Der Stürmer

von https://www.politplatschquatsch.com

Europa ist einer politischen Klasse ausgeliefert, deren Hybris zur Gestaltung der Welt die Möglichkeiten ihres Handwerkszeuges längst übertrifft. Sie würden gern, aber sie können nicht, sie hätten es gern sofort, leben aber in beständiger Angst, es nicht zu schaffen, sie möchten so sehr und haben doch gefesselte Hände, weil sie sich selbst gegenseitig an Ketten geschmiedet haben. Zwar brauchen die Institutionen der EU und die Frauen und Männer, die sie sich zu eigen gemacht haben, wenigstens in Deutschland keine Kritik fürchten, weil eingebettete Berichterstatter mit den Institutionen und für sie leben. Doch das Grummeln außerhalb ist so laut, dass selbst in den Großraumschreibstuben der Gedanke aufschimmert, es könne eines Tages doch zu viel sein, zu schnell, zu durchsichtig.

Gut, dass es Donald Trump gibt. Wie der Klassenfeind im Sozialismus funktioniert der US-Präsident immer noch als Gottseibeiuns – eine Karikatur gewordene Drohung mit einem empfindlichen Übel, das dem Publikum vor allem zeigen soll, wie gut es ihm mit dem aktuellen Personal doch geht, sei es nun gewählt oder nicht gewählt. Zwar ist die Waffe Trump stumpf geworden in zwei langen Jahren, in denen sich die Meldungen über eine Amtsenthebung, einen Rücktritt, eine schwere Erkrankung, eine Abwahl, Gerichtsverfahren und mögliche Haft wie einem Experiment der Selbstsuggestion gegenseitig verstärkten, anreicherten und aufschaukelten, bis alles Berichtete nichts mehr mit dem zu tun hatte, was zu berichten gewesen wäre. Aber für den „Spiegel“, die SZ, die Taz, die Faz und was sonst noch ums Überleben kämpft war Trump genauso Lebenselixier wie für die engagierten Aktivisten in den ARD- und ZDF-Gebührenempfangsstationen.

Erst die Zeit ließ die Kämpfer erlahmen. Der „Spiegel“ zum Beispiel, der Trump in 16 Monaten auf 31 Titelblätter hob, mehr als Hitler, Obama, Merkel, der Papst oder sonstwer in einem ganzen Leben schaffte, hörte irgendwann schlagartig auf, den Kampf gegen Trump zu führen, als könne er gewonnen werden. Was nicht heißt, dass unappetitlicher Bezichtigungsjournalismus ausgestorben ist. In der Stunde der publizistischen Not, wenn sich der Wertekontinent Europa den eigenen Insassen nicht mehr erklären und schönreden lässt, muss der Popanz aus Washington wieder ran. „Mit Donald Trump im Weißen Haus zeigen die USA ihr abstoßendes Gesicht“, schreibt Michael Stürmer in der „Welt“, die sich anschickt, im Moment ihrer größten Bedrohung die CDU unter den deutschen Leitmedien zu werden: Schnell, ankündigungslos und entschlossen ausscheren und die Wettbewerber ganz links außen überholen.

Stürmer jedenfalls schreibt, als wolle er seinem Namen alle Ehre machen. „Seine Hasspredigten gegen Frauen, Schwarze und Einwanderer sollen die Mehrheit für eine zweite Amtszeit sichern“, heißt es über Donald Trump, „um das Ziel zu erreichen, ist ihm jede Lüge recht.“

Haltet den Dieb, ruft es aus dem einzigen Land der Welt, das keine nationalen Interessen mehr kennt, sondern nur noch Opferbereitschaft und share economy. Flammen unterm Dach, eine Krise der Institutionen voraus, die Wirtschaft hinkt wieder wie der kranke Mann Europas und die Kanzlerin zittert und keucht. Doch was uns bewegt, hier bei Springers „Welt“, sind „die hasserfüllten Tiraden des Präsidenten gegen drei führende Frauen der Demokraten, alle amerikanische Staatsbürgerinnen“, die wir zum „Prolog zu Widerwärtigkeiten jeder Art“ erklären. „Prolog“ ist der griechische Begriff für Vorwort. Wer nach zweieinhalb Jahren Trump noch im Vorwort steckt wie Michael Stürmer, hat seit dem Herbst 2016 keine deutsche Zeitung gelesen oder deutsches Fernsehen geschaut.

Die widmeten all ihre Kraft hingebungsvoll dem Kampf gegen den US-Präsidenten, den sie vor seinem Wahlsieg als Witzfigur aus dem Rennen geschrieben hatten. Ein fruchtloses Bemühen, das zu Zeitungsneugründungen führte, denen nur ein sehr kurzes Leben beschieden war. Trump war danach immer noch da, und immer noch konnte er nichts richtig machen. Sprach er mit Nordkorea, war das falsch, brach er mit China, war das falsch, stieg er aus Klimaverträgen aus, war das falsch, hielten die US ihre Klimaziele dennoch ein, im Unterschied zu Deutschland, war das falsch, senkte er die Steuern, war das falsch, und brummte die Wirtschaft in den USA, war das selbstverständlich auch falsch.

„Trump an der Macht war noch experimentell“, lobt Michael Stürmer den Präsidenten, als sei Politik am lebenden Volk jemals etwas anderes gewesen als Experiment. „Aber wenn Trump auf Trump folgt, dann ist alles möglich“, schwant ihm und just spürt er „Grund zur Sorge um die imperiale Republik, die sich gegen sich selbst wendet“. Das beste Beispiel, direkt vor der Haustür, bleibt unerwähnt: Die EU, ein zusehends unregierbarer Moloch aus Einzelinteressen ohne Machtmittelpunkt, den nur noch der faule Kompromiss regiert, der nicht Ziele erreichen will, sondern einzig am Leben bleiben.

Dazu wird mal ein „Spitzenkandidatenprinzip“ ausgerufen, das von nun an immerdar gelten werde. Bei nächster Gelegenheit wird es dann in die Tonne getreten, weil es die Hinterzimmer stört. Wenn Michael Stürmer aber von der „Angst vor einem schleichenden Staatsstreich“ schreibt, dann meint er nicht Brüssel, wo sich die Institutionen stillschweigend der Herrschaft über die Demokratie bemächtigt haben, sondern Washington, wo „eine andere Republik das Ergebnis“ einer Wiederwahl Trumps sein werde.

Für Stürmers Ohren klingt „Trumps Wüten mittlerweile wie die Mobilisierung einer verängstigten weißen Wählerschicht gegen sozialen Umbruch, Wertewandel und Frauenemanzipation“, er hört den „Unflat seiner öffentlichen Äußerungen“ und sieht in „Trumps Toben“ ein Zeichen dafür, dass „längst jedes Mittel recht ist, jede Hasspredigt, jede Drohung, jede Dämonisierung und jede Lüge“, um dem „Hassprediger“ (Walter Steinmeier) noch einmal den Weg ins Weiße Haus zu ebnen.

Aktivismus und Alarmismus, die zweieinhalb Jahre nach den ersten Beschreibungen des nahen Untergangs der Welt wegen der Amtsübernahme Trumps so viel Überzeugungskraft haben wie Stürmers längst verhallter Ruf nach „revolutionärer Erneuerung und weit vorausschauender Führung“ für Europa.

