Katholische Richterverjüngung in den USA

Ende Juni hat der Richter am Obersten Gerichtshof der USA Anthony Kennedy erklärt, am 31. Juli mit dann 82 Jahren in den Ruhestand zu gehen. US-Präsident Trump Donald hat am 9. Juli den am Bundesberufungsgericht für den District of Columbia tätigen 52-jährigen Richter Brett Kavanaugh als Ersatz für ihn zur Bestätigung durch den US-Senat nominiert.

Die zionistische Mafia und ihre Propaganda-Organe sind empört. Bei der staatlichen deutschen Märchenschau veröffentlichte Martina Buttler vom ARD-Studio Washington am Dienstag gar einen Kommentar, der wie folgt beginnt:

Neubesetzung am Supreme Court
Ausverkauf der Gewaltenteilung

Die Nominierung von Brett Kavanaugh für den Supreme Court der USA ist für das Land eine Zeitenwende, meint Martina Buttler. Somit sei auf Generationen zementiert, dass die USA konservativ gestrickt sein werden.

Weiter wird in dem Kommentar behauptet, dass die Nominierung von Brett Kavanaugh eine „Zeitenwende“ sei, und zwar „keine gute“ und „nur ein Beispiel für die Umwälzung des Justizsystems.“ Es sei ein „Ausverkauf der Gewaltenteilung,“ Justitia sei „nicht mehr blind in den USA,“ die „‚Checks and Balances‘ machen ihrem Namen in den USA keine Ehre mehr“ und auf Generationen werde „so zementiert, dass die USA konservativ gestrickt sein werden.“

Kurz darauf berichtete die Märchenschau, dass die Demokraten die Berufung von Brett Kavanaugh zum Richter am Obersten Gericht verhindern wollen und der für die New Yorker Wall Street im Senat sitzende demokratische Senator Chuck Schumer ankündigte, gegen die Nominierung zu kämpfen. Dass viele Demokraten die politischen Entscheidungen des Republikaners Trump nicht mögen, außer wenn er den Wünschen Israels folgend Syrien mit völkerrechtswidrigen Bombenangriffen überzieht, versteht sich, ist nun allerdings kein Geheimnis. Allerdings dürfte die Einschätzung der Märchenschau zutreffend sein, dass die Demokraten die Bestätigung von Brett Kavanaugh vermutlich nicht verhindern können, weil es im Senat eine republikanische Mehrheit gibt. Und republikanische Wähler würden republikanische Senatoren, die gegen Brett Kavanaugh stimmen, bei den nächsten Wahlen, die für ein Drittel des Senats bereits im Herbst anstehen, vermutlich harsch abstrafen.

Seltsamerweise sind die politischen Sachthemen, die Chuck Schumer zufolge von der Nominierung Brett Kavanaughs betroffen sein könnten, viel weniger bedeutend als es die ganze Aufregung um einen angeblichen „Ausverkauf der Gewaltenteilung“ vermuten ließe. Die Märchenschau schreibt dazu, Schumer sagte, „zwei Rechte – die Gesundheitsversorgung für alle und das Recht auf Abtreibung – sind mit diesem Kandidaten in Gefahr.“ Dass die Wähler der USA einen Republikaner zum Präsidenten und eine republikanische Mehrheit im Senat gewählt haben, wird da schnell vergessen. Ein wesentlicher Teil der US-Wähler ist von ihrem „Recht“, bei Strafandrohung einen privaten Krankenversicherungsvertrag, und das oft bei einem sehr teuren Anbieter in Monopolstellung, abschließen zu müssen, aber gar nicht sonderlich begeistert, und auch bei dem „Recht auf Abtreibung“ gibt es sehr unterschiedliche Meinungen unter den Wählern. Wenn sich nun eine von vielen Wählern geteilte Meinung nach einer Reihe gewonnenener Wahlen allmählich auch in der Justiz durchzusetzen beginnen würde, von einem „Ausverkauf der Gewaltenteilung“ zu sprechen, erscheint da doch etwas übertrieben.

