Lösung des Kurdenproblems beginnt

Analitik

Zum Kurdenproblem hat es vor etwas weniger als einem Jahr einen Beitrag gegeben.

Die Kurden sind nicht böse, sie sind einfach ein Problem, weil gewisse Kreise sie ganz bewusst zu einem Problem gemacht haben. Und da die Kurden mit Waffen versorgt wurden und militärisch ausgebildet worden sind und laufende militärische und geheimdienstliche Unterstützung erhalten, sind sie ein Problem, das nicht mit rein politischen Mitteln neutralisiert werden kann. Die militärische Macht, die (ob eingesetzt oder nur angedroht) zur Lösung des Kurdenproblems notwendig ist, kann derzeit nur Erdogan offen gebrauchen, weil er die Kurden nie auch nur ansatzweise als das Gute akzeptiert hat und daher niemandem moralisch verpflichtet ist, die Kurden mit Samthandschuhen anzufassen.

Wie hätte es anders sein sollen, Erdogan macht den kurdischen Söldnern und ihren Herren im Nordwesten Syriens schon mal die Hölle heiß. Die Operation läuft. Russland hat sein Militär aus der Region zurückgezogen, das russische Außenministerium äußert Besorgnis, das russische Verteidigungsministerium hat Verständnis und sieht alle Schuld bei den USA. Moskau beobachtet die Situation und die anstehenden Verhandlungen in Sotschi sind in keiner Weise betroffen, wie demonstrativ verkündet wird.

Erdogan handelt mit dem vollen Segen Russlands, hat gewiss auch russische Aufklärungsdaten, um die Amis möglichst effektiv zu treffen. Genau, die Amis. Denn unter dem Deckmantel der Kurden (analog zum IS) operieren die US-Spezialkräfte und es sind US-Waffenlager und US-Stellungen, die Erdogan derzeit dem Erdboden gleichmacht. Ein NATO-Mitglied prügelt gerade ein anderes NATO-Mitglied in Syrien. Einfach sagenhaft.

Jemand hatte in den Kommentaren gefragt, wie man die USA aus dem Nahen Osten vertreiben wird. Nun, genau so, wie es derzeit geschieht.

Bei den Verhandlungen in Sotschi sollen auch Kurden mit am Tisch sitzen. Für sie gilt es jetzt zu verstehen, dass eine Autonomie innerhalb des syrischen Staates in etwa das Maximum ist, worauf sie hoffen sollten. Je schwieriger sich diese Erkenntnis durchsetzen wird, desto mehr wird Erdogan dabei nachhelfen.

http://analitik.de/2018/01/20/loesung-des-kurdenproblems-beginnt/

Goitzsche Front – Diese Welt

Auszug :

Ich könnte kotzen wenn ich sehe, was hier derzeit so
passiert Ich werde niemals knien vor einem Typ der
mich regiert Wir bedeuten ihm ´nen scheiß und das
wird immer so sein Wir sind nur Munition ein kurzer
Klick, ein lauter Knall

Der Winter ist gekommen: Wenn in der Sahara plötzlich Schnee liegt

Epoch Times

Dieses seltene und ungewöhnliche Naturschauspiel überraschte am vergangenen Wochenende die Bewohner in Algerien. Viele verwunderte Menschen zückten sofort die Kamera und hielten das Phänomen fest

Winter auf Abwegen. Schnee an einem der heißesten Orte der Erde.Foto: iStock

 

Schnee und Sahara, eine Kombination, die ungewöhnlicher nicht sein könnte. Am Sonntag erlebte Ain Sefra, eine Wüstenstadt in Algerien, bekannt als das „Tor zur Sahara“, zum dritten Mal in 40 Jahren eine beträchtliche Menge Schnee. Einigen Berichten zufolge waren die Dünen der weltgrößten Wüste mit mehr als 30 cm  Schnee bedeckt.

