GEZ – Anleitung zum Widerstand gegen die GEZ – Zwangsgebühr

Ab diesem Jahr muss jeder Haushalt unabhängig davon, ob er das Angebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nutzt oder nicht, monatlich die neue Rundfunkabgabe zahlen. Diese steht stark in der Kritik: Zum einen entsteht durch den geplanten Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern ein mächtiges, zentrales Bürgerregister, was lt. Gesetz eigentlich verboten ist. Zum anderen wird die bisherige Freiwilligkeit ausgehebelt. Aus einer Abgabe wird faktisch eine Steuer, der man sich nicht entziehen kann.

Wir möchten zwei Wege aufzeigen, sich auf legale Weise gegen diese Gängelei zu wehren!

Die Bevölkerung und Industrie beginnt sich zu wehren

Speziell Unternehmen mit vielen Filialen oder auch Fahrzeugen, sind mit extremen Kostensteigerungen konfrontiert und beginnen sich zu wehren. Entsprechend sind zur Zeit mehrere Klagen anhänglich, u.a. eine Verfassungsklage vor dem bayrischen Verfassungsgerichtshof.

In Anlehnungen an eine Forumsdiskussion bei online-boykott.de (SWR-Justitiar zum Klageweg gegen Rundfunkbeitrag), möchten wir für unsere Leser hier auch noch einmal einen Weg aufzeigen, der Fernseh- und Rundunksteuer Demokratieabgabe aktiv, legal und ohne Risiko entgegenzutreten, potentiell sogar zu entgehen.

Folgende Punkte können Sie persönlich umsetzen

  • Die zurückhaltendste Methode: Es gibt die Möglichkeit, eine Petition gegen die Zwangsfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien zu zeichnen.
  • Der brave Bürger kann folgendes machen: Einzugsermächtung entziehen per Einschreiben und unter Hinweis auf die laufenden Gerichtsverfahren die Zahlung nur unter Vorbehalt leisten. Eine Vorlage finden Sie hier: pdf/doc
  • Für den aufmüpfigen, aber gesetzestreuen Bürger:
  1. Sollten Sie gemeldet sein und eine Einzugsermächtigung erteilt haben, die analog zum Schreiben oberhalb entziehen.
  2. Sind sie gemeldet, Zahlung der Beträge einstellen; es werden möglicherweise Mahnungen kommen, diese ignorieren. Warten auf Eintreffen des Beitragsbescheids. Dieser kommt nach dem geplanten Datenabgleich, also frühestens März.
  3. Nach Erhalt des Bescheids, innerhalb der gesetzlichen Frist von vier Wochen Widerspruch erheben per Einschreiben.
  4. Warten bis der Widerspruchsbescheid abkommt. Das kann einige Zeit dauern, ignorieren Sie mögliche Einschüchterungsschreiben der Gebührenzentrale.
  5. Nach Erhalt des Widerspruchbescheids innerhalb von vier Wochen Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht einreichen, dieses ist auf dem Bescheid vermerkt.

 

Die ersten beiden Varianten kann jeder Bürger ohne Probleme bequem durchführen – bereits das würde das System merklich schwächen. Der dritte Punkt bedarf etwas mehr Mumm, ist aber rein finanziell auf ca. max. 100 EUR Kapitaleinsatz für die Klage und evtl. Mahngebühren begrenzt. Es wird kein Anwalt benötigt – jeder kann sich also aktiv gegen diese Staatsgängelung wehren.

 

http://freiundquer.de/?title=gez-zwangsgebuehr&more=1&c=1&tb=1&pb=1

GEZ »Zum Schlafen geeignet« – der neue Rundfunkbeitrag kommt und das Volk schläft weiter!

