+++ Merkel-Regierung verschenkt Kriegsschiff an Israel +++

(Watergate.TV 13.2.2018) Der Koalitionsvertrag der GroKo war keine vierundzwanzig Stunden von SPD und Union unterzeichnet, da sickerte eine Information durch, deren Enthüllung sich weder die GroKo noch Israel gewünscht hatten. Zwar war die Meldung kaum im Mainstream zu lesen aber der NDR brachte die brisante Nachricht: Die GroKo lässt vier Kriegsschiffe für Israel bauen. Eins gibts gratis.

Wie in Kiel bekannt wurde, hat der Rüstungskonzern ThyssenKrupp Marine Systems in den Docks der German Naval Yards mit dem Bau von vier Korvetten begonnen. Die Auftragsvergabe für den Bau der Kriegsschiffe hatte in Israel zu einem Korruptionsskandal geführt. Denn ursprünglich wollte Israel die Schiffe in Südkorea kaufen, um angeblich seine Gasfelder im Mittelmeer zu beschützen. Doch dann entschied sich Israel plötzlich für die teureren, größeren deutschen Kriegsschiffe.

Der NDR geht von einem Bestechungsskandal aus. Bislang arbeitete bei ThyssenKrupp ein israelischer Mittelsmann auf Provisionsbasis dafür, Aufträge an Land zu ziehen. Jetzt steht der Israeli im Verdacht, israelische Regierungsbeamte bestochen zu haben, um den Vertrag mit dem deutschen Kriegsschiffbauer abzuschließen. Schon bei den U-Boot Geschäften und Schenkungen der Bundesregierung, soll der Mittelsmann die israelische Regierung bestochen haben.

Die Korruptionsfälle werden schon seit Monaten in Israel untersucht. Watergate.tv berichtete im Dezember 2017 über den Korruptionsverdacht von Regierungschef Netanjahu sowie die U-Boot-Schenkungen durch die Merkel-Regierung: http://www.watergate.tv/2017/12/04/zehntausende-protestierten-gegen-korrupten-israelischen-staatschef/ und http://www.watergate.tv/2017/10/24/merkelregierung-finanziert-u-boote-fuer-israel-mit/.

ThyssenKrupp rechtfertigte sich zu den Korruptionsvorwürfen und beteuerte, dass das Vertragsverhältnis mit dem Mittelsmann jetzt „ruhe“. Man „stehe für saubere Geschäfte“, sagte der Konzern-Chef Tim Proll-Gerwe. Jedoch ist es so, dass die Finanzierung der Schenkungen der deutschen Bundesregierung an Israel niemand anderer als der deutsche Steuerzahler tragen darf. So beträgt der Anteil der Kosten für die Bevölkerung gut ein Drittel. Für das Geschäft mit den vier Kriegsschiffen soll der Steuerzahler rund 115 Millionen Euro bezahlen dürfen.

http://www.watergate.tv/2018/02/13/merkel-regierung-verschenk-kriegsschiff-an-israel/

Die Verhaftung von Ahed Tamimi wirft ein beunruhigendes Licht darauf, wie Kinder von Israel behandelt werden

Die 16-jährige Ahed Tamimi mag nicht das sein, was Israelis im Sinn hatten, als sie über viele Jahre hinweg die Palästinenser kritisierten, weil sie keinen Mahatma Gandhi oder Nelson Mandela hervorgebracht haben.

Letztendlich bringen kolonisierte Völker eine Gestalt in den Vordergrund, die am besten geeignet ist, die verrotteten Werte im Kern der sie unterdrückenden Gesellschaft in Frage zu stellen. Ahed ist für diese Aufgabe bestens qualifiziert.

Sie wurde letzte Woche wegen Körperverletzung und Aufstachelung angeklagt, nachdem sie zwei schwer bewaffnete israelische Soldaten geschlagen hatte, als sie sich weigerten, den Hof ihres Familienhauses im Dorf Nabi Saleh im Westjordanland in der Nähe von Ramallah zu verlassen. Ihre Mutter, Nariman, befindet sich in Haft, weil sie den Vorfall gefilmt hat. Das Video erlangte sehr schnell große Bekanntheit.

Ahed schlug zu, kurz nachdem Soldaten in der Nähe ihren 15 Jahre alten Cousin ins Gesicht geschossen und ihn schwer verletzt hatten.

