„Schwere Verbrechen gegen die Umwelt“: Gemüselieferant von Aldi, Edeka, Lidl und Rewe beschuldigt

Wir sind es gewohnt bei Aldi, Edeka und Co. zu jeder Jahreszeit alle Arten an frischem Obst und Gemüse zu finden. Um den Ertrag zu steigern, greifen Gemüsehändler jedoch auf umweltschädliche Methoden zurück. Der Sendung „Report Mainz“ zufolge ist es in Spanien deshalb zu einer Umweltkatastrophe gekommen.

Erdbeeren, Gurken, Salat oder Sellerie – jede Menge Obst und Gemüse in unseren Supermärkten stammt aus Spanien. Die Region Murcia gilt sogar als „Gemüsegarten“ Europas. Und das obwohl sie eine der trockensten Gegenden Europas ist.

Das Recherche-Team von Report Mainz ist nach Murcia gereist und hat sich die Zustände vor Ort genauer angesehen. Die Zustände sind teilweise erschreckend: Um die Pflanzen zu bewässern, nutzen die Landwirte Plastikschläuche unter der Erde oder pumpen Grundwasser ab – teilweise illegal. Noch schlimmer: Über verdeckte Zuleitungen werden stark nitrathaltige Abwässer und andere Umweltgifte aus der Landwirtschaft in die Lagune „Mar Menor“ oder in den Boden geleitet.

Größte Lagune Europas in Gefahr

Die Auswirkungen sind fatal: 2016 ist das Ökosystem von Mar Menor gekippt – Report Mainz zufolge sind 80 bis 85 Prozent der Wasserpflanzen in der Lagune abgestorben. Mar Menor ist die größte Lagune Europas und galt als Naturparadies mit kristallklarem Wasser. Die Abwässer aus der Landwirtschaft haben sie schwer beschädigt.

Eines der Unternehmen, das mit illegalen Methoden Wasser gefördert und abgeleitet hat, ist „G´S España“. Die Firma gehört laut Report Mainz zu den größten Gemüselieferanten Europas und beliefert unter anderem Rewe, Edeka, Lidl und Aldi Süd.

Erdbeeren in unseren Supermärkten stammen oft aus Spanien. (Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Die Preispolitik der Lebensmittelkonzerne

Es gibt jedoch Hoffnung, dass sich etwas tut: Die Staatsanwaltschaft Murcia hat G´S España und 40 weitere Landwirte, Agrarfirmen und Amtsträger angezeigt. Sie macht die illegalen Methoden der Landwirte für die Umweltkatastrophe in der Lagune verantwortlich.

In der Reportage von Report Mainz kommt auch ein Bauer zu Wort, der Felder illegal bewässert. Er beschuldigt die Preispolitik der großen Lebensmittelketten – auch die von deutschen Konzernen: „Das sind echte Spekulanten. Das sind Piraten in schicken Anzügen, die mit der Nahrung für ganz Europa spielen. Sie wollen alles billig einkaufen. Je billiger, desto besser. Das zwingt viele von uns, illegal zu bewässern“, sagt der Mann in dem Beitrag.

Hier die ganze Sendung von Report Mainz im Video: 

 

 

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http://derwaechter.net/schwere-verbrechen-gegen-die-umwelt-gemueselieferant-von-aldi-edeka-lidl-und-rewe-beschuldigt

Offenlegung geheimer Pestizid-Studien gefodert: Glyphosat verliert an Wirkung – Agent Orange-Wirkstoff beigemengt

Epoch Times

Die Debatte über Pestizide bekommt Schwung. Bienenschädliche Insektengifte sollen auf den Feldern in der EU nicht mehr eingesetzt werden. Deutschland rückt vom Glyphosat ab. Experten wollen, dass sich die Industrie mehr in die Karten schauen lässt.

 

Ein Experte fordert im Streit um die Wirkung von Pestiziden auf den Menschen mehr Offenheit von der Industrie. Fast alle Studien der Konzerne seien geheim und nur den Behörden im Genehmigungsverfahren zugänglich.

