EU sagt „JA“ zur Internet-Zensurmaschine und Leistungsschutzrecht | 13.09.2018

Terraherz

Der 12. September 2018 war ein schwarzer Tag für das freie Internet: ✓ http://www.kla.tv/13023 Trotz einer massiven Lobbyschlacht beschloss das Europaparlament die Einführung von Upload-Filter bei Online-Plattformen sowie eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger. Die leicht veränderten Entwürfe des EU-Politikers Axel Voss erhielten in Straßburg die erforderliche Mehrheit. Was bedeutet dies für freie Medien und die Freiheit des Internets? Kla.TV fasst die Ereignisse zusammen.

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Keine Flüchtlingsrückführung nach Italien

Indexexpurgatorius's Blog

Heute trifft sich Minister Salvini in Wien mit seinen Amtskollegen. Lügenmedien berichten bereits im Vorab, dass Salvini einen Vertrag zur Rücknahme von sogenannten Flüchtlingen unterschreiben wird.

Doch das das ist gelogen. Salvini beabsichtigt keine Zurücknahme von „Flüchtlingen“. „Ihr habt sie eingeladen und das Dublin-Abkommen außer Kraft gesetzt, nun behaltet sie!“

„Wir werden nicht akzeptieren, dass ein „Flüchtling“ nach Italien kommt, weder über das Meer, noch über die EU. Jedes Abkommen mit Deutschland wird die Zukunft betreffen, das vorherige wird nicht erneut diskutiert.

Es gibt nicht keine regierende Demokratische (Migranten) Partei, liebe Mama Merkel. Wir sind nicht mehr dein Flüchtlingslager. Afrikaner müssen nach Afrika zurückkehren.“, so der Minister weiter.

Tja aus die Maus, Merkel. Nun ist guter Rat teuer.

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Der Anfang ist gemacht – Putin gibt offiziell bekannt: ‚Die Zeit ist gekommen,… sich vom US-Dollar zu verabschieden‘

In einer Art Vergeltung für die wachsende Liste der Sanktionen, welche die USA gegen Russland verhängt haben, hat das Land angekündigt, den Dollar „loszuwerden“.

Während die Vereinigten Staaten weiterhin die Liste von Sanktionen gegen Russland erweitern, wehrt sich das Land, indem es den US-Dollar aufgibt.

Nachdem Russland nun schon seit Jahren seinen Wunsch zum Ausdruck bringt, sich von der Hegemonie des US-Petrodollars und der globalen Dollar-basierten Zahlungssysteme zu lösen, sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow in der vergangenen Woche, man werde diese Bemühungen nun beschleunigen, um „den Dollar loszuwerden“.

„Die Zeit ist gekommen, in der wir von Worten zu Taten übergehen und vom Dollar als Mittel zur gegenseitigen Verrechnung freikommen und nach anderen Alternativen suchen müssen“, sagte er in einem Interview mit der Zeitschrift International Affairs.

Deutschland, Türkei & Iran wollen sich ebenfalls vom US-Dollar lösen

Die Präsidenten Hassan Rouhani aus dem Iran, Tayyip Erdogan aus der Türkei und Vladimir Putin aus Russland posieren vor ihrem Treffen in Ankara, Türkei – via Reuters

In der vergangenen Woche haben sich die Führer der Türkei, des Iran und Russlands erneut getroffen, um Strategien zu diskutieren, wie man den US-Dollar beim Handel loswerden könnte. Es gibt sogar Gespräche über die Schaffung staatlich kontrollierter Krypto-Währungen ähnlich wie Bitcoin.

In derselben Woche hat Deutschland ein von den USA unabhängiges neues globales Zahlungssystem gefordert.  In einem verblüffenden Ausdruck von “Misstrauen“ gegen das US-Monopol über die globale Zahlungsinfrastruktur forderte der deutsche Außenminister Heiko Maas die Schaffung eines neuen, von den USA unabhängigen Zahlungssystems, das es Brüssel ermöglichen würde, seine Finanzgeschäfte unabhängig von Washington gestalten zu können.

Über 60 Prozent der globalen Reserven und 80 Prozent der globalen Zahlungen werden derzeit in US-Dollar angegeben, so James Rickards, Autor von Currency Wars. Dies gibt den USA eine extreme Kontrolle über die Importe und Exporte anderer Länder und sie sind in der Lage, andere Länder durch Sanktionen zur Unterwerfung zu zwingen.

