Nie wieder Mikroplaste im Wasser? Neues Startup „Wasser 3.0“ mit erfolgreichen Pilotanlagen

Von Lisa Meyer

 

Ein Karlsruher Startup hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Mikroplaste aus dem Wasser gefischt werden kann. Bisher haben Kläranlagen diese Schadstoffe nicht filtern können. Katrin Schuhen, Geschäftsführerin von „Wasser 3.0“, gab Sputnik einen exklusiven Einblick in die Funktionsweise und Nachhaltigkeit des Produkts.

Aus einer Forschungsgruppe der Universität Koblenz-Landau heraus entstand ein Projekt, das sich die Sauberkeit des Wassers zum Ziel nahm. „Wasser 3.0“ ist ein Startup aus Karlsruhe, geführt von Katrin Schuhen. In einer speziellen Versuchsreihe haben sie ihr neuestes Produkt getestet: Wasser 3.0 PE-X. Dieses ist ein sogenanntes Hybridkieselgel, welches dafür sorgen kann, Mikroplaste aus den unterschiedlichsten Gewässern zu filtern.

Das Kieselgel bringe laut Schuhen viele Vorteile mit sich: „Wir haben ein Material, das immer das Gleiche hervorbringt. Das macht es natürlich sehr einfach für den Anwender.“ Im Gegensatz zu anderen Stoffen, wie beispielsweise Kohle, die je nach Lieferung unterschiedlich beschaffen sind, sei das Hybridkieselgel außerordentlich anpassungsfähig. Das liegt an der speziellen Komposition von organischen und anorganischen Stoffen. Ihre verschiedenen Wechselwirkungen sorgen für eine Verformbarkeit des Materials gegenüber Schadstoffen. Aus dieser Reaktion vom Gel mit den Mikroschadstoffen finden chemische Prozesse im Wasser statt, die dann dazu führen, dass Moleküle Verbindungen eingehen. Somit werden ganz viele kleine Plastepartikel zu größeren, leichter filterbaren Plastemengen.

Was ist Mikroplaste und was passiert damit?

Grundsätzlich ist es so, dass „alle Partikel, die kleiner als 5 Millimeter sind, als Mikroplastik definiert werden“. Das heißt, in dieses Spektrum fällt nicht nur eine Stoffklasse, sondern alle existierenden Kunststoffarten in allen Verarbeitungszyklen und Herstellungsprozessen. Das sei auch ein Punkt, der die Arbeit mit Mikroplaste so kompliziert mache. „Wenn man das hochrechnet, über alle potentiellen Polymere und Polymer-Typen, dann sind es unendlich viele, verschiedene Verbindungen, die unter Mikroplastik zusammengefasst werden“, so Schuhen.

 

Bis jetzt ist Wasser 3.0 PE-X für die Eliminierung von Mikroplaste ausgelegt. Einen festgelegten Plan, wie „Wasser 3.0“ mit dem gefilterten Mikrokunststoff vorgeht, hätten sie noch nicht entwickelt. „Das sind die Anschlussprozesse, wo auch noch mal sehr viel Gehirnjogging notwendig ist, um die richtige Anwendung zu finden“, erzählt Schuhen. Die Möglichkeit, Mikroplaste zu verbrennen, sei wohl die schnellste und einfachste, um es vollständig zu eliminieren. Die Geschäftsleiterin sieht jedoch Potenzial für mehr: Sie will versuchen, den „Kreislauf der Wiederverwertung“ sinnvoll zu schließen und einen Nutzen für die gefilterte Plaste zu finden.

Wasser 3.0 PE-X in der Praxis

Im Juli und August dieses Jahres fanden die ersten Durchflussversuche mit dem Wasser 3.0 PE-X bei einer Kläranlage statt. Umso genaue Werte wie möglich zu erhalten, hat das Startup in der Pilotanlage Wasser gehabt, das mit Mikroplaste „aufgespikt“ wurde (spiken ist ein Fachbegriff in der analytischen Chemie – d.Red.). Katrin Schuhen zufolge: „Das heißt, wir haben zusätzlich nochmal Mikroplastik hinzugegeben, um auch Referenzwerte und Eliminationseffizienz sehr genau bestimmen zu können.“ Die Resultate waren erfreulich. Bei kontinuierlichen 95 Prozent Eliminationseffizienz konnten die Mikroschadstoffe aus dem Wasser geholt werden. Auch der Kläranlagenbetreiber sei mit der Leistung zufrieden gewesen.

Es sei schwierig zu sagen, welchen finanziellen Mehraufwand diese Methode bei großflächiger Umsetzung hätte. Wasser 3.0 will sich nämlich für jeden Betreiber – ob nun von Kläranlage, Industrie oder Entsalzungsanlage am Meer – die nötige Vorbereitung nehmen. „Wir analysieren das Wasser vorher ganz gründlich, um dann eine passend genaue Lösung dafür zu entwickeln, die für den Betreiber die bestmöglich verfügbare Lösung darstellt“, versichert Schuhen.

