ZDF-Reporter widerspricht westlichem Narrativ: Chemieangriff in Duma könnte Inszenierung sein

Von rt.com

Augenzeugen berichten, lokale Kämpfer hätten den angeblichen Chemiewaffen-Angriff in der syrischen Stadt Duma inszeniert und als einen solchen der syrischen Armee dargestellt, gibt der ZDF-Fernsehkorrespondent Uli Gack gesammelte Einschätzungen wieder.

„Die Leute haben uns sehr überzeugend erzählt, dass diese ganze Geschichte inszeniert wurde“, sagte Uli Gack während einer Live-Zuschaltung aus Damaskus für die ZDF Heute-Sendung am Freitag.

Gack reiste in die syrische Hauptstadt und sprach mit Bewohnern eines Flüchtlingslagers in der Nähe von Damaskus, wo „etwa 20.000 Menschen aus Ost-Ghuta und besonders aus Duma“ leben.

Extremisten brachten bewusst Chlorbehälter an möglichen Angriffsort

Der Schauplatz des Angriffs, der angeblich am 7. April stattfand, war tatsächlich der „Kommandoposten“ einer lokalen islamistischen Gruppe, sagte der Reporter und zitierte Zeugen, mit denen er im Flüchtlingslager sprechen konnte.

Er fuhr fort, dass extremistische Kämpfer den Einheimischen zufolge Kanister mit Chlor in das Gebiet brachten und „im Prinzip darauf warteten, dass dieser hoch interessante Ort von der syrischen Luftwaffe bombardiert wird. Das ist auch geschehen. Dabei seien die Chlorgas-Behälter explodiert“.

 

 

Die Einheimischen sagten Gack, dass dies nicht die erste Provokation dieser Art in Duma gewesen sei, die von den Kämpfern inszeniert worden wäre.

Anderen Zeugenaussagen zufolge setzten die Rebellen Zivilisten während einer angeblichen „Trainingsübung“ absichtlich chemischen Substanzen aus. Im Anschluss wurden Filmaufnahmen der Zivilisten als vermeintliche „Beweise“ für den chemischen Angriff in Duma präsentiert, der als Vorwand für westliche Luftangriffe gegen Syrien am 14. April benutzt wurde.

In einem weiteren Beitrag für die Heute-Sendung, der am Sonntag ausgestrahlt wurde, sprach Gack mit Mitarbeitern der örtlichen Klinik. Auch sie sprachen – wie zuvor schon andere Mitarbeiter der Einrichtung – von einer Inszenierung.

 

Russische Armee findet potenzielles Chemiewaffenlabor

Der Reporter bemerkte, er könne die Aussagen der Menschen nicht überprüfen, die er interviewte. Er könne auch nicht sagen, ob sie alle wahr seien, nannte sie aber „überzeugend“ und fügte hinzu, dass die Aussagen die mediale Aufmerksamkeit verdienen.

Zuvor hatte das russische Militär erklärt, ein von Kämpfern betriebenes Labor im Zentrum von Duma gefunden zu haben, in welchem diese in der Lage gewesen wären, chemische Waffen herzustellen.

Im Labor wurde auch ein mit Chlor gefüllter Zylinder gefunden, der demjenigen ähnelt, der in einem der Videos des angeblichen chemischen Angriffs in Duma gezeigt und als „chemische Bombe“ dargestellt wurde, die „aus einem Hubschrauber abgeworfen“ worden wäre.

Der angebliche chemische Zwischenfall in Duma soll sich am 7. April ereignet haben. Eine Woche später starteten Washington und seine Verbündeten einen massiven Vergeltungsschlag gegen Syrien, ohne auch nur darauf zu warten, dass die Organisation für das Verbot der chemischen Waffen (OPCW) mit der Untersuchung des Vorfalls beginnt.

Russland verurteilte die US-geführten Angriffe, beschrieb sie als „Hooliganismus“ in den internationalen Beziehungen und „eine Aggression gegen einen souveränen Staat“.