Es gibt da aber noch einen Punkt, der kaum erwähnt wird. Auffällig wurde dieser Punkt bei der Anhörung im Senat von der von Trump nominierten Richterin Amy Coney Barrett für ein Berufungsgericht der USA im letzten Jahr. Die Senatorin Dianne Feinstein, die genau wie Chuck Schumer jüdisch-zionistisch ist, und ihr laut Wikipedia vornehmlich mit Unterstützung durch Geld von der Israel-Lobby AIPAC in den Kongress gewählte Kollege Dick Durbin machten da nehmlich deutlich, dass sie die Religion von Richtern und Richterinnen für wichtig halten. Dianne Feinstein machte in ihren Fragen an die bekennende Katholikin Amy Coney Barrett, die auch in Trumps Auswahl für das oberste Gericht war, deutlich, dass sie Zweifel habe, ob eine Katholikin für ein Richteramt in den USA überhaupt geeignet sein könne. Und ihr ebenso demokratischer Kollege Dick Durbin fragte Amy Coney Barrett, ob sie sich als orthodoxe Katholikin betrachte, wobei er freilich später einräumen musste, dass er selbst nicht wisse, was ein orthodoxer Katholik sein soll. Ziemlich klar wurde dabei, dass die jüdische Senatorin und ihr von der Israel-Lobby in den Kongress gehievter Kollege offenbar einfach keine katholischen Richter oder Richterinnen wollen.

Brett Kavanaugh ist nun genau wie der vom republikanischen Präsidenten Ronald Reagan nominierte und jetzt ausscheidende Richter Anthony Kennedy ein katholischer Republikaner. Da ändert sich also insofern überhaupt nichts, außer dass ein älterer katholisch-republikanischer oberster Richter durch einen jungen katholisch-republikanischen obersten Richter ersetzt werden soll. Und genau das scheint das Problem für die zionistische Lobby und ihre Propaganda zu sein. Der letzte demokratische Präsident Barack Obama hatte für den 2016 verstorbenen obersten Richter Antonin Scalia, der an einer Jesuitenschule katholisch erzogen worden war, den jüdischen Richter Merrick Garland nominiert. Da der Kongress diese Nominierung abgelehnt hat, konnte Donald Trump nach seinem Wahlsieg stattdessen den an einer Jesuitenschule katholisch erzogenen Richter Neil Gorsuch, der allerdings zwischenzeitlich protestantisch betet, nominieren, der dann auch vom Senat bestätigt wurde. Damit war der Versuch Obamas gescheitert, eine bislang von einem katholischen Richter besetzte Stelle am obersten Gerichtshof mit einem jüdischen Richter zu besetzen. Und wenn Brett Kavanaugh nun wie erwartet vom Senat bestätigt wird, dann wird es mit einer jüdischen Mehrheit im obersten Gericht der USA, die Senatoren wie Feinstein und Durbin anscheinend wichtig ist, auch so bald nichts werden.

Gegenwärtig ist die Situation im obersten Gericht der USA bekanntlich so, dass von den neun Richtern dort, die ihre Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip treffen, fünf dem 22-prozentigen katholischen Bevölkerungsanteil zugehörig sind, drei dem 2-prozentigen jüdischen Bevölkerungsanteil, und es beim neunten Richter Neil Gorsuch fraglich ist, ob man ihn eher zu den Katholiken oder als evangelischen Christen zählen soll. Nach dem Scheitern von Obamas Versuch, einen vierten jüdischen Richter in den obersten Gerichtshof zu bringen, womit es nur noch eines weiteren für eine jüdische Mehrheit gebraucht hätte, werden unter Trump nun offenbar ältere katholische Richter gegen jüngere katholische Richter ausgetauscht. Damit dürfte der Weg zu einer jüdischen Richtermehrheit im obersten Gericht der USA auf Jahrzehnte versperrt sein. Im Gegenteil: bei zwei der seinerzeit von Bill Clinton nominierten jüdischen Richter am obersten Gericht, nämlich bei der 81-jährigen Ruth Bader Ginsburg und ihrem 79-jährigen Kollegen Stephen Breyer, könnte die Ernennung auf Lebenszeit vermutlich in nicht allzuferner Zukunft an ihre biologischen Grenzen stoßen. Sollte Trump dann immer noch Präsident sein und es immer noch eine republikanische Mehrheit im Senat geben, wird der Einfluss jüdischer Richter im obersten Gericht der USA in den nächsten Jahren eher zurückgehen als dass es da zu einer jüdischen Mehrheit kommt.

