Kommentar: Wie gelang Baghdadi über YPG-kontrolliertes Gebiet nach Idlib?

News Special 24

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel

Der „Kalif“ der Terrororganisation „Islamischer Staat“, Abu Bakr al-Baghdadi, ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bei einem Einsatz von US-Spezialkräften getötet worden. Überraschenderweise aber nicht im Osten Syriens, sondern in der Rebellenhochburg Idlib im Nordwesten.

Schon acht Mal wurde der Kalif der IS, Abu Bakr al-Baghdadi, getötet. Aber heute Wissen wir es genauer, der US-Präsident hat uns aufgeklärt. Er wurde laut US-Präsident Trump von den Delta Force gestellt, al-Baghdadi sprengte sich jedoch samt Frauen und Kindern selbst in die Luft.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte kurz danach, man habe keine gesicherten Erkenntnisse darüber, dass es sich bei dem Toten um al-Baghdadi handelt.

US-Präsident Trump bedankte sich jedenfalls in seiner Rede recht herzlich, nicht nur bei den Streitkräften der 1st SFOD-D, auch genannt Delta Force, die die Operation ausgeführt haben soll, sondern auch bei den eingesetzten Spürhunden. Offenbar galt der Dank nicht diesen Spürhunden, sondern anderen…

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Mit einer gewissen Genugtuung: Das russische Fernsehen über die Entwicklungen in Syrien

von https://www.anti-spiegel.ru

In der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ ging es am Sonntag natürlich auch um die Situation in Syrien, wo die Türkei nach dem Rückzug der USA eine Invasion begonnen hat.

Ich habe darüber schon viel geschrieben. Meine Einschätzung der geopolitischen Interessen der beteiligten Länder und die Folgen der aktuellen Ereignisse habe ich schon am 11. Oktober veröffentlicht. Die internationalen Analysten kommen inzwischen zu den gleichen Schlüssen und auch das russische Fernsehen ist in seinem Beitrag im Großen und Ganzen zu den gleichen Ergebnissen gekommen: Die großen Gewinner der Ereignisse sind Syrien und Russland. Da das Thema in nächster Zeit aktuell bleiben dürfte, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Bei „Nachrichten der Woche“ haben wir bereits darüber gesprochen, dass die Türkische Invasion in Syrien weitreichende Folgen für die Region haben und sogar die Machtbalance in der Welt beeinflussen wird. Und so geschah es auch. Und es ging alles sehr schnell.

Am 9. Oktober drang die türkische Armee mit dem offiziellen Grund in Nordsyrien ein, eine Sicherheitszone für die Türkei zu schaffen und einen 30 Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze von Terroristen zu säubern. Als Terroristen bezeichnet Erdogan sowohl die dort gefangenen IS-Banditen, als auch die Kurden, die diese Banditen in speziellen Lagern eingesperrt haben. Bis vor kurzem wurden die Kurden militärisch von den Vereinigten Staaten und politisch von Frankreich unterstützt.

Erdogan war all das wurscht und er marschierte ein. Russland rief zum Dialog auf, aber hat sich nicht aufgedrängt. Die syrische Armee rückte zwar vor, war aber zu weit weg. Um die aufständischen Kurden zu retten, hatte Assad nicht die Macht. Die Europäer protestierten, aber Erdogan interessieren die schon lange nicht mehr.

Präsident Trump war extravaganter als alle anderen. Am Tag der türkischen Invasion, am 9. Oktober, schrieb er einen kurzen und frechen Brief an Erdogan, in dem er den türkischen Präsidenten aufforderte, kein Narr zu sein, nicht gegen die Kurden zu kämpfen, sondern einen Deal zu machen, da ihr General Mazlum Abdi zu Zugeständnissen bereit sei.

„Machen Sie einen guten Deal. Sie wollen nicht dafür verantwortlich sein, Tausende von Menschen zu töten und ich will nicht für die Zerstörung der türkischen Wirtschaft verantwortlich sein, aber ich werde es tun. Ich habe bereits gezeigt, wozu ich in der Lage bin, als es um Pastor Branson ging“ schrieb Trump.