Das kritisierte der Pestizid-Experte an der Universität für Bodenkultur in Wien, Prof. Johann Zaller. „Der unabhängigen Überprüfung durch die Wissenschaft und durch die allgemeine Öffentlichkeit bleiben sie verborgen.“ Beim höchst umstrittenen Herbizid Glyphosat behaupteten die im Detail geheimen Studien dessen Ungefährlichkeit, sonstige Forschungen sähen aber eine krebserregende Wirkung. „Wenn der Stoff schon unschädlich ist, sollte die Industrie ihre Studien offenlegen“, sagte Zaller der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Industrie verweist demgegenüber auf neue Möglichkeiten, Studien einzusehen. So sei im Zusammenhang mit der Diskussion um Glyphosat ein „virtueller Leseraum“ mit Zugang zu Studien eingerichtet worden, sagt der Sprecher des Industrieverbands Agrar, Martin May. „Die großen führenden Unternehmen bemühen sich um weitgehende Transparenz, auch über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.“ Es gebe aber Rücksichten auf schützenswerte Betriebsgeheimnisse und den Datenschutz.

Aus Sicht von Zaller ist es generell ein großes Problem, dass nur der Wirkstoff, aber nicht dessen Beimischungen im Produkt auf Gefährlichkeit untersucht würden. „Die Beistoffe, die zum Beispiel die Haftfähigkeit auf Pflanzen verbessern sollen, sind möglicherweise schädlicher als der Wirkstoff selber.“ Überhaupt nicht getestet würden die Wechselwirkungen mit anderen Stoffen, so Zaller. In der EU seien 270 Wirkstoffe in Pestiziden zugelassen. Von den in Deutschland erhältlichen 1200 Unkrautgift enthielten mehr als 100 Glyphosat.

Angesichts der wachsenden Resistenzprobleme bei der Bekämpfung sogenannter Unkräuter gebe es erste Tendenzen, alte Mittel wieder aus der Schublade zu holen. In den USA, wo Glyphosat nicht mehr wie erhofft wirke, werde nun ein Bestandteil des aus dem Vietnam-Krieg bekannten Entlaubungsmittels Agent Orange einem Produkt beigemischt.

Agent Orange ist bekannt für seine verheerende Wirkung. Auch heute noch werden Kinder mit Missbildungen geboren.

Die USA setzten das Mittel im Vietnam-Krieg gezielt ein um den „Feind“ zu eliminieren. Das Gift wirkt bis heute – tödlich.

 

 

Die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) angestoßene Debatte um Pestizide sei ein wichtiger erster Schritt, meinte Zaller. Ein Glyphosat-Verbot in Parks und Gärten dürfe aber nicht an der grundsätzlichen Frage vorbeiführen: „Wollen wir wirklich so weitermachen?“ Es gebe Alternativen zum Einsatz der Chemie. So werde in der Schweiz nun ein autonomer Roboter auf Kartoffel-Feldern getestet, der autonom rund um die Uhr Unkraut jäte. „Das ist so ähnlich wie der autonome Rasenmäher“, so der Experte.

Von Grenzwerten bei Pestiziden und deren Einhaltung sollten sich die Verbraucher nicht täuschen lassen. „In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Rückstandsgrenzwerte in vielen Fällen sukzessive angehoben.“ Beim Anbau gentechnisch veränderten Sojas sei inzwischen die 200-fache Menge an Glyphosat-Rückständen in den Bohnen erlaubt. (dpa/so)

https://www.epochtimes.de/politik/welt/offenlegung-geheimer-pestizid-studien-gefodert-glyphosat-verliert-an-wirkung-agent-orange-wirkstoff-beigemengt-a2414579.html

+++ Italienische Bauern bauen Hanf an, um verseuchte Böden zu reinigen +++

2011 wurde in Italien ein Gesetz erlassen, das es Bauern erlaubte, Industriehanf legal anzubauen. Der Anbau von Hanf für industrielle Zwecke boomt seitdem in Italien. 2015 unterzeichneten 218 italienische Abgeordnete einen Gesetzesentwurf, der die volle Legalisierung von Cannabis forderte. Das Gesetz wurde bislang noch nicht eingeführt. Seit 2017 darf in Italien Hanf immerhing mit einem Wert von bis zu 0,6% THC angebaut werden. Doch nicht nur die vielseitigen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten bringen Bauern dazu, die Pflanze wieder vermehrt anzubauen. Sondern ausgelaugte und vergiftete Böden können durch Hanf wieder nutzbar und fruchtbar gemacht werden.