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Rackete und „Sea-Watch 3“ – alles nur ein Fernsehspiel für ARD und „Panorama“?

von https://www.journalistenwatch.com

Szene aus dem „Panorama“-Film (Screenshot/ARD-Mediathek)

von Daniel Matissek

Der Fall Carola Rackete nimmt eine spektakuläre Wendung: An Bord der „Sea-Watch 3“ befand sich wahrscheinlich durchgehend ein TV-Team des ARD-Magazins „Panorama“. Die gesamte „Rettungsaktion“ wäre somit nichts anderes als eine riesige Medienshow.

Was sich hier abzeichnet, ist ein ungeheuerlicher Skandal. Handelte es sich bei der ganzen Fahrt der Sea-Watch bis hin zur Verhaftung der Kapitänin etwa um nichts weiter als ein geniales Propagandastück? Immer mehr deutet zumindest darauf hin. Seit der Freitagssendung des ARD-Magazins ist bekannt, dass die beiden „Panorama“-Reporter Nadia Kailouli und Jonas Scheijäg die ganze Zeit über an Bord der „Sea Watch 3“ waren – und zwar vom ersten Moment ihres Ablegens in Sizilien bis zur Festnahme Carola Racketes auf Lampedusa. Rückschauend gleicht die gesamte Aktion einer Inszenierung – wohl mit dem von vornherein geplanten Ziel, um jeden Preis auf Konfrontation mit den italienischen Behörden zu gehen. Soviel Nähe zum gelenkten Geschehen lässt sogar CNN vor Neid erblassen.

Der „Panorama“-Beitrag beginnt mit einer für Anchorwoman Anja Reschke so typischen spöttelnden Anmoderation: Es sei „interessant zu beobachten, wie hierzulande jetzt plötzlich alle Experten für Seenotrettung und Seerecht sind, die genau wissen, was zu tun und zu lassen ist, wenn man auf Schlauchboote mit Flüchtlingen trifft – ohne irgendwelche Kenntnisse, was sich da genau abgespielt hat“. Zum Glück gibt’s dafür ja „Panorama“. Das Kamerateam habe „alles beobachtet und gefilmt – die ganze Odyssee der Sea Watch“, verkündet Reschke ganz unbescheiden. Den beiden Reportern war dabei nicht klar, so Reschke, dass ihre „Reise“ (sie nennt es ernsthaft so) „weltweit Schlagzeilen machen würde“. Denn: „Zu dieser Zeit interessierte sich kaum einer für Rettungsschiffe“ (auch das eine abenteuerliche Lüge im Nebensatz, denn über die Mittelmeer-Seenotrettung wird seit Jahren emotional gestritten, doch solche Details fallen bei Reschkes Agitprop-Duktus schon gar nicht mehr ins Gewicht).

Propaganda wie seit „Kraft durch Freude“ nicht mehr

Der sodann folgende knapp zwanzigminütige Einspieler mit den Aufnahmen von Bord ist ein Paradestück von Berechnung und inszenatorischer Ruchlosigkeit, wie man es auf hoher See seit der Dauerbegleitung der „KdF“-Kreuzfahrtschiffe der 1930er Jahre durch die Kamerateams des NS-Propagandaministeriums nicht mehr gesehen hat. Mit Journalismus hat dies nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun, was hier geschieht. Grenzen werden überschritten, es ist eine neue Dimension von „embedded coverage“, die über das Dabeisein weit hinausreicht: Es ist Mittäterschaft durch Unterlassen. „Mittendrin statt nur dabei“ 2.0 – eine wahrhaftige Perversion von Vor-Ort-Berichterstattung.

Zu sehen ist immer wieder Rackete. Dynamisch, aktiv, unerschrocken, fast schon sexy. Inszeniert wie ein Popstar. „Zufällig“ hält die Kamera gerade auf ihr Gesicht in Großaufnahme, als der angebliche „Hilferuf“ eingeht. Und was für ein Zufall – wäre der Notruf der Schiffbrüchigen nämlich nicht eingegangen, wäre das „Panorama“-Team ja ganz umsonst an Bord gegangen, müsste wochenlang untätig herumschippern und Carola Rackete filmen. Wer sich gerne verarschen lässt und an solche „Zufälle“ glaubt, für den ist diese angebliche „Reportage“ dann natürlich auch seriöser Journalismus. Und dann geht die „Rettung“ los: Energisch handelt die Crew. Bemerkenswert schnell ist die „Sea Watch 3“ bei den bereits wartenden Schlauchbootpeople. Professionell werden sie an Bord geholt. Und schon schippert das Schiff zurück gen Lampedusa. Doch, welch Überraschung und Wunder: Italien bleibt hart. Aber Rackete bleibt cool. Nervenstark und freundlich begegnet sie die an Bord gekommenen Beamten der italienischen Küstenwache. Sie unterschreibt irgendwelche Papiere, dann verschwinden die Polizisten wieder. Das tagelange Warten beginnt. Gezeigt wird, wie die Crew immer wieder an Deck beratschlagt, wohin sie fahren sollen, wenn Lampedusa dicht bleibt. „So viele Staaten haben sie angefragt. Von den meisten kamen Absagen oder gar keine Antwort.“, kommentiert die Stimme aus dem Off mit vorwurfsvollem Unterton.

Interviews als Schmierentheater

Einer der Afrikaner wird gezeigt, wie er die Crew der „Sea-Watch 3“ angeblich fragt: „Ich möchte wissen, ob ihr uns nicht verhaftet, weil wir schwarz sind“. Sichtlich betroffen beruhigt einer von Racketes Hiwis den Mann und versucht, ihm „die Angst zu nehmen“. Hallo? Wer soll solch einen Stuss bitte glauben? Ein Afrikaner zahlt etliche tausend Euros für seine Überfahrt nach Europa, wird dazu planmässig von Seenotrettern aufgegabelt – und hat dann Angst, ausgerechnet von den Europäern aufgrund seiner Hautfarbe eingelocht zu werden, die ihn aus dem Meer ziehen. Geht’s überhaupt noch idiotischer?

An Bord darf dann ein anderer Aufgegabelter für „Panorama“ seine angebliche Geschichte erzählen: Von Folterungen mit Elektroschocks auf nassen Fußböden, von unmenschlichen Verhältnissen in den Lagern. Beweise für all das gibt es nicht. Sicherlich haben die Männer einiges Schlimmes erlebt. Doch es ist auch hier wieder eine Frage von Prioritäten und Verhältnissen. Auch ohne Satellitenfernsehen braucht man nicht allzu lange durch die TV-Kanäle zu zappen, um seriöse Afrika-Dokumentationen zu finden, die einem das Blut gefrieren lassen: Über Waisenkinder des ruandischen Völkermords. Über todgeweihte Hepatitiskranke, die in den Lagern des Tschad oder im Südsudan krepieren. Über kriegsverkrüppelte, unterernährte Kindersoldaten in Sierra Leone. Über junge HIV-positive sterbenskranke Mütter, die ihre von Fliegenlarven übersäte Neugeborene weinend in den Armen halten. Über Kriegsflüchtlinge in Darfur oder Hungeropfer. Das Elend dieses Kontinents ist grenzenlos. Niemand bestreitet dies ernsthaft.