Trump warnt und droht zugleich, indem er an Andrew Branson erinnert. Das ist ein amerikanischer Pastor, der vor drei Jahren in der Türkei wegen des Verdachts der Spionage und des Terrorismus verhaftet wurde. Als Reaktion darauf verhängte Trump Sanktionen gegen Stahl und Aluminium aus der Türkei und brachte die türkische Lira zu Fall. Branson saß zwei Jahre in der Türkei im Gefängnis und kehrte erst im vergangenen Herbst in die Vereinigten Staaten zurück. Daran erinnert Trump, wenn er auf Branson verweist.

Weiter schrieb Trump an Erdogan: „Ich habe große Anstrengungen unternommen, um einige Ihrer Probleme zu lösen.“ Hier bezieht sich Trump offensichtlich auf die Tatsache, dass er die Kurden im Stich gelassen und sie Erdogan schutzlos überlassen und das als Dienst gegenüber dem türkischen Präsidenten ausgegeben hat. Tatsächlich hat er erkannt, dass die USA in Syrien nichts zu gewinnen haben und es an der Zeit ist, die Angelruten einzuholen.

Und dann ist da noch der kurdische General Mazlum Abdi: „General Mazlum will mit Ihnen verhandeln und ist bereit, ernsthafte Zugeständnisse zu machen, wie er sie noch nie gemacht hat. Unter der Bedingung der Vertraulichkeit schicke ich Ihnen eine Kopie seines Briefes, den ich soeben erhalten habe.“

Das heißt, Trump lässt die Briefe anderer Leute lesen. Insgeheim schreibt General Mazlum Abdi an Trump und der zeigt den Brief „im Vertrauen“ dem schlimmsten Feind des Generals: Erdogan. So viel zur Vertraulichkeit.

Hier ist noch das Ende des Briefes, in dem Trump Erdogan damit droht, der „Teufels“ zu werden: „Wenn nichts Gutes passiert, werden Sie als Teufel in die Geschichte eingehen. Seien Sie kein harter Typ. Seien Sie kein Narr.“

Trumps Brief erschien nur eine Woche nach Beginn der Invasion in der Presse. Am 16. Oktober postete eine Mitarbeiterin von Fox News ihn auf Twitter. Das US-Außenministerium bestätigte die Echtheit des Dokuments. Der türkischer Präsident, so wurde gesagt, habe Trumps Brief in den Mülleimer geworfen. Ich vermute, das ist so, den die Invasion begann trotzdem und es kam nicht zu Verhandlungen mit General Mazlum Abdi.

Und wie ist nun der heutige Stand der Dinge? Der türkische Angriff auf Nordsyrien dauerte etwas mehr als eine Woche. US-Vizepräsident Pence eilte in die Türkei, doch am 16. Oktober weigerte sich Erdogan trotzig, sich mit ihm zu treffen. Offenbar wollte er nicht in einem von Amerika vorgegebenen Ton sprechen. Als alles abgekühlt war, fand das Treffen mit Pence in Ankara am 17. doch noch statt. Sie haben vier Stunden lang geredet. Erdogan hat die Offensive für fünf Tage ausgesetzt und erlaubt den Kurden, sich hinter eine Linie 32 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt zurückzuziehen. Die Kurden tun das auch ganz brav.

Und das sind nun die trockenen Fakten: Die Kurden ordnen sich Baschar al-Assad unter. Die syrische Armee übernimmt die Kontrolle über syrisches Territorium, das von rebellierenden Kurden und Amerikanern geräumt wurde. In der Stadt Mandschib patrouilliert bereits die russische Militärpolizei unter unserer Trikolore.

Wir haben schon gesagt, dass die türkische Invasion nicht unbedingt schlecht für Syrien ist. Und so ist es. Während der fünftägigen Pause der Offensive verlieren die Türken an Schwung und geben den Syrern Zeit, sich schneller zu bewegen. Das bedeutet, dass die syrische Armee bis zum Ende der fünftägigen Pause Zeit haben wird, vor den türkischen Truppen zu stehen.