ZDF der „Pro-Assad-Propaganda“ beschuldigt

In der Zwischenzeit starteten westliche Medien eine massive Kampagne, um Moskau und Damaskus zu beschuldigen, den Zutritt der Ermittler der OPCW zum Ort des angeblichen Angriffs „zu blockieren“. ZDF-Reporter Gack wies auch diese Erzählung zurück und sagte, dass die Verzögerung in der Arbeit des OPCW-Teams in der Tat durch Sicherheitsprobleme verursacht worden sein könnte.

Der deutsche Reporter wies auch darauf hin, dass einige versteckte extremistische Zellen noch immer in den kürzlich befreiten Gebieten operieren und Angriffe durchführen könnten – nach den Erfahrungen von Aleppo sogar „Wochen“, nachdem sie zurückerobert wurden.

Gacks Bericht wurde von einigen seiner Kollegen in Deutschland sofort als „Propaganda“ denunziert. Der Bild-Reporter Björn Stritzel griff seinen Bericht als „unglaubliche Pro-Assad-Propaganda im deutschen Fernsehen“ an.

Vergangene Woche gab der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow an, dass es in Duma immer noch Kämpfer gibt, die „die Bürger terrorisieren und unter anderem die normale Arbeit von Vertretern der internationalen Gemeinschaft – der UNO und der OPCW – behindern“. Am Samstag bestätigte die OPCW schließlich, dass ihr Team einen der Orte des vermuteten chemischen Angriffs in Duma besucht hat und Proben zur Analyse sammeln konnte.

http://derwaechter.net/zdf-reporter-widerspricht-westlichem-narrativ-chemieangriff-in-duma-koennte-inszenierung-sein

OPCW bestätigt Ankunft am Ort des angeblichen Chemieangriffs in Duma

OPCW bestätigt Ankunft am Ort des angeblichen Chemieangriffs in Duma
Die OPCW hat bestätigt, dass ihr Team einen Ort in Duma besucht hat, an dem ein Chemieangriff stattgefunden haben soll. Dennoch äußerte das russische Außenministerium Bedenken über die Pläne des Teams, weniger Orte zu besuchen und weniger Zeugen zu befragen.

Das Team habe am Samstag in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mit. Die Organisation ließ offen, ob die Experten noch einmal nach Duma fahren würden.

Das Untersuchungsteam sagte, es werde „die Situation bewerten und zukünftige Schritte in Betracht ziehen, einschließlich eines weiteren möglichen Besuchs in Duma“. Das OPCW-Team reiste in die Stadt im Osten von Ghuta, elf Tage nachdem die syrische Regierung eine formelle Anfrage an die OPCW geschickt hatte, um das Gebiet inspizieren zu lassen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. „Solche Verzögerungen in einem solchen Fall, unabhängig von den Motiven, sind inakzeptabel“, erklärte sie.

Symbolbild, Syrer in den Trümmern von Duma, Ost-Ghuta, Syrien, 19. April 2018

 

Moskau erwarte, dass die OPCW den angeblichen chemischen Angriff unparteiisch untersuche. Doch die Pläne der Mission, weniger Orte zu besuchen, die mit dem angeblichen Angriff in Verbindung stehen, und weniger Zeugen zu befragen, gäben Anlass zu „ernsten Bedenken“, sagte Sacharowa. Nach Ansicht der Sprecherin zeigten diese Pläne nur „die mangelnde Bereitschaft, eine weitere inszenierte Provokation mit dem Einsatz von Chemikalien, die als Grund für den Raketenangriff diente“, den die USA, Großbritannien und Frankreich letzten Samstag durchgeführt hatten, aufzuklären.

Die Erkundungsmission musste bei ihren Versuchen, Duma zu erreichen, eine Reihe von sicherheitsrelevanten Rückschlägen hinnehmen. Am Mittwoch bestätigte die OPCW, dass ihre Mission in Duma verzögert wurde, nachdem ein UN-Sicherheitsteam unter „Kleinwaffenfeuer“ geraten war. Entgegen einer Behauptung der USA, behauptete die OPCW nicht, dass die Verzögerung durch Russland oder Syrien verursacht worden sei. Washington hatte zuvor Damaskus und Moskau beschuldigt, das Erkundungsteam daran gehindert zu haben, die Stadt zu erreichen.