Doch von diesen menschlichen Abgründen sieht man hier, unter der Sonne der Großen Syrte, rein gar nichts. Sie vollziehen sich weitab vom Gutmenschen-Radar all der Reschkes, Racketes, ihrer Zuschauer und Spendenhelfer. Die „Geretteten“, die hier von Carola Racketes Humanpiraten-Bande – zur verklärt-gefühlvollen Stimme der kommentierenden „Panorama“-Sprecherin – an Bord geholt und nun interviewt werden, sind allesamt und ausnahmslos junge, kräftige Männer, muskulös und offensichtlich gesund. Ihr Trauma muss folglich unsichtbar sein, und so haben sie Folter-Storys in petto, die so sonderbar unpräzise und untereinander so ähnlich bis gleichlautend anmuten, dass es wirkt, als hätten die Schlepperbarone sie diese auswendig lernen lassen. Gewiss; sie könnten wahr sein. Aber sie könnten ebenso vorgeschoben sein, um der „Flucht“ ein humanitäres Motiv zu geben. Solche Fragen freilich verbieten sich schon für eingefleischte „Panorama“-Fans. Es ist die mentale Hauruck- mit der Totschlagmethode kombiniert: Bei derartigen Opfergeschichten macht sich jeder schon zum Mittäter, der sie bloß kritisch hinterfragt.

Bilder für die Wohnzimmer der Betroffenheitsszene

Und Reschkes Abenteuerstory ist noch lange nicht zuende: Die Flüchtlinge liegen apathisch, scheinbar dehydriert an Deck, blicken auffallend synchron mit Leidensmiene ins Leere. Wie viele Takes es gebraucht hat, bis hier die richtigen Stimmungsbilder im Kasten waren? Wer weiß. Ein Dauerzustand kann die Situation jedenfalls nicht gewesen sein, denn wenig später sieht man sie schon wieder temperamentvoll und erregt mit der Besatzung diskutieren. Dann wird Carola Rackete eingeblendet, wie sie mit einem Mit-Aktivisten romantisch in der Abenddämmerung an der Reling hockt. Atmosphärische Bilder mit karibischem Flair fürs heimische Wohnzimmer der deutschen Betroffenheitsszene.

Die Reise neigt sich dem unweigerlichen Ende zu, und komischerweise wirken die Passagiere an „Tag 14 nach der Rettung“, (wie in der „Dokumentation“ nach kalendarischer Erzählweise eingeblendet wird) kein Deut geschwächter, mitgenommener oder körperlich irgendwie beeinträchtigter als bei ihrer Aufnahme. Von der medizinisch „kritischen Situation“, die Rackete angeblich „keine Minute“ mehr gelassen habe und die sie später als Grund für ihre verbotswidrige Rambo-Hafeneinfahrt auf Lampedusa anführen wird, ist hier – trotz aller dramaturgischen Bemühungen der TV-Teams – nicht das Geringste zu erkennen,
Am Ende dann sieht man rührselige Abschiedsszenen, ehe Rackete ihren perfekt in Szene gesetzten Kreuzgang antritt – entlang der Seitentreppe, direkt in die Arme der am Anlegesteg martialisch wartenden Carabinieri, die sie im Scheinwerferlicht in Empfang nehmen und ihr Handschellen anlegen. Subtext des Gezeigten: Ein himmelschreiendes Unrecht vollzieht sich da, die Schande Europas. Bis zum letzten Frame des Films muss sich Carola Rackete nicht eine einzige kritische Frage gefallen lassen; nichts darf ihren Heiligenschein trüben in „Panorama“, dieser Polit-Muppetshow.

Öffentlich-rechtliche Presseoffiziere

Die hier am Werk sind – das Kamerateam auf der Sea-Watch bis in die Redaktionsstuben von „Panorama“ – sind keine Journalisten. Es sind als Reporter und Redaktionsleiter getarnte Aktivisten. Sie sind das, was man früher PR-Kader oder „Verbindungsoffiziere“ genannt hätte. Sie sind unverhohlene Vorklatscher der Seenotrettungs-NGO’s, im Resultat nichts anderes als Nützlinge des Schleppergeschäfts im Kampf für eigene Reichweite und die passenden Bilder. Interessant wäre zu erfahren, wie im Vorfeld der Kontakt zwischen Sea-Watch und der ARD konkret zustande kam, von wem hier die Initiative ausging. Wie auch immer, hier trafen Gleichgesinnte aufeinander: Öffentlich-rechtliche Reporter als Handlanger von Schleppern, die deren schädliche Sogwirkung multiplizieren helfen. Nichts ist in diesem Deutschland mehr unmöglich. Dazu passt auch hervorragend, dass die Dokumentation just zu einem Zeitpunkt ausgestrahlt wurde, da Carola Rackete ihre neugewonnene fragwürdige Popularität nutzt, um einen juristischen Feldzug gegen Italiens Innenminister Matteo Salvini zu führen – ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

Es muss nun dringend aufgeklärt werden, wie diese „Reportage“ zustande kam. Was wusste „Panorama“ vorab? Wurden die „zu rettenden“ Flüchtlinge womöglich extra für die Reportage aufs Meer gebracht? Wieso kam erst jetzt ans Licht, dass ein deutsches Fernsehteam – sogar des deutschen Staatsfernsehens – mit an Bord war? Wieso berichtet „Panorama“ mit keinem Wort darüber, dass sehr wohl mehrere sichere Häfen in Tunesien und Libyen hätten angelaufen werden können, dies jedoch vorsätzlich abgelehnt wurde? Und inwieweit war die Brüskierung Salvinis von vornherein einkalkuliert? All diese Fragen harren einer sofortigen Untersuchung. Nicht nur der Rundfunkrat, auch der deutsche Presserat muss hier augenblicklich tätig werden.

Was sagte „Panorama“-Reschke vorgestern über ihren Film: „Man sollte sich das ansehen, wenn man mitreden will!“ Wohl wahr. Vor allem, wenn man mitreden will darüber, was diese Form von Indoktrination noch mit dem angeblichen „Informationsauftrag“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun hat.

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/15/rackete-sea-watch3/

Linkes Deutschland dreht durch: Maaßen teilt jouwatch-Beitrag

von https://www.journalistenwatch.com

Foto: Imago

Hans-Georg Maaßen hat einen heutigen Jouwatch-Artikel zur Panorama-Sendung um die Seenotrettungsaktion von Carola Rackete auf Twitter geteilt: „Sollte dieser Bericht zutreffen, ist Panorama jedenfalls kein Westfernsehen„, so der Ex-Verfassungsschutzpräsident. Im Kommentarbereich fliegen die Fetzen und auch in den Redaktionsstuben der Mainstreammedien dürfte das Entsetzen über das Teilen eines der führenden Nachrichtenmagazine der Gegenöffentlichkeit für schieres Entsetzen sorgen. Doch Maaßen findet auch Zustimmung: Bereits mehr als 800 User geben ihm bisher ein „Gefällt mir“.

screenshot Twitter

„Armselig, auf welche Quellen sich ein ehemaliger Angestellter des Bundesamtes für Verfassungsschutz beruft.“, „Wenn der ex Verfassungsschutzchef, der diesen Posten auch u.A. während der NSU Aufarbeitung hatte, solche Plattformen ernst nimmt und teilt stellt sich doch nur die Frage, wo der parlamentarische Untersuchungsausschuss bleibt.“, „Ein Verschwörungsmärchengläubiger, das sind Sie & es ist nur eine Frage der Zeit, wann Sie mit dem Sorosbullshit anfangen“,  ätzen die einen auf Twitter. Doch die anderen können sich durchaus vorstellen, dass der Bericht zur Rackete-Seenotrettung eine Inszenierung sein könnte: „So nah wie die Kameras immer dabei waren kann es nur eine Inszenierung gewesen sein. Tolle Regieleistung. Oscar verdächtig.“, „Hier wird so einiges inszeniert in Deutschland!“, „Ich schaue mir grade nochmal die Rettung an. Es ist ruhiges Wasser, es ist warm und keine Seenot erkennbar. Klar kann man mit so einem Boot nicht weit fahren, aber man kann es mit einer Leine an die Küste zurückschleppen, ohne Risiko für die Leute im Boot.“, finden die anderen.