Erdogan hatte nicht vor, gegen Assad zu kämpfen. Auch nicht, Territorium in Syrien zu besetzen. Die Situation für Erdogan ist nun: nehmen Sie Ihren Mantel und gehen Sie nach Hause. Auch die Amerikaner sind abgedampft.

Der französische Präsident Macron allerdings sah verärgert aus. Schließlich hat Frankreich die Kurden historisch immer unterstützt. Aber so unterstützt, dass es erwartete, dass andere sich der Hitze aussetzen. Vor allem die Amerikaner. Doch als Trump erkannte, dass er kein Interesse an den Kurden hat, war Macron überrascht.

Deshalb bezeichnete er die NATO auf einer Pressekonferenz am 18. Oktober in Brüssel als triviale Organisation. Das ist verständlich. Die Vereinigten Staaten haben innerhalb der NATO weder Frankreich noch irgendjemanden anderen vorgewarnt, dass sie Syrien verlassen. Innerhalb der NATO spuckt die Türkei auf die Proteste anderer NATO-Verbündeter wegen der Invasion und baut ihre Sicherheit allein auf, anstatt mit der NATO. Macron ist nicht ganz klar, wozu Frankreich so eine NATO braucht.

Was Trump betrifft, so hat er bereits vergessen, dass Erdogan, der seinen Brief weggeworfen hat, trotzdem die Invasion gestartet hat. Trump ist bereit, Erdogan so zu nehmen, wie er ist. Für Trump ist Erdogan kein „Teufel“ mehr, sondern ein Freund: „Ich möchte Präsident Erdogan einfach danken und ihm gratulieren. Er ist mein Freund. Und ich bin froh, dass wir kein Problem miteinander haben. Um ehrlich zu sein, er ist ein verdammt guter Führer“ sagte Trump.

Und was ist mit Russland? Es hat in dieser Situation nur Vorteile. Auf jeden Fall sind das die Einschätzungen, die man in der Welt hört. Schließlich haben wir unsere Position in Syrien und damit im gesamten Nahen Osten radikal und für uns völlig unblutig verbessert. Wir haben ein gutes Verhältnis zu allen gepflegt und einen Grundstein für die Zukunft gelegt. Einige sind wieder wütend darüber, andere sind eifersüchtig. Wie auch immer, Erdogan wird am 22. Oktober zu einem Treffen mit Putin nach Russland fliegen. Es wird einiges zu besprechen geben.

Ende der Übersetzung

https://www.anti-spiegel.ru/2019/mit-einer-gewissen-genugtuung-das-russische-fernsehen-ueber-die-entwicklungen-in-syrien/

 

 

Trotz Waffenruhe in Nordsyrien: YPG führt Angriffe fort

Von NEX24
(Beispielfoto: Screenshot)

Ankara – Trotz des angekündigten Waffenstillstands in Nordsyrien habe der syrische Arm der Terrororganisation PKK, die YPG, ihre Angriffe fortgeführt, so das türkische Verteidigungsministerium.

In den vergangenen 36 Stunden habe es 14 Angriffe der YPG gegeben, teilte das Ministerium am Samstag auf Twitter mit. Demnach fanden 12 der Angriffe in Ras al-Ayn und jeweils ein Angriff in Tal Abyad und einer in Tall Tamr statt.

Am Donnerstag einigten sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und der US-amerikanische Vizepräsident Mike Pence mit sofortiger Wirkung auf eine fünftägige Waffenruhe in Nordsyrien um den kurdischen Separatisten (YPG) den Rückzug aus dem Grenzgebiet zu ermöglichen.