Westliche Kommentatoren haben Ahed weitgehend die Art von überschwänglicher Unterstützung verweigert, die demokratischen Demonstranten in Ländern wie China und Iran angeboten wird. Dennoch wurde das palästinensische Schulmädchen – sie ist möglicherweise mit einer langen Gefängnisstrafe konfrontiert, weil es sich ihren Unterdrückern widersetzt – schnell zu einer Ikone in den sozialen Medien.

Während Ahed den meisten Israelis bisher unbekannt gewesen sein mag, ist sie ein vertrautes Gesicht für Palästinenser und Aktivisten auf der ganzen Welt.

Seit Jahren führen sie und andere Dorfbewohner eine wöchentliche Konfrontation mit der israelischen Armee, die die Herrschaft der jüdischen Siedler über Nabi Saleh durchsetzt. Diese Siedler haben gewaltsam Ländereien des Dorfes und die alte Quelle übernommen, eine lebenswichtige Wasserquelle für eine Gemeinschaft, die von der Landwirtschaft abhängig ist.

Ahed zeichnet sich durch ihr unbändiges blondes Haar und ihre durchdringend blauen Augen aus und wird regelmäßig gefilmt, seit sie ein kleines Mädchen war, das Soldaten konfrontiert, die sich vor ihr auftürmen. Solche Szenen inspirierten eine erfahrene israelische Friedensaktivistin dazu, sie zur Jeanne d’Arc Palästinas zu salben.

Aber nur wenige Israelis sind dermaßen fasziniert.

Sie widersetzt sich nicht nur den israelischen Stereotypen eines Palästinensers, sie hat auch einen Schlag gegen die Selbsteinschätzung einer stark militarisierten und männlichen Kultur versetzt.

Sie hat auch den bis jetzt anonymisierten palästinensischen Kindern eine verstörende Gestalt gegeben, die Israel wegen Steinwerfens beschuldigt.

Palästinensische Dörfer wie Nabi Saleh werden regelmäßig von Soldaten überfallen. Kinder werden mitten in der Nacht aus ihren Betten gezerrt, wie es Ahed während ihrer Verhaftung im letzten Monat passiert ist, als Vergeltung für ihre Ohrfeigen. Menschenrechtsgruppen dokumentieren, wie Kinder in Haft routinemäßig geschlagen und gefoltert werden.

Viele Hunderte gehen jedes Jahr durch israelische Gefängnisse, die wegen Steinewerfens angeklagt sind. Mit einer Verurteilungsrate von über 99 Prozent vor israelischen Militärgerichten ist die Verurteilung und Inhaftierung solcher Kinder eine Selbstverständlichkeit.

Dennoch sind sie vielleicht diejenigen, die Glück hatten. In den letzten 16 Jahren hat die israelische Armee durchschnittlich 11 Kinder im Monat getötet.

Das Video von Ahed, das wiederholt im israelischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, hat gedroht, das Selbstverständnis Israels als David, der gegen einen arabischen Goliath kämpft, auf den Kopf zu stellen. Dies erklärt die giftige Empörung und Aufregung, die Israel erfasst hat, seit das Video ausgestrahlt wurde.

Vorhersehbar waren israelische Politiker aufgebracht. Bildungsminister Naftali Bennett forderte, Ahed solle „ihr Leben im Gefängnis beenden“. Kulturministerin Miri Regev, eine ehemalige Armeesprecherin, sagte, sie fühle sich persönlich von Ahed „gedemütigt“ und „zerquetscht“.

Noch beunruhigender ist jedoch eine Mediendebatte, die das Versagen der Soldaten, Ahed als Reaktion auf ihre Ohrfeigen zu schlagen, als „nationale Schande“ charakterisiert hat.

Der angesehene Fernsehmoderator Yaron London zeigte sich erstaunt darüber, dass die Soldaten „davon absehen, ihre Waffen gegen sie einzusetzen“, und fragte sich, ob sie „aus Feigheit zögerten“.

Aber viel düsterer waren die Drohungen von Ben Caspit, einem führenden israelischen Analytiker. In einer Kolumne sagte er, dass Aheds Handlungen „das Blut jedes Israelis zum Kochen brachten“. Er schlug vor, sie „im Dunkeln, ohne Zeugen und Kameras“ zu bestrafen, und fügte hinzu, dass seine eigene Form der Rache zu seiner sicheren Inhaftierung führen würde.

