Realsatire : Guido Reil (AfD) lebt jetzt mit zwei Frauen

 

Guido Reil hat einen Bericht bei Stern-TV über das Leben
einer syrischen Familie gesehen und als Reaktion daraus
dieses Video erstellt.

Manches lässt sich nur noch mit Satire ertragen.

„Wichtig und richtig“: ARD lobt „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße!“

Deutsche Welle begeistert: Am Sonnabend in der Werder-Fankurve. Foto: Screenshot Facebook

Die Ultras von Werder Bremen haben in ihrer Fankurve ein Transparent mit der linksextremen Parole „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße!“ hochgehalten. Die zur ARD gehörende Deutsche Welle postete das Bild und schrieb darüber: „Wichtige und richtige Aktion im Weserstadion – Bremen-Fans setzen ein starkes Zeichen gegen Rechts!“

Das Post von der „Deutschen Welle“. Foto: Screenshot

Die Aktion ereignete sich beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Sonnabend. Die als linksradikal berüchtigten Ultras von Werder Bremen wollten damit gegen die (nicht-stattgefundenen) „Hetzjagden“ von Chemnitz protestieren. Und nannten auch noch andere Orte, in denen der „Nazi-Mob“ angeblich „wütet“. Darunter auch Connewitz, einen Leipziger Stadtteil, in dem es immer wieder zu linksextrem motivierter Gewalt kommt. Das Spiel endete 1:1. Die Franken glichen in der Nachspielzeit aus.

In der ersten Reihe zeigen die Werder-Fans mit der Choreographie, dass eine anti-deutsche Haltung hinter ihrem vorgeblichen Protest steht. Da auch die grüne Bundestags-Vizepräsidentin, Claudia Roth, bereits hinter einem gleichlautenden Plakat hinterhergelaufen war, fand der staatliche Auslandsrundfunk, der zur ARD gehört, den Spruch offenbar so cool, ihn als „starkes Zeichen gegen Rechts“ zu verbreiten. (WS)

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/19/wichtig-ard-deutschland/

Katastrophe(n)Journalismus „Investoren können von Chemnitz / Köthen abgeschreckt werden“

von https://sciencefiles.org

Also Investoren, Investoren, das sind ja ganz zarte Blümchen. Wenn man denen sagt, dass es in Chemnitz eine Hetzjagd gegeben hat, dann rennen die mit ihrem Geld woanders hin. Und wenn sie dann noch wissen, dass in Köthen Rechte ab und an die Straße rauf und die Straße runter laufen, dann kommen die nicht wieder. Weil Investoren, die nehmen Abstand, wenn sie Bilder wie die aus Köthen oder Chemnitz sehen. Dann investieren die nicht.

Das sagt Axel Plünnecke in der ARD. Nicht wörtlich, aber vom Inhalt her. Axel Plünnecke muss es wissen, denn er arbeitet am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, und wer am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln arbeitet, der weiß, Rechte in Chemnitz und in Köthen, die sind schlecht für Investoren, denn die Investoren, die „könnten Abstand nehmen“.

Weil, für Investoren ist die Frage, ob in Köthen und Chemnitz Rechte marschieren oder nicht, viel wichtiger als die Frage, ob dort Deutsche von Ausländern umgebracht werden und noch viel wichtiger als die Gründe, die die Weltbank als diejenigen Ansieht, die Investoren zum Investieren bringen oder davon abhalten.

Bei der Weltbank wird alle zwei Jahre eine Rangreihe der Einfachheit des Investierens gebildet. Deutschland liegt derzeit auf Platz 20 (von 190): hinter Neuseeland (1), Singapur (2), Dänemark (3), Südkorea (4), Hong Kong (5), den USA (6), dem Vereinigten Königreich (6), Norwegen (7), Georgien (8), Schweden (9), Mazedonien (10), Estland (11), Finnland (12), Australien (13), Taiwan (14), Litauen (15), Irland (17), Kanada (18) und Lettland (19).