Allerdings scheinen diese Tage der globalen Währungskontrolle zu Ende zu gehen, zumal auch andere Länder neben Russland den US-Dollar aufgeben.

„Gott sei Dank, das geschieht, und wir werden diese Arbeit beschleunigen“, sagte Ryabkov und erklärte, dass dieser Schritt zusätzlich zu anderen „Vergeltungsmaßnahmen“ als Antwort auf eine wachsende Liste von US-Sanktionen kommen werde. Der russische Energieminister Aleksandr Novak stellte kürzlich fest, dass eine wachsende Zahl von Ländern daran interessiert seien, den Dollar als Medium im globalen Ölhandel und anderen Transaktionen zu ersetzen, so RT.

„Es besteht Einigkeit darüber, dass wir uns für unsere Verrechnungen auf die Verwendung der nationalen Währungen zubewegen müssen. Es gibt dafür eine Notwendigkeit, sowie den Wunsch der Parteien,“ sagte Novak.

In diesem Jahr hat die russische Regierung zudem bereits ihre Bestände an US-Staatsanleihen drastisch reduziert, wobei der russische Besitz an US-Anleihen von 96,1 Milliarden Dollar im März auf 48,7 Milliarden Dollar im April zurückging – und dann ihre Bestände im Mai weiter auf nur noch 14,9 Milliarden Dollar reduzierte, was ein 11-Jahres-Tief bedeutet.

Gold kann einfach auf Paletten geladen und in einen anderen Staat verschifft werden, um eine Zahlung zu leisten, wodurch gezielte Wirtschaftssanktionen umgangen werden, die derzeit von den Vereinigten Staaten als Mittel benutzt werden, um die geopolitische Einhaltung durch Russland und andere Länder zu erzwingen. Die strategische Bedeutung von Gold ist so groß, dass selbst als der Ölpreis und die russischen Finanzreserven im Jahr 2015 zusammenbrachen, sie weiterhin Gold erwarben.

Darüber hinaus sind die USA das einzige Land mit Vetorecht beim Internationalen Währungsfonds, der als globaler Kreditgeber letzter Instanz bekannt ist. So ist Gold eine der wichtigsten Waffen, die Russland in seinem Kampf benutzt, um sich von der Hegemonie des Petrodollars zu befreien.

Da der Petrodollar von den USA in einer Zeit zunehmender Wirtschaftskriege als Waffe eingesetzt wird, ist Gold eindeutig ein Mittel, um die US-Sanktionen zu umgehen.

Darüber hinaus hat sich China, wie bereits berichtet, dazu entschlossen, den US-Dollar zu umgehen, indem es Anfang des Jahres den Petro-Yaun auf den Markt gebracht hat.

Die chinesische Regierung plant Berichten zufolge, dass der in Yuan gehandelte Rohölterminkontrakt vollständig in Gold umgewandelt werden kann.

Wie TFTP berichtete, wird der Vertrag nicht nur als Sicherungsinstrument für chinesische Unternehmen dienen, sondern auch eine verstärkte Nutzung des Yuan in der Handelsabwicklung ermöglichen.

Diese Verträge werden es den chinesischen Handelspartnern ermöglichen, mit Gold zu bezahlen oder Yuan in Gold umzuwandeln, ohne dass sie Geld in chinesischen Vermögenswerten halten oder in US-Dollar umwandeln müssen, so Bloomberg. China hat bereits erklär, den US-Dollar im Welthandel nicht mehr zu verwenden.

Der neue Bezugswert wird es Exporteuren wie Russland, Iran oder Venezuela ermöglichen, US-Sanktionen zu vermeiden, indem sie Öl in Yuan handeln, der in Gold umgewandelt werden kann – und damit die Hegemonie des Petrodollars negieren.

Es scheint, dass die USA allmählich ihre Macht verlieren, andere Länder zu sanktionieren, und das auf Kosten seiner Bürger. Während andere Länder damit beginnen, sich des US-Dollar zu entledigen, um Sanktionen durch Amerika zu entgehen, wird es dort zu einer unvermeidlichen Inflationskrise kommen, und die Überheblichkeit der Regierung könnte eine neue große Depression auslösen.

