Szenario einer Weltwirtschaftskrise – Armer Ritter

Ein fiktives Szenario über eine Weltwirtschaftskrise in der heutigen
Zeit, die ähnliche Ausmaße annimmt wie zuletzt in der Krise von 1929.

Rolf ist ein erfolgreicher egozentrischer Unternehmer, den der Banken-
und Börsencrash Ende 2008 hart trifft. Seine Existenz wird in wenigen
Sekunden zerstört und er ist emotional am Ende.

Die Weltwirtschaftskrise verschärft sich, die Menschen werden in Massen
arbeitslos, die Nahrungsmittel werden immer knapper und die Energieversorgung
ist stark eingeschränkt, schließlich kommt es zu Ausgangssperren …

Rolf und seine Freundin Jule erfahren diese Auswirkungen am eigenen Leib.

Als Rolf sich mit Gewalt Lebensmittel beschaffen muss und er
sogar in der Wohnung überfallen wird, entschließen sie sich
zu den Schwiegereltern aufs Land zu ziehen.

Rolf muss sich mit seinen Wertvorstellungen im Leben auseinandersetzen
und erfährt durch die Krise eine existenzielle Wandlung.

Wie funktioniert Geld & Der schwarze Freitag 1966

Der Fernsehfilm Der schwarze Freitag ist ein deutsches Dokumentarspiel
aus dem Jahre 1966 mit Curd Jürgens in der Hauptrolle.

Handlung

Im Jahr 1929, begann mit dem sogenannten „Schwarzen Freitag“, die Weltwirtschaftskrise.
Die Aktienkurse an den Börsen fielen ins Bodenlose. Und zunächst waren es Börsenmakler,
die ihre Arbeit verloren. Doch bald darauf rollte eine Entlassungswelle durch die
Handelsunternehmen und Fabriken der Welt.
So mussten die tätigen Arbeiter und Angestellten zusehen wie sie ihre Arbeitsplätze verloren.
Insbesondere in Deutschland fühlten sich viele Menschen vom Staat im Stich gelassen
und begannen sich für politisch radikale Ideen zu begeistern.

Wie konnte es zu diesem Fall der Aktienkurse und damit auch der Gesellschaft kommen?
Dies ist die Frage, die dieser Film beantworten will.

Im Mittelpunkt des Filmgeschehens befindet sich Curd Jürgens als Richard Whitney,
dem Börsenmakler und Präsident der New Yorker Börse. Steht dieser am Anfang
des Filmes noch als strahlender Held da, der noch am Vortag des Börsencrashs
versucht den Zusammenbruch durch Stützungskäufe aufzuhalten, so steht er
dann am Ende doch als waghalsiger Spekulant und als Ganove dar.

Wenn die Teufel den Teufel an die Wand malen – verrückte Zeiten

Die WO (WELT online) berichtet von einem Gastbeitrag des Herrn Fischer (ehem. Außenminister der BRD und Grünen Chef u. e.m.) in der Süddeutschen (den wir online nicht finden konnten, grausame Suchmaschine, vermutlich in der gedruckten Ausgabe).

„Europa steht heute am Abgrund“, so der Titel des Fischer Gastbeitrag. Und Fischer sieht Europa auch in diesen Abgrund hineinfallen, wenn jetzt Deutschland und Frankreich nicht gemeinsam das Steuer herumreißen und (jetzt kommt er zum Grund) den Mut zu einer Fiskalunion und politischen Union der Euro-Gruppe nicht aufbringen. Das gleiche sagt aber auch Goldman Sachs, oder die US-Regierung. Diese hat übrigens gerade, was für ein Zufall nachdem Japan und China abgemacht haben ihren Warenaustausch zwischen ihren Ländern ohne den Dollar zu handeln, verlautbaren lassen; massive Seestreitkräfte in den Pacific zu verlegen. Und natürlich sei dies nicht gegen China gerichtet. Zufall, alles nur Zufall.

Doch zurück zu dem Mann, der im März einen Auftritt in der Schweiz absagte, wegen Drohungen aus der linksgerichteten Szene (lach, Fischer war selbst mal Linksextremist). Zumindest wollte er nicht unter großen Polizeischutz über eine bessere Welt sprechen. Da hat wohl den ex-68er die Vergangenheit eingeholt, denn wie haben sich damals die „Aktiven“ gefreut, als die damaligen Politikfiguren mit immer mehr Polizei sich nur noch zeigen konnten. Vielleicht waren es aber doch die Vorwürfe die den ehemaligen erleuchteten Außenminister von eigener Gnade bewogen haben nicht in die Schweiz zu reisen. Er sei Kriegstreiber und Wirtschaftslobbyist, so die Vorwürfe des Antikapitalistischen Bündnisses.

Und wenn der Euro scheitere, so Fischer weiter, wird die heute lebende Generation eine Weltwirtschaftskrise erhalten, die sie noch nicht erlebt hätten. Und das alles um die Fiskalunion zu installieren. Wer hat nicht seine flammende Rede für den Kosovo-Krieg noch im Kopf. Und die Partei folgte ihm in einen Krieg der Lügen und der Propaganda. Und jetzt malt er wieder die Dinge an die Wand. Wobei er nur eines will: Deutschland soll das finanzielle Überleben der Euro-Zone mit seinem Vermögen, seiner Arbeitsleistung garantieren.

Gregor Gysi, ein anderer Linker, hat es in seiner Rede im Bundestag (im Blog gibt es Auszüge dazu) auf den Punkt gebracht. Die Fiskalunion wie es die Politikfiguren wollen, entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben. Aber hat das in der letzten Zeit unsere Systemfiguren abgehalten? Es gibt doch niemand, der sie anklagen oder sogar verhaften kann.

Die Errungenschaften wie: Massenimmigration, Hartz IV, Niedriglöhne, Leih- und Zeitarbeit, Angriffskriege und der Dinge mehr, sind fast alles soziale Errungenschaften an denen die Grünen via Herrn Schwarzmaler großen Anteil haben. Denken Sie mal an das Duo Schröder-Fischer und an Hedgefonds, Entmachtung der Bankenaufsicht, Deregulierung der Finanz- und Bankenmärkte; dann werden Sie sicherlich verstehen, warum Fischer mit düsteren Szenarien herumfuchtelt.

Das alles muss erhalten bleiben, sonst bricht denen ihr System zusammen. 1600 Milliarden Euro wurden von 2008 bis 2010 an die Banken allein in Europa gezahlt – um diese zu retten. Und genau darum geht es. Der Markt (was immer das ist und wie immer der aussieht), und die Banken müssen gerettet werden. Die Menschen sind nur Statisten in dem perversen Globalistischen Monopolyspiel. Und Fischer sitzt auf der Parkstraße.

 

 

http://prekariat-pressedienst.blogspot.it/2012/06/wenn-die-teufel-den-teufel-die-wand.html