Die Ankunft des OPCW-Teams in Duma wurde am 14. April verschoben, nachdem die USA, Großbritannien und Frankreich einen Bombenangriff auf Syrien gestartet hatten. Die Luftangriffe wurden als Reaktion auf den angeblichen Gasangriff in Duma am 7. April durchgeführt, den der Westen der Regierung von Baschar al-Assad anlastete. Die Operation begann nur wenige Stunden, bevor das Team die Stadt erreichen sollte.

Mehr zum Thema – „Ob und wann OPCW-Team Duma betritt, hängt allein von UN ab – nicht von Russland oder Syrien“

https://deutsch.rt.com/international/68773-opcw-bestaetigt-ankunft-in-duma/

Französische Armee versagte in Syrien: Jede dritte Rakete zündete nicht oder verfehlte Ziel

Französische Armee versagte in Syrien: Jede dritte Rakete zündete nicht oder verfehlte Ziel

Die französische Marine musste drei Marschflugkörper auf Syrien mit einem Ersatzkriegsschiff abfeuern. Auch die von Kampfjets abgefeuerten Flugkörper hatten Probleme. Mindestens einer der insgesamt zehn Luft-Boden-Marschflugkörper zündete nicht.

Frankreich bombardierte am vergangenen Samstagmorgen gemeinsam mit den USA und Großbritannien Positionen in Syrien. Unter dem Vorwand eines angeblichen Chemieangriffs durch Regierungstruppen in Duma stellte sich Frankreich an die Spitze der westlichen Staaten, die die syrische Regierung „bestrafen“ wollten. Nun räumt Paris ein, dass die militärischen Auswirkungen der Bestrafungsaktion wegen technischer Probleme dürftig ausfielen.

Mehr zum Thema – Dicke Schlappe für Raketen-Trio: Westliche Syrienpolitik scheitert auf allen Ebenen

Die eingesetzten französischen Waffen waren teilweise nicht einsatzfähig. Die Marine und Luftwaffe setzten französische Versionen der britischen „Storm Shadow“-Marschflugkörper ein, die „SCALP“ genannt werden und aus dem Hause MBDA kommen. An der Zahl feuerte die französische Armee zwölf Raketen ab. Mindestens vier der Raketen erreichten ihr Ziel nicht, was einer Trefferquote von nur zwei Dritteln entspricht.

Französische Armee versagte in Syrien: Jede dritte Rakete zündete nicht oder verfehlte Ziel

Sowohl die französische Marine als auch die Luftwaffe hatten nach Angaben französischer Medien Schwierigkeiten beim Abfeuern ihrer Waffensysteme. Die Marine des Landes hatte im östlichen Mittelmeer drei Mehrzweckfregatten der Aquitanien-Klasse mit SCALP-Marineflugkörpern eingesetzt – darunter die l’Aquitaine, l’Auvergne und Le Languedoc. Nur das letztgenannte Schiff war in der Lage, drei Raketen abzufeuern.

Das französische Verteidigungsmagazin La Lettre A berichtete, dass die erste Salve von drei Raketen nicht abgefeuert werden konnte. Das Kriegsschiff Le Languedoc sprang schließlich ein und fungierte als Backup-Plattform für den ersten fehlgeschlagenen Angriff. Laut der Zeitung L’Opinion sah der eigentliche Plan der Marine das Abfeuern von „mehr als drei“ Raketen vor, aber die dritte Fregatte hätte ein kurzes Zeitfenster verpasst und wurde angewiesen, den Start abzubrechen. Damit fielen zwei von drei Fregatten aus.