„Für die USA ist es eher eine Art Wendepunkt. Sobald andere Nationen eine echte glaubwürdige Alternative zum US-Dollar haben, können sie Dollar ausgeben und zum Yuan wechseln, was eine Dollarkrise auslösen könnte. Wenn das geschieht, wird es nicht nur eine Inflation von Tarifen geben, sondern auch durch die Flut des Dollar,“ so Ann Lee, außerordentlicher Professor für Volkswirtschaft und Finanzwesen an der New York Universität und Autor des Buches ‘Was die USA von China lernen können‘.

 

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Russland gibt riesige Mengen an US-Staatsanleihen ab – und wird zum weltweit größten Besitzer von Gold

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Verweise

 

http://derwaechter.org/der-anfang-ist-gemacht-putin-gibt-offiziell-bekannt-die-zeit-ist-gekommen-sich-vom-us-dollar-zu-verabschieden

Eingestürzte Brücken und bombardierte Brücken

« Das Bild ist wirklich apokalyptisch. Es sieht so aus, als sei eine Bombe auf diesen Straßenabschnitt gefallen, der eine Hauptschlagader ist“ – so beschrieb ein Journalist die Morandi-Brücke in Genua kurz nach ihrem Einsturz, der das Leben von Dutzenden Menschen zerstörte [1].

Diese Worte erinnern an andere Bilder, die von etwa 40 serbischen Brücken, die 1999 durch NATO-Bombenangriffe zerstört wurden – darunter die Brücke über die Morava in Südserbien, wo zwei Raketen einen Zug trafen und die Passagiere massakrierten. 78 Tage lang starteten 1.100 Flugzeuge, hauptsächlich von italienischen Stützpunkten, die von der Regierung D’Alema geliefert wurden, 38.000 Einsätze und zündeten 23.000 Bomben und Raketen. Sie zerstörten systematisch serbische Strukturen und Infrastrukturen und forderten Tausende von zivilen Opfern. 54 italienische Flugzeuge nahmen an den Angriffen teil, wobei 1.378 Einsätze und Angriffsziele vom US-Kommando angegeben wurden.

„In Anbetracht der Anzahl der beteiligten Flugzeuge waren wir nach den Vereinigten Staaten an zweiter Stelle. Italien ist ein bedeutendes Land, und es sollte keine Überraschung sein, dass wir uns in diesem Krieg engagieren“, erklärte D’Alema.

Im selben Jahr, in dem sie an der endgültigen Zerstörung des jugoslawischen Staates beteiligt war, hat die Regierung D’Alema das öffentliche Eigentum der Società Autostrade (auch Manager der Morandi-Brücke) abgebaut, indem sie einen Teil davon an eine Gruppe von Aktionären übergab und den Rest an der Börse notierte. Die Morandi-Brücke ist unter der Verantwortung eines auf Profit ausgerichteten Systems zusammengebrochen, dasselbe System, das im Zentrum der mächtigen Interessen der NATO steht.

Der Vergleich zwischen den Bildern der eingestürzten Morandi-Brücke und den bombardierten serbischen Brücken, der auf den ersten Blick erzwungen erscheinen mag, ist im Gegenteil sehr begründet.

Erstens sollte die schreckliche Szene der Opfer, die durch den Zusammenbruch unter den Trümmern begraben wurden, uns über die schreckliche Realität des Krieges nachdenken lassen, die uns die großen Medien als eine Art „Kriegsspiel“ präsentieren, wobei der Pilot auf die Brücke zielt und die ferngesteuerte Bombe sie in Stücke reißt.

Zweitens sollten wir uns daran erinnern, dass die Europäische Kommission am 28. März einen Aktionsplan vorgelegt hat, der die Instandsetzung und Instandhaltung der EU-Strukturen, einschließlich der Brücken, vorwegnimmt, aber nicht, um sie für die zivile Mobilität sicherer, sondern für die militärische Mobilität effizienter zu machen [2].