So dürfte sich denn auch eher die Wut der zionistischen Lobby und ihrer Propaganda-Organe über die Entscheidungen Trumps bezüglich der Nominierung von obersten Richtern zu erklären sein als mit möglichen Auswirkungen auf eher seichte politische Themenfelder wie Abtreibung und Krankenversicherung. Bloß dem gemeinen Publikum sagt die Hasbara das natürlich eher nicht.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/07/12/katholische-richterverjuengung-in-den-usa/

ISIS-Terroristen nach Bukamal eingedrungen

Wie Al Masdar News berichtete, ist es ISIS-Terroristen am gestrigen Freitag mit Hilfe von Zahlreichen Selbstmordattentätern gelungen, in mehrere Bezirke der ostsyrischen Stadt Bukamal nahe der Grenze zum Irak einzudringen.

Die Terroristen und ihre Unterstützer mögen die Einnahme von Teilen der strategisch wichtigen Stadt als großen Sieg feiern, doch unsere Einschätzung hier im Parteibuch ist eher, dass solche Angriff von ISIS-Terroristen es der syrischen Armee und ihren Partnern im Endeffekt erleichtern werden, den Terrorismus in den schwierig zu kontrollierenden Wüstengebiete westlich von Deir Ezzor zu eliminieren. Wenn die Terroristen aus mit ihren Waffen aus ihren Verstecken in der Wüste herauskommen und Angriffe auf eine Großstadt wie Deir Ezzor unternehmen, sind sie perfekt von Zivilisten getrennt und viel leichter zu bekämpfen als in der Wüste. In der Nacht zum heutigen Samstag meldete Al Masdar News zu dem ISIS-Angriff auf Bukamal denn auch schon, dass die Armee die Sicherheit in Bukamal bereits wieder hergesetllt hat.

Ansonsten war der gestrige Freitag natürlich vom weltweiten Quds-Tag geprägt. Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah zeigte sich, wie auch SANA berichtete, in seiner Ansprache zum Quds-Tag im Libanon zuversichtlich, dass Palästina komplett befreit wird und riet zionistsichen Besatzern, nach Hause zu gehen. Und natürlich gab es auch in Damaskus am Freitag eine große Demonstration zum Quds-Tag.

Die jährliche Berliner Demonstration zum Quds-Tag startet am heutigen Samstag ab 14:30h am Adenauerplatz.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/06/09/isis-terroristen-nach-bukamal-eingedrungen/

Ein Hoffnungsschimmer für den Jemen?

 

Papst Franziskus beklagte in seiner Ansprache vor dem heutigen Weihnachtssegen unter anderem „Kriegsstürme“, die über die Welt hinwegfegen, sowie und ein „inzwischen überholtes Entwicklungskonzept,“ dass „zum Niedergang des Menschen, des Sozialgefüges und der Umwelt führt,“ forderte Frieden und Mitgefühl für die Flüchtlinge der Kriege und betete für „eine geschwisterlichere und solidarischere Zukunft.

Papst Franziskus sprach dabei direkt Jerusalem und das ganze Heilige Land, Syrien, Irak, Südsudan, Somalia, Burundi, die Demokratische Republik Kongo, die Zentralafrikanische Republik, Nigeria und den Jemen an, wo, wie er es ausdrückt, „ein großenteils vergessener Konflikt mit tiefgreifenden humanitären Folgen für die Bevölkerung im Gange ist, die an Hunger leidet und mit der Ausbreitung von Krankheiten konfrontiert wird.“ Angesichts eines Papstes, von dem so deutliche Worte gegen die Kriegstreiber kommen, ist es vermutlich kein Wunder, dass die zionistisch geprägte deutsche Tagesschau am Heiligabend mit Papstkritik als Topnachricht aufmachte.

Im Jemen selbst warfen hingegen heute praktisch zur selben Zeit, wo Papst Franziskus den Weihnachtssegen sprach, Kampfflugzeuge der saudisch geführten Koalition US-amerikanische oder britische Bomben auf das Gebäude der Zollbehörde in der rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Sanaa gelegenen Stadt Dhammar ab, was der Tagesschau nicht einmal eine Randnotiz wert war.