Diese Phantasie – kaltblütig gegen ein inhaftiertes Kind zu verstoßen – hätte jeden Israelis krank machen sollen. Und doch sitzt Herr Caspit sicher in seinem Job.

Aber abgesehen von der Aufdeckung der Krankheit einer Gesellschaft, die von der Entmenschlichung und Unterdrückung der Palästinenser, einschließlich der Kinder, abhängig ist, wirft der Fall Ahed die beunruhigende Frage auf, was Israelis glauben, welche Art von Widerstand Palästinensern erlaubt ist.

Zumindest das Internationale Recht ist klar. Die Vereinten Nationen haben erklärt, dass es Menschen unter Besatzung erlaubt ist, „alle verfügbaren Mittel“, einschließlich des bewaffneten Kampfes, zu nutzen, um sich selbst zu befreien.

Aber Ahed, die Dorfbewohner von Nabi Saleh und viele Palästinenser wie sie haben es vorgezogen, eine andere Strategie zu verfolgen – einen konfrontativen, militanten zivilen Ungehorsam. Ihr Widerstand widerspricht der Annahme des Besatzers, dass er berechtigt ist, über die Palästinenser zu herrschen.

Ihr Ansatz steht in starkem Kontrast zu den ständigen Kompromissen und der so genannten „Sicherheitskooperation“, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde von Mahmoud Abbas akzeptiert werden.

Laut dem israelischen Kommentator Gideon Levy zeigt der Fall Ahed, dass die Israelis den Palästinensern nicht nur das Recht verweigern, Raketen, Gewehre, Messer oder Steine zu benutzen, sondern auch das, was er spöttisch als „Aufstand der Ohrfeigen“ bezeichnet.

Ahed und Nabi Saleh haben gezeigt, dass der unbewaffnete Widerstand des Volkes – wenn er Israel und der Welt Unbehagen bereiten soll – es sich nicht leisten kann, passiv oder höflich zu sein. Er muss furchtlos, antagonistisch und störend sein.

Vor allem muss er dem Unterdrücker einen Spiegel vorhalten. Ahed hat den schießwütigen Tyrannen entlarvt, der in der Seele zu vieler Israelis lauert. Das ist eine Lektion, die eines Gandhi oder Mandela würdig ist.

Orginalartikel Ahed Tamimi’s arrest sheds a disturbing light on how children are targeted by Israel vom 8. Januar 2018

Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2018_01_08_dieverhaftung.htm

https://www.radio-utopie.de/2018/01/09/die-verhaftung-von-ahed-tamimi-wirft-ein-beunruhigendes-licht-darauf-wie-kinder-von-israel-behandelt-werden/

Israel: „Kein Fehlverhalten“ durch Tötung eines beidseitig Amputierten in Gaza

Als Antwort auf zunehmende Fragen über ihr hartes Durchgreifen gegen palästinensische Protestierende, eröffnete das israelische Militär eine Untersuchung über die Tötung des 29-jährigen Ibrahim Abu Thraya, einen beidseitig Amputierten, dem während der Proteste in den Kopf geschossen wurde, und schloss die Untersuchung praktisch unmittelbar danach wieder ab.

Wie nicht anders zu erwarten, segnete das israelische Militär den Vorfall ab, indem es darauf beharrte, dass es „kein Fehlverhalten“ bei der Tötung von Abu Thraya gebe, und „kein moralisches oder professionelles Versagen“ unter israelischen Soldaten, die damit konfrontiert waren, was sie als einen „extrem gewalttätigen“ Protest darstellten.

Tatsächlich beharrte das Militär darauf, dass es „unmöglich“ sei, die Todesursache von Abu Thraya zu bestimmen, obwohl die Sanitäter, die ihn behandelten, keinen Zweifel daran ließen, dass ihm mit scharfer Munition in den Kopf geschossen wurde.

Abu Thraya verlor 2008 bei einem israelischen Luftangriff im Gaza-Krieg seine beiden Beine. Er war auf Fotos zu sehen, wie er eine palästinensische Flagge hielt, bevor er getötet wurde. Israel hat darauf beharrt, dass die Menschen, die sie in Gaza erschossen haben, „Organisatoren“ oder bewaffnete Leute waren, obwohl in diesem Fall beides offenbar nicht der Fall ist.