In Wirklichkeit wurde dieser Plan vom Pentagon und von der NATO beschlossen, die die EU aufforderten, „die zivilen Infrastrukturen zu verbessern, damit sie besser an die militärischen Erfordernisse angepasst werden können“ – mit anderen Worten, Panzer, selbstfahrende Kanonen und andere schwere Militärfahrzeuge so schnell wie möglich von einem europäischen Land in ein anderes zu verlegen, um gegen die „russische Aggression“ vorzugehen. Zum Beispiel – wenn eine Brücke das Gewicht einer Panzerkolonne nicht tragen kann, muss sie verstärkt oder umgebaut werden.

Wir könnten glauben, dass die Brücke in diesem Fall, wenn sie verstärkt wird, auch für zivile Fahrzeuge sicherer wird. Aber die Frage ist nicht so einfach.

Diese Änderungen werden nur für die militärische Mobilität auf den wichtigsten Landverbindungen vorgenommen, und die enormen Ausgaben werden vom jeweiligen Land übernommen, das genötigt sein wird, die Kosten von seinen Ressourcen für die allgemeine Verbesserung seiner Infrastrukturen abzuziehen.

Ein finanzieller Beitrag der EU ist in Höhe von 6,5 Milliarden Euro vorgesehen, aber – laut Federica Mogherini, die für die „Sicherheitspolitik“ der EU zuständig ist – nur, um „sicherzustellen, dass Infrastrukturen von strategischer Bedeutung den militärischen Erfordernissen angepasst werden“.

Aber die Zeit vergeht schnell – bis September muss der Europäische Rat (im Auftrag der NATO) die Liste der Infrastrukturen festlegen, die für die militärische Mobilität in Frage kommen. Wird die Morandi-Brücke aufgelistet und wieder aufgebaut werden, damit die Panzer der USA und der NATO sicher über die Köpfe der Bevölkerung von Genua fahren können?

Übersetzung
K. R.

Quelle
Il Manifesto (Italien)

[1] Die Morandi-Brücke, ein wichtiger Autobahnviadukt in Genua, der von einem privaten Unternehmen verwaltet wird, brach am 14. August zusammen und forderte mehr als 40 Opfer. Die wahrscheinliche Ursache ist ein struktureller Zusammenbruch, dessen Anzeichen jedoch jahrelang ignoriert wurden. (Anmerkung der Redaktion).

[2] “UE, Area Schengen per le forze NATO” (Die Militarisierung der Europäischen Union: Schengen-Raum an US-NATO-Streitkräfte übergeben), di Manlio Dinucci, Il Manifesto (Italia) , Rete Voltaire, 6 aprile 2018.

 

http://www.voltairenet.org/article202692.html

Salvini an EU: nehmt die Migranten oder wir bringen sie nach Libyen, humanitäres Völkerrecht ist veraltet

Bayern ist FREI

Am Wochenende berichteten Leitmedien aufgeregt, Italiens Innenminister „drohe“ mit „Bruch des Völkerrechts“.

Salvini hatte tatsächlich angekündigt, seine Regierung werde die von der Küstenwache vor Libyen aufgenommenen 177 afrikanischen Migranten nach Libyen zurückbringen und so das Geschäft der Schlepper nachhaltig zerstören, falls die Europäer sie nich aufnehmen wollten. Während die Europäische Kommission alarmiert warnte, damit würde Europäisches Humanitärrecht (Straßburger Rechtsprechung) gebrochen, und wie schon zuletzt für die Aquarius  nach einer Koalition der Willigen suchte, erklärte der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Sebastian Kurz, kein europäischer Staat solle sich an einer solchen Koalition beteiligen. Nur eine Rückverschiffung der Migranten an ihren Ursprungshafen oder einen anderen afrikanischen Hafen könnte dafür sorgen, dass die Menschen sich nicht auf den gefährlichen Weg machen.

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Kindesmissbrauch: Das Hobby der Reichen und Mächtigen

Berichtete Journalistenwatch soeben über Missbrauchsfälle in der
katholischen Kirche, die bis nach Australien reichten, andererseits
aber Spuren bis zu den höchsten Spitzen im vatikanischen Klerus
belegten, so geht der abscheuliche Ritt auf der geopolitischen
Landkarte nun munter weiter.

Jetzt also auch noch in den USA – wer traut nun einem Priester
noch über den Weg…?! Was aber sagt das auch noch aus über das
begleitende Versagen der Zivilgesellschaften…?! Wie feige und
offensichtlich notorisch Wegschauend sind wir denn geworden…?!

