im Senat haben soeben gegen ein Gesetz gestimmt, welches die Ermordung von Neugeborenen verhindern soll. Die Position der Demokraten bezüglich Abtreibung ist nun so extrem, dass es ihnen nichts ausmacht, Neugeborene nach der Geburt zu exekutieren …

Dies wird als eine der schockierendsten Abstimmungen in die Geschichte des Kongresses eingehen. Wenn es eine Sache gibt, über welche wir alle uns einig sein sollten, ist es der Schutz des Lebens von unschuldigen Neugeborenen.

In den Eingeweiden der Hintertür-Informationsbereitstellung wurde das Thema ebenfalls zur Kenntnis genommen. Ein Anon auf 8chan äußerte sich erbost:

Wenn ein Neugeborenes lebend zur Welt kommt, hat es dann nicht automatisch einen Anspruch als Mensch auf lebensrettende Maßnahmen? Wenn ein Neugeborenes lebend zur Welt kommt, ist es dann nicht Mord, es zu töten? Warum wurde dieser Gesetzentwurf überhaupt gebraucht? Schwören Doktoren nicht den Hippokratischen Eid Leben zu retten?

“Q“ antwortete auf diesen Anon mit Eintrag Nr. 2897:

POTUS wiegt derzeit rechtliche Möglichkeiten bezüglich einer Exekutiv Order ab.
Beobachtet die Nachrichten.
Wie kann jemand derartig Bösartiges unterstützen?
Q

Menschenhändler-Ring hochgenommen

Hierzulande eher weniger von Bedeutung, fand am 3. Februar 2019 in Atlanta das in Übersee vielbeachtete “Super Bowl“-Spektakel statt – das Endspiel um die (American) Football-Meisterschaft in den USA. Meister wurde die Mannschaft der “New England Patriots“. Doch deren Besitzer, Robert Kraft, dürfte die Feierlaune inzwischen vergangen sein, denn er wurde als “einer von 25“ Männern der Anstiftung zur Prostitution (welche in den USA fast flächendeckend verboten ist) angeklagt und verhaftet.

Der Hintergrund ist die Sprengung eines landesweiten Menschenhändler-Rings mit Verbindungen nach China. Herr Kraft wird als “Freund von Präsident Trump“ beschrieben und steht mit einem gelisteten Vermögen von $ 6,6 Milliarden auf Rang 79 der Forbes-Liste der reichsten Amerikaner. Beides schützt ihn offenbar nicht vor der US-Justiz, denn die Behörden haben eigenen Aussagen nach belastendes Filmmaterial vorliegen.

Zwischenzeitlich wurde weiter gemeldet, dass sich diese “Geschichte aufheizen und viel schlimmer werden wird“. Robert Kraft soll demnach nicht einmal der größte Name sein, der von den Ermittlungen belastet wird.

Australischer Kardinal verurteilt

Angesichts des augenscheinlichen Nichts um den Missbrauchsgipfel im Vatikan, kommt die Meldung über die Verurteilung des australischen Kardinals George Bell als ein weiteres Zeichen für die Austrocknung des weltweiten Sumpfes daher. Der Schatzmeister des Vatikans, dritter Mann im “Staate“ Vatikan, wurde in Melbourne wegen “sexuellen Bedrängens“ eines Kindes und “anrüchiger Handlungen“ bei vier weiteren Kindern unter 16 Jahren verurteilt.

Seinen Beraterposten bei Papst Franziskus hatte Herr Bell bereits vergangenen Dezember eingebüßt. Nun wird er mit “hoher Wahrscheinlichkeit“ ins Gefängnis wandern. Weiter heißt es:

Pells Verurteilung und wahrscheinliche Haft wird Schockwellen durch die weltweite katholische Gemeinde auslösen und ist ein Schlag gegen die Bemühungen von Franziskus, dem sexuellen Missbrauch habhaft zu werden.

Sie kommt nur Tage nach einem beispiellosen Gipfel von Kardinälen und hohen Bischöfen in Gegenwart des Papstes im Vatikan, dessen Absicht es war, eine Kehrtwende bei dem Thema zu signalisieren, welches die Kirche zutiefst beschädigt hat und das Papsttum von Franziskus gefährdet.

Fortsetzung zu erwarten …

Sexueller Missbrauch durch Priester in Iowa

Im US-Bundesstaat Iowa werden “mindestens 28 Priester“ beschuldigt, mehr als 100 Jungen und Mädchen in ihrer Diözese sexuell missbraucht zu haben. Der zuständige Bischof, R. Walker Nickless, hat eine entsprechende Liste selbst veröffentlicht. Man wolle ein “Klima der Offenheit und Transparenz“, welches die Jugend schütze und die Verantwortung des “Klerus und [der] Kirchenführer“ zeige.

Bis auf sechs sind alle in der Liste enthaltenen Priester bereits verstorben. Die noch lebenden Priester wurden von der Diözese praktisch exkommuniziert und dürfen sich weder als “Priester“ bezeichnen, noch Messen abhalten. “Die Diözese sagt, sie habe seit 2002 $ 4,7 Millionen an 58 Personen für juristische Vergleiche gezahlt.“

Ablasshandel im Rückwärtsgang.