Verweise:

http://derwaechter.net/als-antwort-auf-zunehmende-fragen-ueber-ihr-hartes-durchgreifen-gegen-palaestinensische-protestierende-am-freitag-eroeffnete-das-israelische-militaer-eine-untersuchung-ueber-die-toetung-des-29-jaehri

Israel führt Todesstrafe durch Militärgerichte ein

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Wie die Basler Zeitung online berichtet, hat das israelische Parlament die Verhängung der Todesstrafe durch Militärgerichte legitimiert.
Die deutschen „Leit(d)-Medien“ schweigen dazu!

Wegen terroristischer Verbrechen sollen israelische Militärgerichte die Todesstrafe verhängen können. Das hat das Parlament entschieden.
Wir sehen uns mit einer schrecklichen Unruhe im Nahen Osten konfrontiert, Alan Hart erklärt, wie es dazu kam und die Verbrechen des Zionismus werden auch aufgedeckt >>> hier weiter >>>.

Israel führt Todesstrafe durch Militärgerichte ein

Das israelische Parlament hat einem Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen in erster Lesung mit knapper Mehrheit zugestimmt. 52 Abgeordnete votierten am Mittwoch für die von Verteidigungsminister Avigdor Lieberman eingebrachte und von Regierungschef Benjamin Netanyahu unterstützte Gesetzesinitiative. 49 Abgeordnete stimmten dagegen. 

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„Bewaffnete Demonstranten“ versuchen im Iran „Polizeiwachen und Militärstützpunkte zu erobern“

Bei den von der Terrorgruppe MEK geführten und von Israel, Saudi Arabien und den USA unterstützten Chaostagen im Iran soll es inzwischen zwölf Tote gegeben haben.

Die globale Hasbara überschlägt sich dazu geradezu mit groß aufgemachten Jubelmeldungen. Endlich kommt der Wind des Regime Changes in den Iran.

Der Chef der notorischen Hasbara-Lügner von HRW twitterte begeistert von den großen Protesten im Iran:

Erst nachdem er gemerkt hat, dass es aufgefallen ist, dass die Demonstranten mit Bildern von Khomeini und Khamenei unterwegs waren und das demnach unzweifelhaft eine Demonstration für die iranische Regierung war, hat HRW-Chef Kennth Roth seinen Tweet schnell wieder gelöscht und mit einer Reihe von anderen Tweets zur UNterstützung der Proteste hinterhergeschoben.

Ali Al Ahmed, Chef der auch als „Saudi Institute“ bekannten US-Lobby-Organisation „Institute for Gulf Affairs,“ forderte US-Präsident Trump und seinen Vize Pence auf, ein Video von einer riessigen, angeblich 300.000 Personen starken Demonstration für Demokratie im Iran weiterzuverbreiten.

Freilich ist das Video nicht aktuell, sondern aus dem Jahr 2011, und es kommt auch nicht aus dem Iran, sondern aus Bahrain, wo von den USA unterstützte saudische Soldaten die Demokratiebestrebungen der Mehrheit der bahrainischen Bevölkerung im Jahr 2011 blutig unterdrückt haben. Das hinderte den zwangsgebührenfinanzierten deutschen Hasbara-Sender ZDF freilich nicht daran, seine „Berichterstattung“ zum Iran ebenfalls mit alten Bildern aus Bahrain aufzumachen, leicht erkennbar an den unzähligen bahrainischen Fahnen.

Die ebenfalls zwangsgebührenfinanzierte deutsche Hasbara-Schleuder Tagesschau jubelte etwa in der heutigen Top-Nachricht über die jüngsten Geschehnisse in der Stadt Izeh:

Demonstrationen eskalieren
Zehn Tote bei Protesten im Iran

… Das Staatsfernsehen meldete am Morgen zehn Tote bei den gestrigen Auseinandersetzungen in verschiedenen Städten des Landes. Dabei hätten einige bewaffnete Demonstranten versucht, Polizeiwachen und Militärstützpunkte zu erobern, seien dabei aber auf Widerstand der Sicherheitskräfte gestoßen.

Die Bilanz der bislang fünftägigen Auseinandersetzungen an sehr vielen Stellen im Iran kann in Wahrheit noch wesentlich dramatischer sein. …

Oops. Bewaffnete Männer, die versuchen, Polizeiwachen und Militärstützpunkte zu erobern, nennt man in der staatlichen deutschen Hasbara also nun Demonstranten? Soviel Regime-Change-Schaum vor dem Mund der Tagesschau könnte sogar Opa Egon und Oma Erna auf ihrem Sofa auffallen. Ruptly hat unterdessen ein Video mit ein paar echten Bildern von den Protesten im Iran veröffentlicht.