Und hier noch ein Tweet, der belegt, dass immer mehr linksradikale Hetzer anscheinend nicht mehr lesen können:

Man hätte sich den Beitrag auch mal durchlesen und dann inhaltlich diskutieren können. Aber das ist bei Typen wie Meisner natürlich zu viel verlangt.

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/14/linkes-deutschland-maassen/

 

Propaganda: Wie der Spiegel das Thema Klimawandel in die anti-russische Kampagne einbindet

von https://www.anti-spiegel.ru

Die deutschen Medien erwecken den Eindruck, dass der Klimawandel ein Thema ist, das die ganze Welt bewegt. Vor dem Hintergrund hat der Spiegel heute einen Artikel veröffentlicht, der zeigen soll, wie der böse Putin angeblich die „Fridays for Future“ unterdrückt. Was ist an der Sache dran?

Zunächst möchte ich sagen, dass ich mich hier nicht mit dem Klimawandel selbst beschäftige. Das ist nicht mein Thema, da kennen sich andere besser aus und die sollen dazu schreiben. Mir geht es nur darum, wie das Thema von Medien und Politik künstlich angeheizt und für politische Ziele genutzt wird. Und dabei ist es völlig egal, ob jemand an den menschengemachten Klimawandel und die Gefahr durch CO2 glaubt oder nicht. Es geht nur darum, zu analysieren, wie das Thema für verschiedene politische Ziele missbraucht wird.

Ich habe schon darüber berichtet, welchen Stellenwert Greta in Russland hat, nämlich gar keinen. Wenn Sie in Russland Menschen fragen, was sie von Greta halten, dann bekommen Sie zur Antwort: „Von wem?“. Niemand hat je von ihr gehört. Die Greta- und Friday-Bewegung sind ein sehr deutsches Phänomen, das auch noch in Westeuropa eine Rolle spielt, darüber hinaus aber nicht. Und Deutschland und Westeuropa sind bekanntlich nur ein sehr kleiner Teil der Welt. Ich habe mal analysiert, wie bekannt die Bewegung außerhalb Deutschlands ist und es war sogar für mich überraschend, wie wenig das Thema außerhalb der deutschen bzw. westeuropäischen medialen Filterblase bekannt ist. Wohl gemerkt: „Bekannt ist“, von Unterstützung ist da noch nicht einmal die Rede.

Das ist auch kein Wunder, denn das Thema wurde von den Medien in Deutschland ja erst erschaffen, es ist keineswegs eine Graswurzelbewegung von unten. Das Thema wurde künstlich geschaffen und wird nun für verschiedenste politische Ziele genutzt.

Und das kann man an dem heutigen Spiegel-Artikel hervorragend sehen. Schon die Überschrift zeigt, dass es in erster Linie darum geht, Stimmung gegen Putin zu machen, der den armen Schülern angeblich verbietet, gegen den Klimawandel zu demonstrieren: „„Fridays for Future“ in Moskau – Allein gegen Putins Klimapolitik

Was passiert, wenn das Thema nicht täglich von der Presse durch das mediale Dorf getrieben wird, kann man in Moskau sehen, wie der Spiegel schreibt:

„Seit mehr als drei Monaten hält ein einsamer Klimaaktivist die Stellung in der russischen Hauptstadt. Der 25-jährige Arshak Makichyan steht jeden Freitag bei Sonne und Regen mit einem Pappschild vor dem Puschkin-Denkmal in Moskau.“

Der Spiegel stellt es so da, als wäre er alleine, weil der böse und restriktive russische Staat das Demonstrieren verbietet:

„Arshak Makichyan ist der einzige „Fridays for Future“-Demonstrant, der sich seit 17 Wochen in der Moskauer Innenstadt auf die Straße traut. Nicht zuletzt, weil ab zwei Teilnehmern das russische Versammlungsgesetz in Kraft tritt. Dann muss die Demonstration angemeldet werden, was bisher nicht erfolgreich war. Im Mai bekam Makichyan einmal vereinzelte Unterstützung am Puschkin-Denkmal, im März genehmigten die Behörden in einem Park sogar eine Demonstration – in einem Außenbezirk Moskaus, möglichst weit weg vom Stadtkern.“

Dass die Polizei Ansammlungen von mehr als zwei Personen auflöst, ist völliger Unsinn und jeder, der mal in Russland war und erlebt hat, wie gesellig die Russen sind und wie schnell sich in den Straßen Gruppen bilden, weiß das auch. Aber der Spiegel weiß ja, dass kaum ein Deutscher schon mal in Russland gewesen ist, da kann er so einen Unsinn schreiben und die Menschen glauben es.

Interessanter ist´ohnehin, was der Spiegel nicht schreibt. Es wurde also mal eine Demonstration genehmigt. Was der Spiegel verschweigt ist, dass da kein Mensch hingegangen ist. Das Thema interessiert in Russland niemanden.

Umweltverschmutzung, also Mülldeponien und moderne Müllverbrennungsanlagen, ist in Russland ein großes Thema, aber nicht der Klimawandel. In Russland herrscht die Meinung vor, dass es zwar einen Klimawandel gibt, aber inwieweit der menschengemacht ist, darüber streiten sich die Wissenschaftler in Russland. In Deutschland wird zwar berichtet, dass sich praktisch alle Wissenschaftler weltweit bei dem Thema einig sind, aber das ist ganz objektiv unwahr. Und so halten sich die Russen nicht lange mit dem Thema auf, sie konzentrieren sich lieber auf Themen, bei denen man greifbare Erfolge erzielen kann, also zum Beispiel bei der Frage der Umweltverschmutzung durch Müll.

Aber der Spiegel tut so, als wäre es anders. Dabei sind die Formulierungen verräterisch:

„Dabei würden die Kommilitonen von Makichyan gern mitstreiken. Mittlerweile posten Aktivisten weltweit Solidaritätsbekundungen: „Let Russia strike for climate“.“

Ob die Kommilitonen mitstreiken wollen, oder ob der Spiegel sich das ausgedacht hat, weiß ich nicht. Aber der zweite Satz hat nichts mit den russischen Kommilitonen zu tun, wenn Aktivisten aus anderen Ländern etwas posten. Im Gegenteil: In Russland sind derartige Hashtags und Parolen auf Englisch unbeliebt und werden allgemein ins Lächerliche gezogen. Die Russen setzen, wenn ihnen ein Thema wichtig ist, einen russischen Hashtag. Wie groß aber die Wirkung solcher Hashtags auf Englisch sein kann, konnte man 2015 bei der Flüchtlingskrise und dem Hashtag „Refugees welcome in Germany“ beobachten. Plötzlich hatte man allein wegen der schieren Menge dieser Postings in sozialen Netzwerken das Gefühl, ganz Deutschland freut sich über die Flüchtlinge, dabei kamen die Postings von Bots in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien etc. Nur ca. sechs Prozent davon kamen aus Deutschland selbst.

Aber in Russland schlagen solche aus dem Ausland und auf Englisch gesteuerten Kampagnen nicht an, sie laufen ins Leere.