Die französische Armee gab nach tagelang kursierenden Gerüchten schließlich das Scheitern der ersten Salve zu. Der Einsatz des angeblichen Backup-Schiffes, das quasi einspringen musste, wäre jedoch Teil eines routinierten Marineeinsatzes der französischen Kriegsschiffe gewesen, wird behauptet. Die neuen SCALP-Marine-Marschflugkörper wurden von der französischen Armee am 14. April zum ersten Mal im Kampfeinsatz eingesetzt.

Die französische Luftwaffe hatte mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie die Marine. Mindestens ein Marschflugkörper, der im Einzelkauf zwischen 850.000 und eine Millionen Euro kostet, erreichte bei der Durchführung der Luftangriffe sein Angriffsziel nicht.

Jeder der fünf Rafale-Jets, die am Angriff auf Syrien beteiligt waren, war mit zwei SCALP-Raketen bewaffnet. Nur neun wurden richtig gestartet, während die zehnte scheinbar defekt war und stattdessen über einer „sicheren Zone“ abgeworfen werden musste.

Das militärische Scheitern wurde als erstes vom französischen Blog-Portal Le mamouth aufgegriffen. Anfänglich reagierte die französische Armee auf diese Berichte mit Empörung und wies Ausfälle zurück. „Alle Ziele wurden“ von Raketen getroffen, zitierte das Magazin Le Point das französische Militär.

 

Die alles andere als perfekte Ausführung der Luftangriffe trägt zur Verlegenheit des Elysee-Palastes über das abenteuerliche Aufbäumen von Paris gegen Syrien bei. Präsident Emmanuel Macron wurde bereits kritisiert, weil er die Luftangriffe ohne Zustimmung des französischen Parlaments angeordnet hatte, und könnte in eine noch unangenehmere Lage gebracht werden, da er behauptete, seine Regierung hätte klassifizierte Geheimdienstberichte als Beweis dafür, dass der angebliche chemische Angriff am 7. April von der syrischen Regierung eingeleitet wurde. In den vergangenen Tagen wiesen mehrere Berichte von Journalisten vor Ort darauf hin, dass in Duma an diesem Tag überhaupt keine chemischen Waffen eingesetzt wurden.

Die syrische Regierung reagierte unterdessen mit einer symbolischen Geste. Aus Protest gegen die Luftangriffe Frankreichs ließ der syrische Präsident Baschar al-Assad das Großkreuz des Verdienstordens der Ehrenlegion über die rumänische Botschaft zu Damaskus an Paris zurückgeben. 2001 verlieh der damalige französische Präsident Jacques Chirac dem syrischen Staatsoberhaupt das Ehrenkreuz.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/68755-franzoesische-armee-versagte-in-syrien-ein-drittel-marschflugkoerper-erreichten-ziel-nicht/

Syrische Armee rückt in Süd-Damaskus-Tasche vor

Wie inoffizielle Quellen mitteilten, haben die syrische Armee und ihre Partner bei der am Donnerstag begonnenen Offensive gegen ISIS und andere Terroristen im Süden von Damaskus eine Moschee eingenommen.

@Suriyak hat dazu eine Karte veröffentlicht.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA teilte am gestrigen Freitag Abend mit, dass die Operationen zur Eliminierung des Terrorismus im Süden von Damaskus fortgesetzt werden, bis alle Details einer anstehenden Kapitulation der Terroristen ausverhandelt sind.

In Ost-Qalamoun ging es am gstrigen Freitag unterdessen zügig mit der Besetzung wichtiger Bergpositionen durch die syrische Armee voran.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/04/21/syrische-armee-rueckt-in-sued-damaskus-tasche-vor/

Moskau: Chlor-Container aus Deutschland Rauch-Bomben made in Salisbury in Duma gefunden

das Erwachen der Valkyrjar

Moskau: Chlor-Container aus Deutschland Rauch-Bomben made in Salisbury in Duma gefunden
Symbolbild, Syrer in den Trümmern von Duma, Ost-Ghuta, Syrien, 19. April 2018

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat soeben mitgeteilt, dass mit Chlor bestückte Container aus Deutschland und Rauchgranaten aus Salisbury in Großbritannien in den kürzlich befreiten Gebieten der syrischen Stadt Duma, Ost-Ghuta, entdeckt wurden.