Trumps Arbeitsminister unter Beschuss

Im Jahr 2007 wurde der pädophile Jeffrey Epstein an einem Gericht in Florida wegen Bereitstellung von Frauen zur Prostitution zu 18 Monaten Haft verurteilt und “nach 13 Monaten […] wegen guter Führung aus der Haft entlassen“. Angesichts der Klagen, dass es sich dabei nicht um Frauen, sondern minderjährige Mädchen gehandelt habe, wurde dieses Urteil seinerzeit von vielen als außerordentlich mäßig empfunden, denn die Anklagepunkte waren durchaus gut für lebenslange Haft.

Nun wurde der Fall erneut aufgerollt und dabei kam eine Einzelheit zutage, welche der Öffentlichkeit bisher vorbehalten wurde:

Hinter den Kulissen hatte man sich seinerzeit auf das Ergebnis des Prozesses verständigt. Herr Eppstein bekannte sich in einigen Anklagepunkten schuldig, andere wurden dafür unter den Teppich gekehrt – was vergangene Woche von Richter Kenneth Marra als rechtswidrig eingestuft wurde. Der Richter gab den Klägern und der Regierung 15 Tage Zeit zu äußern, wie in dem Fall nun weiter vorgegangen werden solle.

Beteiligt an der geheimen Vereinbarung war auch der seinerzeitige oberste Staatsanwalt im Bezirk “südliches Florida“, Alexander Acosta, welcher heute in der Trump-Administration als Arbeitsminister tätig ist. Laut Pressesprecherin Sarah Sanders werde man die Sache “überprüfen“.

“Tote Richter können nicht entscheiden“

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am gestrigen 25. Februar 2018 eine interessante Entscheidung getroffen. Es wurde skurrilerweise festgestellt, dass ein toter Richter keine Stimme in einem noch nicht abgeschlossenen Verfahren haben kann.

Hintergrund ist ein Verfahren aus dem Jahr 2018 am berüchtigten, weil extrem linksliberal aufgestellten Berufungsgericht des “Neunten Gerichtsbezirks“ (Court of Appeals for the Ninth Circuit). Der Richter Stephen Reinhardt hatte sich in einem Fall (“Equal Pay Act“) vor dem letztlichen Beschluss zwar schriftlich geäußert, war jedoch zum Zeitpunkt des Beschlusses bereits verstorben.

Da die Abstimmung in einem Patt endete (5 zu 5 Stimmen), wurde Richter Reinhardts schriftliche Stellungnahme von vor seinem Tod als elfte Stimme herangezogen und der Fall entsprechend entschieden.

Dieser Praxis hat nun der Oberste Gerichtshof widersprochen. “Bundesrichter werden auf Lebenszeit berufen, nicht für die Ewigkeit.“, eine Feststellung, welche zwar auf den vorgenannten Fall am Neunten Berufungsgericht zielt, jedoch als Grundsatzentscheidung durchaus auch Einfluss auf einen anderen Fall haben könnte: Ruth Bader Ginsburg.

Die 85-jährige beisitzende Richterin am Obersten Gerichtshof unterzog sich, so wurde gemeldet, vergangenen Dezember einer Operation zur Entfernung von bösartigen Knoten aus ihrer Lunge und es wird gemunkelt, dass sie entweder verstorben sei, oder nicht annähernd in einem Zustand, in welchem sie ihrer Aufgabe gerecht werden kann.

Einen unwiderlegbaren Beweis für ihren gesundheitlichen Zustand gibt es nicht und ob Frau Bader Ginsburg für den hier vorgestellten Beschluss zugegen war, ist unbekannt.

“Salute To America“ am 4. Juli 2019

Der 4. Juli ist der amerikanische “Unabhängigkeitstag“. Alljährlich wird dieser landesweit und in Washington D.C. mit allerlei Festen und Feuerwerk gefeiert. Am 24. Februar 2019 zwitscherte der US-Präsident, dass dieses Jahr ein “Salute To America“ abgehalten, also dem Land die Ehre erwiesen werde.

Ort der Veranstaltung soll das Lincoln-Denkmal in D.C. sein und es werde ein “großes Feuerwerk, Unterhaltung und eine Rede Ihres Lieblingspräsidenten“ geben. Die Spottdrosseln sind derweil verwirrt, denn ein Feuerwerk wird dort jedes Jahr veranstaltet und Donald Trump habe zwar die Veranstaltung angekündigt, “doch nur wenige Einzelheiten“ seien bekannt. Ebenso unbekannt sei, ob in diesem Zusammenhang “irgendeine Art von Parade, eine Vorführung von Panzern, Kampfflugzeugen und Truppen“ stattfinden werde.

In jedem Fall würde der US-Präsident einmal mehr ein traditionelles Protokoll brechen:

Es war unklar, wer für die Unterhaltung sorgen werde oder wie Trumps Zusammenkunft mit dem jährlichen Abendkonzert auf der Wiese westlich des Capitols, den traditionellen Feiertagsparaden oder den hunderttausenden Menschen in Übereinkunft zu bringen sei, welche verreisen, um die Gründung der Nation zu feiern.