Es reichte aus, um einige außerirdische anmutende Bilder von dem Gebiet zu liefern. Denn eigentlich ist dieser Ort einer der heißesten auf der Erde. Die durchschnittliche Temperatur im Januar liegt für diese Region normalerweise bei 12 °C und ist damit deutlich zu warm für Schnee.

Das Schauspiel in der Sahara lockte viele Fotografen an

Aufgrund der niedrigen Temperaturen in der Nacht war es sogar möglich, dass die ungewöhnliche weiße Pracht an einigen Stellen für eine Weile liegen bleiben konnte. Die Fotografen vor Ort sagten, nutzen diese Zeit ausgiebig.

„Wir waren wirklich überrascht, als wir am nächsten Tag aufwachten und immer noch Schnee liegen sahen“, sagte Fotograf Karim Bouchetata zu Shutterstock. „Erst gegen 17 Uhr begann der Schnee zu schmelzen.“

Während Schnee in der Wüste historisch gesehen ein eher seltenes Phänomen ist, kommt es dennoch häufiger vor. Zuletzt war in 2016 und 1979 Ain Sefra mit Schnee bedeckt.

 

 

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http://www.epochtimes.de/genial/geschichten/der-winter-ist-gekommen-wenn-in-der-sahara-ploetzlich-schnee-liegt-a2319362.html

Mehr außergewöhnliche Spuren (im Schnee) entdecken Sie hier:

Kampf im Schnee – für die Kunst geht er bis an seine Grenzen

Spuren führen zu einem See, in dem Blasen aufsteigen. 50 Jahre später bergen sie etwas Unglaubliches

Islands schönste Kunstwerke im Untergrund eines Gletschers – natürliche Eispaläste, deren Blicke sich lohnen!

Die Verhaftung von Ahed Tamimi wirft ein beunruhigendes Licht darauf, wie Kinder von Israel behandelt werden

Die 16-jährige Ahed Tamimi mag nicht das sein, was Israelis im Sinn hatten, als sie über viele Jahre hinweg die Palästinenser kritisierten, weil sie keinen Mahatma Gandhi oder Nelson Mandela hervorgebracht haben.

Letztendlich bringen kolonisierte Völker eine Gestalt in den Vordergrund, die am besten geeignet ist, die verrotteten Werte im Kern der sie unterdrückenden Gesellschaft in Frage zu stellen. Ahed ist für diese Aufgabe bestens qualifiziert.

Sie wurde letzte Woche wegen Körperverletzung und Aufstachelung angeklagt, nachdem sie zwei schwer bewaffnete israelische Soldaten geschlagen hatte, als sie sich weigerten, den Hof ihres Familienhauses im Dorf Nabi Saleh im Westjordanland in der Nähe von Ramallah zu verlassen. Ihre Mutter, Nariman, befindet sich in Haft, weil sie den Vorfall gefilmt hat. Das Video erlangte sehr schnell große Bekanntheit.

Ahed schlug zu, kurz nachdem Soldaten in der Nähe ihren 15 Jahre alten Cousin ins Gesicht geschossen und ihn schwer verletzt hatten.

Westliche Kommentatoren haben Ahed weitgehend die Art von überschwänglicher Unterstützung verweigert, die demokratischen Demonstranten in Ländern wie China und Iran angeboten wird. Dennoch wurde das palästinensische Schulmädchen – sie ist möglicherweise mit einer langen Gefängnisstrafe konfrontiert, weil es sich ihren Unterdrückern widersetzt – schnell zu einer Ikone in den sozialen Medien.

Während Ahed den meisten Israelis bisher unbekannt gewesen sein mag, ist sie ein vertrautes Gesicht für Palästinenser und Aktivisten auf der ganzen Welt.

Seit Jahren führen sie und andere Dorfbewohner eine wöchentliche Konfrontation mit der israelischen Armee, die die Herrschaft der jüdischen Siedler über Nabi Saleh durchsetzt. Diese Siedler haben gewaltsam Ländereien des Dorfes und die alte Quelle übernommen, eine lebenswichtige Wasserquelle für eine Gemeinschaft, die von der Landwirtschaft abhängig ist.