Das neue Gesetz macht es italienischen Bauern deutlich einfacher, Hanf anzubauen. Der THC-Wert darf allerdings nicht überschritten werden. Jedoch erlaubt Italien seinen Bauern deutlich höhere THC-Werte als die meisten anderen EU-Länder. Demnach müssen italienische Bauern ihre Hanf-Felder auch nicht mehr bei den lokalen Behörden anmelden. Werden bei Kontrollen jedoch Pflanzen mit einem höheren THC-Gehalt gefunden, können die Felder beschlagnahmt oder zerstört werden.

Doch gerade die besondere Wirkung der Pflanze auf ausgelaugte und vergiftete Böden machte die Pflanze für die Bauern so interessant. Denn eine Stahlfabrik in Tarent, die heute inzwischen geschlossen ist, verwandelte die Stadt in eine schmutzige, vergiftete Industriestadt. Rauchende Schornsteine, Hochöfen und Berge von Schotter bestimmten das Bild dieser einstmals ländlichen Stadt. Heute befinden sich eine Ölraffinerie und eine Zementfabrik in den Gebieten der italienischen Stadt.

Die Böden rund um die Stahlfabrik wurden von Schwermetallen derart verseucht, dass Bauern ihre Tiere nur noch außerhalb eines Radius von 20 Kilometern um das Stahlwerk grasen lassen durften. Primär wird Hanf aufgrund seiner Fasern angebaut, um Papier und Textilien daraus herzustellen. Doch die besondere Eigenschaft des Hanfs ist es, Schwermetalle aus dem Boden aufzunehmen. Denn Schwermetalle können chemisch nicht in ungiftige Bestandteile zerlegt werden und verbleiben deshalb für sehr lange Zeit im Boden.

Die Verschmutzung von Böden durch Schwermetalle greift immer mehr um sich. Phytosanierung ist eine neu entdeckte Behandlungsmöglichkeit dieser Umweltprobleme. Mit Schwermetallen kontaminierte Böden können mit Hilfe der Pflanzen gereinigt werden, ohne dass die Gifte ausgegraben und woanders deponiert werden müssen. Diese relativ neue Technologie erweckte bereits in anderen Ländern Interesse wegen ihrer kosteneffektiven und nicht-invasiven Methode der Nutzung von Pflanzen.

Hanf hat die Fähigkeit, die Gifte mit ihren schnell wachsenden Wurzeln tief aus dem Boden aufzunehmen und diese teilweise in ungiftige Substanzen umzuwandeln. Die Pflanze verträgt Schwermetalle sehr gut und kann diese aus dem Boden isolieren, ohne selbst dabei Schaden zu nehmen. Bei der Weiterverarbeitung der Fasern aus Hanf hat sich zudem erwiesen, dass die Umweltgifte nicht in den Pflanzenfasern enthalten sind. Die italienischen Bauern können Hanf also in zweifacher Hinsicht nutzen. Künftig wollen sie sich auch dafür einsetzen, dass Hanf als Nahrungsmittel angebaut werden darf. Denn die Pflanze besitzt viele Nährstoffe.

Watergate Redaktion 18.4.2018

http://www.watergate.tv/2018/04/18/italienische-bauern-bauen-hanf-an-um-verseuchte-boeden-zu-reinigen/

Bundestag lässt Einspruchsfrist gegen EU-Vorschlag verstreichen: Das Ende des Verbrennungsmotor ist eingeläutet

Epoch Times

„Alle Fraktionen haben die letzte Chance verspielt, dieser für Deutschland wirtschaftlich desaströsen EU-Verordnung die Stirn zu bieten“, beklagt die AfD mit Blick auf die Festlegung von Emissionsnormen für Personenkraftwagen.

Der Bundestag hat die Chance verpasst, „einer für Deutschland wirtschaftlich destaströsen EU-Verordnung die Stirn zu bieten“, beklagt die AfD.

Die Einspruchsfrist des Deutschen Bundestags gegen den Vorschlag der EU-Kommission (EU-Verordnung Ratsdokumentnummer 1421/17) zur Festlegung von Emissionsnormen für Personenkraftwagen ist am Dienstag abgelaufen.