Der österreichische Standard meldet hingegen: Viele Tote bei Luftangriffen im Jemen – Opfer waren offenbar ausschließlich Zivilisten. Bis zum Nachmittag wurden aus dem Jemen dann 27 Tote und 60 Verletzte durch Luftangriffe der saudisch geführten Koalition in Dhammar, Sanaa, Zabaid und Saada gemeldet. Das wurde in westlichen Medien zwar unter den Tisch fallen gelassen, aber immerhin, es wird in westlichen Medien inzwischen, wenn auch spärlich und oft nur knapp, ab und an über den nunmehr mehr als 1000 Tage andauernden saudischen Krieg gegen den Jemen berichtet.

Und es gibt inzwischen auch deutliche westliche Aufrufe an die Saudis, den Krieg gegen den Jemen zu beenden. Selbst im führenden zionistischen Hasbara-Outlet „Washington Post“ erschien letzte Woche ein Meinungsartikel des ehemaligen britischen Außenministers David Miliband, wo dieser die Saudis dazu aufforderte, die Blockade der Häfen und die Kriegshandlungen zu beenden und eine Verhandlungslösung unter Beteiligung der Houthis zu akzeptieren, was er damit begründete, dass der Krieg dem Image der USA, Britanniens und Saudi Arabiens schade und die Bevölkerung des Jemen in die Arme des Iran treibe. Und am Heiligabend legte die Redaktion der Washington Post noch eine Schippe gegen Saudi Arabien drauf: in einem Leitartikel nannte sie den mächtigen saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, dessen Werk der Krieg gegen den Jemen ist, schon im Titel einen Prinz der Scheinheiligkeit. Die saudisch-zionistische Achse scheint also zu bröckeln.

Und der dem saudischen Regime nahestehende einflussreiche saudische Kolumnist Abdulrahman Al-Rashed ging heute in einem Artikel bei Arab News auf die Vorschläge von David Miliband zur sieglosen Beendigung des Krieges gegen den Jemen ein und wies sie nicht durchweg zurück. Zwar steht der Artikel unter dem Titel „Warum diese Jemen-‚Lösung‘ unmöglich ist,“ doch im Artikel schreibt er dann trotzdem, „die (saudisch geführte) Koalition mag die Vorschläge von Miliband akzeptieren müssen, um Anschuldigungen zu entgehen…“ Das bedeutet zwar noch nicht, dass Mohammed Bin Salman bereit ist, die Bombardierung des Jemen zu beenden, aber es ist immerhin schon mal ein ganz neuer Ton aus Saudi Arabien.

Wichtig ist es nun, ganz wie es Papst Franziskus heute vorgemacht hat, nicht zum saudischen Verbrechen gegen die Bevölkerung des Jemen zu schweigen, und damit Druck auf das saudische Regime zu machen, damit es diesen desaströsen Krieg nun auch hoffentlich wirklich bald abbricht. Die erwähnten Artikel in der Washington Post und bei Arab News legen nahe, dass es einen tiefen Riss in der Kriegsfront gegen Jemen gibt, und es gilt zu versuchen, den möglichst schnell für die Herstellung von Frieden im Jemen zu nutzen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/12/25/ein-hoffnungsschimmer-fuer-den-jemen/

„Es ist okay, in Israel rassistisch zu sein“: Israelische Aktivistin spricht es aus

Den israelischen Bürgern wird gesagt, dass die Bevölkerung ihrer Gesellschaft streng kontrolliert werden müsse, um den Staat um jeden Preis zu schützen. Laut Sahar Vardi bedeutet das, andere Rassen als Feinde zu behandeln, was nur durch Rassismus erreicht werden kann.

Unterstützer eines israelischen Soldaten namens Elor Azaria, wegen Totschlags angeklagt, nachdem er in Hebron 2016 einen verwundeten auf dem Boden liegenden palästinensischen angeblichen Angreifer erschossen hatte [Reuters]

 

Ein Aktivistin aus Israel namens Sahar Vardi (27) sprach vor ein paar Monaten mit Al Jazeera, um zu erklären, wie die israelische Regierung ihre Bürger für ihre Aktivitäten wohlgefällig hält. Vardi erklärt, dass israelische Juden durch eine Mischung aus Unterdrückung und Angst dazu gebracht werden, andere Rassen als Bedrohung zu betrachten. Rassismus ist im Staat der jüdischen Mehrheit alltäglich geworden.

