Windräder—ein einziger Irrwitz

Geschrieben von deutschelobby – 20/03/2014

 

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Neben dem Einstieg von Gazprom bei der deutschen Wintershall (siehe S. 5) wurde dieser Tage noch ein weiterer gigantischer Handel zwischen Deutschen und Russen im Energiesektor bekannt: RWE verkauft seine Öl- und Gasfördertochter Dea an den Investmentfonds LetterOne in Luxemburg, an dem der russische Milliardär Michail Fridman beteiligt ist.

Der Dea-Verkauf ist nicht nur vor dem Hintergrund der Sanktionsdrohungen gegen Moskau eine politische Delikatesse. RWE benötigt die 5,1 Milliarden Euro für die Dea, um Verluste auszugleichen, die durch die deutsche Energiewende entstanden sind. Das ist ein bitterer Treppenwitz, in dem sich zeigt, welcher Irrsinn mit jener „Wende“ angerichtet worden ist.

Laut politischer Propaganda sollte die „Energiewende“ den Planeten vor der „Klimakatastrophe“ retten helfen und hunderttausende neue Abreitplätze schaffen. Die These vom menschengemachten „Klimawandel“ ist nach dem Ausbleiben der „Erderwärmung“ in den vergangenen 16 Jahren umstrittener denn je. Die neuen Arbeitsplätze entstehen nur dort, wo sie massiv subventioniert werden, und zudem meist im Ausland – chinesische Solarpanele beherrschen den deutschen Markt.

Überdies wurde versprochen, dass uns der abrupte Übergang zu den „Erneuerbaren“ in Energiefragen unabhängiger mache von ausländischem Einfluss. Nun verkehrt sich auch dieses letzte Argument in sein genaues Gegenteil.

RWE hat im Jahre 2013 mit drei Milliarden Euro den höchsten Verlust seit mehr als 60 Jahren eingefahren. Grund: Durch die „Energiewende“ hat Ökostrom aus Sonne, Wasser oder Biogas stets Vorrang vor Strom aus Gas, Kohle oder Kernkraft. Sonne und Wind sind aber nicht grundlastfähig, speisen nämlich nur Strom ein, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint.

Damit es in dunklen, windstillen Phasen nicht zum Stromausfall kommt, müssen Unternehmen wie RWE ihre konventionellen Kraftwerke dauernd in Bereitschaft halten. Geld verdienen sie aber nur in den Ökostrom-armen Phasen, während die Kosten für den Unterhalt der Kraftwerke dauernd anfallen.

Resultat sind jene riesigen Verluste, die RWE nun damit ausgleichen muss, dass sie ihre Öl- und Gasfördertochter an einen ausländischen Fonds verkauft. Dea ist an 190 Öl- und Gasför­derlizenzen in Europa, Nahost und Nordafrika beteiligt, die nun in russische Hände übergehen.

In Berlin wird derzeit daran herum gewerkelt, wie man die „Energiewende“ noch zum „Erfolg“ machen könne. Man kann nur antworten: Lasst es, sagt den ganzen Wahnsinn endlich ab und gebt zu, dass ihr euch auf Kosten eures Landes entsetzlich verrannt habt.

 

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