Ahed zeichnet sich durch ihr unbändiges blondes Haar und ihre durchdringend blauen Augen aus und wird regelmäßig gefilmt, seit sie ein kleines Mädchen war, das Soldaten konfrontiert, die sich vor ihr auftürmen. Solche Szenen inspirierten eine erfahrene israelische Friedensaktivistin dazu, sie zur Jeanne d’Arc Palästinas zu salben.

Aber nur wenige Israelis sind dermaßen fasziniert.

Sie widersetzt sich nicht nur den israelischen Stereotypen eines Palästinensers, sie hat auch einen Schlag gegen die Selbsteinschätzung einer stark militarisierten und männlichen Kultur versetzt.

Sie hat auch den bis jetzt anonymisierten palästinensischen Kindern eine verstörende Gestalt gegeben, die Israel wegen Steinwerfens beschuldigt.

Palästinensische Dörfer wie Nabi Saleh werden regelmäßig von Soldaten überfallen. Kinder werden mitten in der Nacht aus ihren Betten gezerrt, wie es Ahed während ihrer Verhaftung im letzten Monat passiert ist, als Vergeltung für ihre Ohrfeigen. Menschenrechtsgruppen dokumentieren, wie Kinder in Haft routinemäßig geschlagen und gefoltert werden.

Viele Hunderte gehen jedes Jahr durch israelische Gefängnisse, die wegen Steinewerfens angeklagt sind. Mit einer Verurteilungsrate von über 99 Prozent vor israelischen Militärgerichten ist die Verurteilung und Inhaftierung solcher Kinder eine Selbstverständlichkeit.

Dennoch sind sie vielleicht diejenigen, die Glück hatten. In den letzten 16 Jahren hat die israelische Armee durchschnittlich 11 Kinder im Monat getötet.

Das Video von Ahed, das wiederholt im israelischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, hat gedroht, das Selbstverständnis Israels als David, der gegen einen arabischen Goliath kämpft, auf den Kopf zu stellen. Dies erklärt die giftige Empörung und Aufregung, die Israel erfasst hat, seit das Video ausgestrahlt wurde.

Vorhersehbar waren israelische Politiker aufgebracht. Bildungsminister Naftali Bennett forderte, Ahed solle „ihr Leben im Gefängnis beenden“. Kulturministerin Miri Regev, eine ehemalige Armeesprecherin, sagte, sie fühle sich persönlich von Ahed „gedemütigt“ und „zerquetscht“.

Noch beunruhigender ist jedoch eine Mediendebatte, die das Versagen der Soldaten, Ahed als Reaktion auf ihre Ohrfeigen zu schlagen, als „nationale Schande“ charakterisiert hat.

Der angesehene Fernsehmoderator Yaron London zeigte sich erstaunt darüber, dass die Soldaten „davon absehen, ihre Waffen gegen sie einzusetzen“, und fragte sich, ob sie „aus Feigheit zögerten“.

Aber viel düsterer waren die Drohungen von Ben Caspit, einem führenden israelischen Analytiker. In einer Kolumne sagte er, dass Aheds Handlungen „das Blut jedes Israelis zum Kochen brachten“. Er schlug vor, sie „im Dunkeln, ohne Zeugen und Kameras“ zu bestrafen, und fügte hinzu, dass seine eigene Form der Rache zu seiner sicheren Inhaftierung führen würde.

Diese Phantasie – kaltblütig gegen ein inhaftiertes Kind zu verstoßen – hätte jeden Israelis krank machen sollen. Und doch sitzt Herr Caspit sicher in seinem Job.

Aber abgesehen von der Aufdeckung der Krankheit einer Gesellschaft, die von der Entmenschlichung und Unterdrückung der Palästinenser, einschließlich der Kinder, abhängig ist, wirft der Fall Ahed die beunruhigende Frage auf, was Israelis glauben, welche Art von Widerstand Palästinensern erlaubt ist.