Maria Sacharowa hält in diesem Moment eine Pressekonferenz im russischen Außenministerium ab.

In den befreiten Gebieten von Ost-Ghuta haben syrische Regierungstruppen Container mit Chlor – des Grundstoffs der schrecklichsten Art von chemischen Waffen – aus Deutschland gefunden, sowie Rauchgranaten – bitte beachten Sie insbesondere dies -, die aus dem britischen Salisbury stammen“, so Sacharowa.

In Salisbury war der einstige russische Doppelagent Sergej Skripal angeblich mit einem Nervengas vergiftet worden. Die britische Regierung hatte umgehend ohne weitere Beweise Russland für die Tat verantwortlich gemacht.

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Kindermeuchelnde Fachkräfte

Indexexpurgatorius's Blog

Ein Menschenleben ist in ihren Ländern nichts wert, das eines Kindes noch weniger…
So verhalten sie sich in Asyl gewährenden Ländern ebenso wie zu hause.

>>In Südafrika hat ein Vater seine kleine Tochter vom Dach seiner Wellblechhütte geworfen. Der Vorfall ereignete sich laut der britischen „Sun“ im Joe Slovo Township, einer illegalen Siedlung nahe der Stadt Port Elizabeth an der Südküste des Landes. Er habe damit gegen den drohenden Abriss der Siedlung protestieren wollen.

Demnach war die Polizei vor Ort, um die Abrissarbeiten abzusichern. Nachdem ein erster Protest von wütenden Anwohnern aufgelöst werden konnte, kletterte der 38-jährige Mann auf seine Hütte und drohte vom Dach aus, seine einjährige Tochter hinunterzuwerfen. Um mit dem Mann zu verhandeln, kletterte ein Polizist ebenfalls auf das Dach. Gleichzeitig umstellten mehrere Beamte die Hütte.

Während der Polizist auf dem Dach noch versuchte, den Vater zum Aufgeben zu bewegen, stachelte die protestierende Menge ihn…

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Umsetzung der Vereinbarung zum Abzug von Terroristen aus Dumair hat begonnen

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte, hat am gestrigen Dienstag die Umsetzung der Vereinbarung zur Befriedung des nordöstlich der Hauptstadt Damaskus gelegenen Ortes Dumair begonnen.

Zunächst haben am Dienstag 60 der dortigen Terroristen ihre Waffen abgegeben und sich den Behörden überantwortet, um ihren legalen Status regeln zu lassen. In einem zweiten Schritt ist es dann geplant, rund 1000 Terroristen der insbesondere von Saudi Arabien unterstützten Gruppe „Islam-Armee“ in Richtung Jarabulus nach Nordsyrien zu evakuieren. Zur Befriedung vier anderer Orte in der Ost-Qalamoun-Tasche gibt es inoffiziellen Quellen zufolge auch schon Verhandlungen.

Aus Douma wurde am Dienstag gemeldet, dass dort am Nachmittag Sicherheitsexperten der UNO eingetroffen sind, sodass, falls die UNO-Sicherheitsexperten die Lage in Douma für sicher genug halten, am heutigen Mittwoch die Inspektoren der OPCW dort ihre Arbeit aufnehmen können. Das russische Fernsehen berichtete Tass zufolge am Dienstag außerdem, dass das russische Militär ein Chemielabor und ein Chemikalienlager der Terroristen gefunden haben, wo Stoffe lageterten, die in der Chemiewaffenkonvention verboten seien, weil sie der Herstellung von chemischen Kampfstoffen dienen. Die bis vor wenigen Tagen in Douma herrschenden Terroristen, die sich zunächst Islam-Brigade der FSA und später Islam-Armee nannten, waren dem Parteibuch und anderen aufmerksamen Beobachtern schon im Jahr 2013 als dringend chemiewaffenverdächtig aufgefallen.