Die Bedingungen für Investoren werden in Deutschland seit Jahren schlechter. Nicht wegen der Rechten. Die interessieren bei der Weltbank niemanden, nein, wegen der Verwaltung: Ein Unternehmen zu gründen ist in Deutschland so schwierig, wie sonst fast nirgends. Auf Platz 113 rangiert Deutschland, in unmittelbarer Nachbarschaft von Malaysia (111), San Marino (112), Peru (114) und Dschibuti (115). Bei der Möglichkeit, als Eigentümer eingetragen zu werden, sieht es nur wenig besser aus. Auf Platz 77 rangiert Deutschland, Paraguay (75), Montenegro (76), San Marino (78) und die Dominikanische Republik (79) bilden dieses Mal die unmittelbare Nachbarschaft. Schließlich hat man als Investor, wenn man in Deutschland investiert, schlechte Karten, wenn man ein so genannter „Minority Investor“ ist. Mit den Entscheidungsrechten ist es dann nicht weit her, wie Platz 62 auf der Skala der 190 zeigt. Direkte Nachbarn sind dieses Mal Rumänien und Chile (57) sowie Botswana und Serbien (72).

Aber natürlich hat das alles nicht den gleichen Effekt, wie die wenigen Rechten aus Köthen und Chemnitz die weltweit die Entscheidung von Investoren, in Deutschland zu investieren, beeinflussen. Bevor ein Investor an die Einfachheit und die Sicherheit seiner Investitionen denkt, denkt er natürlich an die Rechten in Chemnitz und Köthen. Plünnecke muss das wissen, der arbeitet beim Institut der deutschen Wirtschaft.

Indes, betrachtet man die Entwicklung der ausländischen Direktinvestitionen seit 2005, dann fragt man sich unwillkürlich, wo die Rechten, die Nazis in den Jahren 2008 und 2014 marschiert sind und wieso der Brexit, der doch so schlecht für alles und jedes sein soll, ausländische Investoren geradezu zum Investieren animiert zu haben scheint. Vielleicht interessiert Investoren ja doch etwas anderes bei ihren Entscheidungen als das, was politisch-korrekte Nachschwätzer für relevant halten.

https://sciencefiles.org/2018/09/17/katastrophenjournalismus-investoren-konnen-von-chemnitz-kothen-abgeschreckt-werden/

3sat Doku – Interview mit Barrie Kosky und dem Volkslehrer – UNGEKÜRZT!!! | IM GESPRÄCH

Terraherz

Der Volkslehrer

Der derzeitige Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin Barry Kosky fragte für ein Interview an. Er meinte, ich könne für seine 3sat-Doku „Antisemitismus heute – wie judenfeindlich ist Deutschland?“ einen relevanten Beitrag leisten…

Doch sehet und höret selbst!

https://www.bitchute.com/video/rVsJ0GKPeqSW/

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Der Volkslehrer bei 3sat im Interview zum Thema „Antisemitismus“

Terraherz

Gold Junge

Die ganze Doku: http://www.3sat.de/page/?source=/doku…

Gott sei Dank wachen immer mehr Deutsche auf und verstehen,
dass diese Gestalten feindlich gesinnt sind.
Ist glücklich einen deutschen Pass zu haben, freut sich nach deutschen Privilegien leben zu können,
streitet ab, dass es ein deutsches Volk gibt und wird bösartig, wenn man ihm sagt,
dass er kein Deutscher ist. Eine Schande, dass die Masse akzeptiert bzw. nicht versteht,
dass der Feind in den eigenen Reihen sitzt. AUS LIEBE ZUM VATERLAND

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Werbung für die Antifa: Patrick Gensing ist nicht mehr tragbar

von https://sciencefiles.org

Artikel 11 Absatz 2 des Rundfunkstaatsvertrag lautet:

“(2) Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.”

Die Antifa bei der Arbeit in Frankfurt

Nun ist Patrick Gensing seit er sich daran versucht, Fakten zu finden, bemerkenswert unerfolgreich, wenn es darum geht, dem Ideal einer unparteilichen – ganz zu schweigen von einer ansatzweise objektiven Berichterstattung nahe zu kommen (Eine Liste der Fehler und Falschdarstellungen im Faktenfinder und eine Analyse der Schwerpunkte des Faktenfinders findet sich hier). In letzter Zeit sind seine Versuche, den Geist des Rundfunkstaatsvertrag zu verleugnen und öffentlich-rechtliche Medien zu einer Plattform für linksextremistisches Marketing zu machen, jedoch so intensiv, das mindestens eine rote Linie überschritten ist.