Die für den 11. November 2018 groß angekündigte Militärparade in Washington musste bekanntlich seinerzeit aus Kostengründen “verschoben“ werden. Womöglich hat Donald Trump jedoch auch eine etwas andere Form eines “großen Feuerwerks“ im Sinn?!

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/02/gemengelage-am-26-februar-2018/

Hoher Beamter der Trump-Administration: “Wertlose Mitarbeiter sollen nie mehr zurückkommen“

von: N8Waechter

Am 14. Januar 2019 veröffentlichte die US-Netzseite The Daily Caller einen Gastbeitrag, welcher vorgeblich von einem hohen Regierungsbeamten der Trump-Administration stammt. Diesem sei jedoch Anonymität zu seinem eigenen Schutz zugesichert worden.

Im Folgenden die vollständige Übersetzung und im Anschluss einige Gedanken zu dem Beitrag und dem dazugehörigen Umfeld:

Ich bin ein hochrangiger Trump-Beamter und ich hoffe, dass ein langer “Shutdown“ den Widerstand ausräuchert

Als einer der hohen Beamten, die ohne Gehaltsscheck arbeiten, ein paar Worte des Rates für den nächsten Schritt des Präsidenten, während die Regierungsbehörden geschlossen sind: Schließen Sie die Türen, verkaufen Sie die Möbel und lösen Sie sie auf.

Die Bundesbediensteten beginnen die Belastung durch den “Shutdown“ zu spüren. Ich bin einer von ihnen. Aber um unserer Nation willen hoffe ich, dass er [» der “Shutdown“] sehr lange dauert – solange, bis die Regierung geändert ist und sie nie wieder zu ihrer früheren Form zurückkehren kann.

Der Wegfall der Mittel ist mehr als ein Kampf um eine Mauer. Es ist eine Gelegenheit, verschwenderische Regierungsbehörden für immer zu beseitigen.

An einem durchschnittlichen Tag sind etwa 15 Prozent der Mitarbeiter um mich herum außergewöhnliche Patrioten, die ihrem Land dienen. Ich wünschte, ich könnte ihnen und niemand anderem Gehälter zahlen, welche auch wettbewerbsfähig sind. Aber 80 Prozent haben keine Veranlassung, Ergebnisse zu erzielen. Wenn sie keine Lust haben, das zu tun, was ihnen gesagt wird, dann tun sie es nicht.

Warum sollten sie das auch tun? Wir können sie nicht feuern. Sie vermeiden es, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, planen ihr Wochenende, planen ihren Urlaub, kümmern sich um ihre zweite Arbeitsstelle, ihre nächste Position – einige tun dies in derselben Anstellung seit mehr als einem Jahrzehnt.

Sie tun nichts, was eine Bestrafung rechtfertigen würde und nichts von äußerem Wert. Das ist ihr Arbeitstag: Besorgungen um der Besorgungen willen – sie verwalten, verfeinern, verfolgen und nehmen am Arbeitsablauf teil. „Der Arbeitsablauf ist Dein Freund“, ist das, was sich wahnhafte Beamte selbst erzählen. Sogar leitende Beamte müssen für grundlegende Verwaltungsaufgaben die Genehmigung von jeder Anstellungsstufe in ihrer Abteilung, anderen Behörden und Arbeitseinheiten einholen.

Der Arbeitsablauf ist es, den wir bedienen. Der Arbeitsablauf hält uns sicher, Arbeitsablauf ist unser Kernwert.

Es bedarf vieler Leute, um den Arbeitsablauf aufrechtzuerhalten. Der Arbeitsablauf sorgt für Arbeitsplätze. Tatsächlich gibt es Arbeitsablauf-Experten und zertifizierte Arbeitsablauf-Manager, welche den Arbeitsablauf schützen. Dann gibt es jene 5 Prozent mit Mumm (die Berufsmanager). Sie können den Arbeitsablauf jederzeit ändern, klarstellen oder ergänzen – selbst, um politische Ratschläge an den Präsidenten zu verzerren oder zu blockieren.

Saboteure verkaufen Meinungen als Forschung, beauftragen ihre Mitarbeiter mit ihren Lieblingsprojekten oder geben ihren Freunden verschwenderische Zuschüsse. Die meisten meiner Berufskollegen arbeiten aktiv gegen die Agenda des Präsidenten. Das bedeutet, dass ich normalerweise etwa 15 Prozent meiner Zeit mit der Agenda des Präsidenten beschäftigt bin und 85 Prozent meiner Zeit damit verbringe, die Sabotage aufzuhalten. Und wir haben keinerlei Handhabe, diese Leute loszuwerden – [dies war der Fall,] bis zum “Shutdown“.

Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel arbeiten viele Bundesbehörden heute mit einem Bruchteil ihrer Belegschaft von oben nach unten effektiver, wobei nur ausgewähltes, unerlässliches Personal für Aufgaben der Nationalen Sicherheit eingesetzt wird. Man könnte denken, dass die Regierung so funktionieren sollte, aber Bürokratien funktionieren von unten nach oben – ein Kollektiv von selbstgenerierten Ideen.