 

Feuer, Gewalt und Chaos gibt es da zu sehen.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass die große Mehrheit der iranischen Bevölkerung dafür keine Sympathien empfindet, geschweige denn, dabei selbst mitmachen zu wollen. Die Sicherheitsorgane des Iran dürften es damit nicht allzu schwer haben, diesen blutigen US-israelischen Regime-Change-Versuch im Iran abzuwehren und das Problem zu lösen.

Nachtrag 18:30h: es gibt im Iran übrigens gerade auch echte und friedliche Proteste. Das hier dürfte beispielsweise ein authentisches Video von einem solchen Protest in Teheran sein:

Die geringe Anzahl daran teilnehmender Personen, die so gar nicht zur Hasbara-Geschichte großer Volksproteste im Iran passt, erklärt, warum zionistische Kampagnen-Medien wie das ZDF auf Videomaterial aus Bahrain von 2011 zurückgreifen, um ihre Fake News von Volksprotesten im Iran zu bebildern.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/01/01/bewaffnete-demonstranten-versuchen-im-iran-polizeiwachen-und-militaerstuetzpunkte-zu-erobern/

Crackdown im kurdischen Autonomiegebiet des Irak

 

Sicherheitskräfte der von KDP und PUK dominierten Regierung des kurdischen Autonomiegebietes im Irak haben am heutigen Mittwoch mit Razzien und Massenverhaftungen, starker Präsenz auf den Straßen und Maßnahmen zur Medienverfolgung und Internetzensur weitere große Proteste im kurdischen Autonomiegebiet des Irak verhindert.

Bemerkenswert war, dass die US-Botschaft in Bagdad heute eine Erklärung veröffentlicht hat, in der sie das Recht auf Meinungsfreiheit betonte und ihre Betroffenheit über Maßnahmen zur Einschüchterung der Medien zum Ausdruck brachte, und dabei auch ganz speziell die gestrige Razzia gegen NRT TV nannte.

Das liest sich fast ein wenig, als ob die US-Regierung die Proteste gegen die seit Jahrzehnten von „Israel“ und anderen Staaten des Westblocks gehätschelte und gepäppelte Regierung des kurdischen Autonomiegebietes im Irak unterstützt – und die USA sich damit, wie schon anlässlich des Unabhängigkeitsreferendums Ende September, wieder de facto an die Seite der irakischen Regierung und des bekannten irakischen Klerikers Muqtadr Al Sadr stellen.

Ansonsten haben die Parteien Gorran und Komal heute aus Protest gegen den Crackdown ihre Beteiligung an der Regierung im kurdischen Autonomiegebiet beendet. Der von Gorran gestellte Parlamentspräsident hat dazu auch seinen Rücktritt von der Funktion erklärt und Gorran ruft außerdem zu einem Generalstreik und anderen friedlichen Maßnahmen auf, mit denen Druck auf die kurdische Regionalregierung gemacht werden kann.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/12/20/crackdown-im-kurdischen-autonomiegebiet-des-irak/

Angst vor Vogelschlag?

 

Gestern Nacht hat Al Kaidas bester Freund „Israel“ mal wieder Syrien angegriffen, diesmal ein Munitionsdepot der syrischen Armee im Süden von Damaskus.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, Israel habe mit Boden-Bodenraketen angegriffen und die syrische Luftverteidigung habe zwei davon abgefangen. Wael meldete, die syrische Luftabwehr habe drei von fünf israelischen Raketen abfangen können:

Zu den angeblichen Abschüssen wurde folgendes Video verbreitet:

Auf Satellitenaufnahmen, die das Gelände der angegriffenen syrischen Militärbasis vor und nach dem Angriff zeigen sollen, sind kaum Schäden zu sehen:

Westliche Massenmedien berichten über den israelischen Raketenangriff auf Syrien letzte Nacht, aber natürlich ohne darauf einzugehen, dass Israel damit innerhalb weniger Wochen zum wiederholten Mal ein Angriffskriegsverbrechen gegen Syrien verbrochen hat, und es ein Skandal ist, dass das zionistische Apartheidregime dafür aufgrund des Vetos der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ nicht international verurteilt wird.