Im Spiegel darf natürlich der obligatorische „Experte“ nicht fehlen, der uns erklärt, dass der böse Putin das Thema Klimawandel nur für seine Interessen nutzt:

„“Russland nutzt Klimaverhandlungen taktisch durchaus geschickt für außenpolitische Zwecke, etwa um PR-Punkte zu sammeln und Entgegenkommen in anderen Politikfeldern auszuhandeln“, sagt Fabian Burkhardt, Russlandexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik“

Die Stiftung Wissenschaft und Politik ist ein Think Tank, der 1962 unter der Regie der CIA und des BND gegründet wurde, um die öffentliche Meinung in Deutschland bei Bedarf in die gewünschte Richtung beeinflussen zu können. Und immer, wenn die Medien einen „Experten“ brauchen, der uns erklärt, wie böse Russland ist, darf jemand von der Stiftung ein paar Worte in ein Mikrofon sagen. So auch hier im Spiegel.

Dann kommt der Spiegel auf ein Unwetter, dass in diesen Tagen in Russland großen Schaden angerichtet und Tote gefordert hat. Nach Starkregen kam es in Sibirien zu schlimmen Überschwemmungen. Der Spiegel dazu:

„Während Klimaforscher der Universität Irkutsk einen Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel sehen, streiten die Behörden diese Version offiziell ab.“

Interessant ist vor allem der Link, den der Spiegel dazu gesetzt hat und den ich so im Text belassen habe. Wenn in einem Artikel etwas verlinkt wird, dann denkt der Leser, da fände sich eine Bestätigung für die Aussage. In diesem Fall denkt der Leser, dass dort ein Beleg dafür zu finden ist, dass die Universität Irkutsk diesen „Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel“ sieht. Aber wer auf den Link klickt, der kommt zu einem Kommentar auf der Seite der Deutschen Welle, also des deutschen Auslandsstaatsfunks. Wie gesagt, es ist ein Kommentar, es handelt sich also um die Meinung des Autors, nicht um Fakten. Und der Autor ist nur ein Redakteur bei der Deutschen Welle und nicht etwa ein Klimaexperte.

Aber trotzdem ist der Kommentar sehr interessant, denn in dem Kommentar wird zwar darüber geschrieben, dass russische Forscher von einem Klimawandel sprechen, aber nicht ein einziges Mal liest man dort das Wort „menschengemacht“. Und damit lügt der Spiegel mit seiner Aussage eindeutig, wenn er den Forschern der Universität Irktutsk diese Worte in den Mund legt.

Aber den Spiegel stört das nicht. Stattdessen wird weiter das Bild vom russischen „Unterdrückungsstaat“ aufgebaut:

„Erst vor zwei Wochen wurde bekannt, dass die russische Umweltschützerin Alexandra Koroleva in Deutschland Asyl beantragt hat.“

Davon hatte ich noch nie gehört und musste erst einmal recherchieren. Ergebnis: Alexandra Koroleva ist von einer Umweltschutz-Organisation, deren russischer Name „Экозащита!“ für Westler kam auszusprechen ist, weshalb man ihn kurzerhand ins Englische übersetzt: „Ecodefense“.

Der Verein wird aus dem Ausland unterstützt. Sie bekommen ihr Geld von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Europäischen Kommission.

In Russland muss eine Organisation, die Geld aus dem Ausland erhält und politisch tätig ist, sich registrieren. In ihrer Arbeit wird sie nicht eingeschränkt, sie muss nur ihre Finanzen offenlegen, weil der Staat sehen möchte, wenn Kräfte aus dem Ausland sich in die russische Innenpolitik einmischen. Das Gesetz dazu haben die Russen weitgehend aus den USA übernommen, wo es so ein Gesetz schon seit 1938 gibt, die Strafen dort sind aber strenger. Bei Verstößen drohen in Russland Geldstrafen, in den USA droht Gefängnis, wie eine junge russische Studentin gerade am eigenen Leib erfahren musste.

Frau Koroleva hat dieses russische Gesetz seit 2014 konsequent missachtet und inzwischen sind deswegen Geldstrafen in Höhe von umgerechnet ca. 27.000 Euro aufgelaufen, die sie alle nicht bezahlt hat. Nun drohen ihr daher bis zu zwei Jahre Gefängnis. Wie gesagt, sie hätte nur ihre Finanzberichte einreichen brauchen, dann wäre nichts passiert. Sie hätte weiter tätig sein können und weiterhin ihr Geld aus dem Westen beziehen können. Stattdessen hat sie Gesetze ignoriert und bittet nun in Deutschland um politisches Asyl.

Was passiert eigentlich, wenn Sie in Deutschland fünf Jahre lang zum Beispiel die GEZ-Gebühren nicht bezahlen? Wartet Deutschland mit einer Verhaftung wegen ausstehender Zahlungen fünf Jahre? Und können Sie in irgendeinem Land der Welt um politisches Asyl bitten, weil Sie zu Hause Strafen oder Gebühren nicht bezahlt haben?

Im Spiegel klingt das jedoch so:

„In Russland drohen ihr nun zwei Jahre Gefängnis wegen Verstoßes gegen das „Auslandsagenten“-Gesetzes. Demnach habe sie im Auftrag ausländischer Geldgeber gegen die russische Regierung operiert.“

Die Formulierung im zweiten Satz hat sich der Spiegel ausgedacht, damit es so klingt, als herrsche in Russland bei der Regierung eine Art Verfolgungswahn und vor allem, damit die Finanzierung aus dem Ausland wie eine fragwürdige russische Unterstellung aussieht.

In Wirklichkeit haben Leute von Ecodefense schon 2014, als die Aufforderung kam, sich registrieren zu lassen, dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben. Dort sagten sie selbst:

„Damit eine Organisation als „ausländischer Agent“ eingestuft wird, müssen zwei Kriterien erfüllt sein: Sie muss Geld aus dem Ausland erhalten. Das ist bei Ecodefense der Fall, sie erhält Geld von einer politischen Stiftung aus Deutschland und von der Europäischen Kommission. Außerdem muss die Organisation „politisch tätig“ sein.“

Wir sehen also an diesem Spiegel-Artikel deutlich, wie der Spiegel das Thema Klimawandel geschickt nutzt, um anti-russische Stimmung zu verbreiten. Und dabei ist sich der Spiegel auch nicht zu schade, zu lügen, wegzulassen oder bewusst so verdreht zu formulieren, dass die gewünschte anti-russische Botschaft beim Leser ankommt.

Es geht nicht um Wahrheit oder Berichterstattung, was der Spiegel hier macht, nennt man per Definition Propaganda.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/propaganda-wie-der-spiegel-das-thema-klimawandel-in-die-anti-russische-kampagne-einbindet/

Tagesschau verbreitet Aufruf zum Massenmord

von https://sciencefiles.org

Die ARD-tagesschau, die nach Aussage ihres ehemaligen Chefredakteurs Kai Gniffke nur Nachrichten von nationalem, internationalem oder gesellschaftlichem Interesse verbreitet, berichtet heute von einem Kleinst-Marsch aus Kiel: Rund 300 Personen haben dort gegen Kreuzfahrtschiffe demonstriert.

Obwohl man als Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff während einer siebentägigen Schiffsreise etwa so viel CO2 produziert, wie man es bei täglicher Nutzung des eigenen Pkws tut, handelt es sich bei der Demonstration in Kiel einmal mehr um Hysterie, die in Deutschland bei manchen langsam zur Manie wird.