Aus der Rastan-Tasche wurde inoffiziell gemeldet, dass Terroristen dort am Dienstag eine Offensive gegen Stellungen der Armee versuchten, die Armee die Angriffe jedoch abwehrte und zur Gegenoffensive überging.

Für den Witz der Woche sorgte der saudische Außenminister Adel al-Jubeir, indem er auf die Forderung der USA nach einer Ablösung für ihre Truppen in Ostsyrien erklärte, selbstverständlich sei Saudi Arabien bereit, Truppen nach Ostsyrien zu entsenden. Im Kleingedruckten zu diesem Angebot an die USA heißt es dann aber, dass die Saudis nur zur Unterstützung der US-Truppen dort bereit sind, nicht jedoch zu ihrer Ablösung. Natürlich wären die Saudis zur Ablösung der US-Besatzungstruppen in Ostsyrien militärisch nicht mal ansatzweise fähig, vom unüberbrückbaren ideologischen Gegensatz des saudischen Wahhabismus zur säkularen YPG ganz zu schweigen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/04/18/umsetzung-der-vereinbarung-zum-abzug-von-terroristen-aus-dumair-hat-begonnen/

Raketenschlag gegen Syrien war eine US-Blamage, von 103 Raketen 71 abgefangen

Terraherz

Deutschland+Russland

Pressekonferenz im Pressezentrum des russischen Verteidigungsministeriums vom 16. April 2018 – die militärische Auswertung und Analyse des am 14. April 2018 von USA, Großbritannien und Frankreich durchgeführten Raketenschlages gegen Syrien. Der Großteil der Ziele des westlichen Angriffes waren die militärischen Einrichtungen der syrischen Armee, der Reste waren zivile Einrichtungen, wobei zwei Drittel der Tomahawks wurden von syrischen Flugabwehr abgefangen.

Videoquelle RT: https://www.youtube.com/watch?v=AoATz…

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Duma: Britischer Journalist findet keine Indizien für Gas-Angriff

Die OPCW-Inspekteure haben vom Sicherheitsdepartment des UN-Sekretariats (und nicht von den Russen!) keine Erlaubnis bekommen nach Duma zu reisen. Journalisten, wenigstens einige, die an den Fakten interessiert sind, sind vor Ort.

Zu ihnen gehört Robert Fisk vom „Independent.“ Er war gestern mit einer Gruppe von Journalisten in Duma/Syrien. Von den vom Westen behaupteten Gas-Toten und Opfern hat er keine Spuren gefunden. Robert Fisk berichtete am 16. 4. 2018. Eine kurze Zusammenfassung des englischen Artikels

Als ihn die Erklärungen eines Militärs langweilen, beschließt er auf eigene Faust den Ort zu erkunden und findet die Klinik, die in dem berüchtigten YouTube-Video zu sehen ist.

„Da ist ein freundlicher Arzt in einem grünen Kittel, der mir, als ich ihn in derselben Klinik aufspüre, freundlich erzählt, dass das ‚Gas‘ -Video, das die Welt entsetzt hat – trotz aller Zweifler – vollkommen echt ist.

„Die WHO hat mitgeteilt, dass ihre Partner vor Ort 500 Patienten behandelt haben, ‚die Anzeichen und Symptome aufweisen, die mit Einwirkung von toxischen Chemikalien in Einklang stehen‘.“

„Es gibt die vielen Menschen, mit denen ich in den Ruinen der Stadt geredet habe, die sagten, sie hätten niemals an Gasgeschichten geglaubt, die gewöhnlich von bewaffneten islamistischen Gruppen verbreitet wurden.

Die Geschichte von Douma ist also nicht nur eine Geschichte von Gas – oder kein Gas. Es geht um Tausende von Menschen, die sich nicht für die Evakuierung aus Douma mit den Bussen, die letzte Woche abgereist sind, entschieden haben; neben den Bewaffneten, mit denen sie monatelang wie Höhlenmenschen leben mussten, um zu überleben.