Eine ganz wesentliche Information zu dem israelischen Angriff scheint aber bislang kaum Beachtung zu finden. Alle Berichte sprecheneinheitlich davon, dass Israel Syrien diesmal nicht wie üblich mit Kampfflugzeugen, sondern mit Boden-Boden-Raketen angegriffen hat. Zur Erinnerung: vor rund sechs Wochen hat Syrien ja während einer Serie von Al-Kaida-Angriffen, die durch die israelische Luftwaffe unterstützt wurden, erklärt, dass die syrische Luftabwehr ein israelisches Kampfflugzeug getroffen habe, woraufhin Israel kurz darauf überraschend erklärte, dass ein nagelneuer israelischer Stealth-Jet vom Typ F-35i einen Vogelschlag erlitten habe und deshalb nicht mehr einsatzfähig sei. Das hatte damals zu Spekulationen geführt, dass Israel mit dem angeblichen Vogelschlag einen Treffer der syrischen Luftabwehr kaschiere, der bedeuten würde, dass die syrische Luftabwehr nun in der Lage ist, modernste US-Stealth-Jets zu orten, zu beschießen und Syrien dagegen effektiv zu verteidigen.

Wenn es stimmen sollte, dass Israel Syrien diesmal nicht mit Kampfflugzeugen, sondern mit Boden-Boden-Raketen angegriffen hat, dann deutet vieles daraufhin, dass die Spekulationen, die syrische Luftabwehr wäre inzwischen gut genug, um israelische Tarnkappenjets orten und treffen zu können, zutreffend waren. Anders ausgedrückt: wenn sich das in den nächsten Tagen und Wochen bestätigen sollte, dann bedeutet das nichts weniger als dass Israel die Luftherrschaft verloren hat, die es Israel seit Jahrzehnten erlaubt, die Region hemmungslos nach Lust und Laune zu bombardieren. Das wäre ein einschneidender geschichtlicher Wendepunkt für die ganze Region.

PS: Das syrischen Terroristen nahestehende Outlet Zaman Al WSL behauptet, dass deutsche Soldaten (Spezialkräfte) in den syrischen Orten Rumeylin-Derik und al-Tanf stationiert sind.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/12/03/angst-vor-vogelschlag/

Nach Boykottaufruf gegen Israel: Keine Auftritte von Pink Floyd-Legende Roger Water bei ARD

pressefreiheit24

Am 1. und 2. Juni 2018 werden Pink Floyd in Berlin spielen. Aber nach einem Boykottaufruf gegen Israel durch Bandmitglied Roger Waters wollen WDR, NDR, SWR, BR und rbb die Konzerte nicht mehr unter ihren Logos präsentieren. Roger Water gilt als Unterstützer der BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen). Bei Konzerten hatte Waters Ballons in Schweineform steigen lassen versehen mit Kruzifix und Davidstern. Die rbb-Intendantin, Patricia Schwesinger, sieht in der Nichtpräsentation ein „wichtiges Signal auch an die jüdischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg.“ Mehr auf: https://deutsch.rt.com/

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Israel – Rassismus gegen Asylanten aus Afrika

 

OK , Wir Deutschen sind ja dem Schulkult verpflichtet. 😉

Aber ..

Dann werden Wir uns ein Vorbild an den Israelis nehmen !!!

Den BRD Richter möchte ich sehen , der dann den § 130 ins Spiel bringt. 😉

Aufregung um Prinz Charles: Kampfbegriff “jüdische Lobby“ weckt schlafende Hunde

Aufregung um Prinz Charles: Kampfbegriff ''jüdische Lobby'' weckt schlafende Hunde

von: N8Waechter

Unlängst jährte sich die “Balfour-Deklaration“ zum 100. Mal, mit welcher der Grundstein für die Errichtung des Staates Israel im Jahr 1948 gelegt wurde. Auf Wikipedia heißt es dazu:

In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Dabei sollten die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich Palästina noch im Machtbereich der Osmanen. Die damalige britische Regierung unter Lloyd George versprach sich von der Zusage an die zionistische Bewegung Vorteile in der Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen während des Krieges und auch langfristige strategische Vorteile.

Die Hintergründe zu diesem zwischen dem “Zionismus“ und Großbritannien gefundenen Einverständnis sind ausdrücklich weitere Recherchen wert, sollen jedoch an dieser Stelle nicht das Thema sein. Interessant ist allerdings, dass uns nur wenige Tage nach der Jährung und inmitten des Gerangels um den “Brexit“ die folgende neue Szene zu diesem Zeitpunkt im Illusionstheater eröffnet wird, welche sich in diesem Fall um den Thronfolger des Vereinigten Königreichs dreht: Prinz Charles.