Überdies sei die Produktion des Gels bei weitem umweltfreundlicher als herkömmliche Methoden. Es seien sehr reine Produkte, die in wenigen Reaktionen produziert werden können. Außerdem hätten sie die kürzeren Wege: Sie müssen es nicht aus einer entfernten Region abbauen, das Material nach Deutschland verfrachten oder es anschließend weiterbearbeiten. „Wir haben einen Standort, an diesem wird produziert und von dort aus werden dann auch operativ die Wasserversorger beliefert.“

Das komplette Interview mit Katrin Schuhen, Geschäftsleiterin von „Wasser 3.0“, zum Nachhören:

 

https://de.sputniknews.com/wissen/20190906325704883-nie-wieder-mikroplaste-im-wasser/

1-Kilometer-Gesicht in Antarktis gefunden – YouTuber entdeckt möglicherweise größte Statue der Welt

Epoch Times

Die Antarktis ist nicht nur unheimlich groß, sondern auch unheimlich mysteriös. Ein YouTuber entdeckte in mitten des ewigen Eises ein ein Kilometer großes Gesicht, das alles andere als natürlich aussieht!

Das ewige Eis bedeckt große Teile unseres Planeten und beherbergt mehr als ein außergewöhnliches Geheimnis. Joe White, Betreiber des YouTube-Kanals ArtAlienTV hat kürzlich ein weiteres Geheimnis entdeckt: In der Antarktis gibt es ein gigantisches Gesicht, das, sollte es zu einer Statue gehören, einen acht Kilometer großen Riesen darstellt!

Das Gesicht eines eisigen Riesen

Auf der Karte der Antarktis liegt bei 72°00’36.0″S und 168°34’40.0″E nichts … Keine Straße. Kein Weg. Kein gar nichts, nicht einmal ein verwunschenes Haus und doch ist dieser Punkt mehr als mysteriös. Das Satellitenbild von Google zeigt ein gigantisches, ein Kilometer langes und 600 Meter breites Gesicht mit erstaunlichen Details. Das Kartenmaterial von Bing lässt lediglich eine verpixelte Bergkette erahnen.

Joe White von ArtAlienTV schreibt: „Es hat eine vorübergehende Ähnlichkeit mit dem hinduistischen Gott Hanuman. Ähnlich wie Statuen, die ich kürzlich auf dem Mars gefunden habe.“

In der Antarktis ist möglicherweise ein acht Kilometer großer Riese begraben. Allein sein „Gesicht“ misst 1000 Meter von der Stirn bis zum Kinn. (Kartenmaterial um 90° gedreht, Norden links).Foto: Screenshot/Google Maps

 

In der Tat lassen besonders Nase, Mund und Kinn vermuten, dass es sich dabei nicht um ein zufällig durch Wind und Wetter erodierten Berg handeln kann.

Ungewöhnlich, jedoch nicht unmöglich, für einen Berg ist auch die nahezu perfekte Ost-West-Ausrichtung und der Zufall, dass ein Längengrad genau zwischen den „Augen“ liegt.

Joe White vermutet, dass dieses Objekt über eine Million Jahre alt sein könnte, was für einen Berg völlig normal wäre. Sollte es jedoch tatsächlich das Gesicht eines eisigen Riesen sein, stellen sich unweigerlich eine Fragen – und bei einigen die Nackenhaare auf.

Wann wurde das Gesicht erschaffen? Von wem? Und nach wessen Vorbild?

Nur ein Berg oder doch eine geheime Welt unter dem Südpol?

Spekulationen über massive antarktische Städte und Strukturen unter dem Eis sind weit verbreitet und halten sich hartnäckig. Nicht zuletzt, da wichtige Persönlichkeiten wie Buzz Aldrin und John Kerry in den letzten Jahren den gefrorenen Kontinent besuchten und die Spekulationen mit mehr Treibstoff bereicherten.

Da keiner wirklich genau weiß – oder es zumindest nicht sagt – was unter dem ewigen Eis liegt, wäre es durchaus denkbar, dass dieser, Australien zugewandte, Teil der Antarktis nicht seit Tausenden Jahren von Eis bedeckt war. In diesem Fall könnte theoretisch auch eine (bislang unbekannte) prähistorische Zivilisation diese Formation geschaffen haben.

Auch ein Scherz seitens Google ist nicht auszuschließen. So versteckten die Betreiber der größten Suchmaschine der Welt bereits eines ihrer Rechenzentren als heimliche Mondbasis oder ein – inzwischen gelöschtes – Android-Männchen das auf den Apple-Apfel pinkelt.

In Anbetracht der Winzigkeit des menschlichen Wissens wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir wissen, was sich hinter dem Riesen aus dem Eis verbirgt. Doch auch wenn es sich „nur“ um einen Berg handelt, ist das Bild atemberaubend. (ts)

 

 

https://www.epochtimes.de/wissen/mystery/1-kilometer-gesicht-in-antarktis-gefunden-youtuber-entdeckt-moeglicherweise-groesste-statue-der-welt-a2984094.html

 

Forscher Entdecken Erstaunliche ÄHNLICHKEITEN Zwischen GEHIRNZELLEN Und Dem UNIVERSUM

 

Verborgene Geheimnisse TV

Am 15.01.2019 veröffentlicht

Hermes Trismegistos war ein ägyptischer Überbringer der universellen Lehren und der göttlichen Weisheiten. Er behauptete, dass jeder Mensch das gesamte Universum in sich trägt und ein einziger Tropfen Blut ausreicht, um alle Informationen über eine Person herauszufinden und das im menschlichen Körper alles Geist ist.
Die Wissenschaftler Dirk Meijer und Hans J.H. Geesink von der niederländischen Universität Groningen verteidigen die Theorie, dass unser Gehirn auf Quantenebene mit dem Universum verbunden ist.
Eine Computersimulation zeigte, dass es eine unglaubliche Ähnlichkeit zwischen dem Wachstum von Gehirnzellen und Galaxienhaufen gibt.

