BRD Apparatschik Steffen Seibert gegen den Volkswillen

EntscheidungDer Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hat sich zum Status Quo
von Volksabstimmungen in der BRD geäußert. Er sieht die aktuelle Abwesenheit
von bundesweiter direkter Demokratie als alternativlos und hält das jetzige
System für optimal. Zeit, Herrn Seibert die Augen zu öffnen!

Die Antifa : Gefährliche Wirrköpfe als Retter der Menschheit

don_montageDas Bündnis „Dresden nazifrei“ hat für den 13. April 2015 zu einer Protestaktion
aufgerufen. Geert Wilders, Vorsitzender der holländischen „Partij voor de Vrijheid“
(Partei für die Freiheit) hat sich für diesen Tag als Gastredner auf der
PEGIDA-Demonstration angekündigt.

Wohlmeinende und Chaoten

Den Aufruf teilt und unterstützt die sogenannte „Antifa Dresden“. Vermutlich
werden auch wieder mehrere Sympathie-Bündnisse, Mitläufer sowie etliche
Hilfstruppen zu der geplanten Protestveranstaltung hinzustoßen.

Man muss kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass bei dieser
Gelegenheit aus jenem bunten Haufen unter „antifaschistischer“
Führung erneut gebetsmühlenartig Kampfbegriffe wie „Rassismus“,
„Islamophobie“ und „neonazistisches Gedankengut“ zu hören sein werden.

Hoffentlich wird es wenigstens zu keinen Gewaltanwendungen von aggressiven
Anti-Freiheitskämpfern kommen! Allein die bekannten und abgedroschenen Worthülsen
und Phrasen aus der betreffenden Szene zu hören, wäre schon schlimm genug.

Verharmlosung durch etablierte Medien

Moralische Unterstützung für einen herbeiphantasierten „Kampf gegen rechts“
erhält die selbstgefällige Wohlstandsguerilla in regelmäßigen Abständen
durch etablierte Medien wie den SPIEGEL. Dieser steht wahrlich nicht in
Verdacht, dem bundesweit grassierenden Linksextremismus in den Rücken zu fallen.

Das Nachrichtenmagazin führte nach den neuerlichen Ausschreitungen in
Frankfurt ein Interview mit dem Schöpfer des Neubaus der Europäischen
Zentralbank, Wolf D. Prix (13/2015, S. 126).

Von Seiten der interviewenden Redakteure prägen verharmlosende Begriffe
wie „Protestler“ und „Tumulte“ den Tenor des Gespräches. Von mehr als
„Wut“  auf Seiten der „Anhänger der Blockupy-Bewegung“ ist nicht die Rede.

In einer journalistischen Meisterleistung gelingt es dem Magazin, an anderer Stelle
die bürgerkriegsähnlichen Aktionen und kriminellen Anschläge auf Menschenleben unter
den Tisch fallen zu lassen, aber gleichzeitig in der Überschrift von einem ominösen
„Protest von rechts“ zu sprechen, als seien nicht Linksextreme, sondern andere für
das Ausmaß der Verwüstungen und die hohe Zahl an Verletzten verantwortlich (ebda., S. 18).

Konstruktion eines Feindbildes

Verwundert reibt man sich die Augen, weil es im Spiegel-Titel derselben Ausgabe
(„Das Vierte Reich“) heißt, man könne nicht in Anlehnung an das „Dritte Reich“
von einem „Vierten Reich“ reden. Direkt anschließend liest man :

„Das klingt absurd, weil die Bundesrepublik eine geglückte Demokratie
ist, ohne einen Hauch von Nationalsozialismus…“ (ebda., S.20)

Demnach darf man wohl feststellen, dass bei den selbstgerechten
„Anti-Faschisten“ die blinde Wut, sich in einen absurden Kampf zu
verbeißen, einem selbst konstruierten Feindbild entspringt.

Die Psychologie kennt dieses Phänomen unter dem Begriff des Donquijotismus.
Dieses Wort  ist abgeleitet von dem Namen der Hauptfigur des berühmten
Romans von Miguel de Cervantes mit dem Titel „Don Quijote von la Mancha“
(erschienen in zwei Teilen, 1605 und 1615).

Das Werk, ein Meilenstein der Weltliteratur, gilt als erster moderner Roman
und handelt von den Wahnvorstellungen eines Phantasten. Dieser bricht eines
Morgens auf, um als Beschützer der Armen, Witwen und Waisen jegliches Unrecht
aus der Welt zu schaffen.  –  Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen sind
weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.

Der Ritter von der traurigen Gestalt

Don Quijote steigert sich in die Vorstellung hinein, eine unruhige
Zeit warte nur darauf, dass er Frieden und Gerechtigkeit bringe und
ihm dafür Ruhm und Ehre zuteil werde.

Der „Ritter von der traurigen Gestalt“ sieht Feinde, wo keine sind und bekämpft
harmlose Zeitgenossen aus seinem Wahn heraus, zum Retter der Menschheit berufen
zu sein. Windmühlen hält er für gefährliche Riesen, in Mönchen erblickt er böse
Zauberer und in einer Schafherde sieht er ein feindliches Heer.

Durch keinen noch so schmerzhaften Zusammenstoß mit der Realität lässt
Don Quijote sich von seinem Wahn abbringen, dass sein gefühlsmäßiger
Eindruck mit der tatsächlich vorhandenen Wirklichkeit gleichzusetzen
sei („Yo pienso y es asi.“ – „Ich denke so, und so ist es.“).

Auf diese Weise ist er getrieben von einer negativen
Kraft, die stärker ist als die menschliche Vernunft.

„Don Quijote“ ist die tragische Geschichte eines bedauernswerten Idealisten,
der in völlig unheroischen Zeiten nach Heldentum strebt. Unweigerlich führt
ihn dieses Verhalten zu allergrößten Dummheiten und persönlichem Schaden,
alles allein ausgehend von seiner trügerischen Einbildungskraft.

Aktuelle Übertragungsmöglichkeiten

Unter welchem Realitätsverlust muss jemand leiden, der unserer „geglückte(n)
Demokratie“ (s.o.) zusätzlich eine abstruse, „antifaschistisch“ genannte
Weltsicht und Werteordnung überstülpen will?

Welch grandiose Verdrängungsleistung auf zwischenmenschlicher Ebene muss jemand
an den Tag legen, kritischen, unbequemen Mitbürgern mit Pöbeleien, Hasstiraden
und brutaler Gewaltanwendung zu begegnen und verantwortungsvoll handelnde
Polizeikräfte als „Repressionsorgane“ zu bezeichnen?

Anders als Don Quijote sind die heutigen fehlgeleiteten „Idealisten“, ganz besonders,
wenn es sich um radikale Linksextremisten handelt, keine harmlosen, traurigen Ritter,
die sich in ihrer Verblendung nur selbst schaden. Sonst könnte man über sie lachen
und gleichzeitig für sie Mitleid empfinden.

Leider sind die vorgeblichen „Anti-Faschisten“ genau das Gegenteil
von dem, als was sie sich fälschlicherweise selbst bezeichnen.

Sie stellen mit ihrem aggressiven Potential und ihren brutalen
Gewaltanwendungen eine zerstörerische Gefahr dar, nicht nur für
Einzelne, sondern für das ganze Land.

Von Klaus Barnstedt

Quelle : Journalistenwatch