Zumindest das Internationale Recht ist klar. Die Vereinten Nationen haben erklärt, dass es Menschen unter Besatzung erlaubt ist, „alle verfügbaren Mittel“, einschließlich des bewaffneten Kampfes, zu nutzen, um sich selbst zu befreien.

Aber Ahed, die Dorfbewohner von Nabi Saleh und viele Palästinenser wie sie haben es vorgezogen, eine andere Strategie zu verfolgen – einen konfrontativen, militanten zivilen Ungehorsam. Ihr Widerstand widerspricht der Annahme des Besatzers, dass er berechtigt ist, über die Palästinenser zu herrschen.

Ihr Ansatz steht in starkem Kontrast zu den ständigen Kompromissen und der so genannten „Sicherheitskooperation“, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde von Mahmoud Abbas akzeptiert werden.

Laut dem israelischen Kommentator Gideon Levy zeigt der Fall Ahed, dass die Israelis den Palästinensern nicht nur das Recht verweigern, Raketen, Gewehre, Messer oder Steine zu benutzen, sondern auch das, was er spöttisch als „Aufstand der Ohrfeigen“ bezeichnet.

Ahed und Nabi Saleh haben gezeigt, dass der unbewaffnete Widerstand des Volkes – wenn er Israel und der Welt Unbehagen bereiten soll – es sich nicht leisten kann, passiv oder höflich zu sein. Er muss furchtlos, antagonistisch und störend sein.

Vor allem muss er dem Unterdrücker einen Spiegel vorhalten. Ahed hat den schießwütigen Tyrannen entlarvt, der in der Seele zu vieler Israelis lauert. Das ist eine Lektion, die eines Gandhi oder Mandela würdig ist.

Orginalartikel Ahed Tamimi’s arrest sheds a disturbing light on how children are targeted by Israel vom 8. Januar 2018

Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2018_01_08_dieverhaftung.htm

https://www.radio-utopie.de/2018/01/09/die-verhaftung-von-ahed-tamimi-wirft-ein-beunruhigendes-licht-darauf-wie-kinder-von-israel-behandelt-werden/

Israel: „Kein Fehlverhalten“ durch Tötung eines beidseitig Amputierten in Gaza

Als Antwort auf zunehmende Fragen über ihr hartes Durchgreifen gegen palästinensische Protestierende, eröffnete das israelische Militär eine Untersuchung über die Tötung des 29-jährigen Ibrahim Abu Thraya, einen beidseitig Amputierten, dem während der Proteste in den Kopf geschossen wurde, und schloss die Untersuchung praktisch unmittelbar danach wieder ab.

Wie nicht anders zu erwarten, segnete das israelische Militär den Vorfall ab, indem es darauf beharrte, dass es „kein Fehlverhalten“ bei der Tötung von Abu Thraya gebe, und „kein moralisches oder professionelles Versagen“ unter israelischen Soldaten, die damit konfrontiert waren, was sie als einen „extrem gewalttätigen“ Protest darstellten.

Tatsächlich beharrte das Militär darauf, dass es „unmöglich“ sei, die Todesursache von Abu Thraya zu bestimmen, obwohl die Sanitäter, die ihn behandelten, keinen Zweifel daran ließen, dass ihm mit scharfer Munition in den Kopf geschossen wurde.

Abu Thraya verlor 2008 bei einem israelischen Luftangriff im Gaza-Krieg seine beiden Beine. Er war auf Fotos zu sehen, wie er eine palästinensische Flagge hielt, bevor er getötet wurde. Israel hat darauf beharrt, dass die Menschen, die sie in Gaza erschossen haben, „Organisatoren“ oder bewaffnete Leute waren, obwohl in diesem Fall beides offenbar nicht der Fall ist.

Verweise:

http://derwaechter.net/als-antwort-auf-zunehmende-fragen-ueber-ihr-hartes-durchgreifen-gegen-palaestinensische-protestierende-am-freitag-eroeffnete-das-israelische-militaer-eine-untersuchung-ueber-die-toetung-des-29-jaehri

Syrische Armee nimmt weitere Dörfer im Südosten der Provinz Idlib ein

Die syrische Armee hat am heutigen Montag im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Südosten der Provinz Idlib rund ein Dutzend weiterer Dörfer eingenommen.