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Musik: „The Descent“ Kevin MacLeod (incompetech.com)
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Summa summarum statt „Summ, summ …“: Bienen können Mathematik

Summa summarum statt "Summ, summ ...": Bienen können Mathematik

Ein fliegender Einstein.
Laut einer Studie sind Bienen in der Lage, grundlegende mathematische Konzepte zu erfassen. Simple mathematische Operationen wie Addition und Subtraktion scheinen für die geflügelten Intelligenzler kein Problem darzustellen.

Die Studie wurde von Wissenschaftlern des Französischen Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung CNRS durchgeführt. In der Studie versuchte ein Team um Dr. Scarlett Howard Bienen im ersten Schritt beizubringen, dass blau immer plus eins bedeutet und gelb minus eins. Danach wurden die Bienen in eine Art Y-förmiges Labyrinth zum Training geschickt. Am Eingang gab es ein Bild mit einem bis fünf blauen oder gelben Quadraten, zu denen die Biene je nach Farbe dann eins dazurechnen oder abziehen musste.

Anschließend musste die Biene zwischen zwei Ausgängen wählen. Über dem einen war das richtige Ergebnis zu sehen, über dem anderen ein falsches. Wählte das Insekt die richtige Lösung, gab es zur Belohnung Zuckerwasser. Im Laufe von 100 Trainingsläufen konnten die Forscher erreichen, dass in etwa 75 Prozent der Fälle die Bienen später den richtigen Ausgang an der Weggabelung als Option auswählten, schreiben die Wissenschaftler in der Zeitschrift Science Advances. Dr. Howard verglich die Experimente mit denen eines Menschen, der lernen soll, Symbole mit mathematischen Konzepten zu verknüpfen.

„Wir lernen als Kinder, dass ein Pluszeichen bedeutet, dass man zwei oder mehr Mengen zusammenfügen muss, während ein Minuszeichen bedeutet, dass man subtrahiert“, so die Forscherin. Professorin Adrian Dyer, die ebenfalls an der Studie beteiligt war, ergänzte:

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass fortgeschrittene numerische Kognition in der Natur unter Tieren, die keine Primaten sind, viel weiter verbreitet sein könnte als bisher angenommen wurde. Wenn aber die Mathematik kein so komplexes Gehirn erfordert, könnte es auch neue Möglichkeiten für uns geben, die Wechselwirkungen von Langzeitregeln und Arbeitsgedächtnis in derartiges Design zu integrieren, welches schnelleres Lernen bei neuen Problemen in der KI ermöglicht.“

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass bei Bienen „Zahlenverständnis“ erkannt wurde. Frühere Experimente der RMIT University in Melbourne belegten, dass die Insekten in der Lage sind, bis vier zu zählen und sogar das Konzept der Null zu verstehen. Um das zu testen, trainierten die Forscher Bienen zunächst darauf, jeweils jenes Ziel anzufliegen, das auf einem Schild mit der niedrigsten Zahl von Punkten markiert war. Die Insekten hatten dabei jeweils die Wahl zwischen zwei verschiedenen Punktmengen von 1 bis 4. Für die Bienen war das offenbar eine einfache Übung: Schon nach wenigen Durchgängen steuerten rund 80 Prozent von ihnen problemlos den jeweils niedrigeren Zahlenwert an, um die nur dann gewährte Zuckerlösung als Belohnung zu erringen.

Doch dann kam die eigentliche Herausforderung: Die Bienen sollten zwischen einer ihnen schon bekannten Punktmenge und einem leeren Schild (Null!) wählen. Immerhin 64 Prozent der Bienen steuerte das leere Schild, also die Null an, obwohl sie diese kleinste „Zahl“ zuvor niemals trainiert hatten. Das gleiche Ergebnis zeigte sich, als die Insekten zunächst nur mit zwei bis fünf Punkten trainierten und später zwischen den zwei unbekannten Werten 1 und 0 wählen mussten: Auch dann flogen rund 63 Prozent zum leeren Schild.

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/84018-summa-summarum-statt-summ-summ-bienen-koennen-mathematik/

Wissenschaft versus Werbung und ein großer Zufall

HEIMDALL WARDA - Die das Gras wachsen hören

vorsicht Inhalt obigen Videos ist nicht für jeden geeignet. Es empfiehlt sich, für den Endteil des Blogbeitrages, seinen Aluhut bereitzuhalten. Der englische Originalartikel ist besser hier Der Kamerad  zu lesen. Die wie immer etwas holprige Übersetzung soll den Text der deutschsprachigen Leserschaft nach bestem Wissen und Gewissen zugänglich machen. Die zugehörigen Videos bitte bei Der Kamerad ansehen.

Das Massenmarketing von interrassischen Beziehungen, insbesondere von weißen Frauen mit schwarzen Männern, ist so allgegenwärtig und militant geworden, dass selbst die am wenigsten aufmerksamen Mitglieder unserer Kultur anfangen dies zu bemerken. Als ich kürzlich durch ein Einkaufszentrum ging, bemerkte ich drei große Marketingbilder von Paaren in drei verschiedenen Geschäften. Zwei der drei waren interrassische Paare, die eine weiße Frau und einen schwarzen Mann darstellten; das dritte Paar war weiß. Was mir vielleicht am meisten auffiel, war die Tatsache, dass die Stadt, in der ich einkaufen war, etwa 97% der Bevölkerung aus Weißen…

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Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Arier

by Guest

Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Arier [5]