Aber wer den Dummen die Straße überlässt und nichts dabei findet, wenn Kinder sich zu Klimaexperten aufschwingen und erzwingen wollen, dass Gesetze in ihrem Sinne erlassen werden, der muss nicht wundern, wenn sich die Dummen auf der Straße einnisten und dort Feste feiern. Immer vorausgesetzt, es ist nicht gewünscht, dass die Straßen von denen übernommen werden, die von wenig bis nichts eine Ahnung haben, ihre Ahnungslosigkeit aber durch ein hohes Maß an Emotion, Wut, Hass ersetzen.

Nehmen wir die drei Narren, die die Tagesschau hier mit dem Spruch „Kreuzfahrtschiffe kentern“ bewirbt. Nimmt man sie ernst, dann handelt es sich hier, bei regelmäßig rund 1.500 Passagieren um einen Aufruf zum Massenmord. Nimmt man sie nicht ernst, dann fragt man sich, warum die Tagesschau derartigen Narren ein Forum bietet?

Die einzige Antwort auf diese Frage stellt die vielen Berichte in Rechnung, in denen Redakteure der Tagesschau gegen Kreuzfahrtschiffe gestichelt haben, besonders gerne vor der Kulisse von Venedig: Die Narren aus Kiel passen in die Agenda der ARD-tagesschau. Dort will man seinen Konsumenten mit aller Macht einhämmern, dass es Widerstand gegen Kreuzfahrtschiffe gibt und dieser Widerstand gerechtfertigt ist, wie die Berichterstattung in der Tagesschau zeigt.


 


Oder nehmen wir den Ahnungslosen, der sich als Eisbär mit dem herzigen Pappschild: „Lasst meine Eisscholle nicht wegschmelzen“, verkleidet hat. Richtig putzig und man würde sich freuen, wenn es ein Kindergeburtstag wäre. Aber der Mensch will als erwachsen gelten, will mit seiner Meinung ernst genommen werden. Ergo, kann man nicht darüber lachen.

Tatsächlich finden Eisbären weniger Eis sehr gut, denn weniger Eis macht ihnen die Jagd nach Robben und anderen Beutetieren einfacher. Entsprechend nehmen die Eisbärenbestände in der Arktis, vor allem in den kanadischen Gebieten, in der Foxe Bay, der Baffin Bay, der Davies Strait, der südlichen Hudson Bay, der Barentssee und der Kara See zu

Das kann man dem STATE OF THE POLAR BEAR REPORT 2017, von Susan Crockford aus dem Jahr 2018 entnehmen, der für die Global Warming Policy Foundation erstellt wurde, weshalb niemand sagen kann, der Bericht wäre von Klimaskeptikern manipuliert. In diesem Bericht liest man auch das Folgende:

  • Global polar bear numbers have been stable or risen slightly since 2005, despite the fact that summer sea ice since 2007 hit levels not expected until mid-century: the predicted 67% decline in polar bear numbers did not occur.
  • Abundant prey and adequate sea ice in spring and early summer since 2007 appear to explain why global polar bear numbers have not declined, as might have been expected as a result of low summer sea ice levels.
  • The greatest change in sea ice habitat since 1979 was experienced by Barents Sea polar bears and the least by those in Southern Hudson Bay, the most southerly region inhabited by bears.

Das ist die Version für die Klimawandel-Jünger, die Version für alle anderen lautet: Eisbären lieben es, wenn das Eis zurückgeht, denn dann finden sie leichter Beute. Liest man durch den Bericht, dann finden sich in den Kapiteln, die regionale Entwicklungen beschreiben, des Öfteren Zahlen für die Eisbärenbestände in den 1970er Jahren. Diese sind regelmäßig und deutlich tiefer als die heutigen Bestandszahlen, nach denen es insgesamt irgendwo zwischen 25.000 und 31.000 Eisbären in den Regionen der Arktis gibt.

Wir lernen: Geht das Eis in der Arktis zurück, freut sich der Eisbär.

Aber es geht nicht mehr zurück.

Schon 2017 hat das Global Warming Policy Forum gemeldet: Arctic Sea Ice extent is 800,000 km2 higher than it was in 2016. Der Rückgang des Eises in der Arktis, ohnehin eher eine komplexe Frage der Strömungsverhältnisse, ist somit 2016 nicht mehr zu verzeichnen gewesen.

Dass es sich dabei um keine Eintagsfliege handelt, zeigt eine Studie, die von Alek A. Petty, Marika M. Holland, David A. Bailey und Nathan T. Kurtz, alle NASA, in den Geophysical Research Letters des Jahres 2018 veröffentlicht wurde. Darin berichten die Autoren von einer Zunahme der Eisdichte in der Arktis: „Our analysis suggests an increase in the amount of Arctic sea ice grown in winter through the coming decades, partly due to the fact thinner ice grows faster than thicker, more insulated, ice.”

Ob das CO2, das Kreuzfahrt-Schiffe ausstoßen, einen Beitrag zum Klimawandel leistet, ist eine Frage, deren Antwort vollständig von der behaupteten Korrelation zwischen CO2-Konzentration und Erd-Temperatur abhängt. Während Leute wie Al Gore behaupten, dass diese Korrelation eine Kausalität beschreibt, nach der mehr CO2 in der Atmosphäre zu einer höheren Erdtemperatur führt, zeigen die historischen Daten, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre regelmäßig ernst nach einer vorausgehenden Temperaturerhöhung gestiegen ist. Sie kann somit nicht kausal für die Temperaturerhöhung sein. Physiker wie William Happer sprechen von einer CO2-Dürre, denn die 400 ppm CO2, die derzeit in der Atmosphäre gemessen werden können, sind nur wenig von der Grenze von 150 ppm entfernt, ab der auf der Erde keine Pflanzen mehr wachsen und im historischen Kontext sind die 400 ppm ein selten erreichter Tiefstwert. Da Pflanzen CO2 zum Wachstum benötigen, ist mehr CO2, so Happer, ein Segen für die Umwelt. Abermals wird dies von NASA Daten bestätigt, denn die Erde wird in den letzten Jahrzehnten immer grüner.

Es gibt somit keinen gesicherten Befund, der die Kausalität von CO2 für die Erdtemperatur belegen würde.

Wogegen demonstrieren dann aber diese Narren und warum ist man bei der ARD-tagesschau der Ansicht, die 300 Narren aus Kiel seien von nationalem, internationalem und gesellschaftlichen Interesse, und deshalb könne man Sendeplatz an sie verschwenden?

https://sciencefiles.org/2019/07/13/tagesschau-verbreitet-aufruf-zum-massenmord/

90 renommierte Forscher warnen vor Klimapanik – brandneue, italienische Petition

 

Oliver Janich

Am 07.07.2019 veröffentlicht

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Klimabetrug: Alle wissenschaftlichen Quellen auf einen Blick
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90 führende italienische Wissenschaftler unterzeichnen Petition: CO2-Auswirkungen auf Klima „ungerechtfertigt übertrieben“, Katastrophenvorhersagen „nicht realistisch“
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https://notrickszone.com/2019/07/04/9…

http://www.opinione.it/cultura/2019/0…

Einschüchterungsversuche von ARD/ZDF: „juristisches Glatteis“, „gewaltsame Strategie“

 

Oliver Janich

Am 06.07.2019 veröffentlicht

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https://edoc.ub.uni-muenchen.de/9621/…

https://k3konferenz.wordpress.com/201…

https://www.springer.com/gp/book/9783…

https://www.focus.de/politik/deutschl…

Das russische Außenministerium über den deutschen Verfassungsschutzbericht

von https://www.anti-spiegel.ru

Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums hat auf ihrer Pressekonferenz wieder die Probleme der Pressefreiheit in Deutschland thematisiert. Dabei ging sie auf den aktuellen Verfassungsschutzbericht ein, über den ich vor einigen Tagen bereits geschrieben habe.