Während sich Chefredakteur Kai Gniffke im Blog der ARD bis zur Unkenntlichkeit windet, um zu rechtfertigen, dass die ARD den Bericht über einen Mord, begangen von einem Asylbewerber an einem Offenburger Arzt, als weder von nationalem noch von internationalem noch von gesellschaftlichen Interesse ansieht, darf Gensing regelmäßig für die „Antifa Zeckenbiss“ auf der Plattform der ARD Werbung machen. 29 einzelne Beiträge finden sich auf Tagesschau.de, in denen „Antifa Zeckenbiss“ erwähnt wird, ganz so, als wäre diese anonyme Quelle eine verlässliche und ernstzunehmende Quelle.

Bereits am Beispiel von Gensings „Faktencheck ‚Maaßen und das Video von Chemnitz“ ist uns aufgefallen, wie eng die Beziehung zwischen Gensing und den anonymen Antifas sein muss, denn dort schreibt Gensing:

„Es ist auch nicht klar, wie viele Menschen wie weit gejagt werden müssen, damit man von einer Hetzjagd sprechen könne.“

Dieses Pseudo-Argument, das so krumm ist, dass man erst einmal darauf kommen muss (wir haben es hier auseinandergenommen), das eigentlich dazu führen müsste, dass man eben nicht von Hetzjagd spricht (aber das ist Logik…), findet sich nahezu identisch in der „Pressemeldung“ von Antifa-Zeckenbiss, mit der sie die Authentizität ihres Videos reklamieren: „Ab wie vielen Metern beginnt für Herrn Maaßen eine Jagd“, so schreiben die Anonymen und Gensing übernimmt es offensichtlich (das sind nicht die einzigen Ähnlichkeiten, zwischen der “Presseerklärung” von Antifa-Zeckenbiss und Texten des ARD-Faktenfinders, aber derzeit belassen wir es dabei).

Als wäre diese innige Beziehung, die bereits Denkstrukturen erfasst hat, nicht genug: Heute geht Gensing noch einen Schritt weiter und veröffentlicht die komplette Presseerklärung von Antifa Zeckenbiss, offenkundig in dem Bemühen, an der Glaubwürdigkeit von Hans-Georg Maaßen zu rütteln. Maaßen hat gesagt, dass im Bundesverfassungsschutz Indizien dafür gesammelt worden seien, dass Videos über Polizeigewalt im Rahmen des G20 in Hamburg von Linken gefälschtes Material darstellten: „Linksextremisten hätten massiv versucht, die Stimmung [anlässlich des G20] zu beeinflussen, indem gefälschte Videos verbreitet wurden“. Unter anderem mit diesem Hinweis, hat Maaßen seine Zweifel an der Authentizität des Zeckenbiss-Videos aus Chemnitz begründet, um dann zu problematisieren, dass ein Video, das mit “Menschenjagd” falsch etikettiert worden sei und aus einer anonymen Quelle stamme, von Medien kritiklos übernommen werde und nunmehr unter dem Etikett “Hetzjagd” verbreitet werde.

Hat jemand Zweifel, dass Linken jedes Mittel recht ist, um ihre ideologischen Ziele durchzusetzen? Wer Zweifel hat, der lese diesen Beitrag im SPD Parteiblatt “Vorwärts” und achte vor allem darauf, wie eine Koalition zwischen SPD und Antifa ungeachtet von deren Gewalttätigkeit und mit dem Verweis gerechtfertigt wird, dass es sich bei der Antifa um „junge Menschen“ handele. Bei den meisten Neonazis handelt es sich übrigens auch um junge Menschen.

Doch zurück zu Gensing. Er hält es für angezeigt, in einem Text, in dem es keinerlei Notwendigkeit dafür gibt, die „Pressemeldung“ von Antifa Zeckenbiss zu veröffentlichen, die „Spontanität und Authentizität“ des angeblichen Jagdvideos zu belegen, an der niemand gezweifelt hat. Die Überschrift „Spontan entstanden“, der das Marketing für Antifa-Zeckenbiss folgt, kommt völlig unvermittelt, hat keinerlei Bezug zum Rest des Textes und keinen Informationsgehalt, der nicht längst auf anderen Seiten der ARD und vor allem im Faktenfinder ausgetreten worden wäre.