In dem Buch „The Swastika: The Earliest Known Symbol and its Migrations“ von Thomas Wilson (damaliger Leiter der Abteilung für Prähistorische Anthropologie des U.S. Nationalmuseums) aus dem Jahr 1896, wird über die Swastika folgendes geschrieben: „Ein arisches Symbol, welches von den Ariern schon vor ihrer Ausbreitung über Asien und Europa benutzt wurde. Es ist ein interessantes Forschungsthema und kann uns erklären, wie … als ein heiliges Symbol … die Swastika zu den verschiedenen Ländern und Völkern gekommen ist (wo wir sie heutzutage noch immer finden), da sich die damaligen arischen Stämme aufteilten und in Migrationswellen dahin ausbreiteten, wo wir das Symbol heute finden.“[1]

 

Neue genetische, archäologische und linguistische Forschungen haben gezeigt, dass die angeblich widerlegte Theorie der arischen Rasse letzten Endes doch richtig gewesen ist. Diese Theorie besagt, dass hellhaarige, blauäugige nordische Bauern das Pferd zähmten, das Rad erfanden und daraufhin den größten Teil von Europa, dem Nahen Osten und Nordindien, inklusive der Taklamakan im heutigen China vor mehreren Jahrtausenden eroberten. Hinweise auf die Anwendung als Wagenrad finden sich zuerst nur in mittelbaren Darstellungen, wie z. B. Einritzungen auf einem Gefäß der Trichterbecherkultur in Bronocice (heutiges Polen). Als weiterer indirekter Nachweis gilt eine Fahrspur aus der Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. in einem Hünenbett bei Flintbek (Norddeutschland). Dabei entstand durch die Sprache, welche sie mitbrachten, jene Sprachfamilie, welche wir heute als die indo-germanische (arische Sprachfamilie kennen. Diese wird von Irland („Ire“ hat die gleichen Sprachwurzeln wie Arier) bis Indien gesprochen. Das Wort „Rad“ (nhd. und ahd.) ist mit lateinisch rota und dem Sanskrit-Wort ratha, „Wagen“, urverwandt[2].

Die Indo-Europäische Sprachfamilie beinhaltet das moderne Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Irisch, Griechisch, Russisch und alle anderen europäischen Sprachen (abgesehen von Finnisch, Ungarisch und Baskisch), zusammen mit dem Iranischen, Paschtu (Afghanistan), Hindu, Gujarati, Bengali, Sinhalesi und dem Nordindischen. Die Herkunft kann noch immer an Grundwörtern wie „eins, zwei, drei“ (Deutsch), „one, two, three“ (Engl.), „amhain, dha, tri“ (Irisch), „une, deux, trois“ (Französisch), „unus, duo, tres“ (Latein), „einn, tver, thrir“ (Isländisch), „odin, dva, tri“ (Russisch), „ena, duo, tria“ (Griechisch) nachvollzogen werden.

Im antiken indischen Zweig der indo-germanischen Sprachfamilie – dem Sanskrit („sans“-heilig, „skrit“-Schrift) – sind die ersten drei Zahlen: „eka, dva, treya“. Die Menschen, welche jene Sprache mitbrachten, drangen in den Norden Indiens vor fast 4000 Jahren als Streitwagen fahrende Eroberer ein. Dabei nannten sie sich selbst „Arier“, was „Herren“ oder die „Noblen“ bedeutet. Daher kommt auch der Begriff „Adel“ und „edel“. Auf ihrem Feldzug dahin gaben sie auch dem Iran seinen Namen. „Iran“ geht auf den Begriff „Arya“ – „Arier“ zurück.

Weitere Stämme der Arier drangen noch weiter ostwärts vor – bis an den Pazifik, wo man bis heute Überreste der euripiden Ordos Kultur findet (Skythen und Saken). Im heutigen chinesischen Turkestan wurde für Jahrtausende die indo-germanische (arische) Sprache „Tocharisch“ gesprochen. Hinweise darauf, dass diese Rasse von höher zivilisierten Eroberern, blonde Haare und blaue Augen hatte, werden seit 1945 diskreditiert. Es gilt als politisch unkorrekt, diese Wahrheiten klar zu benennen und führt regelmäßig zu einem Ende der akademischen Karriere.

Unterdessen haben Archäologen und Sprachwissenschaftler die Proto-Indogermanen mit der Androvonovo Kultur im heutigen Westsibirien und Kasachstan in Verbindung gebracht.

Die Überreste jener Menschen wurden in großen Begräbnisshügeln (sogenannten Kurganen) bestattet, so wie es später die Wikinger und Angelsachsen taten. Diese sind den Hügelgräbern im Mississippital in Nordamerika ähnlich. Bis heute halten sich Legenden von Indianern, welche von rothaarigen Riesen in grauer Vorzeit erzählen, die eben genau jene Begräbnisshügel erbauten[7].

Genetiker haben die DNS jener Proto-Indogermanen (oder Arier, wie sie sich selbst nannten) aus den uralten Gräbern untersucht. Die Resultate sind absolut politisch unkorrekt und werden deswegen in den Leitmedien nicht veröffentlicht. Folgende drei wissenschaftliche Untersuchungen werden exemplarisch aufgeführt:
1. C. Bouakaze et al, First successful assay of Y-SNP typing by SNaPshot minisequencing on ancient DNA, International Journal of Legal Medicine, vol 121 (2007), pp. 493-499.
2. C. Keyser et al, Ancient DNA provides new insights into the history of South Siberian Kurgan people, Human Genetics, vol. 125, no. 3 (September 2009), pp. 395-410.
3. C. Lalueza-Fox et al, 2004. Unraveling migrations in the steppe: mitochondrial DNA sequences from ancient central Asians, Unravelling migrations in the steppe: mitochondrial DNA sequences from ancient central Asians.