Wie unter anderem die britische DailyMail aktuell berichtet, habe Charles im Jahr 1986 einen Brief an seinen damaligen Mentor Laurens van der Post verfasst, in welchem er einige recht entlarvende Aussagen zu Papier brachte. In Großbritannien ist durch diesen Brief eine aufgeregte Debatte angestoßen worden und die Gazetten und Boulevardblätter diesseits und auch jenseits des großen Teichs echauffieren sich entsprechend.

Da hiesige LeiDmedien, wie die Welt, mal wieder schlafen und sich eher die Frage stellen, wie man den passenden BH findet oder es für eine Meldung halten, dass US-Präsident Donald Trump in Manila die Hände seiner Nebensteher kreuzweise nicht ordentlich zu greifen bekam (ohne zu erwähnen, dass Russlands Ministerpräsident Medwedew schlicht auf das Kreuzen der Arme verzichtete – als einziger …), dürfte fraglich sein, ob die Meldung von hierzulande überhaupt Erwähnung findet.

Aus genau diesem Grund hier zunächst die von Charles verfasste Notiz und im Anschluss die Übersetzung:

 

Lieber Laurens,

Befinde mich auf dem Weg nach Zypern und Italien, nach Durchquerung des Suez-Kanals. Wunderbar 3 Tage auf See zu haben.

Diese Reise war faszinierend und ich habe sehr viel über den Mittleren Osten und arabische Aussichten gelernt. Habe versucht, auf dem Weg ein wenig im Koran zu lesen und dies gab mir einen gewissen Einblick in die Art, wie sie denken und vorgehen.

Doch ich glaube nicht, dass sie uns durch das Lesen der Bibel verstehen. Viele verehren einige Aspekte des Islam – besondere Betonung auf Gastfreundschaft und die Zugänglichkeit der Herrscher.

Auch beginne ich ihren Blickwinkel über Israel zu verstehen. Habe nie erkannt, dass sie es als US-Kolonie sehen.

Ich verstehe jetzt, dass Araber und Juden alle ursprünglich ein semitisches Volk waren und es der Zustrom europäischer Juden (insbesondere aus Polen, so sagen sie) ist, welcher dazu beigetragen hat, große Probleme zu verursachen.

Ich weiß, dass es so viele komplexe Themen gibt, aber wie kann es jemals ein Ende des Terrorismus‘ geben, wenn die Ursachen dafür nicht eliminiert werden?

Gewiss muss doch irgendein US-Präsident den Mut haben, sich zu erheben und es mit der jüdischen Lobby in den USA aufzunehmen? Ich muss naiv sein, nehme ich an!

Einmal abgesehen von den in weiten Teilen tatsächlich naiven “Erkenntnissen“ des seinerzeit 38-jährigen Thronfolgers, ist es doch bezeichnend, wie die Lagebeurteilung des Mittleren Ostens im Jahr 1986 sogleich zum Hochschrecken der Körnchenpicker führt.

So müht sich die DailyMail auch schnell zu erläutern, dass es selbstverständlich eine unhaltbare Behauptung sei, so etwas wie eine “jüdische Lobby“ in den USA auch nur für denkbar zu halten und greift zu den üblichen Mund-tot-Keulen:

Der Ausdruck “jüdische Lobby“ wird von vielen als antisemitisch erachtet und regt an, dass wohlhabende Juden in den USA hinter den Kulissen operieren, um unangemessenen Einfluss auf die Regierungspolitik auszuüben.

Der Redakteur Stephen Pollard vom Jewish Chronicle meldete sich der DailyMail nach wie folgt zu Wort:

»Für mich ist dies das erstaunlichste Element im Brief des Prinzen. Die “jüdische Lobby“ ist eine der antisemitischen Thesen, welche seit Jahrhunderten Bestand hat. Es ist dieser Mythos, dass es diese sehr mächtigen Juden gibt, welche die Außenpolitik oder die Medien oder die Banken oder was auch immer kontrollieren.«

Keine weiteren Fragen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/11/aufregung-um-prinz-charles-kampfbegriff-juedische-lobby-weckt-schlafende-hunde/