Dass es sich um eine gezielte Werbeaktion für die Antifa handelt, dafür spricht auch der Bruch mit den ARD-Konventionen. Die „Presseerklärung“ von Antifa Zeckenbiss wurde auf Twitter veröffentlicht. Wenn bei der ARD Elemente von Twitter eingebunden werden, dann muss ein Nutzer der Seite deren Darstellung explizit zustimmen, um sie sehen zu können. Das führt in vielen Fällen dazu, dass Nutzer von Tagesschau.de die Elemente aus Twitter oder Facebook nicht ansehen. Dieses Risiko wollte Gensing offensichtlich nicht eingehen. Deshalb ist die Presseerklärung als Screenshot eingebunden. Damit die Werbung auch wirklich alle Leser erreicht.

Damit nicht genug, zitiert Gensing noch aus dem, was er zudem eingebunden hat:

“Als wir das Video zum ersten Mal gesehen haben, sahen wir Flüchtlinge (Menschen), die von Neonazis [wohl keine Menschen, Anmerkung der Redaktion] über eine Straße gejagt worden sind. So entstand ganz spontan der Titel ‘Menschenjagd’.”

Das ist Gensing offensichtlich nachvollziehbar und findet seine Zustimmung. Warum sonst sollte er es zitieren? Wie gesagt, für den Text zu Maaßen ist es völlig ohne Bedeutung. Bedeutung hat es jedoch, um die Vorurteile aufzudecken, die Gensing mit den Zecken der Antifa teilt, die beißen, wie sie sagen: Er sieht überall Neonazis.

 

 

Sehen Sie auf dem Video einen Neonazi? Wenn ja, woran erkennt man ihn?

Patrick Gensing wäre in der Antifa besser als in der Redaktion der Tagesschau aufgehoben. Geben wir ihm die Möglichkeit, seinen ideologischen Neigungen offen nachzugehen und fordern seine Entlassung bei der Tagesschau. Wer dazu einen Aufruf auf den Weg bringen und unseren Text als Grundlage nutzen will, kann sich unserer Unterstützung sicher sein.

https://sciencefiles.org/2018/09/13/werbung-fur-die-antifa-patrick-gensing-ist-nicht-mehr-tragbar/

Mainz FREE-TV: „Chemnitz“ oder der mediale AMOKLAUF • Meine Analyse

Terraherz

Mainz FreeTV

Wer hätte gedacht, wie leicht es ist ein ganzes Land in der medialen Darstellung innerhalb von ein paar Tagen, gefühlt 80 Jahre in der Zeit zurück zu drehen. DAS vermag nur ein medialer AMOKLAUF, wie der, dessen Zeuge wir gerade werden … im Grunde ist es sogar noch mehr, es ist ein kollektiver Amoklauf, wie ein Volkslauf, bei der das Volk wie Lämmer den Böcken hinterherlaufen, die am lautesten BLÖKEN und wenn es in den eigenen Untergang führt, Hauptsache irgend einem Führer folgen und dabei bloss nicht das eigene Hirn zum Denken benutzen, sondern nur als Rammbock durch die Wand.

Mit zorniger, verbitterter Traurigkeit, nehme ich diesen Wahnsinn wahr, der um mich stattfindet.

Ihr wollt wissen, was ich darüber denke, bitte schön, aber zieht EUCH ALLE warm an, denn ich werde hier NIEMANDEN in den Allerwertesten kriechen: Also Ohren spitzen und ZUHÖREN!

In diesem Sinne, viel Spass! ;-)lüg

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Pressekonferenz zum Tod von Köthen: Innenminister will Schulterschluss von Politik und Medien

Innenminister Stahlknecht und Integrations-Ministerin Keding (beide CDU) während der Pressekonferenz. Foto: Screenshot

Es ist eine deutliche Drohung, die Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht soeben an die Köthener ausgesprochen hat: „Wir werden mit allen staatlichen Mitteln dafür sorgen, dass Betroffenheit Betroffenheit bleibt.“ Das sagte er „mit aller Deutlichkeit“ auf einer soeben stattgefundenen Pressekonferenz zum Tod von Markus B.