Unter den eingenommenen Dörfern waren auch die vier Dörfer an der östlichen Flanke der vorrückenden Front, zu denen es gestern bereits Gerüchte gab, dass Einwohner dort die syrische Flagge gehisst haben sollen. Ansonsten lässt die auf folgender Karte dargestellte jüngste Entwciklung vermuten, dass Al Kaida und Konsorten die direkte Straße von Sinjar nach Abu Dhuhur noch recht entschlossen blockieren, und die syrische Armee diese Al-Kaida-Kräfte deshalb erstmal westlich und östlich umgeht.

Von den beiden vorstehenden Flankenpositionen sind es nicht mal mehr zehn Kilometer bis zur Terroristenhochburg Abu Dhuhur. Dort hat die Terrorgruppe Al Kaida inoffiziellen Parteibuch-Informationen zufolge ihr regionales Hauptquartier, dem auch ein größeres Feldlazarett angeschlossen sein soll, das wie üblich über Organisationen wie SAMS, UOSSM und anderen Al-Kaida-Kumpanen von westlichen Steuergeldern bezahlt werden dürfte.

So dürfte es sich angesichts der mittlerweile kurz vor Abu Dhuhur stehenden syrischen Armee auch erklären, dass westliche Massenmedien jetzt ihre kaputte Schallplatte „das letzte Hospital“ wieder auflegen und vor großen Flüchtlingsströmen warnen, falls die syrische Armee die Terrorgruppe Al Kaida in der Provinz Idlib besiegen sollte. Wenn die syrische Armee Abu Dhuhour in den nächsten Tagen noch näher kommt, ist wie gewohnt damit zu rechnen, dass die westlichen Massenmedien ihre anti-syrische Propagandakampagne zur Unterstützung von Al Kaida und Konsorten weiter hochfahren.

Tatsächlich scheint die Lage hingegen so auszusehen, dass es im ganzen Südosten der von Al-Kaida-Terroristen beherrschten Provinz Idlib nur noch sehr wenige Zivilisten gibt. Ein Video, das von einem Spion der Armee in Abu Dhuhur stammen soll, zeigt etwa eine nahezu menschenleere Szene.

Ähnliche Bilder gab es zuvor auch aus Sinjar. Und nachdem die syrische Armee Sinjar gestern eingenommen hat, zeigen aktuelle Bilder aus Sinjar auch eine vom Terror ziemlich verwüstete und reichlich menschenleere Stadt:

 

 

Das sah bei der Befreiung des von Al-Kaida-Terroristen beherrschten Ostens der Stadt Aleppo vor einem Jahr auch so aus und auf dem Land ist es ähnlich. Wenn die Terroristen die Macht übernehmen, flüchten die meisten Menschen entweder sofort oder nach und nach vor der brutalen Willkürherrschaft der Terrorbanden. Erst nach der Befreiung und Sicherung der Gebiete durch die syrische Armee kommen die Menschen wieder zurück, sodass dann die Terror- und Kriegsschäden allmählich beseitigt werden, die oft stark beschädigte Infrastruktur wieder instand gesetzt wird und sich die Orte allmählich wieder mit mehr Leben füllen.

 

 

Die Siege der syrischen Armee bedeuten, anders als von der Lügenpropaganda der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ behauptet, nicht mehr Flüchtlinge, sondern dass zahlreiche Flüchtlinge endlich nach Hause zurückkehren können. Angaben der UNO zufolge sind beispielsweise allein im ersten Halbjahr 2017 eine halbe Million Flüchtlinge in die von der syrischen Armee vom Terrorismus befreiten Gebiete Syriens zurückgekehrt.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/01/08/syrische-armee-nimmt-weitere-doerfer-im-suedosten-der-provinz-idlib-ein/

Syrische Armee nimmt Unterbezirksstadt Sinjar im Südosten der Provinz Idlib ein

Während in Russland und weiten Teilen Syriens heute das orthodoxe Weihnachtsfest gefeiert wurde, hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Südosten der Provinz Idlib das Städtchen Sinjar und eine Reihe weiterer Dörfer in der Umgebung eingenommen.