Ich bin gestern ganz frei durch diese Stadt gelaufen, ohne Soldaten, Polizisten oder Aufpasser, um meine Spuren zu verfolgen, nur zwei syrische Freunde, eine Kamera und ein Notizbuch.“

Er berichtet weiter, dass es über Duma oft Flugzeuge gab, die die Al-Nusra-besetzte Stadt beschossen. Über die Nacht des Angriffes: „…aber in dieser Nacht war Wind und riesige Staubwolken kamen in die Keller, in denen die Menschen lebten. Sie begannen hier anzukommen und litten unter Atemnot und Sauerstoffmangel. Dann rief jemand an der Tür, ein ‚Weißhelm‘, ‚Gas!‘, Und eine Panik begann. Leute fingen an, Wasser übereinander zu gießen. Ja, das Video wurde hier gedreht, es ist echt, aber was Sie sehen, sind Menschen, die an Hypoxie (Sauerstoffunterversorgung H.B.) leiden – keine Gasvergiftung.“

„Zwei Männer, Hussam und Nazir Abu Aishe, sagten, sie wüssten nicht, wie viele Menschen in Douma getötet worden seien, obwohl dieser später sagte, dass er einen Cousin hatte, der von Jaish el-Islam [der Armee des Islam] hingerichtet wurde, weil er angeblich ‚nah zum Regime‘ stand. Sie zuckten mit den Schultern, als ich nach den 43 Leuten fragte, die bei dem berüchtigten Douma-Angriff gestorben sein sollen.”

Über die Weißhelme: „Ich fand ihre zerstörten Büros unweit von Dr. Rahaibanis Klinik. Eine Gasmaske war zurückgelassen worden vor einem Essenscontainer, mit einem gebrochenen Augenglas. Ein Haufen schmutziger Militärtarnuniformen in einem Raum. ‚Dort platziert?‘ habe ich mich gefragt. Ich bezweifle das.“

„Natürlich müssen wir ihre Seite der Geschichte hören, aber das wird hier nicht passieren. Eine Frau erzählte uns, dass jedes Mitglied der Weißhelme in Douma ihr Hauptquartier verlassen hat und sich dafür entschied, mit den bewaffneten Gruppen, die von der Regierung organisierten und von den Russen geschützten Busse zu nehmen. In die Rebellenprovinz Idlib, als der endgültige Waffenstillstand vereinbart wurde.“

„Wie konnte es sein, dass Douma-Flüchtlinge, die die Lager in der Türkei erreicht hatten, einen Gasangriff beschrieben hatten, an den sich heute niemand in Douma zu erinnern scheint?“

„Ein syrischer Oberst, dem ich hinter einem dieser Gebäude begegnete, fragte, ob ich sehen wolle, wie tief die Tunnel seien. Ich hielt nach gut einer Meile an, als er kryptisch bemerkte, dass dieser Tunnel bis nach Großbritannien reichen könnte‘. Ach ja, Frau May, erinnerte ich mich, deren Luftangriffe so eng mit diesem Ort von Tunneln und Staub verbunden waren. Und Gas?”

„Tunnel bis nach Großbritannien“

Was die von  den Tätern dominierte UNO nicht will, und was die deutschen Medien nicht vermochten, zeigt uns ein Brite. Ausgewogene, sachliche Information.

Fazit

Eine verantwortungslose Clique an der Spitze der NATO-Staaten griff grundlos den souveränen Staat Syrien an. Zahllose Claqueure in Politik und Medien machten sich zu Mittätern.

http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2018/04/duma-britischer-journalist-findet-keine.html

Analyse des US-Raketenangriffs auf Syrien – Russland gewinnt ohne einzigen Schuss

Der Politik-Experte und Journalist Wiktor Marachowskij hat in einem Artikel für die Nachrichtenagentur RIA Novosti die Folgen des jüngsten westlichen Angriffs auf Syrien analysiert. Unter anderem unterstreicht er, dass die Reaktion der westlichen Medien auf den Angriff nicht mit der Stellungnahme der westlichen Spitzenpolitiker übereingestimmt hat.

In der Welt der realen Fakten seien die Zahlen festgelegt: 103 Raketen seien abgefeuert worden, schreibt der Journalist.