Bernd Höcker

Dieses Gartenhäuschen ist für mich das Sinnbild des neuen Rundfunkbeitrags 2013. Ab dem 1. Januar 2013 wird nämlich an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch dann Geld zu zahlen sein, wenn man keinerlei Rundfunkgeräte zum Empfang bereit hält. Nach dem neuen Gesetz wäre nämlich auch dieses Gartenhäuschen rundfunkbeitragspflichtig und zwar in der vollen Höhe von 17,98 Euro monatlich. Wie ist so etwas Absurdes möglich?

Der neue Beitrag wird künftig nach »Wohnungen«, Autos, Zahl der Mitarbeiter oder Betriebsstätten bemessen. Was eine beitragspflichtige Wohnung ist, steht im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV):

§ 3 Abs. 1 RBStV »Wohnung ist unabhängig von der Zahl der darin enthaltenen Räume jede ortsfeste, baulich geschlossene Raumeinheit, die

1. zum Wohnen oder Schlafen geeignet ist…«

Und wenn man also den Besen, die Leiter und den Rasenmäher in dem Häuschen ein klein wenig

beiseite räumt, ist es selbstverständlich zum »Schlafen geeignet«! Jetzt glauben Sie vielleicht, dass unsere seriösen öffentlich-rechtlichen Rundfunkbetreiber diese aberwitzige Möglichkeit des Gesetzes nicht nutzen würden. In der Vergangenheit hat sich jedoch gezeigt, dass jede, aber auch wirklich jede Chance genutzt wurde, um an das Geld der Bürger heranzukommen. Beispielsweise wurden ehemalige Obdachlose gezwungen, für die gesamte Zeit ihrer Obdachlosigkeit rückwirkend Gebühren nachzuzahlen, weil sie vor ihrer Obdachlosigkeit vergessen hatten, sich abzumelden oder befreien zu lassen. Im Gesetz steht nämlich, dass rückwirkende Befreiung oder Abmeldung nicht möglich ist. Und Geld stinkt ja nicht – oder etwa doch?

Uns wird dieses neue Gesetz von den Politikern und Rundfunkleuten so verkauft, dass es »gerechter« ist und weniger Schnüffelei erfordert. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Nach wie vor zahlen Geringverdiener und Superreiche die gleichen Beträge. Eine Befreiung für Geringverdiener gibt es nach wie vor nicht – die gibt es nur für die Empfänger staatlicher Leistungen, nicht jedoch für Menschen, die entsprechend geringe Arbeitseinkommen beziehen. Die Schnüffelei wird ebenfalls nicht abnehmen, da die Beitragsbeauftragten nun die Wohnverhältnisse ausspionieren müssen. 400 neue Mitarbeiter hat die GEZ jetzt einstellen müssen, um dem großen Ermittlungsbedarf gerecht zu werden.

Der Datenschutz wird immer weiter ausgehöhlt und uns Bürgern bleibt kaum noch eine Privatsphäre. Es werden sogar bestimmte Personengruppen gezwungen, andere Menschen an die GEZ zu verraten! Nach wie vor werden unternehmerisch agierende Rundfunkbeauftragte auf unsere Bevölkerung losgelassen, die nur dann Geld bekommen, wenn sie erfolgreich »Gebühren« – oder dann »Beiträge« – eingetrieben haben.

Wieso lassen wir uns das alles gefallen? Und wieso muten uns unsere »Volksvertreter« zu, die unermessliche Gier der Fernsehleute zu befriedigen – selbst dann, wenn wir dieses Rundfunksystem entschieden ablehnen? Wieso verstecken sich die »Qualitätsmedien«, die doch ganz offensichtlich unter der mittlerweile schon weit fortgeschrittenen Monopolisierung leiden? Und diese Monopolisierung der Öffentlich-Rechtlichen wird weiter zunehmen! Wir Bürger werden durch diese Monopolisierung zunehmend einseitiger informiert, und das ist deutlich zu spüren!

Dabei gibt es mögliche Alternativen zum jetzigen Rundfunkmodell: Nur solche Bereiche sollten vom Wettbewerb ausgenommen werden, die tatsächlich der Allgemeinheit dienen, wie etwa Schulfunk, Deutschkurse für Zuwanderer oder Telekollegs zur beruflichen Weiterbildung.