Auch in Deutschland werden inzwischen bei Tageslicht junge Mädchen
auf offener Straße verfolgt und in der Mitte der Hamburger City,
an einem der meistbesuchten Orte der Stadt, in der Flaniermeile
Mönckebergstraße, brutal vergewaltigt – die Schreie der jungen
Frau will keiner der hundert vorbeilatschenden Passanten gehört
haben.

Kinder und Jugendliche werden also weltweit zunehmend zu wehrlosen
Opfern. Kaputte neue Welt, ein gesellschaftlicher Wandel, der mit A
lptraum noch geradezu verharmlosend umschrieben ist.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Journalisten Watch

Geoengineering : Hitzewelle + Bariumtitanatspiegelsysteme

Ein Beitrag zur künftigen Wetterkriegsführung besteht in der Ausbringung
von Bariumtitanat in Nanogröße, welches mit Aluminiumdioxid bedeckt ist,
in der Stratosphäre zur Refletion von Sonnenlicht, zwecks der regionalen
Gefechtsfelderwärmung.

Dies kann bis hin zur Wüstenbildung geführt werden, um dem
Gegner das Leben so schwer, wie nur möglich zu machen.

Schweden und Dänen lehnen EU ab und wollen „Nordische Union“

Schweden und Dänemark sind besonders von der Migrationskrise gebeutelt. In beiden Ländern haben sich durch die verhältnismäßig hohe Zahl an Migranten Parallelgesellschaften und Ghetto-artige Stadtviertel gebildet. Schweden gehörte zu den Ländern, die 2015 und 2016 die meisten Migranten unkontrolliert ins Land gelassen haben. Die schwedische Regierung bekam dafür die Quittung – Bandenkriege unter Migranten sind an der Tagesordnung. Besonders viele und brutale Gewaltverbrechen sind gegen Frauen verübt worden. Die Polizei wird kaum Herr der Lage.

In Dänemark schwenkte die rechtliberale Regierung in ihrer Ausländerpolitik jetzt zum. Innerhalb von vier Jahren gab es 73 Gesetzesverschärfungen. Bei der Einwanderungs- und Asylpolitik setzt Dänemark jetzt auf Abschreckung. Das Land soll damit für Flüchtlinge so unattraktiv wie möglich werden. Besonders im Visier der Regierung sind jetzt die sozialen Brennpunkte mit hohem Migrantenanteil. Dänemarks Ministerpräsident Rasmussen will die Ghettos auflösen. Er will ein Dänemark ohne Parallelgesellschaften. Bis 2030 sollen die Ghettos aufgelöst sein.

Was Rasmussen als Ghettos bezeichnet, sind Wohngegenden mit mindestens 50 Prozent Ausländern, Arbeitslosigkeit von über 40 Prozent und einer besonders hohen Kriminalitätsrate im Verhältnis zur dänischen Gesamtbevölkerung. Dänemark will künftig bestimmen, wer neu zuziehen darf. Kriminalität soll besonders hart bestraft werden. Kinder in Ghettos müssen dänisch lernen bevor sie in die Schule kommen. Zudem soll Flüchtlingen per Gesetz die Aufenthaltsgenehmigung entzogen werden, wenn sie nach drei Jahren immer noch Sozialhilfe vom Staat beziehen müssen. Dänemark sei ein Land mit einem einzigartigen Wohlfahrtssystem, das Generationen von Dänen aufgebaut hätten. Dänemark „sei nicht das Sozialamt für Bürger anderer Länder“.

Die Mehrheit der Schweden und Dänen lehnen inzwischen sogar die EU ab und wollen lieber eine „Nordische Union“. In einer Umfrage antworteten sie, dass sie eine Union mit den Nachbarn aus Norwegen, Finnland und Island bevorzugten. Zu diesem Ergebnis kam das Meinungsforschungsinstitut Sentio für die norwegische Zeitung „Klassekampen“. Die Umfrage wurde in Norwegen, Schweden und Dänemark gemacht. Auch andere Länder der EU denken bereits über einen EU-Austritt nach. Die Visegrád Staaten Polen, Ungarn, Slowakei und Tschechei überlegen, ob sie nicht auch ein Bündnis außerhalb der EU schließen wollen.

https://www.watergate.tv/schweden-und-daenen-lehnen-eu-ab-und-wollen-nordische-union/