Es ist okay, heutzutage in Israel rassistisch zu sein. Es ist okay zu sagen: ‚Ja, die Juden sind besser.‘ Es ist in Ordnung zu denken: „Ja, wenn wir an Sicherheit denken, ist die Sicherheit der Juden wichtiger als die Sicherheit der Araber“ – das steht außer Frage.“

In Israel ist es für israelische Bürger obligatorisch, im Militär zu dienen, aber einige Bürger weigern sich. Gründe sind unter andserem der Widerstand gegen die Politik der Armee und ihre Besetzung der palästinensischen Gebiete.

Sahar Vardi ist eine Israelin, die aufgrund ihrer Ansichten über die palästinensische Besetzung den Militärdienst verweigerte. Obwohl sie verschiedene, einfachere Optionen hatte, wenn es darum ging, um das Militär herumzukommen, entschied sie sich, ehrlich zu bleiben und ihre politische Oppositionshaltung zu benennen.

Ein Militärkomitee bewertet Fälle, in denen sich Bürger zu dienen weigern. Wenn jemand dabei das Wort „Besetzung“ verwendet, führt das automatisch zur Ablehung der Eingabe. Wenn Sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht zum Dienst melden, werden Sie in einem Militärgericht verurteilt und ins Gefängnis gebracht.

Sie müssen sich nach der Entlassung erneut zum Dienst melden. Wenn Sie dies nicht tun, wird der Prozess von vorne beginnen und Sie werden ins Gefängnis zurückgeschickt. Dies geht so weiter für unbestimmte Zeitdauer.

Ich ging zum Ausschuss für Kriegsdienstverweigerung, entschied aber im Voraus, dass ich den wahren Grund sagen werde, warum ich nicht im Militär sein wollte, dass ich und in meiner Erklärung das Wort „Besetzung“ benutzen wollte. Und ich habe den Test des Ausschusses nicht bestanden.“

Für mich war es eine Möglichkeit, meinen politischen Standpunkt klarzumachen. Ich wusste, dass ich jedenfalls auf irgendeine Weise herauskommen könnte – ich hätte dem Ausschuss die richtigen Dinge sagen können. Ich kenne die Antworten, die sie hören wollten. Aber für mich war es eine Gelegenheit ist, über die Besetzung zu sprechen. “

Obwohl die meisten Bürger beim Militär gedient haben, sind die viele von ihnen noch immer nicht über die Gründe für die Besetzung palästinensischen Landes informiert. Einige weigern sich, es als Besetzung zu bezeichnen „weil sie sich gerne hinter dem juristischen Diskurs verstecken, dass es ein umstrittenes Gebiet sei. “

Foto von israelischen Soldaten (Quelle: Global News)

Das Militär lehrt Bürger, Palästinenser zu entmenschlichen. Diese Fähigkeit, andere Menschen zu entmenschlichen, trägt zur Akzeptanz von Rassismus in der Gesellschaft bei. Vardi stellt fest:

Du entmenschlichtest sie nur, damit Du an einem Kontrollpunkt Nein sagen kannst. Aber wenn Du das nächste Mal in einer Situation bist, in der Du sie schubsen musst, wird Dir das leicht genug fallen. Und wenn du sie erschießen musst, wird es Dir auch leicht genug fallen, sie zu erschießen.“

Es ist wichtig, das „Rückkehrrecht“ zu erwähnen, ein Artikel, der in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hineingeschrieben wurde. Im Jahr 1948 verkündeten die Vereinten Nationen das Rückkehrrecht als „universales Recht, das nach internationalem Recht bindend ist und von jedem Volk genossen wird, unabhängig davon, woher es kommt.“ (Quelle). Unter dem Recht zur Rückkehr, „hat jedermann das Recht, jedes Land einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.“

Israelische Bürger ignorieren dieses Gesetz weitgehend, und die Regierung ignoriert es vollständig. Es zu akzeptieren bedeutet, das Recht der Palästinenser auf ihr Territorium anzuerkennen. Die zionistische Denkweise ermöglicht den Bürgern, dieses internationale Gesetz zu ignorieren. Viele sind mit der Vorstellung geboren, dass ein streng jüdischer Staat notwendig ist, um sich selbst zu schützen.