Der interessierte Leser kann dies zu einer tiefergehenden eigenen Recherche nutzen.

Die genetischen Ergebnisse belegen klar, dass die antiken Proto-Indoeuropäer (Arier), welche vor 5000 Jahren in der Steppe begraben wurden, identische mit den heutigen „modernen“ Bewohnern von West- und Nordeuropa sind und der nordischen Subrasse der Arier angehörten. Die Mehrheit hatte helle Haare und blaue oder grüne Augen. Erst deutlich später traten eben jene Genome auf, welche mit anderen Rassentypen in der heutigen zentralasiatischen Steppe in Verbindung gebracht werden.

Bevor die Mongolen und die Turkvölker sich nach Westen ausbreiteten, waren es berittene Arier (die antiken Skythen) welche Zentralasien beherrschten. Die genetischen Beweise legen den deutlichen Schluss nahe, dass jene Arier eben wie die heutigen Nordeuropäer aussahen.

Die Mumien der Tocharier im heutigen China (Taklamakan) haben bis heute blonde Haare und europäische Gesichtszüge. Interessanterweise trifft dies auch auf viele der frühesten ägyptischen Pharaomumien zu[6]. Eine mögliche Erklärung mag die Atlantishypothese von Jürgen Spanuth liefern, welche die Doggerland Sandbank (nachweislich vor 9000 Jahren untergegangen) und Helogland („hilge Land“ entspricht „heiliges Land“) in der Nordsee als Ausgangspunkt für die Atlantisüberlieferung von Plato ansieht[9]. Diese zunächst scheinbar weit hergeholte Theorie wird plausibel, wenn man die einzelnen Merkmale der Atlantisgeschichte mit den tatsächlichen Gegebenheiten in der Nordsee vergleicht, wie z.B. das Schlammmeer (Wattenmeer) oder den rot, weiss und schwarzen Felsen von Helogland[10].


Aus dem heutigen Aussehen der Sprecher der indo-europäischen Sprachen geht jedoch deutlich hervor, dass eine starke Vermischung mit anderen Rassen und Völkern stattgefunden hat, seitdem vor 4000 Jahren die Arier diese Gegenden eroberten. In all diesen Ländern galten blaue Augen und helle Haare jedoch immer als Merkmal einer edlen Herkunft. Dies hat sich in vielen Gegenden der Erde bis heute erhalten.

Auch die Megalithkultur in Südamerika weisst erstaunliche Verbindungen nach Europa auf. Die blonden Chachapoya in Peru haben nachweislich die Haplogruppe „R“, wie sie auch bei den Kelten auftritt[8].

Der Biologe Brian Foerster erbrachte vor kurzem den Beweis, dass die Langschädelmumien aus Paracas Proto-Germanische und Proto-Baltische DNS besitzen: „Die DNS-Untersuchung am Paracas Baby wurde and der Lakehead Universität in Kanada durchgeführt, als auch in zwei weiteren Laboratorien in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Resultate zeigten klar erkennbar die Haplogruppe U2e1. Diese Haplogruppe kommt bei den Indianern Amerikas nicht vor, jedoch bei den Proto-Germanen und Proto-Baltischen Slawen! Verunreinigungen können ausgeschlossen werden.“ [3]

Auch in der Südsee halten sich unter den Maori bis heute Legenden von einem antiken hellhäutigen Volk, welches sie “Turehu” oder “Patapairehe” nannten. Einige Forscher vermuten, dass es sich dabei in Neuseeland um Kelten gehandelt haben könnte. Knochenfunde in dieser Richtung werden jedoch von der Regierung in Neuseeland konsequent ignoriert und als angebliche Ahnen der Maori an Jene zurückgegeben. Vor diesem Hintergrund sind auch die Steinköpfe der Moais auf der Osterinsel (Nabel der Welt) interessant. Diese Steinköpfe weisen ganz klar europäische Gesichtszüge auf (mit Bart) und trugen ursprünglich rotes Gestein als Haare. In den Überlieferungen der Einheimischen der Osterinseln, wurde die ursprünglich hellhäutige Bevölkerung während eines Krieges mit den heutigen Bewohnern ausgerottet. Der deutsche Archäologe Kurt Horedt bringt die bis heute nicht entzifferten Schrift der Osterinsel „Rongorongo“ mit dem in Norddeutschland gefundenen germanischen Goldhörnern von Gallehus in Verbindung. Von den neun Schriftfiguren seien sieben nahezu identisch mit Rongorongo-Zeichen. Dies würde Horedt´s Meinung nach auch erklären, warum es auf der Osterinsel rothaarige, hellhäutige Menschen gibt. Die Pukaos (Kopfbedeckung der Moai-Statuen) sind seiner Meinung nach Abbilder der roten Germanenhaare [4].