Weiter hier

https://nex24.news/2019/10/trotz-waffenruhe-in-nordsyrien-ypg-fuehrt-angriffe-fort/

Linksfraktionsvize Dagdelen fordert: Erdogans Konten in der EU beschlagnahmen

(Archivfoto: Screenshot/Phoenix)

Die stellvertretende Linksfraktionsvorsitzende Sevim Dagdelen hat die Bundesregierung aufgefordert, wegen der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien persönliche Strafmaßnahmen gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan einzuleiten.

Weiter hier

https://nex24.news/2019/10/linksfraktionsvize-dagdelen-fordert-erdogans-konten-in-der-eu-beschlagnahmen/

 

Oliver Stone, Putin & der gute Epstein: Talk mit Johannes Thiessen

 

Oliver Janich

Am 23.07.2019 veröffentlicht

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„Bombenbetrieb“ in Bayern: Forschungsreaktor läuft offenbar illegal mit hoch angereichertem Uran

Wird hier waffenwähiges Uran produziert? Das Reaktorgelände der Technischen Universität Garching
Wegen Uran-Anreicherung rasseln die Westmächte gegen den Iran mit den Säbeln. Deutschland hingegen betreibt mit hoch angereichertem und damit bombenfähigem Material einen Forschungsreaktor in der Nähe von München – laut eines Gutachtens ist das illegal.

von Susan Bonath

Seit fast einem Jahr protestieren Umweltschützer gegen anvisierte neue Castortransporte hochradioaktiven Atommülls in das Zwischenlager Ahaus im Münsterland. Kommen sollen sie aus München-Garching. Dort betreibt die Technische Universität (TU) München einen Forschungsreaktor mit zu 92,3 Prozent angereichertem Uran. Einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Rechtsgutachten zufolge verstößt Bayerns Regierung damit nicht nur gegen die Betriebsgenehmigung, sondern auch gegen Gesetze.

In Auftrag gegeben hatte das Gutachten der Rechtsanwältin Cornelia Ziehm ein Bündnis aus Juristen, Wissenschaftlern, Umweltschützern und Politikern. Danach war bereits die Inbetriebnahme des Reaktors FRM II zu Forschungszwecken im Jahr 2004 umstritten. Die zuständigen Behörden genehmigten dies zwar, allerdings mit der ausdrücklichen Auflage, die Anlage bis Ende 2010 auf niedriger angereichertes Uran umzurüsten. „Es handelt sich dabei um eine wesentliche Inhaltsbestimmung, die aber nicht eingehalten wird“, konstatiert die Juristin in dem Papier.

Illegal und hoch gefährlich“

Danach hätte die TU rechtzeitig vor dem Ende der Frist ein atomrechtliches Verfahren zur weiteren Genehmigung beantragen müssen. Stattdessen habe sie lediglich mit der Landesregierung vereinbart, die Frist bis Ende 2018 zu verlängern und dies dann noch einmal erneuert. „Das ist aber juristisch unbedeutend, weil es keinen Einfluss auf Rechtmäßigkeit hat“, so die Anwältin. Die bayrische Landesregierung müsse deshalb „jeden weiteren Betrieb des FRM II mit dem gefährlichen Brennstoff auf Grundlage des Atomgesetzes untersagen“, mahnte sie.

Auch das Bündnis, dem unter anderem das Umweltinstitut München, der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Bayern, der Verein „Bürger gegen den Atomreaktor Garching“ und Politiker angehören, hält das Vorgehen für „illegal und hoch gefährlich.“ „Deshalb lagern direkt vor den Toren Münchens inzwischen mehr als 300 Kilogramm waffentaugliches Uran in Form von frischen und abgebrannten Brennelementen“, schreiben sie in einer Petition an Bayerns Regierende unter dem Titel „Kein Spiel mit der Bombe, Herr Söder!“ Ihre Angst: „Sollte das Material in die falschen Hände geraten, könnte es für den Bau von mehr als 50 Atombomben missbraucht werden.“ Deshalb sei der Reaktor umgehend stillzulegen. Der bayerische BUND-Vorsitzende Richard Mergner kündigte eine mögliche Verbandsklage an.