Was hat aber nun unsere so genannten Volksvertreter dazu bewogen, so offensichtlich ein bürgerfeindliches Lobby-Gesetz ohne öffentliche Diskussion in die Welt zu setzen? Das habe ich in einer Offenen Emailmeine Bundesvorsitzende, Angela Merkel (ich bin seit mehr als 21 Jahren Noch-CDU-Mitglied), im Februar 2012 gefragt. Ihre Reaktion: Keine Antwort, trotz mehrerer Erinnerungsschreiben. Will man mit uns Bürgern nicht kommunizieren? Selbst jahrzehntelang treue Parteimitglieder werden mit ihren Fragen ignoriert und schlicht und einfach nicht ernst genommen. Was ist das für ein überheblicher Politikstil in einer »Demokratie«? Oder sind wir bereits nur noch eine »Nenn-Demokratie«, wo der Bürger zu kuschen hat und die Grundrechte zur hübschen, aber unverbindlichen Prosa degradiert wurden? Das Beispiel Rundfunkbeitragspflicht liegt für mich auf gleicher Linie mit Glühlampenverbot, E-10-Zwang und Häuserdämmungsverpflichtung. Zwänge für uns Bürger, die nur bestimmten Lobby-Gruppen dienen!

Es gibt für uns jetzt nur die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und uns zu wehren! Auf unsere Volksvertreter können wir uns nicht mehr verlassen, da sie entweder gekauft sind oder vielleicht auch bedroht werden, wenn sie nicht tun, was bestimmte Kreise von ihnen verlangen. Andere Erklärungen habe ich nicht, um bestimmte Entscheidungen unserer Politiker zu deuten. Wir haben immerhin im Grundgesetz das Widerstandsrecht, was viele nicht wissen. Es steht im Artikel 20 Abs. 2 GG:

»Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.«

Anfangen können wir mit unserem Ungehorsam schon mal, indem wir die Bittbriefe unserer neuartigen Feudalfürsten, sprich der öffentlich-rechtlichen Rundfunkintendanten ignorieren. Das wäre immerhin schon ein erster Schritt. Es ist zwar erst mal nur ein kleiner Schritt, aber nicht die Größe eines Schritts ist entscheidend, sondern, dass er in die richtige Richtung geht. Und das tut er. Der deutsche Michel muss endlich aufwachen!

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/bernd-hoecker/-zum-schlafen-geeignet-der-neue-rundfunkbeitrag-kommt-und-das-volk-schlaeft-weiter-.html;jsessionid=B5AB2F1F2BFB075DB89C66AE55BC573C

Datenschutz-Rückfrage-Formblatt als „Antwort“ an die GEZ

Die GEZ verschickt immerzu Fragebögen, in denen wir Bürger unsere Daten
preiszugeben haben. Seit Kurzem wird ein Fragebogen mit Bittbrief verschickt,
in dem wir es der GEZ so einfach wie möglich machen sollen,
uns ab 2013 noch umfassender ausnehmen zu können.

Wie steht es aber mit der Sicherheit und der Zuverlässigkeit bei der Erfassung
und beim Umgang mit unserer Daten? Um das herauszubekommen, wurde das Formblatt
„Datenschutz-Rückfrage“ entworfen und zum Download bereit gestellt.
Der Fragebogen muss von den Bediensteten der GEZ oder der Rundfunkanstalt gewissenhaft
ausgefüllt werden, damit wir als Bürger wissen, was mit unseren Daten passiert.

Als Bürger müssen wir nur auf der Seite 1 das umrandete Feld mit (irgend)-einer
Rücksende-Adresse ausgefüllt werden sowie auf der letzten Seite die Höhe
unserer Bearbeitungsgebühr bestimmt werden.

Verwenden Sie den im GEZ-Schreiben beigefügten Umschlag!

Hier nun das Formblatt als PDF Datei

Quelle : GEZ Abschaffen