Ideen werden zu Initiativen, nehmen in Abteilungen Form an, ersuchen finanzielle Mittel vom Kongress und werden zu Dienststellen oder Unterbehörden, und vielleicht wachsen sie eines Tages zu ihrer eigenen unabhängigen Behörde, wie die unsrige. Die Natur einer großen Verwaltungsbürokratie besteht darin zu wachsen, um sich selbst zu dienen. Ich beobachte es und bekämpfe es täglich.

Wenn die Behörde voll besetzt ist, reagieren jene Mitarbeiter, welche für schlechte Leistungen zur Verantwortung gezogen werden, mit Drohungen, Klagen, Beschwerden und Prozessen in mindestens einem Dutzend Abteilungen und nehmen jahrelangen Papierkram ohne Furcht vor Rechenschaftspflicht in Kauf und verfolgen weiter ihre Karriere, während keine echte Arbeit geleistet wird.

Erliegen wir einer solchen Erpressung? Ja. Wir zahlen ihnen Abfindungen, wir verzichten auf schlechte Zeugnisse und wir fördern sie.

Viele Regierungsbehörden haben die Einstellung übernommen, dass mehr Beschwerden gut sind, weil sie die Einbeziehung in den, Sie haben es erraten, Arbeitsablauf zeigen. Wenn Beschwerden kommen, dann ist es billiger sie abzufinden, statt sie als Beamte zur Verantwortung zu ziehen. Das Ergebnis: Personen, denen schwere Straftaten vorgeworfen werden, werden nicht angeklagt und selbsternannte Opfer werden von Ihnen bezahlt – dem amerikanischen Steuerzahler.

Die Botschaft an die Aufsichtsbehörden des Bundes ist klar: Halten Sie den Status Quo aufrecht oder sehen Sie sich Anschuldigungen ausgesetzt.

Viele Bundesangestellte glauben wirklich, so schrie mir jemand zu, dass es “moralisch falsch“ sei, Aufgaben effizienter zu erledigen und Verschwendung zu vermeiden, indem problembeladene Programme beendet werden, anstatt sie noch auszuweiten.

Ich verstehe. Das sind ihre Lieblinge. Es ist schwer, sie einzuschläfern und loszulassen und viele widersetzen sich. Dieses Phänomen wurde am Besten von einem Kollegen zusammengefasst, welcher sagte:

„Das Ziel der Regierung ist es, nichts zu tun. Wenn man versuchst, Dinge zu erledigen, gerät man in Schwierigkeiten.“

Aber Präsident Trump kann diesen Missbrauch beenden. Hochrangige Beamte können während eines längeren Stillstands neue Prioritäten setzen, sich auf wertvolle Ergebnisse konzentrieren und die Saboteure ausmerzen. Wir wollen, dass die meisten Mitarbeiter gar nicht erst zurückkehren, weil wir ohne sie besser arbeiten.

Sicher, wir haben Mitgefühl mit Familien, welche schwierige finanzielle Entscheidungen treffen, wie meine auch, wie auch mit jenen Menschen, welche jeden Tag eine andere Arbeit finden und einen wettbewerbsfähigen Wert liefern müssen, während sie mehr als ein Drittel ihres Gehalts an Steuern abgeben.

Präsident Trump hat mehr Arbeitsplätze im privaten Sektor geschaffen, als die beurlaubten Bundesangestellten zusammen ergeben. Nun, da die Regierung geschlossen ist, machen wir nicht nur eine Menge der Sabotage und der Verschwendungen ausfindig, sondern beseitigen sie auch und arbeiten endlich für die Agenda des Präsidenten.

Präsident Trump braucht den Kongress nicht, um sich um die Notlage an der Grenze zu kümmern, und ja, es ist eine Notlage. Abermilliarden hart verdienter Steuergelder werden immer noch jedes Jahr in ausländische Hilfsprogramme gesteckt, welche nichts zu Amerikas Interessen oder der Nationalen Sicherheit beitragen.

Der Präsident benötigt keine Kongressfinanzierung, um missbräuchliche, gegen seine Agenda arbeitende Behörden, auf ihre wesentliche Bestandteile zurückzuführen. Dies ist eine Gelegenheit, echte Veränderungen herbeizuführen und mit jedem Tag, den der Regierungsstillstand andauert, wächst die ihm zur Verfügung stehende Verhandlungsmasse.

Der Präsident sollte seine Forderungen ausweiten, einschließlich einer Abstimmung über alle seine politischen Kandidaten [» vor allem Bundesrichter] im Senat. Schicken Sie die Berufseinsteiger zurück. Viele gehören zu den 5 Prozent an Saboteuren und Widerstandsführern.

Ein Wort der Mahnung: Damit dieser “Shutdown“ ein Erfolg wird, muss er anders sein, als jene der Vergangenheit und sollte einen nachhaltigen Bruch mit zwei großen Veränderungen bewirken, sonst wird es dem Präsidenten schaden.

Als Erstes brauchen wir eine bessere Sicherheit, insbesondere an der Südgrenze. Unsere Gründerväter hatten einen Nachtwächterstaat mit einem freien Markt ersonnen, nicht die verpfuschte aufgeblähte Bürokratie, welche aus unserer Regierung geworden ist. Aber wir müssen die uniformierten Offiziere [» gemeint sind Soldaten, Polizei, Grenzschützer, ..,] weiter bezahlen, was einen Notfall darstellt.