US-Präsident Donald Trump, der versprochen habe, dass diese Raketen „neu und klug“ sein sollten, habe nochmals alle überspielt: hauptsächlich seien alte Tomahawks eingesetzt worden. Im Anflug auf alle strategisch wichtigen Objekte seien sie von auch alten syrischen Flugabwehrsystemen abgeschossen worden, die in der Sowjetunion gerade für Einsätze gegen Tomahawks entwickelt worden wären.

Die Briten hätten acht SCALP-Raketen abgefeuert, die Franzosen – acht SCALP-Raketen von Kampfjets und drei von Schiffen. Laut den russischen Luftstreitkräften gab es aber keine französischen Kampfjets Rafale am Himmel über Syrien.

Mehr zum Thema: Völkerrechtler: Westlicher Angriff ist völkerrechtswidrig und „Kriegsverbrechen“

Was den Schaden angeht, kann laut dem Journalisten folgendes festgestellt werden:

  • Keine Zivilisten seien ums Leben gekommen
  • Kein Soldat der syrischen Armee sei getötet worden
  • Kein Flugzeug oder Hubschrauber der syrischen Armee sei zerstört worden
  • Es habe kein zufälliges Eindringen in die Verantwortungszone der russischen Flugabwehrsysteme gegeben
  • Kein Flugplatz der syrische Streitkräfte sei betroffen worden
  • 71 der 103 Raketen seien verloren worden

Die tatsächliche Wirkung der Aktion sei noch geringer gewesen, als die Wirkung des Angriffs auf den Militärflugplatz al-Schairat vor einem Jahr, betont Marachowskij.

Im Folgenden entwickelte sich die zentrale Schlacht vor allem im Medienraum, schreibt der Journalist. Die Schlacht habe um die Frage begonnen, wie man das Geschehene verstehen solle.

Donald Trump, Emmanuel Macron und Theresa May würden darauf bestehen, dass es ein muskulöser und abgewogener Vergeltungsschlag gewesen wäre, dass die Ziele erreicht seien und sich die Möglichkeiten für den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, Chemiewaffen zu herstellen, verringert hätten.

Mehr zum Thema: „Man hätte Untersuchung abwarten können“: Schweizer Minister zu Angriff gegen Syrien

Die Medien der westlichen Länder seien aber davon nicht überzeugt, dass der Angriff schwer und vernichtend gewesen sei, unterstreicht Marachowskij. Die Onlinezeitung „The Huffington Post“ stellt zum Beispiel Folgendes fest:

  • Trumps Ziel war, „Assads Handlungen“ zu verhindern – dieses wurde nicht erreicht.
  • Alle strategisch bedeutsamen Ziele seien unter dem russischen „Abwehrschirm“ geblieben – Trump habe es nicht gewagt, diesen anzugreifen.
  • Assad werde „die Offensive nicht stoppen“, und man habe Russland „nicht herausgefordert“.

Die Agentur Reuters zieht im Kommentar „Die reale Gefahr in Syrien ist Russland“ folgende Schlussfolgerungen:

  • Assad „hat im sechsjährigen Krieg fast gewonnen“ und wolle nicht aufhören;
  • Moskau habe im Voraus gewarnt, dass im Fall einer Bedrohung des Lebens russischer Soldaten nicht nur Raketen, sondern auch deren Träger abgeschossen würden. Damit habe es diese Aktion in etwas Zielloses verwandelt. Laut der Agentur sind weder die USA noch Russland an einem echten Kampf miteinander in Syrien interessiert.
  • Russland zeige, wie man maximale Ziele mit relativ wenigen Kräften erreichen könne.

Das heißt, Moskau habe, ohne eine einzige Salve aus seinen S-400 und Panzirs abgefeuert zu haben, effektiv Rahmen geschaffen, in denen der Westen Russland bildlich nicht erhört habe, schließt Marachowskij.

https://de.sputniknews.com/politik/20180415320351031-usa-syrien-raketenangriff-analyse/