Aus diesem Grund hatte die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag für diese Plenar-Sitzung einen Dringlichkeitsantrag gestellt, um den Vorschlag der EU-Kommission zu diskutieren.

„Aus Gründen der Unverhältnismäßigkeit des Vorschlags wollten wir erreichen, eine Subsidiaritätsrüge auszusprechen“, erklärt Dirk Spaniel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion.

Diese Sitzung des Deutschen Bundestags sei die letzte Möglichkeit gewesen, um vor Ablauf der Frist eine Rüge auszusprechen.

„Dies haben alle anderen Fraktionen abgelehnt. Dies hat zur Folge, dass nun kein Einspruch mehr gegen die EU-Verordnung möglich ist“, bedauert Spaniel.

Die Verordnung sieht vor, ab 2021 realitätsnähere Verbrauchstests für PKW und leichte Nutzfahrzeuge einzuführen. Die Grenzwerte sind dabei so niedrig gewählt, dass für PKW mit Benzinmotoren ein Verbrauch von höchstens rund vier Litern pro 100 Kilometern gelten wird.

„Diese Grenzwerte mögen unter Laborbedingungen und von Kleinwagen erfüllbar sein, nicht mehr aber von einer Mittelklasselimousine unter realen Testbedingungen. In der Konsequenz müsste der Verbrennungsmotor oberhalb des Kleinwagensegments durch Elektroantriebe ersetzt werden. Dieses wird gravierende Auswirkungen auf den Motorenbau und die Zulieferindustrie in Deutschland und die damit verbundenen Arbeitsplätze haben, da die Produktion in Deutschland nicht darauf vorbereitet ist“, warnt Spaniel.

„Die CDU als größte Kraft der großen Koalition hat sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode weder um diese EU-Verordnung gekümmert, noch deren Bedeutung auf technischer und wirtschaftlicher Ebene erkannt“, kontert Spaniel im Nachgang die Kritik der CDU-Fraktion an der kurzfristigen Einbringung des Antrags und dessen Ablehnung.

„Alle Fraktionen haben heute die letzte Chance verspielt, dieser für Deutschland wirtschaftlich desaströsen EU-Verordnung die Stirn zu bieten. Die Realität ihres Handelns wird sie einholen, wenn in wenigen Jahren die ersten Motorenwerke geschlossen werden müssen und Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit geschickt werden“, prophezeit Spaniel. (afd-pm/so)

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bundestag-laesst-einspruchsfrist-verstreichen-das-ende-des-verbrennungsmotor-ist-eingelaeutet-a2387655.html

+++ Russland verbannt genmanipulierte Lebensmittel +++

Russland hat vor wenigen Monaten angekündigt, alle genmanipulierten Lebensmittel aus der Nahrungsmittelversorgung zu verbannen. Der russische Vizepremierminister sagte, demzufolge werden in der russischen Landwirtschaft auch keine genveränderten Pflanzen eingesetzt. Russland will natürlich Lebensmittel anbieten, die Gesundheit der Böden erhalten und das russische Volk mit rein biologischen Lebensmitteln versorgen.

Russland wird, im Gegensatz zur Europäischen Union, auch künftig keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) importieren, da die Bedenken zu groß sind. Beim jüngsten Wirtschaftsforum in St. Peterburg teilte Russland mit, einen anderen Weg einzuschlagen. Demnach wolle Russland andere Technologien als GVO nutzen, um die landwirtschaftliche Produktion anzukurbeln, um den Verpflichtungen mit der Welthandelsorganisation (WTO) nachzukommen.

Dies werde jedoch nicht durch GVO geschehen, die die Ursache für Fettleibigkeit, Krebs und viele weitere Krankheiten sind. Ganz zu schweigen von den Langzeitfolgen der GVO, die nicht ausreichend erforscht sind. Gerade vor diesem Hintergrund will Russlands Präsident Putin seine Bürger schützen. Das amerikanische Volk, das mit GVOs verseucht wird, müsse von seiner Regierung eine Abkehr von der GVO-dominierten Landwirtschaft fordern.