Zionismus ist höchst umstritten und wird seit Jahren mit Rassismus gleichgesetzt. Tatsächlich verabschiedeten die Vereinten Nationen 1975 eine Resolution, die zu dem Ergebnis gekommen war „Der Zionismus ist eine Form von Rassismus und Rassendiskriminierung“. Basierend auf der Definition von Rassismus im Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeglicher Form von Rassendiskriminierung beschreibt die Resolution Diskriminierung folgendermaßen:

Jede Unterscheidung, Ausgrenzung, Einschränkung oder Präferenz aufgrund der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung oder der nationalen oder ethnischen Herkunft, die dazu dient, die Anerkennung, den Genuss oder die Ausübung der Menschenrechte und Grundfreiheiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder einem anderen Gebiet des öffentlichen Lebens zu beseitigen oder behindern.“(Quelle).

Die Resolution der UNO wurde 1991 aufgehoben, nachdem US-Präsident George H.W. Bush sie verurteilte, aber viele halten die zionistische Ideologie weiterhin für rassistisch. Den israelischen Bürgern wird beim Militär gesagt, dass die Bevölkerung ihrer Gesellschaft streng kontrolliert werden müsse, um den Staat um jeden Preis zu schützen. Das bedeutet, andere Rassen als Feinde zu behandeln, was laut Vardi nur durch Rassismus erreicht werden kann.

Quelle: YouTube / David Sheen und Max Blumenthal

Unterdrückung spielt ebenfalls eine Rolle. Wie die Vereinigten Staaten, hat Israel eine der größten Lücken zwischen Reich und Arm. Diejenigen, die ums Überleben kämpfen, haben keine Zeit, sich um die Not anderer zu sorgen. Vardi stellt fest:

Ich denke, eines der Dinge, die Israel sehr gut gemacht hat, ist, ein gewisses Niveau der Unterdrückung aufrechtzuerhalten, was bedeutet, dass Sie sich immer mit bestimmten Problemen auseinandersetzen müssen, aber Sie haben gleichzeitig auch noch etwas zu verlieren, denn wenn Menschen nichts zu verlieren hätten, würden sie revoltieren.“

 

 

Verweise:

http://derwaechter.net/es-ist-okay-in-israel-rassistisch-zu-sein-israelische-aktivistin-spricht-es-aus

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Syrische Armee wehrt Angriff von Al Kaida und „Israel“ ab

 

Der syrischen Armee ist es am heutigen Samstag in der Provinz Quneitra gelungen, einen groß angelegten Angriff von Al Kaida und „Israel“ abzuwehren.

Zunächst hatten am Samstag Mitglieder von Al Kaida und andere vom zionistischen Apartheidregime unterstützte Terroristen syrische Armeepositionen nahe der Al-Baath-Stadt massiv attackiert. Die syrische Armee zeigte sich jedoch gut vorbereitet und so gelang es Al Kaida mit dem von den seit nunmehr 50 Jahren zionistisch besetzten syrischen Golanhöhen aus gestarteten Angriff nicht, die Linien der syrischen Armee zu durchbrechen.

Als die Al-Kaida-Terroristen bei dem Angriff in Schwierigkeiten gerieten, versuchte die zionistische Luftwaffe ihnen durch Bombardierung der von Al Kaida angegriffenen Örtlichkeiten nahe der Al-Baath-Stadt zu helfen, doch konnte „Israel“ auch damit das Blatt nicht zugunsten von Al Kaida wenden, sondern allenfalls den vermutlich in die Angriffsformationen von Al Kaida eingebetteten Spezialkräften der zionistischen Armee etwas Luft zum Rückzug verschaffen.