Gleichzeitig dankte er den Medien, die bereits am Tattag Geschlossenheit mit der Politik gezeigt hätten. Er habe die Zusammenarbeit mit den Journalisten als „sehr vertrauensvoll empfunden“. Stahlknecht stellte über Politik und Medien klar: „Wir stehen alle in einer Gesamtverantwortung.“

Weiter sagte er: „Trotz aller Betroffenheit bitte ich um Besonnenheit. Wir werden alles veranlassen, den Fall aufzuklären.“ Transparenz sei in „Zeiten von Fake News“ wichtig. Zu den Augenzeugenberichten, die in den sozialen Medien kursieren, nach denen die afghanischen „Flüchtlinge“ Markus B. verprügelt und am Boden liegend immer wieder gegen den Kopf getreten hätten, sagte der CDU-Politiker: „Der Rechtsstaat ist nicht so schnell wie soziale Medien.“

Die CDU-Ministerin für Justiz und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt, Anne-Marie Keding, betonte ebenfalls auf der Pressekonferenz, es habe eine „Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Afghanen und zwei Deutschen“ gegeben. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit“ sei Markus B. „einem akuten Herzversagen erlegen“. Er sei nicht an Tritten oder Schlägen gestorben. Gleichzeitig sagte sie aber: „Wir können keinen Medienbericht dementieren oder bestätigen.“

Der ermittelnde Oberstaatsanwalt bat auf derselben Veranstaltung um Geduld: „Die Tat ist noch keine 48 Stunden her. Wir möchten uns nicht an irgendwelchen Spekulationen beteiligen. Wir können noch nicht sagen, was sich im Detail abgespielt hat.“ Auch er erklärte, er könne die Schilderungen in den sozialen Medien nicht bestätigen.

Zu einem der beiden Beschuldigen erklärte Innenminister Stahlknecht, dieser wäre ausreisepflichtig. Am 17. April sei die Abschiebung beantragt worden. Die sei für den 24. April vorgesehen gewesen. Allerdings habe die Staatsanwaltschaft vier Tage zuvor die Abschiebung „versagt“ – wegen eines laufenden Ermittlungsverfahren.

Brisant: Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld habe nun kürzlich erneut einen erneuten Antrag auf Rückführung des Afghanen gestellt. An diesem Donnerstag, 6. September habe die Staatsanwaltschaft dann doch ihr Einvernehmen dazu erteilt – weil sie die Verfahren gegen den Afghanen eingestellt habe. Abgeschoben wurde er aber dennoch nicht. Aufgrund der Tat vom Sonntag, der Markus B. zum Opfer fiel, sei eine Abschiebung aber „jetzt überholt“.

Stahlknecht gab bekannt, dass er aufgrund der Tat mit Bundesinnenminister Horst Seehofer und den Fraktionsvorsitzenden im Landtag telefoniert habe. Im Gespräch mit Seehofer habe er wegen der befürchteten Demonstrationen Einsatzkräfte des Bundes angefordert, und dies habe der CSU-Chef zugesagt.

An der gestrigen Linken-Demonstration „Hetzjagden verhindern, bevor sie entstehen“ hätten 220 Personen teilgenommen, sagte Stahlknecht. Am Trauermarsch beteiligten sich dagegen 2500 Menschen, so der Innenminister. Zu den Teilnehmern zählten demnach „Bürgerinnen und Bürger, einige AfD-Mitglieder, und rund 400 bis 500 Personen der rechten Szene“. Der überwiegende Teil der Demonstranten kam also aus Köthen. Stahlknecht: „Ich möchte darum bitten, nicht jeden der 2000 unter Generalverdacht zu stellen. Wir sollten akzeptieren, dass Menschen ihrer Betroffenheit Ausdruck verleihen. Sonst koppeln wir Menschen ab.“ Aber: „Besonnene Bürger sollen deutlich machen, dass das nicht ihrem Gedankengut entspricht.“

Betont wurde auch, dass „Strafverfahren eingeleitet wurden wegen Parolen, die da skandiert wurden“. Für wie brisant Stahlknecht die Lage hielt, machte er mit folgender Schilderung deutlich: Er habe die Demonstration „aus der Luft mit dem Hubschrauber angeschaut“. Die Polizei sei mit Beamten im „hohen dreistelligen Bereich“ vor Ort gewesen. Die Polizei ermittle nun im Zusammenhang mit dem Trauermarsch in jeweils drei Fällen wegen Beleidigung und Volksverhetzung.

Heute um 19 Uhr soll es erneut eine Kranzniederlegung geben. Stahlknecht kündigte an, wieder ein massives Polizeiaufgebot aufzubieten: „Wir werden auch wieder mit einem Wasserwerfer im Einsatz sein. Wir stellen uns so auf, das deutlich wird, dass der Staat reagieren kann.“ (WS)

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/10/pressekonferenz-tod-koethen/