Das syrische Verteidigungsministerium hat dazu heute ein kurzes Video vom Vorrücken der syrischen Armee im Südosten der Provinz Idlib veröffentlicht:

 

 

Auf einer Karte von @EmmanuelGMay sehen die Fortschritte der Armee an der Front heute wie folgt aus:

Demnach ist die syrische Armee nun nur noch 14 Kilometer von der Al-Kaida-Hochburg Adu Dhuhur entfernt. Andere Beobachter gehen davon aus, dass die syrische Armee die weiter nordwestlich von Sinjar gelegenen Ortschaften Ajaz und Groß- und Klein-Karratin auch schon eingenommen hat, doch definitiv bestätigt scheint das zur Stunde noch nicht zu sein.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/01/07/syrische-armee-nimmt-unterbezirksstadt-sinjar-im-suedosten-der-provinz-idlib-ein/

Ausnahmezustand in Brasiliens Norden für ein halbes Jahr wegen „Polizeistreik“

Wenn sich in einem korrupten demokratischen Rechtsstaat eine starke Opposition bildet um sich Mißständen zugunsten einer elitären Schicht entgegenzustellen, werden Notstandsgesetze als Mittel der Wahl von den amtierenden Regierungen verabschiedet.

Am 20.Dezember 2017 begannen die Polizeibeamten einen inoffiziellen Streik in Brasilien. Da ihnen als Beamte und Mitarbeiter des Staates ein offizielles Streikrecht verwehrt ist, blieben die Polizisten in ihren Kasernen und Polizeistationen und verweigerten somit ihren Dienst auf den Strassen. Als Gründe werden verspätete Lohnzahlungen und ungeeignete Arbeitsbedingungen wie das Fehlen offizieller Fahrzeuge genannt.

Im Bundesstaat Rio Grande do Norte kam es zu Plünderungen und Ausschreitungen. Präsident Michel Temer nutze diese Situation und verhängte dort am 6.Januar 2018 den Notstand für eine Zeitdauer von einhundertachzig Tagen. Mit diesem Dekret bevollmächtigte die Regierung, die Armee und nationale Eingreiftruppen die öffentliche Ordnung wieder herzustellen.

Allein in der Hauptstadt Natal des Bundesstaates Rio Grande do Norte sind dreitausend Soldaten eingesetzt.

Nun stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung bewusst herbeigeführt wurde um die Armee für einen so langen Zeitraum von einem halben Jahr im Inland einzusetzen. Dass Polizisten ihren ausstehenden Lohn zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts einfordern ist verständlich und die Auszahlungen hätten, wenn auch verspätet, vorgenommen werden können.

Sogleich mit dem Dekret ermächtigt sich die Regierung auch, ohne eine Ausschreibung Dienstleistungen oder Güter zu erwerben, die zur „Normalisierung der öffentlichen Sicherheitsdienste“ erforderlich sind.

In diesem Jahr werden Präsidentschaftswahlen durchgeführt. Überall in Brasilien finden Demonstrationen statt, vor allem gegen die Sparpolitik der gegenwärtigen Regierung.

Grössere Investitionen in Polizeiausrüstungen ohne langwierige Verfahren zur Unterdrückung dieser Proteste, der Einsatz des Militärs und Verhaftungen von unliebsamen Personen ohne richterlichen Beschluss wurden mit diesem „Polizeistreik“ ermöglicht.

Quelle: https://www.telesurtv.net/english/news/State-of-Emergency-Declared-in-Brazil-as-Police-Strike-20180106-0027.html

https://www.radio-utopie.de/2018/01/07/ausnahmezustand-in-brasiliens-norden-fuer-ein-halbes-jahr-wegen-polizeistreik/