Obgleich die Lüge der Hasbara, bei dem zionistischen Luftangriff zur Unterstützung von Al Kaida habe es sich um Vergeltung für syrischen Beschuss der israelisch besetzten Golan-Höhen ist, schon aufgrund des koordinierten Vorgehens von Al Kaida und israelischer Luftwaffe leicht erkennbar ist, muss „Israel“ für seine offene Aggression und Unterstützung der Terrorgruppe Al Kaida keine internationalen Konsequenzen befürchten, weil die zionistische Mafia die Staaten der sogenannten „westlichen Wertegmeinschaft“ nach wie vor recht fest im Griff hat. Deutlich zu sehen war die große Macht der zionistischen Terrormafia in der westlichen Wertegemeinschaft beispielsweise auch schon im Jahr 2013, als der israelische Botschafter in den USA Michael Oren sogar öffentlich erklärt hatte, Israel bevorzuge eine Herrschaft von Al Kaida anstelle von Bashar Al Assad in Syrien, und das trotzdem keinerlei Sanktionierung von oder auch nur Kritik an „Israel“ durch den Westblock zur Folge hatte, obgleich Al Kaida seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA offiziell als Terrororganisation und großer Feind der westlichen Wertegemeinschaft dargestellt wird.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/06/25/syrische-armee-wehrt-angriff-von-al-kaida-und-israel-ab/

Zionismus und Islam | Den Feind erkennen

Nizza: Mehr Blowback in Frankreich

So wie es ausschaut hat die französische Politik zur Unterstützung des zionistisch-wahhabitischen Terrorismus im nahen Osten in der Nacht zum heutigen Freitag in Nizza zu etwas mehr Blowback in Frankreich geführt.

Neu ist daran nichts. Vieler Worte bedarf es zum Ereignis von Nizza deshalb auch nicht mehr. Wie üblich geht auch dieser Blowback mit einen irreführenden Medienhype und grenzenloser Heuchelei einher, damit die Menschen nicht begreifen, dass es sich bei diesen Ereignissen um aus der westlichen Politik der Instrumentalisierung von Terrorismus entstehenden Blowback handelt. Unser Kandidat für die Krone der Heuchelei ist der immer noch amtierende Bundespräsident Gauck, der den durch die insbesondere vom französischen Regime auf Wunsch der Israel-Lobby ausgehende Unterstützung von wahhabitischem Terrorismus verursachten jüngsten Blowback in Nizza als „Angriff auf die gesamte freie Welt“ bezeichnete.

Um der schwer erträglichen Heuchelei der westlichen Terrorunterstützer und ihres verlogenen massenmedialen Propaganda-Apparates etwas entgegenzuwirken, sei an dieser Stelle noch einmal auf drei Parteibuch-Artikel aus den letzten Jahren und Monaten verwiesen.

Frankreichs Kriegsminister bekräftigt französisch-saudische Allianz zur Bewaffnung von Terroristen in Syrien

Was die Massenmedien zum Charlie-Hebdo-Terroranschlag verschweigen: Wahhabismus, Takfirismus und Saudi Arabien

Laurent Fabius: „Auf dem Boden machen sie einen guten Job“

Ansonsten sei darauf verwiesen, dass der syrische Präsident Assad auf den Zusammenhang in einem gestern veröffentlichten Interview mit NBC in Bezug auf die USA noch einmal aufmerksam gemacht hat. Wörtlich sagte er da: „Die Vereinigten haben nicht den Willen, die Terroristen zu besiegen; sie hatten den Willen, sie zu kontrollieren und sie wie eine Karte zu benutzen so wie sie es in Afghanistan getan haben.“

Diese Einschätzung trifft natürlich nicht nur für die USA zu, sondern auch für das dem wahhabitischen Terror noch näher stehende französische Regime. Eine inhaltlich nahezu identische Aussage hat der zurückgetretene Chef des US-Militärgeheimdienstes DIA Michael Flynn im letzten Sommer öffentlich gemacht als er sagte, der Aufstieg von ISIS sei auf eine bewusst und vorsätzlich getroffene Entscheidung westlicher Politiker zurückzuführen, die sich davon erhofft haben, diese Terroristen würden dazu beitragen, die syrische Regierung zu stürzen.

Ein großer Teil der Bevölkerung westlicher Staaten ist sich jedoch nach wie vor nicht bewusst, dass der massive wahhabitische Terror eine Folge der westlichen Politik zur Unterstützung eben dieses wahhabitischen Terrorismus ist.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2016/07/15/nizza-mehr-blowback-in-frankreich/