Atommülllager in Garching voll

Der umweltpolitische Sprecher der Linke-Fraktion im Bundestag, Hubertus Zdebel, fordert in einer Mitteilung ebenfalls Konsequenzen. „Wenn Bayerns Regierung nicht handelt, muss das Bundesumweltministerium eingreifen und das rechtswidrige Vorgehen per Weisung beenden“, so Zdebel.

Der Einsatz von hoch angereichertem Uran sei schon lange weltweit umstritten, mahnte er. Selbst die USA hätten sich geweigert, das Material zu liefern. „Aber Bayern und Deutschland ignorierten die Warnungen“, kritisierte der Politiker.

Aktuell sei der Reaktor nur wegen Problemen bei der Belieferung ausnahmsweise nicht in Betrieb. Außerdem sei das Lagerbecken für die verbrauchten hochradioaktiven Brennelemente demnächst voll, weshalb der Atommüll künftig nach Ahaus verbracht werde, erläuterte der Politiker. Die noch in diesem Jahr geplanten Castortransporte ins Münsterland waren im vergangenen Jahr bereits Thema. Eine Sprecherin der TU betonte damals, die Verfrachtung der abgebrannten Brennstäbe sei bereits mit der Betriebsgenehmigung im Jahr 2003 beschlossen worden. Geschehen müsse dies in gepanzerten Fahrzeugen auf der Straße, da Garching keinen Schienenanschluss habe.

Eine Sprecherin der Bayerischen Staatskanzlei fühlte sich nicht zuständig. Auch Bayerns Umweltministerium wies die im Rechtsgutachten erhobenen Vorwürfe weit von sich. Der Forschungsreaktor sei eine Hochsicherheitsanlage und hinreichend genehmigt. Auch Umweltauflagen würden erfüllt, erklärte ein Sprecher. Er betonte zudem die „hohe Bedeutung“ der Anlage für „hochkarätige technische und medizinische Forschung.“ Nur leider sei ein Umrüsten auf einen Brennstoff mit geringerer Anreicherung „derzeit technisch unmöglich“, so der Sprecher weiter. Treffe allerdings letzteres zu, meint Rechtsanwältin Ziehm dazu in dem Gutachten, „muss die Genehmigung ganz und gar für nichtig erklärt werden.“

Was es mit dem Anreichern von Uran auf sich hat

Natürliches Uran enthält nicht einmal ein Prozent spaltbares Uran 235. Der restliche Anteil besteht vor allem aus dem nicht nutzbaren Isotop Uran 238. Damit lässt sich schwerer eine Kettenreaktion erzeugen. Dennoch gibt es Reaktoren, die mit Natururan auskommen. Die meisten benötigen laut World Nuclear Association leicht auf drei bis fünf Prozent angereichertes Uran, für einige wenige wird 20-prozentiges Material genutzt. Für Atombomben indes muss der Anteil von Uran 235 auf minimal 90 Prozent erhöht werden.

Dass in Garching hoch angereichertes Uran genutzt wird, hat allerdings wenig mit Energiegewinnung zu tun. Sinn der Anlage sei, so heißt es, die Gewinnung von Neutronenstrahlung für die Forschung.

Seit 2011 sollte der Forschungsreaktor bereits mit nur zu 50 Prozent angereichertem Uran auskommen. Geschehen sei nichts, weil es für diese Zwecke keine qualifizierte Alternative gebe, erklärte die TU gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Dass es seit Mitte März Probleme mit der Anlieferung von Brennstäben aus Frankreich gibt, liegt offiziell daran, dass die französischen Behörden keine Genehmigung für den deutschen Spezialtransporter ausstellen wollten, der das Material abgeholt hat. Brennelemente für den deutschen Forschungsreaktor lieferte unter anderem auch der russische Brennstoffproduzent TVEL.