Im Idealfall sollte ein Beschluss gefasst werden, die wesentlichen Mitarbeiter nur dann zu bezahlen, wenn sie wirklich für die Nationale Sicherheit tätig sind. Beurlaubte Mitarbeiter sollten sich eine andere Arbeit suchen, nie mehr zurückkehren und nicht bezahlt werden.

Zweitens benötigen wir Einsparungen für die Steuerzahler. Wenn dieser Kampf bloß ein rhetorisches Gezänke mit Nancy Pelosi ist, dann verlieren wir alle, vor allem der Präsident. Aber wenn es beweist, dass eine Regierung besser ist, wenn sie kleiner ist und sich nur auf wesentliche Funktionen konzentriert, welche den Amerikanern dienen, dann wird Präsident Trump etwas Großartiges erreichen, von dem Reagan nur zu träumen wagte.

Die Instinkte des Präsidenten sind richtig. Die meisten Amerikaner werden unwesentliche Regierungsfunktionen nicht vermissen. Ein Referendum zur Beendigung der Plünderung der Regierung muss stattfinden. Verschwenderische Regierungsbehörden kämpfen um Bedeutung, aber sie werden verlieren. Jetzt ist es an der Zeit, historische Veränderungen herbeizuführen, indem man sie für immer abschafft.

Abgesehen davon, dass sich die hier geschilderte Situation wohl in vielen Ländern der Welt vergleichbar darstellt, scheint es in Bezug auf die USA eine Besonderheit zu geben. Laut der Netzseite des U.S. Office of Personnel Management (OPM) [etwa: Büro für Personalverwaltung] kann die Schließung der Regierung und die damit verbundene “Beurlaubung“ betroffener Mitarbeiter für diese nachhaltige Folgen haben:

Wenn eine Behörde Stellen abbauen muss, legen die RIF-Bestimmungen [RIF = Reductions in Force; sinngemäß “Stellenabbau“] fest, ob ein Mitarbeiter seine derzeitige Anstellung behält oder ob der Mitarbeiter das Anrecht auf eine andere Anstellung hat. […] Bundesbehörden müssen den Vorgaben gemäß des Code of Federal Regulations [etwa: Kodex der Bundesbestimmungen] folgen, wenn sie einen Stellenabbau durchführen.

Weiter heißt es, dass bei einem Stellenabbau die Anstellungszeit ebenso berücksichtigt werden muss, wie die Beurteilung durch Vorgesetzte sowie dass langjährige Angestellte bevorzugt behandelt werden. Ab einer Beurlaubung von 30 Tagen (oder 22 Arbeitstagen) ist ein Stellenabbau gestattet und dies gilt auch für Bundesbehörden.

Der laufende “Shutdown“ eines Teils der US-Behörden läuft seit dem 22. Dezember 2018. Somit wären am 21. Januar besagte 30 Tage erreicht und wie es sich darstellt, bestünde dann die Möglichkeit zu einem rechtlich abgesicherten Stellenabbau. Ob ein solcher, ungeachtet des ganzen politischen Theaters um die Finanzierung der Grenzsicherung, am kommenden Montag in Angriff genommen werden wird, bleibt natürlich abzuwarten.

Donald Trump stellte derweil am gestrigen Tag die Frage:

Warum wird Nancy Pelosi bezahlt, wenn Leute, welche arbeiten, es nicht werden?

“Leute, welche arbeiten“?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***

http://n8waechter.info/2019/01/hoher-beamter-der-trump-administration-wertlose-mitarbeiter-sollen-nie-mehr-zurueckkommen/

Die USA weigern sich, für transnationale Finanziers zu kämpfen

von Thierry Meyssan

Der US-Abzug aus Syrien und Afghanistan sowie der Rücktritt von General Mattis zeugen von der im Gang befindlichen Wende der Welt-Ordnung. Die Vereinigten Staaten sind nicht mehr die ersten, weder wirtschaftlich und noch militärisch. Sie weigern sich, weiterhin nur für die Interessen der transnationalen Finanziers zu kämpfen. Die von ihnen geführten Bündnisse werden sich langsam auflösen, ohne dass ihre ehemaligen Verbündeten den Aufstieg Russlands und Chinas eingestehen.

Donald Trump lehnt es ab, dass seine Mitbürger weiterhin für den imperialen Traum der globalen Finanziers zahlen.

 

Die Ankündigung des teilweisen Abzugs der amerikanischen Truppen aus Afghanistan und ihr gesamter Abzug aus Syrien am 19. Dezember 2018, hat wie ein Donnerschlag geklungen. Ihm folgte am nächsten Tag der Rücktritt von Verteidigungsminister James Mattis. Entgegen der Behauptung der Gegner des Präsidenten Trump, schätzen sich beide Männer und ihre Unstimmigkeit betrifft nicht diese Rückzüge, sondern die Art und Weise, wie man mit ihren Folgen umgehen soll. Die USA stehen vor einer Entscheidung, die einen Bruch markieren und die Welt umstürzen wird.