Daher habe ich diese offizielle Erklärung des russischen Außenministeriums übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Wir sind auf einen kürzlich veröffentlichten Bericht des deutschen Verfassungsschutzes aufmerksam geworden, der eine Reihe von Vorwürfen gegen Russland enthielt. Neben den Vorwürfen, dass russische Geheimdienste insbesondere in Deutschland aktiv Spionage betreiben, widmet sich ein großer Teil des Dokuments dem Einfluss der russischen Medien auf die deutsche Öffentlichkeit.

So wird beispielsweise der Nachrichtenagentur Sputnik und dem TV-Sender RT-Deutsch vorgeworfen, „Propaganda und Desinformationen zu verbreiten“. Es wird darauf hingewiesen, dass der russische Staat seine Medienpräsenz in Deutschland verstärkt. Es scheint mir, dass man im selben Bericht hätte schreiben können, wie Deutschland seine Medienpräsenz in der Welt und in Russland erhöht, wie es die Budgets seiner Medien erhöht, die vom deutschen Staat finanziert werden, aber aus irgendeinem Grund hatte der deutsche Verfassungsschutz wohl keine Zeit, darüber zu schreiben. Dem Bericht zufolge sollen russische Staatsunternehmen als unabhängige Medien getarnt sein, um ihre Zugehörigkeit zum russischen Staat zu vertuschen und die Öffentlichkeit subtil zu beeinflussen.

Der Bericht ist voll mit solch Behauptungen, die praktisch identisch sind mit der Meinung des Deutschen Journalisten-Verbandes. Das ist ein sehr interessanter Zufall. Ich denke, die Formulierungen sind die gleichen. Es ist nicht bloß ein Eindruck, sondern ein sehr hartnäckiges Gefühl, dass der Deutschen Journalisten-Verband, der ein Jahr lang die Nachrichtenagentur „Sputnik“ und „Russia Today“ angegriffen hat, das gleiche Handbuch benutzt, wie Deutschlands Verfassungsschutz.

Alle Aussagen im Bericht werden ohne Beweise oder Fakten gemacht. Alle Aussagen und Anschuldigungen sind unbegründet. Dafür sind die gemachten Schlussfolgerungen eindeutig: So wird die Reaktion der russischen Medien auf die zahlreichen Unterstellungen Londons rund um den „Fall Skripal“ als „internationale russische Kampagne“ bezeichnet. Wer hat diese Kampagne gestartet? Wer hat im britischen Parlament gesprochen? Wer versorgt die britischen Medien jeden Tag mit Indiskretionen aus britischen Behörden? Russische Medien? Vielleicht das russische Außenministerium? Vielleicht russische Geheimdienste? Natürlich nicht. Dieses Thema, diese Kampagne, ist natürlich britisch. Aber in dem deutschen Bericht wird sie aus irgendeinem Grund russisch genannt. In dieser angeblichen internationalen russischen Kampagne hätten RT-Deutsch und Sputnik laut deutschem Verfassungsschutz „die Aufmerksamkeit vom Verdacht ablenken und Zweifel säen sollen“. Das überschreitet schon die Grenze des Zumutbaren. Einfach Unsinn, absurd. Eine Frage an den deutschen Verfassungsschutz: Hat er Informationen über die Geschehnisse in Salisbury und Amesbury? Wenn ja, sollten sie auf Fakten beruhen. In dem Bericht wäre es durchaus angebracht, zumindest ein einziges Argument zu bringen, anstatt zur Unterstützung der Position Londons einfach die russischen Medien erneut für alle Übel der Welt verantwortlich zu machen.

Tatsächlich ist die britische Version der Untersuchung so unhaltbar, dass Zweifel von selbst und nicht durch die russischen Medien entstehen. Sie entstehen in der Öffentlichkeit und bei Menschen, die keine Antworten auf die einfachsten Fragen erhalten, die sich eine selbständig denkende Person stellt.

Tatsächlich verbieten die Verfasser des Berichts dem Publikum das kritische Denken und zwingen ihm buchstäblich den Standpunkt des offiziellen London auf. Wo sind die Alternativen? Wo sind die verschiedenen Standpunkte? Wo ist der Pluralismus? Wo ist denn die Demokratie, über die man uns immer belehrt? Der Standpunkt zu den Ereignissen in Salisbury sollte nach Meinung des deutschen Verfassungsschutzes der britische Standpunkt sein, der nicht auf der Grundlage der Meinungen von unabhängigen Experten gebildet wurde, selbst die britischen Experten selbst haben unterschiedliche Meinungen darüber. Auch wenn man die Berichte der britischen Medien und Experten vergleicht: die Artikel, die Filme und Dokus – nennen wir sie mal so, obwohl sie eher wie Phantasy-Filme als wie Journalismus daher kommen – aber selbst dort gibt es unterschiedliche Versionen der Geschichte. Aber das liegt leider nicht daran, dass die britische Seite aktiv offizielle Informationen liefert, sondern nur daran, dass es keine offiziellen Informationen gibt. Wir haben mit einem Mechanismus von gelenkten Informations-Lecks zu tun. Es ist dieses schreckliche Phänomen der heutigen Medien, das beendet werden sollte, anstatt die legale, normale und angemessene Arbeit von Journalisten zu behindern und zu diskreditieren.

Aber das ist auch noch nicht alles. Das offizielle Berlin hat es nicht nur nicht eilig, irgendwelche Beweise zu zeigen, sondern versucht auch, eine öffentliche Diskussion über all seine vorgetragenen Thesen zu vermeiden. Als die Korrespondentin von „Ruptli“ während der offiziellen Pressekonferenz dem deutschen Innenminister Seehofer eine Frage zu dem Bericht stellen wollte, wollte man ihr das Wort unter dem Vorwand verbieten, dass sie bei der Veranstaltung nicht registriert sei. Daraufhin musste die Mitarbeiterin von „Ruptli“ das entsprechende Dokument vorzeigen und erst danach durfte sie ihre Frage stellen.

Wir betrachten diese Situation als eine weitere Episode der Diskriminierung russischer Journalisten und von Journalisten im Allgemeinen in Deutschland. Und den Bericht betrachten wir als die nächste Stufe der Schaffung einer feindseligen Atmosphäre und „Vergiftung“ der Situation rund um die russischen Medien, die das offizielle Berlin für das deutsche Publikum mühsam als Bedrohung aufbauen will.

Wir halten eine solche Politik für inakzeptabel und sie verstößt gegen die Grundprinzipien der Presse- und Meinungsfreiheit. Wir appellieren an die relevanten internationalen Strukturen und Menschenrechts-NGOs, vor allem den Beauftragten für Medienfreiheit der OSZE, Herrn Desir, sich dieser Situation anzunehmen.

Die entsprechenden Passagen aus diesem Bericht, die den russischen Medien gewidmet sind, werden den Materialien beigefügt, die wir an die zuständigen internationalen Organisationen schicken. Dies ist ein klarer Hinweis darauf, wie in einem anderen Staat eine aggressive Einstellung gegenüber Vertretern der Medien geformt wird. Und zwar durch die Geheimdienste.