 

Quellen zur eigenen Recherche empfohlen (www.archive.org):
1.“The Swastika: The Earliest Known Symbol and its Migrations“ von Thomas Wilson
2. „Urgeschichte der Arier in Vorder- und Centralasien“ von Hermann Brunnhofer
3. https://hiddenincatours.com/dna-results-elongated-skulls-paracas-part-1-4-baby/
4. „Germanen auf der Osterinsel – Hypothese über die Herkunft polynesischer Schriftzeichen“
5. https://atlanteangardens.blogspot.com/2014/05/scientific-research-on-aryans.html
6. „Aryanity – Forbidden History of the Aryan Race“ (https://aryanity.com/)
7. „America B.C. Ancient Settlers in the New World“ von Barry Fell
8. „Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya“ von Hans Giffhorn
9. „Atlantis“ von Jürgen Spanuth
10. https://www.zeit.de/1953/14/atlantis-lag-hinter-helgoland

Link zum einfachen kopieren: https://pastebin.com/x4KF4Lxt

https://homment.com/2hI4uHhVSUI5fkM6BcVj

»Das ist verrückt!«: Supervulkan unter antarktischem Eis

»Das ist verrückt!«: Supervulkan unter antarktischem Eis

von: N8Waechter

Nachdem im vergangenen Sommer die Meldung die Runde machte, dass auf antarktischem Boden satte 138 Vulkane befinden und Erhebungen von bis zu 3.000 Metern Höhe bilden, berichtete RT kürzlich von einer Begebenheit, welche die beteiligten Wissenschaftler vollkommen verblüfft:

»Ich dachte, das ist verrückt! I verstand nicht, wie wir derart große Mengen an Hitze und dennoch Eis darüber haben können.«, sagte Hélène Seroussi vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasedena, Kalifornien.

Es ist bereits lange bekannt, dass das antarktische Eis von “Unterwassersystemen aus Seen und Flüssen“ durchzogen ist und angesichts der Vielzahl von teils aktiven Vulkanen dürfte dies auch keine Überraschung sein. Gewundert haben sich die Wissenschaftler des JPL darüber, dass sich die durchschnittlich 2,6 Kilometer dicke Eisdecke Messergebnissen nach um bis zu 6 Meter auf- und abbewegt. Dieser “Atem-Effekt“ wurde im “Maire Byrd-Land und andernorts entlang der massiven Eisdecke“ beobachtet.

Die Ursache soll eine geothermale Hitzequelle sein, genannt Mantelplume – ein heißer unterirdischer Strom geschmolzenen Gesteins, welcher durch die Erdkruste bricht, das Eis schmilzt und so ganze Seen und Wasserströme unter der Eisdecke entstehen lässt. Der energetische Ausstoß sei den Wissenschaftlern des JPL zufolge annähernd so groß, wie der im Yellowstone Nationalpark in den USA – unter dem bekanntlich ein Supervulkan liegt. Entsprechend wird geschlussfolgert, dass es sich bei der Energiequelle im Eis ebenfalls um einen Supervulkan handeln könnte und dieser sei verantwortlich für das Abbrechen von Schelfeis in der Antarktis.

Was diese Meldung besonders macht, ist die mögliche Auswirkung auf den proklamierten Klima-Unsinn, welcher aktuell von 25.000 Menschen bei der COP23 in der “Bundesstadt“ Bonn wieder auf Kurs gebracht werden soll. Denn sollte sich herausstellen, dass das Schmelzwasser in der Antarktis im Wesentlichen vulkanischen Ursprungs ist, würde damit ein weiterer Nagel in den Deckel der Klima-Schwindler genagelt werden. Insofern ist die Angelegenheit zumindest beobachtenswert.

Davon einmal abgesehen – und dies als Randnote, wenn auch etwas ausführlicher – sind Supervulkane an sich nichts Neues. Neben dem sehr bekannten unter dem Yellowstone Nationalpark, finden sich in Italien die Phlegräischen Felder nahe Neapel, der Vulkan Taupo in Neuseeland oder der von angeblichen unterirdischen Atombombentests in Unruhe gebrachte Mount Paektu im Grenzgebiet zwischen China und Nord-Korea.

Bemerkenswert ist jedoch, dass im Jahr der Entdeckung eines Supervulkans unter arktischem Eis nicht nur der Yellowstone erheblich gesteigerte Aktivitäten an den Tag legt, sondern auch die Phlegräischen Felder und die Vulkane entlang des Pazifischen Feuerrings.

Im Jahr 2017 gab es einen großen Vulkanausbruch in Indonesien, eine ganze Reihe von Ausbruchswarnungen, darunter für den Bardarbunga auf Island und auch für den Yellowstone, wo sich erst Anfang Oktober unheilvolle Schwarmbeben ereigneten. Solche bekam auch die Urlaubsinsel Teneriffa mit ihrem Vulkan Teide zu spüren, wo sich ebenfalls Anfang Oktober der Boden ganze 100 Mal innerhalb von nur 24 Stunden bebte, was die Anreise von Seismik-Fachleuten auf die Kanaren zur Folge hatte.

Weiter kam es im laufenden Jahr zu mehreren großen, teils verheerenden Erdbeben; die Medien berichteten im September über Mexiko und ganz aktuell finden sich der Iran und Costa Rica in den Meldungen wieder. Über die ebenfalls verheerenden Wirbelstürme in der Karibik und in den Südstaaten der USA wurde hier ausführlich berichtet und dazu noch die vermeintlichen “Waldbrände“ in Kalifornien und Portugal, welche eine ganze Reihe an Eigentümlichkeiten aufzuweisen hatten.

Nun ist nachweislich nicht auszuschließen, dass hier in einigen der oben aufgeführten Fälle menschlicher Einfluss ausgeübt wurde, doch macht es generell den Anschein, als stehe auch in Bezug auf Mutter Erde der sprichwörtliche Kessel unter massivem Druck – wie in allen anderen Bereichen, sei es im Finanzsystem, in der Politik, im Film- und Medienzirkus, zusammengefasst: im Illusionstheater.