Ungeachtet aller Gesundheits- und Umweltrisiken sind Amerikas Politiker weiterhin der Ansicht, dass GVOs den Lebensmittelmarkt bestimmen sollten. Sie haben sich von der Agrochemie-Industrie korrumpieren lassen und somit erpressbar und abhängig gemacht. Russland dagegen will nicht nur GVO verbieten, sondern auch gesundheits- und umweltschädliche Pestizide. Mit Biotechnologie müsse sehr sorgsam umgegangen werden, da deren Auswirkungen auf die Natur erst Jahrzehnte später ersichtlich seien.

Watergate Redaktion 16.3.2018

http://www.watergate.tv/2018/03/16/russland-verbannt-alle-genmanipulierten-lebensmittel/

+++ Entsetzen: Neue (?) CDU-Landwirtschaftsministerin will Pestizide im Ökolandbau erlauben +++

Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner wird derzeit als neue Landwirtschaftsministerin gehandelt. Wie sie der Leipziger Volkszeitung gesagt haben soll, will Klöckner künftig auch den Einsatz von Pestiziden im Ökolandbau erlauben. Der Pressesprecher der CDU Rheinland-Pfalz bestätigte Klöckners Aussage.

Klöckner ist der Meinung, Biobauern in nassen Jahren damit helfen zu können, in dem sie Pestizide auf ökologisch bewirtschafteten Feldern einsetzen dürfen. Dabei rechtfertigte sie sich, dass sie Ökolandbau und konventionelle Landwirtschaft nicht gegeneinander ausspielen wolle. Doch um ihre Ernte zu sichern, sei es notwendig, Ökobauern in Monaten mit schlechter Witterung den Einsatz von Pestiziden zu erlauben.

Ernteausfälle würden viele Ökobauern um ihre Existenz bringen und viele halte es davon ab, überhaupt Ökolandbau zu betreiben. Der Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden ist aber das Grundprinzip des Ökolandbaus. Die Vertreter von Bioland, dem größten Ökolandbauverband Deutschlands waren über diese Aussage höchst verwundert. Das gehe gar nicht. Man dürfe die Grundprinzipien des Ökolandbaus, die auf Verzicht von Pflanzengiften basieren, nicht aushebeln. Außerdem könne Deutschland in diesem Punkt keinen Alleingang machen. Schließlich gelte in ganz Europa die Ökoverordnung.

Die Biobauern dagegen würden mehr Unterstützung durch Gelder, um die Forschung des Pflanzenschutzes durch Ökolandbau voranzutreiben, begrüßen. Denn in Deutschland würden inzwischen nahezu 10% aller Flächen ökologisch bebaut. Dagegen stünden aber nur 1,6% aller Agrar-Forschungsgelder für den Biolandbau zur Verfügung. Auch Biobauern müssten ihre Pflanzen vor Insekten und Unkräutern schützen. Dafür sei weitere Forschung und finanzielle Mittel notwendig. Klöckners Angebot erteilten die Biobauern eine klare Absage.

http://www.watergate.tv/2018/02/22/cdu-bundesvorsitzende-will-pestizide-im-oekolandbau-erlauben/

Schwarz-roter Eklat: EU verlängert mit deutscher Hilfe Glyphosat-Zulassung

Epoch Times

Die EU-Mitgliedstaaten haben überraschend die Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat um fünf Jahre verlängert. Zünglein an der Waage war Deutschland. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht sich jetzt durch ihren CSU-Kollegen Christian Schmidt getäuscht.

 

Die überraschende Verlängerung der Zulassung für den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat in der EU hat für einen schwarz-roten Eklat gesorgt. Nach dem Votum warf Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) CSU-Agrarminister Christian Schmidt vor, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben. SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles sprach von einem „schweren Vertrauensbruch“. Präsident Emmanuel Macron bekräftigte, er wolle Glyphosat in Frankreich „spätestens in drei Jahren“ verbieten.

In der EU wird seit Jahren über den weit verbreiteten Unkrautvernichter gestritten. Wissenschaftliche Studien kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen, ob Glyphosat krebserregend sein könnte oder nicht. Kritiker warnen auch vor Gefahren für die Artenvielfalt, vor allem bei Insekten. Die bisherige Zulassung für Glyphosat läuft am 15. Dezember aus.