Ende der Übersetzung


Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse. Dort gibt es auch ein eigenes Kapitel über das Thema Pressefreiheit und für viele dürften die Äußerungen Putins dazu sehr überraschend sein.

Krim, Syrien, Migration, Sanktionen – Was sagt Putin selbst zu den Fragen der Geopolitik?

In Zeiten des neuen Ost-Westkonfliktes, der zuletzt durch den Vorfall von Kertsch verschärft wurde, ist es noch interessanter und wichtiger, zu wissen, was Putin selbst zu den aktuellen Fragen der internationalen Politik sagt. Das sehe ich auch an dem Interesse, dass die Beiträge auf meiner Seite hervorrufen, in denen ich Putins Aussagen zitiere, die in … Krim, Syrien, Migration, Sanktionen – Was sagt Putin selbst zu den Fragen der Geopolitik? weiterlesen

https://www.anti-spiegel.ru/2019/das-russische-aussenministerium-ueber-den-deutschen-verfassungsschutzbericht/

Die letzten Tage der Fake News Medien – Vorhang auf zum letzten Akt | Declassified Deutsch

 

Epoch Times Deutsch

Am 03.07.2019 veröffentlicht

„Ich erinnere mich nicht an ein einziges großes Mainstream-Medienunternehmen, das seinem Publikum gegenüber zugegeben hat untersucht zu haben, wie es dazu gekommen ist, dass sie den Trump-Russland-Absprachen-Betrug seit mehr als zwei Jahren als wahre News zu präsentieren.“ – Epoch Times Gastautor Brian Cates.

– Fake News
#Medien

Mehr dazu: https://bit.ly/31YyMz1

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Medien schreiben von der „rechten Gefahr“ – Was steht tatsächlich im Verfassungsschutzbericht?

von https://www.anti-spiegel.ru

Der aktuelle Verfassungsschutzbericht ist erschienen und war natürlich auch ein Thema bei den Medien. Wer aber einen Blick in den Bericht und vor allem auf die nackten Zahlen wirft, stellt fest, wie falsch die Medien über das Thema berichtet haben.

Beim Spiegel war schon nach der Überschrift klar, wohin die Reise geht: „Verfassungsschutzbericht und Rechtsextremismus – „Auffallend ist die hohe Gewaltbereitschaft„“. Im ganzen Artikel ging es in aller Ausführlichkeit nur um Rechtsextremismus.

Wer den Medien Glauben schenkt, der muss natürlich der Meinung sein, dass der Rechtsextremismus das größte Problem in Deutschland ist. Dass dem nicht so ist, erkennt man schon nach einem kurzen Blick in den Verfassungsschutzbericht. Dort sind die Verbrechen von verschiedenen extremistischen Strömungen aufgelistet und man kann die nackten Zahlen nach Delikten analysieren und vergleichen.

Aber beim Spiegel scheint man den Bericht gar nicht gelesen zu haben. Der Artikel beginnt mit den Worten:

„Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) spricht von einem „erschreckenden Ausmaß an rechtsextremistischer Gewalt“ und von „Abgründen an Hass und Häme“, Innenpolitiker verschiedener Parteien konstatieren „braunen Terror“: Wie groß ist die Bedrohung durch Rechtsextreme in Deutschland?“

In dieser Art geht es weiter und es wird nur über rechtsextreme Verbrechen berichtet.

Vergleichen wir einmal die Anzahl der Gewalttaten. Die Anzahl der rechten Gewalttaten hat sich leicht von 1.064 in 2017 auf 1.088 in 2018 erhöht. Die Anzahl der linken Gewalttaten ist stark zurückgegangen, von 1.648 in 2017 auf 1.010 in 2018. Allerdings muss man anmerken, dass die Zahl der linken Gewalttaten in 2017 wegen des G20-Treffens in Hamburg so hoch war. Wir sehen aber, dass es ungefähr gleich viele rechts- und linksextremistische Gewaltverbrechen gibt.

Hinzu kommt noch andere Straftaten, die aber so, wie sie im Bericht aufgelistet sind, nicht vergleichbar sind. Dazu gleich mehr. Vergleichbar sind lediglich die Zahlen bei zwei Tatbeständen: Sachbeschädigung und Nötigung/Bedrohung. Rechtsextreme haben in 2017 1.653 derartige Straftaten begangen, in 2018 nur noch 1.257. Auf das Konto von Linksextremen gingen in 2017 3.270 derartige Straftaten, in 2018 waren es noch 2.290.

Hier haben wir also fast doppelt so viele Straftaten von Linksextremen, wie von Rechtsextremen.

Aber im Spiegel steht davon kein Wort.

Und damit kommen wir insgesamt auf 2.707 rechte Straftaten in 2017 und auf 2.345 in 2018. Bei den Straftaten aus dem linken Bereich waren 4.918 Straftaten in 2017 und 3.300 in 2018.

Im Spiegel kann man jedoch folgende Zahlen lesen:

„Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten sank insgesamt leicht auf 19.409 Delikte. Bei den Gewalttaten gab es jedoch einen Anstieg um 3,2 Prozent auf 1088.“

Warum kommt der Spiegel auf 19.409 Delikte durch Rechte, während ich nur 2.345 komme?

Ich habe gesagt, dass man die „anderen Straftaten“ nicht vergleichen kann, das muss ich nun erklären. Im Verfassungsschutzbericht werden unter den rechten Straftaten unter anderem auch Propaganda-Delikte (12.404 in 2018) und Volksverhetzung (4.652 in 2018) aufgelistet. Die gibt es merkwürdigerweise bei den Linken gar nicht. Bei den linken Straftaten gibt es dafür noch die Kategorie „andere Straftaten“ (1.322 in 2018).

Wenn man aber Zahlen vergleichen will, dann darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, weshalb ich in meinem Vergleich diese Zahlen nicht habe einfließen lassen, sondern nur die Gewaltdelikte, Sachbeschädigung und Nötigung/Bedrohung genommen habe. Jetzt kann jeder für sich entscheiden, ob er es so machen würde, wie ich es getan habe. Jedenfalls kommt der Unterschied so zu Stande, dass die Medien nicht drauf hinweisen, dass es sich 17.056 der 19.409 rechten Straftaten um Schmierereien und ähnliches handelt. Gleichzeitig wird über die Straftaten von Linksextremen im Spiegel kein Wort verloren.

Übrigens gibt es noch eine Kategorie von Straftaten in dem Verfassungsschutzbericht, über die in den Medien kein Wort verloren wird: Straftaten aus dem Bereich „ausländische Ideologie“. Die Zahlen sind zwar noch vergleichsweise gering, aber die Tendenz ist erschreckend. 2017 wurden in diesem Bereich 182 Gewaltdelikte verzeichnet, in 2018 waren es schon 355, das ist ein Anstieg um fast 100%! Und auch bei Sachbeschädigung und Nötigung/Bedrohung waren es 153 Delikte in 2017 und 261 in 2018.

Auch hier habe ich nicht vergleichbare Delikte wie Verstöße gegen das Versammlungsrecht oder Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nicht mit einbezogen, um die Zahlen vergleichbar zu machen. Wenn man diese Delikte hinzuzählt, kommt man auf insgesamt 1.187 Straftaten aus dem Bereich „ausländische Ideologie“ in 2017 und auf 1.928 in 2018.

Die Zahlen sind wie gesagt noch recht klein, aber sie wachsen extrem schnell. Aber davon findet sich im Spiegel kein Wort.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/medien-schreiben-von-der-rechten-gefahr-was-steht-tatsaechlich-im-verfassungsschutzbericht/