Der Donald sprach vergangenen Monat von der »Ruhe vor dem Sturm« und mag damit prophetisch große Umwälzungen angekündigt haben. Ob er sich jedoch über den Umfang dessen im Klaren ist, was auf die “Welt“ zukommt, darf zumindest angezweifelt werden. Die Zeichen mehren sich jedenfalls und die “Ruhe nach dem Sturm“ dürfte sich als sehr heilsam für die ganze Menschheit herausstellen. Möge der Sturm beginnen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/11/das-ist-verrueckt-supervulkan-unter-antarktischem-eis/

Nahtoderfahrungen: Was Mediziner selbst erlebten

Von Stephanie Lam

Nach über 30 Jahren Forschung kamen Mediziner zu dem Schluss, dass unsere heutige Wissenschaft erst beginnt, die Nahtoderfahrung zu verstehen.

Ausschnitt aus „Aufstieg in das himmlische Paradies“ von Hieronymus Bosch.Foto: Public Domain

 

Großmutter wurde gerade reanimiert. Sie wacht auf und erzählt bizarre Geschichten. Dass sie ihren Körper verließ und in den Himmel kam. Ist sie verrückt geworden? Wurde ihr Gehirn durch Sauerstoffmangel beschädigt?

Nach über 30 Jahren Forschung kommen Mediziner zu dem Schluss, dass unsere heutige Wissenschaft erst damit beginnt, dieses Phänomen, das unter der Bezeichnung „Nahtoderfahrung“ bekannt ist, zu verstehen, und dass die Arbeit daran eine Gelegenheit ist, die wissenschaftlichen Erkenntnisse voranzubringen.

Für das Phänomen, das kognitive, affektive, paranormale und transzendentale Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Tod beinhaltet, prägte Raymond Moody die Bezeichnung „Nahtoderfahrung“ (abgekürzt: NTE). Der promovierte Psychologe und Philosoph verfasste das 1975 erschienene Buch „Das Leben nach dem Leben“ (englischer Titel: „Life After Life“).

Die Veröffentlichung von Moodys Buch erweckte sofort großes Interesse, das Phänomen der Nahtoderfahrungen tiefgreifend zu erforschen. 1981 wurde dann der Internationale Verband für Nahtodforschung (abgekürzt: IVNTF) gegründet, „um die multidisziplinäre Untersuchung von Nahtod- und ähnlichen Erfahrungen, die das Leben der Menschen beeinflussen, zu fördern und besonders deren Folgewirkungen auf ihre Glaubensvorstellungen über das Leben, den Tod und den Daseinszweck zu untersuchen“.

Der Begriff Nahtoderfahrungen ist etwas missverständlich, denn damit werden Erfahrungen bezeichnet, die nicht vor sondern bewusst nach dem klinischen Tod des eigenen Körpers erlebt wurden. Zu diesem Zeitpunkt stand das Herz meist still und keinerlei Hirnströme konnten gemessen werden.

Was die meisten von ihrer Nahtoderfahrung erinnern

Nach einer erfolgreichen Wiederbelebung ähneln sich die Berichte der Patienten in vielen Aspekten. Der Körper wird als leicht und schwebend wahrgenommen. Viele können ihren eigenen Körper sehen, scheinen sich also außerhalb des Körpers zu befinden. Oft wird davon berichtet, dass ein Wechsel in der Art der Wahrnehmung und des Denkens stattfindet.

Manche erinnern sich Ruhe und Frieden wahrgenommen zu haben. Andere erlebten einen Rückblick auf ihr vergangenes Leben und konnten fühlen, welche Wirkungen ihr Handeln auf andere hatte. Viele haben Begegnungen mit anderen Wesen. Das können verstorbene Verwandte oder Bekannte sein.

Verbesserte geistige Funktion trotz Hirnverletzung

Nach Auffassung von Bruce Greyson, Direktor der Abteilung für Wahrnehmungsforschung an der Universität von Virginia, sind Nahtoderfahrungen reale Erlebnisse. Die Berichte von Betroffenen hätten sich im Laufe der Zeit nicht verändert. Er verglich Interviews von Betroffenen, mit 20 Jahre alten Aufzeichnungen damals verfasster Berichte. Die Berichte waren über die Jahre nahezu identisch geblieben.

Greyson ist davon überzeugt, dass die Nahtoderfahrungen als Hinweis zu deuten sind, dass der Geist unabhängig vom Gehirn existiert. In der klinischen Situation, in der sich Betroffene befinden, müsse man Ausfälle von Gehirnleistungen erwarten – aber seine Forschungen ergaben keine derartigen Ausfälle, sondern das Gegenteil.

Geistige Leistungen besser als im normalen Leben

„In den meisten Fällen sind während der Nahtoderfahrung die mentalen Funktionen besser als im täglichen Leben“, betonte Greyson in einem Interview mit der EPOCH TIMES.

„Das Denken der Betroffenen ist schneller, ist klarer, ist logischer. Sie haben mehr Kontrolle über ihren Gedankengang. Ihre Sinne sind schärfer und ihre Erinnerungen lebendiger.