Vor allem sollte man, um nicht einen falschen Schluss zu ziehen, die Bedingungen und das Ziel der Zusammenarbeit von Trump und Mattis in Erinnerung rufen.

Bei seinem Amtsantritt im Weißen Haus hatte Donald Trump darauf geachtet, sich mit drei hochkarätigen Offizieren zu umgeben, die für die Neu-Ausrichtung der Streitkräfte über genügend Autorität verfügen. Michael Flynn, John Kelly und vor allem James Mattis sind gegangen oder sind in Demission begriffen. Alle drei sind große Soldaten, die schon in der Obama-Ära mit ihrer Hierarchie in Konflikt geraten waren [1]. Sie akzeptierten die von Botschafter John Negroponte eingeführte Strategie nicht, nämlich terroristische Gruppen zu schaffen, die einen Bürgerkrieg im Irak schüren sollten [2]

. Alle drei haben sich mit Präsident Trump dazu verpflichtet, den Dschihadisten die Unterstützung Washingtons zu entziehen. Aber jeder von ihnen hatte eine eigene Vision der Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt und ist schließlich mit dem Präsidenten uneinig geworden.

Der Sturm, den die Zwischenwahlen zurückgedrängt hatten, ist gekommen [3]. Die Zeit ist gekommen, die internationalen Beziehungen zu überdenken.

Syrien

Als Donald Trump im April, im Einklang mit seinen Versprechungen, den US-Rückzug von Syrien zur Sprache brachte, hat ihn das Pentagon überzeugt, zu bleiben. Nicht, weil ein paar tausend Mann den Kurs des Krieges umkehren könnten, sondern weil ihre Anwesenheit ein Gegengewicht zu dem russischen Einfluss und eine Unterstützung für Israel war.

Aber die Übergabe der russischen Verteidigungs-Waffen an die syrische arabische Armee, besonders der S-300 Raketen und der ultra-High-Tech-Radargeräte, die durch das automatisierte Managementsystems Polyana D4M1 koordiniert werden, hat das Kräfte-Gleichgewicht auf den Kopf gestellt [4]. Von da an, seit genau drei Monaten, ist der syrische Luftraum unantastbar. Aus diesem Grund wird die militärische Präsenz der USA kontraproduktiv: denn ein Angriff auf dem Boden durch pro-US-Söldner kann nicht mehr von der US-amerikanischen Luftwaffe unterstützt werden, ohne Gefahr zu laufen, Flugzeuge zu verlieren.

Durch den jetzigen Abzug vermeidet das Pentagon ein Kräftemessen und die Demütigung einer unvermeidlichen Niederlage. In der Tat hat Russland den Vereinigten Staaten und danach auch Israel die Herausgabe der Sicherheitscodes der an Syrien gelieferten Raketen verweigert. Das heißt, dass Moskau, nach jahrelanger westlicher Arroganz, die gemeinsame Kontrolle Syriens abgeschlagen hat, der Russland bei der ersten Konferenz von Genf in 2012 zugestimmt hatte und die Washington ein paar Wochen später verletzt hatte.

Darüber hinaus hat Moskau vor langer Zeit bereits festgestellt, dass die Präsenz der USA nach internationalem Recht illegal sei, und dass Syrien das Recht habe sich zu verteidigen.

JPEG - 27.1 kB
General Aharon Haliva kam an der Spitze einer israelischen Delegation am 17. Dezember 2018 nach Moskau. Er informierte seine russischen Amtskollegen über die laufenden Operationen von Tsahal und bat sie um die Codes der syrischen Raketen. Vergebens.

Seine Folgen

Der Entschluss zum Rückzug aus Syrien hat ernste Konsequenzen.

1— Das Pseudo-Kurdistan

Das westliche Projekt der Schaffung eines kolonialen Staates im Nordosten Syriens, der den Kurden zuerkannt werden sollte, wird nicht durchgeführt werden. Übrigens unterstützten immer weniger Kurden dieses Projekt, da sie dachten, dass diese Eroberung mit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung eines Staates, Israel, durch jüdische Milizen im Jahr1948, vergleichbar wäre.

So wie wir es oft erklärt haben, ist Kurdistan nur in den Grenzen legitim, die ihm 1920 von der Konferenz von Sèvres zuerkannt wurden, d. h. in der aktuellen Türkei und nicht anderswo [5]. Die USA und Frankreich zogen noch vor einigen Wochen in Erwägung, ein Pseudo-Kurdistan auf arabischem Boden zu schaffen und es unter Mandat der Vereinten Nationen durch den ehemaligen französischen Außenminister, Bernard Kouchner, verwalten zu lassen [6].

2—Die Cebrowski-Strategie

Das vom Pentagon seit siebzehn Jahren verfolgte Projekt, im „Erweiterten Nahen Osten“, wird nicht realisiert werden. Entworfen von Admiral Arthur Cebrowski, sollte es alle staatlichen Strukturen in der Region zerstören, mit Ausnahme von Israel, Jordanien und dem Libanon [7]. Dieser Plan, der von Afghanistan bis Libyen begonnen wurde und immer noch funktioniert, endet auf syrischem Boden. Es ist damit jetzt Schluss, dass die US-Truppen auf Kosten der Steuerzahler nur für die Interessen der globalen Banker kämpfen, selbst wenn sie US-Amerikaner wären.