Säbelrasseln gegen den Iran

Der Iran hatte vor rund einer Woche erklärt, sich künftig nicht mehr an das Wiener Atomabkommen zu halten. Danach darf der Staat Uran nur bis maximal 3,67 Prozent anreichern. Je nach Bedarf werde man die Werte nun bis auf 20 Prozent erhöhen, sagte der Sprecher der iranischen Atomenergie-Organisation, Behrus Kamalwandi, den Nachrichtenagenturen am 7. Juli 2019. Zugleich betonte er, der Iran strebe nicht nach einer Nuklearwaffe.

Dies aber werfen die USA und die EU dem Land seit langem allein auf der Basis von Spekulationen vor. Auch US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran bereits mehrfach mit einer Eskalation. Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge stehen am Golf längst bereit. Die USA selbst waren schon im vergangenen Jahr aus dem Atomdeal von 2015 ausgestiegen.

 

 

https://deutsch.rt.com/inland/90214-in-bayern-forschungsreaktor-illegal-mit-hochangereichertem-uran/

USA: „Iran hat Tanker mit Saddams Massenvernichtungswaffen angegriffen!“

Washington (dpo) – Da waren sie also die ganze Zeit!

Nachdem zwei Öltanker in der Straße von Hormus angegriffen wurden,
legte US-Außenminister Mike Pompeo heute ungeheuerliche Beweise für
eine Täterschaft Irans vor:

Demnach soll das Mullah-Regime die Schiffe mit den bislang
verschollenen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein
angegriffen haben.

„Wir gehen davon aus, dass bei den Angriffen auf die beiden
Öltanker Atombomben, biologische Kampfstoffe und Chemiewaffen
aus dem Arsenal von Saddam zum Einsatz kamen“, so Pompeo auf
einer Pressekonferenz in Washington.

Laut Pompeo muss Saddam Hussein die Waffen vor dem Krieg
im Jahr 2003 schnell in den Iran geschafft haben, um die
USA blöd dastehen zu lassen.

„Deshalb fanden wir damals auch nichts, nachdem wir
das Land zusammengebom… äh… befreit hatten“, so
der US-Verteidigungsminister.

„Es hat ja hoffentlich niemand geglaubt, dass wir die
Existenz dieser Massenvernichtungswaffen einfach nur
erfunden haben, um einen Kriegsgrund zu haben.“

Angesichts der erdrückenden Beweislast kündigte Pompeo ein
entschiedenes Auftreten seiner Regierung an: „Die USA werden
nicht eher ruhen, bis die Gefahr durch die iranischen
Massenvernichtungswaffen gebannt ist!“

Quelle : Der Postillon

PS :

Und die USA liefern auch ein Super Beweisvideo :

OK, jedes 100 Euro Smartphone liefert bessere Videos,
aber die USA müssen ja auch ein wenig Sparen. 😉

US: Video shows Iran removing unexploded mine from tanker

Passend dazu :

Tankerattacke – Der „Beweis“ der keiner ist

Neue Technik zur Dauerüberwachung aus der Luft

Was bislang aufgrund von technischen und finanziellen
Gründen nicht möglich war, könnten manövrierbare Ballons
in der Stratosphäre jetzt ermöglichen

Das 2012 u.a. von Mitgliedern des Biosphere 2-Teams gegründete
Unternehmen World View Enterprises will neue Maßstäbe der
Überwachung und der Kommunikation setzen.

Als Erfolg wurde gerade von einem Test gesprochen, bei dem ein
Stratollite, einem navigierbaren Fluggerät, einem Ballon ähnlich,
in der Stratosphäre, das derzeit mit einer Last von bis zu 50 kg
beladen werden kann, 16 Tage ununterbrochen in der Höhe von
30 km geflogen war.

Der fast 5000 km lange Flug erstreckte sich über Nevada, Utah
und Oregon, während 8 Tagen blieb der Ballon stationär in einem
Gebiet mit einem Durchmesser von 120 km. Es sollen demnächst
längere Tests folgen.

Geplant ist mit lange in der Stratosphäre befindlichen
Stratollites Überwachungsbilder, Wetterdaten oder
schnelle Internetverbindungen anbieten zu können.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Telepolis