„Fragt man jemanden über seine Nahtoderfahrung, die er vor 15 Jahren hatte, spricht er darüber, als wäre es gestern erst passiert. Fragt man diese Person aber über alltägliche Erlebnisse aus dieser Zeit, scheint sie – wenn überhaupt – nur vage Erinnerungen daran zu haben.“

„Wenn man bedenkt, dass diese Erfahrungen, die durch verbesserte Denkprozesse charakterisiert sind, stattfinden, während das Gehirn nicht funktioniert, also wenn das Herz stillsteht oder unter tiefer Narkose, also zu Zeiten, über die uns die Hirnforschung sagt, dass man nicht in der Lage ist zu denken oder Erinnerungen abzurufen bzw. zu speichern –, dann wird es sehr schnell klar, dass wir diese Erlebnisse nicht auf Basis der Hirnphysiologie erklären können.“

Ein Arzt erlebte selbst wie seine Sinne – wie Sehen, Riechen und Hören – miteinander verschmolzen

Eben Alexander, ein Neurochirurg, ist Fachmann und selbst ein Betroffener. Er erlebte seine Nahtoderfahrung während einer akuten bakteriellen Hirnhautentzündung, die seinen Neokortex beschädigt hatte, wodurch er in ein Koma fiel und sechs Tage beatmet werden musste.

Der Zuckerspiegel seiner Gehirnflüssigkeit war auf ein Sechzigstel des Normalwertes gefallen. Bereits bei einem Viertel des Normalwertes wird eine Meningitis als schwer bezeichnet.

Vier Tage nach dem Koma hatte Alexander Mühe, zu sprechen und sich an die Zeit vor dem Koma zu erinnern. Nach einer solch schweren Gehirnschädigung und Meningitis kann niemand erwarten, wieder völlig zu genesen.

Während der Nahtoderfahrung hatte Alexander sehr lebendige Erlebnisse, bei denen mehrere Sinne – wie Sehen, Riechen und Hören – verschmolzen, also nicht von einander getrennt von ihm wahrgenommen wurden. Er konnte, wie er sagte, nicht beschreiben, wie aufregend sich das anfühlte.

„Mein Gehirn im jetzigen Zustand – ich denke, es hat sich vollständig erholt – ist ganz und gar nicht dazu in der Lage, so etwas zu leisten“, erzählte Alexander. „Wie ist es möglich, dass ein sterbendes Gehirn sehr viel leistungsfähiger wird und in der Lage ist, diese unglaublichen Mengen an Informationen gleichzeitig zu verarbeiten?“

„Ein weißes Licht und eine unglaubliche Liebe“

„Sterben tut nicht weh“, berichtete Kathleen Elmore, als sie auf einer Konferenz zum Thema über ihre Nahtoderfahrung erzählte. Elmore berichtete, dass sie über eine Kreuzung fuhr und sich ihr von der linken Seite ein Truck näherte. „Das sieht nicht gut aus“, dachte sie.

„Dieser riesige Aufprall fühlte sich an, als ob mir jemand auf die Schulter getippt hätte und dann bewegte ich mich direkt nach oben.“

Elmore berichtete, dass sie zwischen 15 und 18 Meter hoch in ein wunderbares weißes Licht, in dem sie „unglaubliche Liebe“ spürte, schwebte und dass sie wunderschöne Musik hörte. Dort traf sie drei Wesen, die „noch höher als Engel“ waren und die ihr dabei geholfen hatten, ihr Leben zu planen, bevor sie geboren wurde. Sie unterhielt sich mit ihnen, während sie beobachtete, wie unten auf der Erde ihr Körper gerettet wurde. Wie sie berichtete konnte sie, nachdem sie das Leben wiedererlangt hatte, die Energie, die die Erde umgibt, sowie das kollektive Bewusstsein der Menschheit wahrnehmen.

Elektromagnetische Folgewirkungen von Nahtoderfahrungen

Neben Veränderungen der Psyche wurde oft von elektromagnetischen Folgewirkungen berichtet. Bei manchen Personen, die eine Nahtoderfahrung hatten, entluden sich fortwährend in kurzer Zeit die Batterien ihrer Armbanduhren oder ihre Uhren liefen langsamer oder schneller. Bei anderen gingen nach diesem Erlebnis in ihrer Umgebung Glühlampen aus oder Radios und Fernsehgeräte wechselten den Kanal, wenn sie daran vorbeigingen. Greyson erwähnte auch einen Fall, bei dem der Betroffene von Sensoren an automatischen Türen nicht mehr wahrgenommen werden konnte.

Jane Kathra, selbst Ärztin, wurde nach einer Nahtoderfahrung gegenüber elektromagnetischen Schwingungen sensibel und es war schwer für sie, weiter im Haus ihrer Eltern zu leben, weil sie nun die Fähigkeit hatte, verschiedene Dinge aus unterschiedlichen Räumen zu hören.

Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Greyson und Dr. med. Mitchell Liester ergab, dass von 136 Teilnehmern, die eine Nahtod-Erfahrung erlebten, 71 Prozent davon elektromagnetische Nachwirkungen in Form von elektrischer und elektromagnetischer Sensitvität hatten.

Diese Folgewirkungen der Nahtoderfahrungen machen es noch schwieriger, die Nahtoderfahrungen als wirkliche Erlebnisse anzuzweifeln. Selbst Halluzinationen oder die Nähe des Todes sind nicht in der Lage, solche Effekte hervorzubringen.

Manche Ärzte, die selbst eine Nahtoderfahrung erlebten, sind inzwischen hoch motivierte Forscher auf diesem Gebiet und ermutigen Wissenschaftler sich tiefergehend mit der Materie zu befassen. Einige Berichte hier stammen aus Vorträgen einer Konferenz, die Anfang September 2011 von der IVNTF in Durham, New York City, organisiert wurde. (dk)

http://www.epochtimes.de/wissen/mystery/nahtoderfahrungen-betroffene-aerzte-berichten-was-sie-selbst-erlebten-a1253349.html

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