3—Die US-amerikanische militärische Überlegenheit

Die postsowjetische, auf der amerikanischen militärischen Überlegenheit basierende Weltordnung ist tot. Dass dies schwer einzusehen ist, ändert nichts an der Tatsache. Die Russische Föderation ist jetzt stärker sowohl in Bezug auf konventionelle (für das Jahr 2015) als auch auf Kern-Waffen (seit 2018 [8]). Die Tatsache, dass die russischen Armeen ein Drittel weniger zahlreich als die der Vereinigten Staaten sind und nur wenige Truppen im Ausland haben, widerlegt die Hypothese eines Moskauer Imperialismus.

Sieger und Besiegte

Der Krieg gegen Syrien wird in den kommenden Monaten aufgrund des Fehlens von Söldnern enden. Die von dem KKR Fund koordinierte Waffen-Lieferung durch einige Staaten kann das Verbrechen hinauszögern, aber gibt keine Hoffnung, den Lauf der Dinge zu ändern.

Ganz zweifellos sind die Sieger dieses Krieges Syrien, Russland und der Iran, während die Besiegten die 114 Staaten sind, die den „Freunden Syriens“ beigetreten sind. Manche haben die Niederlage nicht abgewartet, um ihre Außenpolitik zu korrigieren. So haben die Vereinigten Arabischen Emirate gerade die baldige Wiedereröffnung ihrer Botschaft in Damaskus verkündet.

Der Fall der Vereinigten Staaten ist jedoch komplexer. Die Regierungen von Bush Jr. und Obama tragen die volle Verantwortung für diesen Krieg. Sie sind es, die ihn geplant und im Rahmen einer unipolaren Welt durchgeführt haben. Im Gegensatz dazu hat der Kandidat Donald Trump diesen Verwaltungen vorgeworfen, die US-Bürger nicht zu verteidigen, sondern dem transnationalen Finanzsystem zu dienen. Nach seiner Wahl zum Präsidenten hat Trump nicht aufgehört, die Unterstützung seines Landes für die Dschihadisten zu senken und seine Truppen aus dem Erweiterten Nahen Osten abzuziehen. Er muss daher auch als einer der Sieger dieses Krieges betrachtet werden und wird logischerweise die Verpflichtung seines Landes für Kriegs-Schadensersatz auf die beteiligten transnationalen Konzerne abwälzen können [9]. Es liegt nun an ihm, die Streitkräfte wieder auf die Verteidigung des Territoriums auszurichten, dem ganzen imperialen System ein Ende zu setzen und die US-Wirtschaft anzukurbeln.

Afghanistan

Seit mehreren Monaten verhandeln die Vereinigten Staaten geheim mit den Taliban über die Bedingungen für ihren Rückzug aus Afghanistan. Eine erste Besprechung mit Botschafter Zalmay Khalilzad fand in Katar statt. Eine zweite Runde hat gerade in den Vereinigten Arabischen Emiraten begonnen. Neben den beiden Delegationen der USA und der Taliban beteiligen sich auch Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Pakistan. Eine Delegation der afghanischen Regierung ist auch vor Ort eingetroffen, in der Hoffnung sich anschließen zu können.

Es ist 17 Jahre her, dass die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich Afghanistan überfallen haben, offiziell als Vergeltung für die Anschläge vom 11. September. Aber dieser Krieg folgte auf die Verhandlungen von 2001 in Berlin und Genf. Er zielt nicht darauf ab dieses Land zu stabilisieren, um es wirtschaftlich zu nutzen, sondern darauf, jegliche Form von Staatlichkeit zu zerstören, um seine Ausbeutung zu kontrollieren. Was tatsächlich gemacht wird, da die Situation jeden Tag schlimmer ist als am Tag zuvor.

Denken wir daran, dass das Unglück von Afghanistan während der Carter-Präsidentschaft begonnen hat. Der nationale Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński, appellierte an die Muslimbruderschaft und an Israel, um eine Terrorismus-Kampagne gegen die kommunistische Regierung zu starten [10]. Verstört, wandte sich diese an die Sowjets, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Es folgte ein 14 jähriger Krieg, gefolgt von einem Bürgerkrieg und dann von der Anglo-US-Invasion.

Nach vierzig Jahren währenden Zerstörungen versichert Präsident Trump, dass die US-Militärpräsenz für Afghanistan nicht die Lösung sei, sondern das Problem.

JPEG - 29.8 kB
General James Mattis verpflichtete sich, die US-Streitkräfte von den Dschihadisten zu trennen, aber nicht die Allianz um die Vereinigten Staaten aufzulösen.

Der Platz der Vereinigten Staaten heute in der Welt

Mit dem Abzug der Hälfte der in Afghanistan rechtlich stationierten US-Truppen und all derer, die Syrien illegal besetzen, hat Präsident Trump eines seiner Wahlversprechen gehalten. Er wird noch die dort befindlichen 7000 Mann abziehen müssen.

