Diese vierundzwanzig Stunden, die jeder Mensch täglich zur Verfügung hat,
sind grob in drei Blöcke geteilt. Also etwa acht Stunden Arbeit, acht Stunden
Freizeit und vor allem acht Stunden Schlaf.
Und gerade der Acht-Stunden-Schlaf ist zu so etwas wie einer Institution geworden.
Diese acht Stunden sind das Allermindeste …so glauben wir.
„Ich kann keine Nacht durchschlafen“, das ist eine immer wieder vorgebrachte Klage,
und es gibt unzählige Bücher mit Ratschlägen, wie man es schafft, durchzuschlafen.
Es gibt viele Ansichten über die Länge des Schlafes – mittlerweile hat sich allerdings
die Allgemeinheit dazu durchgerungen, das ganze etwas lockerer zu sehen, denn wo der
eine nach acht Stunden noch schlaftrunken an den Frühstückstisch taumelt, ist der andere
nach eben mal der Hälfte topfit und zu allem bereit. Alte Menschen, so denken wir,
brauchen sehr viel weniger Schlaf als junge – und von Babies wird erwartet,
dass sie kaum etwas anderes tun, als selig zu schlummern.
Die Praxis kennt da bei genauerem Hinsehen scheinbar mehr Ausnahme- als Regelfälle.
Völlig übermüdete Eltern, deren Babies kaum zum Schlafen zu bewegen sind, stellen
keine Ausnahme dar – und Senioren, die sich darüber beklagen, dass sie bei guter
Gesundheit dennoch oft müde sind und lange schlafen, gibt es auch nicht selten.
Jeder von uns hat schon so etwas von Freunden oder Bekannten gehört, tut es aber meist
als Ausnahme ab (auch die eigenen Schwierigkeiten beim Durchschlafen).
Wer nach einer Schlafphase aufwacht und sich dann mit einem Tee vor den Fernseher setzt,
ein Buch liest oder mitternächtliche Telefonate mit Leidensgenossen führt,
unter Umständen dem Hund ein zusätzliches Gassi gönnt… der fühlt sich krank.
„Da stimmt doch etwas nicht“, denkt er. Aber ist das wirklich so ?
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Pressenet