Bei einer ersten Abstimmung am 9. November hatte sich die Bundesregierung enthalten, weil das Umweltministerium als eines der beiden federführenden Ressorts gegen die Verlängerung war. Weil damals die nötige qualifizierte Mehrheit für die Glyphosat-Verlängerung nicht erreicht wurde, musste am Montag erneut im sogenannten Berufungsausschuss abgestimmt werden. Hendricks ging davon aus, dass sich die Bundesregierung auch dort enthalten würde.

Siehe: „Allestöter“ Glyphosat: „Die Pestizide haben mich krank gemacht! – Was hier passiert, ist ein stiller Völkermord“

„Genau zwei Stunden vor Beginn der Sitzung des Berufungsausschusses (…) habe ich gegenüber dem Kollegen Schmidt telefonisch eindeutig erklärt, dass ich mit einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat weiterhin nicht einverstanden bin, auch nicht unter bestimmten Konditionen“, erklärte die SPD-Politikerin.“Es war daher klar, dass Deutschland sich auch in der Sitzung des Berufungsausschusses enthalten musste.“

Hendricks erklärte weiter, Schmidt habe ihr „per SMS bestätigt, dass der Dissens bestehen bleibt“. Offenbar habe aber zur gleichen Zeit ein Vertreter des Landwirtschaftsministeriums in Brüssel eine andere Weisung erhalten. „Jeder, der an Vertrauensbildung zwischen Gesprächspartnern interessiert ist, kann sich so nicht verhalten“, kritisierte die SPD-Vertreterin.

SPD-Fraktionschefin Nahles bekräftigte, Schmidts Entscheidung sei „nicht abgestimmt“ gewesen. Auch mit Blick auf Gespräche über eine mögliche Neuauflage der großen Koalition fügte Nahles hinzu, sie hoffe, „dass dieser Crashkurs jetzt nicht fortgeführt wird“. Die „einsame Entscheidung“ des Landwirtschaftsministers werfe die Frage auf, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre eigenen Leute noch „im Griff“ habe.

In Brüssel stimmten 18 der 28 Mitgliedstaaten für die Zulassungsverlängerung um fünf Jahre. Nötig wären mindestens 16 Mitgliedstaaten gewesen, die für 65 Prozent der EU-Bevölkerung stehen. Dieses zweite Kriterium wurde nun ganz knapp mit 65,7 Prozent erreicht.

Gegen die fünfjährige Verlängerung stimmten neun Länder: Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Österreich und Zypern. Portugal enthielt sich. Wäre im Berufungsverfahren keine ausreichende Mehrheit der Mitgliedstaaten zusammengekommen, hätte wie schon 2016 die EU-Kommission über die Glyphosat-Verlängerung entscheiden müssen. Macron erklärte am Abend im Kurzbotschaftendienst Twitter, er habe die Pariser Regierung gebeten, die notwendigen Vorbereitungen für ein Glyphosat-Verbot „spätestens in drei Jahren“ zu treffen.

Bundesagrarminister Schmidt begründete das Abstimmungsverhalten damit, dass die EU-Kommission „sich ohnehin für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat entschieden“ hätte. Deutschland habe „wichtige Bedingungen durchsetzen“ können, sagte er der „Rheinischen Post“. Er nannte dabei die „Stärkung der Rolle von Biodiversität und Tierschutz“ und weitere Aufklärung im Hinblick auf die gesundheitlichen Gefahren für den Menschen. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/schwarz-roter-eklat-eu-verlaengert-mit-deutscher-hilfe-glyphosat-zulassung-a2279201.html

Geo-Engineering Dokumentation 2017 – Die große Klimalüge ( Chemtrails / Germany – Berlin )

 

Tim Music

Am 08.11.2017 veröffentlicht
Geo-Engineering Dokumentation 2017 – Die große Klimalüge ( Chemtrails / Germany – Berlin ): created by Tim Music Take Off and Shoot a Zero 13:13 Chris Zabriskie Ambient | Ruhig Du kannst diesen Song in jedem deiner Videos verwenden. In deiner Videobeschreibung muss allerdings Folgendes enthalten sein: Take Off and Shoot a Zero von Chris Zabriskie ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution license (https://creativecommons.org/licenses/…) lizenziert. Quelle: http://chriszabriskie.com/stuntisland/ Interpret: http://chriszabriskie.com/