In diesem Zusammenhang stellt General Mattis eine grundlegende Frage in seinem Rücktritts-Schreiben [11]. Er schreibt: „Eine meiner Grundüberzeugungen war schon immer, dass unsere Stärke als Nation mit der Stärke unseres einzigartigen und umfassenden Systems der Bündnisse und Partnerschaften untrennbar verbunden ist. Obwohl die Vereinigten Staaten die unverzichtbare Nation in der freien Welt bleiben, können wir unsere Interessen nicht wirksam schützen, noch diese Rolle ohne starke Allianzen spielen ohne Respekt gegenüber unseren Alliierten zu zeigen. Wie Sie, sage ich von Beginn an, dass die Streitkräfte der Vereinigten Staaten nicht der Gendarm der Welt sein sollten. Stattdessen müssen wir alle Werkzeuge der amerikanischen Macht nutzen, um die gemeinsame Verteidigung, besonders die effektive Sicherstellung der Führung unsere Allianzen zu sichern. 29 Demokratien haben diese Kraft bewiesen, mit ihrem Engagement nach dem Angriff des 11.September gegen die Vereinigten Staaten auf unserer Seite zu kämpfen. „Die Koalition der 74 Nationen gegen Daesch ist ein weiterer Beweis dafür“ [12].

Das heißt, James Mattis bestreitet nicht die Gültigkeit des Abzugs der US-Truppen aus Afghanistan und Syrien, aber wahrscheinlich das, was folgen wird: Die Zerrüttung der Allianzen rund um die Vereinigten Staaten, und letztlich der mögliche Abbau der NATO. Für den Minister der Verteidigung müssen die Vereinigten Staaten ihre Verbündeten beruhigen, indem sie bei ihnen den Eindruck erwecken, dass sie wissen, was sie tun und sie die Stärksten sind. Egal, ob es wahr ist oder nicht, es geht darum, unter allen Umständen den Zusammenhalt der Bündnispartner aufrechtzuerhalten. Aber für den Präsidenten ist Gefahr im Verzug. Die Vereinigten Staaten haben bereits ihren führenden wirtschaftlichen Platz zugunsten Chinas verloren, und nun ihren ersten Platz auf militärischem Gebiet, an Russland. Man muss aufhören, der Einäugige zu sein, der die Blinden führt und sich zuerst um die Seinen kümmern.

In dieser Sache handelt James Mattis wie ein Offizier. Er weiß, dass eine Nation ohne Verbündete im Vorhinein verloren ist. Während Donald Trump wie ein Unternehmer denkt. Er muss verlustbringende Tochterfirmen abstoßen, die das ganze Unternehmen zu versenken drohen.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

[1] Cobra II: The Inside Story of the Invasion and Occupation of Iraq, Michael Gordon & Bernard Trainor, Atlantic Book, 2006.

[2] ISIS is US: The Shocking Truth Behind the Army of Terror, George Washington’s Blog, Wayne Madsen, Webster Griffin Tarpley, Syrian Girl Partisan, Progressive Press, 2016.

[3] „Internationale Beziehungen: die Ruhe vor welchem Sturm?“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 9. Oktober 2018.

[4] „Warum hauen die USA plötzlich von Syrien ab?“, von Valentin Vasilescu, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 20. Dezember 2018.

[5] „Die Kurdistan-Projekte“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 5. September 2016.

[6] „Bernard Kouchner reist illegal in Syrien ein“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 11. Dezember 2018.

[7] The Pentagon’s New Map, Thomas P. M. Barnett, Putnam Publishing Group, 2004. „Das militärische Projekt der Vereinigten Staaten für die Welt“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 22. August 2017.

[8] “Vladimir Putin Address to the Russian Federal Assembly”, by Vladimir Putin, Voltaire Network, 1 March 2018. „Das neue russische nukleare Arsenal stellt wieder die Bipolarität der Welt her“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 6. März 2018. „Die russische Hyperschall-Verteidigung“, von Valentin Vasilescu, Übersetzung Ralf Hesse, Voltaire Netzwerk, 29. Mai 2016.

[9] „Die transnationalen Konzerne zum Wiederaufbau Syriens verpflichten?“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 14. August 2018.

[10] « Brzezinski : „Oui, la CIA est entrée en Afghanistan avant les Russes …“ », par Zbigniew Brzeziński, Le Nouvel Observateur (France) , Réseau Voltaire, 15 janvier 1998. Charlie Wilson’s War: The Extraordinary Story of the Largest Covert Operation in History, George Crile III, Atlantic Monthly Press, 2003.

[11] “Resignation letter from James Mattis”, by James Mattis, Voltaire Network, 20 December 2018.

[12] “One core belief I have always held is that our strength as a nation is inextricably linked to the strength of our unique and comprehensive system of alliances and partnerships. While the US remains the indispensable nation in the free world, we cannot protect our interests or serve that role effectively without maintaining strong alliances and showing respect to those allies. Like you, I have said from the beginning that the armed forces of the United States should not be the policeman of the world. Instead, we must use all tools of American power to provide for the common defense, including providing effective leadership to our alliances. 29 democracies demonstrated that strength in their commitment to fighting alongside us following the 9-11 attack on America. The Defeat-ISIS coalition of 74 nations is further proof.”

 

http://www.voltairenet.org/article204454.html